Harut (Süsskind Audio)

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Harut (Süsskind Audio)

Beitragvon 190er-audio » 21.01.2018, 16:51

Hallo,

ich möchte mich kurz vorstellen. Ich heiße Harut und bin auf euch gestoßen, nachdem ich vor kurzem angefangen habe meinen PC für Audio zu optimieren. Zuvor habe ich mit Audirvana über Mac gehört, aktuell nutze ich ein Notebook mit:

- Windows Server 2016 Core, Audiophil Optimizer, Fidelizer pro, process lasso
- Foobar2000
- als Dac dient ein Dual Mono Dac, welcher aufwendig von meinem Freund konstruiert wurde
- Marantz 8b Endstufe bzw. Class A Akku Endstufe von Hartmut alt
- Silber-USB Kabel Süsskind Audio, Gold Cinch Kabel von Süsskind Audio
- Lautsprecher von Joachim Gerhard - Süsskind Audio (Prototypen mit Bändchenhochtöner)
- Afi+USB (noch nicht angeschlossen)

Setup2:
Alternativ habe ich raspberry pi 3 über D-Sub9 direkt mit der Platine von meinem verbunden und umgehe somit den kompletten 'USB-Kreislauf'.

Interessanter weise klingen beide Setups gleich! Daher habe ich mich entschieden den Weg von Setup1 weiter zu gehen, da dort für mich sich mehr Alternativen ergeben.

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Leider kann ich kein neues Thema im bereich Bausteine für aktives Hifi eröffnen. Vlt kann man mich dort noch frei schalten, da ich noch ein paar Fragen habe.

Ich versuche aktuell Tidal/Qobuz über Foobar2000 in Windows Server 2016 core zum laufen zu bringen. Leider gelang mir das bislang nicht. Vlt hat jemand diesbezüglich Erfahrungen, die er mit mir teilen kann.

schöne Grüße
Harut
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Beitragvon StreamFidelity » 21.01.2018, 18:19

Hallo Harut,

herzlich Willkommen.

Zu Deiner Frage (Tidal/Qobuz über Foobar2000) kann ich leider nichts beitragen. Aber da kommt bestimmt noch was. :wink:

Ich beschäftige mich ebenfalls mit der Optimierung von Computer Audio und teste aktuell den Fidelizer. Der Audiophil Optimizer kostet deutlich mehr, aber ist vielleicht besser. Wie sind Deine Erfahrungen?

Grüße Gabriel
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Beitragvon 190er-audio » 21.01.2018, 19:42

Hi Gabriel,
um ehrlich zu sein habe ich mich mit dem Unterschied zwischen AO und Fidelizer wenig beschäftigt, da ich so sehr beschäftigt war überhaupt mein System zum laufen zu kriegen. Die Installation auf Windows Server 2016 Core beinhaltet eine bestimmte Abfolge, so dass ich die Produkte nicht einzeln testen konnte. Ich werde dies aber nachholen und berichten. Vom ersten Eindruck her ist AO in meinem Setup unverzichtbar, ich würde es zusätzlich zu Fidelizer empfehlen bzw. AO dem Fidelizer vorziehen, wenn man nur ein Programm auswählen möchte. Ich habe viele Erfahrungsberichte gelesen von anderen Nutzern, die ebenfalls AO + Fidelizer zusammen empfehlen. Sobald ich das System einmal komplett zum laufen kriege, werde ich mich um die Vergleichstests kümmern und nachberichten. Der Zugewinn an Musikalität, Räumlichkeit, Auflösung, Tiefbass und kontrollierterem Bass ist für mich erstaunlich gewesen durch mein oben genanntes Setup.
Audirvana auf dem Macbook Pro klingt im Vergleich wie geschmiert, geschlossen und unrealistisch.

schöne Grüße
Harut
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Beitragvon beltane » 22.01.2018, 07:52

Hallo Harut,

ein herzliches Willkommen hier im Forum.

Unter folgendem Link findest Du eine Anleitung zur Installation und Nutzung von Foobar und Tidal in Verbindung mit Bubble UPNP:

http://emotivalounge.proboards.com/thre ... leupnp-app

Ich habe es allerdings selbst noch nicht getestet und kann deswegen auch nichts zur Qualität dieser Lösung sagen.

Viele Grüße
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Beitragvon 190er-audio » 23.01.2018, 19:20

Danke für den Link,
ich habe dies umgesetzt und es funktioniert sehr gut mit upnp Tidal über Foobar2000 zu streamen. Leider geht dies nur mit 16 bit 44.1 khz, dennoch habe ich nicht das Gefühl, dass es klanglich Nachteile über mein Setup hat. Hochauflösende FLACs bzw. MQA über Audirvana klingt nicht besser über mein Macbook Pro, sondern verwaschener, aufdringlicher, gedämpfter....
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Beitragvon beltane » 23.01.2018, 23:36

Hallon Harut,

prima, dass ich Dir mit dem Link helfen konnte.

Viele Grüße

Frank
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Beitragvon 190er-audio » 27.03.2018, 17:41

Hallo miteinander,
durch das Forum habe ich eine Leidenschaft für die digitale Hifi Welt entwickelt.
So habe ich mich entschieden einen neuen Audio PC aufzubauen, gerne möchte ich davon berichten, wobei das ganze Projekt noch ziemlich am Anfang steht.

Gehäuse: Hdplex H5 mit passiver Kühlung des CPU (Temperaturen liegen bei 40-45°C)
Mainboard: SUPERMICRO C7Z370-CG-L
Prozessor: i7 8700K
RAM: Ballistix Tactical DDR4-3000 (2x8GB)
Pink Faun i2s/HDMI Audio Brdige
JCAT Femto Net card
Dante-Micromedia Board

Heute habe ich das System zum ersten mal gebootet und zunächst Windows Server 2016 mit AO installiert. Die Pink Faun Audio Bridge läuft darauf mit ASIO4all Driver ohne Probleme. Zur Soundqualität kann ich leider aktuell wenig sinnvolles äußern, da meine Hifi Komponenten zum Großteil beim Update/Reparatur sind und ich aktuell mit einem 12Euro Dac höre.

Ein Hörvergleich zwischen der Pink Faun i2s Bridge und Dante Micromedia Karte wird noch folgen.
Die größte Aufmerksamkeit genießt aktuell die Stromversorgung, da bin ich noch am werkeln.

Bild Bild Bild Bild Bild Bild

schöne Grüße
190er-Audio
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Beitragvon StreamFidelity » 27.03.2018, 19:58

190er-audio hat geschrieben:Prozessor: i7 8700K
RAM: Ballistix Tactical DDR4-3000 (2x8GB)


Hallo Harut,

holla - Leistung satt. Ich habe den i7 7700T, allerdings nicht selbst gebaut sondern fertig gekauft. Die Heatpipes sind schon sehr beeindruckend. Lüfter geht natürlich nicht. :wink:

Geärgert habe ich mich über mein sinnfreies RAM mit 16GB - Mein WHS 2011 (ich weiß veraltet aber robust) kann nur 8GB nutzen. Hat sich das mit Windows Server 2016 geändert?

Respekt! Viel Spaß beim Basteln und bitte weiter berichten.

Grüße Gabriel
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Beitragvon grobian.gans » 27.03.2018, 20:00

Hallo Harut,

nettes Maschinchen 8) Bin gespannt darauf, hier bald mehr zu lesen.

Zwei Fragen hätte ich:

Du schreibst, dass Du den ASIO4All Treiber verwendest. Ist bei der Pink Faun kein nativer ASIO Treiber mit dabei?

Dann hast Du einen richtigen Klops von Prozessor eingebaut. Vermutest Du, dass Du so viel Leistung benötigst? Das Ding hat ja auch einen ganz schönen Stromverbrauch...

Grüße

Hartmut
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Beitragvon 190er-audio » 27.03.2018, 20:25

@Gabriel: die 16GB Ram benötige ich, weil ich vor habe Windows in Ram laufen zu lassen.

@Hartmut: als Player möchte ich unter anderem Bug Head benutzen und dieses Programm benötigt Rechenleistung. Ich habe noch nicht getestet, wie schnell ich ein Lied dort laden kann, aber mit meinem Notebook mit kleinem i7 Prozessor habe ich bereits über 6 Minuten benötigt, um ein Lied abspielbereit zu haben. Laut einem Freund sollte es jetzt 'nur' noch 120Sekunden dauern. Das Ergebnis in der Klangqualität mit Bug Haed kann sich jedoch sehen lassen. Werde es Morgen zum ersten mal testen.

Leider hat die Pink Faun Karte keinen eigenen ASIO Treiber, es gibt für die Karte einen WASAPI und Kernel Streaming Treiber. Soweit ich informiert bin funktioniert nur der Kernel Streaming Treiber mit Windows Core. Es gibt aber wenig berichte im Internet, so dass ich es bald selbst herausfinden werde.

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zum Mainboard möchte ich noch folgendes schreiben:
- ich habe bewusst eines von Supermicro gewählt, weil man im BIOS viele Optionen hat, unter anderem kann man den internen AUDIO 'Chip' ausschalten, was sich klanglich bei mir bereits jetzt deutlich bemerkbar gemacht hat. Außerdem lassen sich die einzelnen PCIe Slots ausschalten, welche man nicht benötigt und man kann insgesamt viel einstellen. Zudem ist das Board mit hochwertigeren Kondensatoren ausgestattet und bietet eine stabile Stromversorgung. Gamingboards sind mir zu bunt.
Einziges Manko beim Mainboard, es gibt leider kein Supermicro mit z370 in mATX. Lediglich microATX (leider zu wenig PCIe Steckplätze) und ATX.

schönen Abend noch
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Beitragvon 190er-audio » 04.06.2018, 23:01

Guten Abend,
ein kleines Update:
- mein Dac ist aus der Reparatur zurück, ich hab den i2s/HDMI-Reciever von Pink Faun angeschlossen. Es funktioniert tadellos und spielt auf sehr hohem Niveau. Im Sommer folgt noch ein Upgrade des Dacs mittels besserer Shunt Regulatoren und neuerer Chips Sabre 9028 pro oder Sabre 9038 pro. Auch ohne Upgrade kenne ich keinen besseren bezahlbaren Dac. Selbst mein Akku Dac mit aufwendiger lifepo4 Stromversorgung kommt bei weitem nicht mehr mit.

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Direkte Vergleiche mit Dante habe ich jedoch noch nicht durchgeführt, zumal die Stromversorgung von meiner Dante Karte nicht optimiert ist. Ich werde jedoch den Weg mit der Pink Faun i2s/HDMI Karte weiter bestreiten und dessen Clock im Verlauf noch mit einer Pulsar Clock modifizieren.

Das HDMI Kabel ist sehr entscheidend, dabei kann ich das HDMI Kabel - Harmonic Technology Magic Audio - nur empfehlen, da dieses tonal ausgewogen klingt. Hier habe ich noch keinen Gegner finden können.

Bezüglich der Stromversorgung des Audio PCs, habe ich bei jeder Versorgung der einzelnen Komponenten mittels eines Linearnetzteils einen deutlichen Klanggewinn verzeichnen können. Das Klangbild wird 'analoger', detailreicher, ruhiger und dynamischer.
Als PSU setze ich aktuell auf Sellarz Netzteile, beim Trafo bin ich noch nicht sicher, ob Ringkern oder R-Core besser zu meiner Anlage passen. R-Core spielt etwas ruhiger, wobei Ringkern bei mir klarer, luftiger und dynamischer spielt. Die Entscheidung werde ich jedoch zu einem späteren Zeitpunkt treffen.
Insgesamt liegt in der Stromversrogung in meinen Augen der wichtigste Augenmerk! Ebenso haben hochwertigere Netzkabel bereits größere Fortschritte erbracht. Ich bin gespannt auf das neue Ultra/Silber Netzkabel von Stephan und seine Netzleiste. Bilder vom Aufbau meines 'Stromkastens' folgen im Verlauf.

Folglich noch ein Bild meiner modifizierten Marantz 8b mit Philips el34 Röhren (1953) und seltenen Vorstufenröhren mit gold pins.

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Die neuen Prototyp Lautsprecher von Joachim Gerhard mit dem Namen ''Tor zur Musik'' sind die Krönung des letzen Monats. Hierbei ging es nicht um Design, sondern um den kompromisslosen Klang.
Hochauflösend, dynamisch, kraftvoll und einfach echt.

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Schönen Abend an Alle und viel Spaß beim Musik hören
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Beitragvon 190er-audio » 24.06.2018, 20:03

Hallo,
nach mehreren positiven Erfahrungsberichten hatte ich mir bei SolidCore sein neues Netzkabel (Ultra/Silber) und die neue Netzleiste bestellt. Diese Woche gab es dann eine Hörprobe in Brilon bei (Süsskind Audio). Mit dabei waren Joachim Gerhard und Frans de Wit.
Kurz zum Aufbau der Hifi-Anlage:
- Macbook mit Audirvana (Tidal) als Zuspieler
- RME adi-2-Dac, als zweit-Dac > mein eigener Dac
- die neue Endstufe von Frans de Wit https://www.suesskindaudio.de/wp-content/uploads/2017/11/Signature-Century-Image-Hifi-17-Feb-2017-by-Uwe-Kirbach-de.pdf
- Süsskind Audio Beo LX
- Nordost-QB8 Netzleiste / Solidcore Netzleiste
- Nordost Heimdal 2 Netzkabel
- Wireworld Lautsprecherkabel bzw. Lautsprecherkabel von Frans de Wit

Ich möchte mich kurz fassen und speziell auf die Netzleiste und das Stromkabel (Zuspieler für den DAC) von Stephan eingehen. Die gesamte Anlage spielte mit mehr Ruhe, die Instrumente konnten besser geortet werden, die digitale Schärfe flachte ab, so dass man die Materialien der Instrumente besser heraushören konnte. Es wurde dynamischer, der Bass wurde differenzierter. Im Grunde genommen war das gesamte Klangbild erwachsener und musikalischer. Die Netzleiste hatte zudem sowohl Gold- als auch Rhodiu Schukosteckdosen, hierbei gefiel uns das Gold besser. Sobald die Endstufe am 'Rhodiumsteckplatz' gesteckt war wurde das Klangbild härter, verwaschener und digitaler. Hierbei ist zu erwähnen, dass die Netzleiste noch nicht eingespielt war und laut Stephan die Rhodium Schukosteckdosen eine deutlich längere Einspielzeit benötigen. Die Nordost Komponenten sind sicherlich nicht schlecht, jedoch hat Stephan (Solidcore) mit seiner Arbeit mich glücklicher gemacht.

Noch kurz zu den restlichen Komponenten:
Der RME Dac (mit unmodifiziertem Netzteil) gefiel mir in der Konstellation unserer Kette nicht wirklich, das Klangbild war mir zu digital und es fehlte an Feinauflösung.
Die Endstufe ist einfach ein Monstrum und zeigte sich zusammen mit den Beo LX bei jeder Lautstärke souverän. Klanglich wirklich hörenswert und eindrucksvoll. Von dem Lautsprecherkabel von Frans de Wit war ich so begeistert, dass ich sie mir gleich gekauft habe (Bilder folgen). Mit den Kabeln von Stephan und dem neuen Lautsprecherkabel bin ich endlich ein Stück näher an mein Wunschklangbild gekommen. Jetzt geht es weiter mit den Arbeiten am Audio PC und im Verlauf werden die anderen Netzkabel noch ersetzt.

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grüße 190er-Audio
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