Alexander (teilaktiv, Martin Logan Ethos)

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Bei Vorstellungen steht die persönliche, subjektive Erfahrungswelt des Verfassers im Vordergrund. Insbesondere soll die Vorstellung als "Visitenkarte" des Mitglieds gewürdigt bzw. respektiert werden. Dialoge sollten hier vorrangig mit dem Verfasser und nicht mit Dritten geführt werden. Siehe auch die Forumsregeln.

Beitragvon AlexOWL » 10.01.2018, 16:13

Hallo zusammen,

als erstes danke ich Euch allen für die zahlreichen Vorschläge und Anregungen.

Das es Geräte gibt, die ich zwischen meinen Streamer und den Wandler einschleifen kann, dass war mir so noch nicht bewusst und ist definitiv eine Option. Besonders die MiniDSP Sachen sind preislich auch sehr interessant. Mein Budget ist momentan ausgeschöpft (WAF), das letzte Quartal war nicht ganz ohne.

Der DDRC-88D kann auch 192 kHz, könnte vielleicht besser sein der 22er? Die nicht benötigten 7 übrigen Kanäle würden halt ungenutzt bleiben. Anschluss-technisch käme ich dann aber um einen Reclocker nicht herum, mein DAC hat keinen AES-EBU.

Vermutlich lasse ich mir von Uli nochmal Filter erstellen. So kann ich bei moderaten Kosten das Verbesserungspotential ausloten, quasi als Entscheidungshilfe für kommende Investitionen.

Vielleicht gibt es bis dahin von Audiovero / Abacus ein Gerät zum digitalen einschleifen. :wink:

Die Notwendigkeit für Filter-Experimente sehe ich für mich nicht, mein Sitzplatz bleibt unverändert, experimentieren mit der Aufstellung der Anlage ist auch nur sehr begrenzt möglich.

Grüsse

Alexander
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Beitragvon wgh52 » 10.01.2018, 18:15

Hallo Alexander,

AlexOWL hat geschrieben:Der DDRC-88D kann auch 192 kHz, könnte vielleicht besser sein der 22er?
schaut man die Vergleichsliste (herunterscrollen) an, sieht man, dass der DDRC-22D auch 192 kHz unterstützt. Allerdings mit resampling (aller eingehenden sample rates) auf interne 96 kHz, die dann auch am Ausgang anliegen.

Beim DDRC-88D muss man schon tiefer graben um die Wahrheit zu finden und nicht fehlgeleitet zu werden. Auf Seite 11 des User Manuals steht sie:

miniDSP DDRC-88D User Manual hat geschrieben:...
Output Sample Rate
All Outputs run at the sample rate of input channels 1 and 2.
...
Note that the internal sample rate is 48 kHz regardless. An asynchronous sample rate conversion is used on the output channels to produce data at the sample rate detected on input channels 1 and 2...
DDRC-88D lohnt also die Ausgabe für zwei der acht Kanäle nicht... :roll:

Grüße,
Winfried
PS: Ich weis schon warum ich noch immer einen alten gebrauchten DEQX bevorzuge... :wink:

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Beitragvon beltane » 10.01.2018, 18:50

Hallo zusammen,

Lyngdorf bietet nach meinem Kenntnisstand die Raumkorrektur nur noch inklusive Vollverstärker an, deswegen hatte ich den TDAI 2200 auch nicht in die Liste aufgenommen, da es ihn nur noch als Gebrauchtangebot geben könnte.

MiniDSP wäre der kostengünstigste Einstieg in Raumkorrektur mittels eines separaten Gerätes. Hinsichtlich des für Stereo passenden MiniDSP Gerätes sehe ich es ebenso wie Wolfgang, der DDRC-22D wäre das beste Gerät.

Hinsichtlich der zugrundeliegenden Software für Messung und Filtererstellung DIRAC Live gibt es zur Klangqualität verschiedene Auffassungen - ich finde das System absolut überzeugend.

Wichtig sind die korrekte Positionierung des Mikrofons für die 9 Messpunkte, ein möglichst hohe Lautstärke bei den Messungen und ein kalibrierten Mikrofon.

Viele Grüße

Frank
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Beitragvon grobian.gans » 10.01.2018, 20:40

Auch der Nachfolger Lyngdorf TDAI-2170 kann das, was der TDAI-2200 kann/konnte (und noch ein bisschen mehr). Ausser dem Vollverstärker hätte man damit auch gleich noch den DAC intergriert. Der Preis relativiert sich deshalb.

Grüße

Hartmut
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Beitragvon Mister Cool » 10.01.2018, 21:28

Zu

„...Vielleicht gibt es bis dahin von Audiovero / Abacus ein Gerät zum digitalen einschleifen.
Die Notwendigkeit für Filter-Experimente sehe ich für mich nicht, mein Sitzplatz bleibt unverändert, experimentieren mit der Aufstellung der Anlage ist auch nur sehr begrenzt möglich....“

Bis dahin als low-cost stand-alone Lösung (<€200), wenn man basteln kann/will

- Raspbery Pi als PC (mit Soundkarte für USB/Toslink Eingang/Ausgang)
- Netzteil für Raspbery
- AroioOS mit eingebauter Convolution Engine (Kostenlos bei Abacus?)

Das ganze zwischen Streamer und DAC einschleifen

Die potentiel unterschiedlichen Filter/Notwendigkeit zu Experimentieren haben wenig mit einem veränderten Sitzplatz oder anderer Hardware/Aufstellung der Anlage zu tun, sondern mit den unterschiedlichen Parametern beim Erstellen der Filter. Es gibt genug „Stellschrauben“, an denen man drehen kann und den Klang individuel an eigene Vorlieben anpassen kann. Das einfachste Beispiel: Target Curve.

Grüsse,
Alwin
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Beitragvon beltane » 10.01.2018, 22:01

Hallo zusammen,

da Alexander bereits über einen Vollverstärker verfügt, habe ich den Lyngdorf inkl. Vollverstärker nicht als Alternative betrachtet.

Ich persönlich würde zwecks Flexibilität in der Komponentenwahl Raumkorrektur und Verstärkung trennen wollen - das stellt sich für jeden aber sicher anders dar.

Wenn für Alexander auch ein Tausch des Vollverstärkers in Frage kommen sollte, dann wäre der Lyngdorf eine Alternative. Dann wird in der Kette bei analogen Quellen aber immer AD/DA gewandelt - oder kann der Lyngdorf bei analogen Quellen mit einem Bypass den Digitalteil umgehen?

Viele Grüße

Frank
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Beitragvon AlexOWL » 11.01.2018, 18:00

Hallo Leute,

ein Tausch meiner Endstufe kommt nicht in Frage :shock: , da würde ich doch eher einen Laptop nehmen, den entsprechend einrichten und den Cocktail X-50 verkaufen.

Vermutlich würde der WAF dann in den negativen Bereich abrutschen, den X-50 hatte ich erst im Oktober gekauft :roll:

Grüsse

Alexander
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Beitragvon h0e » 11.01.2018, 18:28

Hallo Alexander,

wenn es sich nur um das Falten von Files handelt, wäre ConvoFS eine Alternative für Dich.
ConvoFS faltet online Files entweder auf einem Synology NAS mit Intel Prozessor oder auf jeden Linux Rechner.
Filter kann man einfach per Weboberfläche tauschen.

Grüsse Jürgen
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Beitragvon AlexOWL » 17.01.2018, 16:06

Hallo Leute,

hier 2 Fotos von meinem Musikzimmer:

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Leider sind die Möglichkeiten mit der Aufstellung der Anlage zu experimentieren stark begrenzt, bzw. wäre ich nicht gewillt, die daraus folgenden Konsequenzen zu tragen.

Grüsse

Alexander
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Beitragvon beltane » 17.01.2018, 22:42

Hallo Alexander,

optisch sieht das doch sehr schön aus!

Aufgrund der Bilder habe ich die folgenden Fragen:

Wie gross sind denn der Abstand der Lautsprecher nach hinten und zur Seite? Und wie ist der Abstand zwischen den Lautsprechern und zum Hörplatz?

Liegt der Hörplatz mittig zwischen den Boxen? Und sind die Boxen auf den Hörplatz eingewinkelt?

Viele Grüße

Frank
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Beitragvon AlexOWL » 18.01.2018, 16:30

Hallo Frank,

habe mal den Zollstock angelegt:

Abstand zwischen den LS (mittig): 2,50 m
Abstand LS zur Rückwand (v. Front): 1,48 m
linker LS zur Seite (mittig, Außenkante): 1,54 m
rechter LS zur Seite: 1,49 m
Diagonale zum Hörplatz (mitte LS bis Rübe): ca. 2,70 m

Die Lautsprecher sind eingewinkelt auf meinen Hörplatz (linke Sofahälfte), wie von ML empfohlen.

Grüsse

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Beitragvon beltane » 18.01.2018, 21:55

Hallo Alexander,

danke - das entspricht doch so ziemlich genau den allgemeinen Vorgaben für die Aufstellung solcher Elektrostaten. Warum solltest Du da noch mit der Aufstellung experimentieren - Du hattest das ja im Posting Deiner Bilder geschrieben? Oder bist Du klanglich (mit Ausnahme von ggf. Raummoden) unzufrieden?

Viele Grüße

Frank
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Beitragvon AlexOWL » 22.01.2018, 17:32

Hallo Frank,

in der Tat war ich nicht zufrieden. Meine bessere Hälfte hatte wohl mein Sitzmöbel näher zur Rückwand geschoben :shock:

Am Wochenende wurde das korrigiert und die LS noch ein Stück mehr eingewinkelt, jetzt passt es wieder.

Die Diagonale zum Hörplatz hat sich somit um ca. 10 cm verkürzt.

Grüsse

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Beitragvon AlexOWL » 03.04.2018, 19:13

Hallo Leute,

heute habe ich, nach verdammt langer Wartezeit, mein UMIK-1 bekommen und natürlich direkt ausprobiert.

Hier die Bilder meiner ersten Gehversuche mit Audionet Carma. Ich muss dazu sagen, dass das Messsignal von CD kommt und ich noch keinen ordentlichen Mikrofonständer habe.

Beim RT 60 muss irgendwas schief laufen, kann mir aber noch keinen Reim darauf machen.
Was sagen denn die Profis dazu....

Bild

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Viele Grüsse

Alexander
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Beitragvon Buschel » 03.04.2018, 19:17

Hallo Alexander,

nicht nur RT60 sieht seltsam aus, sondern auch das Zerfallspektrum. Sieht das jedes Mal so aus? Oder bekommst du auch Messungen, die einen vernünftigen Verlauf von Zerfallspektrum und RT60 zeigen?

Btw, der Frequenzgang sieht doch schon mal ganz ordentlich aus.

Grüße,
Andree
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