Nico (Abacus C-Box 3)

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Nico (Abacus C-Box 3)

Beitragvon Nicolas92 » 20.11.2017, 13:48

Hallo zusammen,

Mein Name ist Nico, ich bin 25 Jahre jung und bin derzeit noch Student und studiere BWL im Master.

Seit 5 Jahren ( mit Einzug in die erste eigene Wohnung ) bin ich von Hifi fasziniert und habe das Glück gehabt mit einem 30 qm² Wohnzimmer auch als Student optimale Möglichkeiten in der Aufstellung meines Equipments zu haben.

Mein Audiophiler Werdegang ist schon sehr lang, da ich immer wieder andere Lautsprecher und Verstärker getestet habe, weshalb ich diesen nur kurz zusammenfasse:

Als Lautsprecher habe ich besessen: Magnat Quantum 603 -> Dali Zensor 7 -> Dynaudio Focus 110 -> Kef LS 50 -> Dynaudio Audience 42 -> KEF R 300 -> Dynaudio Contour 1.1 -> Dynaudio Focus 140

Folgende Verstärker habe ich besessen: Onkyo 9155 -> Arcam FMJ A18 -> Rotel RA 12 -> Creek Evolution

Gehört habe ich vor allem Classic Rock und Bands wie Pink Floyd, Dire Straits, Supertramp etc. Dazu kam noch sehr viel Klassik und Jazz.

Im Vordergrund stand natürlich immer der Musikgenuss, aber als BWL Student, der auch auch auf sein Geld achten muss, habe ich das ganze auch immer als Investition gesehen und immer die Stabilität der Preise am Markt beobachtet und ich habe mit Ausnahme der neu gekauften Dali Zensor 7, alle anderen Lautsprecher gebraucht gekauft und meist nach 6 Monaten ausnahmslos mit 5-10 % Gewinn weiterverkauft. So konnte ich mir mein Hifi Hobby quasi zum Nulltarif finanzieren.

Doch dann kam vor 6 Monaten der große Bruch, da der Wechsel vom Bachelor zum Master anstand, wodurch ich kurzfristig umziehen musste. Ich habe nur eine kleine Wohnung in einem schönen neuen privaten Studentenwohnheim ( 20 qm²) gefunden, weshalb ich in der alten Wohnung noch mein komplettes Equipment verkauft habe und ich bin auf folgendes Equipment umgestiegen, da ich zukünftig nur noch im Nahfeld am Schreibtisch hören könnte:

- Sennheiser HD600 Kopfhörer
- Swissonic ASM 5
- Nubert Nupro A20

Ich habe vorher noch nie im Nahfeld oder über Kopfhörer gehört und leider bin ich nach 3 Tage austesten dieser Produkte und nur 2 Tage vor meinem Umzug an Tinnitus erkrankt. Ich kann es mir nicht wirklich erklären wie das passieren konnte, aber irgendwie hat mir wohl der Stress vor dem Umzug nicht gut getan und die ungewohnten Kopfhörer und Lautsprecher im Nahfeld haben wohl auch einen großen Anteil daran, obwohl ich meist nur mit 70-80 dB gehört habe..

Daraufhin habe ich noch vor dem Umzug alles wieder zurückgegeben und habe 6 Monate Pause eingelegt und mittlerweile habe ich mich an den leichten Tinnitus gewöhnt, der auch eigentlich nur nachts bei absoluter Stille wahrnehmbar ist und auch sonst funktionieren meine Ohren ohne Probleme.

Deshalb habe ich mich vor 2 Wochen nach aktiven Lautsprechern für den Schreibtisch umgeschaut und mittlerweile steht folgendes bei mir, was wie folgt angeschlossen ist:

Computer - > Fiio D03K (D/A Wandler) -> Fostex PM Submini2 (Subwoofer) -> Abacus C-Box 3

Die Abacus stehen auf 80 cm hohen Stativen 20 cm hinter meinem Schreibtisch exakt auf Ohrhöhe und es ergibt sich ein perfektes Stereodreieck mit jeweils 1 Meter Abstand.

Mit dem Klang, welcher sich wunderbar von den Lautsprechern löst, bin ich sehr zufrieden, und man hat wirklich das Gefühl, dass sich vor einem eine wirkliche Bühne aufbaut und die Abacus wie unbeteiligt daneben stehen. Auch der Subwoofer macht eine gute Figur und fügt sich gut in das Klangbild ein ohne dominant zu sein. Man nimmt ihn quasi gar nicht war, so wie es sein soll, aber wenn man ihn ausschaltet merkt man dass etwas fehlt.

Ich habe mich vor allem in diesem Forum angemeldet, um mich weiter über Aktivlautsprecher auszutauschen, mit denen ich noch so gut wie keine Erfahrung gemacht habe und ich würde gerne Anregungen erhalten wie ich mein vorhandenes System noch verbessern könnte, da ich finanziell aktuell noch einen großen Spielraum für weitere Verbesserungen zur Verfügung hätte.



Obwohl mir der Klang der Abacus C-Box 3 so gut gefällt, liebäugle ich schon mit einem Upgrade auf die Cortex 6 und auch ein Vergleich mit der Dynaudio Xeo 2 würde mich stark interessieren.

Was den Subwoofer angeht macht er schon eine sehr gute Figur bezogen auf seinen Preis von 150€, aber ich denke da wäre auch noch Potenzial für ein Upgrade vorhanden, auch wenn ich diesen eh nicht wirklich im Studentenwohnheim aufdrehen könnte. Darüber hinaus bin ich mittlerweile auch eher ein Leisehörer geworden (60-70 dB).

Auch bin ich mir bei dem Fiio D03k nicht wirklich sicher ob dieser mit seinen 30€ nicht eventuell das schwächste Glied in der Kette sein könnte. Würde da eventuell ein Upgrade auf einen Cambridge Audio DacMagic 100 Sinn machen? Ich höre Musik zu 20% über CDs und 80% Spotify Premium und bald eventuell über Tidal wenn sich das lohnt.

Insgesamt habe ich aktuell 800€ ausgegeben und ich würde gerne bei 1500€ landen, wenn ich mich dadurch wirklich verbessern könnte.

Als Option wären einerseits das Behalten der C-Box 3 mit einem Upgrade des Dacs und/oder Subwoofer oder das Austauschen der C-Box 3 gegen einen besseren Lautsprecher (Cortex 6 / Xeo 2) wodurch aber kein Budget mehr für einen besseren Sub/Dac vorhanden wäre.

Ich freue mich auf zukünftige Gespräche und die ersten Anregungen wie ich mein System weiter verbessern könnte.

Gruß Nico :cheers:
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Beitragvon stumcm » 20.11.2017, 14:11

Moin Nico,

willkommen im Forum. Preis-leistungstechnisch bist du bei Abacus definitiv an der richtigen Adresse, wobei ich wahrscheinlich keine ganz neutrale Sichtweise habe, steht bei mir die Bude quasi voll mit Abacus-Equipment. Ich würde an deiner Stelle versuchen, den Subwoofer asapst rauszuwerfen. C-Box 4 oder die kompakten Cortexe sind da durchaus der richtige Ansatz. Die Vierer konnte ich selbst schon ausgiebig im Nahfeld hören. Da habe ich auch keinerlei Tiefgang vermisst, wobei Tiefbastbassmaterial mit Nahfeldmonitoren naturgemäß schwierig wird. Ansonsten gibts hier im Forum auch Erfahrungen mit anderen Nahfeld-Monitoren, aber da kann ich leider nicht wirklich mitreden.

Aus meiner Sicht lohnt sich TIDAL definitiv, ich habe den Unterschied zwischen OGG-Vorbis und CD-Qualität sehr deutlich gehört. Allerdings ist die Spotify-App einfach deutlich besser, als die TIDAL-App. Zweigleisig zu fahren ist als Student sicherlich nicht unbedingt die beste Option, ich würde mich jedooch tendenziell eher für TIDAL entscheiden.

Gruß
Stefan
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Beitragvon Rudolf » 20.11.2017, 15:18

Hallo Nico,

herzlich willkommen bei den Aktiven. Mit der kleinen C-Box 3, die diametral entgegengesetzt zur Boxengröße ganz groß aufspielt, hast du alles richtig gemacht. Damit solltest du erst einmal zufrieden Musikhören können, vor allem, wenn die Maximallautstärke keine so große Rolle spielt. Wenn überhaupt, dann wäre auch aus meiner Sicht der Subwoofer der erste Kandidat für eine weitere Verbesserung.

Nicolas92 hat geschrieben:Im Vordergrund stand natürlich immer der Musikgenuss, aber als BWL Student, der auch auch auf sein Geld achten muss, habe ich das ganze auch immer als Investition gesehen und immer die Stabilität der Preise am Markt beobachtet und ich habe mit Ausnahme der neu gekauften Dali Zensor 7, alle anderen Lautsprecher gebraucht gekauft und meist nach 6 Monaten ausnahmslos mit 5-10 % Gewinn weiterverkauft. So konnte ich mir mein Hifi Hobby quasi zum Nulltarif finanzieren.

Ach, ich wünschte, die Finanzierung unseres Hobbys wäre auch bei mir so selbsttragend! Ich bin zwar ebenfalls auf Gebrauchtlautsprecher umgestiegen, aber irgendwie kaufe ich trotzdem zu teuer ein und verkaufe zu billig. :cry:

Viel Spaß bei uns
Rudolf
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Beitragvon Nicolas92 » 20.11.2017, 17:03

Vielen Dank schonmal für die Antworten.

Ja im Vergleich zu Aktivboxen sind gute Passivboxen dann scheinbar doch etwas wertbeständiger wenn man gebraucht kauft, da es weniger Fortschritte in der gleichen Preiskategorie gibt.
Bei Produkten wie Kef oder Dynaudio, auf die ich mich spezialisiert hatte, ist es immer wieder zu beobachten, dass diese nach Neukauf sofort um 10-20% an Wert verlieren, aber wenn der Wertverlust erstmal stattgefunden hat, pendeln die sich in den Jahren 2-5 und mit Abstrichen 5-10 nach Kauf irgendwann ein und dann bleibt der Preis jahrelang meist bei 50-60% des Neupreises fast konstant.
Man muss eben nur in der Zeit wo man die Lautsprecher besitzt auf das Geld verzichten können, dass nun in den Lautsprechern gebunden ist, aber nach dem Verkauf bekommt man es fast immer komplett wieder.

Aber zurück zum eigentlichen Thema:

In der Tat erscheint der Fostex PM Submini2 Subwoofer mit seinen 150€ erstmal die erste Option zum austauschen zu sein wenn man ihn selber nicht kennt, aber ich bin mir nicht sicher ob dies wirklich der Fall ist.
Hier mal ein Link zum Sub: https://www.thomann.de/de/fostex_pm_submini_2.htm
Der Sub wird in den Bewertungen mit anderen Subs in höheren Preiskategorien verglichen und wird trotzdem als sehr gut bewertet.
Ich habe leider noch nie einen anderen Sub besessen und habe daher keinen Vergleich, aber welcher Sub in der Preiskategorie 200-500€ wäre denn z.B. eine Alternative ?
Schade dass Abacus nicht speziell einen Sub für die C-Box anbietet.. Der Sub A-10 ist dann leider doch deutlich zu teuer. Zudem müsste er auch unter meinen Schreibtisch passen und auch nicht allzu laut sein wegen den Nachbarn... :mrgreen:
Wäre eventuell ein Nubert Nubox AW 443 Sub ein Upgrade ?

Bei anderen Optionen wie den Xeo 2 oder Cortex 6 könnte man eventuell sogar auf einen Sub verzichten, da diese mit den größeren Tief/Mitteltönern mehr Luft bewegen können.

Der Sub wäre also schonmal die 1. Option für ein Upgrade. Aber wie sieht es mit einem D/A Wandler aus ?

Lohnt sich ein D/A Wandler bei der C-Box überhaupt wenn diese sowieso analog betrieben werden und dann digital zu analog doppelt gewandelt werden würde ? Als Quelle dient auch nur mein PC mit digitalem Ausgang und über den PC regle ich auch die Lautstärke, weshalb wohl auch keine Vorstufe mit mehreren Anschlüssen und Lautstärkeregelung Sinn machen würde.
Wie würde sich denn z.B. ein Cambridge Audio DacMagic 100 im Vergleich zum Fiio D03K schlagen ?

Wie gesagt habe ich mit Subwoofern und D/A Wandlern leider nicht so die Ahnung inwiefern man für den geboteten Preis einen besseren Klang erwarten kann.

Insgesamt erscheint mir aber gerade beim Leisehören vor allem der Sub sehr wichtig zu sein, da dieser erst das Leisehören angenehm ermöglicht, da so auch leise alle Frequenzen gut wiedergegeben werden.
Selbst größere Lautsprecher wie die KEF R300, die eigentlich einen sehr guten Bass besitzen haben nie leise wirklich gut geklungen, da der Bass erst bei 70-80 dB aufwärts richtig gut wiedergegeben wurde, aber so laut werde ich ja gar nicht mehr hören.
Deshalb habe ich auch die Befürchtung, dass z.B. die größere Cortex 6 oder Xeo 2 ohne Sub leise nicht wirklich gut sein werden bzw. ihr volles Potenzial ohne Sub nicht ausspielen können werden.

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Insgesamt gibt es aber vor allem beim behalten der C-Box 3 sehr viele Optionen mit verschiedenen D/A Wandler und Sub Kombinationen, die alle im Budget wegfallen würden wenn ich einfach die Lautsprecher gegen die Xeo 2 oder Cortex 6 tauschen würde.

Optionen wären also:

1. C-Box 3 -> PM Sub behalten -> Fiio behalten ( 0€ Aufpreis )
2. C-Box 3 -> PM Sub tauschen -> Fiio behalten (200-500€ Aufpreis abzüglich Verkaufspreis PM Sub )
3. C-Box 3 -> PM Sub behalten -> Fiio tauschen (circa 200€ Aufpreis abzüglich Verkaufspreis Fiio )
4. C-Box 3 -> PM Sub tauschen -> Fiio 3 tauschen ( 400-700€ Aufpreis abzüglich Verkaufspreis PM und Fiio )

5. Cortex 6 -> PM Sub behalten -> Fiio behalten (1390€ Aufpreis, abzüglich circa 450€ Verkaufspreis C-Box )
6. Xeo 2 -> PM Sub behalten -> Fiio behalten ( Gebraucht für 800€-900€ erhältlich, abzüglich 450€ C-Box )

Ist also alles nicht so einfach und wäre über weitere Vorschläge sehr dankbar. Das gute ist aber, dass ich mit der jetzigen Kombination ja schonmal sehr gut hören kann und nach und nach kann ich abhängig von den Kommentaren dann schauen wo Verbesserungen möglich sind und Sinn machen. :cheers:
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Beitragvon Horse Tea » 20.11.2017, 18:15

Hallo Nico,

auch von mir ein herzliches Willkommen. Ein Tenor hier im Forum ist, dass man Verbesserungen an der Anlage am zuverlässigsten erzielen kann , wenn man die neue (n) Komponenten (n) in der eigenen Anlage/Raum hört. Thomann bietet in diesem Sinne 14 Tage Umtauschrecht an und auch lokale Händler sind immer mehr dazu bereit, Geräte testweise auszuleihen (Kundenbindung, Konkurrenz im Internet). Das würde auch die Frage beantworten helfen, welche Komponente (DAC oder Sub) speziell für Dich mehr bringt.

Dein Studium hat nicht nur dazu geführt, dass Du Kaufen und Verkaufen gelernt hast, sondern lässt später auch einmal ein höheres Einkommen erwarten. Zusammen mit Deiner Sachkenntnis sollte den Händler das schon überzeugen, Dir auf diese Weise entgegenzukommen.

Viele Grüße
Horst-Dieter
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Beitragvon Thomas K. » 20.11.2017, 20:03

Hallo Nico,
der A10 ist geradezu prädestiniert mit der C-Box zusammen zu spielen. Das weiß ich, weil diese Kombi bei meinem Sohn in einem 32qm großen Zimmer im Dachgeschoß groß aufspielt.
Allerdings frage ich mich ob Du bei Deinen jetzigen Platzverhältnissen, einen Sub unbedingt brauchst.
Im Nahfeld (Stereodreieck 1m) ist er sicher überflüssig, da der Submini 2 ja noch nicht mal so tief reicht wie die C3 Box.
Ich vermute daß es eher eine Gewohnheit ist, etwas mehr Bass zu haben. Versuch doch mal eine Woche am Schreibbtisch ohne zu hören, und prüfe danach mit Deinem Sub ob Du das Ergebnis tatsächlich besser findest.
Beim Wandler geht es sicher besser, allerdings habe ich da keine Empfehlung, da ich nicht mehr auf dem laufenden bin, was externe (USB)Wandler anbelangt.

Veile Grüße
Thomas
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Beitragvon Nicolas92 » 20.11.2017, 20:55

Also ich besitze die C-Box 3 bereits seit 2 Wochen und den PM Subwoofer habe ich erst seit 1 Woche, weil wie gesagt untenrum doch etwas gefehlt hat.
Dass die C-Box 3 bis 35 Hz herunterkommt ist aber nur die halbe Wahrheit, da sie dies nur mit -6 dB schafft. ( was einer Halbierung der Lautstärke entsprechen müsste wenn ich mich nicht täusche )
Viel interessanter wäre der Frequenzgang gewesen wenn er mit - 3 dB seitens Abacus angegeben werden würde. Ich schätze mal dann würde als untere Frequenz bei - 3dB eher 60-70 Hz herauskommen.

Ich höre zwar grundsätzlich keine Musik mit viel Tiefbass, aber selbst bei Jazz und Klassik hat einfach etwas gefehlt, wie zum Beispiel das Zupfen von Kontrabässen oder die Base Drum vom Schlagzeug ging völlig unter. Und wenn man das noch mit leiser Lautstärke kombiniert klingt einfach alles etwas flach, weil das Ohr auch einfach nicht das gesamte Frequenzspektrum wahrnehmen kann, wenn die Musik zu leise ist.
Dies hat der Subwoofer sehr gut behoben und hat die gesamte Klangqualität auch bei leiser Lautstärke auf das nächste Level gehoben.

Zudem erhöhe ich den Abstand auch öfters wenn ich bewusst Musik höre ohne am PC zu arbeiten auf 2 Meter indem ich mit meinem Chefsessel 1 Meter zurückrolle und die Fußablage herhole : )

Ja das eigene Austesten währe natürlich am besten, aber bevor ich austesten kann muss ich erstmal das grundsätzliche Verständnis dafür gewinnen ob ein D/A Wandler in der Preiskategorie von circa 200€ überhaupt den Klang gegenüber dem Fiio D03K verbessern kann, wenn die Lautsprecher sowieso Analog arbeiten und ich auch kein High-Res Material zur Verfügung habe.

Das gleiche gilt beim Subwoofer, da bräuchte ich erstmal Anregungen in der Preisklasse von <500€ ( gerne auch gebraucht ) um zu wissen ob ich mich damit gegenüber dem Fostex PM Submini überhaupt verbessern kann, wenn sowieso nur bei normaler Zimmerlautstärke gehört wird und wenn der Sub nur unter dem Schreibtisch steht.

Ein Vergleich von Xeo 2 und Cortex 6 wäre natürlich auch interessant, was aber wohl leider auch nicht wirklich möglich sein wird, da die Cortex 6 noch so frisch auf dem Markt ist..
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Beitragvon Hans-Martin » 21.11.2017, 01:27

Hallo Nico,
bei einem 20qm Raum könnten 4 x 5m eine fundamentale Raumresonanz bei 34 Hz bringen, die mit +12dB schmalbandig (typisches Q zwischen 8-12) wenig bedämpft ist. Die würde ich mit angemessenem Abstand eher zu vermeiden suchen.
Eine Messung im Raum könnte aufzeigen, was die LS tatsächlich schaffen, zusammen mit dem Raum, was letzlich beim Hörer ankommt.
Ich habe vor einiger Zeit eine Konstellation gehört, wo wandnahe Kleinlautsprecher auf dem Schreibtisch standen, der Subwoofer hinter dem Hörplatz im Raum den doppelten Wandabstand wie der Hörer hatte, also auch den Hörer auf gleichem Abstand zum Sub brachte wie von der Ebene der Haupt-LS.
Das fand ich sehr inspirierend zum Nachdenken...
Grüße Hans-Martin
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Beitragvon Thomas K. » 21.11.2017, 11:36

Nicolas92 hat geschrieben:Ich höre zwar grundsätzlich keine Musik mit viel Tiefbass, aber selbst bei Jazz und Klassik hat einfach etwas gefehlt, wie zum Beispiel das Zupfen von Kontrabässen oder die Base Drum vom Schlagzeug ging völlig unter. Und wenn man das noch mit leiser Lautstärke kombiniert klingt einfach alles etwas flach, weil das Ohr auch einfach nicht das gesamte Frequenzspektrum wahrnehmen kann, wenn die Musik zu leise ist.
Dies hat der Subwoofer sehr gut behoben und hat die gesamte Klangqualität auch bei leiser Lautstärke auf das nächste Level gehoben.

Aha, jetzt verstehe ich- Du erzeugst quasi eine Bass Loudness.

Ja das eigene Austesten währe natürlich am besten, aber bevor ich austesten kann muss ich erstmal das grundsätzliche Verständnis dafür gewinnen ob ein D/A Wandler in der Preiskategorie von circa 200€ überhaupt den Klang gegenüber dem Fiio D03K verbessern kann, wenn die Lautsprecher sowieso Analog arbeiten und ich auch kein High-Res Material zur Verfügung habe.

Ob MPEG1mit 320kBs oder HiRes Material, einen besseren Dac hört man. Ich weiß ja nicht wo Du wohnst, aber die Möglichkeit mit jemanden aus dem Forum, zwecks ausleihen oder gemeinsamen einen anderen Dac auszuprobieren, wäre eine Möglichkeit. Was noch? Ein gutes Netzteil z.B. hilft jedem Dac auf die Sprünge, das könnte ich mir auch bei Deinem vorstellen.

Viele Grüße
Thomas
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Beitragvon Nicolas92 » 21.11.2017, 17:24

So mittlerweile habe ich mich halbwegs dafür entschieden zuerst den D/A Wandler auszutauschen.
Der Sub macht seine Sache bislang gut und wird bei vielen Violin- oder Klaviersonaten die ich größtenteils beim lernen höre sowieso nicht gebraucht.
Ein Lautsprechertausch macht scheinbar auch erstmal nicht viel Sinn, da diese ja auch immer nur so gut spielen können wie es das Material hergibt und hohe Lautstärken werden eh nicht gefahren und den Bass übernimmt ja auch größtenteils <80 Hz der Sub.
Für den Schreibtisch auf Ständern scheint die Abacus C-Box 3 da wohl auch die beste Wahl zu sein bezogen auf den Preis.

Was den D/A Wandler angeht bin ich mir aber noch nicht wirklich sicher inwiefern ein anderer Wandler gegenüber dem Fiio D03K den Klang verbessern kann und dies würde ich vor dem Kauf gerne noch erfahren. Es macht wohl wenig Sinn in etwas zu investieren was man nicht versteht ( Ist an der Börse genauso )

Auf der "Hifi Wichtigkeitsskala" kommen zudem ja auch noch andere Punkte vor dem D/A Wandler zum tragen:

1. Aufnahmequalität
2. Raumakustik
3. Lautsprecheraufstellung
4. Lautsprecher

Diese 4 Punkte kann man alle verstehen und man weiß und merkt sofort wie sich dadurch Veränderungen im Klang ergeben.
Erst wenn diese 4 Punkte in Ordnung sind, kann man sich dem D/A Wandler zuwenden.

Aktuell sieht meine Kette ja so aus:

Computer (S/PDIF Out, digital)-> Fiio D03K ( digital wird in analog gewandelt ) -> Cinch Kabel vom Fiio in den Sub -> Sub leitet das analoge signal weiter über cinch -> Abacus C-Box 3 bekommt das analoge Signal

Wie genau würde jetzt ein anderer D/A Wandler den Klang verbessern ? Bzw. was macht der Fiio D03K falsch wenn er 0en und 1en wandelt ? Das Signal kommt in 16 Bit / 44.1 KHz aus dem Computer

Folgende Kandidaten habe ich mir auf die schnelle mal aufgelistet:

- ifi nano iDSD (179€)
- Audioquest Dragon Fly (99€)
- Cambridge Audio DacMagic Plus (350€)
- Cambridge AUdio Dac Magic 100 (149€)
- Musical Fidelity V90 DAC (249€)
- Project USB BOX S (79€)
- Arcam rPAC (199€)

Habe ich noch etwas vergessen oder habt ihr noch weitere Tipps ?

Was würdet ihr mir also empfehlen und warum wird die Empfehlung besser klingen als der Fiio D03K ?
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Beitragvon cassco » 22.11.2017, 08:34

Hallo Nico,

Nicolas92 hat geschrieben:Auf der "Hifi Wichtigkeitsskala" kommen zudem ja auch noch andere Punkte vor dem D/A Wandler zum tragen:

1. Aufnahmequalität
2. Raumakustik
3. Lautsprecheraufstellung
4. Lautsprecher



So sieht es aus und danach kommt - zumindest wenn man digitale Quellen nutzt - erst einmal lange, lange nix

Nicolas92 hat geschrieben:Wie genau würde jetzt ein anderer D/A Wandler den Klang verbessern ? Bzw. was macht der Fiio D03K falsch wenn er 0en und 1en wandelt ? Das Signal kommt in 16 Bit / 44.1 KHz aus dem Computer


Ich kann dir nur raten, dieses Thema ganz alleine anzugehen und dich nicht auf irgendwelche Aussagen anderer zu verlassen.
Die Themen DAC, Kabel, Stromversorgung & co werden in den Foren ziemlich kontrovers diskutiert, mir persönlich rollen sich immer die Fußnägel, wenn ich in diesen Zusammenhängen irgendetwas von "riesigen Klangunterschieden" lese.
Deine Vorauswahl kostet ja nicht die Welt, bestelle 2 Geräte zeitgleich und lasse sie - wenn möglich im Blindtest - gegen den Fiio antreten, dabei aber unbedingt einen Pegelabgleich machen, um auszuschließen, dass der "lautere" DAC als "besser" empfunden wird.
Solltest Du einen klaren Sieger küren können, ist die Sache ja klar... :cheers:

meine 0,02€

Gruß
Sascha
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cassco
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Beitragvon Thomas K. » 22.11.2017, 11:55

Hallo Nico,

Deinem Ranking stimme ich voll zu. Aber ich möchte doch nochmal etwas auf dem DAC Thema herumreiten. Zum letzten mal, versprochen.

Bei Dacs ist zwar kein so eindeutiges Ranking zu machen wie das von Dir angeführte, aber folgendes spielt eine Rolle
1. Analoge Ausgangstufen
2. Stromversorgung
3. wie sauber sind die digitalen Schnittstellen ausgeführt
4. Chip
Bei 1 spielt auch eine Rolle wie kurz oder lang der Dac an den Vorverstärker angeschlossen ist
Bei 2 spielt auch eine Rolle ob Stromversorgung über PC, oder separates Netzteil

Gibt es in einem der Punkte Schwachstellen, führt das mit unter zu Problemen in allen tonalen Bereichen und in der Darstellung allgemein.

Was ich Dir nicht rate ist Dacs auf Empfehlung anderer auszutauschen, deshalb gehe ich auch nicht auf Deine Liste ein. Ich bin nochmal auf das Thema gekommen, weil ich die C3 im Nahfeld alles andere als baßschwach empfinde.

Viele Grüße
Thomas
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Beitragvon Thomas K. » 22.11.2017, 12:09

Kleiner Nachtarg, weil sich mein vorangegangener Beitrag leider nicht ändern läßt.
Ich benutze die C3 als TV Lautsprecher an einem Abacus Prepino in einem großen Raum. (Verbundenes Wohn-Eßzimmer)
Da wackeln zwar bei entsprechenen Szenen nicht die Wände, aber immerhin schaffen sie es diesen großen Raum anzuregen.

Viele Grüße
Thomas
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Beitragvon bullrich » 22.11.2017, 15:39

Hallo Nico,

ich werfe jetzt nochmal einen DigitalAudioPlayer ( DAP ) als USB-Dac rein.

Vorteil : Du kannst den auch Mobil benutzen und er hat schon automatisch Akku-Betrieb, die FiiO X7 I gibt es jetzt schon recht günstig, haben einen ESS Chip der sehr hoch auflöst und im Nahfeld bestimmt viel Spaß macht, musikalischer klingt ein AKM und BurrBrown.

Ist ein weites Feld, nur der Versuch macht kluch 8) :D

Marco
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Beitragvon Sire » 22.11.2017, 23:39

Hallo Nico,

die FiiOs scheinen gar nicht mal so schlecht zu sein http://www.diyaudio.com/forums/digital-line-level/314762-dac-blind-test-audible-difference-whatsoever.html... :wink:

Gruß Klaus
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