Gabriel (Sonus Faber Amati Futura)

audiophile Biografien unserer Mitglieder
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Bei Vorstellungen steht die persönliche, subjektive Erfahrungswelt des Verfassers im Vordergrund. Insbesondere soll die Vorstellung als "Visitenkarte" des Mitglieds gewürdigt bzw. respektiert werden. Dialoge sollten hier vorrangig mit dem Verfasser und nicht mit Dritten geführt werden. Siehe auch die Forumsregeln.

Beitragvon StreamFidelity » 29.10.2018, 11:25

Hallo Guido,

ich freue mich sehr, dass meine Kabelempfehlung für Dich die richtige Wahl war. Weniger Störungen bedeuten in der Tat mehr Detailinformationen in der Musik. So ist zumindest mein Erklärungsmodell. :D

Die Info zum Akku habe ich vom Händler. Da jede USB-Verbindung eine 5V Stromversorgung ermöglicht, wird der Akku darüber automatisch aufgeladen. Ich konnte es allerdings auch nicht nachlesen. Die Stromversorgung kann man durch ziehen des Steckers am kleinen Kästchen unterbrechen. Für den Fall, dass Du experimentieren möchtest.

Grüße Gabriel
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Beitragvon StreamFidelity » 27.11.2018, 17:07

Hallo zusammen,

rückblickend muss ich sagen, dass mir dieses Forum bisher das größte Verbesserungspotenzial gebracht hat. Vielen Dank dafür. :cheers:

So zum Beispiel auch zahlreiche Anregungen aus der Rubrik Computer HiFi. Im Thread Audiophile Optimizer 2.10 beta mit Fokus auf Server 2016/W10 habe ich bereits von meinem Vorhaben berichtet, einen dezidierten Audio PC in mein Setup einzubinden.

Im Handbuch von Audiophile Optimizer war schon einiges interessantes nachzulesen. So zum Beispiel zur BIOS Optimierung. Ich dachte mir, dass kann meinem bestehenden HFX RipNAS Solid V4, der künftig als Musikserver im Setup eingesetzt wird, auch nicht schaden. Dazu musste ich den RipNAS erstmal an den Fernseher über HDMI und natürlich auch Maus und Tastatur anschließen. Beim Booten dann die F2 Taste geklickt und Volltreffer, ich war sofort im BIOS Menü. Die Einstellungen habe ich oben im Thread abgebildet. Ein wenig Bange war mir schon. Aber es hat alles sehr gut funktioniert.

Ich habe dann Roon wieder auf dem RipNAS laufen lassen und die Latenzen mit dem genialen Tool LatencyMon kontrolliert. Hier bekam ich zwei entscheidende Hinweise:

- das Power Management zu kontrollieren,
- das neueste BIOS zu installieren.

Daraufhin habe ich die Energiesparoptionen alle ausgeschaltet und ein BIOS Update durchgeführt. Der Lohn der Mühe: meine bisher geringsten gemessenen Latenzen.

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Was bringt das nun klanglich? Vor allem störungsfreies Hören mit einem tiefschwarzen Hintergrund.

Nun freue ich mich schon sehr auf den Cirrus7 Nimbus V2. Dieser hat die audiophile USB-Karte SOtM tX-USBhubIN eingebaut.

Grüße Gabriel
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Mein Weg zum High End Audio PC

Beitragvon StreamFidelity » 11.12.2018, 19:36

Hallo zusammen!

Als begeisteter Streamer genieße ich die schier unendlich verfügbaren Alben im Netz. Eine hohe Wiedergabequalität ist mir wichtig. Mindestens in CD-Qualität (44,1/16), gern auch in Studio-Qualität (192/24).

Bisher nutzte ich den HFX RipNAS Solid V4 als Streamer und ging über USB an meinen DAC T+A MP 3000 HV. Da der RipNAS als NAS, CD-Ripper und Messgerät/Filtererstellung (Acourate) noch andere Aufgaben zu verrichten hat, waren die Systemoptimierungen irgendwann zu Ende. Immerhin konnte ich mit einem

- Linear Netzteil HFX Power 80 und
- dem AudioQuest Diamond USB Kabel, sowie
- mit Fidelizer Pro

eine für mich sehr zufriedenstellende Wiedergabequalität erreichen.

Die Latenzen konnte ich auf einen niedrigen Wert drücken. Das kostenlose Tool LatencyMon zeigt es:

Bild

Leider schoss mir dann doch wieder ein Treiber dazwischen und störte kurzfristig. Den Standard USB-Ausgang fand ich auch nicht optimal.

So entschloss ich mich einen High End Audio PC aufzubauen. Ob das für andere High End ist, weiß ich natürlich nicht. :wink: Da meine Bastlerfähigkeiten beschränkt sind, war ein Selbstbau ausgeschlossen. Aber ein wenig rumspielen wollte ich schon. :)

Beschreiben möchte ich meinen Weg in drei Teilen:

1. Hardware
2. Software
3. Klangeindruck

1. Hardware

Cirrus7 Nimbus V2

Wie mein bisheriger RipNAS muss der PC lüfterlos und wohnzimmertauglich sein.

Keinesfalls wollte ich mich mit dem Standard USB-Ausgang zufrieden geben. Nachgelagerte Lösungen wollte ich ebensowenig, sondern im Sinne kurzer Signalwege eine integrierte Lösung. So kam ich auf den SOtM tX-USBhubIN. Nach Rücksprache mit Herrn Engemann von Cirrus7 war der Einbau möglich! So bestellte ich den

Cirrus7 Nimbus V2
- Maße: 22x22x6,5cm
- Intel Core i5-8400T @ 1.70GHz
- Standard Cooling Edition
- RAM 8GB
- SSD 250GB (keine weiteren SSDs)
- SOtM tX-USBhubIN
- Windows 10 Pro 64Bit

Und so sieht das Schmuckstück aus:

Bild

Die Kühlrippen sind luftdurchlässig:

Bild

Beim Einbau des SOtM USBHubs musste Herr Engemann viel Mühe aufwenden. So sieht das jetzt wie aus einem Guss aus. Links unten sind folgende Anschlüsse vorhanden: Die Stromzufuhr mit 9V (sobald Spannung anliegt wird die interne SATA Stromversorgung automatisch abgeschaltet). Daneben zwei USB Anschlüsse. Die roten Schieberegler darunter kappen optional die USB-Stromleitung (5V). Genial!

Bild

Innen sieht auch alles ordentlich aus. Links oben der USB Hub. Obwohl die Kabelei? Diese dienen für die Anschlüsse von zwei optionalen SSD's.

Bild

Gleich mal die Kabel geordnet und auf Dämpfungsmaterial festgemacht.

Bild

Nun musste noch eine ordentliche Stromversorgung her.

Keces P8

Für mich kam nur ein lineares Netzteil in Frage und meine Wahl fiel auf Keces P8.

Mit 19V gehe ich in den Audio PC und mit 9V in den SOtM USBHub.

Die Front besteht aus einer hochwertigen OLED Anzeige.

Bild

Hinten sind die Anschlüsse, die umgeschaltet werden können:
9V/12V + 18V/19V + USB Output.

Bild

Leider lag nicht der für meinen PC erforderliche Adapter dabei. Herr Lehmann von King Music besorgte mir aber schnell den richtigen Adapter. Bei Interesse kann das Netzteil von King Music ausgeliehen und Zuhause ausprobiert werden.

Fortsetzung folgt...

Grüße Gabriel
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Beitragvon StreamFidelity » 12.12.2018, 14:23

Hallo zusammen,

hier kommt die Fortsetzung zum High End Audio PC. :wink:

2. Software

Den größeren Anteil macht die Software aus. Logisch. Darüber wird alles gesteuert. Nachfolgend schildere ich meine Pleiten, Pech und Pannen. Mein Frustationspotenzial wurde voll ausgereizt, dass kann ich schon mal verraten.

Als Betriebssystem habe ich Windows aus folgenden Gründen ausgewählt:

- Ich fühle mich einigermaßen fit mit dem Betriebssystem. Mit Linux habe ich gar nichts am Hut.
- Signaltransport mit der höchsmöglichen Auflösung (192/32 - das ist das 256-fache von Studio 192/24) per USB an meinen DAC. Roon führt ein Upsampling durch. Warum erläutere ich im betreffenden Kapitel.

Hier ergeben sich nun mehrere Ansätze, die ich in einer bestimmten Reihenfolge erläutern möchte. Allerdings musste ich die Schritte teilweise wiederholen, wenn neue Probleme auftauchten. Und wichtig ist mir auch, dass meine Maßnahmen nicht für jeden gelten, vielleicht in Teilen sogar falsch sind. Ich bin kein PC Profi!

2.1 BIOS Optimierung
2.2 Windows 10 Pro 64bit Optimierung
2.2.1 Gerätemanager
2.2.2 Windows Update / Treiber Aktualisierung
2.2.3 Systemabbildsicherung
2.2.4 AudiophileOptimizer Version 2.20
2.2.5 Fidelizer Version 8.2
2.3 WakeOnLan
2.4 Roon Setup

Ergänzend möchte ich noch erwähnen, dass für den Erstbetrieb eine Maus, Tastatur und Bildschirm (bei mir TV) absolut notwendig sind. Später konnte ich dann von meinem MacBook Pro mit dem Tool Microsoft Remote Desktop weiter arbeiten. Aber erst, nachdem ich in Windows die Einstellungen zu Remote gefunden und auf Ja gesetzt hatte. :|

2.1 BIOS Optimierung

Das Asus-Board H310T ist eines der neueren Generation. Das Handbuch der Software Audiophile Optimizer (AO) empfiehlt einige Vorarbeiten:

- Disable every device you don’t need including serial ports, onboard soundcard
- Disable Intel SpeedStep, Turbo Mode, C-States, Virtualization Technology & especially Hyper-Threading
- Enable HPET (High Precision Event Timer)
- Disable Rapid Start and Smart Connect

Das habe ich mit mehr oder weniger Erfolg durchgeführt. Das disablen der Soundcard führte zum Beispiel dazu, dass mein T+A WASAPI-Treiber nicht mehr funktionierte. Aufgrund einer Fehlbedienung meinerseits setzte ich dann das BIOS auch noch auf Werkseinstellung zurück. Auf einmal wollte das BIOS einen Lüfter haben. Dank des guten Supports von Herrn Engemann von Cirrus7 war das Thema schnell erledigt. Nun führe ich vor jeder BIOS-Änderung eine Sicherung unter Benutzerprofile durch.

Den Rückmeldungen des Programms AudiophileOptimizer war zu entnehmen, dass auch Eingriffe im BIOS durchgeführt wurden. Das Erlebnis hätte ich mir also auch schenken können.

Bei älteren Boards ist auf jeden Fall ein BIOS-Update zu empfehlen. Das habe ich beispielsweise mit meinen RipNAS gemacht, welches schlagartig die Latenzen verbesserte. Es war nicht schwierig. Auf der ASUS Homepage den Treiber gesucht und gefunden. Das Update ließ sich unter Windows durchführen. Die Installationsroutine ist so einfach, dass selbst ich nichts falsch machen konnte.

2.2 Windows 10 Pro 64bit Optimierung

Windows 10 ist als Client System mit mehr Funktionen überfrachtet, als ein Server System. Ein Windows Server kostet aber auch mehr. Und laut T+A Spezifikation funktioniert auf einem Server Betriebssystem vermutlich nicht der wichtige USB WASAPI Treiber. Ich hatte keine Lust, das auszuprobieren. Für Windows 10 Pro hatte ich außerdem noch einen key. Also bei Cirrus7 die Windows Vorinstallation beauftragt.

2.2.1 Gerätemanager

Im Gerätemanager kontrollierte ich, ob alle Geräte funktionierten. Das war beim Intel (R) Management Engine Interface nicht der Fall.

Bild

Im Fernando's Win-RAID Forum bin ich dann fündig geworden und habe den MEI-Only Installer verwendet. Der leistet mir gute Dienste. Merkwürdigerweise treten nach dem Audiophile Optimizer - Run immer wieder Fehler auf. Mit der Reparaturfunktion des MEI-Only Installers läuft dann wieder alles.

Außerdem habe ich die Treiber für die interne Soundkarte deaktiviert.

Bild

2.2.2 Windows Update / Treiber Aktualisierung

Da das Windows Update vom Audiophile Optimizer (AO) deaktivert wird, muss vorher ein Update durchgeführt werden. Mit dem Windows Update sollte man eigentlich alle Treiber erwischen. Hat bei mir nicht ganz funktioniert. Hatte ich schon erwähnt für wie wichtig ich das Tool LatencyMon halte? Nach dem ersten Test mit AO war ich schon etwas enttäuscht. Es waren Störungen ersichtlich:

Bild

Den Support von AO bemüht und die Antwort erhalten, dass der Grafiktreiber die Latenzen verursacht. Neuen Treiber installiert und prima, diese Störung war weg.

Dann war eine neue Störung:

Bild

Zu erkennen ist, dass ndys.sys, ein Netzwertreiber der Verursacher ist. Über Internet Recherchen habe ich herausgefunden, dass mein Realtek PCI Family Controller eine völlig veraltete Treibersigantur von 2015! hat. Und das auf einem nagelneuen Board. Unglaublich.

Bild

Neuen Treiber aus 2018 installiert und keine Probleme mehr.

Bild

2.2.3 Systemabbildsicherung

Ich habe mir nach dem Update das Systemabbild auf meinem Serverlaufwerk gesichert. Für den Fall der Fälle kann ich das System neu aufsetzen.

2.2.4 AudiophileOptimizer Version 2.20

Nun kommen wir zum Kern der Systemoptimierung. Das Handbuch, welches von der Homepage von Audiophile Optimizer (AO) vorab runtergeladen werden kann, geizt nicht mit Warnhinweisen. Das Programm als solches auch nicht. Genau genommen handelt es sich um zwei Programme:

- Audiophile Optimizer: für die Systemoptimierung
- ServiceTool: Restore Funktionen etc.

Nachfolgend beschränke ich mich auf die Highlights, der Rest ist gut im Handbuch nachzulesen. Wichtig ist, dass die grundlegenden Systemänderungen nicht mehr rückgängig zu machen sind!

Beginnen wir mit dem Audiophile Optimizer:

Es stehen drei Methoden zur Verfügung: Express, Advanced & Ultimate Mode. Mutig habe ich gleich den Ultimate Modus ausprobiert, da ich gern die Kontrolle behalte. Mit dem geöffneten Handbuch konnte ich die einzelnen Schritte gut bewerten.

Ausnahme: Die Sound Signatures und Digital Filters. In Summe stehen 25 Kombinationsmöglichkeiten zur Verfügung. Die Kombinationen sind im Handbuch nicht erläutert. Vom AO-Support erhielt ich den Hinweis, dass die Kombination 1A am präzisesten und 4D am weichstem und klangvollsten ist. Im Kapitel zum Klangeindruck werde ich noch darauf eingehen.

Abweichend zur Empfehlung im Handbuch habe ich HPET (High Precision Event Timer) disabled, da andersrum Störungen in den Latenzen auftraten. Überhaupt habe ich gute Erfahrungen mit dem Tool LatencyMon gemacht (erwähnte ich das schon?), da ich nach jedem Run des AO die Latenzen prüfen konnte.

Sehr schön war das Entfernen oder Deaktivieren von OnDrive und Cortana. Die Prozesse verringerten sich von 145 auf etwas über 110. Das ist immer noch viel! Mit einem Server Betriebssystem im Core Modus ist deutlich mehr drin. Das übersteigt aber mit Sicherheit meine Fähigkeiten.

Bild

Insgesamt wurde ich immer gut durch das Programm geführt. Es läuft ausgesprochen stabil.

Nun zum ServiceTool:

Das ServiceTool nutzte ich, um Windwos 10 "abzustrippen". Mit dieser Funktion werden die meisten nicht benötigten, aber noch vorinstallierten Windows 10-Komponenten (Metro UI Apps) entfernt.

Mit der Funktion "Reset Optimization" werden die vom AudiophileOptimizer vorgenommenen Änderungen an Diensten und Treibern zurückgesetzt. Allerdings nur zu 5%, wenn ich das Handbuch richtig verstanden habe. Trotzdem machte ich gute Erfahrungen damit, vor einer Änderung in der AO Konfiguration erstmal den Reset durchzuführen. In diesem Modus kann auch wieder ein Windows Update erfolgen. Das ist gelegentlich anzuraten.

Einen Bock schoss ich, als ich das "Shell Replacement" für Fidelizer Pro nutzte. Danach war der Bildschirm schwarz. Da kam ich schon in Panik. :shock:

Eigentlich eine gute Sache, nicht benötigte Grafik Komponenten auszuschalten. Die Anzahl meiner Prozesse reduzierte sich dadurch auf rund 90. Leider gab es erhebliche Störungen in den Latenzen.

Mit "Restoring default shell" geht das rückgängig zu machen. Nur wie sollte ich das ServiceTool starten, wenn ich nichts sehe? Der gute AO Support half mir dann weiter. Ich musste den Taskmanager mit einer Tastenkombination aufrufen: Ctrl+Alt+Del. Auf meinem Mac (Windows Remote Desktop) ging das mit Fn+Ctrl+Alt gedrückt halten +Backspace. Dort konnte ich mit "Datei" und "Neuen Task ausführen" und dem Befehl "st" das ServiceTool starten. Puhh war ich erleichtert.

Fortsetzung folgt...

Grüße Gabriel
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Beitragvon StreamFidelity » 13.12.2018, 15:44

Hallo zusammen,

hier ist nun die Fortsetzung mit dem Kapitel

2.2.5 Fidelizer Pro Version 8.2

Wie ich hier im Forum herausgefunden habe ist es nicht unüblich die Programme AudiophileOptimizer (AO) und Fidelizer Pro gemeinsam zu nutzen. Der AO hat sogar eine Option dafür, die bei mir aber nicht funktioniert hat (siehe Shell Replacement). Den Fidelizer Pro habe ich mit maximaler Ausprägung (Purist) und mit Roon Server als Network Player konfiguriert. Im Beitrag Fidelizer 8.0 ist einiges erläutert. Das funkionierte auf Anhieb.

Wenn ich etwas im AO ändern möchte, deinstalliere ich vorher Fidelizer Pro. Damit nichts durcheinander kommt. Im Gegensatz zum AO verändert Fidelizer nicht dauerhaft das System. Nach der AO Änderung konfiguriere ich Fidelizer wieder neu.

Tja ... schon etwas aufwändig das Ganze. :roll:

2.3 WakeOnLan

Die Verbrauchsanzeige im Keces P8 erzieht ein wenig zum Stromsparen. Den Audio PC werde ich daher regelmäßig herunterfahren.

Bild

Nun gibt es die praktische Funktion des WakeOnLan, welches den PC per IP-Befehl wieder aufweckt. Dies könnte ich über meine Fritzbox tun, ist aber umständlich. Stattdessen habe ich mir für meinen Mac ein kleines kostenloses Programm WakeOnLan geholt. Das Programm scannt automatisch alle IP-Adressen. Die relevanten IP's habe ich konfiguriert. Ein Klick auf "Wake Up!" startet meinen Audio PC.

Bild

Wichtig ist an dieser Stelle die nützliche AO ServiceTool-Funktion "Autologon". Damit startet der PC gleich durch und steht zum Abspielen bereit.

2.4 Roon Setup

Für die Nicht-Roon-Kenner vorab eine kleine Erläuterung. Roon ist eine leistungsfähige Musikverwaltungs- und Playersoftware. Zum streamen im Netz ist Tidal eingebunden. Roon spielt aber auch alle Musikformate von einem Musikserver. Meines Wissens wirklich alle. In Roons DSP Engine habe ich meine Faltungsfilter (Raumkorrektur mit Acourate) eingebunden.

Roon besteht aus folgenden Komponenten:

- The Core: der Rechenknecht von Roon
- Controlling Roon: die Benutzeroberfläche
- Audio outputs: der Musikoutput über RAAT (Roon Advanced Audio Transport)

Die Komponenten können in einem Gerät vereint sein oder sind verteilt. Bei mir sieht das jetzt so aus:

Bild

Meine Musikfiles sind somit im RipNAS ausgelagert und stehen im NAS zur Verfügung. Gestreamt wird mit dem neuen Nimbus. Die Daten gehen über USB an meinen DAC. Im Nimbus habe ich mir den Roon Server installiert, der keine Benutzeroberfläche hat. Dadurch ist Roon besonders performant. Bedient wird das Ganze beliebig mit meinem MacBook, iPad oder iPhone.

Trotz gewisser Nachteile der USB-Verbindung überwiegen für mich die Vorteile: Auflösung satt!

Technisch bedingt geht bei meinem DAC T+A MP 3000 HV TOS-Link nur bis max. 96/24 und AES-EBU/BNC bis max. 192/24. Nur mit USB habe ich die höchste Bandbreite mit 192/32. Nun kann man natürlich die berechtigte Frage stellen, was die höhere Auflösung bringt? Bei mir sampelt der T+A alles intern auf 352,8/32 oder 384/32 (immer Ganzzahlig) hoch, um u. a. das Restrauschen weiter zu vermindern. Um meinen DAC beim Hochrechnen zu entlasten, liefere ich ihm über Roon die Musikfiles mit 176,4/32 oder 192/32 zu. Er muss dann nur noch die Samplingrate intern verdoppeln. So sieht das dann bei mir aus:

Bild

Die Erläuterung dazu: Ein MQA-File wird mit 48/24 gestreamt und von Roon in 96/24 decodiert. Für die Faltungsfilter wird die Auflösung von 24bit auf 64bit erhöht. Von mir vorgegeben erfolgt ein Upsampling von 96kHz auf 192kHz. Nach dem Durchlaufen der Filter für die Raumkorrektur gelangt der Stream letztendlich mit 192/32 vom Nimbus per RAAT an meinen DAC. Die Übertragung erfolgt über den T+A WASAPI Treiber asynchron, dass heißt der DAC gibt die Clock vor. PC Jitter bleiben so außen vor.

Fortsetzung folgt ....

Grüße Gabriel
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Beitragvon chriss0212 » 13.12.2018, 21:15

Hallo Gabriel

Na da treibst Du mal Aufwand... Respekt!

Aber warum sollte durch Upsampling das Rauschen weniger werden? Das wäre ja fast aus sch... Gold machen :mrgreen:

Und:
PC Jitter bleiben so außen vor.


Das wär toll... nur weil der DAC die Clock vorgibt heißt das leider nicht, dass Jitter davor keine Rolle mehr spielt.

Viele Grüße

Christian
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Beitragvon StreamFidelity » 13.12.2018, 22:20

Hallo Christian,

Dankeschön. Du bist auch nicht gerade untätig. :wink:
Wenn sich irgendwann der Erfolg einstellt ist das schon toll.

chriss0212 hat geschrieben:Aber warum sollte durch Upsampling das Rauschen weniger werden? Das wäre ja fast aus sch... Gold machen


T+A MP 3000 HV:
Geräuschspannungsabstand 116 dB. Irgendwas scheinen die richtig zu machen.

chriss0212 hat geschrieben:
PC Jitter bleiben so außen vor.

Das wär toll... nur weil der DAC die Clock vorgibt heißt das leider nicht, dass Jitter davor keine Rolle mehr spielt.


Da hast Du wohl recht. Je weniger Jitter das Signal verunstaltet, desto leichter gelingt dem DAC die Wandlung. Der SOtM USBHub reclockt das Signal.

Grüße Gabriel
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Beitragvon chriss0212 » 13.12.2018, 22:42

Hallo Gabriel

Geräuschspannungsabstand 116 dB. Irgendwas scheinen die richtig zu machen.


Jaaaa... wenn kein Signal anliegt... aber wenn die Quelle rauscht, dann rauscht sie. Also wenn die Aufnahme nur 56dB hat... wird es so mal eben durch Upsampling nicht mehr ;)

Dafür: wenn die Aufnahme 120dB Rauschabstand hat, schaffen sie 116 dB davon zu behalten!

Ich hör in letzter Zeit gerne alte Live Aufnahmen... und die Rauschen halt... aber na ja... lass sie doch ;)

Gibt evtl. Ganz schlaue Algorithmen die ein wenig zaubern können, aber dann bleibt sicher etwas anderes auf der Strecke.

Viele Grüße und weiterhin viel Erfolg und viel wichtiger: viel Spaß!

Christian
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Beitragvon chriss0212 » 13.12.2018, 23:00

Am Ende treibe ich auch gar keinen so großen Aufwand... habe nur oft von vorne angefangen ;)

Am Ende: ein nicht optimiertes MacBook...Roon...HQPlayer mit Acourate Filtern... analogen Parametrischen EQ um den natürlichen Abfall im Bass der Open Baffles zu korrigieren, gute mehrkanal Soundkarte... ein paar Endstufen und meine Hörner mobiler Absorber hinter mir... fertig :)

Ach ja.. Strom: IsoTek Aquarius

Wenn ich nächstes Jahr Zeit und Muße habe, will ich mal,das Thema Kabel angehen...

Viele Grüße

Christian
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Beitragvon chriss0212 » 14.12.2018, 00:20

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So sieht Roon bei mir aus ;)

Viele Grüße

Christian
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Beitragvon beltane » 14.12.2018, 08:32

Hallo Gabriel,

aufgrund Deines Berichtes in Deinem Vorstellungsthread habe ich mir jetzt mal Audiophile Optimizer angeschaut. Ist für mich vielleicht ein Projekt für die Weihnachtstage. Kannst Du mir sagen, wie folgende Aussage auf der Website von AO zu verstehen ist?

- Five Activation-Keys included in one personal AudiophileOptimizer license

Was passiert, wenn die 5 Activation Keys aufgebraucht sind? Muss man dann eine neue Lizenz kaufen oder kann man aktivierte Systeme im Self Service Portal löschen, damit wieder Acitivation Keys frei werden?

Danke Dir für Rückmeldung.

Viele Grüße

Frank
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Beitragvon StreamFidelity » 14.12.2018, 09:55

Hallo Christian,

stimmt, der Spaß darf nie zu kurz kommen. Im Moment habe ich jede Menge Freude am neuen Nimbus. :cheers:

chriss0212 hat geschrieben:Am Ende: ein nicht optimiertes MacBook...


Mein Bericht zum Klangeindruck eines optimierten PC's folgt in Kürze. :wink:

Hallo Frank,

beltane hat geschrieben:- Five Activation-Keys included in one personal AudiophileOptimizer license

Was passiert, wenn die 5 Activation Keys aufgebraucht sind? Muss man dann eine neue Lizenz kaufen oder kann man aktivierte Systeme im Self Service Portal löschen, damit wieder Acitivation Keys frei werden?


Da bin ich überfragt. Am besten fragst Du direkt nach. Die bieten übrigens 14 Tage Rückgaberecht an:

Highend-AudioPC offers a sonically unlimited trial version of the AudiophileOptimizer which is combined with a 14-day money back guarantee. You have no risk at all, get in CONTACT to learn in detail how the 14-day trial works.

Grüße Gabriel
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Beitragvon beltane » 14.12.2018, 15:48

Hallo Gabriel,

danke - habe eine entsprechende Mail an den Hersteller geschickt. Wenn mir eine Antwort vorliegt, gebe ich die Info. an euch weiter.

Viele Grüße

Frank
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Beitragvon StreamFidelity » 14.12.2018, 17:43

Hallo zusammen,

es folgt die Fortsetzung zum High End Audio PC mit dem wohl wichtigsten Teil:

3. Klangeindruck

Um das Thema etwas zu ordnen habe ich mir folgende Struktur überlegt:

3.1 Einfluss der Hardware
3.1.1 optimierter Audio PC
3.1.2 Audio USBHub
3.1.3 Stromversorgung
3.1.4 Kabel
3.2 Einfluss der Software
3.2.1 AO Sound Signatures + Digital-Filter Mode
3.2.2 Fidelizer Prozessor Priority Policy
3.2.3 T+A DAC Oversamplingtypen
3.3 Gesamteindruck

Vorab möchte ich zu Protokoll geben, dass meine Klangeindrücke nur subjektiver Natur sein können. Jeder hört anders. Autosuggestion schließe ich absolut nicht aus.

Großen Wert lege ich auf Details, Timing und Präzision. Und auf Räumlichkeit in der Breite und Tiefe. Klangfülle ist mir auch wichtig, gern in den unteren Registern. Und ich möchte Transienten hören. Bei schlechten Aufnahmen kann die Komposition noch so gut sein, das höre ich nicht zu Ende.

3.1 Einfluss der Hardware

Folgend beziehen sich meine Bewertungen des Klangs auf die im 1. Kapitel vorgestelle Hardware. Allerdings ist es schwierig von den einzelnen Komponenten den Klang herzuleiten. Ursache und Wirkung sind bekanntlich nicht immer einfach zuzuordnen. Ich kann also auch Falsch liegen. Letztendlich zählt immer das Gesamtpaket.

3.1.1 optimierter Audio PC

Im Vergleich zum bisherigen RipNAS meine ich mehr Ausgeglichenheit und Ruhe im Klangbild festzustellen. Weil eben keine weiteren Aufgaben zu verrichten sind. Es kann allerdings auch sein, dass ich ausgeglichener und ruhiger Musik höre - weil ich keine weiteren Aufgaben verrichte. :mrgreen:

Der 6-Kern Prozessor wird nur bis maximal 3% beansprucht. Mit 8 Gb RAM ist genügend Puffer vorhanden.

3.1.2 Audio USBHub

Absolut zufrieden bin ich mit dem SOtM USBHub. Im Moment betreibe ich die USB Datenleitung mit abgeschalteter 5V-Leitung. Hier werde ich sicherlich noch experimentieren. Mit Ultra Noise Regulator und Active Noise Canceller, sowie der Super-precision Clock (Prospektsprech) hat es mein DAC leichter, die Daten zu verarbeiten. Die Musik fließt meines Erachtens störungsfreier.

3.1.3 Stromversorgung

Ich glaube so eine gute Stromversorgung wie mit dem Keces P8 hatte ich noch nie. Die getrennte Versorgung des Nimbus und des USBHubs bringt noch mehr Schwärze in das Klangbild.

3.1.4 Kabel

Wie schon mal berichtet hat das USB Kabel Audioquest Diamond im RipNAS für absolute Störungsfreiheit gesorgt. So ist es auch im neuen Setup. Für das Netzwerk verwende ich wie beim RipNAS ein Inakustik High-End Netzwerkkabel CAT7. Die Standardnetzstrippe vom Keces P8 habe ich gleich gegen ein höherwertigeres von Wilbrand Acoustics ausgetauscht. Zum Thema Kabelklang kann ich allerdings nichts beitragen. Ich habe meine eigene Philosophie, dass ein Kabel störungsfrei sein soll. Dann stimmt auch der Klang, so wie ich es bei mir wahrnehme.

3.2 Einfluss der Software

Eine gute Hardware bildet die Basis und die Algorithmen bestimmen den Klang. Sicher sehr vereinfacht. Und natürlich ein Widerspruch zu oben, also bitte nicht ganz Ernst nehmen. Aber ich denke schon, dass der Software heute mehr Bedeutung zukommt als früher. Zumindest in meinem Setup.

3.2.1 AO Sound Signatures + Digital-Filter Mode

Wie schon berichtet gibt es 25 Kombinationen:

- Sound Signature 1, 2, 3, 4, Option X represents the windows default setting
- Digital-Filter mode A, B, C, D, Option X represents the windows default setting.

Wichtig zu wissen: Alle Soundsignatur- und Digital-Filter-Modi sind 100% bit-perfekt und ändern die Quelle in keiner Weise. Sie ändern nur die Art und Weise, wie die Betriebssysteme die laufenden Aufgaben und ihre Prioritäten behandeln.

AO ermöglicht ein bequemes Ändern der Filter während des Musik abspielens. Ich kannte die Beschreibung der Filterauswirkungen vorher nicht. Ich hatte mich für 1A entschieden, welches der Support mit "am präzisesten" beschrieb. Es passt zu meinen Hörgewohnheiten. Ich mag es halt extrem detailreich.

3.2.2 Fidelizer Prozessor Priority Policy

In Fidelizer Pro sind ebenfalls Filter vorhanden:

- Long / Fixed - Natural harmonics with linear sound (Fidelizer)
- Long / Variable - Natural harmonics with rich details (JPLAY)
- Short / Fixed - Sharp image with linear sound (cPLAY)
- Short / Variable - Sharp image with rich details (Programms)

Die Änderung ist immer mit einem Systemneustart verbunden. Das habe ich mir verkniffen und die zweite Einstellung belassen. Hier beginnen bei mir die Fragezeichen, da die Filter auch 100% bit-perfekt sind. Also ähnlich wirken wie die bei AO. Obwohl der Fidelizer Filter danach konfiguriert wurde höre ich Unterschiede im AO heraus. Eventuell überschreibt der AO bei jeder Änderung den Fidelizer Filter. Ich muss nicht alles verstehen. Daher hier keine Klangbewertung.

3.2.3 T+A DAC Oversamplingtypen

In meinem DAC (T+A MP 3000 HV) sind zu allem Überfluss ebenfalls Filter vorhanden:

- FIR lang ist ein klassisches FIR-Filter mit extrem linearem Frequenzgang.
- FIR kurz ist ein FIR Filter mit verbesserter Impulsantwort.
- Bezier / IIR ist ein Bezier-Interpolator mit einem IIR-Filter kombiniert. Dieses Verfahren produziert ein sehr "analoges" Systemverhalten.
- Bezier ist ein reiner Bezier-Interpolator – perfekt in „Timing“ und Dynamik.

Da fühlte ich mich überfordert. Glücklicherweise konnte ich hier ebenfalls durch umschalten während der Musikwiedergabe den für mich richtigen Filter finden. Interessanterweise hatte ich bisher den Bezier-Filter. Da AO aber extrem detailreich auflöst, war es mir in dieser Kombination zuviel. Mit Bezier / IIR erreichte ich das richtige Maß an Auflösung.

3.3 Gesamteindruck

Nun wird es spannend. Haben sich die Investitionen und Mühen gelohnt?

Während ich bei der Einrichtung arg im Stress war konnte ich nicht wirklich ein Urteil wagen. Aber auch da waren schon die Augenblicke, in denen ich inne hielt. Was war das? Sind das Geräusche von draußen? Im Sessel wippte ich oft mit der Musik.

Nach mittlerweile zahlreichen Stunden des ungestörten Musikgenusses meine ich herausgefunden zu haben, warum ich so geflasht bin. Es sind die Transienten, die enorm zugelegt haben. Vom Schlagzeuger beim Anschlag des Fells. Oder bei einer Akustikgitarre das Zupfgeräusch. Dadurch erreicht die Darbietung eine unglaubliche Tiefenstaffelung. Deshalb der Eindruck, da ist was draußen. Und dann diese unglaubliche Präzision, dieses Timing. Daniel Barenboim sagte einmal: "Musik kommt aus der Stille und endet in ihr". Ja ich habe das Gefühl, da ist jetzt eine noch tiefere Stille.

Ich habe auch vorher zufrieden Musik gehört. Nie hätte ich gedacht, dass es eine so deutliche Steigerung gibt. Unglaublich. Wenn ich bewerte, was in letzter Zeit meine Anlage deutlich nach vorn gebracht hat, dann steht an erster Stelle immer noch die Raumkorrektur mit Acourate. Aber gleich dahinter mein High End Audio PC!

Zum Abschluss noch ein Bild ausgeleuchtet von der tiefstehenden Wintersonne.

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Grüße Gabriel
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Beitragvon grobian.gans » 15.12.2018, 12:01

Hallo Gabriel,

vielen Dank für den schönen Bericht. Ich habe mich dort wiedergefunden. So ein selbstgemachter Audio-PC kann sehr viel Spaß bereiten. Und wie man sieht, ist es eine ganz schöne Frickelei, bis man auf einem gewissen Zufriedenheits-Level angekommen ist. Mein Tipp: Jetzt einfach so lassen und zufrieden geniessen :D

Den Bezier-Filter habe ich seinerzeit bei meinem T+A DAC 8 auch als beste Einstellung empfunden.

Ein Grund für zufriedenes Hören sind sicher auch Deine schönen LS. Das Auge hört mMn halt einfach mit...

Grüße

Hartmut
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grobian.gans
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