Gabriel (Sonus Faber Amati Futura)

audiophile Biografien unserer Mitglieder
Forumsregeln
Bei Vorstellungen steht die persönliche, subjektive Erfahrungswelt des Verfassers im Vordergrund. Insbesondere soll die Vorstellung als "Visitenkarte" des Mitglieds gewürdigt bzw. respektiert werden. Dialoge sollten hier vorrangig mit dem Verfasser und nicht mit Dritten geführt werden. Siehe auch die Forumsregeln.

Beitragvon grobian.gans » 01.04.2019, 19:31

45.000 US$ :shock:
Bild
grobian.gans
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 413
Registriert: 25.02.2017, 21:09

Beitragvon StreamFidelity » 02.04.2019, 12:41

Haha, ja die Preise sind irre. Es sind merkwürdigerweise viele hochpreisige Geräte, welche alles in DSD umwandeln. Ausnahme: mein Spring DAC. Und vielleicht noch Lumin, wenn man nicht gerade den X1 nimmt.

Grüße Gabriel
Bild
StreamFidelity
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 458
Registriert: 24.09.2017, 14:50
Wohnort: Berlin

Beitragvon StreamFidelity » 05.04.2019, 12:54

Hallo zusammen,

StreamFidelity hat geschrieben:Demnächst geht es ans Kabel testen, die mir Bela noch mitgeschickt hat.


daran anknüpfend haben sich neue Erkenntnisse zum Beci's Gigantica - wirklich gigantisches Cinchkabel (siehe Link zum OEM Forum) ergeben. Bei mir handelt es sich um das XLR-Kabel.

Kabelklang?

Ich möchte vorausschicken, dass ich mich durchaus zu den Kabel Skeptikern zähle. Sehr sympatisch fand ich daher Belas Kommentar zum Authentica Cinch/XLR Kabel, dem Vorgänger des Gigantica. Zitat:

... Entscheidend ist aber meiner Meinung nach nicht, welches Material wo verwendet worden ist, sondern dass ein Signalkabel das Musiksignal nicht hörbar verfälschen soll. ...
... Mein Ziel war es, das Signalkabel so "unhörbar" und so transparent wie irgend möglich zu bauen, damit das Musiksignal möglichst "in seinem ganzen Wesen", also verlustfrei bis zum nächsten Gerät passieren kann. ...


Genauso möchte ich es haben. Das Kabel soll absolut störungsfrei sein und keine Klangeigenschaften haben. In diesem Zusammenhang irritiert vielleicht meine spontane E-Mail an Bela: ...ich habe eben Dein Gigantica XLR Kabel angeschlossen. Ich bin bestimmt nicht das Goldohr, aber die Bässe gehen gefühlt tiefer und auch die E-Guitarre ist präziser. Dabei ist das Kabel noch nicht mal eingespielt.

Ja natürlich habe ich damit andere Klangfarben beschrieben. Aber im Sinne von: so ist es im Musiksignal vorhanden und die Klangeigenschaften wurden vorher durch das schlechtere Kabel verdeckt. Wenn darunter Kabelklang verstanden wird: Meinetwegen. :D

technische Eigenschaften

Zitat von Bela: Das Gigantica Grundmaterial ist ein mit speziellem Dielektrikum ummanteltes Solidcore Kupfer aus der Nachrichtentechnik. Die Einzeladern werden von mir dann in Form gebracht und nach einen bestimmten Muster verflochten. Dabei sind zahlreiche Versuche und Hörsitzungen ins Land gegangen. Einen besser geeigneten Leiter konnte ich noch nicht finden, obwohl ich auch mit Produkten der namhaftesten Hersteller (Stichwort z.B. Neotech) Versuche gemacht habe. Die Stecker/Buchsen sind von Neutrik.

Die Verarbeitung ist einwandfrei, wie gut auf den Bildern zu erkennen ist.

Bild

Bild

Der Neutrik Stecker sitzt äußerst präzise am T+A Amp.
Bild

Lt. Bela benötigt das Kabel 200h Einspielzeit, um seine vollen Eigenschaften zu entfalten. Da habe ich noch etwas vor mir. :wink:

Grüße Gabriel
Bild
StreamFidelity
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 458
Registriert: 24.09.2017, 14:50
Wohnort: Berlin

Beitragvon StreamFidelity » 21.04.2019, 14:15

Hallo zusammen,

im Thread Acourate + HQ Player (Signalyst) + DSD habe ich von meinem neuen Roon Setup berichtet. Der T+A MP 3000 HV wird mich verlassen. Mein Setup sieht aktuell so aus:

Bild

Mal sehen wie lange das so bleibt. :mrgreen:

Grüße Gabriel
Bild
StreamFidelity
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 458
Registriert: 24.09.2017, 14:50
Wohnort: Berlin

neuer Audio PC

Beitragvon StreamFidelity » 24.05.2019, 14:53

Hallo zusammen,

meine aktuelle Konfiguration

RipNAS Solid V4: Control PC mit Roon ->
cirrus7 nimbus v2: Audio PC mit HQPlayer (PCM zu DSD 512) ->
Holo Audio Spring DAC im NOS-Modus


kommt beim Audio PC an die Grenze der Rechenleistung. Mit 60%-70% Auslastung werkeln die 6 Kerne.

Und so habe ich nach eingehender Recherche und Beratung durch cirrus7 folgenden neuen lüfterlosen Audio PC in Auftrag gegeben:

Streacom FC9 Alpha (Black) - Desktop - micro ATX
Intel Core i9-9900K (95W TDP), 3,6GHz - 5,0GHz OctaCore - HD Graphics 630
ASUS ROG Maximus XI Gene
Corsair Dominator Platinum - DDR4 - 16 GB
2 Samsung SSD 970 PRO 512GB, M.2
JCAT USB Card FEMTO
JCAT NET Card FEMTO
HDPLEX 200W Linear Power Supply (LPS) Black
HDPLEX 400W HiFi DC-ATX

Die CPU ist mit 95W überdimensioniert. Der Trick liegt darin, dass cirrus7 diese nach unten anpasst. Dann habe ich Rechenleistung satt in einem Bereich, der für die CPU gemütlich ist.

Mancher wird sich wundern warum ich mir ein Gaming Board ausgesucht habe. Diese sind halt sehr robust und mit guten Bauteilen bestückt. Pink Faun macht es genauso.

Hinzu kommen Arbeitsspeicher mit sehr niedrigen Latenzen und Superschnelle SSD's.

Die JCAT USB- und NET-Karten sind mit Femto Uhren ausgestattet und werden selbstverständlich extern vom HDPLEX 200W LPS mit je 5V versorgt. Das gleiche LPS in Kombination mit dem HDPLEX DC-ATX Konverter soll den neuen Audio PC mit sauberen Strom versorgen, der frei von Hochfrequenzstörungen ist. Mal schauen.

Als Betriebssystem kommt Server 2019 drauf, optimiert mit AudiophilOptimizer 3.0 (soll Ende Mai kommen).

Ich freue mich auf mein neues Projekt. :D

Grüße Gabriel
Bild
StreamFidelity
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 458
Registriert: 24.09.2017, 14:50
Wohnort: Berlin

Beitragvon StreamFidelity » 31.05.2019, 10:19

Hallo zusammen

der neue cirrus7 Streacom FC9Alpha ist in Arbeit. Die ersten Teile sind angekommen. Hier ein Foto von cirrus7:

Bild

So war es auch schon bei der letzten Bestellung, dass ich per Fotodokumentation immer auf dem Laufenden gehalten werde. Leider ergibt sich beim LPS eine Lieferverzögerung. Frühester Versand von HDPLEX ist der 08.06.2019.

Für mich sind das gerade sehr aufregende Zeiten. Nicht nur wegen der Neubestellung oben, sondern wegen meiner neuen technischen Ausrichtung. Etwas weiter zurück hatte ich schon berichtet, dass mir die Wandlung von PCM in DSD 512 ausgesprochen gut gefällt. Der HQPlayer konnte erst nicht richtig punkten, weil ich ihn nicht richtig konfiguriert hatte. Beim HQPlayer ist es meines Erachtens ähnlich wie mit Acourate. Beide Anwendungen sind nicht selbsterklärend. Es bedarf einiger Mühe und Einarbeitung. Der gute Klang entschädigt dann aber für alles.

Zum "ausprobieren" der R2R Technologie hatte ich mir den Spring DAC besorgt, welcher überraschenderweise den T+A MP 3000 HV ersetzte. Da ich DSD höre kommt das Widerstandsnetzwerk gar nicht zum tragen. Die DAC-Architektur ist mir somit nicht mehr wichtig, nur gut gemacht muss der DAC sein und DSD muss er können. Der T+A Streamer SD 3100 HV wäre durchaus etwas für mich. Der Preis (ca. 23k) und die aktuell unbefriedigende Upgrade-Politik des Unternehmens stehen dem entgegen.

Und so ist mir der DENAFRIPS TERMINATOR aufgefallen. Im Thread R2R DACs berichtete ich. Hat vielleicht schon jemand mit DENAFRIPS Erfahrungen sammeln können?

Grüße Gabriel
Bild
StreamFidelity
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 458
Registriert: 24.09.2017, 14:50
Wohnort: Berlin

Beitragvon Matty » 31.05.2019, 13:35

Hi Gabriel,

nette Kiste, die Du Dir da zusammenstellst. :cheers:

Ich habe zuerst kurz auf der Leitung gestanden.
Du bestellst eine PC bei Cirrus7 und die schicken Dir die Einzelteile?
Bis ich dann richtig gelesen habe und verstanden habe, dass der Anbieter selber erst mal die Komponenten zusammenbestellen muss und Dir ein Foto vom aktuellen Lieferstand gesendet hat :D

Mit dem gewählten Prozessor ist das auf jeden Fall eine kleine Höllenmaschine.

Die CPU ist mit 95W überdimensioniert. Der Trick liegt darin, dass cirrus7 diese nach unten anpasst. Dann habe ich Rechenleistung satt in einem Bereich, der für die CPU gemütlich ist.


Das verstehe ich nicht ganz. Der TDP-Wert ist ja die thermische Verlustleistung und nicht die Leistungsaufnahme. Was wird da nach unten angepasst? Wird der Prozessor sozusagen untertaktet?

Welche Version des HQPlayers wirst Du benutzen? Wenn der Rechner exklusiv für den HQP verwendet wird, drängt sich ja die Linux HQP embedded Version geradezu auf.
Ach - lese gerade, Du möchtest Windows Server 2019 verwenden. Warum die Entscheidung dafür?

Viele Grüße
Matthias
Bild
Matty
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 533
Registriert: 22.11.2012, 22:47
Wohnort: Rheinland

Beitragvon StreamFidelity » 31.05.2019, 14:06

Hallo Matthias,

vielen Dank.

Matty hat geschrieben:Das verstehe ich nicht ganz. Der TDP-Wert ist ja die thermische Verlustleistung und nicht die Leistungsaufnahme. Was wird da nach unten angepasst? Wird der Prozessor sozusagen untertaktet?


Eigentlich habe ich ein klassisches Gaming Board zum übertackten geordert. Bei mir geht es in die andere Richtung, da die CPU nicht zu heiß werden darf (Lüfterlos) und auch nicht zuviel Strom verbrauchen darf (Überlastung der linearen Stromversorgung). Entsprechend ausgefahren übersteigt die Systemleistung des i9-9900K die 200W.

Ursprünglich wollte ich den Intel® Core™ i9-9900 mit TDP 65W haben. Diese macht sich aber lt. cirrus7 nicht so gut wie die Version i9-9900K, die übrigens nicht mehr kostet. Die K-Version ist gelötet und lässt sich daher besser kühlen. Mit Power Limit lässt sich zum Beispiel im BIOS die maximale Stromaufnahme begrenzen. Aber da gibt es noch andere Einstellungsmöglichkeiten. Cirrus7 will sich spezifisch rantasten, was in der lüfterlosen Konfiguration gefahrlos machbar ist.

Matty hat geschrieben:Welche Version des HQPlayers wirst Du benutzen? Wenn der Rechner exklusiv für den HQP verwendet wird, drängt sich ja die Linux HQP embedded Version geradezu auf.
Ach - lese gerade, Du möchtest Windows Server 2019 verwenden. Warum die Entscheidung dafür?


Die neueste Version HQPlayer 4 habe ich bereits. Mit Linux kenne ich mich nicht aus, mit Windows dagegen schon. Der Windows Server 2019 ist von der Bedienung sehr nah an Windows 10 dran und wird von Audiophile Optimizer 3.00 unterstützt. Ich habe hier etwas dazu geschrieben.

Grüße Gabriel
Bild
StreamFidelity
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 458
Registriert: 24.09.2017, 14:50
Wohnort: Berlin

Beitragvon Matty » 31.05.2019, 16:59

Hi Gabriel,

danke für den Hinweis auf den neuen AO 3.0.

ich bin (leider) auch auf Windows angewiesen, da ich nicht auf den AcourateConvolver verzichten möchte.
Für mich immer noch eines der stärksten Werkzeuge im PC-Audio-DSP-Umfeld. Der AcourateConvolver läuft halt nur unter Windows, immerhin aber auch problemlos mit den Server-Versionen.
Da ich zurzeit stark mit dem Gedanken spiele, von Dante auf Ravenna umzusteigen, da mir das Merging Anubis Interface so gut gefällt, werde ich dann aber wohl an Windows 10 gebunden sein, da die Merging-Treiber die Windows Server Versionen explizit nicht unterstützen.

An der HQPlayer embedded Version gefällt mir halt so gut, dass Du keine GUI benötigst und die Applikation komplett über ein Webinterface steuern kannst. Mit einigermaßen guten Linux-Kenntnissen kann man sich dann auch ein sehr schlankes Betriebssystem zurechtschneidern.

Aber Windows Server mit AO funktioniert meiner Erfahrung nach auch sehr stabil, kostet eben aber auch ein paar zusätzliche Euros. Aber das tut der HQPe ja leider auch, wenn man schon im Besitz der Desktop-Version ist.

Das Thema TDP und Taktung ist meiner Meinung nach in dem Anwendungsfall mit Vorsicht zu genießen.
Der HQP-Player wird ja, wenn er läuft und arbeitet, eine konstante Rechenleistung in Echtzeit erfordern, die bedingungslos kontinuierlich zur Verfügung gestellt werden muss.

Anders als bei Roon z.B., wo mehr Rechenleistung auch höhere Performance (schnellere Reaktion, Bildschirmaufbau, kürzere Wartezeiten etc.) bedeuten kann. Die tatsächliche Rechenleistung dürfte aber auch der wesentliche Faktor für die tatsächliche thermische Verlustleistung sein.

Kann also gut sein, dass es kaum einen Unterschied macht, wie Du den Prozessor nun taktest. Probier aber gerne mal aus, das interessiert mich auch. 8)

Mein alter i7-3770k (65W TDP) läuft übrigens seit einiger Zeit als Roon-Server und hat dort konstant eine Leistungsaufnahme von gerademal 25W. Ohne Runtertakten etc.

Viele Grüße
Matthias
Bild
Matty
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 533
Registriert: 22.11.2012, 22:47
Wohnort: Rheinland

Beitragvon Tinitus » 03.06.2019, 23:28

Hallo Gabriel,

Du hattest an anderer Stelle nach Meinungen zum Denafrips Terminator gefragt, ich melde mich trotzdem hier, weil sich meine Antwort nicht so sehr auf den Terminator bezieht. Wie Du selbst schon gesagt hast, nutzt der Terminator sein Herzstück, die R2R Leitern für das von dir bevorzugte DSD gar nicht. Warum dafür so viel Geld ausgeben?
Hast Du schon über den Matrix Audio X Sabre Pro nachgedacht?

https://mobil.hifitest.de/test/da-wandl ... _pro_14556

Nicht das ich der Meinung bin, dass der oben angeführte Test sehr aussagefähig ist, aber er gibt eine gute Übersicht über das, was das Gerät kann (über I2S DSD1024). Da muss dein Cirrus7 richtig arbeiten sofern er I2S über HDMI beherrscht. Das Gerät kann auch VV und es gibt auch eine MQA-fähige Variante:

https://www.audiophonics.fr/en/17_matrix-audio

Den Händler kennst Du ja schon.

Welcher von den beiden (Denafrips bzw. Matrix Audio) mit wie gefüttert der bessere DAC ist, kann ich nicht beurteilen. Es scheint mir aber, dass beim Matrix der Gegenwert eher da angesiedelt ist, wo es für deinen Gebrauchsfall sinnvoller ist.


Gruß

Uwe
Bild
Tinitus
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 870
Registriert: 10.11.2013, 22:48

Beitragvon StreamFidelity » 05.06.2019, 09:13

Hallo Matthias,

Matty hat geschrieben:Das Thema TDP und Taktung ist meiner Meinung nach in dem Anwendungsfall mit Vorsicht zu genießen. Der HQP-Player wird ja, wenn er läuft und arbeitet, eine konstante Rechenleistung in Echtzeit erfordern, die bedingungslos kontinuierlich zur Verfügung gestellt werden muss.


ja richtig. In meinem Fall benötigt der HQPlayer 4 eine sehr hohe Tacktung (mindestens 3 GHz), damit DSD 512 zuverlässig berechnet werden kann. Mein cirrus7 nimbus v2 mit dem Intel Core i5-8400T (35W TDP) 6x1,7 GHz schafft das im Turbo Modus und einer Auslastung zwischen 60% - 70% von 5 Cores. Der 6. Core wird von Fidelizer für Non-Audio-Anwendungen reserviert und läuft mit einer deutlich geringeren Last. Alles in allem ausgesprochen zuverlässig mit sehr geringen Latenzen, so dass eigentlich kein Grund zum Austausch besteht. Aber Du kennst das ja, es geht immer noch ein bisserl mehr. Der neue heruntergetacktete Intel Core i9-9900K (95W TDP), 3,6GHz - 5,0GHz OctaCore sollte mit DSD 512 erst recht keine Probleme haben. :mrgreen:

Matty hat geschrieben:Mein alter i7-3770k (65W TDP) läuft übrigens seit einiger Zeit als Roon-Server und hat dort konstant eine Leistungsaufnahme von gerademal 25W. Ohne Runtertakten etc.


Auch das kann ich bestätigen. Ich betreibe die zwei-PC-Lösung. Mein Roon Server lauft auf dem RipNAS Solid V4 und die CPU Intel Core i7 7700T 4x2,9 GHz hat im Basis Betrieb gerade mal 2%-3% Auslastung.

Grüße Gabriel
Bild
StreamFidelity
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 458
Registriert: 24.09.2017, 14:50
Wohnort: Berlin

Beitragvon StreamFidelity » 05.06.2019, 09:43

Hallo Uwe,

Tinitus hat geschrieben:Wie Du selbst schon gesagt hast, nutzt der Terminator sein Herzstück, die R2R Leitern für das von dir bevorzugte DSD gar nicht. Warum dafür so viel Geld ausgeben? Hast Du schon über den Matrix Audio X Sabre Pro nachgedacht?
...
Das Gerät kann auch VV und es gibt auch eine MQA-fähige Variante:


vielen Dank für die Alternativen. Nun hat jeder seine Vorlieben oder auch Macken genannt. Meine Macke ist, dass ich gern Geräte habe, die extreme Spezialisten sind. Also genau auf die eine Sache, hier DAC, zugeschnitten sind. Ich benötige keine Fernbedienung, keinen Vorverstärker, Streamingfunktionen oder sonstiges. Jede zusätzliche Funktion kostet Geld und ist eine potenzielle Fehlerquelle.

Meine andere Macke ist, dass ich USB außerordentlich schätze. Es ist eine flexible etablierte Schnittstelle, welche im asynchronen Betrieb die Taktung dem DAC überlässt. Es ist allerdings aufwändiger die Schnittstelle störungsfrei zu bekommen. Ein sehr gutes Kabel und galvanische Trennung sind Pflicht. Eine gute Stromversorgung ebenso.

Und deshalb ist der Denafrips Terminator eine gute Wahl für mich. Mehr als Digital zu Analog zu wandeln kann er nicht. Der DAC ist zukunftsfähig (einfacher Austausch des DSP Boards). Es werden keine Standardlösungen verwendet. Stattdessen kommt eine proprietäre USB-Audiolösung über STM32F446 Advanced AMR Based MCU von einem schweizer Chiphersteller zum tragen. Der Thesycon USB-Treiber für die Windows-Plattform stammt von einem renomierten deutschen Entwickler. Und auch wenn ich bevorzugt von PCM in DSD wandle heißt das nicht, dass ich PCM nicht mehr verwende. Der Termi rechnet mit PCM alles auf schwindelerregende 1.536 kHz / 24 Bit hoch.

Grüße Gabriel
Bild
StreamFidelity
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 458
Registriert: 24.09.2017, 14:50
Wohnort: Berlin

Beitragvon Tinitus » 06.06.2019, 20:35

Hallo Gabriel,

dann wünsche ich dir viel Spaß und Erfolg bei der Suche nach einem neuen DAC-Schätzchen.

Gruß

Uwe
Bild
Tinitus
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 870
Registriert: 10.11.2013, 22:48

Beitragvon Bernd Peter » 06.06.2019, 21:19

Hallo Gabriel,

Stattdessen kommt eine proprietäre USB-Audiolösung über STM32F446 Advanced AMR Based MCU von einem schweizer Chiphersteller zum tragen. Der Thesycon USB-Treiber für die Windows-Plattform stammt von einem renomierten deutschen Entwickler.


das hat mich jetzt doch interessiert, was dahintersteckt.

Üblich ist ja der XMOS Chip bei USB, der ist im Vergleich zum angesprochenen ARM Cortex-M4 Chip, den ST Microelectronics als Lizenznehmer verwendet, allerdings deutlich leistungsstärker.

Auch der Thesycon USBTreiber ist altbekannt und wird in angepasster Form beim XMOS verwendet.

Gruß

Bernd Peter
Bild
Bernd Peter
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 3352
Registriert: 04.05.2010, 19:37

Beitragvon StreamFidelity » 07.06.2019, 16:10

Hallo Bernd Peter,

vielen Dank für Deine Einschätzung. Mangels technischen Hintergrund kann ich das nicht bewerten. Mir ist die Störungsfreiheit wichtig und was hinten rauskommt.

Mein Holo Audio Spring DAC in der Version ARMATURE Asterion verwendet einen XMOS U208 USB Chip. Die USB Schnittstelle schafft problemlos Daten mit PCM 384/32 und DSD 512 zu transportieren. Es hört sich sehr gut an.

Bei T+A habe ich gelesen, dass es eine besondere Herausforderung darstellt einen USB Transport mit PCM 768/24 und DSD 1024 zu realisieren. Ich hörte den SDV 3100 HV bei meinem Händler und da gab es keine Probleme. Denafrips toppt das noch mit PCM 1536/24 und DSD 1024.

Grüße Gabriel
Bild
StreamFidelity
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 458
Registriert: 24.09.2017, 14:50
Wohnort: Berlin

VorherigeNächste

Zurück zu „wie ich zum aktiven Hören kam“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 7 Gäste