Dietmar (Stereofone Dura)

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h0e
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Beitrag von h0e »

Hallo Dietmar,

ich habe bisher noch keine Kette erlebt, die nicht von einer guten Quelle provitieren würde.
Eigentlich zeigen alle Anlagen (, die den Namen verdienen) Unterschiede auf,
je besser die restliche Kette, desto mehr.
Denn nur was man vorne reinsteckt hat die Chance auch hinten (am Lautsprecher) wieder rauszukommen.

Ich weiß schon gar nicht mehr, wie oft ich meinen G-Dac irgendwo hingeschleppt habe und ungläubige Gesicher mit offen Mündern zu sehen waren.

Grüsse Jürgen
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Donny
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Beitrag von Donny »

Hallo,

da sind wir wieder bei der Kette.

Ich hatte vor ca. 14 Jahren eine Naim Kette. NAC 202 Vorstufe NAP 200 Endstufe CDX2 CD- Player. Alles mit diversen externen Netzteilen.
Naim Arriva LS (die waren wohl der günstigste Teil der Anlage). Da klang schon recht anständig. Wurde aber von meinen jetzigen LS an einer TEAC Minikompaktanlage getoppt. Habe dann später meine LS mit einem gebrauchten 100€ Verstärker und einem alten Marantz CD Player ca 300€ Klasse betrieben mit der Folge, dass Naim im AudioMarkt landete. Also ca. 500€ Elektronike (Verstärker + CD-Player mit ca 8T€ LS empfand ich besser als ca 8T€ Verstärker + 4T€ CD Player (Preise nur noch ca. weiß ich nicht mehr genau). Ich denke andersrum dürfte das in dem Ausmaß schwierig sein. Ist nun aber auch ein spezieller Fall.
Ein kleiner Onkyo den ich mir mal zur Probe holte war auch besser. Meine alte Kombi harmonierte mit den LS nicht.
Es widerstrebte mir allerdings "Massenware" zu nehmen und ich wollte unbedingt wieder andere in meinen Augen "wertige" Geräte davor haben. So sind damals 2 Trigon Dwarf und SnowWhite eingezogen.
Der Wechsel zum AudioNet war wieder so eine - will ich haben Aktion ohne unbedingte Notwendigkeit. Ich habe das einmal bei mir gehört, dass es mich umgehauen hat. Aber nie wieder reproduzieren können. Im Moment ist das was ich mache spielen und optimieren.
Ich merke die Optimierungen im Quellenreich - manchmal gefällt es mir manchmal nicht. Das ist ein spannendes Feld die vorhandenen Gerätschaften hinzutrimmen. Und ich muss es einfach sagen, das ist ein tolles Forum hier und man bekommt viele gute Tips.

Letztlich bin ich jetzt an dem Punkt, dass ich inzwischen Komponenten in der Anlage Wert beimesse, über die ich früher nur gelächelt hätte - z.B. Kabel. Man kann sich ja auch mal weiterentwickeln.

Viele Grüße
Dietmar
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h0e
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Beitrag von h0e »

Hallo Dietmar,

Kette bedeutet für mich nicht, alles bei einem Hersteller zu kaufen.
Keiner kann alles wirklich top.
So gut die Linnstreamer mir gefallen, so sehr hadere ich mit deren Lautsprechern.
Und die Kabel von Linn sind schon ok, aber da geht noch richtig was.
Der Mix aus zueinander passenden Dingen machts.
Manchmal gibt es da Überraschungen, wie Du schon selbst festgestellt hast.
Hin und wieder muss man liebgeworden und für gut befundene Komponenten hinterfragen.
Am Ende steht dann da eine tolle Kette, so wie bei Dir vermutlich auch.

Grüsse Jürgen
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Donny
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Allgemeine Gedanken

Beitrag von Donny »

Hallo Jürgen,

da bin ich bei Dir. Mit Kette meine ich auch das Zusammenspiel der Komponenten - markenunabhängig.

In meinem jugendlichen Leichtsinn ging ich früher allerdings davon aus, dass Komponenten eines Herstellers immer aufeinander abgestimmt sind. Die Naim Arriva war z.B. der Einstiegslautsprecher von Naim. Also für die 5er Serie. So hat Sie meine Schwester dann später (kurzfristig) betrieben. Das ging nicht gut. Der LS brauchte deutlich mehr Kontrolle. Erst mit den 202/200 und HighCap Netzteilen (also deutlich drüber) spielte er, dass es eine wahre Freude war. Ich merke es gerade. Das ist ein Beispiel für relativ günstiger LS (ca 1500€) mit teurer Elektronik. Der Käufer der Arriva hatte übrigens einen Vincent Boliden und war mit dem LS laut Rückmeldung dann sehr glücklich. Für mich war sie immer ein LS der "falsch" positioniert war. Bei Naim war es alleine durch die "exotischen" Anschlüsse schon so, dass die meisten innerhalb der Marke blieben. LS ausgenommen.

Ich habe damals bei den Dura gelernt (wollte vorher ja nicht hören, was der LS Hersteller gesagt hat), dass eine für einen Lautsprecher tolle Verstärkerkombi in dem Fall Naim nicht zwangsweise auch für einen anderen LS gut sein muss.

Das hinterfragen der Komponenten hat leider den Nachteil, dass es meist den Geldbeutel leert. Und wenn ich sehe, was ich für meinen DNA II noch bekommen würde, dann will ich ihn nicht hergeben. Und mit meinen LS bin ich irgendwie verwachsen. Um wirklich weiter zu kommen müsste ich glaube ich einen kompletten Cut machen und wie ich befürchte einiges an Geld in die Hand nehmen. Den Cut mache ich wenn, dann frühestens, wenn ich mein Musikzimmer habe.

Es gibt so viele schöne Anlagen. Meine gehört da nicht in die Highendklasse. Ich habe da durchaus immer wieder mal Kritikpunkte - aber und das ist das wichtigste - in Summe macht sie mir meistens viel Freude. :cheers: Es gibt auch Momente, da geht es gar nicht. Das liegt dann aber an mir. Oder doch am Strom ???? :wink:
Das ist wie das RC-Helifliegen (wenn man mein Rumgeeiere als Fliegen bezeichnen will). Manchmal hebt man ab und weiß es ist besser gleich wieder zu landen und einzupacken - sonst wird es teuer.

Ich wünsche allen ein Frohes Osterfest. Vielleicht hat der Osterhase die Ausgangsbeschränkung ja ignoriert und hat ein Netzteil, Kabel, CD, Platte, oder sonstwas Schönes versteckt. Ich hab mir vor ein paar Wochen ein Buch "Der Schlüssel zum besseren Gedächtnis" versteckt.

Allen einfach ein paar Momente mit guter Musik und viel viel Lebensqualität .

Bleibt gesund
Dietmar
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Donny
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Beitrag von Donny »

Donny hat geschrieben:
11.04.2020, 21:53
........ Ich hab mir vor ein paar Wochen ein Buch "Der Schlüssel zum besseren Gedächtnis" versteckt.

.....
Bleibt gesund
Dietmar
Hallo,

ich hätte es wohl besser vorher lesen sollen.

Frohe Ostern
Dietmar
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Donny
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Beitrag von Donny »

Donny hat geschrieben:
11.04.2020, 21:53
Hallo Jürgen,

......Um wirklich weiter zu kommen müsste ich glaube ich einen kompletten Cut machen und wie ich befürchte einiges an Geld in die Hand nehmen. Den Cut mache ich wenn, dann frühestens, wenn ich mein Musikzimmer habe.

......

Bleibt gesund
Dietmar
Hallo,

frei nach dem Motto "Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern" durfte ich feststellen, dass mit einer relativ kleinen Investition ich doch ein gutes Stück weitergekommen bin. Eigentlich wollte ich nur ein Gerät mit dem "G-" drauf besitzen. Der 11GTEK ist da vermutlich die kleinste Möglichkeit :D . Siehe auch Fred zum 11GTEK viewtopic.php?f=39&t=11441&p=182506&hil ... ek#p182506

So scheint es zu sein, wenn man den berühmten Flaschenhals erwischt. Es wurde rundum besser (setzt alle Begriffe selber ein) . Erst Kinnlade runter, dann Lächeln. Ich habe dann bis 02:15 in der Nacht noch dagesessen und habe ohne nervöses Gezippe einfach gehört was so kam. Und dazu dann gleich noch den nächsten Flaschenhals in Form eines Bierchens in Angriff genommen. :cheers: .

Bis zum nächsten "Flaschenhals"

Dietmar
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h0e
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Beitrag von h0e »

Hallo Dietmar,

gut wenn man in Franken wohnt und so die Hoffnung besteht, dass der Biernachschub gesichert sein düfte. :cheers:

Der 11G-Tec macht einen klasse Job, jedoch ist er recht zickig bzgl. DC Kabeln, Netzteilen und AC Kabeln.
Mir pers. gefällt der EtherRegen noch ein bisschen besser, allerdings auch zum 3-fachen Preis.
Gert hat also wieder mal ein super Produkt abgeliefert.

Grüsse Jürgen
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Schorsch
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Beitrag von Schorsch »

Hallo Dietmar,
willkommen im Club der Flaschenhals-Finder. Viel Spass mit dem 11Gtek!

Hallo Jürgen,
Wenn Dir Dein Etherregen besser gefällt, dann freut uns das für Dich.
Ich würde nicht sagen, dass der 11Gtek zickig ist, sondern, dass da eben Potential bei der Stromversorgung besteht. :cheers:

Viele Grüße
Georg
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h0e
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Beitrag von h0e »

Hi,

auch der ER zeigt das Potential auf, es ist dort jedoch viel einfacher das passende Match zu finden als bei 11 G-Tec.
Auf jeden Fall ist die Stromversorgung dort eine lohnende Spielwiese, wie ja auch Gert berichtet.

Grüssen Jürgen
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Donny
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Beitrag von Donny »

Schorsch hat geschrieben:
16.05.2020, 11:09
Hallo Dietmar,
willkommen im Club der Flaschenhals-Finder. Viel Spass mit dem 11Gtek!

Hallo Jürgen,
Wenn Dir Dein Etherregen besser gefällt, dann freut uns das für Dich.
Ich würde nicht sagen, dass der 11Gtek zickig ist, sondern, dass da eben Potential bei der Stromversorgung besteht. :cheers:

Viele Grüße
Georg
Hallo Georg, Jürgen,

Danke. Ich profitiere hier stark vom Forum. Anscheinend passt das mit der Stromversorgung bei mir schon ganz gut. Aber was könnte da noch gehen ? :D

Gerade überlege ich schon ob es nicht eine gute Idee wäre den Switch nach der Fritzbox ebenfalls in einen 11GTEK zu wandeln. Hat das schon einer probiert. Einen 10GTek habe ich ja schon mal über :D .
Oyaide Power cable (Triplex) TUNAMI V2 ist schon bestellt. Damit will ich die S11 Netzteile versorgen - mal schauen.

Die Brauereidichte ist hier in der Tat sehr hoch. Und leckere (leider nicht gerade leichte) Küche. Ich sag nur Schäuferle mit Klos, Blaukraut und eine Halbe dazu. Da bekomme ich gleich wieder Hunger.

Viele Grüße
Dietmar
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Twity
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Beitrag von Twity »

Hi Dietmar,
ich hab auch die Tage den 11Gtek von Gert bekommen :) und bin jetzt schon sehr glücklich, obwohl ich noch kein vernünftiges Netzteil dran hab. Hängt im Augenblick noch an den Furmann Filter. Bin echt gespannt, wenn ich das S11 Netzteil mit besseren DC Kabel hab, was sich dann noch tut.
Grüße Wasfi
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Donny
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Beitrag von Donny »

Hallo Wasfi,

ich war auch völlig baff bei dem kleine Kästchen. Ich denke mal da kannst Dich nochmal auf einen schönen Schub freuen. Speziell das DC Kabel hat am 10GTEK schon was gebracht.
Auch das Netzkabel für das S11. Ich werde die 5N SC Kabel mal gegen die Qyaide tauschen. Das Oyaide wird sich da denke ich schwer tun. Z.B. die 7N SC sollen da auch nochmal eins drauflegen. Für mich immer die Frage in welche Richtung. Mein Anakonda z.B. hat mir jetzt am S11 entgegen der Erfahrung der geschätzten Mitforenten eher nicht gefallen. Vielleicht jetzt mit dem 11GTEK?
Ich versorge jetzt mein Netzteil für den Woddy mit dem Anakonda und vielleicht spendiere ich Ihm mal andere Stecker oder stecke es nochmal an. Wenn die Teile nur nicht so störrisch wären und man besser hinkäme.

Tip: Probier auch immer wieder mal ohne den Fuhrmann Filter. Es könnte sein, dass er überflüssig eventuell sogar kontraproduktiv wird.

Generell ist die Stromversorgung noch ein Thema bei mir. Ich will da wie von Harald (Jupiter) vorgeschlagen Richtung Festinstallation gehen.

Viele Grüße
Dietmar
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Twity
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Beitrag von Twity »

Hallo Dietmar,

ja ich denke da geht noch einiges und ich freu mich, wenn ich demnächst mein R-Core und alle teile für das S11 da habe.
Es ist schon verblüffend wie sich das z. B. Bei stimmen extrem verändert hat, wenn man auf einmal eine Dynamik in der Sprache wahrnimmt von leiser zu lauter in der Stimme. Hab mich das erste Mal richtig erschrocken.
Heute Abend probier ich mal dein Tipp aus ohne Furman AC210 zu hören, bin gespannt und werde berichten.
LG
Wasfi
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Donny
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Beitrag von Donny »

Donny hat geschrieben:
21.03.2020, 11:11
Hallo,

mal ein Break - Einschub.

Heute ist der Yamaha NP-S303 Netzwerk-Player angekommen. Sonntag wird er angeschlossen.

Ich habe Ihn für meine Tochter gekauft (aber eigentlich will ich ihn zum probieren).
Morgen wird er ausgepackt und bevor er zu meiner Tochter ins Zimmer kommt will ich ihn erst mal in meiner Anlage laufen lassen. Ich bin sehr gespannt, wie sich dieses zu meinen Restkomponenten deutlich preiswertere Gerät schlägt. Vielleicht sogar besser ?! Wie er auf Veränderungen reagiert. Vielleicht geht meine Tochter dann ja leider leer aus. :mrgreen: .
Hat hier vielleicht schon jemand Erfahrung mit dem Yamaha NP-S303? Die Suche hat nichts ergeben.

Viele Grüße
Dietmar
Hallo,

kaum zwei Monate später habe ich den Vergleich gemacht.
Den Yamaha habe ich mit Cinch am Analogausgang und und das Stromkabel über eine "Haushaltssteckdose" angeschlossen. Alles mit den Beipackstrippen. Verbindung zum NAS via WLAN .
Die Installation war einfach. Haptik: Der Yamaha kostet 289€ - passt soweit.
Zum Klang. Überraschend gut. Der Preisunterschied zu meiner Streaminglösung ist deutlich größer als der Klangunteschied, aber das dürfte im HIFI eher die Regel sein und muss jeder für sich entscheiden, was Ihm der Unterschied wert ist.
Ich würde sofort wieder in meinen aktuellen Aufbau investieren. Der Unterschied ist in allen Bereichen zu hören. Meine Lösung macht mir deutlich mehr Freude. Also leider kein Wunder. Meine Tochter bekommt ihren Streamer.
Am ehesten würde ich sagen es klingt analoger als der Yamaha. Mehr Grundton, weniger harsch und langzeittauglicher.
Ich habe von beiden eine Aufnahme in die Signalgruppe gestellt. Auch wenn das von manchem belächelt wird. Ohne dass jemand wusste, was gerade lief und was überhaupt der Unterschied bei beiden Aufnahmen war. Das Ergebnis 100% und eindeutig für meine aktuelle Lösung.
Ich möchte aber dennoch eine Lanze für den Yamaha brechen. Unter Anbetracht der Kosten macht er einen richtig guten Job. Ich könnte mir vorstellen, dass man ihn auch noch durch die ein oder andere einfache Maßnahme nach vorne bringen kann. Ich denke, dass er in der Anlage meiner Tochter (ich darf in erst aufstellen, wenn sie aufgeräumt hat) viel Freude machen wird. Da verpasse ich ihm dann noch Reson Chinch Kabel, werde mal einen V-DAC probieren und das Stromkabel mit JSSG-360 aufpimpen. Leider hat er nur einen 2-poligen Eurostecker ala Rasiererkabel. Eventuell (je nach Eifer meiner Tochter) kann ich das ja auch noch in meiner Anlage anhören.

Viele Grüße
Dietmar
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Hans-Martin
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Registriert: 14.06.2009, 15:45

Beitrag von Hans-Martin »

Hallo Dietmar,
ich bin auch sowohl von der Vielseitigkeit als auch vom Preis des Yamaha beeindruckt.
In dem Yamaha NP-S303 ist ein Schaltnetzteil mit dem üblichen Netzfilter im Eingang sowie einem NTC, also einem Bauteil, dessen anfangs höherer Widerstand durch Eigenerwärmung geringer wird, damit beim Einstecken des Netzsteckers der Hauptkondensator nicht gleich durch Stromspitze beschädigt wird oder die Gleichrichter zerstört werden.
Induktivitäten/Innenwiderstände des Netzfilters und zusätzlicher Längswiderstand (NTC) stellen so manche Diskussion über Netzkabelqualität in Frage.

Viel schlimmer finde ich das hohe elektrische Potential auf der Signalmasse, auch auf dem SPDIF-Ausgang, der keine galvanische Trennung per Ausgangsübertrager hat.
Hier gilt: Alle Signalverbindungen zuerst, danach den Netzanschluss ausführen (steht vermutlich so oder ähnlich in der BA).
Ausschalten bedeutet keine Netztrennung, und die Y-Kondensatoren des Eingangsnetzfilter sind nicht allein*) die Ursache für die tendenziell halbe Netzspannung auf dem Gerät, die einen Phasenprüfer zum Leuchten bringt, egal, wie herum man den Netzstecker dreht.
Mein Klang-Tip ist eine FAT-32 formatierte USB-Quelle über die Front-Buchse (mit Stromversorgung aus dem Yamaha).
Ein Schuko-Erdungskabel an das Gehäuse schadet auch nicht..., hat aber nur wenig Einfluss auf den Klang, gute Kabel vorausgesetzt. Denn darüber leitet as Gerät die Ausgleichsströme ab.
Grüße
Hans-Martin

*) ich bin noch nicht fertig mit dem Gerät. Eingriffe in Schaltnetzteile erfordern immer Bedacht.
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