Horst-Dieter (Magnepan MGIIIa und IQ Sub I)

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Beitragvon grobian.gans » 18.12.2017, 00:37

Hallo Horst-Dieter,

was genau empfindest Du denn am Klang per Streaming "schlechter" gegenüber dem Klang des CD-Players?

Eins ist mir bei Deinem Setup noch nicht klar: Gehst Du beim Streamen dann digital aus dem Trinnov raus in den DAC und von dort wieder analog zurück in den Trinnov?

Grüße

Hartmut
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Beitragvon beltane » 18.12.2017, 08:13

Hallo Horst-Dieter,

2 Ideen hätte ich - ggf. hast Du das aber auch getestet odercschon realisiert:

Router und NAS mal an einen anderen Stromkreis anschliessen als die Anlage - hat bei mir geholfen. Ich habe beides im Zimmer nebenan eingerichtet, dessen Stromkreis nicht nur an einer eigenen Sicherung hängt, sondern sogar an einem eigenen Sicherungskasten. Das müsste sich dann aber auch auf den CD Klang auswirken.

Und die verbleibenden Digitalgeräte von den analogen zumindest soweit trennen, dass nur digital oder nur analog am Isotek hängt und der andere Teil in einer separaten Leiste an einer eigenen Steckdose. Letzteres hat bspw. Andi (Salvador) sehr weitgehend gemacht und damit gute Erfolge erzielt.

Dazu noch eine Frage: Wenn Du CD hörst, gehst Du doch trotzdem in den Trinov zur Trennung Magnepan - Subwoofer und von dort aus über den Afis in den Meitner? Richtig? Und beim Streaming hast Du es ja genauso realisiert, wobei der Trinov als Renderer das CD Laufwerk ersetzt. Wenn ich das richtig verstanden haben sollte, müsste ja genau im Tenderer des Trinov und dem CD Laufwerk der Unterschied liegen. Oder habe ich Deine Konfiguration falsch erfasst?

Viele Grüße

Frank
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Beitragvon Horse Tea » 18.12.2017, 18:48

grobian.gans hat geschrieben:was genau empfindest Du denn am Klang per Streaming "schlechter" gegenüber dem Klang des CD-Players?

Eins ist mir bei Deinem Setup noch nicht klar: Gehst Du beim Streamen dann digital aus dem Trinnov raus in den DAC und von dort wieder analog zurück in den Trinnov?


Hallo Hartmut,

danke für Dein Interesse. Es waren die üblichen "Verdächtigen": Bässe sind konturierter, Höhen haben weniger Schleier, insgesamt war das Klangbild aufgeräumter und angenehmer (durch)zu hören.

Ich gehe mit dem Hochtonzweig (d.h. ab 120 Hz, ist aber frei wählbar) aus dem Trinnov in 2 Schleifen durch den Afis und von dort mit dem Standard(afis)kabel in den DAC. Die beiden Subwoofer bekommen dagegen ihr Signal direkt vom Trinnov (=2+2 Set-up, d.h. zwei LS und 2 Sub).

Viele Grüße
Horst-Dieter
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Beitragvon Horse Tea » 18.12.2017, 19:14

beltane hat geschrieben:Router und NAS mal an einen anderen Stromkreis anschliessen als die Anlage - hat bei mir geholfen. Ich habe beides im Zimmer nebenan eingerichtet, dessen Stromkreis nicht nur an einer eigenen Sicherung hängt, sondern sogar an einem eigenen Sicherungskasten. Das müsste sich dann aber auch auf den CD Klang auswirken.


Hallo Frank,

manchmal gibt es Zufälle, die glaubt man nicht. Das hatte ich genauso in meinem Beitrag ursprünglich als Schlussüberlegung geschrieben, mich dann aber entschieden, das in der Endversion wegzustreichen, so dass Du es natürlich nicht lesen konntest. Grund für die Streichung war genau Dein von mir oben fett markierter Satz!

Na und so ganz einfach ist die Realisierung Deines Vorschlages auch nicht. Da müsste/werde? ich mal den Elektriker meines Vertrauens bemühen.

beltane hat geschrieben:Und die verbleibenden Digitalgeräte von den analogen zumindest soweit trennen, dass nur digital oder nur analog am Isotek hängt und der andere Teil in einer separaten Leiste an einer eigenen Steckdose. Letzteres hat bspw. Andi (Salvador) sehr weitgehend gemacht und damit gute Erfolge erzielt.


Das erscheint mir prinzipiell erst einmal einfacher zu realisieren. Allerdings frage ich mich, was Du als analog bezeichnen würdest. Alle meine Quellen gehen digital in den Trinnov. Etwas anders ist es nur beim EMP3 (Multi-Spieler) und einem alten Festplattenrekorder von Yamaha realisiert, die ich zusätzlich auch noch analog verbunden habe. Einen Plattenspieler habe ich in diesem Set-up nicht. Was würdest also Du als analoge Geräte bei mir einstufen?

beltane hat geschrieben:Wenn Du CD hörst, gehst Du doch trotzdem in den Trinov zur Trennung Magnepan - Subwoofer und von dort aus über den Afis in den Meitner? Richtig? Und beim Streaming hast Du es ja genauso realisiert, wobei der Trinov als Renderer das CD Laufwerk ersetzt. Wenn ich das richtig verstanden haben sollte, müsste ja genau im Tenderer des Trinov und dem CD Laufwerk der Unterschied liegen. Oder habe ich Deine Konfiguration falsch erfasst?


Du hast meine Konfiguration genau richtig verstanden. Nur habe ich meine Hörerfahrungen hier sehr verkürzt dargestellt. Dass der Renderer der Schwachpunkt ist (und auch alle anderen Elemente aus dem Netzwerk wie Kabel und PC) glaube ich durch den Einsatz des Artistic Fidelity Muse ausgeschlossen zu haben, der testweise die Quelle war und, statt des Trinnov, auch als Renderer zum Einsatz kam. Auch diese Konstallation war dem CD-Klang nicht überlegen, wohl aber der Musikserver als Speicher dem PC. Dies war zwar kein dramatischer Unterschied, der für mich die Investition gerechtfertigt hätte, aber immerhin ein Ergebnis. Da höre ich dann doch lieber von der CD.

Viele Grüße
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Beitragvon beltane » 18.12.2017, 22:11

Hallo Horst-Dieter,

stimmt - viele rein analoge Komponenten befinden sich nicht in Deinem Setup. Als solche würde ich Deine Endstufe und die Elektronik Deiner beiden Subwoofer bezeichnen. Und wenn Du diese von allen anderen digitalen Komponenten trennen würdest und das den Klang verbessert, müsste auch das parallel wieder für den Renderer und das CD Laufwerk gelten.

So wirklich eine Idee, wie ggf. der Klang bei Nutzung des Renderers im Vergleich zum CD Laufwerk verbessert werden könnte, habe ich dann leider auch nicht, zumal Du ja auch einen alternativen Renderer getestet hast.

Aber vielleicht können andere Forenten passende Tipps geben.... :cheers:

Viele Grüße

Frank
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Beitragvon grobian.gans » 19.12.2017, 16:59

Horse Tea hat geschrieben:Es waren die üblichen "Verdächtigen": Bässe sind konturierter, Höhen haben weniger Schleier, insgesamt war das Klangbild aufgeräumter und angenehmer (durch)zu hören.


Hallo Horst-Dieter,

ich frage mich, ob Maßnahmen wie Trennung der Elektroinstallation oder Austausch der Netzteile tatsächlich diesen Quantensprung herbeiführen können, den Du Dir wünschst. Meiner Erfahrung nach unterscheiden sich die Renderer z. T. sehr deutlich in Ihrer Klangsignatur voneinander (Diskussionen hier im Forum gibt es ja zuhauf).

Als z. B. Auralic die Firmware von V3 auf V4 umgestellt hat, wurde auch die Rendering-Engine überarbeitet. Hier war für mich danach ein Unterschied im Klangbild hörbar. Es war etwas grundtöniger (und somit etwas gefälliger) abgestimmt. Der Aries Mini klang im Vergleich zu meinem Devialet richtig mulmig. Foobar spielt anders als JRiver. Usw...

Hattest Du schon mal einen guten externen Streamer zum Test an Deinem Setup?

Gibt es bei Trinnov evtl. eine alternative Firmware?

Grüße

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Beitragvon Horse Tea » 19.12.2017, 17:34

Hallo Hartmut,

ja, das war auch mein erster Gedanke im letzten Jahr. Ich bin darauf bereits in meiner gestrigen Antwort an Frank eingegangen. Ich hatte probeweise (danke, Marcus Flöter) den Artistic Fidelity Muse Musikserver hier, der ideal mit dem Afis kombiniert werden kann und der auch preislich eine Marke setzt, die im Bereich vom Linn Akurate Streamer liegt. Diesen oder besser noch ein G-ADS... wüde ich allerdings auch gerne mal testen, hatte aber noch keine Gelegenheit. Der Muse war beileibe keine Enttäuschung, aber auch nicht der Durchbruch.

Viele Grüße
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Beitragvon grobian.gans » 19.12.2017, 19:47

Wenn Du mit Deinem AVM CD-Player so zufrieden bist, warum nimmst Du nicht den AVM MP 5.2 Netzwerk-Streamer?

Grüße

Hartmut
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Beitragvon Horse Tea » 20.12.2017, 18:56

Hallo Hartmut,

den CD-Spieler nutze ich nur als Laufwerk. Das gefällt mir, wie geschrieben, klanglich sehr gut. Dabei gehe ich davon aus, dass das Laufwerk per se nicht viel dazu beiträgt. Das könnte ich aber mal mit einem noch besseren (teureren :cry: ) Laufwerk testen. Aber davon auf den AVM Netzwerkspieler zu schließen, liegt für mich nicht nahe. Könnte ich, einen willigen Händler vorausgesetzt, vielleicht aber auch noch testen. Beides würde ich, aus dem Bauch heraus beurteilt, ohne viel Hoffnung machen.

Viele Grüße
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Beitragvon grobian.gans » 21.12.2017, 00:28

Hallo Horst-Dieter,

da der MP 5.2 ja ein Kombi-Gerät und ähnlich aufgebaut ist wie der reine CD Player, kann ich mir nicht vorstellen, dass AVM hier etwas anbrennen lässt und der Streamer schlechter klingt als die CD. Ebenfalls charmant wäre die Übertragung per WLAN.

Aber das ist jetzt eine reine Vermutung.

Grüße

Hartmut
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