Tom (TAD CE1, B&W PV1D)

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Beitragvon Salvador » 15.03.2016, 11:13

Hallo Tom,

schön, dass Du Dich abei uns angemeldet hast!
Wir hatten uns ja beim Treffen bei Jürgen länger unterhalten und dabei haben wir festgestellt, dass wir uns bereits aus den Zeiten des alten Forums der Zeitschrift Audio kennen. :)

Auch Dir also ein herzliches Willkommen bei uns und viel Spaß und auf einen regen Austausch hier!

Beste Grüße,
Andi
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Salvador
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Beitragvon tom539 » 16.03.2016, 20:36

Hallo Andi,

hat mich auch gefreut, Dich "wiederzusehen" - danke für die netten Worte und die interessanten Diskussionen bei Juergen :cheers:

LG, Tom
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Beitragvon tom539 » 16.03.2016, 21:13

fireman37 hat geschrieben:Darf ich mal fragen, wie groß dein Raum ist?
...
Wobei mich jetzt auch mal die Kudos interessieren würde, eine eher unbekannte Marke, muss mal schauen welcher Händler der in der Nähe wäre, sie vertreibt. Jetzt hast du trotzdem auch noch immer den Subwoofer mit im Spiel (gibt’s von Kudos keinen?) Und trotzdem keine Raummoden?
Hast du an deinem Hörraum etwas akustisches gemacht?

Hallo Herbert,

der Raum ist 3,20m breit uns 7,80m lang, er wird jedoch unmittelbar nach dem Hörplatz durch einen Vorhang aus Molton-Stoff (160gr.) geteilt (mit 10cm. Luft am Boden).
Die Kudos stehen 2m auseinander, Seitenabstand ist 45cm, Rückabstand zum vorderen (Über-)Vorhang 30cm.
Hörabstand ist ca. 3,20m. Die Anlage steht bei ca. 4m direkt neben dem Hörplatz. Ein Teppich (wie im Bild zu sehen) sowie diverse kleine Kissen auf den seitlichen Recamieren senken die "Spitzen" etwas ab.

Ich habe vor ca. 1,5 Jahren in einen Stressless-Sessel investiert - der ist nicht ganz billig und ändert am Klang nicht direkt etwas (jedenfalls nicht anders als ein "normaler" Sessel), steigert aber den Musikgenuss in nicht unerheblichem Maße.

Gemessen haben wir auch mal, hier ein paar Bildchen:

Frequenzgang
http://files.homepagemodules.de/b645941 ... 4e800e.jpg

Impulsantwort
http://files.homepagemodules.de/b645941 ... 637637.jpg

Wasserfall
http://files.homepagemodules.de/b645941 ... 4755e3.jpg


Und hier mal ein Vergleich: mit und ohne Subwoofer
http://files.homepagemodules.de/b645941 ... f8f51c.jpg

Der Subwoofer regt die 2. Längsmode bei 44 Hz an, kann (und muss) ich aber prima mit leben. Und nein, Kudos hat keinen eigenen Subwoofer im Angebot.

LG, Tom
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Beitragvon NNEU » 16.03.2016, 22:19

Hallo Tom,

Könntest du vielleicht noch etwas zur Naim NAC 172 Vorstufe sagen; bist du mit dem Gerät zufrieden?

Ich bräuchte auch bald eine neue Vorstufe, in Sachen Konzept und Features gefällt mir der Naim, ich weiss jedoch nicht wie das mit dem Klang und ggf. Bugs aussieht.


Viele Grüsse,
Noel
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Beitragvon tom539 » 18.03.2016, 22:18

NNEU hat geschrieben:Hallo Tom,

Könntest du vielleicht noch etwas zur Naim NAC 172 Vorstufe sagen; bist du mit dem Gerät zufrieden?

Ich bräuchte auch bald eine neue Vorstufe, in Sachen Konzept und Features gefällt mir der Naim, ich weiss jedoch nicht wie das mit dem Klang und ggf. Bugs aussieht.

Hallo Noel,

Ich bin nach wie vor mit der 172 zufrieden - auch wenn es bereits seit geraumer Zeit den Nachfolger 272 gibt.
Letzteren habe ich noch nicht gehört, werde ich ggf. noch mal nachholen. Sehe da aber aktuell keinen akuten Bedarf.

Ich hatte mich vor drei Jahren für die 172 und gegen den SuperUnity (SU) bzw. ND5xs/202/200 entschieden, da der SU nicht ganz meinem Klangvorstellungen entsprach (zu "warm" abgestimmt). Bei der 3er-Kombi hätte ich - man kennt sich ja selbst am besten - vermutlich erst "Ruhe" gegeben, wenn auch jedes Gerät mit einem extra Netzteil versehen wäre...
Diese Option bietet die 172 leider nicht (oder sollte ich besser sagen: zum Glück :wink: ) - der Nachfolger 272 sehr wohl...

Über Bugs kann ich nichts berichten - außer, dass es kein Standby gibt (ist ja nicht wirklich ein Bug...). Entweder an oder aus, Naim empfiehlt ja den 24/7-Betrieb. Hab ich in den ersten drei Monaten auch gemacht - Ergebnis war eine doppelt so hohe Stromrechnung. Nun ist die Kombi nur am WE an, unter der Woche höre ich (wenn überhaupt) nur mit Kopfhörer und die Anlage ist meistens aus.

Zum Klang: da habe ich in den eigenen vier Wänden nur den direkten Vergleich zu einem Majic DSM von LINN (ohne Exact). Als Kurzfazit spielt mir der LINN an den Kudos zu "neutral" - da gefällt mir das leicht "gesoundete" Naim-Duo eindeutig besser. Hängt aber auch vom LS und Raum ab - eine Focal 1028BE gefielt mir mit dem LINN besser als mit Naim und war klanglich sehr ähnlich meinem "normalen" Setup aus Naim und Kudos.

Die Naim-APP find ich nicht so toll, benutze sie aber auch nicht. Bedienung erfolgt bei mir per JRemote am iPad3, die Libary liegt auf einem Synology und wird von JRiver21 auf einem Raspberry Pi verwaltet. Dort läuft auch noch der BubbleUPNP-Server für das Streaming von Qobuz per Lumin-APP.

Falls Du mal in der Nähe von Aachen bist, kannst Du ja mal hören kommen... :cheers:
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Beitragvon NNEU » 19.03.2016, 12:53

Hallo Tom,

Danke für deinen Bericht !

Dass die Vorstufe kein Standby hat, war mir neu. Das erschien mir eigentlich selbstverständlich. :roll:

Was mich ein bisschen skeptisch gemacht hat, ist dass Naim, deren Händler und deren Kunden die NAC 172 schlecht machen im Vergleich zu deren Konkurrenz in Form von Naim Einzelgeräten (dh. Streamer, Vorstufe, ggf. DAC). Das ist aus Marketing-Sicht durchaus nachvollziehbar, wirft jedoch kein gutes Licht auf die NAC 172.

Vielleicht probiere ich es selber mal aus. :)

Viele Grüße,
Noel
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Beitragvon fireman37 » 19.03.2016, 15:16

Hallo Noel,

Ich hatte mich vor drei Jahren für die 172 und gegen den SuperUnity (SU) bzw. ND5xs/202/200 entschieden, da der SU nicht ganz meinem Klangvorstellungen entsprach (zu "warm" abgestimmt). Bei der 3er-Kombi hätte ich - man kennt sich ja selbst am besten - vermutlich erst "Ruhe" gegeben, wenn auch jedes Gerät mit einem extra Netzteil versehen wäre...
Diese Option bietet die 172 leider nicht (oder sollte ich besser sagen: zum Glück :wink: ) - der Nachfolger 272 sehr wohl ...

Hallo Tom,

du schreibst von Glück das die Option der Netzteilerweiterung für den 172 nicht hast. Hast du Hörerfahrung in wie weit das ein Klanggewinn ist? Bringen die Netzteile echt mehr als in ein Gerät zu investieren das da rüber liegt, wie der 272. Klar kann man auch einen 272 aufrüsten, nur wo endet dann die Reise, zu mal es ja auch verschiedene Stufen der Netzteile gibt. Hast du schon alles gehört was die Netzteile angeht? Wo wäre für dich das Ende erreicht?

LG Herbert

Habe hier einen Händler gefunden der Kudos und auch Naim hat, werde denn bei der nächsten Gelegenheit einen Besuch abstatten.
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Beitragvon tom539 » 21.03.2016, 14:42

NNEU hat geschrieben:Dass die Vorstufe kein Standby hat, war mir neu. Das erschien mir eigentlich selbstverständlich. :roll:

Was mich ein bisschen skeptisch gemacht hat, ist dass Naim, deren Händler und deren Kunden die NAC 172 schlecht machen im Vergleich zu deren Konkurrenz in Form von Naim Einzelgeräten (dh. Streamer, Vorstufe, ggf. DAC). Das ist aus Marketing-Sicht durchaus nachvollziehbar, wirft jedoch kein gutes Licht auf die NAC 172.

Vielleicht probiere ich es selber mal aus. :)

Hallo Noel,

vermutlich wird die Marketing-Sicht auch der ausschlaggebende Punkt sein - eine Kombination aus Streamer, Vor- und Endstufe (idealerweise noch mit separaten Netzteilen) ist für den Hersteller als auch den Händler sicher lukrativer.
Im Naim-Forum wird die 272 jedenfalls als "großer Wurf" gefeiert - es gibt aber auch vereinzelt Stimmen, die keinen "großen" Unterschied zur 172 gehört haben.

Du wirst die 172 oder auch 272 wohl selber ausprobieren müssen ... :roll:
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Beitragvon tom539 » 21.03.2016, 14:45

fireman37 hat geschrieben:Hallo Tom,

du schreibst von Glück das die Option der Netzteilerweiterung für den 172 nicht hast. Hast du Hörerfahrung in wie weit das ein Klanggewinn ist? Bringen die Netzteile echt mehr als in ein Gerät zu investieren das da rüber liegt, wie der 272. Klar kann man auch einen 272 aufrüsten, nur wo endet dann die Reise, zu mal es ja auch verschiedene Stufen der Netzteile gibt. Hast du schon alles gehört was die Netzteile angeht? Wo wäre für dich das Ende erreicht?

Hallo Herbert,

ich habe vor einigen Jahren mal an einem Workshop beim Klangpunkt in Aachen teilgenommen, bei dem es speziell um das Thema Netzteile von Naim ging.
Angefangen vom kleinsten NASCAP in halber Breite bis rauf zum 555, welche den Preis der Hauptkomponenten meist um ein vielfaches übersteigt (wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe).

Und ja - man konnte die Schritte jeweils hören. Manche waren recht deutlich, manche eher subtil. Ob das nun immer Sinn macht oder wo das "Ende" erreicht ist, bleibt offen und eine persönliche Entscheidung.

Jetzt könnte man sich natürlich die Frage stellen: warum baut Naim nicht direkt "vernünftige" oder "ausreichende" Netzteile in die Geräte ein?
Kann ich leider auch nicht beantworten - vermutlich liegen aber hier auch die Absatz-Interessen als Grund recht weit vorne. Offiziell geht es "natürlich" nur um den Klang.

Wenn man den Naim-"Weg" einschlägt, muss man sich dessen bewusst sein und die "Grenzen" für sich klar haben - oder einen anderen Hersteller wählen (es gibt ja genügend Auswahl ...).
Durch die modulare Produktauslegung ist man aus Sicht des Herstellers eigentlich nie "fertig".

Wenn sich mal die Gelegenheit bietet, werde ich die 272 zu Hause in Ruhe testen (ggf. mit einer 250DR). Die Kombi wird auch vermutlich "besser" klingen als mein jetziges Setup aus 172/200. Ob mir dieses "besser" aber dann den locker doppelten Preis wert ist, muss ich sehen ... :cry:
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Beitragvon tom539 » 17.04.2016, 23:19

Hallo zusammen,

seit ca. einem Monat habe ich - bedingt durch den Phono-Workshop bei Jürgen (shakti) - einen neuen Tonabnehmer für meinen REGA RP6 - das "Colibri XPG" der Marke "van den Hul":

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Es hat das ACE SL von Benz Mirco abgelöst, dass ja einige von Euch auf dem Workshop gehört haben - und es klingt einfach fantastisch 8).

Seit der Aufwertung des Analogparts durch den neuen Tonabnehmer hat der Streamer nicht eine Minute Spielzeit bekommen - er hat gegen Vinyl nicht den Hauch einer Chance.

Nun überlege ich, ob vielleicht die 272 von Naim (ggf. mit einem XPS) das alte "Gleichgewicht" der beiden Quellen wieder herstellen kann...

Btw:
das weiße vinyl ist das fantastische zweite Album "Love is a fridge" der Berliner Band "Me and my drumer" - nicht die beste Pressung, aber aus musikalischer Sicht ganz weit vorne:

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Gruß, Tom
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Beitragvon Salvador » 18.04.2016, 09:34

Hallo Tom,

tom539 hat geschrieben:... das "Colibri XPG" der Marke "van den Hul" ...

ist es nicht ein VdH Colibri XGP? Hat es nun die Gold- oder die Platinspulen drin?

Aus den drei Buchstaben XPG bekomme ich als sinnvolle Kombi nur XGP hin, also Goldspule, Plastikkorpus. Sonst hättest Du bei einem XPG nämlich ein Kolibri mit Platinspulen und Goldkorpus, das wäre ja mal etwas ganz was Teures. ;)

Beste Grüße,
Andi
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Beitragvon Hans-Martin » 18.04.2016, 13:46

tom539 hat geschrieben:ich habe vor einigen Jahren mal an einem Workshop beim Klangpunkt in Aachen teilgenommen, bei dem es speziell um das Thema Netzteile von Naim ging.
Angefangen vom kleinsten NASCAP in halber Breite bis rauf zum 555, welche den Preis der Hauptkomponenten meist um ein vielfaches übersteigt (wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe).

Und ja - man konnte die Schritte jeweils hören. Manche waren recht deutlich, manche eher subtil. Ob das nun immer Sinn macht oder wo das "Ende" erreicht ist, bleibt offen und eine persönliche Entscheidung.

Jetzt könnte man sich natürlich die Frage stellen: warum baut Naim nicht direkt "vernünftige" oder "ausreichende" Netzteile in die Geräte ein?
Kann ich leider auch nicht beantworten - vermutlich liegen aber hier auch die Absatz-Interessen als Grund recht weit vorne. Offiziell geht es "natürlich" nur um den Klang.

Hallo Tom,
das einzige mir bekannte Gerät, welches sich für einen eindeutigen Vergleich eignete, war der Nait3, dessen 2 Leiterplatten und Trafo auch als Endstufe NAP 90 und Vorverstärker NAC92 in separaten Gehäusen geliefert wurden, welche sich in Front- oder Rückwand unterschieden, andere Teile waren identisch.
Mit nachgerüsteten Buchsen ließ sich der Nait3 zum aufgetrennten Vor/Endverstärker ausstatten.
So ließ sich nachvollziehen, ob man die interne Endstufe oder die externe Endstufe benutzte.
Da die interne Endstufe einen Trafo mit Netzkabel hatte, konnte man sie einschalten, ausschalten oder vom Netz trennen, womit sogar die Schutzerdeverbindung aufgehoben war.
Es war sehr lehrreich, festzustellen, dass allein der eingeschaltete Trafo im selben Gehäuse den Klang des Vorverstärkers beeinflusste, obwohl eine elektrische Verbindung nicht bestand, allein Streufeld und Virationen waren vorstellbar.
Der Vorverstärker klang deutlich besser, wenn er extern versorgt wurde, wobei ich davon ausging, dass in der Endstufe der Qualitätslevel der Spannungsregler dem nicht überlegen war, was im Vollverstärker an gleicher Stelle montiert war.
Die externen Netzteile schaffen dann nicht nur eine Autonomie von der Endstufe, ihre Spannungsregler wurden durch Selektion auf besondere Rauscharmut zur besseren Versorgung gewählt, der größere Trafo und fettere Elkos sorgen für weniger Einknicken unter Laständerung.
Bei den größeren Netzteilen sind dann stromstärkere Regler, noch schärfere Selektion, mehr Siebkapazität, größere Trafos. Die Klangunterschiede sind hörbar.
Neben den Vorverstärker sollte man sie nicht stellen, ein separates Board ist besser, und einfach auf den Boden stellen ist nicht gut, das Netzteil des VV ist empfindlich, reagiert mehr auf Umgebungseinflüsse als die Endstufe.
Sorgfalt zahlt sich aus. man muss also gleich das beste externe Netzteil für den Vorverstärker kaufen :roll: und eine gute Stromversorgung für die Signalquelle nicht vernachlässigen.
Ob dies eher auf Schwachstellen im Konzept oder darauf hinweist, dass für beste Ergebnisse gutauflösende Elektronik auch beste Arbeitsbedingungen braucht, also rauscharme, unmodulierte Netzteile, mag kontrovers diskutiert werden, ich habe da schon einen Standpunkt, den ich zu vertreten weiß.

Da die Fernbedienung und die Eingangsumschaltung / Motorpotis aus dem selben Strom versorgt werden , kann man bei manchen Geräten die Störquelle vom Audiostromweg abkoppeln, dafür das NAPSC. Zuerst war es ein Trafo im Gehäuse, dann ein geregeltes Netzteil NAPSC. Ich habe mit Batteriebetrieb gute Erfahrungen gemacht. Fazit: Relaisschaltungen reagieren auf die Qualität der Stromversorgung und koppeln mehr oder weniger Störungen in den Signalweg ein.

Kaskadierte Spannungsregler habe ich dort noch nicht gesehen, das wäre eine Alternative. Und Teddy Pardo geht den Weg über Stromquellenschaltung, um allen Frequenzen gleiche Impedanz zu bieten.
Auch darüber mögen die Meinungen auseinandergehen.
Batteriebetrieb erwies sich bei mir für den Audiobereich nicht in allen Punkten als klangsteigernd. Ein gut gemachtes Netzteil kann eine sehr schöne Basswiedergabe machen, die ich mit Batterie nicht so locker erreichen konnte (unabhängig davon, ob sie neben dem VV stand oder auf dem Regal darunter).
Im Digitalbereich hingegen bin ich von Batteriebetrieb uneingeschränkt begeistert, sieht man von erforderlicher Pflege, Aufmerksamkeit gegen Tiefentladen und Haltbarkeit mal ab.
Grüße Hans-Martin
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Beitragvon shakti » 18.04.2016, 13:55

@Andi
Es ist ein van den Hul Colibri XGP, so wie auf dem workshop im Zarathustra S5 gehoert (gold coil and plastic body).

Gruss
Juergen
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Beitragvon tom539 » 18.04.2016, 21:38

Salvador hat geschrieben:Hallo Tom,

tom539 hat geschrieben:... das "Colibri XPG" der Marke "van den Hul" ...

ist es nicht ein VdH Colibri XGP? Hat es nun die Gold- oder die Platinspulen drin?

Aus den drei Buchstaben XPG bekomme ich als sinnvolle Kombi nur XGP hin, also Goldspule, Plastikkorpus. Sonst hättest Du bei einem XPG nämlich ein Kolibri mit Platinspulen und Goldkorpus, das wäre ja mal etwas ganz was Teures. ;)

Beste Grüße,
Andi

Hallo,

und sorry für den Buchstabendreher - es ist natürlich ein XGP... :oops:

Gruß, Tom
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Beitragvon Salvador » 18.04.2016, 23:15

Hi Tom,

war doch nur Spaß :)
Toll, ich freue mich für Dich!
Viel Spaß und Freude mit dem neuen System!

Beste Grüße,
Andi
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