Tom (TAD CE1, B&W PV1D)

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Beitragvon tom539 » 13.01.2018, 16:08

beltane hat geschrieben:Hast Du eigentlich 2 Devialets im Einsatz? Auf dem Foto sieht es zumindest so aus. Wäre beim Wirkungsgrad der TADs sicher hilfreich.

Hallo Frank, hallo Andi,

Danke für Eure Rückmeldung.

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Wie auf dem Bild zu sehen werden die TAD von zwei Devialets (= D400, ohne Pro-Upgrade) angesteuert - also pro Seite 400W im Dual-Mono-Betrieb... :cheers:

Der Subwoofer ist übrigens aktuell arbeitslos. Mal sehen, ob ich den noch einbinde, aktuelle „vermisse“ ich ihn jedenfalls nicht.

Schönes Wochenende Euch allen.

Musikalische Grüße,
Tom
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Beitragvon Horse Tea » 13.01.2018, 16:23

Hallo Tom,

das sieht Klasse aus :cheers: . Vielleicht klingt es sogar noch besser :D .

Viele Grüße
Horst-Dieter
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Beitragvon shakti » 13.01.2018, 17:07

@Tom
freue mich, dass Du an den TAD soviel Spass hast!
Bin auch immer wieder verbluefft, was mit einem besseren Lautsprexher alles „mehr“ geht,
und bei Deiner sonstigen Anlage, kann sich die TAD ja nun mal richtig austoben!

Gruss
Juergen
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Beitragvon tom539 » 30.01.2018, 20:07

Hallo zusammen,

ich hatte es ja bereits geschrieben, dass kurz vor Weihnachten (genauer gesagt am Nikolausabend) ein neuer Lautsprecher bei mir eingezogen ist - und es wird für sehr viele Jahre, ich denke sogar mein letzter Lautsprecher sein.

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Auf den zahlreichen Messen und Veranstaltungen konnte ich (und viele andere hier auch) mir bereits ein "Bild" von der TAD machen, die Vorführungen zählten immer zu den Highlights einer jeden Veranstaltung - egal ob München, Bonn oder Hamburg. Bisher immer mit hauseigener Elektronik war ich dann nach einem Inserat im Audiomarkt nach Köln gefahren, um mir die CE-1 an großer Octave Vor-/End-Röhren-Kombi, Naim CD 555 + 555PS-Netzteil sowie (ebenfalls) einem Bauer DPS3-Plattenspieler zu lauschen. Und ehrlicherweiße muss ich sagen, dass ich den LS ohne die vorherigen Erfahrungen und nur auf Grund dieses Hörtermins sicher nicht gekauft hätte.

Der Vorbesitzer war aber so nett, sie mir eine knappe Woche völlig unverbindlich zu Hause anzuhören - und so habe ich sie nach dem Termin am Samstag am darauffolgenden Dienstag abgeholt. Ich hatte im Vorfeld wirklich sehr große Bedenken, ob die wuchtige TAD mit ihren je 30 Kg in meinem doch sehr schmalen Raum "funktioniert" - hatte ich doch mit der 1028BE von Focal hier doch eher mäßige Ergebnisse erzielt. Trotzdem wagte ich es ...

Zu Hause angekommen habe ich sie einfach auf die gleiche Stelle wie die Kudos vorher hingestellt, auf den Hörplatz eingewinkelt und angeschlossen. In der Playlist war noch Barley von Lizz Wrigth - und ich bin ob der schieren Bassgewalt fast vom Stuhl gefallen. Aber nicht nur der Bass spielt "in einer anderen Welt" wie die Super10 - durch den Koax und somit echten Drei-Wege ist das Klangbild völlig anders als mit der Kudos vorher.

Es folgten am darauffolgenden Donnerstag bereits erste Korrekturen an der Position zusammen mit zwei Hifi-Kollegen - was auch zwingend notwendig war. Nach dem ersten "Schock" ob des neuen Klangbildes (ja, man gewöhnt sich sehr schnell an etwas neues/anderes) wurde nämlich klar, dass die vom Hersteller empfohlene Einwinkelung an den Hörplatz in meinem Raum nicht wirklich funktioniert - ich hatte doch an/in manchem Frequenzbereich nahezu "Auslöschungen" - bei bekannten "schwierigen" Stellen in den Standard-Teststücken fiel die TAD nahezu durch.

In einer weiteren Session haben wir dann eine parallele Aufstellung zu den Seitenwänden versucht - dabei ist es nun geblieben. Letzten Freitag sind endlich die Mitte Dezember bestellten (Maß-)Stands von Liedtke angekommen, Sonntag wurden sie aufgebaut und die CE-1 durfte Platz nehmen. Sie stehen weiterhin parallel - heute Abend „suchen“ wir zu dritt die finalen Positionierung/Ausrichtung.

Hier noch zwei weitere Bilder:

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Wie sagt man so schön: ich habe fertig :cheers:
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Beitragvon tom539 » 28.04.2018, 09:17

Hallo zusammen,

habe noch ein wenig an der Positionierung der LS „gearbeitet“ und höre seit einigen Monaten sehr glücklich Musik, überwiegend als Vinyl.

Hier noch mal ein aktuelles Bild:
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Musikalische Grüße
Tom
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Beitragvon shakti » 28.04.2018, 13:36

Hofa vor dem Fernseher ist eindeutig das bessere Programm!
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Beitragvon nemu » 29.04.2018, 19:55

Hallo Tom,

Deine Lautsprecher von TAD sehen gut aus auf den Liedtke-Ständern!

Als Ersatz für Deinen Fernseher bringen die beiden Hofa immer hin 12x6 Pixel. :lol:

Viele Grüße
Stephan
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Beitragvon tom539 » 29.04.2018, 19:59

nemu hat geschrieben:Hallo Tom,

Deine Lautsprecher von TAD sehen gut aus auf den Liedtke-Ständern!

Danke Stephan - bin auch sehr zufrieden 8)

Wir sollten dann demnächst mal eine Vinyl-Session machen :cheers:


Musikalische Grüße
Tom
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Beitragvon nemu » 29.04.2018, 20:07

Hallo Tom!

tom539 hat geschrieben:Wir sollten dann demnächst mal eine Vinyl-Session machen :cheers:

Sehr gerne Tom! Eine prima Idee.

Gruß Stephan
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Beitragvon nemu » 24.05.2018, 13:24

Hallo zusammen,

nachdem Tom vorgestern Abend für eine Vinylsession bei mir war, habe ich ihn gestern Abend besucht. Wir haben uns einmal quer durch seine Musiksammlung - fast auschließlich Vinyl - gehört, u.a. Musik von Nina Hagen Band, Bob Marley & The Wailers, UB40, Dead Can Dance, ESKA, Jose James, Neil Cowley Trio, Nora Jones, Chico Freeman, Christian McBride, Seal und Brahms Violin-Konzert.

Es war ein sehr schöner Abend, den ich sehr genossen habe. Seine Anlage hat er sehr fein zusammengestellt. Was hier an Wohlklängen aus seinen Lautsprechern TAD CE-1 ertönt ist schon bemerkenswert, insbesondere auch bei der teils doch recht hohen Lautstärke mit der wir Musik gehört haben. Der Klang war immer klar, und das Gehörte differenzierbar, mit kräftigen, präzisen Bass und seidigen Höhen. Sehr beeindruckend!

Tom, ich freue mich schon auf den nächsten Besuch bei Dir.

Gruß Stephan
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Beitragvon tom539 » 24.05.2018, 15:02

Hallo Stephan,

freut mich sehr, dass es Dir so gut gefallen hat.

Die Abende gehen immer viel zu schnell rum - man kann gar nicht alles auflegen, was man im Vorfeld vielleicht „geplant“ hat. Schlussendlich geht es aber ums Musikhören - und wenn das „Programm“ für Dich OK war, ist ja alles bestens.

Da ich normalerweise nur mit der roten Beleuchtung höre und ich die Musik dadurch sehr viel intensiver wahrnehme, sind die Pegel deutlich geringer als gestern Abend. War ja schon echt laut, macht aber auch mal Spaß. Violet von Seal „funktioniert“ übrigens auch bei sehr leisen Pegeln ...

Die nächste Session kommt bestimmt :cheers:


Musikalische Grüße
Tom
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Beitragvon nemu » 24.05.2018, 16:26

Hallo Tom,

tom539 hat geschrieben:Die Abende gehen immer viel zu schnell rum - man kann gar nicht alles auflegen, was man im Vorfeld vielleicht „geplant“ hat. Schlussendlich geht es aber ums Musikhören - und wenn das „Programm“ für Dich OK war, ist ja alles bestens.

Das Musikprogramm war prima. Ich freue mich schon auf das nächste Mal. Neue, mir unbekannte Musik bzw. Aufnahmen, in Deiner Sammlung zu entdecken, ist für mich das Salz in der Suppe solcher Hörsessions.

tom539 hat geschrieben:Da ich normalerweise nur mit der roten Beleuchtung höre und ich die Musik dadurch sehr viel intensiver wahrnehme, sind die Pegel deutlich geringer als gestern Abend. War ja schon echt laut, macht aber auch mal Spaß. Violet von Seal „funktioniert“ übrigens auch bei sehr leisen Pegeln ...

Die nächste Session kommt bestimmt :cheers:

Das leise Hören versuchen wir dann mal das nächste Mal. Jetzt weiß ich ja das laut Hören gut bei Dir funktioniert. :cheers:

Gruß Stephan
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Beitragvon tom539 » 25.05.2018, 23:34

nemu hat geschrieben:Das Musikprogramm war prima. Ich freue mich schon auf das nächste Mal. Neue, mir unbekannte Musik bzw. Aufnahmen, in Deiner Sammlung zu entdecken, ist für mich das Salz in der Suppe solcher Hörsessions.

Hallo Stephan,

absolut - ist auch für mich immer sehr interessant, neue Musik zu entdecken.

Endet dann meistens in einer umfangreichen VInyl-Bestellung... :wink:


Musikalische Grüße
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Beitragvon tom539 » 24.07.2018, 22:07

Streaming, Audio-PC und Musik per Netzwerk - ein Erfahrungsbericht

Hallo zusammen,

ich möchte hier in meinem Vorstellungs-Thread über meine Erfahrungen bzw. „Werdegang“ in Sachen digitaler Musikwiedergabe berichten. Da der Bericht doch einige Themen streift, habe ich keinen entsprechend passenden Fach-Thread gefunden ...

Anlass ist der Test des Innuos-Musikserver „ZEN“, für den „Background“ hole ich aber noch etwas weiter aus. Die nachfolgenden Beschreibungen erstrecken sich auf den Zeitraum der letzten ca. 6 Jahre - los geht's ...


Mit der Streaming-Vorstufe NAC-172xs von NAIM ging das (lokale) Abspielen/Hören von gerippter/gekaufter Musik bei mir "ernsthaft" los, vorher war eine Squeezebox "Duet" sowie die "Touch" im Einsatz. Als Medienserver wurden diverse Programme auf verschiedenen NAS probiert: von Twonky über LMS, Minim bis hin zum hauseigenen von QNAP und Synology. Der Wechsel auf JRiver/JRemote auf einem Surface3 (Arbeits-PC mit reichlich Software drauf) machte das Ganze dann "bedienbar" und war lange Zeit meine favorisierte Lösung.

Durch den Wechsel zu Devialet war ich dann gezwungen, einen direkten digitalen Zuspieler zu verwenden - damals gab es (noch) kein CI-Board und somit auch nicht die Möglichkeit, Musik per DLNA/UPNP an den Devialet zu senden. Zunächst übernahm ein Raspberry Pi 2b mit Hifiberry Diggi+ Aufsteck-Karte in Verbindung mit Mutec MC3+ und Toslink/AES-Verbindung diesen Part, da es laut einem befreundetem Devialet-User (und dem Devialet-Chat) mit Devialet-AIR, einem speziellen Soundtreiber des Herstellers für Windows/MAC, immer wieder (Verbindungs-)Probleme gab und es klanglich nicht begeistern konnte. Auf dem Surface lief das zwar, aber eben auch nur mit besagten Mängeln.

Ich hatte dann mal nach einiger Hörzeit einen Test mit Aries LE von Auralic sowie Moon MiND 180, Mutec, Raspberry und AIR durchgeführt - um zu sehen, ob ich mich an dieser Stelle verbessern konnte. Ergebnis: es blieb beim Raspberry/Mutec-Gespann. Einen Lynx Hilo hatte ich auch mal kurzzeitig - der passte aber nicht so recht. Ungefähr zeitgleich (kann auch kurz später gewesen sein) veröffentlichte Devialet die Version 3.x des AIR-Treibers, was einen deutlichen Klang- und Stabilitätsgewinn brachte. Das Surface konnte so leicht am bisherigen Setup vorbeiziehen.

Also beschloss ich, einen eigenen Audio-PC anzuschaffen. Durch ein günstiges Angebot ist es ein ASrock "BeeBox" 7200U mit damals brandaktuellem i5-Prozessor der 7. Generation sowie 16Gb RAM geworden - leider nicht lüfterlos, was sich im Nachgang als nicht die optimale Lösung darstellte. Zunächst habe ich den PC im Wohnzimmer und der Version 22 von JRiver betrieben - doch trotz "nur Audio-Modus", RAM-Playback und ohne weiteres Upsampling konnte ich den Lüfter des PCs (vor allem bei Musik ab 96/24 und DSD64) am Hörplatz deutlich wahrnehmen.

Der PC musste also "umziehen" - und zwar in die obere Etage des Hauses. Da der AIR-Treiber per Netzwerkkabel mit dem Devialet "kommuniziert", machte ich mir um das gesamte Netzwerk-Setup selbst (zunächst) keine größeren Gedanken. Es wurde erst noch ein hochwertiges Netzteil für den PC, diverse iPower-Netzteile für die Netzwerk-Switche, DC-Purifier für das Synology-NAS (beides von ifi), Meicord-Kabel für PC, NAS und Devialet sowie den Netzwerk-Isolator "EN-30" von Emo für die "letzte Meile" am Devialet angeschafft.

Das blieb dann für mehr als ein Jahr unverändert (bis auf einen Wechsel auf die Version 23 von JRiver).

Um das "ganze" Bild einmal kurz zu skizzieren:
- NAS (DS216j) mit 2x 8TB WD-Red-HDD, Standard-Netzteil, DC-Purifier und 0,5m Meicord "Opal" Netzwerkkabel (im Büro, 1. Etage)
- Audio-PC mit Linear-Netzeil, WSS-Netzkabel und 0,5m Meicord "Opal" Netzwerkkabel (im Büro)
- beide an Netzwerk-Switch "GS108" von Netgear mit iPower-Netzteil (12V) von ifi (im Büro)
- Strom selbst kommt von einer Computer-USV
- vom Büro geht ein einfaches 10m Flach-Netzwerkkabel in den "GS105"-Switch von Netgear mit iPower-Netzteil (12V) im Abstellraum
- von diesem "GS105" geht es
a) in den Vodafone-Router (zwecks DHCP)
b) mit einem weiteren 10m Flach-Netzwerkkabel (gleiches wie oben) in einen billigen Plastik-Switch von DLink (immerhin mit iPower-Netzteil (5V) direkt in der Wandsteckdose) im Wohnzimmer
- von diesem letzten Netzwerk-Switch von DLink geht ein 3m Meicord "Opal" in den "EN-30" von Emo, von dort mit einem weiteren 3m "Opal" direkt in den Devialet

Also aus Sicht von "kurzen" Verbindungen alles andere als optimal ...

Trotzdem konnte hier ein Wechsel von JRiver 23 und Devialet-Treiber zu Roon (als Server) und Devialet als direkter Roon-Endpunkt klanglich ein wenig zulegen. Roon hat den Devialet-Treiber in die Software vollständig integriert, so dass die Geräte (wie zuletzt auch alle LINN-Streamer) ohne weitere Zusatz-Software/-Treiber verwendet werden können. Warum es klanglich dann besser wird als mit dem Originaltreiber/-Software des Herstellers, ist schon verwunderlich - nehme ich aber gerne "in Kauf". Auf dem PC mit Windows10 läuft jetzt nur noch der Roon-Serverdienst, alles andere wurde deinstalliert und mit diversen Tool (fidelizier und co.) „entschlackt“.

Soweit zur Vorgeschichte - kommen wir nun zu den aktuellen Tests.

Zunächst geht mein Dank an Markus Flöter von CM-Audio. Er hat mir völlig unverbindlich den Musikserver "ZEN", Version MK II der Marke Innuos als Teststellung zukommen lassen. In der roten Testbox war des Weiteren ein 2,5m langes Netzwerkkabel (Marke nicht bekannt) sowie ein "Knack 16" Stromkabel von lab12 in der Länge von 2m enthalten.

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Zunächst habe ich den ZEN auf dem Rack platziert und wie folgt angeschlossen:
- Stromkabel: Solidcore 7N
- Netzwerk 1: das beiliegende
- Netzwerk 2: 0,5m "Opal" von Meicord (ausgeliehen vom NAS) direkt zum Devialet

Der ZEN verfügt über zwei Netzwerkanschlüsse (gleiches gilt für USB), wobei LAN2 eine galvanisch getrennte Verbindung direkt zum Streamer/DAC herstellt und LAN1 für DHCP und sonstiges zuständig ist (irgendwie muss man den Server ja auch per Web-Browser erreichen können). Man kann den Musikserver auf drei verschiedenen Arten verwenden:
1. als alleinigen Medienserver (mit LMS als Software - nicht getestet!)
2. als Spotify-Server (nicht getestet!)
3. als Roon-Core oder Roon-Bridge/-Player (letzteres nicht getestet!)

Ich habe Variante 3 mit Roon-Core verwendet - in diesem Fall liegt die komplette Verwaltung der Musikfiles bei Roon und die eigenen Funktionalitäten des ZEN sind deaktiviert. Dieser übernimmt dann nur noch "Backup", "Import" (inkl. CD-Rip) und diverse Systemeinstellungen. Die genauen und recht umfangreichen Funktionalitäten des ZEN möchte ich hier gar nicht näher beschreiben - man kann dies alles online auf der Seite von CM-Audio nachlesen.

Nur ein kurzes Fazit:
Das Gerät ist in extrem kurzer Zeit eingerichtet und benötigt, wenn einmal richtig eingestellt, absolut keine PC-Kenntnisse. Selbst das Rippen von CDs erfolgt (wenn entsprechend konfiguriert) völlig automatisiert und lautlos! (während man zeitgleich Musik hört) - nach ca. 5 Min. wird die CD ausgeworfen und steht ab sofort in der Sammlung zur Verfügung. Besser geht's eigentlich nicht - wobei ich die Bibliotheks-Funktionen der Innuos-Software selbst nicht verwendet habe. Da es sich aber um den "Standard"-LMS von Logitech handelt, dürfte der Funktionsumfang identisch zu anderen Installationen des LMS (z.B. auf einem Synology) sein. Tidal und Qobuz werden übrigens auch direkt und vollständig unterstützt (habe ich aber auch nicht getestet!)

OK - die interne Ordner-Struktur zur Ablage der Musik-Files nach erfolgreichem Import (per File, NAS, USB oder CD-Rip) würde/habe ich selbst etwas anders organisiert - das ist aber keine Kritik, sondern persönlicher Geschmack.

Im zweiten Teil meines Berichtes geht es dann weiter mit den Höreindrücken des ZEN sowie den "Ergebnissen" der Testsession mit drei Hifi-Freunden - stay tuned... :cheers:


Musikalische Grüße
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Beitragvon shakti » 24.07.2018, 22:17

schon mal danke fuer den bis jetzt wunderbar ausführlichen Bericht!

gruss
Juergen
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