Erich (vollaktive DIY-LS)

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Erich (vollaktive DIY-LS)

Beitragvon v_erich » 04.01.2015, 15:14

Hallo wertes Forum & Forenten,

mein Name ist Erich, ich bin 42 Jahre jung/alt und wohne in Deutsch Wagram in Österreich (ein Teil des Speckgürtels um Wien). Selbst bin ich in Wien geboren, aufgewachsen und erst im Alter von ca. 31 aufs "Land" gezogen. Grund dafür war die Geburt meiner Tochter 2003 mit einhergehenden Kinderzimmermangels. (Weiterer Grund war natürlich auch die musikalische Entfaltungsmöglichkeit in einem eigenen Häuschen mit Keller.)

Mit Musik/Audio habe ich schon seit der Kindheit zu tun, ebenso hat bei mir aber das Interesse für Musikhören nicht beim Gehäuse geendet sondern auch der Inhalt der Geräte und Kisten hatte schon immer eine Anziehungskraft. Es hat sich dann auch recht schnell ergeben, dass Elektronik im Allgemeinen etwas war dass mir meine Freizeit und dann auch Schulzeit versüßt hat. Ich habe nach der Lehre zum Elektromechaniker für Schwachstrom im Abendlehrgang eine HTL (Höhere technische Lehranstalt) für Elektronik und technischer Informatik besucht und als Ingenieur beendet.

Dannach wurde ich gleich übermütig und habe nach einer ungewollten Kündigung den Beruf des Elektronikentwicklers eingeschlagen. Begonnen habe ich als Entwickler für (nicht lachen) Urinalspülungen und elektronisches Wasserhähnen. Da Pinkelelektonik aber nicht der Weißheit letzter Schluss ist/war, bin ich dann nach kurzer Zeit zu Philips gewechselt und wollte dort Audio entwickeln. Es wurde aber Video, Audio nur als Randthema. Ich habe 5 Jahre lang Elektronik für analog Video, digital Video (Firewire, HDMI, Scaling, Deinterlacing,...) entwickelt, zusätzlich kam dann im Laufe der Zeit auch alles rund herum dazu wie USB, IDE, SATA, DSP, SD/DDR RAM, Netzteile und was wieß der Kuckuck noch alles. EMV ist leider auch immer ein großes und komplexes Thema in der Praxis. Hab an der großen Volumengeräten DVD Rekordern DVD-R70 und Ableger sowie an Festplattenrekordern und auch an der Video-Elektronik eines Surroundreceivers (DFR 9000) mitgearbeitet. Bei Letzterem sind alle Videosettings der beteiligten Chips auch von mir gekommen, war eine Heiden-Arbeit 1000'de Registersettings für sehr viele Video-Modi auszuarbeiten. Aufgrund von heftiger China-ities wurde dann die ganze Entwicklung in Wien entlassen (immerhin 150 Mitarbeiter) und durch Millionen billigester Chinesen ersetzt. ;-) Seit 10 Jahren arbeite ich jetzt in einem außeruniversitären Forschungsbetrieb (AIT) als Entwickler für Video- und Sicherheitstechnik. Letzte Entwicklung war eine Full-HD IP Überwachungskamera mit Linux als OS in 3 Varianten.

Da ich meine beruflichen und privaten Vorlieben gerne verknüpfe, bin ich schon sehr lange am Thema Selbstbau/Tuning von Geräten drann. Ich entwickle sehr gerne Lautsprecher, habe mich längere Zeit mit Röhrenprojektoren im Heimkino (Barco) beschäftigt (Einstellen, Tuning, Reparatur) und bin seit einigen Jahren auch dem dateibasierendem Musikhören angetan. Dazu muß ich auch schreiben, daß ich sehr IT-lastig bin, habe auch einiges programmiert, immer wieder Bastelprojekte mit PIC, Atmel und derzeit auch Raspberry Pi. Habe einen Server (ESXi mit Windowsserver und Ubuntu) im Keller stehen der die Lagerstätte meiner Musik und auch Filmen ist.

Mehr über Musik und meine aktuellen und evtl. auch früheren Geräte dann später, ist sonst zuviel zum Lesen und schreiben (bin eigentlich schreibfaul weswegen ich mich schon länger überreden muss mal hier vorzustellen).

Ich möchte mich gerne in diesem Forum aktiv einbringen, da ich gerade mit den Theman Streaming, PC, Convolving, Lautsprecher und Elektronik viel mache, weiters auch nie vor dem Lötkolben zurückschrecke und meine neuen Errungenschaften oft gleich belöte (aktuell rme HDSPe).

Schöne Grüße aus .at,
Erich
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v_erich
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Beitragvon Bernd Peter » 04.01.2015, 15:34

Hallo Erich,

mit deinem breit angelegten Wissen und der Erfahrung in Sachen Elektronik und EDV sollte es - mit Hilfe einiger anderer hier ansässiger Experten - uns doch gelingen, ein HiFi-gerechtes PC Mainboard in Kleinserie rauszubringen.

Mehr muss für den Anfang gar nicht sein. :wink:

Also herzlich willkommen und an die Arbeit.

Gruß

Bernd Peter
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Beitragvon v_erich » 04.01.2015, 16:03

Hallo Peter,

diese Früchte hängen aber sehr hoch. :shock:

Reine Entwicklungszeit für sowas sind sicher 1-2 Jahre, ein Layout dafür zu machen brauchts einen Profi (ich hab zwar schon bis 8 Layer geroutet, aber die Zeit die dafür draufgeht sind auch Monate bei normaler Arbeitszeit), die Geschwindigkeiten auf Kupfer sind schon verdammt hoch. Bauteile wirst nicht in geringer Stückzahl und ohne NDA/Verträge bekommen und wer dann ein angepaßtes BIOS/UEFI dafür programmiert ... Dann braucht man sicher 2-4 Runden mit Korrekturen bis alle Schaltungs- und Layourfehler heraußen sind. Ebenfalls sind dann die Kosten für eine Kleinserie und evtl. EMV Zertifizierung für CE übergebühr hoch, denke kaum das jemand so ein Mainboard für ein paar Tausend Euro Stückkosten kaufen möchte. ;-)

Einfacher wäre eine USB KArte oder ein DDC, sowas ginge wahrscheinlich. Wird aber sicher nicht günstiger als Kaufgeräte, und ob's besser wird? Teurer Versuch nur um zu erkennen dass man vieles hören aber nicht messen kann und dadurch im vorhinein nicht wissen kann wie es klingen wird.

Damit hast Du mir gleich eine Grundeinstellung entlockt: Ich denke, dass Audio soviel an Feinheiten zu bieten hat die man derzeit einfach noch nicht messen kann oder weiß wie man das messen soll. Ich kann zwar was entwickeln nach besten Wissen und Gewissen, ob das dann aber meinen Erwartungen hinsichtlich Klang entspricht oder ob man nachher mit ewigen herumändern den Klang einfach in die Richtung in die man das haben möchte verändert, das weiß ich vorher nicht. Mysterium Audio - da ist Video einfacher obwohl die Datenmengen und Rechenleistungen ein vielfaches sind.

Hab gerade bemerkt, das ich fast keine Fotos von mir hab, man möge mir meinen Avatar verzeihen. Bei uns bin ich der Fotograf (auch so ein unendliches Hobby), das Schicksal ist dann halt keine Fotos von sich zu haben.

Schöne Grüße,
Erich
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Beitragvon Bernd Peter » 04.01.2015, 16:34

Hallo Erich,

die angesprochene Kleinserie wird wohl immer ein Wunsch bleiben.

Aber vielleicht findet sich ja mal ein Mainboard, das Fachleute aus unserem Kreis - wie bei den Linn Geräten - nachbessern und zum Kauf anbieten.

Gleiches gilt natürlich für die weiteren Bauteile bis zum DAC.

Gerade im HInblick auf die modulare Bauweise und freie Softwarewahl sehe ich da bei PC Audio die besten Entwicklungschancen für die Zukunft.


Nette Grüße

Bernd Peter
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Beitragvon v_erich » 04.01.2015, 18:25

Ja, ich sehe "derzeit" auch den PC als die bastelfreundlichste Quelle die trotzdem hohe Qualität liefern kann an, deshalb hab ich sowohl für Musik als auch in meinem Keller-Kino jeweils einen PC als Source.

Schöne Grüße,
Erich
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Beitragvon v_erich » 04.01.2015, 19:45

Hallo nochmals,

also angefangen hat meine Bastelfreude mit einem kleinen Radio meiner Oma, da war mir irgendwann der Klang zu wenig und ich hab Breitbänder (ohne Wissen und ohne Entzerrung) in irgendein geschlossenen Gehäuse gepfercht und dann statt den internen Lautsprechern benutzt. Klang für mich damals besser als die Minispeaker in Radio.

Später mit dem 1. Geld dann klassisch nen Onkyo Vollverstärker A-8700 gekauft, dazu Arcus AS4 undn nen Technics CD-Player. Lautsprecher dann mit besseren Kabeln und Weichenbauteilen und anderer Dämmung verändert, ob besser sei dahingestellt.

Dannach dann über Sony CD Player (erst kürzlich entsorgt) der später dann mit Service-Doc als Lerngerät herhalten mußte, Sony portablen DAT Recoder und AKG K-1000 Kopfhöhrer verbessert.

Später mal den Schritt Richtung Canton Standboxen, diese dann in der 1. Wohnung mittels Canton AV950 Center und aus Auto-Lautsprechern selbst gebauten Surroundspeakern (mit 2. Hochtöner auf Rückseite) zum 1. Wohnzimmerkino.

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Dazu immer parallel auch im Auto gebastelt, von nur Radio wechseln bis zur Vollaktivanlange, aber das ist ein anderes Thema und seit Jahren vorbei da mir die einbauerei einfach zu viel Arbeit ist und ich scheinbar beim Autofahren nicht mehr Musik hören möchte, derzeit nur mehr Hörbücher oder Podcasts. Dafür reicht die Serienanlage auch.

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Aus Auto-Resten dann noch einen geschlossenen Woofer gebaut (Kicker Solobaric 12c), sogar mit aktiver Vorentzerrung.

Dannach dann natürlich Surround Elektronik, Technics Receiver, Sony AC3 Decoder, Panasonic DVD Player, 1. Projektor, 2. Projektor, 3x EQ für "Raumeinmessung", 3x Monoendstufen für Front (SAC 50T),
Vorstufe, 3. Projektor, Monoendstufen für Surround (Marantz MA500) usw. ...

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Dann 2. Anlage beim PC aus "Resten" wie den Onkyo aus dem Kinderzimmer und anderen Teilen. Scheinbar mochte ich damals instinktiv schon die Trennung zwischen Surround Klang und Musik, hab ich bis heute beibehalten.

Viele kleine, unaufzählbare Details wie Körperschallwandler im Sofa, dazu eigene Filterkästchen, Selbstbau Parametr. EQ statt den grafischen, Tunings für die Geräte & Strom & Lautsprecher und was weiß der Kuckuck noch alles.

Dannach dann Umzug ins Haus, alles Neu - fast keine Altlasten übernommen. Ich konnte durch einen eigenen Bastelraum mich mehr austoben, hab für Andere Lautsprecher entwickelt oder umgebaut.

Hab dann alle möglichen Dinge ausprobiert, Koax PA, Breitbänder, Fast Systeme, Linearray, 3 Wege mit starkem Rundstrahlverhalten, stärker bündelnd, div. Woofer, etwas Raumaktustik, Netzteile, teilaktiv, vollaktiv mit DSP, vollaktiv mit DSP und Vorentzerrung am PC und das was jetzt mal als aktuelle Lösung da steht (später genauer).

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Auch war mal Logitech und SACD da, dann kam schon die Idee das mit nen PC auch machen zu können, inkl. High Res Audio. Parallel dazu immer im Kino auch gebaut, aber dort mit geringerer Schlagzahl da mehr das Konsumieren an vordester Stelle steht, außerdem ist die Kohle bei Haus+Kredit fürs Hobby endlich.Hatte dann noch Projektor (4)+5+6+7+8 in Verwendung, wobei 5+6 jeweils Barco BG808s mit mehr Serie und bei 6) mit vielen Fremdteilen die besser waren ein Lebensabschnittshobby waren.

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Aktuell bin ich bei 7+8 bei JVC DILA HD550 und derzeit X35 gelandet. Auch eineige Lumagen Scaler waren da dabei, bei den Barcos hatte ich einige Zeit Eigenentwicklungen bei mir und Anderen in Verwendung. Basierend auf Philips DVD Rekordern mit zusätzlichen Scaler Boards und eigener PIC Software hab ich dort DVD Player mit RGBHV Ausgängen mit den korrekten Scaling Formaten für Röhrenprojektoren gebastelt. Mittlerweile verlagert sich das Richtung PC basteln, naja anders halt als mit löterei und embedded Software schreiben.

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Meine aktuellen 2 Anlagen stelle ich dann später vor, ganz ungewohnt soviel zu schreiben - dabei kommen recht viele Erinnerungen hoch wenn man das so komprimiert schreibt was sicht ja teilweise alles über Jahre so entwickelt und abspielt. Die Bilder- und Geräteauswahl spiegelt nur einen Bruchteil wieder, arg was man so im laufe der Zeit alles bastelt und probiert, kennt sicher jeder der mit Elektronik herumspielt 8)

Schöne Grüße,
Erich
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Beitragvon Salvador » 14.01.2015, 21:26

Hallo Erich,

nach unserem netten kontakt heute per PN, über den ich hoffentlich bald mehr berichten darf/kann, und Deiner freundlichen Hilfe bei Laienfragen zu linearen Netzteilen im Audio-PC-Bereich bin ich auch mal in Deinen Vorstellungsthread gegangen. Ich muss sagen, wow, das ist ja echt beeindruckend, womit Du Dich bereits beschäftigt und woran Du schon alles technisch gearbeitet hast!

Also, ein herzliches Willkommen hier bei uns, ich bin sicher, wir werden noch viel von Dir lesen dürfen und hoffentlich auch die eine oder andere Kleinigkeit zu hören bekommen.

Auf ein gutes Miteinander hier im gegenseitigen Austausch,

Andi
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Beitragvon v_erich » 31.01.2015, 21:02

Hallo allen Interessierten,

hier möchte ich mal etwas zu meiner Kinoanlage schreiben, die Stereowiedergabe dann als einzelnen Teil.
Ich habe im Keller einen eigenen Raum als Kino eingerichtet, das war beim Hausbau ein wichtiger Punkt.
Ich habe da den großen Vorteil, dass meine Frau noch verrückter auf Kino ist als ich und somit eigentlich eher der umgekehrte Fall bei uns ist, dass meine Frau da mehr möchte als ich bastle/kaufe...
Der Raum hat die Maße B 3,38m H 2,10m und L 7,4m und besteht aus Dichtbeton, nur 1 kleines Fenster und eine dicke Brandschutztüre, im Eck noch der Rauchfang.

Vorteil ist da die absolute Rappelfreiheit, egal wieviel Bass - es scheppert einfach nichts, etwas das mir auch nach vielen Jahren noch immer sehr gefällt und bei Stereo im Wohnzimmer immer wieder störend auffällt
da dort doch Wände arbeiten und Einrichtungsgegenstände rappeln.
Der Boden ist mit einem schwarzen Vorwerkteppich belegt, die Wände derzeit mit selbstklebenden Teppichfliesen (diese sind aber sehr hart und dämpfen Höhen nicht sehr stark, also eher kosmetisch hilfreich).

Aller Anfang...
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Vorne habe ich die akustisch transparente (schalldruchlässige) Leinwand in 2,35:1 Cinemascope Format mit 3m Breite, dahinter ist ein schwarzer schalldurchlässiger Stoff und dahinter dann die ganze Fronttechnik.

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Diese besteht aus 3x Selbstbaulautsprecher in Horntechnik (2x Visaton BG20 im Horn, 1x BMS 4524 mit Faital STH100 CD-Horn, Gehäuse ähnlich dem Konstrukt Mohai OBI aus dem Visaton Forum, Weiche natürlich selbst entwickelt),
dazu noch 4x Subwoofer Perless SLS12 in je ca. 90Liter geschlossenen Gehäusen im SBA aufgestellt.
Angetrieben wird das alles von 3x Symasym Monoendstufen und einer PA China Klon Endstufe DAP Vision 1600.
Dann noch so einiges an Basotect an der Wand und in den Ecken.

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Derzeit:
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Als Bestuhlung 2x Ikea Poeng mit passenden Fußteilen und als 2. Reihe 4 Kinostühle aus einem ehemaligen Großkino in Berlin (extra mit dem Kombi aus Berlin geholt). Es hat auch mal ne 3. Reihe gegeben aber die wurde aus Platzmangel verkauft.

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Die Surrounds sind 4 Stk. (also gesamt ein 7.1 System) aus Altlasten aufgebaut. Früher hatte ich 7x Visaton B200 Breitbänder im Kino im Einsatz, danach ersetzt durch eine 2-Wege Kontruktion aus Visaton BG20 und TW6 in einer offenen Schallwand, die Surrounds waren dann nur aus den BG20 aufgebaut und sind leider auch heute noch so.
Dies soll sich aber ändern, denn ein Konstrukt aus 1x BG20 und selben Hochtöner wie vorne muss noch entwickelt werden, entweder als Kleinhorn oder falls das nix ist mit Baßreflex.
An der Rückseite ist dann noch ein bisschen Basotect und Mineraldämmung, einiges an Ramsch der sich leider da hinten gut verstecken läßt und die Elektronik.

Lange Zeit war ein Mediaplayer die Quelle (Popcornhour, Xtreamer, Dune HDI und dann noch ein anderer Dune). Seit ein paar Monaten ist ein PC meine Quelle die alles andere alt aussehen lässt.
Ich verwende dazu Win 8.1 und JRiver 20. Prozessor ist ein Core i3 mit 2x3.8GHz, 4GB RAM (hatte ich noch übrig) und eine AMD 280x Grafikkarte fürs Video.
Die potente Grafikkarte benötigt man um das Video mit MADVR nach allen Regeln der High-End Videokunst zu bearbeiten und entsprechend gut auszugeben, nutze die Rechenleistung der Karte zu ca. 70% derzeit aus.
Stichwörter sind dazu NNEDI3 128 Neurons, Dithering und smooth motion. Videomaterial hab ich eh nur 1080p in MKV aus Blurays am Server.

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Ton wird in 7.1 in PCM über HDMI an den alten Surround Receiver ausgegeben, der derzeit nur mehr die Raumkorrektur und D/A Wandlung übernimmt. Lautstärkeregelung, Aktivweise, Delays und Pegel wird ebenso wie die
Decodierung vom PC gemacht - das klingt hörbar besser als wenn der Receiver (Pioneer SC-LX83) das macht. Wenn ich Lust und Zeit habe (und auch Endstufenkanäle übrig sind) kommt dann noch die Raumentzerrung mit Accourate (Faltung in JRiver) dazu.
Dazu muss ich aber noch in Erfahrung bringen wie man in Accourate mit 7.1 Kanälen umgeht, Uli Brüggemann hatte bisher scheinbar keine Zeit/Lust mir da ein Kochrezept zu geben.
Dann benötige ich natürlich noch eine Soundkarte für 8 Kanäle, die hab ich aber aus dem Stereo Setup "übrig" da ich dort auf eine PCIe Karte umgestiegen bin.
Es ist eine rme Fireface UC die 8 analoge Ausgänge hat (mit Kopfhöhrerausgang), die ich zu Stereo Zeiten ganz schön modifiziert habe (Clock optimiert, bisschen Versorgungsspannungen, komplette analoge Ausgangsstufe vereinfacht
und mit besseren Chips bestückt (LME79722MA imho). Auch ein paar Polymerelkos haben den Weg rein gefunden, externes Netzteil natürlich Linear Selbstbau - klingt doch um einiges besser als das Orignal.
Wollte dann noch extra Linedriver einbauen aber da ist einfach kein Platz drinnen - baue die dann jetzt bei meiner PCIe Karte danach ein oder im Kino extra als externe Linedriver, hab doch so 10m Kabel zu treiben von hinten nach vorne im Kino.
Der PC wird übrigens normal mit einer Logitech Harmony per Infrarot Fernbedienung gesteuert.
Die Infrarot Singale werden durch einen Empfänger und etwas Elektronik unter der Leinwand empfangen, Decodiert, über ein Kabel durch den Estrich nach hinten geleitet und dort wieder neu generiert und per IR Dioden gesedet, Selbstentwickelt mit Restmaterial ;-) .
Ebenso wird das Licht und das Ein-/Ausschalten der kompletten Elektronik von einem Kisterl gesteuert.
Habe mir dazu (weil das alte Kasterl mit PIC Prozessor und Relais defekt war-ein Relais war hin und das war der Anlass was Neues mit mehr Funktionalität zu entwickeln) im Dezember ein neues Ding gebaut,
das in Summe 10 Relais, Infrarot Empfänger und einen Raspberry Pi mit LAN beinhaltet, ebenso 3 Stk. Netzfilter 6A.

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Ich kann damit 2 Lichtkreise schalten, ebenso 4 Kreise mit Vorwiderstand als Einschaltstrombegrenzung (also Relais mit Widestand schaltet ein, nach einiger Zeit wird es mit dem 2. Relais überbrückt und beim Ausschalten umgekehrt, da schone ich den Kontakt
des "Überbrückungsrelais" da nie ein Funke entstehen kann. Auch habe ich 4 Kreise mit Einschaltstrombegrenzung, vorher waren es nur 2 und alle 5 bis 10x einschalten ist der Leitungsschutzschalter im EG geflogen und ich musste im Dunkeln raufgehen...
Das Relais für die dicke Subendstufe hat kein Netzfilter, der Kreis für die Symasyms hat eine, ebenso der 3. Kreis für Projektor und Surroundreceiver und der 4. für den PC.
Die Filter haben mehr Ruhe ins Klangbild gebracht, scheinbar ist PC und Projektor doch ganz schön müllerzeugend auf der Netzseite.
Verkabelt alles so sternförmig wie möglich mit starren Kabeln, Neutrik Powercon, geschirmten Kabeln und so direkt wie möglich an der extra Leitung ins Kino (2,5mm2 mit eigenem Leitungsschutzschalter).
Den Raspberry hab ich mit LIRC für die Infrarot Sache konfiguriert, den Code lese ich dann von LIRC mit einem selbstgeschriebenen Python Programm und werte ihn aus.
Ebenso kann ich das Programm über Netzwerk mit Parametern aufrufen und so mein Kino vom Wohnzimmer aus mittels Batch-Datei ein- und ausschalten.

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Der Projektor ist farbkalibriert, beschäftige mich schon seit vielen Jahren mit diesem Thema und bin ein farbkalibriertes Bild einfach gewöhnt (Beruflich und auch im Hobby Fotografieren wichtig).
Hab sowohl ein Colorimeter als auch ein Spektrometer mit Calman Software. Möchte damnächst auch meinen JVC X35 Projektor neu kalibrieren und zwar über MADVR das auch 3D LUT Farbtabellen verwenden kann.
Die Calman Software unterstützt das seit neuestem und die Genauigkeit im PC kann ich am Projektor nie erreichen (komplette 3D Farbraumkalibrierung).
Ziel ist es natürlich alles über den PC zu machen wenn er schon da ist, also Bild und Ton entzerrt/kalibriert direkt aus dem PC heraus schon auszugeben und extern nur eben die Soundkarte und Enstufen/Lautsprecher zu haben.

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Das Kino soll aber heuer Schritt für Schritt umgebaut werden, da mir die Raumakustik noch zuwenig optimiert ist, ebenso bin ich mit dem Licht nicht zufrieden. Auch gehören die Kinostühle auf ein Podest um etwas höher zu sein und auch nicht so zu wackeln.
Es wird daher sowohl die Front umgebaut, also auch die Wände anders gemacht. Ebenso wird hinten eine Trennwand zur Technik eingezogen die zusätzlich zum Lärmschutz vom Projektor (der dann im hohen Lampenmodus mehr Licht an die
Leinwand werfen darf) auch als Großabsorber mit Steinwolle dienen darf. Planungen dazu sind derzeit nebenbei am Laufen aber noch nichts gestartet.
Möchte im Moment mal eine 4 Kanal Endstufe fürs Wohnzimmer bauen (Class D Selbstbau) um die dort derzeit verwendete 4 Kanal Symasym fürs Kino Surround frei zu bekommen, dannach Accourate PC und rme Fireface -> Receiver raus.

Dann Umbau Stück für Stück.
Wie schon seit 2004, da ist das Kino entstanden, hat seitdem doch so einige Umbauten hinter sich.
Elektronik kommt und geht, Fotos sind nur ein Ausschnitt der vielen Einzel-steps.

Kellerabgang:
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Hoffe es war interessant, zum schreiben wars auf jeden fall viel ;-)

Schöne Grüße,
Erich
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v_erich
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Beitragvon v_erich » 10.02.2018, 20:02

Hallo,

Ich hab leider schon sehr lange nichts mehr hier geschrieben, da mir das in der Genauigkeit einfach zuviel Arbeit ist. Meine Anlage ist doch einem stetigen Bastelwandel unterlegen.
Da ich aber gerade die aktuelle Forums-Sau auch durch mein Wohnzimmer jage, schreib ich mal wieder.

Bei mir ist auch vor ca. 1 Woche das Dante Board von Micromedia aufgeschlagen.
Habs dann mal in einem kleinen Setup an den Adam A3X am Schreibtisch mit nen noch rumliegenden DAC (ESS 9023) über I2S probiert und Musik gehört. Nicht High End aber als 1. Versuch ausreichend.
Quelle ist bei mir Win2012R2 mit Fidelizer als Server mit Jriver 23 als Abspielsoftware.
Hat dann bald funktioniert.
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Dannach mal mit meinem großen hp Switch 1920 gespielt und QOS und IMGP snooping eingestellt.
Vom Switch geht es per optischen Kabel in nen Konverter auf normales LAN den ich mit Linearnetzteil mal gepimpt hatte, um das ganze galvanisch komplett zu trennen.
Hat immer noch gespielt, sehr schön, aber nicht zu beurteilen obs besser/anders ist.
Also ran ans große Besteck...

Da ich seit 1/2 Jahr meinen neuen DAC bauen möchte, hab ich das mal als Anlass genommen damit zu beginnen. Ursprünglich mit XMOS USB Empfänger geplant, jetzt nur mehr der DAC Chip AK4497 alleine über I2S zu Dante.

Heute hab ich das mal gemacht und ich hör gerade Musik damit.
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R-Core Trafo ist für die +-15V für die Ausgangsstufe, leider der falsche Trafo - hab nur 11V DC weil 9V AC Trafo, neuer geordert.
5V und 3V3 für den AK4497 Chip über diverse Polymer und Panasonic FM Kondensatoren gefiltert und von einem guten 12V Linearnetzteil versorgt.
Dante Board hängt an 4x LiFePo Akkus plus Filterung (war noch vom SOtM übrig). Ein Polymerelko mal als Mini-Pimp direkt am Dante Board ;-)
Die Regler sind alle LT3042 mit Extra Transistor für mehr Strom. Hatte ich noch übrig.

Geht dann über Röhren-Pre (Schiit Saga mit anderer Röhre) auf 5 Class-D Endstufen und analoge Aktivweiche LR24. Lautsprecher DIY mit Magnetostaten HT, Visaton BG20 TMT und 38'er PA Woofer in CB.
Quelle steht auf nen ikea Bambusbrett auf den Baumarktfedern, die Endstufen stehen auch auf Federn, da hab ich aber keinen Unterschied zu ohne gehört.

Vorherige Quelle war zuerst ein hochgezüchteter AudioPC auf Win2016 Basis, dannach ein SOtM SMS200 mit XMOS/AKM4490 DAC.

Die Files werden derzeit derzeit fix auf 96kHz upgesampelt (SOX Jriver), vorher offline convolved mit AcourateNAS auf 24Bit und dannach noch auf WAV konvertiert. Leider ein Nachteil von Dante mit der fest eingestellten Samplingfrequenz. Vorher hab ich alles auf 352/384kHz umgerechnet, da das der DAC eh selbst intern gemacht hätte. Wäre jetzt auch richtig so, geht aber nicht :-(

Klanglich sehr fein, Auflösung hat zugenommen, vom Jitter her entspannter, scheint also weniger zu sein.
Grundton klingt ganz anders, da muss ich mich noch einhören bzw. feinjustieren (geht ja dank Aktivtechnik).
Ich hab aber auch das eine oder andere Lied, da hats einen gewaltigen Fehler. Es klingt wie komplett ohne Hochtöner, auch ist kein Subbaß vorhanden - echt sonderbar. Ist reproduzierbar immer das gleiche Lied, die Anderen haben keine Fehler. Sonderbar. Schon anderen Dante-Usern passiert? Gleiches File mit SOtM einwandfrei.

Nächsten Schritte sind den richtigen R-Core Trafo zu verwenden, für den AK4497 einen Reset-Chip zu verwenden (muß derzeit mit der Pinzette den Reset-Pin kurzschließen damit der Chip startet). Auch den Dante Print direkt mit linear 3V3 zu versorgen mach ich bald.

Am Ende natürlich ein Gehäuse drüber, aber da wird noch viel Zeit vergehen :roll:

Schöne IP Grüße,
Erich
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Beitragvon v_erich » 16.02.2018, 21:04

Weil ich gerade so viel Freude am hören mit dem neuen Spielsachen hab, hier mal ein Foto vom Aufbau derzeit, eh nicht viel um zum letzten Bild.

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Ganz hinten Links sieht man ein Linearnetzteil um meinen Opto-LAN umsetzer su versorgen.
Gehe aus meinen hp Switch per SFP optisch raus und das Ding wandelt es wieder auf Kupfer Netzwerk, dann kein sehr kurzes CAT6 UDP Kabel in das Dante Printchen davor.
Das ist jetzt direkt mit 3,3V von einem LiFePo Akku versorgt, großes Kino ;-)
Die blaue Platine ist ein DAC AK4497 von DIYINHK, davor 4x Linearregler mit LT3042 + Transistor, die rechte Platine macht 3V3 und 5V für den DAC, versorgt von einem groößeren Linear-NT mit 12V Ausgang (Reste vom Audio PC). Das linke Doppelnetzteil macht derzeit +-9V für den Ausgangs-Operationsverstärker/Filter , versorgt vom R-Core Trafo ganz vorne.
Links ist der Schiit Saga, derzeit mit einer "6SN7GTB TUNG-SOL neu" Röhre.

Das Klangbild ist sehr entspannt, kann aber böse Impulse raushauen - so mag ich das 8)

Schöne Grüße,
Erich
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Beitragvon tovow » 16.02.2018, 21:57

Hallo Erich,

das nenn ich mal erweitertes DIY.
Kommt das V im Nickname von Kabel(v)erbau od.(Kabel(v)erhau) Erich? :cheers:
Nach den Akkus hast du noch einen Akku-Wächter eingefügt zur Sicherheit?
Und wozu dienen die 2 extra Ground Leitungen? Potenzialausgleich?
Wie siehst du die Performence von dem Dante Board mit Akku-Versorgung im Vergleich zB. mit dem SOTM
oder du hast glaube ich auch RPI im Einsatz?
Und was heißt das:
Auch den Dante Print direkt mit linear 3V3 zu versorgen mach ich bald.

Ist es mit Akku-Versorgung nicht Linear?

Frohes Hören
Beste Grüße
Theo
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tovow
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Beitragvon v_erich » 16.02.2018, 22:16

Hallo Theo,

naja, ich bin Elektronikentwickler von Beruf, da ist das mit dem DIY Beruf und Hobby zugleich.

Das V kommt von meinem Familiennamen, kein sehr kreativer Nickname, aber ich verwende den schon lange und öfters, somit Gewohnheit.
Die 2 Extra Leitungen sind einfach wie schon vermutet extra GND, werde später ne dickere Leitung nehmen um die 2 Prints zu verbinden, dann kann ich aber nicht mehr schnell mit einem im Keller verschwinden und was rumlöten :lol:

Also mit gefällt Dante besser als mein SOtM (übrigens braucht den wer?) und AudioPC vorher.
Es ist einfach noch glaubwürdiger und von meinem Gefühl her realistischer was ich da höre.
Trotzdem nicht langweilig, ich lasse doch öfters die "Kuh fliegen", auch Disco/Dubstep und so Zeugs.
Auch als Dancebeschallung für meine Tochter.

Kann auch länger damit hören was bei mir immer ein gutes Zeichen ist.
Auch ist der Aufbau einfacher, ein Kasterl mit Betriebssystem weniger.

RPI hab ich nie wirklich verwendet für Musik, nur vor 2 Jahren mal einen mit DAC zusammengebastelt, aber noch 2 Stunden spielen damit (das muss doch irgendwie klingen) diese Anwendung für mich verworfen.

Ja, dachte zuerst ich nehme den Akku mit mehr Spannung und mache einen Linearregler dazwischen, das hat sich aber als unnötig erwiesen da alles in dem Board von 3V3 versorgt wird bzw. noch ein kleiner Regler für die einzige andere Spannung vorhanden ist, Akku direkt ist perfekt für mich, einfache Bedienung steht nicht im Pflichtenheft hier 8) .
Linear heisst normalerweise dass ein Linearregler davor hängt.^

Ja, ein kleiner Spannungswächter, leider funktioniert der nicht mit nur 1 Zelle richtig. Hab ein kleines Voltmeter bestellt, das kommt dann dort hin.

Schöne Grüße,
Erich
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Beitragvon tovow » 16.02.2018, 23:07

Hallo Erich,

das mit dem V kenne ich auch, so wie bei dir im Familienname auch bei mir. :cheers:
Nochmal zur Spannungsversorgung, wenn ich es richtig sehe hast du
diesen IC (C und Punkt oder was auch immer) vor dem Elko versetzt wieder angelötet? Richtig? Warum?

Also diese Aussage gefällt mir sehr:
Also mit gefällt Dante besser als mein SOtM (übrigens braucht den wer?) und AudioPC vorher.
Es ist einfach noch glaubwürdiger und von meinem Gefühl her realistischer was ich da höre.
Trotzdem nicht langweilig, ich lasse doch öfters die "Kuh fliegen", auch Disco/Dubstep und so Zeugs.
Auch als Dancebeschallung für meine Tochter.

:D 8)

Ich würde ja gerne Mitreden (über den Klang), nur ist meine Bestellung angeblich
seit 1 Woche zugestellt und ich nicht weiß wie es weiter geht.

Noch eine Frage bzgl. Rauscharmen Lifepo4 Akkus, wie siehst oder was hälts du von/der Rauscharmut bzw. Performance von Akkus zu Ultralownoise-Regler (mit Rauschwerten <1µV RMS)?
Ist das evtl. eine Glaubensfrage?

Beste Grüße
Theo
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tovow
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Beitragvon Fujak » 16.02.2018, 23:09

Hallo Erich,

danke für Deine Einblicke in Deinen audiophilen Drahtverhau. Das schreit nach einem soliden Gehäuse, in welchem alles schön untergebracht ist. Einen Akkuwächter sehe ich übrigens als unnötig an. Die Dante-Platine steigt aus bei 2,75V. Eine Entladung bei 2,7 V kann der Akku meines Wissens wegstecken. So mache ich es zumindest bei mir.

Grüße
Fujak
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Fujak
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Beitragvon v_erich » 16.02.2018, 23:23

@Theo:
Ich denke Du meinst die Spule rchtes vom Lötpunkt.
Die hab ich rausgelötet, damit man den jetzt nicht mehr aktiven Schaltregler nicht quasi von hinten mit einer Spannung beaufschlagt. Keine Ahnung ob er es einen auf Dauer übel nimmt, so hab ich die Spule ausgelötet, versetzt und dann auf nur einem Pad wieder eingelötet, also geparkt falls ich das mal wieder zurückbaue.

Das mit dem Rauschen sehe ich so, dass man einen Linearregler erst mal so applizieren muss das er die theoretischen Rauschwerte erziehlt in der Praxis. Außerdem kann ein Linearregler nur eher niedrige Frequenzen gut vom Ausgang abhalten, wenn da zB eine 27MHz Clockstörung in den Regler mitreinkommt (von einem vorgelagerten Schaltungsteil), dann kann er sowas quasi gar nicht mehr dämpfen und die kommt hinten einfach wieder raus.
Ein Akku der galvanisch getrennt da einsam als Versorgung hängt, hat keine Eingangsspannung die er säubern soll, er hat nur seine eigene Rauschspannung.
Für mich der wichtigste Vorteil.

@Fujak:
Tja, Gehäuse heisst das ich fertig wäre, das ist ja nie der Fall. Möchte evtl. ja auch meine dbx analoge Aktivweiche durch eigene Prints ersetzen oder was gutes kaufen, da kann sein das ich das in einem Gehäuse unterbringen möchte. Oder auch nicht, keine Ahnung wo es mich hintreibt.
Erstmal Dante + DAC auf einen guten Zustand bringen (Versorgungen, Clock, Ausgangsstufe, dann meine 4 Kanal Class-D Endstufe weiter pimpen (Bauteile dafür liegen sein 3/4 Jahr im Keller) usw.
Dann Lautsprecher im Kino neue Surrounds, neuer Projektor (4k)... :roll:

Das einzig stetige ist der Wandel :lol:

Schöne Grüße,
Erich
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v_erich
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