Swen (ME Geithain RL 901K)

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Beitragvon jackelsson » 18.12.2017, 00:00

Hallo zusammen,

nach zweieinhalb Jahren Funkstille hier in meinem Vorstellungsthread nun mal wieder ein Update von mir - mit Hintergedanken...

Ich war sonst ja schreibend eher nebenan im AAA-Forum aktiv, habe aber, nach meinem dortigen Ausscheiden im letzten Januar, im Jahr 2017 kaum noch überhaupt irgendwo gepostet. Mal den einen oder anderen, seltenen Beitrag im WBF, das war‘s. Sonst gab’s nur mitlesen in diversen Foren.

Gegenüber dem zuletzt hier im Thread beschriebenen Anlagen-Stand hat sich in den Jahren 2015/16 einiges im Bereich der Phono- und Lineverstärkung und am analogen Frontend getan. Und es kam ein ganz brauchbarer DAC für das Streamen von Qobuz in 16/44,1 dazu - allerdings spielt dieser Digitalteil vom Stellenwert her definitiv immer noch in der zweiten Reihe hinter dem Analogdreher.

2017 war dann in der Hauptsache das Jahr der Raumakustik. Ich hatte mehrmals einen Profi hier, und in der Folge hat sich mit Breitbandabsorbern, Diffusoren und schmalbandig abgestimmten Bassfallen hier einiges Erfreuliche getan.

Für 2018 hatte ich mir nun eigentlich eine Überprüfung meiner Lautsprechersituation auf die Fahne geschrieben. Es gibt da einige, wenige Alternativen zur RL 901K, die mich echt neugierig machen und mit denen ich mich unbedingt einmal näher auseinandersetzen möchte.

So, und jetzt kommt das Aber... :)

Ich habe in meiner Anlage bisher die Themen „Stromversorgung“ und „Kabel“ eher stiefmütterlich behandelt, habe da bei ‚Quellen->Linepre->Aktivlautsprecher‘ irgendwann mal - ohne allzu große, vorherige Versuche - alles symmetrisch mit Vovox Sonorus Direct S XLR verstöpselt und Phonopres, Linepre und DAC jeweils noch ein Vovox Textura Netzkabel verpasst, fertig war die Laube. Steckdosenleiste von Brennenstuhl, keinerlei Netzfilterung, Thema erst mal ausgeklammert.

Nun bin ich aber beim Stöbern hier im Forum und im WBF auf einige sehr interessante Threads zum Thema gestoßen. Besonders Haralds Kabelselbstbauthread (viewtopic.php?f=23&t=7606) hat mich sehr nachdenklich gemacht, zumal er da ja auch ausdrücklich als Ausgangsreferenz „mein“ Vovox Sonorus Direct S erwähnt. Seitdem frage ich mich, ob ich vielleicht doch auch endlich mal wieder etwas Energie in die „Nebensächlichkeiten“ Kabel und Strom investieren sollte. Also wird 2018 wohl nicht nur ein Lautsprecherjahr, sondern auch ein „Zubehörjahr“.

To be continued - wahrscheinlich mit vielen dummen Fragen in diversen Threads hier im Forum... :)

Viele Grüße,
Swen
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Beitragvon beltane » 18.12.2017, 07:59

Hallo Swen,

Kabel und Verstromung sind ja sehr getrennt zu betrachten.

Zur Verstromung und dem Thema Power Conditioner gibt es hier im Forum u.a. den folgenden Thread: viewtopic.php?f=23&t=7695. Ist der Dir bekannt? Meiner Erfahrung nach können Conditioner je nach Ausgangslage kaum bis überragende Wirkungen zeigen. Wohnt man wie ich in einer Großstadt und verfügt dazu in den eigenen vier Wänden über keine optimale Situation, können Conditioner das Klangbild deutlich verbessern - sie dürfen aber die Stromleistung und Dynamik der angeschlossenen Komponenten nicht limitieren.

Die passenden Kabel verbessern dagegen eigentlich immer das Klangbild, wenn zuvor nicht optimale Kabel im Einsatz gewesen sind. Allerdings finde ich es bei der Vielzahl an Angeboten schwer, optimale Lösungen zu finden und irgendwann auch einmal die Suche zu beenden. Aber wenn man das nicht tut, wird es eine nie endende Optimierung.

Welche Lautsprecher würden Dich denn dazu verleiten können, Deine 901K ggf. zu ersetzen? Und gibt es Aspekte an den 901K, die Dir nicht so gut gefallen?

Viele Grüße

Frank
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Beitragvon Vittorio » 18.12.2017, 15:30

Hallo Swen,

schön, dass Du Dich zurück meldest und nun mal ein paar Worte auf Deutsch schreibst, leider wenig konkretes... :wink:

Sollte unser Treffen zwischen den Jahren zustande kommen, können wir nicht nur önologische Erzeugnisse neben der Musik genießen, sonder auch einige feine Strippen ausprobieren, die ich mitbringen kann.

Beste Grüße
Vittorio
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Beitragvon jackelsson » 19.12.2017, 01:07

beltane hat geschrieben:Zur Verstromung und dem Thema Power Conditioner gibt es hier im Forum u.a. den folgenden Thread: viewtopic.php?f=23&t=7695. Ist der Dir bekannt? Meiner Erfahrung nach können Conditioner je nach Ausgangslage kaum bis überragende Wirkungen zeigen. Wohnt man wie ich in einer Großstadt und verfügt dazu in den eigenen vier Wänden über keine optimale Situation, können Conditioner das Klangbild deutlich verbessern - sie dürfen aber die Stromleistung und Dynamik der angeschlossenen Komponenten nicht limitieren.

Hallo Frank,

den Thread hatte ich noch nicht gefunden, vielen Dank. Ich habe mal die ersten zwei Seiten angelesen, sehr spannend, den werde ich jetzt mal "durcharbeiten".

Schmunzeln musste ich, dass direkt im ersten Beitrag der LAB12 Gordio erwähnt wird, weil ich den auch diese Woche zum Ausprobieren hier nach Hause bekomme. Bin schon sehr gespannt auf die Auswirkungen. Zumal meine Wohnsituation wohl Deiner sehr ähnlich sein dürfte, da wäre es sehr erstaunlich, wenn man gar nix hören würde.

beltane hat geschrieben:Die passenden Kabel verbessern dagegen eigentlich immer das Klangbild, wenn zuvor nicht optimale Kabel im Einsatz gewesen sind. Allerdings finde ich es bei der Vielzahl an Angeboten schwer, optimale Lösungen zu finden und irgendwann auch einmal die Suche zu beenden. Aber wenn man das nicht tut, wird es eine nie endende Optimierung.

Genau das war auch der Grund bei mir, warum ich es bisher nie weiter probiert habe: unzählige Iterationsmöglichkeiten, und das oft zu, ähm, "erstaunlichen" Preisen. Ich hatte beim Vovox Sonorus Direct S das Gefühl, dass es schon ein ganz gutes Kabel ist (jedenfalls war es deutlich besser, als das einfache Mikrofonkabel, dass ich vorher im Einsatz hatte), und ich hatte bisher einfach keine Lust, mich weiter mit dem Thema auseinander zu setzen. Aber genau da hat mich der Thread von Harald sehr nachdenklich gemacht. Schaumama.

Vittorio hat geschrieben:Hallo Swen,

schön, dass Du Dich zurück meldest und nun mal ein paar Worte auf Deutsch schreibst, leider wenig konkretes... :wink:

Sollte unser Treffen zwischen den Jahren zustande kommen, können wir nicht nur önologische Erzeugnisse neben der Musik genießen, sonder auch einige feine Strippen ausprobieren, die ich mitbringen kann.

Beste Grüße
Vittorio

Hallo Vittorio,

ich hoffe doch sehr, dass das zwischen den Tagen klappt. Dann sehr gerne auch nicht nur mit gutem Roten, sondern auch mit ein wenig Strippenstöpselei. :D

Was fehlt Dir denn in meinem Wiedereinstiegspost genau "konkretes"? Welche Geräte ich in den letzten zweieinhalb Jahren gegen welche neuen getauscht habe? Denn die RL 901K sind ja immer noch dieselben... :)

Viele Grüße,
Swen
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Beitragvon Vittorio » 20.12.2017, 16:48

Hallo Swen,

jackelsson hat geschrieben:... Was fehlt Dir denn in meinem Wiedereinstiegspost genau "konkretes"? ...


es interessiert mich brennend die klangliche Entwicklung Deiner Anlage im Bezug auf die aktuelle Vorstufe. Was hat Dich dazu bewegt, was war der Auslöser? Welche Gerätschaften standen zur Auswahl? Warum ist gerade die Vorstufe geworden und was hat das im Endeffekt gebracht? Also, all die üblichen Fragen, die einem Musikhörer durch den Kopf gehen, der mental bereit ist, eine Summe X für eine ernsthafte Vorstufe auszugeben.

Vielleicht magst Du ein paar Worte darüber verlieren. Es interessiert bestimmt nicht nur mich allein.

Beste Grüße
Vittorio
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Beitragvon h0e » 20.12.2017, 17:10

Hallo Swen,

natürlich wollen wir wissen, welche Vorstufe und welcher DAC spielen und am besten auch warum sie sich gegen wen durchgesetzt haben.

Grüsse Jürgen
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Beitragvon jackelsson » 24.12.2017, 02:55

h0e hat geschrieben:Hallo Swen,

natürlich wollen wir wissen, welche Vorstufe und welcher DAC spielen und am besten auch warum sie sich gegen wen durchgesetzt haben.

Hallo Jürgen,

also, ich fange dann mal mit dem DAC an, der hat, wie schon erwähnt, bei mir als eingefleischtem Analoghörer den niedrigsten Stellenwert... :D

Ich habe lange überhaupt keine digitalen Signalquellen gehabt, nur Platte gehört. Irgendwann habe ich dann die ersten Gehversuche mit Streaming gemacht. Ein Quobuz Hi-Fi Testabo und ein gebraucht gekaufter Meridian Explorer. Lief ganz gut, ich bin dann schnell auf einen Arcam irDAC umgestiegen. Irgendwann wollte ich dann einen "richtigen" DAC haben, und da mir der irDAC eigentlich gut gefiel, lag es nahe, sich mal den großen Bruder anzuschauen, den Arcam FMJ D33.

Den habe ich dann auch lediglich noch mal gegen den Naim DAC-V1 gehört, sonst keine weiteren Vergleiche mehr angestellt. Der Naim ging zwar ganz gut nach vorne los, machte reichlich Druck, aber in der Summe gefiel mir die natürlichere Art und die tolle Raumdarstellung des FMJ D33 doch besser. Also wurde es der.

Vittorio hat geschrieben:Hallo Swen,

es interessiert mich brennend die klangliche Entwicklung Deiner Anlage im Bezug auf die aktuelle Vorstufe.

Hallo Victor,

zum Umstieg von der Pass XP-20 auf die XP-30 kann ich auch gerne noch etwas schreiben. Aber nicht mehr heute, ist zu spät geworden... :shock:

Viele Grüße,
Swen
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Beitragvon h0e » 24.12.2017, 10:19

Hallo Swen,

da bist Du recht kurz entschlossen zu einem neuen DAC gewechselt und hast Dir ein Monster an Vorstufe gegönnt. Hoffentlich klingt diese so gut wie es die Spatzen von den Dächern pfeiffen.
Viel Vergnügen...

Grüsse Jürgen
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Beitragvon beltane » 24.12.2017, 10:49

Hallo Swen,

auch meinerseits herzliche Glückwünsche zu den Neuerwerbungen und viel klanglichen Genuss mit dem DAC und der Vorstufe. Da sich in der Weihnachtszeit ja ausreichend Zeit für Testsessions finden lassen sollte, bin ich mal auf Deine Berichte gespannt.

Viele Grüße

Frank
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Beitragvon jackelsson » 25.12.2017, 00:50

Hallo zusammen,

so, Heiligabendpause, ich habe jetzt ein bisschen Zeit, hier zu schreiben. Deshalb nun zur Frage bezüglich der Vorstufe.

Also... ich hatte ja eine ganze Zeit lang als Hochpegelvorstufe eine Pass XP-20, das hatte ich ja hier im Thread schon mal erwähnt. Die XP-20 war damals ein ziemlich deutlicher, klanglicher Sprung von meiner vorherigen Vorstufe, einer vollrevidierten Mark Levinson No.28. Die XP-20 war wirklich ein tolles Gerät, viel Raum und Präzision, Natürlichkeit und Attacke, eine ganz andere Liga als die ältere Mark Levinson, Revision hin oder her.

Nun hatte ich aber schon von berufener Stelle gehört, dass die größere Schwester, die XP-30, noch einmal ein Schüppchen drauflegen sollte. Die Neugier war geweckt. Dann ergab sich eine Gelegenheit, ich habe kurzentschlossen zugeschlagen - und die Pass XP-30 stand hier.

Für die XP-20 fand sich zwar relativ schnell ein Käufer, trotzdem hatte ich das Glück, beide Vorstufen drei Wochen hier parallel stehen zu haben, und so konnte ich die beiden ausgiebig und in Ruhe vergleichen.

Zunächst musste die XP-30 aber erst einmal warmlaufen. Ich kannte das ja glücklicherweise schon von den anderen Pass-Geräten, die ich hier hatte und noch habe (und auch von einigen anderen Phonostufen und Vorstufen anderer Hersteller, die ich hier hatte). Insofern war das jetzt an sich keine ganz große Überraschung für mich. Aber bei der XP-30 empfand ich die nötige Aufwärmzeit als doch recht deutlich und auch als auch recht lang. Erst nach drei Tagen hatte ich das Gefühl, dass sich nichts mehr tut. Es gibt definitiv einen Grund dafür, dass keine der Pass'schen Phonostufen oder Hochpegelvorverstärker einen Netzschalter hat. Always on ist angesagt...

So, und wie klingt's nun? In Bezug auf die Performance hatte ich nach den persönlichen Kommentaren, sowie den im Netz zu findenden Berichten ja schon erwartet, dass die XP-30 gegenüber der XP-20 irgendetwas besser machen würde. Was mich dann aber überrascht hat, war, wie groß und wie deutlich der Unterschied zwischen diesen beiden Vorstufen doch ist.

Raum - Die XP-20 macht, wie ja oben schon erwähnt, eine ziemlich beeindruckende Räumlichkeit, spannt eine große, breite und ziemlich tiefe Bühne auf. Das ist ein Punkt, der mir persönlich bei der Musikwiedergabe relativ wichtig ist, die Illusion einer Dreidimensionalität sowohl der Instrumente als auch der Bühne des Geschehens. Nun, die XP-30 macht genau das auch, aber einfach noch einmal ungleich größer. Räumlichkeit XXL. Es tut sich über die große Pass eine virtuelle Bühne auf, die einfach nur als riesig zu bezeichnen ist. Die XP-20 spielt dagegen geradezu kompakt. Dabei wirkt aber nichts aufgebläht oder übergroß, sondern einfach nur großzügig und mit viel Luft und dem Gefühl "das muss so sein".

Dabei sind in dem klingenden Tonraum, den die XP-30 da aufzieht, noch einmal deutlich mehr Details zu hören, als bei der kleineren Schwester, bzw. die vorhandenen Einzeldetails sind einfacher herauszuhören und zu lokalisieren, und das teilweise sehr, sehr deutlich. Die einzelnen Schallereignisse sind dabei auch merklich definierter und plastischer, irgendwie "dreidimensionaler" und auch größer. Trotzdem behält die XP-30 deutlich mehr die Übersicht.

Präsenz - Die XP-30 lenkt die Aufmerksamkeit des Hörers etwas anders, als die XP-20 es tut. Eine Stimme steht bei der XP-30 klar und präsent in der Mitte, aber der Fokus wird auch auf die Seitenränder und die Ereignisse dort gelenkt, wird mehr im Raum verteilt. Bei der XP-20 hingegen ist klar der Gesang die Hauptattraktion. Sie wirkt dadurch etwas direkter.

Zeit - Die XP-30 ist sehr, sehr schnell und dynamisch, aber dabei auch irgendwie sanft. Sanfter jedenfalls als die XP-20, die dadurch, zusammen mit ihrem kompakteren Raum und dem Fokus auf die Stimme in der Mitte, je nach Musik nicht nur direkter, sondern auch druckvoller wirken kann. Die XP-30 wirkt manchmal, wie auch öfters im Netz in Berichten erwähnt, im positiven Sinne „röhrenartig“.

Gibt es denn irgend etwas, das für die XP-20 spricht? Nun, ich kann mir vorstellen, dass in einer Anlage, die von ihrer Ausrichtung her keinen primären Fokus auf Räumlichkeit und Plastizität von Schallereignissen legt, sondern den Fokus auf Druck und Attacke legt, die "kleinere" Pass vielleicht besser passt. Die XP-20 kommt knackiger rüber, scheint manchmal mehr Attacke zu machen und „rockt“ vielleicht auch etwas dreckiger, als ihre größere Schwester das tut. Aber das ist sicherlich sowohl eine Sache des Geschmacks als vielleicht auch schlicht der Anlagenkonstellation.

Im WBF gibt es einen relativ vielschreibenden Kollegen aus Boston (PeterA), der zu seinen Magico Mini II an Pass XA160.5 Monoendstufen eine XP-20 betreibt (und übrigens gerade auf die Nachfolgerin XP-22 umsteigt). Der hatte vor längerer Zeit wohl auch mal die Gelegenheit, die XP-20 direkt in seiner Anlage gegen die XP-30 zu hören - und ist bei der XP-20 geblieben. Aber gut, auch wenn er wohl schwerpunktmäßig Klassikhörer ist, deutet die Kombination aus seinem Lautsprecher und den Endstufen schon irgendwie an, dass Grobdynamik bei ihm ein wichtiger Punkt in seiner Anlagenzusammenstellung ist. Und da kann die XP-20 schon punkten.

Aber ich bin glücklich mit meiner Vorstufenwahl, bereue den Wechsel von der XP-20 auf die XP-30 keine Sekunde. Die große Pass ist einfach ein unglaublich „musikalisches“ Gerät (wenn mir dieser etwas blumige und gazettenartige Ausdruck erlaubt sei), der diverse Punkte, die mir persönlich beim Musikhören wichtig sind, bestens bedient und mir sehr viel Freude bereitet.

Gruß,
Swen

PS: hier ein Bild von der "Testphase"... :D

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Beitragvon jackelsson » 25.12.2017, 00:55

beltane hat geschrieben:Hallo Swen,

auch meinerseits herzliche Glückwünsche zu den Neuerwerbungen und viel klanglichen Genuss mit dem DAC und der Vorstufe. Da sich in der Weihnachtszeit ja ausreichend Zeit für Testsessions finden lassen sollte, bin ich mal auf Deine Berichte gespannt.

Also, danke, aber so ganz frisch sind diese Wechsel jetzt nicht mehr, die Testsessions diesbezüglich lange abgeschlossen.

Der Arcam FMJ D33 kam schon im Sommer 2015, die XP-30 steht seit Frühjahr 2016 bei mir... :D

Gruß,
Swen
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Beitragvon meldano » 25.12.2017, 19:43

Hallo Swen,

sehr interessant deine Berichte über die Pass zu lesen!

Da ich die Schaltungen der XP10,20,30 sehr gut kenne und sehr viel damit experimentiert habe, kann ich deine Erfahrungen sehr gut nachvollziehen, nur hätte ich es nicht so gut formulieren können. Der Hauptgrund für das etwas bedämpfte Klangbild der XP10/20 ist der eingesetzte Lautstärkesteller. Bei den Nachfolgemodellen kommt u.a. der bessere Lautstärkesteller der XP30 zum Einsatz. Ohne die neuen Vorstufen gehört zu haben (gibt es die XP22 schon???), wird das Ergebnis eher in Richtung XP30 gehen. Für mich wurde eine authentische Musikwiedergabe erst mit Pass bzw. First Watt Geräten möglich!

Viel Freude mit deiner Kette!
Ich würde mich über weitere spannende Berichte von dir freuen (und habe deine Beiträge im analog-forum auch vermisst).

Daniel
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Beitragvon Radiohörer » 25.12.2017, 21:37

meldano hat geschrieben:Für mich wurde eine authentische Musikwiedergabe erst mit Pass bzw. First Watt Geräten möglich!


Hallo Daniel,
Um solche Aussagen ungefähr bewerten zu können, müsstest Du auch benennen, was Du alles gehört hast und was alles durch den Raster gefallen ist. Besonders würden mich die neueren Jeff Rowland, Gruensch, aber auch Röhrenvorstufen wie die großen Audio Note, AirTight und große Shindo interessieren. Hast Du diese auch gehört und waren die auch nix?

Grüße
Balázs
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Beitragvon meldano » 26.12.2017, 08:26

Falscher Ort ;)

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Beitragvon jackelsson » 08.03.2018, 01:56

Besuch ist im Haus...

Alle paar Jahre wieder habe ich das Gefühl, ich sollte doch mal die eigenen Situation überprüfen und den Status Quo hinterfragen, auch wenn der noch so gut scheint. Deshalb ist jetzt mal für ein paar Tage Besuch im Haus... :)

Erster Eindruck: die Neumänner sind im wahren Leben und im eigenen Hörraum viel größer, als es einem die Bilder im Netz erscheinen lassen. Nix mit "große Geithain" und "zierliche Neumann", das sind beides ziemliche Männerboxen mit deutlichem optischen Auftritt.

Bin sehr gespannt auf den klanglichen Vergleich.

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