Andreas (noch auf dem Weg)

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Andreas (noch auf dem Weg)

Beitragvon Takler » 30.09.2014, 19:47

Halle Allerseits,

lese hier schon länger mit und möchte mich dann auch mal vorstellen.

Mein Name ist Andreas, 47 Jahre alt und komme aus Bünde in der Nähe von Herford dem Sitz von T+A.

Ich beschäftige mich seit rund 30 Jahren mir Musikhören.
Mit eher mässigen Erfolg. Deswegen das Thema auch mal jahrelang beiseite geschoben.
Bis ich dann eine Paar B&W CDM7 NT mit passenden Center günstig erwerben konnte.
Da wurde das Thema wieder interessant.
Der Erfolg stellte sich aber erst mit dem Kauf eines Paar B&W MPA1 Monoendstufen ein.
Diese waren eigentlich für 2 Passivsubwoofer gedacht weil die CDM7 doch irgendwo der Punch fehlte.
Aus eine Laune heraus hab ich dann die CDM mal an die Endstufen geklemmt. Erst da hab ich gemerkt was möglich ist. Der vorher vermisste Punch war auf einmal da. Die LS waren nicht wiederzuerkennen.
Jetzt war ich wieder voll im Thema Musikhören drin.

Nur wie weitermachen? Surround oder Stereo?
Da ich eher ein Einzelgänger bin war ich da auf Zeitschriften und dem Internet angewiesen so dass sich das doch länger hinzog.

Zwischenzeitlich dann hier bei Aktives Hören gelandet und viel gelesen. Und gelernt.

Der nächste Schritt letztes Jahr war ein Linetreiber von Abacus zwischen Surround Receiver und Endstufe. Das brachte mich weiter.

Nun kam der nächsten Schritt. LS oder DAC mit VV?
Fest stand jetzt aber Stereo und kein Surround.
Da das Budget nicht grad dicke ist hab ich erstmal versucht den mittlerweile gekauften Sonos Connect auf die Sprünge zu helfen.
Ein Mutec MC-3+ musste her. Ohne wirklich zu erwarten des dieser an dem Surround Receiver noch was bringt.
Aber auch hier war eine Verbesserung zu hören.

Jetzt hatte ich endgültig Blut geleckt.
Es dauert nicht lange und der Receiver musste einen DAC mit VV weichen.
Erst wollte ich kleiner einsteigen. Tue mich aber schwer wieder was zu verkaufen.
Es musste schon was für länger sein.
Hab dann das Konto geplündert und mir einen T+A DAC8 gekauft.

Aktuell ist der Stand so:
Als Quelle dienen ein Denon DVD3800 an dem Mutec.
Sonos und TV hängen direkt am DAC8.
Das Ganze geht dann per XLR auf die B&W Endstufe zu den B&W CDM7

Geplant ist als nächstes ein Digital-Signalumschalter von Funk um alles über den Mutec zu leiten.

Was dann kommt kann ich noch nicht sagen.
Bis ich "aktiviert" bin kann es noch dauern. Aber es wird!


Gruss
Andreas
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Beitragvon Fujak » 30.09.2014, 20:58

Hallo Andreas,

willkommen bei uns! Danke für Deine anschauliche Vorstellung Deines bisherigen Weges. Sonos Connect, T+A DAC 8 und Mutec MC-3+ ist schon ein ziemlich gutes Gespann, mit dem Du auf der Quellenseite aus meiner Sicht alles richtig gemacht hast.

Deine Erfahrungen mit den separaten Endstufen an den CDM7 NT gehen übrigens bereits in die Richtung, die dem Effekt der meisten Aktiven Lautsprecher entspricht: Mehr Punch, mehr Dynamik, mehr Durchzeichnung in den Details, indem jedes Chassis nach der Frequenzweiche von einer eigenen Endstufe versorgt wird. Aber das ist dann nochmal ein eigenes Thema.

Viel Spaß bei uns im Forum wünsche ich Dir. :cheers:
Fujak
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Beitragvon wgh52 » 30.09.2014, 21:09

Hallo Andreas,

willkommen bei und Aktiv-LS-Verrückten! :cheers:

Deine Optimierung der Quellen und Digitalübertragung wird sich (später, beim Betrieb von richtig guten Aktiv-LS :mrgreen: ) bezahlt machen! Den Funk-CAS2 kann ich empfehlen, ich betreibe den digitalen Quellenwähler seit Jahren und der Mutec MC-3+ setzt (s)ein Sahnehäubchen auf die SPDIF Übertragung! :cheers:

Gruß,
Winfried

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Beitragvon Takler » 30.09.2014, 21:30

Ja danke für die freundliche Aufnahme.

Genau den Funk CAS hab ich im Auge. Dann irgendwann die Aktiv-LS. Hatten auch erst überlegt die vorhandenen LS zu aktivieren. Zumal ich die Hochtöner mit Nautilustechnik doch lieb gewonnen hab. Aber ich bin doch eher für fertige Lösungen. Deswegen gab ich das wieder verworfen.

Anderes Thema ist auch hochauflösende Musik (noch "lebe" ich von CDs). Die muss ja gespeichert und zum DAC gebracht werden. Da hoffe ich ja das T+A zum DAC8 einen passenden Mediaplayer rausbringt.


Gruss
Andreas
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Beitragvon wgh52 » 30.09.2014, 21:59

Hallo Andreas,

Takler hat geschrieben:...B&W CDM7 NT...
Takler hat geschrieben:...Hatten auch erst überlegt die vorhandenen LS zu aktivieren...

Nun ja ... B&W Aktivierung kann ich eigentlich empfehlen. Ja, das war einiges an Aufwand und Lernen, aber auch ein großer Spaß mit mMn sehr gutem Erfolg!

my 2cents worth... :cheers:

Gruß,
Winfried

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Beitragvon Hans-Martin » 30.09.2014, 22:40

Hallo Andreas

Ein Willkommen! auch von mir und gleich eine Frage:

Mutec MC-3+ hat 3 Eingänge, optisch (für TV), coaxial (für DVD) und AES/EBU (für Sonos mit Trick*). Dazu eine Eingangswahlmöglichkeit. Wozu also einen extra Eingangswahlschalter vorschalten und nicht den eingebauten benutzen? Ein netzbetriebenes Gerät, welches Digitaldaten durchleitet, schafft eher neue Probleme.

Der *Trick für den dritten Eingang liegt in der Kompatibilität des 110 Ohm AES-Eingangs zum SPDIF 75Ohm hinsichtlich der Spannung, lediglich die Leitungsprinzipien verlangen, dass man die Impedanz anpasst. Dafür reicht ein Widerstand von 236 (nächster Wert:240) Ohm parallel im Stecker. Ein 240 Ohm Widerstand reicht, weil sich bei exakter 110 Ohm Anpassung parallel eine Abschlussimpedanz von 75,43 Ohm errechnet, völlig hinreichend hinsichtlich anderer Fehler, wie die mangelnde Impedanztreue der Steckverbinder, und der 110Ohm Abschluss hat auch seine Toleranzen, die hier dominieren, die 240Ohm sind da sekundär. Es ist leicht möglich, ein 75Ohm Kabel an die 110Ohm AES anzupassen, idR legt man den Schirm auf Pin3, Signal auf Pin2, Masse=Schirm auf Pin 1, denn beim AES/EBU -Eingang sind Trennübertrager vorgeschrieben. Wenn allerdings der Funk-Umschalter das durchlaufende Digitalsignal besser macht, spricht das für ihn. Aber mit Mutecs MC-3+ wird er bei weitem nicht mithalten können.

Die B&W MPA-1 haben gezeigt, welchen Einfluss die Endstufen auf das Ergebnis haben können. Die erste Generation wurde vielleicht noch in England gefertigt, sie war voll und ausladend im Bass, eher sehr warm und rund im Klang, die zweite Generation wurde für B&W bei Rotel gefertigt, klang schon auffällig anders und die 3. Generation wurde (nahezu, wenn nicht sogar voll) baugleich als Rotel RHB 100 gebaut. Leider habe ich vergessen, ob das Netzkabel bei er ersten Generation abnehmbar war, oder erst bei der zweiten. Das war jedenfalls ein deutliches Unterscheidungsmerkmal.

Wer den vollmundigen Bass der ersten Generation schätzt, sollte bedenken, dass diese Würfel auf die 30 Jahre zugehen. Da sind Probleme mit Elkos zu erwarten, spätestens jetzt merkt man, dass eine Erneuerung ansteht, sobald man sich zur Aktivierung gebrauchte MPA-1 nachbeschafft, und diese unterschiedlich laut spielen. Der Elko am Fußpunkt der Gegenkopplung könnte die Hauptursache sein ...

Ich hatte mal 4 davon, die MOSFET-Dinger brachten schönen Klang auf kleinstem Raum, nur die Einschaltautomatik nervte manchmal etwas, weil die Schwellwerte für Bass- und Hochtonsignale nun mal naturgemäß unterschiedliche Amplituden haben und die Einschaltautomatik keinen individuell einstellbaren Schwellwert hatte.

Grüße Hans-Martin
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Beitragvon Takler » 01.10.2014, 09:26

Hallo Hans-Martin,

das mit den Eingängen des Mutec ist mir bewusst. Nur das Umschalten kann doch nerven. Weil man je nach Wahl des Eingangs alle anderen erst durchklicken muss. Und da eventuell noch etwas mehr dran soll wird es beim Mutec eng. Der Funk macht jedenfalls das Signal nicht schlechter.

Die 1. Version der MPA-1 hatte das abnehmbare Kabel und einen Spannungswahlschalter. Ich hab die 2. Version. Mit festen Kabel und ohne Spannungswahlschalter. Dass die gut 30Jahre auf dem Buckel haben ist mir bewusst. Laufen zum Glück noch tadellos. Auch mit der Einschaltautomatik klappt ganz gut seit ich die Endstufen per XLR verbinde. Per Chinch angebunden war das in der Tat etwas nervig.


Gruß
Andreas
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