Ingo (Adam Tensor Epsilon)

audiophile Biografien unserer Mitglieder
Forumsregeln
Bei Vorstellungen steht die persönliche, subjektive Erfahrungswelt des Verfassers im Vordergrund. Insbesondere soll die Vorstellung als "Visitenkarte" des Mitglieds gewürdigt bzw. respektiert werden. Dialoge sollten hier vorrangig mit dem Verfasser und nicht mit Dritten geführt werden. Siehe auch die Forumsregeln.

Ingo (Adam Tensor Epsilon)

Beitragvon Höhlenmaler » 30.12.2007, 21:25

Hallo zusammen

Mein Name ist Ingo. In den HiFi-Foren bin ich als Höhlenmaler unterwegs. Zum Musikhören bin ich zu der Zeit gekommen, als die Rolling Stones ihr 'the Last Time' gespielt haben. Das war vor einem Röhrenradio. Einige Jahre später hatte ich meinen ersten Plattenspieler, einen Phillips mit Lautsprecher im Deckel und Kristallsystem Tonabnehmer. Genau erinnere ich mich nicht mehr was meine erste Platte war, wahrscheinlich 'Between the Buttons' von den Rolling Stones oder von Bob Dylan 'Selfportrait'?

Wieder einige Jahre später wurde dann ein Dual Dreher, ein billiger Monacor oder Monarch Verstärker aus der electro Bastel Szene und dazu passende preiswerte zwei Wege Lautsprecher mein HiFi system. Das war zunächst mal so wie es da stand eine ganz wunderbare Sache. Meine Lieblingsmusik war Soul Musik von Otis Redding, Wilson Picket und alles mögliche von Tamla Motown. Zwei Scheiben von Pink Floyd hatte ich auch, Atom Hearth Mother und Relics. Dazu noch Eric Burdon declares War, an alles kann ich mich nicht mehr genau erinnern, viel war es jedenfalls nicht. Wiederrum Jahre später ist der billige Blechkistenverstärker von Monacor gegen einen kleinen Teleton Verstärker ausgewechselt worden, die billigen Boxen gegen zwei B&W Lautsprecher, die heute noch funktionieren.

Zu dieser Zeit konnte ich auch zum ersten Mal besser klingende Anlagen hören. Dennoch ist mir dieses kleine System vor allem wegen mangelnder finanzieller Möglichkeiten bis in die 90er Jahre treu geblieben. Irgendwann roch es aus dem Teleton und Rauch stieg auf. Immerhin hatte mir diese flache preiswerte Kiste ca. 20 Jahre Musikhören ermöglicht. Dann schaffte ich mir einen preiswerten Luxman LV 112 an. Dazu mussten jetzt auch bessere Lautsprecher her und die fand ich bei Intertechnik hier in der Nähe in Kerpen. Das war dann schonmal was anderes als in den Jahren zuvor, aber im Grunde begann die HiFi-dele Unzufriedenheit jetzt erst richtig. Jahrelang bin ich mit einem Radioempfänger ganz ohne Verstärker ausgekommen, habe meine Schallplatten aus den 70ern gar nicht mehr angehört.

Der letzte Plattenspieler war mittlerweile auch wieder kaputt und ich hatte mir, ebenfalls von Luxman einen CD Player angeschafft, weil ja alle behaupteten dass die CD besser klingt. So kaufte ich mir immer wieder CDs, auch die denen nachgesagt wurde, dass sie mit aussergewöhnlich guter Klangqualität produziert worden sein sollen. Irgendwie blieb das immer nur langweilig, da erlebte ich niemals einen Kick, irgendwas, was mich wegen des Klanges hätte begeistern können.

Meine musikalischen 'Kicks' fand ich schon mal in CD-Wühlkisten, in denen die CDs verramscht worden sind, die keiner haben wollte. Miles Davis, Charlie Parker, Sun Ra, Beniamino Gigli, Coltrane usw. usw. Gekauft habe ich mir oft die CDs, die ich als Schallplatte schon in den 70ern gerne gehört habe. Das war vor allem Jazzmusik. Zunächst zum Beginn meines Interesse an Jazz Schallplatten, war das im Grunde Pharoah Sanders. Dann Coltrane. Dann Ornette Coleman und Archie Shepp. Dann Sun Ra und Cecil Taylor. Die meistgehörte Schallplatte in den 70ern war dennoch von Soft Maschine die 'Third'. Ich bring das jetzt sicher ein wenig durcheinander, aber so ungefähr war die Reihenfolge, bis ich Charlie Parker zum ersten Male hörte. Damit hat sich alles verändert. Der war ab dann mein Bezugspunkt zur Musik. Daneben auch Billie Holiday, und vor allem Musiker aus den 40er Jahren.

In den 90ern hatte ich irgendwann genug Geld gespart um mir einen Accuphase e206 zulegen zu können. Irrsinigerweise war ich dennoch nicht zufrieden. Ich verschenkte, bzw. tauschte die Intertechnik Speaker gegen einen kleinen billigen tibetischen handbemalten Schrank und kaufte mir Infinity Kappa 7.1i. Das war wieder mal eine ordentliche Verbesserung aber immer noch nicht das, was ich suchte. Erst mit dem Audionet Amp1 und dem Audionet Pre1 dämmerte mir langsam eine Bandbreite aus verschiedenen klanglichen Aspekten, derer ich mir zuvor gar nicht so bewusst war. Vor allem der Audionet Pre1 verblüffte mich mit seiner Vorstellung. Er fasste den Klang zusammen, wo der Accuphase alles einfach so in den Raum knallte.

Mittlerweile war ich vollkommen dem HiFi-Bazillus verfallen. Jede HiFi-Zeitschrift musste her, egal ob HiFi Vision, Stereo oder Stereoplay und Audio. Mein gespartes Geld, vor Jahren hatte ich noch eine günstigere Wohnung als heute, wollte unbedingt gegen Lautsprecher gewechselt werden, gegen noch 'ne Audionet Vorstufe, jetzt aber für Mehrkanal, Map1. Zum Schluss erstand ich ein weiteres Lautsprecher Pärchen, aber dann war Schluss. Bis jetzt. Dabei wird's auch noch eine Weile bleiben. Genug ist genug. Mit Mehrkanal und dem alten Accuphase und dem Audionet Amp und den ganzen Lautsprechern, Jm Lab Electra 936 und DanishPhysics Point Zero 1, funktioniert das besser als ich es im Grunde benötige. Zur Zeit höre ich wieder 'nur' Stereo mit den Audionets und der Point Zero1, nachdem ich eine zeitlang auch mal wieder 'nur' dem alten Accuphase an der Electra gelauscht habe, die sehr gut harmonieren.

Irgendwann entdeckte ich auch die Musik im Internet, vor allem das Angebot von Emusic, das ist frei von DRM und vom Kopierschutz. Auf Emusic finde ich immer noch Musik, die mir bislang unbekannt war, z.B. aus Indien oder auch aus der Karibik oder Südamerika. Die Speicherkapazität meiner beiden alten Rechner und einer externen Festplatte nimmt soviel Musik auf, die kann ich gar nicht mehr alle anhören. Das ist zu viel. Wahrscheinlich steckt da irgendwo in mir ein Jäger oder Sammler, etwas archaisches, unbewältigtes. Es war ein Erfolgserlebniss, als ich es schaffte die externe Festplatte via W-LAN mit einem der beiden Rechner verbinden zu können und diesen Rechner dann egal ob XP oder Ubuntu am USB Bus mit dem Map1 zusammen zu schalten.

So kommt nicht nur eine musikalische Vielfalt und eben diese Schätze der Festplatten Sammlung über die schöne gute Anlage zu Gehör, es ist auch möglich einfach einen Shoutcast Sender auszuwählen und dem dann laut und lauter lauschen zu können. Dort suche und finde ich immer wieder griechische Rebetiko, oder auch Rembetiko Musik, typisch, altes Zeugs, das liebe ich.

Das allerletzte Ereignis, zeitlich betrachtet, war wieder zu einem Schallplattenspieler zu kommen. Franz' hat einen Neuen. Ich seinen Alten. Das war im Grunde der allerbeste Kick seit all den Jahren, den vergangenen Jahren. Auf einmal kann ich alle meine alten Schallplatten wieder hören und die klingen sehr oft einfach mitreißender als die gleichen Aufnahmen von CD. Nicht, dass ich nicht Hören kann, dass eine CD sauberer klingt, einfach ganz und gar nicht übel, fast mitreißend. Die Wiedergabe der alten Schallplatten, O.K. auch da gibt's Ausnahmen, grooved anders. Die CD ist eine nüchterne Angelegenheit, die LP - da schwingt etwas ganz anders. Meinetwegen mit Fehlern, O.K. Ein Tenorsaxophon von z.B. Coleman Hawkins, die gleiche Aufnahme, 'the Man I Love' mit Oscar Pettiford am Contrabass klingt mit CD und LP, aber mit LP hat alles einen zusätzlichen Klangaspekt, ein direkteres packenderes Blech und Holz.

So. Das war's erstmal. Zum Hören mit aktiven Lautsprechern bin ich dabei noch nicht mal gekommen. Franz' Silbersand kenne ich. Das ist eine andere Hausnummer. Andy hört auch aktiv mit nem Audionet Pre1. ;-)


Gruß
Ingo
Bild
Höhlenmaler
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 255
Registriert: 30.12.2007, 11:05
Wohnort: Bergheim

Beitragvon Franz » 30.12.2007, 22:16

Nette Vorstellung, Ingo. Hab auch mal klein angefangen, denke, fast alle Musikliebhaber haben das. Die Musik steht im Vordergrund, nicht die Technik. Die ist nur Mittel zum Zweck.

Höhlnemaler hat geschrieben:Die CD ist eine nüchterne Angelegenheit, die LP - da schwingt etwas ganz anders. Meinetwegen mit Fehlern, O.K. Ein Tenorsaxophon von bsp Coleman Hawkins, die gleiche Aufnahme, 'the Man I Love' mit Oscar Pettiford am Contrabass klingt mit CD und LP, aber mit LP hat alles einen zusätzlichen Klangaspekt, ein direkteres packenderes Blech und Holz.

Das kann ich sehr gut nachempfinden, mir geht es oft genauso. Viele neuzeitliche Aufnahmen auf CD empfinde ich gar als zu "technisiert", der Fluss in der Musik geht ein Stück weit verloren, insbesondere bei Stimmen und Instrumenten mit ihrem Eigenklang. Impusreiche Musik - z.B. Elektrobeats höre ich hingegen lieber auf CD, wenn sie gut überspielt wurde. Es wäre schön, wenn uns ein Techniker mal erklären könnte, warum wir so empfinden, wenn wir lieber analog statt digital hören wollen.

Gruß
Franz
Bild
Franz
inaktiv
 
Beiträge: 3769
Registriert: 24.12.2007, 18:07
Wohnort: 53340 Meckenheim

Beitragvon Höhlenmaler » 30.12.2007, 23:18

Franz hat geschrieben:Impusreiche Musik - z.B. Elektrobeats höre ich hingegen lieber auf CD, wenn sie gut überspielt wurde.

stimmt. da habe ich nicht viel zur Auswahl, nur was von einem Roni Size Reprazent ... das kommt mit dem CD Player so knallhart und t i e f, das ist unbeschreiblich. Diese Töne können wahrscheinlich nur elektronisch erzeugt werden. Ich glaube, jede Nadel springt da aus der Rille.
Bild
Höhlenmaler
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 255
Registriert: 30.12.2007, 11:05
Wohnort: Bergheim

Beitragvon Dr. Holger Kaletha » 02.01.2008, 23:44

Hallo Ingo,

habe Deine schöne Vorstellung mit Vergnügen gelesen und fand es interessant, was Du über Accuphase und Audionet schreibst! Audionet finde ich auch sehr gut, höre ich oft bei meinem Händler! Ich mag diese bestechende Neutralität, Hfi ohne jeden vordergründigen Effekt. Den Vergleich LP CD würde ich nach Jahren auch mal wieder gerne machen, habe ja schon seit Ewigkeiten keinen Plattenspieler mehr - damit man weiß, wo man eigentlich steht! :D

Schöne Neujahrsgrüße
Holger
Bild
Dr. Holger Kaletha
inaktiv
 
Beiträge: 189
Registriert: 29.12.2007, 17:05
Wohnort: Bielefeld

Hallo Ingo,

Beitragvon misto64 » 09.01.2008, 12:59

begeistert habe ich deine teilweise kritisch aber fundiert verfasste Vorstellung gelesen. In vielen Dinge, wenn auch nicht in allen, sprichst du mir aus der Seele. Ich denke auch du wirst irgendwann vom Aktivvirus gepackt.
Gruß,
Michael
Bild
misto64
inaktiv
 
Beiträge: 115
Registriert: 08.01.2008, 03:53
Wohnort: 59439 Holzwickede

Beitragvon Höhlenmaler » 09.01.2008, 17:02

misto64 hat geschrieben:.. Ich denke auch du wirst irgendwann vom Aktivvirus gepackt. Gruß, Michael

Da muss ich aber noch eine Weile sparen !
Und dann auch alles an Hardware, mal vom Plattendreher und dem Map1 abgesehen, verkaufen. Aber dann habe ich bestimmt noch nicht genug um umsteigen zu können, auch wenn es ja nicht gleich eine Silbersand wie die vom Franz sein muss. Die konnte ich schon hören. Der Vergleich zu meinen passiven Lautsprechern ist deutlich, allerdings klingen die nicht wirklich schlecht, daß wäre nun doch zu krass formuliert. In den letzten Wochen höre ich wieder mit der Danish Physics Point Zero 1 die von dem Audionet Amp1 angetrieben werden. Seit gestern habe ich auch wieder meinen Sub angeschlossen, der aber eigentlich zu den anderen beiden Lautsprechern, den Electra 936 gehört. Er passt aber auch gut zu den Danish Physics.
Klar, die Silbersand bei Franz sind deutlich stärker auflösend, heben die Bühne vom Boden , stellen eine KlangWolke in den Raum. Bei mir bleibt alles irdischer, weniger ausgefeilt und verfeinert. Die explosive Dynamik der Silbersand ist gnadenlos direkt. Deren musikalische Darbietung zeigt jede Musik so als ob die sich von aller Erdenschwere befreit hätte, und scheint dennoch greifbarer und plastisch wie ein Körper.

Da muss ich passen. Sowas geht hier nicht. Ich sitze meistens nichteinmal im Sweet Spot. Ich liebe es, wenn die Musik von einer Schallplatte quasie wie durch den Hörraum rollt. Ich glaube, wenn ich mich zwischen vollkommmener Auflösung und körperhaft erdig grooovender Abbildung entscheiden müsste, neige ich zur Zeit in meiner Fantasie eher zu einer abgerundeten und nicht unbedingt jedes Detail vorzeigenden Lösung.
Bild
Höhlenmaler
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 255
Registriert: 30.12.2007, 11:05
Wohnort: Bergheim

Beitragvon Franz » 09.01.2008, 17:14

Hallo Ingo,

nett beschrieben. Noch eines, was mir wichtig ist und ich auch mal klar und deutlich ansprechen möchte: Wer solche Lautsprecher wie die Silbersand oder auch Backes&Müller sein eigen nennt, der wird auch schnell merken, daß es sehr darauf ankommt, daß das Quellmaterial - also Zuspielgeräte und Aufnahmen(!) auch auf hohem Niveau sein müssen, denn sonst hört man eher, wie llimitiert etwas sein kann. Das wird oft vergessen, weil man glaubt, der Lautsprecher wird´s schon richten. Der kann aber - wenn er richtig gut ist - nur das wiedergeben, was er bekommt. :)

Also, das wird ein teures Vergnügen. Ich hab´s auch schon erlebt, daß solche Lautsprecher weit unter ihren Möglichkeiten bleiben, wenn das vorgeschaltete Equipment allzu sehr qualitativ abfällt und ich kann auch mit schlechten Aufnahmen ohrenfällig demonstrieren, wie fehlerbehaftet die Aufnahme ist. Das wird dann nicht immer zu einem Hörvergnügen, weil die Aufnahmequalität wie auf einem Silbertablett serviert wird. Da gibt es schon Lautsprecherkonstruktionen, die damit gnädiger umgehen.

Außerdem, Ingo, steht die Musik im Vordergrund. Egal, womit man selbst hört. Die ganze Technik sollte nur Mittel zum Zweck sein. Ich hab dich ja kennenlernen dürfen und weiß, wieviel Spaß du mit deiner Musik hast, besonders bei Jazzmusik. Ich find das toll.

Gruß
Franz
Bild
Franz
inaktiv
 
Beiträge: 3769
Registriert: 24.12.2007, 18:07
Wohnort: 53340 Meckenheim

Beitragvon Höhlenmaler » 09.01.2008, 18:51

hallo Franz

zur Zeit steht ein Wechsel bei mir nicht an. Nichtmal geträumt habe ich bislang davon. Mal nur so aus Michaels Bemerkung abgeleitet, daß mich irgendwann auch mal die aktiven Lautsprecher antörnen könnten, stelle ich mir vor, daß die Map1 von Audionet, das ist ja eine Vorstufe, da bestimmt gut drannpassen könnten. Der Kenwood Dreher sicher ebenfalls. Selbst mein CD Laufwerk von CEC wird sicher keineswegs eine tatsächlich schlechte Vorstellung abliefern. Obwohl mir die Nähe zu Rechner gestützten Lösungen um CD hören zu können ja nicht so abwegig erscheint. Das habe ich ja schon öfter betont. Andy hat ja auch Aktive und daran einen Audionet Pre, hört seine CDs auch mit einem Rechner und wenn ich mir sein Set-up so auf seinen Bildern anschaue, könnte mir das ebenfalls gefallen. Ich kenne nicht den Klang seiner Monitore, darunter die Subs, da kann ich mir vorstellen, auch in Verbindung mit seinem ausgefeilten Roomtuning, das es gut klingt.
Er hatte ja auch zuvor wie ich ein Electra Päärchen und wird sich wohl nicht in Richtung einer noch präsenteren Abbildung mit seinen Monitoren verändert haben.
Aber im Augenblick will ich noch nix verändern. Zuerst ist sowieso das System am Kenwood an der Reihe. Habe heute morgen im
Analog Forum diesen Thread entdeckt, da wird zwar nicht in Verbindung zum Kenwood von neuen Systemen erzählt, war aber dennoch interessant zu lesen. Jetzt eben habe ich entdeckt, daß mir audiotux dringend davon abgeraten hat, das Elac gegen einen, wie er schreibt: 'Fliesennagel' zu tauschen :mrgreen: Er schreibt sogar von retippen, aber ob das bei diesem Elac noch immer eine gute Lösung ist? Es ist wirklich soo winzig, was könnte denn da nocheinmal daran, zugespitzt betrachtet, erneuert werden ? Das erscheint mir rätselhaft! Du kennst diese Nadel. Die kann doch nicht ewig halten? Ist die denn nicht schon einmal retipped worden? Vielleicht vor Deiner Zeit?
Also daß es hernach, auch mit einer anderen Nadel, schlechter klingt, das will ich natürlich auf keinen Fall.


Gruß ingo
Bild
Höhlenmaler
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 255
Registriert: 30.12.2007, 11:05
Wohnort: Bergheim

Beitragvon Franz » 09.01.2008, 19:26

Hallo Ingo,

ich weiß jetzt gar nicht, ob die Elac-Nadel mal retipped worden ist, glaube eher nicht. Du weißt aber auch, daß es diese Nadeln heute original gar nicht mehr gibt, es gibt nur Ersatznadeln. Ich würde, falls du mal eine neue brauchst, zu einem Denon DL 103 R raten. Das ist in Anbetracht des Preises über jeden Zweifel erhaben.

Gruß
Franz
Bild
Franz
inaktiv
 
Beiträge: 3769
Registriert: 24.12.2007, 18:07
Wohnort: 53340 Meckenheim

Beitragvon Höhlenmaler » 09.01.2008, 19:47

Ja, in dieser Richtung bin ich ja auch unterwegs, auch wenn ich zunächst nur an das Denon ohne R dachte. Aber die Meinung im Analog Forum und der Vergleich mit Fliesennägeln ist schon krass. Wo ich jetzt eben hier TomWaits höre, habe ich aber den Eindruck, daß die Nadel noch ganz ist. Das ist so gut, diese Scheibe von Tom Waits, ich bin mir sicher, wenn die Nadel einen altersbedigten Mangel hätte, das könnte ich hören. Wenn ich lese, daß woanders auch von Systemen usw. geschrieben wird, bin ich natürlich neugierig. Es muss ja nicht schaden, wenn mir immer mal wieder Infos begegnen die mir später, wenns denn mal soweit ist, helfen eine Entscheidung treffen zu können.
Bild
Höhlenmaler
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 255
Registriert: 30.12.2007, 11:05
Wohnort: Bergheim

Beitragvon Franz » 09.01.2008, 20:36

Richtig so, Ingo. Informieren kostet nichts, außerdem sind die Jungs im Analogforum wirklich Praktiker. Ich hab da auch schon prima Tipps bekommen. Also in aller Ruhe abwarten und Leute fragen, die sich auskennen.

Gruß
Franz
Bild
Franz
inaktiv
 
Beiträge: 3769
Registriert: 24.12.2007, 18:07
Wohnort: 53340 Meckenheim

Beitragvon hifiwilli » 09.01.2008, 22:11

Hai Ingo,

ich hatte das DENON 103 (ohne R) leihweise einige Wochen hier.

Ich würde diese System nicht unbedingt weiter empfehlen, obwohl es im AAA-Forum ja viele Anhäger hat.
Sicher hat es keine "Fehler", aber im Vergleich zu einem hochwertigen System fehlt einfach etwas.
Dieses "etwas" in Worte zu fassen ist m.E. sehr schwierig - es hat mich einfach nicht angesprochen.

Wenn es dieses System aber sein soll, kann ich dir das vom mir getestete Exemplar anbieten. Es hat vielleicht gerade mal 60 Stunden gelaufen.

Mein Freund war auch enttäuscht und hat sich ein Goldring zugelegt.
Goldrings werden auch von Transrotor unter deren eigenem Namen vertrieben - haben einfach keine Lobby.

Jürgen






Mein Freund möchte es sicher gerne loswerden.
Bild
hifiwilli
inaktiv
 
Beiträge: 51
Registriert: 02.01.2008, 23:15
Wohnort: Solingen

Beitragvon Höhlenmaler » 03.01.2013, 21:24

Hallo zusammen

In den letzten Tagen lese ich immer wieder in diesem Beitrag von Adam Tensor Delta. Nun, nach mittlerweile einigen Wochen mit einem Paar Adam Tensor Epsilon kann ich auch mitteilen, ebenfalls ein "aktiver" Hörer zu sein. Ich melde mich dazu nochmal, wenn ich schreibfreudiger gestimmt bin. Mir gefällt die Epsilon ganz ausgezeichnet. Sie ersetzt meine Standlautsprecher Danish Physics Point Zero One (baugleich mit Dali Grand) vollständig. Ich vermisse nix, im Gegenteil, habe den Eindruck Abbildungsqualität gewonnen zu haben.

Beste Grüsse Ingo
Bild
Höhlenmaler
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 255
Registriert: 30.12.2007, 11:05
Wohnort: Bergheim

Beitragvon Höhlenmaler » 18.05.2014, 15:58

moin moin

auch bei mir steht ein Päärchen Adam Delta Epsilon. Gestern hatte ich Besuch und wir streamten Musik mit Sonos zu den Epsilons. Meinem Besuch hat das gut gefallen. Obwohl wir nix vermissten, fragte ich ihn, ob ein Sub möglicherweise noch was "verbessern" könnte. Einen dringenden Wunsch nach einem Sub habe ich bis jetzt nicht verspürt. Er meinte dann, wenn überhaupt müssten 10" reichen. Den gäbe es auch von Adam.

Bild

Ob ich das mal ausprobieren sollte??? Die Epsilon ohne Sub sind schon gut ... mit Sub, das kann ich mir kaum vorstellen.

Bild


Gruß Ingo
Bild
Höhlenmaler
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 255
Registriert: 30.12.2007, 11:05
Wohnort: Bergheim

Beitragvon frmu » 18.05.2014, 17:25

Welchen besonderen Grund hat das Umwickeln der rechten Box mit Kabeln?

Gruss
Frank
Bild
frmu
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 694
Registriert: 07.02.2011, 17:34
Wohnort: Berlin

Nächste

Zurück zu „wie ich zum aktiven Hören kam“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 6 Gäste

cron