Tom (PureAudioProject Trio15 Voxativ)

audiophile Biografien unserer Mitglieder
Forumsregeln
Bei Vorstellungen steht die persönliche, subjektive Erfahrungswelt des Verfassers im Vordergrund. Insbesondere soll die Vorstellung als "Visitenkarte" des Mitglieds gewürdigt bzw. respektiert werden. Dialoge sollten hier vorrangig mit dem Verfasser und nicht mit Dritten geführt werden. Siehe auch die Forumsregeln.

Beitragvon Hans-Martin » 28.09.2018, 00:02

Hallo Tom,
der Lenco-Tonarm war gewiss nicht der große Wurf, beim Laufwerk mögen die Meinungen auseinandergehen, aber der PTP solid12 ist eine erstaunliche Reinkarnation des Lenco L75, wie man am vertikalen Reibrad und dem Motor sofort erkennen kann, auch am Teller mit seiner charakteristischen Form.
Angestoßen wurde ich dazu durch Urs Beitrag hier.
Grüße
Hans-Martin
Bild
Hans-Martin
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 6071
Registriert: 14.06.2009, 15:45

Beitragvon tom_on_wheels » 28.09.2018, 11:01

Hallo Hans-Martin,

der PTP Solid 12 ist bestimmt ein Super-Laufwerk. Auch mein "oller" Lenco L78 mit Multiplex-Zarge mit Bleischrotfüllung ging schon sehr sehr gut. Der Motor und das Lager wurde durch den Vorbesitzer revidiert und der Teller läuft rumpelfrei irre lange nach. Ich hatte da vollkommen oversized einen Scheu-Tacco mit Lyra Argo drauf, das klang schon sehr OK. Aber leider ist das Laufwerk gerupft und das war mir momentan zu zeit- und geldaufwändig.

Viele Grüße
Tom
Bild
tom_on_wheels
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 321
Registriert: 11.07.2010, 17:53
Wohnort: Berlin

Beitragvon tom_on_wheels » 07.10.2018, 10:41

Die digitale Zuspitzung auf meinen Trinnov Amethyst erfolgt ja über die integrierte Roon-Bridge. Der Roon Core lag bis gestern Abend auf dem MacMini, der ja eine SSD für das Betriebssystem und eine 1TB-HDD für die Musik eingebaut hat. Irgendwie war ich irrtümlicherweise der Meinung, dass bei Verwendung der Roon-Bridge die Stromversorgung des Rechners keine so große Rolle spielt (obwohl ich es ja hätte besser wissen müssen).

Gestern habe ich mir für meinen neuen alten Plattenspieler ein neues System zugelegt, ein Dynavector 10X5 MKII und den ganzen Nachmittag Platten gehört. Beeindruckend war, um wieviel "ruhiger" und "schwärzer" die Musik von Schallplatte klingt. Dachte ich...

Und dann kurz vor dem ins Bett gehen machte es Klick. Habe mir mein MacBook Air geschnappt, einen neuen Benutzer "Roon" angelegt und dort Roon als Core installiert und Tidal eingerichtet sowie noch ein paar Audiooptimierungen (Abschaltungen von Diensten) gemacht. Und da ist sie auch im digitalen Zweig, die Ruhe und die Schwärze. Über das MacBook Air mit Akkubetrieb klingt es so viel besser, es ist wirklich ein vollkommen anderes Niveau des Musikhörens.

Ich werde heute noch ein paar weitere Optimierungen des OS ausprobieren, ob sie sich auch bei High Sierra auswirken wie bei vorhergehenden OS-Versionen.

Die Aktion hat sich wirklich gelohnt!

Viele Grüße
Tom
Bild
tom_on_wheels
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 321
Registriert: 11.07.2010, 17:53
Wohnort: Berlin

Beitragvon Hans-Martin » 07.10.2018, 10:52

Hallo Tom,
beim Rippen von CDs hatte ich bessere Ergebnisse bei Batteriebetrieb meines Laptops, nochmal gesteigert, wenn das Display abgeschaltet war. Beim Überspielen auf die USB Festplatte half deren Stromversorgung mit Batterie statt Schaltnetzteil auch noch geringfügig. Wegen einer überhitzten Diskussion wurde der Thread allerdings geschlossen. Ein mehrfach gefiltertes und schutzgeerdetes Analognetzteil kann eine gute Alternative sein, den Querschnitt der Zuleitung zum versorten Gerät nicht zu vernachlässigen!
Grüße
Hans-Martin
Bild
Hans-Martin
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 6071
Registriert: 14.06.2009, 15:45

Beitragvon tom_on_wheels » 24.10.2018, 09:14

Da ich kein Freund von Doppel- und Dreifachposts desselben Texts in verschiedenen Foren bin, hier in meinem Vorstellungsthread vielleicht aber doch einer Interesse an Sach- und Lachgeschichten über Endstufen zeigt, hier ein Link zu einem Thread, den ich gestern im Analogforum über meinen ersten Röhrenverstärker eröffnet habe:

https://www.analog-forum.de/wbboard/ind ... ost1786207
Bild
tom_on_wheels
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 321
Registriert: 11.07.2010, 17:53
Wohnort: Berlin

Beitragvon tom_on_wheels » 07.12.2018, 19:30

Hallo zusammen,

heute ist mein neuer (gebrauchter) LAB12 Gordian endlich eingetroffen, den ich von einem netten Forenkollegen gekauft habe.

Habe den Gordian natürlich ganz schnell installiert, dafür musste ich die Anlage etwas umbauen, da ja nun mehr Platz benötigt wird. Hatte sowieso letzte Woche umgebaut, ist jetzt wieder alles bis auf den Plattenspieler im Schrank unter dem TV versteckt.

Ganz schnell mal eine erste Behörung der neuen Situation. Der Unterschied ist eklatant. Je länger das nach dem Kauf gedauert hatte, desto mehr hatte ich über den Gordian und Power Conditioner gelesen und hatte dann eigentlich gar nicht mehr so viel erwartet. Und nun bin ich ziemlich baff, was da passiert.

Bis Ende des Jahres, wo es nun in meinem Job etwas ruhiger wird und ich mehr Zeit habe, werde ich sicher an der Platzierung und Verkabelung arbeiten und feintunen. Es sind auch noch Strom- und Signalkabel im Zulauf, die müssten Ende nächster Woche (hoffentlich) kommen.

Jetzt werde ich mich übers Wochenende ein bisschen auf die neue Situation einhören und ich glaube, es wird eine neue Messung mit dem Trinnov notwendig sein. Mal schauen, wie es sich auf Dauer mit dem Gordian entwickelt.

Möglicherweise stellt sich der Stammleser meines Vorstellungsthreads jetzt 2 Fragen:

1. Wie hat der Kerl jetzt den KR Audio VA320 Röhrenverstärker in den Schrank bekommen?
2. Wie ist denn jetzt der Plattenspieler angeschlossen, wenn der 4 Meter Luftlinie entfernt steht?

Zu 1. Hat er nicht. Den Röhrenverstärker habe ich vorgestern wieder verkauft. Er klang wirklich wunderbar, aber er war mir einfach zu dominant im Wohn- und Esszimmer (und meiner Frau erst). Habe ihn für einen guten Preis in Ebay Kleinanzeigen reingesetzt und mir gesagt, mal schauen, wie lange ich den tollen Klang noch genießen kann. Hatte eigentlich mit mehreren Wochen oder Monaten gerechnet - aber zack, war er schon nach 6 Tagen weg!

Zu 2. Die Idee ist, den Plattenspieler an jeden Platz im Wohnzimmer stellen zu können, also z.B. sehr dicht an die Couch, wo man ja sitzt. Dazu habe ich einen Korg DS-DAC-10R gekauft, der auch heute gekommen ist. An den kann man den Plattenspieler anschließen, der Korg wiederum wird ans MacBook Air angeschlossen und eine Software macht die RIAA-Entzerrung. Dann soll das ganze per Airplay an meine Le Audiophile übergeben werden. Das hat natürlich im ersten Anlauf nicht geklappt, in der Software ist kein Input-Signal zu sehen. Das wird meine Aufgabe für heute Abend, das zum Laufen zu bekommen...

Viele Grüße
Tom
Bild
tom_on_wheels
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 321
Registriert: 11.07.2010, 17:53
Wohnort: Berlin

Beitragvon tom_on_wheels » 07.12.2018, 22:45

Nun habe ich ein paar Stündchen mit der neuen Abhörsituation mit der verbesserten Stromversorgung gehört und bin hin und weg.

Der LAB12 Gordian hat meine Anlage auf ein anderes Niveau gehoben. Ich bin schwer begeistert, was das hier gebracht hat!

Viele Grüße
Tom
Bild
tom_on_wheels
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 321
Registriert: 11.07.2010, 17:53
Wohnort: Berlin

Beitragvon Fujak » 08.12.2018, 08:33

Hallo Tom,

ich kann Deine Begeisterung aus eigener Erfahrung gut verstehen. Da bekanntlich nicht jeder Power-Conditioner in jedem Leitungsnetz die gleiche segensreiche Wirkung entfaltet, handelt es sich wohl ähnlich wie bei mir um eine glückliche Konstellation.

Es wird ja immer wieder (zu Recht) geschrieben, dass die ganze Stromversorgungsgeschichte ab Wand (dahinter gibt es ja bekanntlich weitere Baustellen) mit einer guten Steckerleiste beginnt. Nachdem ich auch ein paar hochpreisige Steckerleisten (z.B. Vibex) ausprobiert hatte, muss ich sagen, der Lab12 Gordian ist bislang die beste Netzleiste in meinem Setup - und preislich gar nicht so weit weg von Highend-Netzleisten. :D

Viel Spaß beim Hören.

Grüße
Fujak

P.S.: Die Konstuktion der drahtlosen Signalübertragung von Plattenspieler zur Anlage scheint mir einiges klanglich zunichte zu machen, was die Stärken rein analoger Wiedergabe anbelangt. Daher würde mich interessieren, wie Deine konkreten Erfahrungen sind - wenn Du die Funkstrecke erfolgreich zum Laufen gebracht hast.
Bild
Fujak
Administrator
 
Beiträge: 6081
Registriert: 05.05.2009, 21:00
Wohnort: Bayern

Beitragvon tom_on_wheels » 08.12.2018, 09:21

Hallo Fujak,

es ist mir gestern nicht gelungen, den Korg als PhonoPre zum Laufen zu bekommen. Ich vermute, es gibt ein Problem mit dem AD-Wandler. Als DAC und Kopfhörerverstärker funktioniert er (super). Ich hatte gestern Abend dann noch ein bisschen mit meinem Grado GH1 gehört, den ich eigentlich verkaufen wollte. Das klang aber so gut, dass ich die Anzeige bei Ebay Kleinanzeigen gelöscht habe und den Kopfhörer behalten werde.

Natürlich weiß ich, dass ein Plattenspieler idealerweise vom Tonabnehmer bis zum PhonoPre durchverkabelt sein sollte und die Strecke vom PP zum Vorverstärker nicht zu lang sein sollte. Also machen 6,5 m NF-Kabel keinen Sinn.

Ich hatte schon eine ganze Weile recherchiert über softwarebasierte RIAA-Entzerrung, z.B. mit PureVinyl, und wollte das immer mal ausprobieren. Und ich habe ja noch meine Le Audiophil, die von Hartmut Alt gepimpte Airport Express, mit der ich lange gehört habe und die so ungefähr auf dem Niveau der La Rosita Beta spielt. Da die Roon Bridge im Trinnov deutlich besser klingt ist die Le Audiophil in der letzten Zeit arbeitslos gewesen und sollte jetzt wieder aktiviert werden, um den Sound von Videos über die Apple TV an die Anlage zu bringen.

Meine Idee ist also, nach RIAA-Entzerrung im Rechner per Airplay an die Le Audiophil zu gehen. Dass die sehr gut klingt, weiß ich ja, und daher vermute ich, dass das gut funktionieren könnte. Wenn der AD-Wandler funktioniert...

Habe im Analogforum mal eine Anfrage gestartet, da gab es ein oder zwei Forenten, die den Korg haben. Ansonsten muss ich bei JustMusic mal in den Laden und es mit einem anderen Gerät testen. In den Videos, die auf Youtube zu finden sind, sieht es ganz einfach aus und ich bin eigentlich auch nicht zu blöd, mit Software umzugehen.

Ich werde berichten...

Viele Grüße
Tom
Bild
tom_on_wheels
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 321
Registriert: 11.07.2010, 17:53
Wohnort: Berlin

Beitragvon tom_on_wheels » 08.12.2018, 21:04

Noch eine kleine Anmerkung zum Gordian:

Neben der gesteigerten Dynamik und Knackigkeit finde ich ganz erstaunlich, dass der Genuss bei Hören bei geringem Pegel deutlich zugenommen hat. Meine Trios habe ja einen relativ hohen Wirkungsgrad und so habe ich immer eine gewisse Lautstärke gebraucht, bis sich ein bestimmtes Klangniveau eingestellt hat. Ich kann jetzt deutlich leiser hören und es ist alles da.

Viele Grüße
Tom
Bild
tom_on_wheels
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 321
Registriert: 11.07.2010, 17:53
Wohnort: Berlin

Beitragvon tom_on_wheels » 10.12.2018, 18:44

Hallo Fujak,

nachdem ich heute bei JustMusic auf einen sehr kompetenten Verkäufer getroffen bin, läuft die Chose!!!

Es gab irgendein Problem bei der Aktivierung der Software. Es ist uns nicht gelungen, durch Löschen in den Preferences (.plist) den Mac zu überlisten, aber es war klar, dass der AD-Wandler in Ordnung ist.

Habe eben dem MacBook Air eine neue Partition verpasst und ein jungfräuliches Mojave draufgespielt. Dsnn ganz konzentriert Audiogate 4 installiert und aktiviert, ein paar Einstellungen gemacht und siehe da - läuft. Und gleich über Airplay an die Le Audiophil übergeben. Erste Behörung: es klingt super.

Ick freu mir!!!

Viele Grüße
Tom
Bild
tom_on_wheels
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 321
Registriert: 11.07.2010, 17:53
Wohnort: Berlin

Beitragvon Fujak » 10.12.2018, 22:20

Hallo Tom,

icke freu mir mit Dich! :cheers:

Grüße
Fujak
Bild
Fujak
Administrator
 
Beiträge: 6081
Registriert: 05.05.2009, 21:00
Wohnort: Bayern

Beitragvon Horse Tea » 10.12.2018, 23:56

icke ooch, wa?
(sagt das Lichtenberger Platt)
Bild
Horse Tea
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 624
Registriert: 19.03.2016, 21:22
Wohnort: Unterfranken

Beitragvon StreamFidelity » 20.12.2018, 12:52

Hallo zusammen!

Gestern war icke bei Atze Tom zu Besuch, Wa? :mrgreen:

Naja der Berliner Slang ist nicht jedermanns Sache. Da schreibe ich lieber auf Hochdeutsch weiter.

Auf Bitten von Tom soll ich ausdrücklich NICHT schreiben, was für ein vorzüglicher Gastgeber und Koch er ist. Erledigt!

Ich finde es immer wieder schön andere Denkweisen und Anlagen kennenzulernen. Und davon gab es bei Tom reichlich. Aber der Reihe nach.

Hörraum

Akustisch nicht einfach, da karg möbliert mit viel schallharten Flächen. Aber sehr großzügige Platzverhältnisse. Es sind viele akustische Maßnahmen wie Deckensegel, Teppich und Wandabsorber, etc. zu erkennen. Gleichwohl meinte ich eine gewisse Halligkeit festgestellt zu haben. Trinnov ließ sich leider keine Nachhallzeiten entlocken. Misst Trinnov das überhaupt?

Die Lautsprecher wurden mit ausreichenden Abständen zu Seiten- und Rückwänden aufgestellt. Die Couch steht etwas abgerückt von der rückseitigen Fensterfläche. Das einzige, was ein wenig im Weg steht ist der massive Tisch mit dem eingebauten Subwoofer, der aktuell nicht im Betrieb ist.

Lautsprecher

Von besonderem Interesse waren für mich die als Open Baffle konstruierten Boxen mit dem legendären Voxativ Breitbänder. Nach dem Ikea-Prinzip wird das vom Käufer zusammengeschraubt. Als HiFi-Optimierer vom Dienst hat Tom natürlich schon Verbesserungen an der Frequenzweiche einfließen lassen, welche ebenfalls zusammengeschraubt wird. Nachfolgend mit freundlicher Genehmigung des Hausherrn einige Bilder der, wie ich finde, bildschönen Boxen.

Bild

Bild

Bild

Von hinten betrachtet wird es technisch. :wink:

Bild

Bild

Bild

Elektronik

Gestreamt wird über das MacBook Air mit Roon, welches per WLAN an den Trinnov geht. Die nachfolgenden wertigen Geräte verschwinden hinter der Klappe des sehr schönen Lowboards.

Bild

Bild

Und hier folgt eine weitere Besonderheit in Tom's Setup: Ein Plattenspieler, welcher seine analogen Signale per Cinch an den DAC Korg DS-DAC-10R weitergibt. Dieser gibt die digitalisierten Daten per USB an das MacBook Air, worin per Software die RIAA-Entzerrung erfolgt. Abschließend per WLAN wieder an den Trinnov. In diesem Setup gab es beim Hören eine dicke Überraschung, siehe weiter unten im Klangbericht.

Bild

Bild

Klangbericht

Gehört haben wir zahlreiche Titel von Tom und die zwei letzten stammen von meiner Seite. Meine Klangeindrücke sind wie immer sehr subjektiv und nicht allgemeingültig! Zuletzt spielten wir noch etwas mit der Raumkorrektur im Trinnov herum. Unten ist die Playlist (nicht vollständig):

Bild

Im ersten Setup mit der Zuspielung über Roon fand ich insbesondere natürliche Instrumente wie Saxophon, Trommeln, Gitarre etc. sehr schön. Die Bühne war sehr breit. Die Tiefenstaffelung und Auflösung waren in Ordnung, könnte aber für meinen Geschmack noch zulegen. Bei den Bässen gab es ein gemischtes Bild. Während wir beide bei den chinesischen Trommeln nichts vermissten, ganz im Gegenteil auch viel Körperschall ankam, war es bei elektronischer Musik eher dünn. Zum Beispiel bei James Blake. Sehr positiv zu erwähnen, dass wir nicht sonderlich laut hörten aber trotzdem alles ankam. Die Phantommitte war subtil. Ich musste mich schon ganz genau mittig setzen, damit die Stimmen aus der Mitte kamen. Aber dann passte es wunderbar.

Der eigentliche Hammer war das zweite Setup. Per Platte legte auf einmal die Auflösung zu! Ich kann mich nur an einen Fall erinnern ähnlich gut Platte gehört zu haben: das war bei Expolinear in Berlin. Noch erstaunter waren wir beide über den Einfluss des USB Kabels. Auf Bitten von Tom hatte ich mein Audioquest Diamond USB-Kabel mitgebracht, welches ein preiswertes USB-Kabel ablöste. Unglaublich wie die Auflösung und die Attacke zulegten. Analog per Platte und trotzdem beinflusste ein hochwertiges USB-Kabel den Klang. Eigentlich ein Widerspruch in sich, aber begründet in der elektronischen RIAA-Entzerrung.

Zusammenfassung

Lieber Tom, das war für mich ein sehr erlebnisreicher Abend. Gewürzt mit vielen Anekdoten und Hörerlebnissen der besonderen Art. Du hast Dir mit viel Akribie und Experimentierfreude eine ausgesprochen wertvolle Anlage zusammengestellt. Weiter so!

Ich freue mich schon sehr auf ein weiteres Treffen - gerne bei mir.

Grüße Gabriel
Bild
StreamFidelity
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 397
Registriert: 24.09.2017, 14:50
Wohnort: Berlin

Beitragvon tom_on_wheels » 20.12.2018, 16:04

Lieber Gabriel,

das war ein sehr netter und auch aufschlussreicher Abend, den Du sehr gut beschrieben hast :cheers: .

Ich war wirklich sehr erstaunt, was das Wechseln des USB-Kabels klanglich bewirkt hat. Insbesondere da es ja nicht einmal die Übertragung zum DAC oder Trinnov übernimmt, sondern nur das im Korg von Analog zu Digital gewandelte Signal an den Mac übergibt, den Rest übernimmt ja der Mac per Airplay.

Es hat mir auch großen Spass gemacht - und klar, das nächste Treffen findet bei Dir statt!!!

Viele Grüße
Tom
Bild
tom_on_wheels
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 321
Registriert: 11.07.2010, 17:53
Wohnort: Berlin

VorherigeNächste

Zurück zu „wie ich zum aktiven Hören kam“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Google [Bot] und 5 Gäste