Jürgen (Tidal Contriva G2)

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Bei Vorstellungen steht die persönliche, subjektive Erfahrungswelt des Verfassers im Vordergrund. Insbesondere soll die Vorstellung als "Visitenkarte" des Mitglieds gewürdigt bzw. respektiert werden. Dialoge sollten hier vorrangig mit dem Verfasser und nicht mit Dritten geführt werden. Siehe auch die Forumsregeln.

Beitragvon h0e » 28.02.2018, 00:23

Hallo Uli,

ne, Korrektur bringt keinen Vorteil mehr. Das war bei den Dynaudios noch anders.

Die Hardwareschlacht macht die Software überflüssig, das führt insgesamt zu besseren Ergebnissen. Das ist eine Erkenntnis, die auch schon andere Foristen gewonnen haben, aber einen durchaus großen Aufwand notwendig macht. Das bedeutet ja nicht, dass es nicht auch andere Wege gibt, oder man nicht anders Musik genießen kann.

Grüsse Jürgen
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Beitragvon easy » 28.02.2018, 09:42

Moin Jürgen,

Freue mich, dass sich dein kostspieliger Weg gelohnt hat. :cheers:

Gruß
Reiner
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Beitragvon h0e » 28.02.2018, 09:53

Danke Reiner,

weißt doch gerade Du auch über die "Folgekosten" aus eigener Erfahrung bestens Bescheid.

Grüsse Jürgen
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Beitragvon shakti » 28.02.2018, 10:13

freue mich zu lesen, dass Du nun auch „ echte High End“ Problme zu loesen hast, mit den Bruecken der LS Ansxhluesse bei meinen Zingalis habe ich mich sehr lange beschaeftigt, es sind ja nicht nur vom Basstreiber induzierte Stroeme, die zwischen den beiden Terminals fliessen und den HT stoeren, es sind auch die Kabel Vibrationen, die vom TT ausgehend den HT stoeren.

Es gibt deshalb mittlerweile auch diesbezueglich bedaempfte jumper...

Letzendlich habe ich 2 komplett separate und identische Kabelsaetze ab Endstufe verlegt.
War eindeutig am besten!

Welche Endstufe spielt aktuell bei Dir?

Gruss
Juergen
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Beitragvon h0e » 28.02.2018, 11:44

Hallo Jürgen,

bei mir spielen aktuell AVM M5 Monos. Das war die letzte Vorstufe zum AMP Mono, der wiederum Vorläufer der aktuellen Ovation Serie ist. Da hat Mania endlich für alle Sektionen separate Netzteile verbaut.
Die Tidal sind allerdings sehr genügsam, was die benötigte Leistung angeht.
Mich würde zwar interessieren, ob da noch etwas geht, das ist in absehbarer Zeit finanziell aber nicht drin.
Biwiring wäre theoretisch möglich, allerdings ist das auch kein preiswertes Unterfangen, einen zweiten Refine Satz zu ordern. Für den Preis eines Jumper kaufen Leute im Blödmarkt eine ganze "Anlage".
Ja, das sind natürlich echte Luxusprobleme. Schönes Hobby... :mrgreen:

Grüsse Jürgen
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Beitragvon Hans-Martin » 28.02.2018, 12:32

Hallo Jürgen,
wenn du dir von Refine 2 Sätze Brücken aus demselben Kabelmaterial besorgst, dann das Zuleitungskabel am TT-schwarz und HT-rot anschließt, hat jedes Chassis jeweils die Brücke zur Entkopplung vom anderen.
Man könnte natürlich auch das Anschlussfeld analysieren, wie dort die Kabel zur Weiche geführt werden, und die Kabel vom zweiten Klemmenpaar auf das erste umlegen, womit die Brücken überflüssig werden.

Aber es gibt den Aspekt elektrischer Entkopplung, der durch Kabelbrücken und deren Verluste begünstigt wird.
Dafür gibt es mittlerweile BiWiring-Adapter, die von einer Klemme (Zuleitungsseite) V-förmig auf 2 Kabel mit Steckern oder Kabelschuhen an die Box verzweigen, 20cm Abstand hat sich bewährt.
Recht simple, kann man leicht selbst machen.
Mit 2 völlig getrennten LS-Kabeln bekommt man weniger Verluste in den Höhen, mehr Intensität, eine breitere Bühne, mehr Auflösung in den Höhen, aber weniger Homogenität und oft auch ein Auseinanderfallen des Klangbildes, die größere Breite in Hochton macht sich evtl. als Verlust im Fokus der Instrumente hörbar.
Bei der Wahl, ob Single- oder Bi-Wiring, ob Adapter oder Kabelbrücken, und wo man das Kabel vorrangig anschließt, ob bei HT oder TT, muss man schließlich auf seine Ohren vertrauen.
Hilfe ist vom Hersteller nicht zu erwarten, da die getrennten Anschlüsse je nach Nutzung zu unterschiedlichen Klangeindrücken führt, und idR gewalztes Messing, vernickelt und vergoldet für die Brücken mitgeliefert wird, die man im Signalweg des HT besser vermeidet, wird die Absicht des Herstellers, wie die Box richtig klingen soll, nicht erkennbar.
Grüße Hans-Martin
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Beitragvon shakti » 28.02.2018, 13:20

Die AVM M5 Monos kenne ich, im Prinzip nix falsches,
aber da gibt es noch eine ganze Menge Luft nach oben, die Tidal machen dies ja sehr gut hörbar!
Im noch bezahlbaren Bereich mag ich zB die kleinen Boulder monos, die es immer mal wieder günstig gibt.
Auch die grossen monos der Levinson 4'er Reihe sind interessant. Die Tidal erlauben auch Experimente mit Roehren Amps, schönes Feld zum ausprobieren, wenn Endstufen nur nicht immer so schwer wären....

Und da gebe ich Dir gerne Recht, ein zweites Paar Refine LS Kabel liegen da fast im Bereich der genannten Amps und sind somit eigentlich fuer den Zweck des BiWiring zu teuer....

Dann doch lieber weiter mit den Brücken spielen bis die optimale Lösung gefunden ist!

Gruss
Juergen
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Beitragvon easy » 28.02.2018, 13:47

h0e hat geschrieben:Biwiring wäre theoretisch möglich, allerdings ist das auch kein preiswertes Unterfangen, einen zweiten Refine Satz zu ordern. Für den Preis eines Jumper kaufen Leute im Blödmarkt eine ganze "Anlage".
Ja, das sind natürlich echte Luxusprobleme. Schönes Hobby... :mrgreen:

Jürgen, da hast du wirklich ein Luxusproblem, um das dich etliche beneiden werden. :D

Zum Glück hat meine Avalon nur Single-Wiring.

Gruß
Reiner
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Beitragvon nemu » 28.02.2018, 15:05

Hallo Jürgen,

gratuliere zu Deinen neuen Lautsprechern.

Hast Du nicht mal Lust ein Bild von Deiner Anlage einzustellen? Würde dies ja gerne mal sehen.

Gruß Stephan
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Beitragvon Jupiter » 28.02.2018, 16:35

Hallo Shakti,

wenn Jürgen deine Vorschläge (klar geht noch mehr) umsetzen würde, könnten wir eine Woche später in "Schöner Wohnen" eine Anzeige lesen: Mann mit Stereogeräten abzugeben.

Jürgen weiß ja, was er an seiner Frau hat, daher wird es keine Anzeige in Schöner Wohnen geben.

Außerdem braucht man ja immer noch Ziele, auch wenn man fast angekommen ist.

Das ist das Schöne an unserem Hobby.

Gruß Harald
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Beitragvon h0e » 28.02.2018, 17:24

Hallo Harald,

ja da ist schon etwas dran.
Ich kann mich an Renes irritiertes Gesicht erinnern, als meine bessere Hälfte fragte,
ob es Tidals auch mit Rollen gäbe.
Das war klar Voraussetzung.
Ich hatte Glück, die Contrivas passen so perfekt auf die Boxenwagen, die ich für die Dynaudios designt hatte,
dass man jetzt glauben muss, sie wären für die Tidals gebaut.
Wenn ich größere Endstufen bekäme, müsste ich Platz im Rack schaffen.
Nur wohin mit dem anderen "Geraffel".
Das gibt Stress oder mindestens ist es mit viel Aufwand verbunden.
Außerdem muss jetzt das Loch in der Kriegskasse wieder gefüllt werden und das ist bekanntlich groß.
Aber wie Harald sagt, man muss auch noch Ziele für die letzten Prozente haben.

Hallo Hans Martin,

wieder mal interessante Aspekte, die Du da anführst.
Werde ich mal probieren, ich verspreche mir jedoch nicht allzuviel davon.
Immerhin ist der Kabelentwickler auch so ein "Irrer" hier aus dem Forum, der sich auch mehr als gut mit Tidal Lautsprechern auskennt. Das bedeutet auch, wir reden nicht nur nicht von Blechbrücken, sondern von maßgefertigten Brücken für das Anschlussterminal. Das bezieht sich meines Erachtens nicht nur auf die bloßen Abmaße.

Grüsse Jürgen
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Beitragvon Zwodoppelvier » 28.02.2018, 18:54

Hallo Jürgen,

wäre es nicht ein überlegenswerter Versuch, die Bässe über ein "Standard"kabel - z.B. ein 2 x 6 mm² oder auch 4 x 6 mm² von Lapp - anzuschließen und den Mittelhochton-Zweig mittels der bereits vorhandenen Kabel?

Wo liegt denn die Trennfrequenz der Bässe - möglicherweise ist sie hinreichend niedrig, um das unterschiedliche Kabelmaterial nicht hörbar werden zu lassen?

Das vorgeschlagene Experiment wäre jedenfalls relativ (zum Preis der Kette) günstig realisierbar.

Gruß Eberhard
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Beitragvon h0e » 28.02.2018, 19:48

Hallo Eberhard,

es wäre schon machbar, einfach mein Koaxial 4mm² zu nehmen. Aber ich glaube nicht daran, dass das besser wird. Wie gesagt ist der Unterschied zwischen bereits extrem hochwertigen Brücken hörbar. Auch die Richtung ist mehr als deutlich. Bei der einen Brücke ging von den Bässen zum Hochtöner gar nicht, in der anderen Richtung ist es einfach traumhaft! Mal sehen, wenn mich die Erkältung wieder los läst und nicht auf meinen Hörplatz fesselt ( :mrgreen: ) und mein Besuch am Sonntag Lust auf ein paar Versuche hat, werden wir das evtl. mal ausprobieren. Schaden kann es nicht wirklich, außer ggf. im Klang, aber dann gibt es den Weg zurück.
Tidal gibt keine technischen Daten wie Trenfrequenzen an

Grüsse Jürgen
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Beitragvon Bernd Peter » 28.02.2018, 21:01

Hallo Jürgen,

Tidal gibt keine technischen Daten wie Trennfrequenzen an


das ist immer der gleiche Ärger mit den Billiganbietern. 8)

Nette Grüße

Bernd Peter
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Beitragvon h0e » 28.02.2018, 21:17

...ja, was soll man machen,
einmal mit Profis arebeten...
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