Jürgen (Tidal Contriva G2)

audiophile Biografien unserer Mitglieder
Forumsregeln
Bei Vorstellungen steht die persönliche, subjektive Erfahrungswelt des Verfassers im Vordergrund. Insbesondere soll die Vorstellung als "Visitenkarte" des Mitglieds gewürdigt bzw. respektiert werden. Dialoge sollten hier vorrangig mit dem Verfasser und nicht mit Dritten geführt werden. Siehe auch die Forumsregeln.
Antworten
easy
Aktiver Hörer
Beiträge: 542
Registriert: 03.09.2012, 18:24
Wohnort: Düsseldorf

Beitrag von easy »

Ja Jürgen,
schaut so aus als ob du notgedrungen wieder ein wenig basteln musst. Irgendwie geht immer noch was. :D

Grüße Reiner
Bild
Horse Tea
Aktiver Hörer
Beiträge: 892
Registriert: 19.03.2016, 20:22
Wohnort: Unterfranken

Beitrag von Horse Tea »

Hallo Jürgen,

schön zu lesen, dass es bei Dir weiter vorwärts geht. Dein Bericht ist auch für mich von großem Interesse, da ich über den Ref 10 schon länger nachdenke, als ich den EtherRegen habe. Daher die Frage von Rainer von mir konkretisiert: planst Du das Gerät auch noch mit anderen (Quelle, DAC...) zu verbasteln(, auch wenn dazu ein Mutec 3 nötig ist)? Oder steht erst einmal nur die Kabelwahl an bzw. sind Refine weiter gesetzt?

Viele Grüße
Horst-Dieter
Bild
h0e
Aktiver Hörer
Beiträge: 2343
Registriert: 11.11.2013, 09:40
Wohnort: München

Beitrag von h0e »

Hallo Horst-Dieter.

da ich außer dem Regen kein Gerät habe, dass einen 10MHz Clockeingang hat, stellt sich die Frage nach weiteren Clockteilnehmern nicht.
Kabelmäßig bin ich angekommen.
Den "Nachteil", dass Refines alle Fehler im Setup aufzeigen ist für mich keiner mehr,
ich habe die Baustellen geschlossen.
Damit spielt das Setup zu meiner Zufriedenheit, gerade wegen der Refines.
Diese organische Abildung gepaart mit Detailauflösung und Präzision habe ich sonst nirgends gefunden.
Daher habe ich trotz des finanziellen Aufwandes alle Kabel in der Hauptanlage auf Refine umgestellt,
selbst mein S11 für die Fritzbox hat ein Ultima bekommen, denn da hört man es (leider) auch deutlich.
Da die Clock eine Leihgabe ist, muss ich jetzt mal sehen, wohin die Reise geht.

Grüsse Jürgen
Bild
A_stinner
Aktiver Hörer
Beiträge: 188
Registriert: 10.01.2010, 15:38

Beitrag von A_stinner »

Hallo Jürgen,

ich nutze auch einen Mutec REf 10. Das war eine der besten Investitionen die ich seit langem im digitalen Zuspiel Bereich durchgeführt habe. Leider ist das Ganze doch recht teuer, da ich auch noch einen Mutec MC 3 + einsetzen musste, wegen der fehlenden 10 MHz Eingänge an meinen Geräten. Aber von der klanglichen Seite lohnt sich das auf jeden Fall. Es tritt sofort mehr Ruhe und Souveränität ein. Vor kurzem hatte ich ein Gespräch mit Herr Peters von Mutec. Es gibt in Kürze einen REF 10 SE 120 der nochmals eine Verbesserung gegenüber dem REF 10 bringen soll.

Gruß

Andreas
Bild
easy
Aktiver Hörer
Beiträge: 542
Registriert: 03.09.2012, 18:24
Wohnort: Düsseldorf

Beitrag von easy »

Naja, ist aber auch gleich ca. 2000€ teurer als der alte REF 10, also sicherlich kein Schnäppchen.
Ich bin jedenfalls sehr zufrieden mit dem alten Modell und zumindest für den ER eine klangliche Option.

Grüße Reiner
Bild
h0e
Aktiver Hörer
Beiträge: 2343
Registriert: 11.11.2013, 09:40
Wohnort: München

Beitrag von h0e »

Hallo Andreas,

bei mir geht es ja nicht um ein Reclocking des SPDIF, da sehe ich bei mir keinen Bedarf.
Leider ist Dein Vorstellungsthread vermutlich nicht aktuell,
es ist nicht erkennbar, welche Quelle und oder welchen Dac Du derzeit verwendest.

Eine REF10 SE120 von Mutec für 5500 Euro dürfte allerdings für mich wohl keine Option sein.
Ich muss erst einmal Dac und Vorstufe verkaufen, um die Kasse wieder ein wenig zu füllen,
denn da ist noch ein Loch drin.
Ich würde dann auch eher den Weg gehen, den Gert mit seinen Umbauten zeigt,
bessere Clocks direkt in den Switch zu verbauen.
Die von Gert verwendeten Sellarz sind schließlich nicht das Ende der Fahnestange,
wenn auch wohl für den Preis recht ordentlich.
Für Gert ist es natürlich sehr praktisch, dass er für alle möglichen Frequenzen Clocks bei Sellarz bekommt,
dadurch muss er nicht jedesmal alles von vorne neu erfinden.

Grüsse Jügen
Bild
StreamFidelity
Aktiver Händler
Beiträge: 955
Registriert: 24.09.2017, 14:50
Wohnort: Berlin
Kontaktdaten:

Clocks

Beitrag von StreamFidelity »

Hallo Jürgen,
h0e hat geschrieben:
26.07.2020, 16:57
Ich würde dann auch eher den Weg gehen, den Gert mit seinen Umbauten zeigt, bessere Clocks direkt in den Switch zu verbauen.
Ich finde diesen Weg auch sehr charmant.
h0e hat geschrieben:
26.07.2020, 16:57
Die von Gert verwendeten Sellarz sind schließlich nicht das Ende der Fahnestange...
Welche Clocks hast Du im Blick?

Grüße Gabriel
Bild
h0e
Aktiver Hörer
Beiträge: 2343
Registriert: 11.11.2013, 09:40
Wohnort: München

Beitrag von h0e »

Hallo Gabriel,

ich habe noch nichts Konkretes im Auge.
Ein Mitforist erzählte z.B. von einem Melco Switch mit Pink Faun Clock,
der kostet dann etwas weniger als eine Ref 10 von Mutec.
Bei Pink Faun kostet die Clock alleine 1200 Euro.
Den hoffe ich demnächst auch mal zu hören.

Grüsse Jürgen
Bild
beltane
Aktiver Hörer
Beiträge: 2362
Registriert: 14.11.2012, 09:58
Wohnort: Hannover und Göttingen

Beitrag von beltane »

Hallo Gabriel,

ein Forent unseres Forums setzt verschiedene Clocks dieses Herstellers ein und ist damit sehr zufrieden:

http://www.newclassd.com/index.php?page=2&hv=1

Viele Grüße

Frank
Bild
chriss0212
Aktiver Hörer
Beiträge: 3719
Registriert: 06.01.2015, 21:03
Wohnort: Wuppertal

Beitrag von chriss0212 »

Hallo Frank

Ich nutze in meinem Däntchen die „kleinere“ Neutrino von NewClassD die und bin schon recht zufrieden.

Würde mich mal interessieren, ob die besser ist als die von Gert eingesetzten Sellarz... hat da jemand Erfahrung?

Grüße

Christian
Bild
h0e
Aktiver Hörer
Beiträge: 2343
Registriert: 11.11.2013, 09:40
Wohnort: München

Beitrag von h0e »

Hallo,

ich hatte Gert mal auf das Thema angesprochen.
Für ihn hat die Sellarz Variante mehrere Vorteile,
immer eine vergleichbare Impelementierung unabhängig von Einsatzort, vor allem da er auch exotische Clocks mit (ich glaube 12,5) für die Linn Umbauten problemlos erhält.
Für den gelieferten Gegenwert empfand Gert die Clocks als sehr gut. Besser geht immer, es schien ihm nur Preis Leistung dann trotz ungewisser Verbesserung ob der bereits guten Messwerte der Sellarz nicht mehr passend.

Bleibt ein spannendes Thema.

Grüsse Jürgen
Bild
Salvador
Aktiver Hörer
Beiträge: 1934
Registriert: 01.12.2012, 10:58
Wohnort: Region Hannover

Beitrag von Salvador »

Moin zusammen,

ich bin einer der Forenten, der eine Neutronstar2 verwendet, aber nicht der einzige.
Es scheint so etwas wie bestimmte klangliche Eigenschaften zu geben bei Clocks und da wird es wieder fast esoterisch. Genauer getaktet, präziserer Klang, mehr Details. Ok. Stellartz. Eine Neutronstar2 aber lässt zusätzlich dazu die Musik fließen, das ist etwas ganz Besonderes.
Bei der Stellartz spricht nie einer davon. Mehrere hintereinander kann zu viel des Guten werden liest man. Bei der Neutronstar2 wird es mit jeder weiteren immer noch besser :) Ich habe in meiner digitalen Wiedergabekette im Datensignalfluss bereits drei in Reihe, bald kommt als Krönung die vierte und letzte :cheers: :cheers: Ich kann sie nur empfehlen.

LG,
Andi
Bild
Fujak
Administrator
Beiträge: 6825
Registriert: 05.05.2009, 21:00
Wohnort: Bayern
Kontaktdaten:

Beitrag von Fujak »

Hallo zusammen,

@Andi:
Ok. Stellartz. Eine Neutronstar2 aber lässt zusätzlich dazu die Musik fließen, das ist etwas ganz Besonderes.
Bei der Stellartz spricht nie einer davon.
Es kann auch niemand davon sprechen, weil es eine Stellartz-Clock gar nicht gibt. Der Hersteller heißt Sellarz. 8)

O.k., Spaß beiseite: Ich denke, dass eine Aussage Sellarz vs. NeutronStar 2 bislang gar nicht möglich ist, weil bislang im Forum niemand einen Versuch dokumentiert hat, bei dem z.B. ein LWL-Konverter einmal mit Sellarz und einmal mit NeutronStar 2 ausgerüstet wurde.
Mehrere hintereinander kann zu viel des Guten werden liest man.
Auch das scheint mir technisch kaum möglich, Clocks hintereinander zu schalten. Ich vermute eher, dass Komponenten gemeint waren, indenen Sellarz-Clocks verbaut wurden. Insofern wäre für mich ersteinmal interessant zu erfahren, welche Komponenten auf welche Weise hintereinander geschaltet wurden.

@Christian:
Christian hat geschrieben:Ich nutze in meinem Däntchen die „kleinere“ Neutrino von NewClassD die und bin schon recht zufrieden.
Würde mich mal interessieren, ob die besser ist als die von Gert eingesetzten Sellarz... hat da jemand Erfahrung?
Ich hatte in meinem Danteboard sowohl Neutrino als auch die Sellarz-Clock vom Typ "ulpnc". In meinen Ohren habe ich in puncto Präzision und Ruhe und Fluß keinen Unterschied gehört. Die Sellarz-Clock ist aber empfindlicher in Bezug auf die Stromquelle. Sie besitzt eine Shunt-Regulator-Stufe. Die Neutrino-Clock ist hier aufwändiger aufgebaut und besitzt zusätzlich noch einen Übertrager ähnlich der Sellarz-Clock Typ "HPRC 331" . Der Übertrager macht die Neutrino unempfindlicher gegenüber einer längeren Zuleitung (z.B. die mitgelieferte). Durch die kleine Platine kann man die Sellarz-Clock allerdings meistens huckepack so nahe an den Ort des Geschehens bringen, dass die Zuleitung direkt verdrahtet über maximal einen Zentimeter laufen kann. Den Unterschied zwischen kurzer Direktverdrahtung und mitgeliefertem Koax-Kabel hört man durchaus heraus. Für mich ist die Sellarz-Clock ein Preis-Leistungssieger.
Soweit meine Erfahrungen dazu.

@Jürgen:
Ich kenne ja die REF10. Das ist in puncto Phasenrauschen eine völlig andere Liga als die eben diskutierten kleinen Clocks. Schade, dass man die LWL-Konverter und andere Digital-Komponenten nicht mit einem Frequenzumsetzer ausrüsten kann, der das zugeführte 10MHz der REF10 in die benötigte Freuqenz (z.B. 25MHz) möglichst verlustfrei umsetzen kann. Dann hätten die 10 Clockausgänge der REF10 endlich etwas zu tun. :D

Grüße
Fujak
Bild
h0e
Aktiver Hörer
Beiträge: 2343
Registriert: 11.11.2013, 09:40
Wohnort: München

Beitrag von h0e »

Hallo Fujak,

nur um Mißverständnusse zu vermeiden die Refernce Clock, die ich derzeit leihweise habe ist nicht von Mutec,
aber anderen Ohren nach auf dem Niveau wie eine Mutec.

Schade, dass bisher keine einer Neutrino in einen 10G-Tek verpflanzt hat, dann könnte man besser vergleichen.
So 100% vermutlich auch nicht, da es die Konverter in soooooo vielen Varianten gibt,
dass man ganz schwindelig wird, wenn man anfängt mal die Kistchen aufzuschrauben.

Grüsse Jürgen
Bild
HenSch
Aktiver Hörer
Beiträge: 164
Registriert: 31.03.2014, 19:55
Wohnort: Kiel

Beitrag von HenSch »

Hallo Fujak,
Fujak hat geschrieben: Schade, dass man die LWL-Konverter und andere Digital-Komponenten nicht mit einem Frequenzumsetzer ausrüsten kann, der das zugeführte 10MHz der REF10 in die benötigte Freuqenz (z.B. 25MHz) möglichst verlustfrei umsetzen kann. Dann hätten die 10 Clockausgänge der REF10 endlich etwas zu tun. :D
Zumindest ein Produkt gibt es, die sCLK-EX von Sotm. Leider ist das gute Stück recht unhandlich und auch sehr teuer.

Alle mir bekannten Clocks, die eine externe 10MHz Referenz erlauben, bauen auf dem Si5351 Chip von Silabs auf. Dieser Chip formt aus einer 25Mhz oder 27MHz Referenzclock und eben optional noch zusätzlichen 10MHz jede beliebige Frequenz, die man ihm via I2C Bus parametriert.

Prominente Beispiele mit dem Si5351 im Einsatz aus unserer Hifi-Welt sind z.B. der EtherRegen, das Micromedia Dante Board und eben die Sotm Clock.

Wenn wir nun einen fähigen Entwickler von HF-tauglichen Schaltungen finden würden, wäre der Weg frei für eine AH-Forenclock mit beliebig parametrierbaren Ausgangsfrequenzen und eben der Möglichkeit eine 10MHz Referenzclock einzusetzen. Sinnvoll um den Si5351 herum wäre sicherlich eine rauscharme Spannungsversorgung, ein guter 25MHz Schwinger und ggfs. noch einen Buffer für den Clockausgang.

Ist zwar hier reichlich OT, aber es wäre ein lohnenswertes Projekt!

Viele Grüße
Henning
Bild
Antworten