Jürgen (Tidal Contriva G2)

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Beitragvon music is my escape » 03.03.2018, 20:22

Hallo Jürgen,

Besten Dank für die nähere Erläuterung und weiterhin viel Freude beim Lösen der Luxusproblemchen - ich bin mir sicher, dass es sich letztendlich lohnt, auch hier zu etwas Ausgereiften, Handfesten zu kommen.

Grüße,
Thomas
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music is my escape
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Beitragvon h0e » 24.05.2018, 23:16

Hallo,

nach stundenlangen Löt- und Bastelarbeiten sind nun zwei Forums-S11 PSU fertig.
Anfänglich habe ich mit einem Testaufbau auf Holzbrett mal getestet, ob sich der Aufwand überhaupt lohnen würde.
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Zuerst habe ich die Netzstecker Poalrität geprüft. So deutlich wie diesem Netzteil habe ich das noch nie gehört.
Daher war die passende Steckerposition schnell gefunden. Also Vergleichshören.
Schon im nicht eingespielten Zustand konnte ich einen Vorteil ausmachen.
Mehr Ruhe, mehr Präzision und ein wenig Dynamik kamen mir entgegen.
Da ich zwei Boards habe konnte ich schön das nicht eingespielte frisch gelötete mit dem bereits eingespielten Netzteil vergleichen. Auch das viel nicht schwer, da spielt das jungfreuliche etwas nervöser und unrunder.
Eigentlich war ich fast verwundert, so soll das andere vor ein paar Tagen auch geklungen haben.
Aber ja, nach einiger Zeit ändert sich der Klang und beide Netzeil spielen gleich.
Also habe ich dann auch Gehäuse geordert, dieses kamen gestern und so hatte ich gestern reichlich zu tun,
Gewinde schneiden, Stecker in die Rückwand einbauen (leichter gesagt als getan, muss man doch erst einmal ein passendes Loch in das Alublech bringen, das kostet schon den ein oder anderen Tropfen Schweiß),
alles final verdrahten, DC-Anschluss-Kabel fertig konfektionieren und alles zusammenbauen.
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So wurde gestern das erste fertig.
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Heute habe ich dann das fertige mit dem Provisorium verglichen. Überaschenderweise spielt das fertige Netzteil noch ein wenig besser. Warum auch immer, evtl. liegt es auch schlicht daran, dass keine Standard-Strippe mehr an der Netztsteckdose hängt, sondern ein ausgesuchtes Kabel in der Kaltgerätebuchse hängt.
Also heute frisch ans Werk, um auch das zweite Netzteil fertigzustellen.
Damit das Netzeil nicht überhitzt, denn es wird schon ordentlich warm, habe ich ein Gehäuse mit Kühlrippen gewählt. Zur besseren Wärmeübertragung habe ich Alphacool Eisschicht Wärmeleitpad (14W/mK) verwendet,
da es beidseitig selbstklebend ist, ist es auch gut zu aplizieren.
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Mittlerweile haben die beiden Netzteile im Rack neben den zu versorgenden Geräten Platz genommen:
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Als Nächstes steht dann noch eine Test der DC-Kabel an, das konnte ich heute leider nicht mehr machen.

Sorry für die Fotoqualität, das Ipad ist da wirklich bescheiden, aber ich hatte keine Lust auch noch die Kamera rauszuholen.

Grüsse Jürgen
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h0e
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Beitragvon Jupiter » 25.05.2018, 08:27

Hallo Jürgen,
das sieht ja schon mal sehr schön aus.
Demnächst können wir ja amtlich testen.
Bin gespannt.

Gruß Harald
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Jupiter
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Beitragvon h0e » 25.05.2018, 11:11

Hallo Harald,

das Forums S11 kann bei Dir nicht getestet werden, da es auf exotische 6V für die Arfi Serie abgestimmt ist. Da ich keinen Spindeltrimmer verwendet habe, sondern die Spannung fest eingestellt ist,
würde eine Änderung ein Umlöten der Platine bedeuten.

Grüsse Jürgen
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Beitragvon Jupiter » 25.05.2018, 16:35

Hallo Jürgen,
Lötzinn hätte ich vorrätig.
Löter wären auch anwesend.

Gruß Harald
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Beitragvon Harry_K » 25.05.2018, 19:00

Hallo Jürgen,
sieht wirklich sehr gut aus. Kannst du vielleicht was über die Gesamtkosten inkl. Gehäuse sagen (die Löt- und Einbauarbeiten sind natürlich nicht kalkulierbar :D )
Grüße
Matthias
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Beitragvon h0e » 25.05.2018, 20:39

Hi,

ich weiß es nicht so genau, habe nie alles zusammen gerechnet.
Das Gehäuse war seht teuer, über 100 Euro, der Inhalt knapp drunter.
Wenn man also ein China S11 kauft, ist es nur unwesentlich teurer.
Allerdings empfiehlt Solidcore so wie andere auch, dort auch Hand anzulegen.
Man muss schon auch gerne basteln wollen.
Mir hat es Spass gemacht und das Ergebnis kann sich sehen und hören lassen.

Grüsse Jürgen
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Beitragvon h0e » 11.06.2018, 21:16

Hallo,

nachdem die Netzteile fertig waren habe ich mit DC-Kabeln experimentiert.
Ich hatte noch Reste eines Sommer SC-Binary 434, das ist ein AWG22 4x0,34mm² Kabel,
eigentlich für AES EBU 110 Ohm, schien mir aber durchaus geeignet.
Fujak empfahl ein Quadcore Kabel von Canare, von Wasfi bekam ich netterweise ein Stück 4S6,
so dass ich testen konnte.
Im ersten Moment nach dem Wechsel von Sommer auf Canare dachte ich,
also wenn das Fujaks Refernzkabel ist, dann weiß ich auch nicht.
Es klang plötlich hart und unausgewogen, so wie mit einem schlechten SPDif Kabel.
Gut, man gibt einem neuen Kabel schon mal die Chance sich einzuspielen.
Gut das tat es in der Tat, nach kurzer Einspielzeit war die Härte weg und das Canare spiel ein Quäntchen besser.
Von Harald (Jupiter) bekam ich ein paar Reste, die von einem H-Kabel Bau übrig waren.
Ich habe 4 Adern verpflochten und damit getestet.
Beim Wechsel von Canare zu H-Kabel-Reste-Kabel war ich schon mal angenehm angetan,
es klang gleich so fertig gelötet schon mal keinen Deut schlechter, eher noch einen Tick frischer.
Also wieder mal einspielen lassen und zurück stecken.
Nachdem das Canare wieder dran war, war alles weniger dynamisch.
Wieder zurück. Hmmm. Etwas besser aber nicht wirklich wie zuvor.
Also Teststück gespielt nach rd. 40/50 Sekunden wieder umgesteckt immer das gleiche Spiel.
Man lernt nie aus, wenn das Restekabel einfach einige Minuten spielt, dann legt es richtig zu,
die Dynamik bekomme ich mit den anderen Kabeln nicht hin, die spielen im Vergleich geradezu flach.
Erschreckend was so kurze Kabelstücke manchmal bewirken.

Grüsse Jürgen
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