Christoph (B&W 703, Infinity Kappa Sub)

audiophile Biografien unserer Mitglieder
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Bei Vorstellungen steht die persönliche, subjektive Erfahrungswelt des Verfassers im Vordergrund. Insbesondere soll die Vorstellung als "Visitenkarte" des Mitglieds gewürdigt bzw. respektiert werden. Dialoge sollten hier vorrangig mit dem Verfasser und nicht mit Dritten geführt werden. Siehe auch die Forumsregeln.

Beitragvon lustigerlurch » 15.06.2014, 16:17

Hallo V.,

jep, nach der Erfahrung um die Sitzhöhe stehen Tests darum bereits auf der Agenda.
Leichtes Anheben der Lausprecher = Neigen nach hinten hatte seinerzeit mitgeholfen, das Resonieren eines Möbelstücks zu verringern. Es ist zu prüfen, ob ich diese Maßnahme überhaupt noch brauche.

Neigen Lautsprecher nach vorn hatte ich damals nicht probiert. Hätte wahrscheinlich erwartet, mit mehr Tieftonenergie Richtung Boden das Resonieren zu verstärken.

Gruß, Christoph
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lustigerlurch
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Beitragvon lustigerlurch » 15.04.2015, 16:10

Hallo mal wieder,

war lange ruhig in meinem Faden, bitte seht mir das nach. :oops:
Die knappe Freizeit floss in Basteln und Hören, nicht in die Doku.
Deshalb hier mal ein kurzes Update, das ich hoffentlich gelegentlich vertiefen kann.

Unterstützung
Zuerst mein Dank an alle, die mich mit Rat und Tat unterstützen auf dem Weg ins Stereovarna. :cheers:
Wie erhofft bietet dieses Forum Wissen, Erfahrung, Anregung und Hilfe.

Neigung der LS
Hatte die Lautsprecher nun paar Monate ohne Neigung und die Sitzsituation so, dass Ohren auf Höhe des Hochtöners. War zufrieden, weil besser als vorher.
Hörabstand unverändert ca. 240 cm, Abstand LS-Mitte zueinander ca. 210 cm, leicht nach innen eingewinkelt

Kürzlich Versuche zu Neigung nach vorn, d.h. hinten etwas unterlegen:
bis +2 mm: kaum hörbar
ca. +5 mm: Raum wird etwas größer und deutlich höher, Oberbass dickt ein
ca. +3 mm: interessant, Raum wirkt passender, leichte Zunahme im Oberbass erträglich

Höre seitdem zufrieden mit leicht zum Hörplatz geneigten LS. Bei hohen Pegeln vibriert allerdings das eine Möbel wieder mit, doch das ist Partylautstärke, da ist das egal. Schaunmermal…

S/PDIF-Kabel
Hatte ja meinen Eigenbau aus SAT-Kabel und Metall-RCAs gegen Lutzifer getauscht und wars zufrieden. Dann fiel mir ein 10m WydeEye mit RCAs in die Hände und spielte nicht schlechter als die schwarze Schönheit vom Lutz. Zeitgleich wollte ein Kollege unbedingt mein Lutzifer haben - für zufällig den Preis des WydeEyes. Habe kurz dem Luztifer nachgetrauert und anschließend das WydeEye 3:7 zerschnippelt. 3m zwischen TEAC WAP und DAC, Rest gelagert.

TEAC WAP
Seit dem Einbau der angenehm leisen 3TB HDD von WD klingt der kleine Player so gut wie nie, wird aber auch deutlich wärmer. Auch das externe Netzteil wird nun was wärmer. Habe den Gerätedeckel mit der HDD daran auf Gummipuffer gestellt, das schafft Entkopplung vom Gerät und erzeugt rundum einen Luftspalt von ca. 5 mm zur Wärmeabfuhr.

Obendrauf ein Türstopper von ca. 1 kg beruhigt das Ganze zusätzlich.

Das S/PDIF Kabel wurde im Gerät direkt angelötet, ist Apogee WydeEye RCA mit 3 m.
Ich finde immer noch, dass WAV auf meinem TEAC besser klingt als andere Formate. Allerdings bin ich beschränkt bis 96 kHz, da mein DAC höhere Samplingraten nicht verarbeitet.

In Vorbereitung ist der Austausch des originalen Schaltnetzteils gegen 2 Linearnetzteile. Erwarte Klangfortschritt, wie ihn Kai/aston456 beschrieb und hoffe, dann den Netzfilter weglassen, um den vor anderen Neuanschaffungen zu testen.

Bis bald, Christoph
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Beitragvon lustigerlurch » 01.05.2015, 22:19

Update 2. Teil

Cambridge DACmagic


Hat Hardwareänderungen erfahren, die den kleinen Kasten deutlich nach vorn bringen. Würde gern mal gegen Originalzustand hören. Hier die Kurzform, weil ich zu einer ausführlichen Darstellung in einem eigenen Thread einfach nicht komme:

    • OPs ersetzt durch LME49720
    • Koppel-Cs ersetzt durch Brücke
    • Relais aus dem Signalweg genommen, muten jetzt nach GND
    • Paar 330 µF Polymer Elkos verteilt um DACs und OPs
    • MC34063 für Aufstockung einer +5 V ersetzt durch einen Spannungsregler
    • Übrige Spannungsregler durch LM-Typen ersetzt, Fußpunkte mit 10 µF Pana FC
    • Elkokur mit Pana FR und FC
    • Quartz ersetzt durch einen von TentLabs
    • Eigene +5V für den Quartz per Mehrfachregler à la Gert
    • Ausgangsbuffer für RCA mit BUF634 à la Gert mit eigener DC-Versorgung
    • S/PDIF koaxial: RCA-Buchse entfernt und Kabel direkt aufgelötet
Das externe Netzteil für den DAC ist noch nicht fertig, es soll mal den 12 V Trafo für ditgital und die eigengestrickte DC-Versorgung für analog enthalten. Noch ist bei allem ‚der Deckel ab‘, provisorisch wohnen Trafo, Gleichrichtungen, Siebungen und ein Relais auf einem Brettchen in einer geerdeten Keksdose aus Blech und erzeugen erstmal +/- 18 V für die Regler der Buffer.
Der originale Trafo versorgt erstmal weiterhin den Rest bis auf den Quarz. Einfach unsäglich furchtbar, solche nicht geschlossenen Baustellen. :oops:

Aber Ihr kennt das bestimmt: Nix hält so lange wie das Provisorium. :roll:

Ausblick
Die 6 OPs des Analogteils will ich von der originalen Spannungsversorgung auf meine externe nehmen, dann hab ich digitalen und analogen Bereich fein getrennt.
Ärgerlich dabei: Habe versäumt, die richtigen Leiterbahnen zu identifizieren, um die OPs von der internen Spannungsversorgung zu trennen. Das hätt ich vor den Eingriffen an der Originalplatine machen sollen, als alles noch gut zugänglich war. Am Ende muss ich noch an jedem OP Pin 4 und 8 hochbiegen und über paar Ohm direkt beschicken. Das wäre echt grausam, weil ich doch 12 Polymers so schön um die OPs drapiert habe, dass es da hübsch eng zugeht.

Evtl. wird auch die +5 V zum Ersatz des MC34063 demnächst extern erzeugt, damit die Wärme dieses Reglers nicht zusätzlich im Gehäuse des DAC entsteht.

Zwischenfazit
Das Basteln am DAC hat bisher Spaß bereitet und auch Nerven gekostet, halt Küchentisch-DIY in Reinkultur. Entschädigt werde ich durch saubereren Klang (vermutlich weniger Jitter), der deutlich höhere Lautstärken erlaubt weil weniger anstrengend.

Habe mittlerweile die Vermutung, dass hier mein Klangideal liegt:
Eine hinreichend räumliche Aufstellung ohne Übertreibungen. Weder Generv noch Sanftzeichnerei in den Höhen, lieber weniger dafür ehrlichen Bass als Volumen vorgebende Weichheit und dazu eine realistische Stimmwiedergabe, dann ist schon viel erreicht.


MC3+

Habe mir kürzlich per Spontankauf eine Mutec MC3+ angelacht. Bezogen auf meine Kette und mein Budget eine durchaus unerwartete Investition, wahrscheinlich wäre mit dem Kaufpreis an anderen Stellen bei mir mehr zu holen.
Reclocking war ein ferner Wunsch, doch kam ein Angebot, dass ich nicht ablehnen konnte… :mrgreen:
So siegte Neugier über Konvention und seither werkelt eine Mutec MC3+ im S/PDIF Signal zwischen dem TEAC WAP 6000 Mediaplayer und dem Cambridge DACmagic.

Stand heute kann ich sagen, dass die MC3+ in meiner Wahrnehmung klangliche Änderungen bewirkt, wie ich sie bisher mit keiner einzelnen Hardwareänderung erfahren habe. Ich empfinde die Änderung vollumfänglich als Verbesserung, die Richtung stimmt.

Es ist keine brachiale Steigerung wie man sie z. B. mit anderen Lautsprechern erleben kann, aber eine durchaus deutliche und angenehme. Es ist weniger die ‚Stärke‘ oder ‚Wirkung‘, sondern das ‚was‘ und ‚wie‘, das ich durch eine einzelne Hardwareänderung so bei mir noch nicht erlebt habe.
Die Verbesserung durch die MC3+ geht in die gleiche Richtung wie beim Wechsel des Quartzes im DAC zu einem von TentLabs und dessen verbesserter Versorgung (nochmals fettes DANKE an Gert), ist aber pointierter.

Unmittelbar erster Eindruck war: Hoppla, das ist ja leiser im Hochton ! :shock:
Nach kurzem Hören wurde allerdings klar: Mitnichten leiser, sondern feiner und deutlicher.
Es fehlt geradezu etwas: Unreinheiten.
Den stärksten Profit höre ich bei Stimmen und Saiten. Harte Klavieranschläge (Bremnes, List) oder knallende Gitarrensaiten (Dire Straits, Peter Horton) klingen jetzt auch hart, nicht harsch. Aus einer Wand von Chor wird eine Linie von Stimmen, in der einzelne ortbar sind (Sosa-Kyrie). Das Zischen von Sibilanten ist natürlicher (Callas, Pidgeon, Melua).
Das erinnert klanglich an den Effekt, wenn man im Hörraum die Glasflächen wie Fenster mit Stoff oder Noppenschaum bedeckt.

Die Bühne wirkt was tiefer, der Schlagzeuger sitzt Tick weiter hinten, das fühlt sich realistischer an. Die Schallereignisse sind noch deutlicher voneinander getrennt als vorher, Details wie Nebengeräusche von Instrumenten sind vernehmbarer, ohne prominent zu sein.

Mein Erlebnis am Hörplatz wirkt stimmiger, das finde ich durchaus beeindruckend. Dabei steht die MC3+ bisher ohne jede weitere Maßnahme auf einem Regalbrett, quasi out-of-the-box. Da hats also noch Potential. :D

Der Grad der Verbesserung ist in etwa vergleichbar mit der Summe aus
    + Tent-Clock im DAC
    + deren Versorgung durch eigenen Mehrfachregler
    + S/PDIF koaxial über Lutzifer statt SAT-Kabel
Über alles erscheint es mir sauberer/präziser, ruhiger und entspannter. Natürlich war mir nicht klar, dass es vorher unpräzise klang. 8)
Irgendwie menschlich typisch – man kennt ES nicht, bis man ES erlebt.
Der Nebeneffekt: Es darf jetzt noch lauter werden. :D

Bin aber noch unentschieden, ob die Verbesserung durch die MC3+ ihr Geld auch wert ist. Die Veränderungen an der Kette in der letzten Zeit waren weniger kostenintensiv und hatten mitunter mehr ‚Impact‘, dadurch bin ich bezüglich Preis/Leistung etwas verwöhnt.
So gesehen ist die MC3+ auf Bewährung bei mir.

Fakt ist allerdings, dass die Verkettung der 3 kleinen Kästchen (WAP6000, MC3+, DAC) die beste Quelle bildet, die ich je hatte!
Am Ende ist immer das Bessere des Guten Feind – so man es sich leisten kann/will. :mrgreen:
Bin auf alle Fälle neugierig, ob ich in diesem Setup (endlich deutlich) erlauschen kann, wie sich invertiertes Musiksignal von nicht invertiertem unterscheidet.
An dieser Stelle mal vorzeichenfreie Grüße an Hans-Martin. :cheers:


10 MHz Clock

Falls die Mutec MC3+ bei mir bleibt, werde ich wohl über eine externe Clock für 10 MHz nachdenken. Wie man so liest, ist es mit einer intakten MV89 im vibrationsbedämpften Aufbau und guter DC-Versorgung ja durchaus getan.

Hat jemand eine MV89 abzugeben oder einen Tipp für eine Quelle? Bitte PN


Genug getippert für heute, gelegentlich geht's weiter.
Gutt goan, Christoph
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Beitragvon wgh52 » 01.05.2015, 23:15

Hallo Christoph,

danke für Deinen Bericht! Deine Beobachtungen bezüglich der Wirkung von DAC Modifikationen, Tent Clock mit G-Versorgung usw. kann ich aus meinen Erfahrungen mit dem Streammagic bestätigen. Auch die Wirkung des MC3+ sehe ich sehr ähnlich und freue mich, dass sich das Teac SPDIF Signal so gut damit verbessern lässt, das entspricht meinen Erfahrungen als ich den Teac damals am BigBen laufen hatte.

Aber mal ein Tipp: Falls irgendwie möglich, verbinde mal Deinen Fernseher (warscheinlich über Toslink) mit dem MC3+, hör Dir den Fernseh- oder SAT-Radio-Ton über den mod. DACmagic an und berichte hier... :wink:

Gratuliere zu Deinem Fleiß und gönne Dir den ERfolg zutiefst! Viel Spaß weiterhin!

Gruß,
Winfried

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Beitragvon lustigerlurch » 03.05.2015, 01:00

Hallo Winfried,

danke für die Lorbeeren. Wäre gern noch fleißiger, wie Du ja weißt.

Du siehst, Dein alter Freund hat es recht gut bei mir. 8) Wenn er denn mal die Linarnetzteile kriegt und die Frickeleien am DAC ein Ende haben, kann ich von einer ordentlichen Quelle (TEAC+MC3+DAC) ausgehend den Rest angehen.

Die Anschlüsse der verschiedenen Geräte gehen mir dank der Mutec natürlich neu durch den Kopf, da stehen ja 3 digitale Eingänge zur Verfügung. Denke an 3x S/PDIF:

    - TEAC koaxial
    - SAT Receiver optisch
    - CDP per Adapter an AES
Die weiteren Videoquellen DVD und 2. TEAC werden selten als Audioquelle genutzt, die gehen dann an der MC3+ vorbei mit S/P-DIF optisch direkt in den DAC. Damit bleiben alle Videogeräte dank der Glasfaserverbindung galvanisch von der Audiomasse getrennt.

Deine Berichte bezüglich Ton vom SAT haben mich durchaus dafür sensibilisiert, habe aber noch nix unternommen. Radio nutze ich fast ausschließlich zur Information und Beschallung, also in Auto, Küche, Bad etc.

Zur Zeit beschäftigt mich, wie ich akustisch messen könnte, ohne großen Aufwand zu betreiben. Dazu würde ich gern das Notebook benutzen, ist ein HP 6715b mit Mikroeingang Mono, Headphone Stereo, 4x USB, 1x FireWire. Ein USB-Mikro und Software dünken mir daher ideal. Und wie das Signal der Software in die Kette einspeisen? Wie sind Deine Erfahrungen hier? Womit mißt Du?

Bin für Tipps und Empfehlungen vollständig offen.

Gutt goan, Christoph
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Beitragvon wgh52 » 03.05.2015, 01:30

Hallo Christoph,

lustigerlurch hat geschrieben:Dein alter Freund hat es recht gut bei mir...

Ja, das sehe ich und es freut mich für Dich! :cheers:

lustigerlurch hat geschrieben:Zur Zeit beschäftigt mich, wie ich akustisch messen könnte, ohne großen Aufwand zu betreiben

Ein gewisser Aufwand wird sich nicht vermeiden lassen. Ich messe mit dem DEQX 8) . Aber es gibt von MiniDSP das UMIK-1 (kommt wohl mit Kalibrierdatei und hängt am USB soweit ich verstehe) mit dem sich per kostenlosem Room EQ Wizard (REW) eigentlich alle nötigen Messungen machen lassen sollten...

Gruß,
Winfried

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Beitragvon lustigerlurch » 08.05.2015, 07:13

Moin Winfried,

die Kombi UMIK-1 mit REW hatte ich bereits auf dem Schirm. Eine Phantomspeisung für das ECM8000 oder vergleichbar zu frickeln ist mir wahrscheinlich zu aufwändig. Muss mal schauen, was es hierfür an Fertigprodukten gibt, obwohl ich den fragwürdigen Mikrofoneingang des Notebooks ungern benutzen mag. Vllt gibt es etwas mit USB oder FireWire. Oder eine externe Soundkarte fischen?

Allerdings wäre das Behringer die passende Hardware, falls ich mich für die aktive Weiche von dbx entscheide. REW hat wohl ein Korrekturfile fürs ECM, doch ist dies Mic für hohe Serienstreuung verschrieen, da ware wohl individuelle Kalibrierung angezeigt.

Ein nettes Forenmitglied stellte die milde Gabe einer pflegebedürftigen MV89 in Aussicht, das wird dann wohl die nächste Baustelle. Irgendwie freu ich mich schon drauf. Dabei wollt ich doch gerade mal genießen statt basteln. :D Gehäuse und Trafo(s?) sollte der Fundus hergeben, für die 12 V brauch ich dann Lösungen. Einfach stabilisiert für die Heizungen sollte ein LM317 hergeben, doch für den Schwinger muss etwas Edles her. Da gibt der Hof nix her, TPS7A und dergleichen hab ich nicht da. Da wäre ich ebenfalls dankbarer Abnehmer, falls jemand seinen Fundus erleichtern mag. Gern per PN. 8) Wieviel Strom braucht der Schwinger allein? Muss mich dazu mal durch die Fäden hier und im www pflügen ...

Fernsehton und SAT-Radio könnten mit Mutec und DAC wirklich wieder interessant warden. Habe gestern Abend Beethovens Missa Solemnis im TV genossen und war durchaus angetan. Magst Du Radiosender empfehlen?

Morgenmüden Gruß,
Christoph
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Beitragvon NNEU » 09.05.2015, 15:04

Hallo Christoph,

ich habe dir dazu ja schon etwas per PM geschrieben.

Wie gesagt kann ich das UMIK durchaus empfehlen.

Wie Winfried schon richtig bemerkt hat, wird das UMIK über USB betrieben und ist mit Windows und Mac ohne Treiber Installation zu betreiben. Du kannst auf der MiniDSP internet Seite die Seriennummer des UMIK eingeben und dir anschliessend die Kalibrationsfiles herunterladen. Eines für die senkrechte, eine für die waagerechte Verwendung.

Mit REW konnte ich mich noch nicht anfreunden. Ich benutze für Messungen immer Audionet Carma.


Lg

Noel
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Beitragvon lustigerlurch » 02.11.2018, 18:06

Tach zusammen,

war lange still auf meinem Kanal, melde mich hiermit zurück.
Habe die Nase zur Zeit mal über Wasser und will das hier nutzen:

Ich schulde Euch Update 3. Teil, doch die Details müssen noch was warten - seht es mir nach, ich gelobe Besserung. Allerdings gebe ich gern einen Abriss:

TEAC
ist weiterhin mein Hauptzuspieler und hat 2 externe Linearnetzteile bekommen

MC3+
ist festes Mitglied des Ensembles und (noch) im Originalzustand

DACmagic
ist fertig modifiziert, das externe Netzteil ist aber über den Stand des Provisoriums nicht hinausgekommen

CD 17 MK2
erfreut sich dank gewohnter Bedienung weiterhin der Beliebtheit der Familie, die File-Kette ist denen zu komplex

Röhren Pre
ist einem B1-Klon mit 2x 11V aus TPSA47 gewichen, leider auch prototypischer Aufbau

Parasound HCA 1200
wollen jährlich die Relaikontakte gereinigt haben - zum K#*%en

Infinity Kappa Sub
Schafft wie immer unauffällig und geschmeidig.

B+W 703
* hatten von der Teilaktivierung stark profitiert, 'Stellwerk' dabei ein dpx PowerRack+
* wichen, weil Neues kam

Neues
Hatte in 2017 eine Phase, in der ich viel lesen konnte, und begann das Projekt, meiner seit einer Aktiven HiFi-Börse in 2016 bestehenden Begeisterung für den Dipol von Hubert Reith nachzuspüren. Weil dieser Lautsprecher aber weit außerhalb meiner Geldbörse wohnt, begab ich mich an eine Annäherung an die PowerTrio 15.
Daran wastelte ich in 2017 wiederholt herum und hab dank www und REW ein Ergebnis, mit dem ich zufrieden bin. Natürlich wie so oft bei mir im Prototypenstadium.
Bin damit weniger raumanhängig und hab mehr Räumlichkeit - liest sich paradox, oder?

Eine der Parasounds treibt 2x Alpha 15, den TB W8-1772 meine geliebte alte Hitachi HMA 7500.
Als Weiche ist die dbx geblieben und trennt bei 235 Hz mit 24dB LR. Die Messungen erfolgten mit REW, das ich bestimmt mal updaten müßte :oops: .

Somit änderte sich mein 'Status' hier in 'DIY Aktiv' - endlich :cheers: .
Melde mich bei Gelegenheit mit Bildern dazu wieder. Muss mir erst wieder draufschaffen, wie das geht.

Was mir an all dem nicht gefällt
Mittlerweile muss ich 7 (!) Geräte einschalten und tlwse bedienen, um ordentlich Musik zu hören.
UNSÄGLICH

Nächstes Projekt
Endlich die 10MHz-Clock mit der Morion zusammennageln. Das Material liegt seit 2 Jahren bereit, nur leider zwischenzeitlich z.T. an unbekanntem Orte :( .
Danach die MC3+ für 50 Ohm Clock umstricken.

Übernächstes Project
Unerwartet ist mir brühwarm ein 'Problemlöser' zugelaufen, den ich ab jetzt probehöre.
Falls der bleiben darf, benötigt er natürlich ein amtliches externes Netzteil. :mrgreen:

Wünsche
* Gesundheit
* Acourate
* Ulli/modmix möge hierher zurückkehren

Puuh, ist doch ganz schön lang geworden für ne kurze Rückmeldung.
Es freut mich, wieder hier zu sein. Möge uns allzeit gutes Hören bescheiden sein!

Bis gelegentlich,
Christoph
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Beitragvon wgh52 » 02.11.2018, 21:05

Hallo Christoph,

danke für Deinen interessanten Bericht! Es hat sich doch Einiges getan! Was meinst Du wieviele Teilaufbauten bei mir rumstehen :oops: Also das wird schon werden :cheers:

lustigerlurch hat geschrieben:...Nächstes Projekt
Endlich die 10MHz-Clock mit der Morion zusammennageln. Das Material liegt seit 2 Jahren bereit, nur leider zwischenzeitlich z.T. an unbekanntem Orte :( .
Danach die MC3+ für 50 Ohm Clock umstricken.
...
hierzu könnte ich eventuell beitragen, denn habe eine 10 MHz Clock mit MV89A im Aufbau, versorgt durch ein ZeroZone S11 Netzteil, mit R-Core Trafo, aktiver Gleichrichtung (mit Snubber), das alles in einem gemeinsamen Gehäuse, 50 Ohm ist auch machbar. Vielleicht tauschen wir uns da per PN oder eMail aus...?

Grüße,
Winfried

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Beitragvon lustigerlurch » 03.11.2018, 00:17

Hi Winfried,

danke für Deine nette Anwort, das ist ja wie Nachhausekommen! :cheers:

Die MV89a ist bei mir gesetzt, deren Spannungsversorgung auch, da ich seinerzeit ein Board mit TPS7A47 von Daniel/Koala887 bekommen hatte. Der Trafo war diesem auch bereits zugeordnet.

Hab ein Bild vom Probeliegen gefunden:
Bild

Soll zusammen mit einem Netzfilter in eine kleine Blechkiste. Kaltgerätebuchse, Netzsicherung und Netzschalter mit Lämpchen dran - fertig. Für mich reicht es, wenn das Teil gut bis sehr gut funzt und berührungssicher eingehaust ist.

Es fehlt mir noch an Peripherieteilen, die vorhanden sein müßten, aber momentan nicht augenblicklich sind.
Muss ich ggf. halt neu kaufen.

Die mechanische Schwingungsdämpfung der Morion ist noch unentschieden. Hatte damals den Tipp bekommen, außen eine Lage Bitumenplatten aufzulegen, die Clock quasi einzupacken. Ich meine zu erinnern, Fujak habe das damals auch so gemacht.

Über das S11 weiß ich (noch) nix, habe ich während meiner Pause verpaßt, und die aktive Gleichrichutng ist natürlich extrem lecker. Bin gespannt, wie die funtionierende Clock bei Dir und mir am Ende aussieht.
Wäre dann bestimmt lustig, unsere DIY-Kästchen eines Tages gemeinsam zu hören, ob's Unterschiede hat.

Hab auch Bildchen von meinen Open Baffles gefunden:
Bild Bild

Bis bald mal,
Christoph
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Beitragvon Hans-Martin » 03.11.2018, 22:22

lustigerlurch hat geschrieben:Soll zusammen mit einem Netzfilter in eine kleine Blechkiste. Kaltgerätebuchse, Netzsicherung und Netzschalter mit Lämpchen dran - fertig. Für mich reicht es, wenn das Teil gut bis sehr gut funzt und berührungssicher eingehaust ist.
...
Die mechanische Schwingungsdämpfung der Morion ist noch unentschieden. Hatte damals den Tipp bekommen, außen eine Lage Bitumenplatten aufzulegen, die Clock quasi einzupacken. Ich meine zu erinnern, Fujak habe das damals auch so gemacht.

Hallo Christoph,
ich würde den Trafo mit seinem Streufeld und seinen Vibrationen in ein separates Gehäuse packen, die Clock in ein separates Gehäuse, schwimmend gelagert.
Da Ringkerntrafos auf unnachahmliche Weise HF-Dreck aus dem Lichtnetz weitergeben, finden sich einige Alternativen, darunter schutzisolierte EI-Kern Trafos mit schutzgeerdetem Trafokern, auch hier ist Ausphasen sehr sinnvoll.
Für die Versorgung einer Hochfrequenzschaltung kenne ich nur ein gutes Kochrezept: das Netzteil mit Schutzerdebezug im separaten Metallgehäuse liefert Gleichspannung über ein längeres Kabel, zur Leitungsinduktivität kommen HF-Drosseln (auch in der Signalmasse) und Ferrite. Am Eingang der Anwendung sind noch Pufferkondensatoren, sie kompensieren Leitungsverluste und fördern den Tiefpasscharakter nach dem Netzteil. HF soll schließlich die Anwendung erzeugen und nicht das Netzteil.
Schaut man sich die Datenblätter zu Netzfiltern an, sind 8MHz viel zu oft schon nicht mehr gut unterdrückt, ein unerwartetes Problem, wenn man saubere 10MHz erzeugen will.
Das Netzfilter muss also nicht 08/15 von der Stange, sondern gut ausgesucht sein.
Man könnte die Clock ins Nebenzimmer verbannen, das Kabel wird durch ein Loch in der Wand geführt. Damit wäre die zeitverzögerte Beschallung (von den Lautsprechern ausgehend) weitgehend ausgeschlossen.
So kann man das Thema beliebig vertiefen.
Besonders gute Clocks sind geprägt von besonderer Sorgfalt bei möglichst vielen Aspekten... mancher Lösungsansatz kann sogar sehr preiswert sein, besser als wirkungslos oder gar kontraproduktiv.
Grüße
Hans-Martin
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Beitragvon lustigerlurch » 04.11.2018, 13:38

Hallo Hans-Martin,

einmal mehr danke für Deine Gedanken.

Der RKT ist halt greifbar und paßt von den Werten, Deine Anmerkungen zum EI sind sehr interessant. Das will ich für kommende Schlachtfeste im Hinterkopf behalten.

Den Trafo auszulagern hatte ich mangels passender Gehäuse für den 1. Versuch verworfen. Möchte jetzt in erster Linie ausloten, ob mir die externe Clock Klangewinn bringt.

Dein Ansatz, quasi die Clock auszulagern und extern mit DC zu versorgen, ist allerdings sehr anregend!
Hätte da noch ein passendes Blechgewand...

Die schwimmende Montage macht mir noch Gedanken. Die MV89 im Gehäuse schwimmen zu lassen scheint mir kaum zielführend, da über den Anschluß am Ausgang - ungeachtet ob BNC-Buchse oder direkt verlötet - die Vibrationen, die übers Kabel kommen, die Clock erreichen.
Hierfür sind mir Vorschläge natürlich willkommen, gern mit Bild. Ggf. auch gern per PM.

Hatte daher 'schwimmend' für den Gesamtaufbau gesehen und wollte im 1. Wurf Deine Idee mit dem Badmingtonrackets aufgreifen. Auf jeden Fall für die Clock-Einheit. Hatte auch mal nachgedacht über ein Gestell, in dem die Clock an Federn hängt.
Macht das Sinn?

Noch ein Punkt:
Zu welchem HF-Kabel und welcher Länge rätst Du mir?
Habe bisher RG-400 und Aircell-7 in der Auswahl.

Gruß, Christoph
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Beitragvon Hans-Martin » 04.11.2018, 15:48

Hallo Christoph,
da die MV89A keineswegs mit 50 Ohm an die Leitung angepasst ist, sondern niedriger (https://www.aktives-hoeren.de/viewtopic.php?p=97460#p97460ff), haben wir noch Spielraum zwischen MV89A Ausgang auf der Leiterplatte zur Buchse am Gehäuseblech, dazwischen kann man mit weichen Drähten und einem ausgleichenden Widerstand mechanisch entkoppeln und elektrisch ankoppeln.
Angesichts der Steckverbinderbeschaffbarkeit für das AirCell-Kabel ist das RG400 vermutlich naheliegender, bei 5mm ist die Schallangriffsfläche klein, und mit 1m Länge macht man nichts falsch (Rückschluss von Digitalübertragung).
Grüße
Hans-Martin
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Beitragvon lustigerlurch » 04.11.2018, 20:35

Hallo Hans-Martin,

Hans-Martin hat geschrieben:da die MV89A keineswegs mit 50 Ohm an die Leitung angepasst ist, sondern niedriger


Meinst Du die ca. 20 Ohm, die Ulli/modmix damals gemessen hatte?
Danke für die Erinnerung, hab in meinen Notizen von damals etwas dazu gefunden. Der Blick ins Schaltbild im 'Basteltagebuch' zeigt R19 = R25 = 10 Ohm. Dann gehörte ja noch ein R bei 27 Ohm in die Leitung, um 50 Ohm zu erreichen. :shock:
Hat das mal jemand gemacht (und hoffentlich gemessen)? Kaum vorzustellen, dass die Konstrukteure der MV89a solch einen Widerdstand nach dem Auskoppel-C 'vergessen' haben sollten.

Hans-Martin hat geschrieben:Spielraum zwischen MV89A Ausgang auf der Leiterplatte zur Buchse am Gehäuseblech, dazwischen kann man mit weichen Drähten und einem ausgleichenden Widerstand mechanisch entkoppeln und elektrisch ankoppeln


Also die MV89a im Blechgehäuse schimmen lassen und vom Ausgangspin die Reihenfolge:
weicher Draht -> 27 Ohm -> weicher Draht -> Einbaubuchse
Aus der Not eine Tugend gemacht, das sieht Dir ähnlich. :cheers:
Führung der Signalmasse dann dazu parallel mit Weich-Kupferdraht ? Da geht der Wellenwiderstand dahin...

Hans-Martin hat geschrieben:Angesichts der Steckverbinderbeschaffbarkeit für das AirCell-Kabel ist das RG400 vermutlich naheliegender, bei 5mm ist die Schallangriffsfläche klein, und mit 1m Länge macht man nichts falsch (Rückschluss von Digitalübertragung).


Empfehlung für 1m hab ich auch gerade in den Notizen gefunden, vermutlich von Ulli. Aircell-7 würde ich konfektioniert zukaufen bei Kabel-Kusch oder ebay, da hab ich an DIY kein Interesse. RG-400 zu crimpen sollte hingegen in meinen Möglichkeiten liegen.

Wird schon werden, da freu ich mich ja beinah auf die verregenten Tage.

Gruß, Christoph
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