Franz (Silbersand FM 5)

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Hifidistel
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Beitrag von Hifidistel »

Du weißt aber schon, dass die meisten CDs aufbereitete Analogaufnahmen sind. „Unbearbeitete“ Aufnahmen gibt es eh‘ nicht und wenn du Quobuz mit CDs vergleichst, weißt du auch nicht, welche der Versionen weniger bearbeitet ist, was immer das auch bedeuten mag. Im übrigen wirken sich auch Rippinglaufwerke und -Software klanglich aus. Und eins ist mal sicher: CDs sind grundsätzlich fehleranfälligen als Reine Datenstreams, sowohl in der Produktion von CDs als auch beim Abspielen.
Lg
Sascha
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fr.jazbec
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Beitrag von fr.jazbec »

Ich kann nur sagen rein klanglich gefällt mir Streaming besser als meine CD Wiedergabe.
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FST
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Beitrag von FST »

Moin Franz!
Schön mal wieder von dir zu lesen! Hoffe neben der klanglichen Zufriedenheit ist auch sonst alles bei dir und deiner Familie gut.

Streamen oder CD ist meiner Einschätzung nach nicht grundlegend zu beantworten. Ich ziehe ebenfalls die gerippte CD vor. Bei beiden Varianten muss sicherlich mit Sorgfallt gearbeitet werden. Gerade beim Streamen gibt es durchaus Optimierungspotenzial, welches ich für mich zumindest noch nicht ausgeschöpft habe.
Schon bei der CD wurde häufig über unterschiedliche Auflagen und deren Qualität philosophiert. Da man selten weiß, von welcher Aufnahme genau der Stream stammt, ist ein 1:1 Vergleich meiner Einschätzung nach schwierig. Wenn ich überlege, wieviele Auflagen der Brothers in Arms z. B. bei mir im Regal stehen und welche Unterschiede hörbar sind fällt mir ein Vergleich zum Stream schwer, solange ich nicht sicher bin, das ich auch die gleichen Aufnahmen höre.

Wie dem auch sein - schön, das du lieber Franz wieder da bist.

Grüße
Fabian
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Franz
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Beitrag von Franz »

Hallo Fabian,

ja, mir und meiner Familie geht es z.Zt. wirklich gut. Meine Frau und ich sind nun beide Rentner und genießen das Rentnerdasein ausgiebig, haben jetzt Zeit und Muße für unsere Hobbies, können viele Reisen und Unternehmungen machen, also alles bestens, auch gesundheitlich kann ich nicht klagen. Außer altersgemäßen degenerativen Verschleißerscheinungen - ich hör jetzt auch schlechter als noch vor 10 Jahren, deshalb Vorsicht mit meinen klanglichen Beurteilungen, die sowieso nur immer subjektiv bleiben können :) - ist also alles gut. Und hobbymäßig bin ich jetzt auf einem Niveau angekommen, wo es genau so tönt, wie ich mir das immer vorgestellt habe. Es war eine lange, aber auch interessante und spannende Reise dorthin. Ich wünsche auch jedem, daß er das für sich findet und zusammenstellt, was ihn tief zufrieden macht. So soll es sein. :cheers:

Wenn ich die letzten Jahre so Revue passieren lasse, dann waren es insbesondere 2 Stellschrauben, die meine Anlage so richtig nach vorne in der perfomance bringen konnten. Zum einen die Stromversorgung mit dem Augenmerk auf die Verminderung von Störeinflüssen und zum anderen die Nutzung aktiver Bassabsorber, die den Tieftonbereich in meinem akustisch nicht einfach beherrschbaren Raum doch stark verbessern konnten. Erst, wenn die basics stimmen - dazu gehört auch eine optimale Aufstellung im Raum - kann das Potential auch erlebbar werden. Und da staunt man gelegentlich nicht schlecht, was noch geht bzw. was man noch nicht vorher hatte.

Gruß
Franz
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ronfruehling
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CD oder Stream

Beitrag von ronfruehling »

Hallo,
ich scheitere bei meiner aus bescheidenen ca. 500 CD‘s bestehenden Sammlung an viel simpleren Dingen für den völligen Verzicht auf CD: mindestens 3 Aufnahmen finde ich (Stand: 15.11.2020) nicht auf Deezer, Qobuz & Co. Anfragen liefen in‘s Leere:
Bobo in white wooden houses „Bobo in white wooden houses“
Esther Ofarim „Esther“
Rickie Lee Jones „The evening of my best day“
Grüßle Ronny
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Franz
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Beitrag von Franz »

Die "Esther" hab ich in 2 Ausgaben hier, einmal als normale CD-Ausgabe und als teure FIM-Ausgabe (First Impression Music). Das "Original", also die normale CD, gefällt mir klanglich besser. Irgendwas wird bei all diesen "special editions" verändert. Und das gefällt mir im Vergleich zum Original - also der normalen CD-Ausabe, dann nicht mehr so gut. Vielleicht bin ich aber auch nur zu wählerisch. Und mit meinen "alten Ohren" auch einfach nicht mehr auf den "Höhen der Zeit". :mrgreen:

Mein Lieblingstitel dieser CD ist übrigens 4. Hayu Leiloth.

Gruß
Franz
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Willi
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Gruß an Franz

Beitrag von Willi »

Hallo Franz
Wie bis Du ,mit den Vorverstärkern ( DAC) von Audio Optimum zufrieden.Möchte vom Vorverstärker zum Vorverstärker mit Dac umstellen.
Gruß
Wilfried
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Franz
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Beitrag von Franz »

Hallo Wilfried,

mit dem NOS DAC 2 von Audio Optimum bin ich sehr zufrieden. Er fungiert auch als Vorstufe mit analoger Lautstärkestellung, und das funktioniert wirklich für meine Ohren prächtig. Eine separate Vorstufe benötige ich nicht mehr. Laß dir diesen Wandler doch mal probeweise kommen - Herr Wehmeier macht so etwas möglich - und dann kannst du an deinem set up selbst entscheiden, ob es deinen Vorstellungen gerecht wird. Ein Gerät weniger in der Abspielkette ist jedenfalls eher ein Vorteil. Wenn denn die qualitative Ausführung gegeben ist. Und das ist bei besagten DAC für mich definitiv der Fall. Auch der eingebaute Kopfhörer-Verstärker ist sehr gut. Schau dir mal die technische Beschreibung an, vielleicht kannst du daraus schon Schlüsse ziehen: https://www.audio.ruhr/high-end/183/aud ... -nos-dac-2

Für meine Ohren war er eine klangliche Offenbarung. Und ich war auch vorher digital nicht schlecht aufgestellt.

Gruß
Franz
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Produktnarr
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Beitrag von Produktnarr »

Hallo Franz,

ich wollte mit meiner Frage nach dem Vergleich „Rippen versus Stream“ keine Grundsatzdebatte lostreten, mir ging es um den Vergleich der Musik, die mit deinem Aurender gerippt wurde und der Streammöglichkeit des Gerätes.
Bei mir gibt es auch Unterschiede, aber je nach Aufnahme ist eine andere Wiedergabeart klanglich etwas besser.

Auch wenn Deine Ohren jetzt nach und nach zum schwächsten Glied der Kette werden. Hast Du mal den Vergleich „Aurender- gerippt gegen (Vorlage-) CD gehört?

Grüße
Ralf
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Franz
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Beitrag von Franz »

Ja klar, ich vergleiche vieles miteinander. Gerippte CDs klingen für mich besser als die CD mit CD-player abgespielt. Beim Aurender gibt es da bezüglich Rippen allerdings etwas, was mich doch sehr irritiert und gestört hat: Man kann damit gar nicht mal im "secure-Modus" rippen, das geschieht im "burst-Modus". Man erkennt das auch am Rippprotokoll, was man ja sehen kann. Mir ist das wirklich unverständlich, wieso man nicht damit im "secure-Modus" rippen kann. Obwohl ich keinen Unterschied zu meinen am PC im "secure-Modus" Gerippten zu denen mit dem Aurender im "burst-Modus" gerippten Dateien bei der Wiedergabe am Aurender bemerken kann, habe ich doch alle meine CDs am PC gerippt, weil ich auf wirkliches bit perfect der Daten keinesfalls verzichten wollte. Im "burst-Modus" hätte ich da ein ungutes Gefühl, das mir etwas vorenthalten bleibt, obwohl ich wie gesagt keine Unterschiede zwischen den gerippten Versionen bemerken konnte. Mir ist es ein Rätsel - und das wäre ein Grund gegen einen Kauf des Aurenders gewesen, wenn ich das vorher gewußt hätte - wieso das Gerät nicht im secure-Modus rippt. Vielleicht habe ich aber auch was an der Einstellung übersehen. Ich kann nur die Auslesegeschwindigkeit herabsetzen, es bleibt aber beim "burst-Modus". Wie rippst du denn? Für mich ist diese Funktion im Grunde jetzt unbrauchbar. Der Aurender ist ein wirklich fabelhaftes Gerät, aber das verstehe ich ehrlich gesagt nicht wirklich. So hab ich also in Sträflingsarbeitsmanier tausende CDs am PC wieder rippen dürfen und die Daten dann auf die im Aurender installierten Festplatten geschickt. Das sollte so nicht sein, aber was macht man nicht alles, wenn man "verrückt" ist. :cry:

Gruß
Franz
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Produktnarr
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Beitrag von Produktnarr »

Hallo Franz,

vielen Dank für die ausführliche Antwort. Da der Aurender das erste Gerät ist, mit dem ich gerippt habe, fehlen mir die Vergleichsmöglichkeiten.
Bis gerade kannte ich nicht einmal den „Secure- Modus“, ich rippe bisher im WAF- Format. Die Qualität ist sehr gut, allerdings klingen auch die CDs, vom Oppo abgespiegelt, ähnlich.
Unterschiede: vom Aurender höre ich nichts „um die Instrumente herum“, die Räumlichkeit ist sehr groß, bei den CDs klingt es luftiger in den Höhen (die ich noch hören kann) :oops:

Grüße
Ralf
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Franz
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Beitrag von Franz »

Hallo Ralf,

nur im "secure-Modus" wird man zu wirklich bitperfekten Ripp-Daten kommen können. Im "burst-Modus" wird das kaum oder gar nicht gehen. Ob man die Unterschiede beider Dateien dann auch hörmäßig unterscheiden kann, ist eine andere Frage. Ich kann es jedenfalls nicht. Ich wollte aber auf der sicheren Seite beim Rippen sein. Mein Sohn, der sich in solchen Dingen sehr gut auskennt, hat mir am PC alles so eingestellt, daß ich damit wirklich bitperfekt rippen kann. Ich brauch das als "gutes Bauchgefühl". :cheers:

Der DAC macht letztlich dann den Klang.

Gruß
Franz
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misto64
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Welcome back.....

Beitrag von misto64 »

Hallo Franz Schön dass du wieder da bist. Ich bin ja auch eher nur noch sporadisch hier. Sitze jetzt auch eine FM5 von Ralf und einen Burmester MC 151. Bin zur Zeit wunschlos glücklich wobei ich, auf die Diskussion zum Streaming zurück zu kommen, oftmals enttäuscht bin was die Streaming Dienste leisten. Ich habe etliche gerippte CDs, die auf meiner Kette ganz hervorragend klingen. Im umgekehrten Fall habe ich etliche Aufnahmen in HighRes gekauft, von denen ich trotz höchster Auflösung sehr enttäuscht bin. Wie du schon schreibst weiß man nicht was die Anbieter mit dem Studio Master Bändern machen, also ist ausprobieren angesagt. Auch habe ich die Erfahrung gemacht das man eine Aufnahme scheinbar nicht für eine solche Kette wie die unsere gemacht ist. Früher zum Beispiel Michael Jackson sehr gerne sehr laut gehört, heute vermeide ich das eher.
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Franz
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Beitrag von Franz »

Hallo Michael,

deine Kombination zwischen Burmester und FM 5 ist bestimmt traumhaft gut, würde ich auch mal gern zusammen hören wollen. Ja, bei mir sind gerippte CDs in der Tat besser anzuhören als das, was per download bei Streamingdiensten so angeboten wird. Ich habe es mir auch angewöhnt, nach Möglichkeit auf Remaster zu verzichten, in der Regel tönen die für mich immer schlechter, Ausnahmen bestätigen dabei die Regel. Ich möchte die Lautheit also immer mit dem Volumensteller einstellen. Das geschieht umso besser, wenn die Aufnahme selbst nicht zu laut gemastert wurde. Da versündigen sich die Toningenieure bei der Produktion viel zu oft. Aber wir "Audiophilen" sind auch nicht die Zielgruppe dieser Leute.

Gruß
Franz
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musikgeniesser
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ASC AS 3000

Beitrag von musikgeniesser »

Lieber Franz,
liebe Forenten,
Franz hat geschrieben:
13.11.2020, 20:17
nach einigen Jahren der Abstinenz in diesem Forum
sechs Jahre, wie ich Deiner Beitragshistorie hier entnehme. Schön, dass Du wieder von Dir hören lässt.

Damals gab es einige Turbulenzen hier im Forum, die, verkürzt gesagt, auf den ewigen Streit zwischen den subjektiv urteilenden, zu denen Du gehörst und Dich auch immer bekannt hast, und den objektiv urteilenden, zu denen ich mich zählen würde, die also nach wissenschaftlichen Erklärungen suchen und Höreindrücke oftmals ins Reich der Märchenwelt verbannen, zurückgingen und dann persönlich wurden. Leider war auch ich nicht frei davon und es ist möglich, dass auch ich Dich verletzt haben könnte. Sollte das der Fall gewesen sein, bitte ich Dich hiermit ausdrücklich um Entschuldigung.

Schnee von gestern. Weswegen ich Dir schreibe.

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Ist das unten rechts ein ASC AS 3000 oder 3001? Ich wusste gar nicht, dass es den auch champagnerfarben gab. Meiner -- ich hatte in meiner verzweifelten Suche nach befriedigendem Klang über die erste Version, den 3000er mit HighCom, wegen mangelnder, wenn nicht fehlender Verbreitung zum von ASC nachgeschobenen 3001er mit Dolby C gefunden -- ist schwarz. Zu einer dem stolzen Preis von 3.000 Mark -- gebraucht entsprechend weniger, aber immer noch mehr als genug -- entsprechenden Benutzung ist es bei mir dann gar nicht mehr gekommen, weil die aufkommende CD alle meine Fragen nach der Klangqualität beantwortet hatte. Wie ist das bei Dir? Benutzt Du ihn noch?

Danke für Euer Interesse

Peter
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