Frank (Fullrange DIY-LS mit Fostex Fe206E)

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Beitragvon mm2 » 10.07.2017, 21:19

Hallo Frank,

gestern bin ich endlich dazu gekommen Dein Programm und das Skript improvefile auf mein QNAP Linux NAS zu kopieren und einen ersten kleinen persönlichen Hörvergleich zu machen.

Meine Musikfiles liegen überwiegend als FLAC auf dem NAS.
Der Minimserver ( auf dem NAS ) ist bei mir wegen jplay so konfiguriert,
dass er vor jedem Abspielen die FLAC's in WAV konvertiert.
Bei WAV Dateien entfällt dieser Konvertierungsschritt.
Deshalb hatte ich eigentlich vor, für den ersten Hörvergleich eine WAV Dateien zu verwenden.
Gestern aber kam ich beim Hören, zu einem mir sehr gut bekanntem Stück, das ich aber gerade nur in FLAC da hatte.

Ich bin so vorgegangen,
erster Schritt:
das bestehendes FLAC "01_orginal.flac" das sich seit Monaten auf dem NAS befindet nach "01_copy.flac" kopiert.
zweiter Schritt:
mit improvefile aus "01_copy.flac" eine neue Datei 01_improve.flac" erzeugt.
dritter Schritt:
Die zwei Dateien "01_copy.flac" und "01_improve.flac" abwechselnd in meiner Kette gestreamed.

Bei FLAC-Dateien hätte ich wegen der nach gelagerten Konvertierung zu WAV, wenig bis keinen Enfluss durch Dein Programm erwartet.
Trotz oder gerade wegen meiner geringen Erwartung war ich sehr überrascht,
dass die beiden Dateien für mich in meiner Kette unterschiedlich klingen.

Auch wenn ich die Infos auf Deiner Seite gelesen habe, das ganze ist mir ein Rätsel ;-).
Soweit mein erstaunter erster Eindruck, ich werde in den nächsten Tagen den Vergleich wiederholen und es auch mal mit WAV versuchen.
Danke für Deine Tipps, ich habe noch eine Frage zu Deinem improve Skript, kommt PM.

Erstaunte Grüße
Maximilian

PS: Den anderen Neugierigen kann ich den Vergleich empfehlen, die Dateien dafür zu erzeugen ist fast einfach ;-).
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Beitragvon frankl » 11.07.2017, 00:02

Hallo Maximilian,
danke für Deine Rückmeldung. Es ist in der Tat immer wieder erstaunlich, was in der digitalen Welt so alles Einfluss auf den Klang haben kann. Dass ein Neuschreiben einer flac-Datei trotz des komplizierten Weges beim Abspielen von der NAS über diverse Kabel, Geräte und Software noch einen hörbaren Unterschied ausmachen kann, ist schon bemerkenswert. Aber nach meinen bisherigen Versuchen zum Thema will ich das gerne glauben. Vielleicht werden ja noch andere angeregt, das 'improvefile' Skript einfach mal auszuprobieren.

Viele Grüße,
Frank
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Beitragvon frankl » 25.01.2018, 01:15

Hallo Forenten,

hier ist mal wieder ein Update zu meiner Anlagenkonstellation. An den grundsätzlichen Komponenten hat sich nichts geändert, aber an einigen Details und vor allem am Klang!

In diesem Beitrag hatte ich beschrieben, wie ich meine Eigenbau-Streamerlösung mit zwei Minirechnern durch bessere Stromversorgung verbessert hatte.

Das habe ich jetzt weiter getrieben und nun sieht es so aus:
Bild
(Rechts im Bild ist die externe SSD, dafür habe ich noch ein neues Gehäuse gefunden, das ganz aus Alu ist und nun ohne Folie.)

Hier sind zwei Erfahrungen eingeflossen, die ich im letzten Jahr gemacht habe:
Zum einen habe ich neben dem ISO-Regen die Ultra Cap Stromversorgung LPS-1 von Uptone kennengelernt und war ganz begeistert; berichtet hatte ich hier und hier. Ich hatte nach einiger Zeit ein weiteres LPS-1 erstanden und damit dann meinen Convolverrechner versorgt, auch das war für mich eine lohnende Verbesserung. Diese zwei LPS-1 hatte ich auch zum letzten Forentreffen mitgebracht, wo ihre Wirkung mit den sms-200 guten Anklang fand.
Nun entstand der Wunsch nach einem dritten LPS-1, das ich nach kurzer Zeit auch erstehen konnte.
Jetzt wollte ich meine gesamte Streamerlösung mit den zwei Minirechnern und dem ISO-Regen per LPS-1 versorgen. Das dritte sollte meine SSD und meinen Minirechner Aria G25 antreiben (inklusive der Eingangsseite des ISO-Regen). Da das Aria G25 3,3V haben möchte (die SSD 5V) brauchte ich noch einen hochwertigen Regler, der 5V nach 3.3V wandelt. Hier hat mir Horst (trinnov) einen guten Tipp gegeben und ich bin mit der empfohlenen Miniplatine mit LT3045 bestens zufrieden (danke Horst!).

Die zweite Erfahrung hat mit der DIY-Kabel-Diskussion hier im Forum zu tun. Wie ich in diesem Beitrag berichtet habe, war ich sehr angetan von Versuchen mit UPOCC Kupferdrähten mit Teflon-Isolierung. Ich habe daher zum Umbau meines Streamers auf reine LPS-1 Versorgung auch die DC-Verbindungen alle auf diese UPOCC Drähte umgestellt. Hier habe ich Solidcore UPOCC N7 Kupferdraht mit Teflonisolierung in AWG 22 Stärke genommen, für + und -jeweils zwei Drähte in entgegengesetzter Laufrichtung und so wie hier diskutiert verflochten. Ich kann nur jedem raten, das Thema DC-Kabel nicht zu vernachlässigen. Da gibt es nach meiner jetzigen Erfahrung erheblich höheres Verbesserungspotential als etwa bei Stromkabeln (220V).

Insgesamt war dieser Streamer Umbau eine sehr lohnende Aktion.

Die DIY-Kabel Versuche haben aber über den beschriebenen DC-Kabel Austausch und die XLR-Verbindung zwischen DAC und Hypex NC400 Endstufen hinaus den Wunsch geweckt, alle meine Kabelverbindungen zu verbessern. Als nächstes war die Verbindung zwischen den NC400 Mono-Endstufen und den zugehörigen Hypex SMPS600 Netzteilen dran. Diese besteht aus 12 Drähten, die per Molex-Stecker in die beiden Platinen gestöpselt werden. Beim Kauf liefert Hypex ein solches Verbindungskabel mit und dieses hatte ich bisher verwendet (was man laut Bedienungsanleitung auch tun soll). Ich habe jetzt gelernt, wie man solche Molex-Stecker, die aus Gehäuse und Verbindungsstiften zusammengesetzt sind, richtig durch Crimpen konfektioniert. Ich habe 12 Drähte wie oben beschrieben, aber an dieser Stelle mit AWG 20 Stärke genommen, Kontaktstifte und abisolierte Drahtenden mit Deoxit Gold behandelt und gecrimpt. Die zusammengehörenden Drähte zu den verschiedenen Spannungen habe ich verflochten. Das ist insgesamt eine sehr steife Konstruktion und ich habe die einzelnen Drähte schon bei der Konstruktion so gebogen, dass ich das Resultat zum Schluss nur noch minimal verbiegen musste, um meine Platinen zu verbinden. Schließlich hatte ich diese Teile:
Bild
Nachdem ich die Kontaktstifte mit einer Nadel vorsichtig vorgedehnt habe, ließen sich diese Konstruktionen mit sanftem Druck als Verbindung zwischen SMPS600 und NC400 installieren.
Was soll ich sagen, das hat sich mehr als gelohnt; es ist unglaublich, wieviel Klangpotential ich bisher an den Endstufen noch nicht genutzt habe. Unbedingt zur Nachahmung empfohlen!

Nachdem also jetzt die Kabel für Musiksignal- und Stromzufuhr zu den NC400 Platinen mit großem Erfolg verbessert wurden, könnt Ihr Euch vielleicht denken, was mein nächster Plan ist. Ich werde berichten.

Viele Grüße,
Frank
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Beitragvon music is my escape » 25.01.2018, 09:44

Hallo Frank,

Sehr schöne Geschichte - das sieht alles richtig gut aus!

Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

Grüße,
Thomas
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music is my escape
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