Jürgen (Avantgarde Acoustic Trio + Subwoofer)

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Jürgen (Avantgarde Acoustic Trio + Subwoofer)

Beitragvon Juergen192 » 12.01.2013, 21:59

Hallo,

dem musikalischen Hobby bin ich seit nunmehr über 40 Jahren mehr oder weniger aktiv verbunden. In der langen Reihe der unterschiedlichen Bausteine finden sich aktive (Audiodata, Bowers & Wilkins, Linn) und passive (Acapella, Quadral, Apogee, Progressive Audio, Avantgarde Acoustic, 47 Lab) Konzepte in friedlicher, teils paralleler Konstellation.

Angefangen hat es mit der Faszination der Technik, doch irgendwann hat es 'Klick' gemacht und es kam... MUSIK zum Vorschein. Heute bin ich an ganzheitlicher, emotional berührender Darstellung interessiert, gleich welches Konzept mir diese ermöglicht. Daher darf auch analog mit digital (mittlerweile rechnerbasiert) gemeinsam für Genuss sorgen. Ich möchte mich keinem Dogma beugen, sondern offen sein für den musikalisch/emotional berührenden Weg. Irrwege zum Zwecke der Lerngeschenke dürfen ebenfalls sein.

Den zuletzt stärksten Schub in Richtung klarer, der Ganzheitlichkeit dienender Darstellung, Ortbarkeit, musikalischem Fluß hat der Einsatz neuer Kabel, Netzversorgung, Basen für sämtliche Geräte und auf digitaler Seite die Kombination acourate und JPlay V5 (noch nicht offiziell released, Teststadium) hervorgerufen. Bislang verborgene Details haben eine komplettere, mich in die Musik hineinversetzende, ansprechendere Präsentation ermöglicht. Das hätte ich nach so langer Suche vielleicht noch vermutet, doch nicht wirklich für möglich gehalten. Das Hobby bleibt spannend!

Nicht zuletzt dank der mitverfolgten Berichte in diesem Forum, habe ich immer wieder gern dazulernen dürfen. Die eigene Erfahrung wird bei offenem Blick doch wunderbar ergänzt, das eigene Wissen immer wieder gern und staunend überfordert.

Zudem schätze ich den Umgangston in diesem Forum sehr!

Gruß
Jürgen
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Beitragvon never » 12.01.2013, 22:38

Hallo Jürgen,

von mir als ebenfalls gerade hier angekommenem Neuzugang herzliche Willkommensgrüße!
Besonders interessant finde ich Deine ausdrückliche Betonung von JPlay in Deinem aktuellen Interessenkatalog und die Tatsache, dass Deine Vergangenheit auch von Apogee gekennzeichnet war!

Einen fruchtbaren Gedankenaustausch in diesem Forum wünscht

never (Udo)
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Beitragvon Juergen192 » 13.01.2013, 10:49

Hallo Udo,

danke für die Wünsche, die gebe ich gern zurück.

Ja, Apogee war ein mächtiges Thema. Die meisten Besucher haben sie für spanische Wände gehalten. Letztlich wurde dann bei einem Umzug der Musikraum einfach zu klein. Mein Händler hat sie dann wieder in Zahlung genommen und leider beim Transport die Bändchen teilweise beschädigt. Da es mit Ersatzteilen schwierig war, hat sie wohl eine Weile bei ihm im Keller gelegen bis sich ein Liebhaber und Fan fand, der sie wieder in gute Hände nahm.

JPlay ist einfach nur erstaunlich. Ich hätte nicht gedacht, daß solche Einflüße möglich sind. Ich betreibe noch den RC7 mit erstmaliger Registry-Spielmöglichkeit. Da es anfangs nicht so recht anlaufen wollte, habe ich dort mit den Größen getestet und war baff... die Spielwiese PC ist ziemlich groß und bunt!

Gruß
Jürgen
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Beitragvon Juergen192 » 04.10.2013, 15:38

Hallo,
nachdem ich nunmehr den Schritt gewagt habe...
1. AUDIO-PC mit Windows Server 2012 (core), JPlay, LAN-Verbindung, audiophiler optimizer (aopt)
2. CONTROL-PC mit Windows Server 2012 (GUI), JPlay mini, aopt

heißt es jetzt testen, welche Kombination mir am besten gefällt. Damit das nicht langweilig wird haben wir ja ausreichend Möglichkeiten.

JPlay (Beach, River, Xtreme, Ultra - jeweils mit und ohne hibernate; um nur mal einige zu nennen) und
aopt A-D, jeweils 1-4 (also 16 Möglichkeiten auf dem AUDIO-PC sowie derer 16 auf dem CONTROL-PC; macht 256 Möglichkeiten allein für den aopt).

Wenn man jetzt also die 256 Möglichkeiten für aopt mit den n-Möglichkeiten des JPlay multipliziert...das kann ich in diesem Leben ja gar nicht mehr ausprobieren, da werde ich völlig verrückt. So geht es also einem Entwickler, ok, wieder was gelernt.

Also fixiere ich zumindest mal in der Vorauswahl JPlay mit Ultra + hibernate. Das hat mir in der Vergangenheit immer am besten gefallen (also vor Windows Server 2012).

Dann hatte ich noch zu Zeiten als Windows Server 2012 erstmal nur auf dem AUDIO-PC lief, den aopt mit 4C als angenehm empfunden. Also ist der auch erstmal fix.

Jetzt heisst es also, mich durch den CONTROL PC zu testen.

Zwischenstand für heute:
1A-1D sind mir alle etwas zu 'dünn' im Klangbild. Ich mag mehr Körper von den Instumenten ahnen.
Mehr kann ich allerdings heute nicht testen, meine Ohren brauchen Pause. Das Wochenende lacht...vielleicht bin dann ausgeruht genug für weitere Sessions.

Leider hilft jetzt dem geneigten Leser keine Matrix meinerseits, denn in seiner eigenen Konfiguration klingt das wahrscheinlich wieder ganz anders. Siehe die bisherigen Empfehlungen der anderen Foristen für die Einstellung 1A, die mir in meiner Anlage nicht zusagt. Puh, das artet in Hörarbeit aus. Wer hätte das gedacht. Schönes Hobby und endlich mal preiswert :D .

Eins bleibt jedoch festzuhalten. Der Fortschritt vom CONTROL-PC von ursprünglich Windows 7 auf Windows Server 2012 ist gravierend. Da haben die Vorredner absolut Recht. Und wenn man in der GUI-Version bleibt, hat man auch noch eine halbwegs bedienbare Oberfläche. DIe core-Edition ist da natürlich deutlich umkomfortabler, die würde ich auch nur auf dem AUDIO-PC laufen lassen.

Insgesamt danke ich nochmal allen Mitforisten, die sich auch mit dem Thema beschäftigen. Es ist immer wieder anregend/beruhigend, die gemachten Erfahrungen aus dem weichen Sessel mitlesen zu dürfen.

Demnächst dann vielleicht etwas mehr zu den Einstellungen im aopt des CONTROL-PC.

Gruß
Jürgen

p.s.: Meine Anlage sieht momentan so aus:
LS - Avantgarde Acoustic Trio (Hörner mit aktiven Subwoofern)
Amp - Vollverstärker von Kondo mit 300B Röhren
DAC - Luxman D06
AUDIO-PC - Deltatronic
CONTROL-PC - Laptop von Digital Audio Workstation
LAN-Kabel - Meicord (JCAT ist allerdings unterwegs)
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Beitragvon khonfused » 04.10.2013, 15:49

Hallo Jürgen,

Juergen192 hat geschrieben:Eins bleibt jedoch festzuhalten. Der Fortschritt vom CONTROL-PC von ursprünglich Windows 7 auf Windows Server 2012 ist gravierend. Da haben die Vorredner absolut Recht. Und wenn man in der GUI-Version bleibt, hat man auch noch eine halbwegs bedienbare Oberfläche. DIe core-Edition ist da natürlich deutlich umkomfortabler, die würde ich auch nur auf dem AUDIO-PC laufen lassen.


Der Schritt zu Windows Server 2012 ist mit der Größte in der ganzen JPlay Geschichte. Ich bin auch mit Windows 7/32 auf dem Control PC gestartet und das klang noch nicht wirklich gut.

Wenn Du Win2012Core im Control-PC mit totalcommander verknüpfst, hast Du praktisch den gleichen Bedienkomfort wie mit der GUI Variante. Auch dies ist ein klanglicher Schritt nach vorne. Das einzige, was bei mir nicht geht, ist files löschen, sonst funktioniert alles wie bei GUI.

Gruss
Christian
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khonfused
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