Andi (AGM 5.4, Abacus C-Box 4, C-Box 2)

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Bei Vorstellungen steht die persönliche, subjektive Erfahrungswelt des Verfassers im Vordergrund. Insbesondere soll die Vorstellung als "Visitenkarte" des Mitglieds gewürdigt bzw. respektiert werden. Dialoge sollten hier vorrangig mit dem Verfasser und nicht mit Dritten geführt werden. Siehe auch die Forumsregeln.

Beitragvon shakti » 08.05.2018, 23:13

dann mal noch einen Tip ,
ich habe bei Endstufen und Aktivlautsprechern sehr gute Erfahrungen mit einem DC Filter von HMS gemacht, das Teil ist seine 320,- eur echt Wert. Man braucht pro Aktivlautsprecher einen davon.
Der klangliche Effekt ist in allen Ketten, die ich probiert habe, sehr gut und den Preis auf jeden Fall wert,
Gruss
Juergen

https://www.fairaudio.de/test/hms-dcs-v ... lter-1117/
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Beitragvon Horse Tea » 08.05.2018, 23:43

Hallo Jürgen,

danke für den Tip. Interessant am Link fand ich, dass der DC-Filter von HMS auch einem Isotek Aquarius vorgeschaltet, Trafobrummen beseitigt. Bei meiner Endstufe von Acoustic Arts kann ich gelegentlich ein leichtes Trafobrummen hören. Darüber habe ich mich gewundert, weil ich bereits ein Isotek Sigmas und auch einen Afis verwende. Ohne nun zu wissen, ob es zwischen Aquarius und Sigmas Unterschiede in der DC-Filterung gibt, erscheint es mir nun wert, ein Versuch mit dem zusätzlichen DC-Filter von HMS zu machen.

Viele Grüße
Horst-Dieter
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Beitragvon Salvador » 09.05.2018, 07:44

Hallo Jürgen,

danke für den Tipp!!!
Muss mich korrigieren, habe das gerade nochmal nachgelesen in meinen alten Beiträgen, auch die Poweroutlets, in denen die AGMs stecken, sind bereits einfach gefiltert. Ich gehe davon aus, dass dies mindestens auf Gleichstromanteile erfolgt, der NF-3 bietet ja AC und DC-Filterung. Anschluss nur der AGMs im Vergleich zu keiner Filterung hatte ja bereits klangliche Vorteile erbracht.

Also:
Dante und Clock sind Akkuversorgt mit Elkopufferung,
DAC ist dreifach AC/DC- gefiltert mit HE-Stromneuaufbereitung,
Preamp und Phonoamp und Plattenspieler sind doppelt AC/DC- gefiltert, die Amps mit HE-Stromneuaufbereitung,
AGMs sind einfach AC/DC-gefiltert.

Das stellt stromtechnisch doch schonmal saubere Qualität dar :)

Andi
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Beitragvon Salvador » 09.05.2018, 07:48

Ganz ganz wichtig, ich wollte mich hier an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich bei Erich bedanken, der mir das Danteboard umfangreich nach meinen Wünschen mit Elkos, Akkustromversorgung, neuer Clock und gepimpter Reclockerplatine samt Verkabelung modifiziert hat.

Ganz herzlichen Dank dafür, Erich, ohne Dich wäre das nicht möglich gewesen!

Beste Grüße,
Andi
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Beitragvon v_erich » 09.05.2018, 09:04

Hallo Andi,

freut mich das es am Ende jetzt so gut funktioniert, war schon leicht unrund ob Du die Finalisierung hinbekommst.
Aber wie wir eh schon vor Wochen mal geschrieben haben: Gut Ding braucht Weile. :cheers:

Hast Du schon mit den Feinheiten von Jriver gespielt?
Dekodierte Files in den RAM laden oder nicht usw.?
SOX upsampling oder Jriver upsampling? Dither ja oder Nein und wenn ja welche Art?
Weißt Du wieviele Bits Dein DAC über I2S annehmen & verarbeiten kann (24 oder 32)?
Jriver und Dante dann darauf richtig eingestellt?
Alle Buffer und Reaktionszeiten von Dante aufs Minimum gestellt?

LG und viel Hörvergnügen,
Erich
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Beitragvon Salvador » 09.05.2018, 20:26

Hallo Erich,

danke für die Anregungen!

Hast Recht, habe das gerade mal nachgeschaut, der HE-7 DAC kann per I2S 32Bit, muss ich noch einstellen, das läuft noch mit 24 Bit!

Und noch versuchen, die niedrigsten Latenzen einzustellen, wobei ich schon recht niedrig eingestellt hatte. Aber halt noch nicht überall die niedrigsten Werte.

Resampling mache ich per SoX, in JRiver 24 implementiert.

Files aus dem RAM und Dithering null Ahnung, aber muss ich dann mal zusammengoogeln

Danke für die Tipps,
Andi
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Beitragvon Salvador » 10.05.2018, 00:16

So, habe jetzt 32 Bit eingestellt und überall, wo das möglich war die Latenz von 1 mS. Läuft :cheers: Lohn der Mühe von ein paar Mausklicks: :mrgreen:
Einfach nur genial. Mehr Mikrodetails, und ein sehr dynamischer, authoritärer und dabei ganz fein durchzeichneter Bass, der beste, den ich bislang bei mir hören durfte. Der Klang ist wie befreit unf füllt den Klangraum ganzheitlich aus. Toll dabei, dass er gleichzeitig sehr dynamisch und detailreich und trotzdem ganz sanft und selbstverständlich daherkommt. Absolute Weltklasse für mich!

Ok, schau ich mir noch Wiedergabe aus dem RAM per JRiver und das Dithering an. Wäre aber auch jetzt erst recht wieder mit dem bislang bereits Erreichten vollauf glücklich. Faszinierend, das.
Bernd, auch Dir ein herzliches Dankeschön für die Anregung!

Beste Grüße,
Andi
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Beitragvon Bernd Peter » 10.05.2018, 12:47

Hallo Andi,

wie würdest du denn die neue Digitalwelt im Vergleich zu deiner analogen Plattenwelt bewerten?

Nette Grüße

Bernd Peter
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Beitragvon nemu » 10.05.2018, 13:10

Andi, jetzt sag ja nichts falsches! :?

Vinyl rules the world!

Gruß Stephan

P.S. Der jetzt auch Dante mit seinem Rednet d16r verwendet.
„Hört sich ganz okay an!“ :cheers:
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Beitragvon Fujak » 10.05.2018, 13:37

Andi, jetzt sag ja nichts falsches! :?

Dantedigital rules the world!

Gruß Fujak

P.S. Der früher auch Vinyl mit seinem Thorens LP16 verwendete.
„Hörte sich ganz okay an!“ :cheers:
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Beitragvon Salvador » 10.05.2018, 13:50

Hallo ihr drei,

ich schreibe da mal in sagen wir einem Monat konkret was zu.
Die Antwort wird jedenfalls nicht pauschal, sondern differenziert ausfallen, soviel ist jetzt schon mal klar.
Digital klingt jedenfalls jetzt "ganz ok" :cheers:

Aus unserer Hobbysicht ist das die Untertreibung des Jahrhunderts.
Nach alten Audio- und Stereoplaypunkten ( als sie noch was aussagten) hat die Digitalquelle jetzt mal ca. schlappe 20 bw. 5 Punkte zugelegt, um einen subjektiv bewerteten Vergleichsmaßstab heranzuziehen. Ich kann mir da keine Steigerung in diesem Ausmaß mehr vorstellen. Klanglich nicht und konzeptionell/konstruktiv basierend auf meinem fortgeschrittenen Laienwissen auch nicht.

Ich sach mal Dantedigital AND Vinyl rule my world now! :cheers:

Bin SEHR zufrieden mit dem Erreichten!

Andi
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Beitragvon nemu » 11.05.2018, 01:44

Hallo Andi!

Salvador hat geschrieben:Ich sach mal Dantedigital AND Vinyl rule my world now! :cheers:

Bin sehr zufrieden mit dem Erreichten!

Es freut mich sehr, dass Du so zufrieden bist sowohl mit Deinem Digital- wie auch Analogteil.

Auch bei mir macht das Digitalhören mit Dante sehr viel Freude. Gerade auch die Emotionalität und die Langzeittauglichkeit, mit der die Musik vom Digitalteil mittels Dante am Yggdrasil wiedergegeben wird, hat zugenommen. Dies gefällt schon sehr!

Gruß Stephan
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Beitragvon StreamFidelity » 16.06.2018, 11:23

Hallo Andi,

Salvador hat geschrieben:Zum Verkauf steht ein Paar AGM 5.4 in seidenmatt weiß, SN 5.4007+8.

Was kommt denn Neues?

Grüße Gabriel
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Beitragvon Salvador » 16.06.2018, 12:23

Hallo Gabriel,


die AGMs sind wirklich toll, aber ich mag mal etwas (vielleicht ganz) Neues ausprobieren und bin da noch nicht entschieden. Einfach so als "der Weg ist das Ziel"-Erlebnis.

Breitbänder an Röhre mit Subs, Wilson Audio, Möglichkeiten gäbe es viele. Hörner wegen zu geringem Hörabstand und Elektrostaten wegen zu trockener Raumakustik wohl nicht. Werde mich mal in Ruhe durchhören. Nach erfolgtem Verkauf würden meine Gedanken dann konkreter werden.

Solange oder auch weiterhin dauerhaft kann ich mit den AGMs bestens leben. Wer also ohnehin über AGMs nachdachte, kann jetzt über 8000 € sparen und von meiner "Unvernunft" profiteren.

LG,
Andi
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Beitragvon Salvador » 12.08.2018, 17:25

Hallo Bernd, Fujak und Stephan,

um nun nach einigen Monaten auf Bernds Frage einzugehen:

Bernd Peter hat geschrieben:Hallo Andi,

wie würdest du denn die neue Digitalwelt im Vergleich zu deiner analogen Plattenwelt bewerten?

Salvador hat geschrieben:ich schreibe da mal in sagen wir einem Monat konkret was zu. Die Antwort wird jedenfalls nicht pauschal, sondern differenziert ausfallen, soviel ist jetzt schon mal klar.
Digital klingt jedenfalls jetzt "ganz ok" :cheers:

ich bevorzuge immer noch die Schallplatte.

Ich höre am Anfang meiner Hörsessions immer zunächst digital, bis sich die Anlage eingespielt hat und lasse parallel schon mal stumm eine Schallplattenseite durchlaufen, damit alles perfekt eingespielt ist, bevor ich loslege. Wenn die durch ist, schalte ich auf Schallplatte um und den Digitalzweig aus und zumeist auch nicht wieder an.

Der Digitalpart am Anfang zeigt mir, was meine Anlage technisch kann und regt an, ist interessant, spektakulär. Sozusagen der Cappucchino am Anfang. Dabei höre ich digital eigentlich nur noch für Neuerscheinungen, von denen es keine Schallplatte gibt oder von denen ich sie mir nicht kaufe.

Dann schalte ich um auf Platte, lasse mich fallen, und genieße einfach nur noch, äquivalent zu vor dem Röhrenradio im Ohrensessel mit Decke sitzen. Danach komme ich entspannt aus den Sessions.

Die Hörzeit per Schallplatte macht mindestens 66-75% aus, würde ich sagen, und entschleunigt mich perfekt.

Beste Grüße,
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