Andi (AGM 5.4, Abacus C-Box 4, C-Box 2)

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Bei Vorstellungen steht die persönliche, subjektive Erfahrungswelt des Verfassers im Vordergrund. Insbesondere soll die Vorstellung als "Visitenkarte" des Mitglieds gewürdigt bzw. respektiert werden. Dialoge sollten hier vorrangig mit dem Verfasser und nicht mit Dritten geführt werden. Siehe auch die Forumsregeln.

Beitragvon Salvador » 26.03.2018, 14:02

Hallo zusammen,

in der Werkstatt und im Wohnzimmer eines hier mittlerweile gut bekannten Bastlers und Kenners der Materie tut sich und erklingt derzeit Folgendes:

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:cheers:

Bezüglich meines DACs habe ich realisiert, dass eine Umrüstung des alten DAC-Eingangs-Boards meines HE-7 NOS dazu führen würde, dass ich die Bypass-Funktion bei NOS-Betrieb verlieren würde, bei der der DAC im synchronous mode läuft. Nur im Bypass/synchronous mode kann ja die Neutron Star 2 Clock über das Micromedia-Board ihre Vorteile voll ausspielen. Beim Singularity Eingangsboard gibt es diese Bypass/Synchronous mode-Option zwar auch, aber nicht für NOS mit analogen Filtern, sondern nur für OS oder NOS mit digitalen Filtern. Ich werde also das Singularity upgrade nicht machen, da ich mit einem NOS DAC mir rein analogen Filtern hören mag :)
Dem gebe ich dann also hoffentlich bald das oben Gezeigte (ohne reclocking-Board) als Futter.

Bin sehr gespannt!!!!

Beste Grüße,
Andi
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Beitragvon Fujak » 26.03.2018, 15:53

Hallo Andi,

mir fallen drei Dinge auf, die ich überdenken würde, falls es sich bei der Versuchsanordnung um den beabsichtigten Endzustand handelt:

1. Ich würde statt der 12 V für das Board unbedingt die 3,3V nehmen, da man dadurch den DC-DC-Konverter und Regler umgeht. Das Klangbild, welches durch diese Maßnahme entsteht, dürfte dem mehr entgegenkommen, was Du bevorzugst: Mehr Ruhe, mehr Fluss, mehr Details, mehr Wärme.

2. Die Kapazität des Silmics könnte zu groß gewählt sein, in dem Falle würde das Klangbild eher in eine gemütliche/träge Gangart driften. Entweder kleinere Kapazität (max. 100µF) oder einen kleineren Glimmerkondensator parallel einfügen. (Ich nehme an, dass der originale Elko stillgelegt wurde (ansonsten wären die Segnungen des SilmicII dahin).

3. Verdrillte Stromzuleitungen klingen enger und gegen den Uhrzeigersinn verdrillt sauberer (warum auch immer).

Ich bin gespannt, was Du nach dem Einbau in Deinen DAC berichten wirst.

Grüße
Fujak

P.S.: Edit: Ich sehe gerade, dass es sich ja um Erichs Werkbank handelt. Dann bist Du natürlich in besten Händen, und er setzt ja die 3,3V eh um, indem er "vorne" beim früheren 12V-Zugang reingeht (sodass es für mich wie 12V aussah). Also alles bestens damit. Die anderen beiden Punkte bleiben aus meiner Sicht überdenkenswert.
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Beitragvon v_erich » 26.03.2018, 17:09

Hallo Fujak,

ja, die 3V3 sehen aus dem Winkel so aus, ist aber eh wie gewohnt mit LiFePo direkt.

Mit dem Silmic hab ich folgende Werte getestet:
Polymer 560µ/6,3V: mein bisheriger Klangstandard mit dem Board
Silmic II 100µ/50V: etwas wärmer, Impulse ganz leicht runder aber kein Detailverlust
Silmic II 470µ/25V: noch etwas wärmer, kein weiterer Impulsverlust, Details wie bei 100µ
Leider die Silmic's nur mit einigen wenigen Betriebsstunden eingespielt, der Polymer ist/war da schon einige Wochen drauf.

Mir hat in meiner Konstellation der Silmic II 470µ am besten gefallen, hatte den analogsten Charakter ohne Details zum Polyer zu verlieren.
Das verdrillte Kabel hat Andi sich so gewünscht, ich hab da ehrlicherweise bei den kurzen Stück zwischen Akku und Danteboard bei mir (ca. 20cm) zwischen Kupferlitzenresterl und Starquad Silber Teflon keinen Unterschied gehört. Evtl. ist da mein Setup/Ohr an seiner Grenze.

Die Clock hat dann bei mir doch einiges wieder verbessert, gerade Hitergrundgeräusche (etwas Live Publikum) oder Pfeifen & Fingerschnippen sind viel realistischer geworden.
Werde bei mir auch eine Clock einbauen, aber die kleinere Version.

Bei mir werde ich noch mit Andis Board+Clock aber ohne Reclockerplatine testen, mal schauen wie das klingt.

Schöne Grüße,
Erich
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Beitragvon Fujak » 26.03.2018, 17:32

Hallo Erich,

das ist ja eine richtige Versuchsreihe mit den Silmics. Es zeigt sich, dass hier Kapazität und Spannungsbereich gleichermaßen eine Rolle spielen. Die Silmics werden erst ab 30-40 Stunden noch mehr Detailauflösung und Fluss bringen.

So, nun habe ich Dir hoffentlich den Mund noch ein bißchen wässrig(er) gemacht. :P

Grüße
Fujak
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Beitragvon Salvador » 26.03.2018, 17:59

Und mir auch! :)
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Beitragvon Fujak » 26.03.2018, 22:07

Hallo Andi,

ja, das hoffe ich doch. Da für Dich insgesamt der Unterschied noch größer sein wird als bisher, müssten in Deinem Mund eine ausdiophile Tsunami-Welle über Dich hereinbrechen. :P

Grüße
Fujak
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Beitragvon Salvador » 26.03.2018, 22:09

Oha, Schluck! ;)
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Beitragvon nemu » 28.03.2018, 10:52

Fujak hat geschrieben:... eine ausdiophile Tsunami-Welle über Dich hereinbrechen. :P

Ich komme mit dem Surfbrett in Hannover vorbei!

Gruß Stephan
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Beitragvon Salvador » 28.03.2018, 12:29

Hallo Stephan,

sehr gerne!

Die letzten Meldungen des lokalen Tsunamifrühwarnsystems ergaben sogar, dass es noch ein Nachbeben mittlerer Amplitude gab:

Mit der Reclockerplatine klingt es sogar noch besser als ohne, die gute Clock vorausgesetzt. Die muss also auch noch rein und muss erst noch bestellt und von Erich ein-/angebaut werden. Dauert also alles nochmal 2-3 Wochen länger. Egal, sehr gutes Ding viel besonders viel Weile haben. Freue mich drauf! Kannst dann gerne vorbeikommen! :)

LG,
Andi
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Beitragvon SolidCore » 28.03.2018, 14:36

Hallo Erich

Das mit den Silmics kann ich bestätigen. Unter 100 Stunden fehlt dir Auflösung. Neu eingelötet erwecken sie sogar teilweise den Eindruck, sie taugen nichts.
Interessanterweise klingt, zumindest bei einem DDC und 5V, die 50V Version eines Silmics
mit mehr Stabilität als der mit 25V. Nun reden wir aber bereits von penibelsten Nuancen.

Wenn man die Kapazität erhöht, besonders an Reglern, darauf achten, das man Wärme nicht mit Gemütlichkeit verwechselt.

Gruss
Stephan
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Beitragvon Salvador » 04.05.2018, 16:06

Jaaaaa, Tsunami!!! :cheers:

Muss mich jetzt erstmal die Tage in Ruhe einhören bevor ich ein angemessen beschriebenes Urteil dokumentieren kann. Obwohl es mich in den Fingern juckt, bereits jetzt mit Superlativen rauszuhauen, denn GEFÄLLT ist das Urteil bereits :) :cheers:

Beste Grüße,
Andi
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Beitragvon easy » 04.05.2018, 18:41

Na, also geht doch. :cheers:
Dann geniesse die für dich neue Wiedergabe.

Schöne Grüsse von der belgischen Küste bei traumhaften Wetter
Reiner
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Beitragvon beltane » 04.05.2018, 19:02

Hi Andi,

prima und freut mich sehr für Dich - bin schon gespannt, die klanglichen Auswirkungen in Ohrenschein zu nehmen.... :cheers:

Liebe Grüße

Frank
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Beitragvon Salvador » 08.05.2018, 21:06

So, die neue Quelle kommt aus der Mitte deutlicher und druckvoller, sehr willkommen, hat eine größere räumliche Tiefe, hat mehr Fleisch an den Knochen, mehr Bass und Fundament und klingt plastischer, und ist feiner nuanciert und natürlicher. Mehr Mikrodetails. Besserer Musikfluss, mehr Emotionalität, schöne Klangfarben. Ob es an JRiver liegt oder nicht oder dem Upsampling, es klingt auch smoother und entspannter, Schärfe viel weniger, etwas weniger dynamisch, das koennte aber auch das Fehlen bestimmter Artefakte sein. Breitere Bühne.

Insgesamt ist das so gut, dass die Motivitation für weitere Optimierungsmaßnahmen gleich Null ist. Ok, hatte pauschal noch Audiophile Optimizer drüberlaufen lassen. Verglichen habe ich aber nicht, bleibt einfach so, wie gesagt, warum weitere Zeit verschwenden, wenn man so toll hören kann.

Beste Grüße,
Andi
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Beitragvon Salvador » 08.05.2018, 21:24

Und ok, zeitgleich habe ich meine Stromversorgung für Vorverstärker und PhonoPre noch um einen audio-gd HE-350 erweitert :cheers: .
Dieser steckt in einer der Steckdosen für einfach gefilterte Analoggeräte des MfE NF-3 und hat den Erdungsschalter auf "on upon".

Jetzt sind nur die AGMs ungefiltert, DAC, Pre, Phonopre haben MfE-Filterung plus audio-gd HE-Sinusstromgenerator, Dante mit Clock ist Akkuversorgt. Das ist schon nicht schlecht.

Beste Grüße,
Andi
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