Andi (AGM 5.4, Abacus C-Box 4, C-Box 2)

audiophile Biografien unserer Mitglieder
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Bei Vorstellungen steht die persönliche, subjektive Erfahrungswelt des Verfassers im Vordergrund. Insbesondere soll die Vorstellung als "Visitenkarte" des Mitglieds gewürdigt bzw. respektiert werden. Dialoge sollten hier vorrangig mit dem Verfasser und nicht mit Dritten geführt werden. Siehe auch die Forumsregeln.

Beitragvon Salvador » 21.02.2018, 16:12

Hallo Bernd,

schön, dass Du mir mit Deiner neuesten Errungenschaft und missionarischem Eifer einen Besuch abgestattet hast.

Ja, es hat sich so einiges getan bei mir seit Deinem letzten Besuch, und neben den von Dir beschriebenen Änderungen habe ich ja u.a. jetzt auch eine AC/DC-Stromfilterung für alle Komponenten, einen BAT VK51 SE- Vorverstärker, die NOS-Version des audio-gd HE-7 auf Bypass gejumpert, neue Stromkabel, neue Signalkabel, andere Feinsicherungen in den Geräten, neue Unterstellbasen aus Schiefer usw. J

So konnten wir also beide bei unserem Treffen eine neuartige und sehr schöne, bislang so nicht gekannte Wiedergabequalität für eine der beiden gehörten Quellarten kennenlernen. Du die hochwertige Wiedergabe über ein gutes Analogsetup und ich konnte Hörerfahrungen mit Dante über Dein getuntes Mikromediabord sammeln. Dante klang für mich dunkler und voller als mein digitales Setup, sehr angenehm und ganzheitlich. Nach Hinweis von Bernd erschien auch die Abbildung tatsächlich tiefer gestaffelt zu sein.

Das war wie immer ein sehr angenehmes Treffen und hat mir viel Spaß gemacht.

Und ja, wie Du mich kennst, werde ich da jetzt keine/wenig Kompromisse machen, stimmt. Ich werde mir jetzt auch ein Dante-Setup aufbauen und die Planungen laufen schon auf Hochtouren, aber Eile mit Weile, das will ordentlich geplant und ausgeführt sein. Zum Glück habe ich Unterstützung von einem sehr netten Forumsmitglied zugesagt bekommen. Nur so viel vorab, die Neutron 2 Clock ist schon bestellt, ein Micromedia-Dante-Device habe ich bereits. Bis alles endgültig fertig ist, können aber leicht noch 2 Monate ins Land gehen und bis dahin höre ich zufrieden Schallplatte, ein weiterer Vorteil von zwei so unterschiedlichen Quellen, wenn man an einer schraubt/optimiert/wartet, kann man mit der anderen „recht ansprechend“ Musik hören.

Dir vielen Dank für den Besuch und auch für Deine Unterstützung bei Fragen im Hintergrund,
Liebe Grüße,
Andi
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Beitragvon Bernd Peter » 21.02.2018, 16:34

Hallo Andi,

stell doch mal ein Bild von deinem Wischmop ein, so ein Kerlchen ist mir bis dato noch nicht untergekommen.

So was von clever und temperamentvoll, ausgebufft und liebenswert.

Gruß

Bernd Peter
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Beitragvon Salvador » 21.02.2018, 16:58

Er meint den Hund.....
Schick ich Dir privat ;)
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Beitragvon Salvador » 28.02.2018, 22:22

Hallo zusammen,

diesbezüglich:

Bernd Peter hat geschrieben:Nun ja, Andi wird das nun auch anpacken, wie ich ihn kenne, macht er da bei der technischen Ausführung wenig Kompromisse.

sieht meine derzeit geplante Aktualisierung der Digitalquelle so aus:

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Gibt es dazu Einwände oder ist das prinzipiell in Ordnung so?

Beste Grüße,
Andi
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Beitragvon Thor_7 » 01.03.2018, 06:48

Guten Morgen Andi,

auf die Riserkarte für die JCat Karte müsstest du verzichten können. Diese scheint keinen Strom über die PCIe Schnittstelle zu beziehen. Entweder extern oder intern über einen LP4 (Molex) Anschluss.

Viele Grüße
Thorben
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Beitragvon Salvador » 01.03.2018, 10:00

Hallo Thorben,

die Risercard greift nur den Datenverkehr am PCI-Slot des Mainbords ab, aber nicht die Stromversorgung. Durch das USB3-Kabel fließen zur Risercard also nur die Datenleitungen und die Signalmasse (ok, da besteht also noch Verbindung zum Mainbord, GANZ sauber ist es so nicht).

Die Risercard samt PCI-Slot und die darin steckende JCAT Netzwerkkarte lassen sich dann mit sehr sauberen 5V durch ein Linearnetzteil direkt versorgen, und diese 5V kommen nicht aus dem restlichen PC. Auf der Risercard selbst hatte Erich auch noch etra Puffer-Elkos und einen besseren 5V auf 3,3V Spannungsregler verbaut, so dass auch bessere 3,3V eine Karte versorgen. Wahrscheinlich ist das auf der JCAT selbst aber auch bereits optimiert, wenn man sie wie vorgesehen mit separaten 5V versorgt. Bzgl. Stromversorgung stellt die Einheit aus Risercard samt PCI-Slot und JCAT dann quasi eine separate Netzwerkeinheit innerhalb des Audio-PCs dar. Und eigentlich nicht innerhalb, denn ich habe diese Einheit sogar über das USB3-Kabel aus dem PC-Gehäuse rausgeleitet und in einem EM-geschirmten Extragehäuse, was Störeinstrahlungen aus dem restlichen PC vorbeugt.

Was ich noch als m.M. wichtig hervorheben wollte ist, dass bei der von mir erdachten Lösung der Audio-PC/LAN-Musikrenderer für Dante nur die Musik streamen muss. Upsampling ist ausgelagert (NAS), DDC ist ausgelagert (Dante-Device), D/A-Wandlung erfolgt im DAC, Wifi ist aus (da Steuerung über iPad und Wifi über den Router), aber auch Onbord LAN ist sogar aus (wegen der JCAT-Karte, die zwei LAN-Anschlüsse hat). Und es erfolgt durch Verwendung eines sehr hochwertigen optimierten Switches (AQVOX Switch SE) keine/reduzierte Störeintragung über das LAN-Kabel in den Renderer und das Signal sollte überhaupt eine hohe/bessere Qualität haben. Das sollte insgesamt für den LAN-Renderer-PC gute Arbeitsbedingungen bedeuten.

Grüße,
Andi
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Beitragvon Thor_7 » 02.03.2018, 08:57

Hallo Andi,

eine solche Trennung ist wichtig, so denke ich auch. Aber ist es nicht so, dass die JCAT Karte sowieso nur den PCIe Bus abgreift und nicht den Strom aus dem PCIe Sockel bezieht?! Dann wäre es doch viel eleganter die Karte direkt zu installieren, als wieder auf USB (und diese zusätzlichen Wandlung) zu setzen?

Hast du das Schmuckstück schon erhalten?

Viele Grüße
Thorben
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Beitragvon Salvador » 02.03.2018, 12:13

Hallo Thorben,

erhalten ja, aber es wird noch gebastelt und erst am Ende alles zusammengebaut.
Ich denke, das dauert alles in allem noch vier Wochen, bis alles fertig ist.

Die Risercard brauche ich in jedem Fall, da ich ein flaches PC-Gehäuse habe und die Karte da direkt eingesteckt nicht reinpasst und ausserdem habe ich durch die Auslagerung halt wie gesagt noch einen EM-Schirm um die Karte.

Grüße,
Andi
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Beitragvon v_erich » 02.03.2018, 14:08

@Thorben:

Es wird bei so einer Risercard nicht auf USB umgesetzt, es werden die PCIe Signale über ein USB3 Kabel transportiert, da das Kabel auch für ähnlich hohe Frequenzen ausgelegt ist, hat aber mit USB als Schnittstelle nichts zu tun.

Gruß,
Erich
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Beitragvon Thor_7 » 02.03.2018, 15:40

Hallo Erich, hallo Andi,

ach da war mein Denkfehler, es wird "nur" ein USB 3.0 Kabel eingesetzt. :)

Viele Grüße,
Thorben
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Beitragvon Salvador » 09.03.2018, 20:53

Hallo zusammen,

Bild

nachdem sich die Hinweise verdichten, dass bei Dante eine ultimative Optimierung des digitalen Zuspielers durch eine Zwei-PC-Lösung nicht auch noch den ultimativen klanglichen Zugewinn erbringt (wenn überhaupt), sondern schnelle Verfügbarkeit innerhalb des Abspielers eine größere Rolle spielen könnte, sieht die von mir angestrebte Lösung nun wie folgt aus:

(1) Es wird auf eine Lösung mit nur einem PC hinauslaufen. Der Audio-PC wird Windows Server 2016 als Betriebssystem haben, mit JPlay, minimiserver zum Up-/Downsamplen, DVS und Dante-controller, da dann noch Audiophile Optimizer drüber. Zunächst kein Win aus dem RAM.

(2) JCAT, nun ohne Risercard und versorgt von einem Zerozone 5V-Linearnetzteil. SSD-Festplatten eingebaut dienen als lokaler Musikfilespeicherort. Abspielen über minimserver an JPlay-streamer an Dante-Karte. Wifi deaktiviert, Steuerung über Linn Kinsky/iPad und den Wifi-Router an den Audio-PC per LAN.

(3) Die Dantecard erhält die etablierten Modifikationen, 3,3V-Batteriestromversorgung und (4) bessere Neutron Star 2 Clock, ebenfalls mit Batterieversorgung 12V. Die Dantecard füttert per I2S den (5) nun auf HE-7 Singularity upgegradeten audio-gd DAC.

Die LAN-Kabel (A) und (B) sind zunächst Meicord Opal CAT6 ungeschirmt.

Mit Hilfe von guten Ratgebern und unter technischer Hilfe, für die ich bereits jetzt sehr dankbar bin, wird das hoffentlich wie gewünscht gelingen, aber sicherlich noch 4 Wochen dauern, bis es läuft. Eile mit Weile. Ich werde berichten.....

Beste Grüße,
Andi
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Beitragvon Salvador » 26.03.2018, 14:02

Hallo zusammen,

in der Werkstatt und im Wohnzimmer eines hier mittlerweile gut bekannten Bastlers und Kenners der Materie tut sich und erklingt derzeit Folgendes:

Bild

:cheers:

Bezüglich meines DACs habe ich realisiert, dass eine Umrüstung des alten DAC-Eingangs-Boards meines HE-7 NOS dazu führen würde, dass ich die Bypass-Funktion bei NOS-Betrieb verlieren würde, bei der der DAC im synchronous mode läuft. Nur im Bypass/synchronous mode kann ja die Neutron Star 2 Clock über das Micromedia-Board ihre Vorteile voll ausspielen. Beim Singularity Eingangsboard gibt es diese Bypass/Synchronous mode-Option zwar auch, aber nicht für NOS mit analogen Filtern, sondern nur für OS oder NOS mit digitalen Filtern. Ich werde also das Singularity upgrade nicht machen, da ich mit einem NOS DAC mir rein analogen Filtern hören mag :)
Dem gebe ich dann also hoffentlich bald das oben Gezeigte (ohne reclocking-Board) als Futter.

Bin sehr gespannt!!!!

Beste Grüße,
Andi
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Beitragvon Fujak » 26.03.2018, 15:53

Hallo Andi,

mir fallen drei Dinge auf, die ich überdenken würde, falls es sich bei der Versuchsanordnung um den beabsichtigten Endzustand handelt:

1. Ich würde statt der 12 V für das Board unbedingt die 3,3V nehmen, da man dadurch den DC-DC-Konverter und Regler umgeht. Das Klangbild, welches durch diese Maßnahme entsteht, dürfte dem mehr entgegenkommen, was Du bevorzugst: Mehr Ruhe, mehr Fluss, mehr Details, mehr Wärme.

2. Die Kapazität des Silmics könnte zu groß gewählt sein, in dem Falle würde das Klangbild eher in eine gemütliche/träge Gangart driften. Entweder kleinere Kapazität (max. 100µF) oder einen kleineren Glimmerkondensator parallel einfügen. (Ich nehme an, dass der originale Elko stillgelegt wurde (ansonsten wären die Segnungen des SilmicII dahin).

3. Verdrillte Stromzuleitungen klingen enger und gegen den Uhrzeigersinn verdrillt sauberer (warum auch immer).

Ich bin gespannt, was Du nach dem Einbau in Deinen DAC berichten wirst.

Grüße
Fujak

P.S.: Edit: Ich sehe gerade, dass es sich ja um Erichs Werkbank handelt. Dann bist Du natürlich in besten Händen, und er setzt ja die 3,3V eh um, indem er "vorne" beim früheren 12V-Zugang reingeht (sodass es für mich wie 12V aussah). Also alles bestens damit. Die anderen beiden Punkte bleiben aus meiner Sicht überdenkenswert.
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Beitragvon v_erich » 26.03.2018, 17:09

Hallo Fujak,

ja, die 3V3 sehen aus dem Winkel so aus, ist aber eh wie gewohnt mit LiFePo direkt.

Mit dem Silmic hab ich folgende Werte getestet:
Polymer 560µ/6,3V: mein bisheriger Klangstandard mit dem Board
Silmic II 100µ/50V: etwas wärmer, Impulse ganz leicht runder aber kein Detailverlust
Silmic II 470µ/25V: noch etwas wärmer, kein weiterer Impulsverlust, Details wie bei 100µ
Leider die Silmic's nur mit einigen wenigen Betriebsstunden eingespielt, der Polymer ist/war da schon einige Wochen drauf.

Mir hat in meiner Konstellation der Silmic II 470µ am besten gefallen, hatte den analogsten Charakter ohne Details zum Polyer zu verlieren.
Das verdrillte Kabel hat Andi sich so gewünscht, ich hab da ehrlicherweise bei den kurzen Stück zwischen Akku und Danteboard bei mir (ca. 20cm) zwischen Kupferlitzenresterl und Starquad Silber Teflon keinen Unterschied gehört. Evtl. ist da mein Setup/Ohr an seiner Grenze.

Die Clock hat dann bei mir doch einiges wieder verbessert, gerade Hitergrundgeräusche (etwas Live Publikum) oder Pfeifen & Fingerschnippen sind viel realistischer geworden.
Werde bei mir auch eine Clock einbauen, aber die kleinere Version.

Bei mir werde ich noch mit Andis Board+Clock aber ohne Reclockerplatine testen, mal schauen wie das klingt.

Schöne Grüße,
Erich
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Beitragvon Fujak » 26.03.2018, 17:32

Hallo Erich,

das ist ja eine richtige Versuchsreihe mit den Silmics. Es zeigt sich, dass hier Kapazität und Spannungsbereich gleichermaßen eine Rolle spielen. Die Silmics werden erst ab 30-40 Stunden noch mehr Detailauflösung und Fluss bringen.

So, nun habe ich Dir hoffentlich den Mund noch ein bißchen wässrig(er) gemacht. :P

Grüße
Fujak
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