Andi (AGM 5.4, Abacus C-Box 4, C-Box 2)

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Beitragvon Salvador » 10.01.2019, 22:41

So, letzter Teil de Geschichte (3):

die Software. Ich bin auf Anraten von Erich von JRiver auf Audirvana für u.a. Win Server 2016 umgestiegen.
In der Tat klingt das dann nochmal natürlicher.

Da "drüber" läuft dann der Audiophile Optimizer in den Settings 1 B.

Und da "drüber" dann noch der Fidelizer.

Wie klingt's, nun, nachdem alles final aufgesetzt wurde und ich schon mal so 10 Tage reinhören konnte?

Einfach klasse. Das ist jetzt wieder die beste digitale Quelle, die ich bislang hier spielen hatte. Ich könnte jetzt hier eine DINA4-Seite an Klangbeschreibungsmonolog verfassen, aber irgendwie wird das (Schreiben darüber!) langweilig und ich mag es so kurz zusammenfassen:
Es klingt jetzt genau so wie ich es immer wollte. Es ist faszinierend detailreich und präzise mit druckvollem tiefem aber immer noch natürlich wirkendem (leicht vollem) Bass und die Stimmen kommen schön druckvoll und plastisch. Es ist ausreichend dynamisch, aber auch entspannend und die Höhen kommen ganz sanft und vollkommen artefaktfrei (für mich SEHR wichtig). Klangfarben ganz toll, leuchtend, leicht warm. Detailreichtum; Basspräzision, Räumlichkeit und Abbildungspräzision halt AGM5.4. Für mich entspricht das meinem klanglichen Ideal zu 100%.

Und im Vergleich zu Platte? Die digitale Quelle hat jetzt nochmal so einen Sprung gemacht, sowohl bzgl. Detailreichtum, aber auch bzgl. Natürlichkeit und Artefaktfreiheit, dass ich ca. 1 Woche gar keine Platte hören wollte, hat eh keine Chance, dachte ich. Von den Umbaumaßnahmen des Hörraums hat aber auch die Plattenwiedergabe profitiert. Bei Johnny Cash gestern war auch Platte ein Hochgenuss. Platte knistert halt manchmal, die Stimme kam sonorer, voller, aber auch leicht dunkler. Digital wirkt die gleiche Aufnahme leicht flacher, aber präziser, mit leuchtenderen Klangfarben in den oberen Mitten, ohne Rauschen, Rumpeln oder Knistern, mit mehr Details. Nach objektiven Gesichtspunkten ist jetzt digital wieder vorne, aber subjektiv hatte auch das Plattehören seinen vollberechtigten Reiz. Und bei vielen Aufnahmen ist die Platte als Quellmaterial das Medium der Wahl, weil die Pressung besser klingt als digital erhältliches Material. Ergo, beides genussvoll betreiben, zu gleichen Anteilen, nach Lust und Laune :)
Derzeit halt viel digital, weil es die digitale Musiksammlung neu zu entdecken gilt :cheers:

Für Platte habe ich mir jetzt einen Vibrationsnadelreiniger besorgt (Ultraschall ist das nicht) und das ist schon gut, das ab und zu mal zu machen. Und für die 10 Röhren in der PhonoPre habe ich mir jetzt auch noch so Tubedamper bestellt von Herbie's Audioshop, um den Hochtonglare ein bisschen wegzubekommen.
Dann müsste es dann aber auch gewesen sein.


Bin mal gespannt, was zukünftige Besucher sagen werden, die die Anlage von früher kannten.

Grüße,
Andi
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Beitragvon beltane » 10.01.2019, 22:59

Hallo Andi,

da ich die neue digitale Quelle inkl. der räumlichen Anpassungen etc. ja schon hören durfte:

Stimme Dir vollkommen zu - das ist klasse geworden! Und der klanglichen Beschreibung des Digitalteils kann ich mich nur anschliessen. Top!

Bin beim nächsten Besuch dann mal auf den Vergleich analog - digital gespannt.

Wünsche Dir viel Hörgenuss und spannende musikalische Entdeckungen.

Viele Grüße

Frank
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Beitragvon Radiohörer » 10.01.2019, 23:01

...also ich wäre weiter sehr neugierig und dankbar, in deinen Räumlichkeiten mal hören zu dürfen...
Beste Grüße, Balázs
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Beitragvon DocM » 11.01.2019, 19:58

Hallo Andi,

Glückwunsch für das erreichte Wohlbefinden und die Austattung bzw. Optik Deines Hörraums. Ich freue mich für Dich. :cheers:

Deine AGM 5.4 kenn ich ja noch aus Deiner Wohnung als ich den G-ADS DAC abgeholt hatte. Rückblickend meine ich, dass vor allem die Akustik und die Vielzahl der Absorber (auch seitlich vom Hörplatz, oder?) irritierend auf meine damaligen Hörgewohnheiten wirkten.

Umso mehr würde es auch mich interessieren igendwann mal Deine aktuelle Anlage im optimierten Hörraum hören zu dürfen. Wäre auch interessant für Inspirationen für eine auch bei mir geplante Optimierung der Akustik. Vorausgesetzt Du verkraftets noch einen Interessenten :wink:

Gruß
Marcus
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Beitragvon DocM » 13.02.2019, 18:34

Hallo Andi,

vielen Dank für die gemeinsame gestrige Hörsession, die mir sehr großen Spaß gemacht hat.

Dein großzügig bemessener Hörraum hat eine sehr trockene aber auch sehr angenehme Akustik und verleitet durch die wohnliche Atmosphäre, die symmetrische Anordnung und die Lichtgestaltung zum entspannenden Zuhören und Genießen. Das bestärkt mich im Streben nach einer ebenfalls akustisch optimierten Hörumgebung.

Ich kann aus voller Überzeugung sagen, dass Dein aktuelles digitales Setup in meinen Ohren hervorragend spielt und sehr gelungen abgestimmt ist. Dies vereint für mich einen durchaus hohen Detailreichtum mit schönen strahlenden Höhen ohne irgendwelche nervigen oder störenden Anteile sowie eine superbe Fokussierung einzelner Instrumente und Stimmen bei toller Räumlichkeit und Bühnenabbildung. Die Ruhe und Souveränität im Klangbild trägt dabei für mich enorm zur empfundenen Entspannung bei.

Die Handhabbarkeit und Bedienbarkeit Deines Audio-PC´s mit Dante würde mich allerdings persönlich im Vergleich zu meiner komfortabel per Ipad steuerbaren Streamerlösung etwas stören. Aber das Klangergebnis spricht letztendlich doch eindeutig für sich und fehlende Möglichkeiten zum Titelsprung haben sicherlich auch Vorteile. :D

Mein Dir wohlbekannter Linn G-ADS0-DAC konnten wir mit etwas Mühe bei der Einrichtung im Netzwerk in Deiner Kette zum Spielen bringen. Mich hatte interessiert wie groß die Unterschiede zu Deiner ausgefeilter Digitalkette sein würden. Das Ergebnis hat mich ehrlicherweise bei deutlich geringerer Abbildungsschärfe (aufgeblähten Instrumenten/Stimmen bei unpräziserer Phantommitte) und tendenziell etwas harscheren Obertöne beim Linn nicht überzeugt. Möglicherweis lag es u.a. auch an der natürlich unveränderten Anlagenkonfiguration mit der BAT-Röhrenvorstufe bei oder auch meinem mitgebrachten wirklich sehr günstigen und viel zu langen LAN-Kabel oder auch der Aufstellung. Ich schätze die Performance des Linns in meiner Anlage zuhause durchaus höher ein. Letztendlich zeigt es aber auch wie weit Du mit Deiner peniblen Optimierung in allen möglichen Teilbereichen in der digitalen Kette gekommen ist.

Wir hatten zum Schluss nur kurz in eine aufgelegte Platte hineingehört, um auch mal die analoge Kette hören zu können. Vielleicht war das aufgrund Zeitmangels etwas zu kurz, um mir wirklich eine umfassende Meinung bilden zu können. Ich habe auch keinerlei relevanten Hörerfahrungen mit analogen Plattenspieler-Setups, so dass ich die Performance evtl. nur bedingt einschätzen kann. Allerdings klang für mich auch diese Wiedergabekette unglaublich souverän, plastisch, mitreißend und einfach schön. Toll finde ich, dass Du die Wahl hast zwischen diesen sehr hochwertigen Wiedergabeketten analog oder digital wechseln zu können.

Ich wünsche Dir immer ausreichend Zeit, um dieses Setup regelmäßig genießen zu können... :cheers:

Gruß
Marcus
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Beitragvon Salvador » 15.02.2019, 17:19

Hallo Marcus,

vielen Dank für Deinen Besuch, den interessanten und schönen Hörvergleich, der in Bezug au den G-Linn auch eine Zeitreise zurück in die eigene Hobby-Vergangenheit war, die musikalischen Anregungen durch Deine mitgebrachten Testtracks, sowie für die sehr treffende Zusammenfassung unserer geteilten Wahrnehmungen an dem Abend Deines Besuchs.

Ich freue mich über weiterhin regen Austausch und wünsche Dir allseits Happy Listening,

Andi
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Beitragvon Salvador » 21.02.2019, 22:16

Habe gestern von meinem Nachbarn die Schallplattensammlung seines Vaters geschenkt bekommen, mehr als 200 Platten in bestem Zustand, Schwerpunkt 70er Jahre. Ein Traum! Da habe ich Jahre dran zu waschen, archivieren, entdecken, hören. So viele für mich persönliche "Schätze" bei, ein Traum! :)
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Beitragvon easy » 21.02.2019, 22:36

Andi,
du scheinst ein Glückspilz zu sein. Solche Nachbarn hätte ich auch gern.
Viel Spaß beim durchstöbern.

Beste Grüße
Reiner
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Beitragvon Twity » 21.02.2019, 22:42

Hi Andi, Glückwunsch :) ich hab diese Woche auch von einen Bekannten 700 Platten geerbt.
70er 80er und etwas aus den 90er sogar eine Platte von Pink Floyd the wall mit Autogramm.
Ich schwebe genau so wie du im siebte Himmel und kann deine Begeisterung sehr gut nachvollziehen.

Viel Spaß beim auflegen und waschen :)))
Grüße Wasfi
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Beitragvon Hans-Martin » 21.02.2019, 23:36

Hey ihr Beiden, ich stelle gerade fest, ich habe wohl nicht die richtigen Freunde... :wink:
Ich wünsche euch viel Spaß und weiterhin Freude mit dem Sammlungen!
Grüße
Hans-Martin
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Beitragvon tom539 » 21.02.2019, 23:46

Auch von mir Glückwunsch und viel Spaß mit den Neuzugängen :cheers:

Musikalische Grüße
Tom
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Beitragvon Salvador » 22.02.2019, 18:11

Vielen lieben Dank euch allen! :)
Und Wasfi, spätestens jetzt muss ja ein ordentlicher Plattenspieler bei, schreib doch mal etwas dazu in Deinem Thread!

LG,
Andi
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Beitragvon Salvador » 15.03.2019, 17:45

Liebe Mitleser,

obgleich es Marcus zuletzt ja bereits schon hervorragend gefallen hat, wird es wieder einmal Zeit, das Hobby-Tagebuch zu pflegen, da ich doch noch viele kleinere bis mittlere Baustellen angegangen bin, die ich schon länger auf der Liste hatte. Jetzt war Zeit, Lust, und nach Verkauf von nicht benötigtem Zubehör auch etwas Kleingeld da, um einige Dinge anzugehen.

1. Ganzflächig Shaggy Deluxe-Teppich auch seitlich und hinter dem Hörplatz, aus optischen und akustischen Gründen.
2. 6H30P NOS-Tubes in meiner Phono-Vorstufe
3. Einen dezidierten Netzfilter nur für den Audio-PC
4. Bereits zuvor schon mal etablierte Hardwareoptimierungsmaßnahmen im Dante-Audio-PC anwenden
5. Konsequente Entkopplung aller bislang nicht behandelten Geräte inklusive aller Netzteile mit Sylomerpads
6. Optimierung der Strom- und Signalkabel für meine beiden Audio-Quellen

Detaillierte Posts mit Fotos und Erfahrungen zu den einzelnen Punkten werden folgen.

Beste Grüße,
Andi
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Beitragvon Salvador » 17.03.2019, 12:40

5. Konsequente Entkopplung aller bislang nicht behandelten Geräte inklusive aller Netzteile mit Sylomerpads

So, ich fange hier mal unchronologisch an, da doch die Diskussionen und der Austausch im Forum gerade aktuell wieder in Gerätebasenthread und in Gerts Thread zu Sylomer-Gerätebasen sehr rege sind.

Hier meine Lösung zum Thema.
Ich habe mir die Sylomerpads von Concertmeister.de bestellt, dazu dann Stahlringe vernickelt in 32 mm Innendurchmesser und mit 4 mm Dicke, das Stück zu knapp 50 Cent bei Amazon, und noch Holzscheiben aus dem Bastelbedarf, das Stück zu 15 Cent, in 35 mm Durchmesser.
Der Ring ist etwas enger als der Durchmesser der Pads, wodurch er sich perfekt aufziehen lässt und gut hält. Er beugt einem Plattdrücken der Pads bei Gewichtsbelastung vor.
Die Holzscheibe lege ich lose obenauf und sie verhindert bei kleinen/spitzen Gerätefüßen bis hin zu Spikes ein Durchbohren des Sylomers und bedingt eine gleichmäßige Gewichtsbelastung.
Kostenpunkt je Einheit sind 3 Euro.

Klanglich habe ich bislang die allgemeine Stromversorgung der gesamten Anlage und des Digitalteils damit optimiert. Das Ergebnis war ein bzgl. Abbildungsschärfe und Konturiertheit deutlich verbesserter Klang. Das hätte ich so nicht erwartet.
Auch beim Vorverstärker habe ich das nun eingesetzt und hier war der zusätzliche Effekt, zwischen Acapella-Base Fondato Silenzio und den Acapella La Musica Pucks eingesetzt, eine noch feinere Nuancierung der Details.
Ich bin nun solchermaßen angetan von den so konzipierten Dämpfungselementen, dass ich nun alle 17 Geräte/Gehäuse, die ich habe, durch ans Gewicht angepasste Pads ersetzen werde, auch unter den AGMs mit 70 kg Gewicht werde ich ein 6er-Set aus braunen Pads einsetzen. Gesamtkosten dieser Optimierung sind relativ bescheidene 200 Euro.
Neben den AGMs steht nun noch eine Optimierung der Plattenspielerquelle an, mit Plattenspieler, Phonopre, und den Netzteilen für beide. Bin gespannt, welche Effekte sich da auftun!

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Beste Grüße,
Andi
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Beitragvon Salvador » 20.03.2019, 09:49

5. Konsequente Entkopplung aller bislang nicht behandelten Geräte inklusive aller Netzteile mit Sylomerpads

erster Nachtrag hierzu. Für Lautsprecher meiner Meinung nach ungeeignet, überdämpft total, der Klang ist nicht mehr frei, Luft um die Instrumente und der ganze Raum schnurrt geradezu zusammen. Nicht empfehlenswert! Jetzt muss ich erstmal meine aufwendig selbstkonstruierten Ankopplungsfüße aus La Rosita Landing Modules und Karosserieknete wieder dranbauen :(

3. Einen dezidierten Netzfilter nur für den Audio-PC

Bezüglich der Stromversorgung meines Audio-PCs machte ich bislang folgende Erfahrungen. Ich habe eine Doppelsteckdose von Furutech mit eigener Leitung zum Sicherungskasten. In einer der beiden Steckdosen steckt ein Mfe NF-3 und der versorgt die gesamt Anlage, außer dem Audio-PC. Da ist es nämlich so, wenn ich den auch an den NF-3 stecke, klingt es schlechter. Die HF-Dreckschleuder Audio-PC versaut also den Klang der restlichen Anlage, insbesondere den des DAC. Daher steckt er in der anderen der beiden Furutechsteckdosen und ist bzgl. HF durch den NF-3 „ausgesperrt“. Wenn ich ihn allerdings in eine schnöde Standardwandsteckdose stecke, klingt er schlechter. Ergo dankt der Audio-PC durchaus Optimierungen bei der Stromversorgung, hier die direkte Leitung zum Sicherungskasten. Die Schlussfolgerung war, es muss ein zweiter Netzfilter her, nur für den Audio-PC, in der zweiten Furutechsteckdose eingesteckt. Da wollte ich gerne wieder einen NF-3, aber es ergab sich dass es im audiomarkt einen NF-2 zu kaufen gab, den Vorgänger, mit nur 6 Dosen statt 12, aber für meine Anwendung perfekt.

Das tolle bei NF-3 und NF-2 ist, dass man jeweils dreimal 2 (NF-2) oder 4 (NF-3) unterschiedlich gefilterte Dosen hinten hat, die als Gruppe elektrisch von den anderen Gruppen getrennt sind. Das erlaubt es mir, dass ich, neben dem Hauptzweck des Filters, den Strom für die Audio-PC-Netzteile von AC und DC-Verunreinigungen zu reinigen, in dem einfach gefilterten Teil den Monitor habe, im dreifach gefilterten Teil die beiden Netzteile für den eigentlichen PC, und im doppelt gefilterten Abteil von allem anderen elektrisch getrennt das Netzteil für meine JCAT Femto Netzwerkkarte, die mein Dantedevice füttert. Dieses wiederum ist ja Batteriebetrieben. Und ab dem DAC und der Clock fürs Dante (galvanisch getrennt) läuft stromtechnisch alles über den NF-3 an der anderen Steckdose.

Also eigentlich ersetzt der NF-2 hier eine Mehrfachsteckdose und drei voneinander getrennte AC/DC-Filter, gefällt mir konzeptionell super. So ist alles stromversorgungstechnisch und filtertechnisch ganz sauber voneinander getrennt. Die Graphik unten veranschaulicht die Sache.

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Ich staunte jedenfalls nicht schlecht, brachte der NF-2 Netzfilter für den Audio-PC doch eine deutliche Klangsteigerung. Mehr Klarheit, Bühne breiter und tiefer, mehr Details, räumlicher, Zischlaute artefaktfreier.
ein Feintuning erfolgte dann noch mit den für mich obligatorischen ahp Goldfeinsicherungen.

Kann ich jedem nur empfehlen, das konzeptionell so zu erwägen bzw. anzugehen. Es gibt ja kaum etwas Schöneres, als sich konzeptionell sinnvolle Gedanken zu machen, diese technisch in die Tat umzusetzen, und dann durch das Ergebnis auch belohnt zu werden J

Beste Grüße,

Andi
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