Andi (AGM 5.4, Abacus C-Box 4, C-Box 2)

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Beitragvon StreamFidelity » 10.10.2018, 16:13

Hallo Andi,

Salvador hat geschrieben:Wie ich ja schon berichtet habe, bleibe ich bei den AGMs und optimiere Anlage und Anlagenaufstellung weiter. Dazu möchte ich nun die Mitte zwischen den Lautsprechern bis auf die Vorstufe komplett freiräumen...

Ja das hattest Du schon angekündigt. Was ist der Beweggrund die Mitte freizuräumen?

Salvador hat geschrieben:Rausgeflogen ist mein abgenutztes Hörsofa (Schlafcouch), die nun durch einen schönen Polstersessel (Ohren sind frei) mit separatem Fußhocker ersetzt wurde.

Richtig gemacht. Mein Sessel mit Kopfstütze ist zwar bequem, kostet aber 10% IAAC. Das könnte mich immer noch fuchsen. :|

Salvador hat geschrieben:Also, es bleibt spannend, nicht nur am verpolten Dantebord.

Nach diesem Unglück bekommst eine verbesserte Version. Das freut mich sehr für Dich. Und ich freue mich dann auf den Soundcheck bei Dir. :cheers:

Grüße Gabriel
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Beitragvon Salvador » 10.10.2018, 22:24

Hallo Gabriel,

StreamFidelity hat geschrieben:Hallo Andi,

Salvador hat geschrieben:Wie ich ja schon berichtet habe, bleibe ich bei den AGMs und optimiere Anlage und Anlagenaufstellung weiter. Dazu möchte ich nun die Mitte zwischen den Lautsprechern bis auf die Vorstufe komplett freiräumen...

Ja das hattest Du schon angekündigt. Was ist der Beweggrund die Mitte freizuräumen?

Grund ist, dass ich mir für den Bereich zwischen den Lautsprechern und unterhalb der Hochtöner dann einen akustisch vollkommen freien Raum mit einheitlicher Diffusorrückwand erhoffe und damit einhergehend eine kohärentere Bühne und Abbildung in der Mitte vom Boden bis zur Decke.

IAAC ist nicht alles!

Freue mich auf Deinen Besuch dann!

LG,
Andi
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Beitragvon chriss0212 » 10.10.2018, 23:04

Hallo Andi

IAAC ist nicht alles!

So sieht es aus!

Viel Erfolg!

Viele Grüße

Christian
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Beitragvon Salvador » 27.12.2018, 21:50

Hallo zusammen,

so, zwischen den Jahren komme ich endlich dazu, die Neuerungen und Verbesserungen der letzten Monate hier nachzutragen. Ich fange einfach mal an, die vielen Sachen zu beschreiben, hier zunächst als Teil 1.

Mir war ja leider mein schönes von Erich modifiziertes Dantebord abgeraucht, weil ich den Akku verkehrt herum in das Batteriefach gelegt hatte. Erich war so nett und hat mir nicht nur ein neues Dantebord modifiziert, nein, er hat es auch äußerst fachmännisch in meinen audio-gd HE-7 NOS DAC, der im Bypass-Betrieb läuft, eingebaut.

Wer den HE-7, Master 7, HE-7 NOS oder Master 7 NOS mit altem Bord noch nicht im Bypass-Mode (synchronous mode) mit extrem guter Quelle (I2S, beste Clock, wie mein Zuspieler) gehört hat (illegal ungejumpert, wird nicht unterstützt, läuft aber trotzdem, und wie), weiß nicht welche Qualität in diesen Geräten steckt. Für mich unübertroffen.

Naja, bei der ganzen Umbau- und Lötaktion, die sich über einige Monate zog, weil erst die nötigen Kleinteile beschafft werden mussten und Erich das nur aus freundschaftlicher Gefälligkeit tut (vielen, vielen Dank, Erich!!!!) und auch nicht immer Zeit hat, kam jedenfalls heraus, dass wenn man die Einbindung des Dantebords per I2S fachmännisch lötet und dann noch bessere Kabelage verwendet als audio-gd, die ursprünglich an die Platine gelötet hatte und die Signalwege kurz hält und sogar das Clock-Bord der Neutron Star 2 noch Platz hat im DAC (auf der Seite der linken Ausgangstreiberstufe, von dem einen Alupanel getrennt von dem Dantebord im hinteren Mittelteil), dann sieht das nicht nur sehr ordentlich aus, nein, es klingt natürlich auch besser. :)

Erich hat dann mit meinem DAC und meinem eingebauten Dantebord drinnen noch einige schöne Klangvergleichstests bzgl. Stromversorgung des Clockbords gemacht und wir kamen zu der überraschenden Erkenntnis, dass die Stromversorgung des Clockbords selbst bei bereits sehr guter Qualität der unterschiedlichen Versorgungen einen erheblichen Einfluss auf die Klangqualität hat. Letztlich musste sich nicht nur meine vorherige Akkulösung an dieser Stelle geschlagen geben, sondern auch ein von Erich selbst aufgebautes Testnetzteil und ein sogar noch modifiziertes Forumsnetzteil S11. Gewinner war das der Neutron Star 2 Clock beigelegte Original-Netzteilbord, das nun von Erich in ein ordentliches Gehäuse eingebaut und mit einem ordentlichen Netzkabel versorgt die Clock versorgt. In der Beigabe dieses Netzteilbords liegt ein erheblicher Vorteil im Erwerb der deutlich teureren Neutron 2- Clock im Vergleich zur Neutrino 2, der meines Wissens nach keine Netzteilplatine beiliegt. Oder?

Anbei ein paar Fotos, die die wunderschöne Arbeit von Erich dokumentieren sollen und die mit dem exzellenten Klang korrelieren (dazu etwas ganz am Schluss, als (Zwischen)Fazit). Es bleibt jedenfalls festzuhalten, dass dieser DAC in dieser Modifikation für mich das ultimative Geschoss ist. Und in dieser Ausbaustufe Dante wohl auch technisch auf extrem hohem Stand ist, mit allen Modifikationen auf der Danteplatine und per I2S angebunden wie im Forumsthread entsprechend beschrieben, aber eben noch mit zusätzlich eingelöteter Reclockerplatine und der besten Stromversorgung für die Neutron 2-Clock nach Testserie. Ist was echt Feines. Vielen, vielen Dank, Erich!!!

Ans DAC-Bord angelötete Reclocker-Platine:

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Reclockerplatine am Dantebord:

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Neutron Star 2-Clock im DAC eingebaut:

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Micromedia-Bord im DAC eingebaut:

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Kurze Wege und doch per Aluplatte getrennt (einige gebohrte Löcher später):

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Ausgang Stromversorgungen für Dante und Clock:

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Netzteil für die Clock (die inneren Werte zählen):

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Zuguterletzt, was DAC/Dante betrifft, das LAN-Kabel ist nun ein nur noch 1,96 m langes refine audio Ultima Digital. Für Kenner der Kabel des Herstellers gibt es wahrscheinlich nichts mehr hinzuzufügen. Außer dass ich bei diesem Kabel den bislang krassesten Unterschied bzgl. Laufrichtungsunterschiede wahrnehmen durfte. Richtigrum eingesteckt eine perfekte Symbiose aus Auflösung und Sanftheit.

Und ach ja, bzgl. Dante, niedrige Latenzen sind nicht alles!
Mit den Latenzen habe ich jetzt mal rumgespielt. In ms, jeweils DVS/Dantekarte ist 10/5 sehr rund, analog und angenehm aber etwas detailärmer. 1/1 als anderes Extrem ist detailreicher aber zu scharf im Klang. Habe dann über 3/2 zu schließlich 5/2 einen guten Mittelweg gefunden, finde ich. Unter Latenzen kann ich in der Audiosoftware übrigens einsehen, dass die Maximallatenz bei mir unabhängig von den Einstellungen immer bei 1.2 ms ist. Da waren die Settings 1/1 wohl eh zu knapp bemessen. 5/2 passt gut.

Und die Sache zeigt noch was, niedrige Latenzen = überragend guter Klang ist ein Trugschluss. Vielmehr sind die Latenzeinstellungen (nicht nur bei Dante!) ein klangliches Feintuningsrad, um den Klang nach eigenem Geschmack einzustellen. Alles auf hochgezüchtet einzustellen führt nach meinen bisherigen Erfahrungen nicht zum klanglich angenehmen Endergebnis.

So, für heute soll das mal reichen. Schöne Grüße und viel Spaß beim Lesen!

Und auch wenn die Serie noch nicht zu Ende geschrieben ist, es hatten ja bereits einige Interesse angekündigt, sich die Sache anhören zu wollen, wenn ich mal wieder "fertig" bis. Das ist jetzt der Fall. Terminvereinbarungen können angenommen werden. :)

Andi
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Beitragvon Salvador » 28.12.2018, 11:47

So, in Teil 2 nun nochmal die Zusammenfassung zur veränderten Anlagenaufstellung.

Die gesamte Anlage außer Vorstufe und Lautsprecher ist nun an die linke Seite gezogen und das alte Hörsofa wurde durch einen Komfortsessel mit Fußhocker ersetzt. Dadurch wirkt alles viel offener und freier und so klingt es nun auch. Auch die Diffusorwand ist nun einheitlich über quasi die gesamte Frontseite und die Seitenwände bis vor zum seitlichen Erstreflektionspunkt (da steht jeweils ein Absorberelement).

Blick auf die neue freie Aufstellung:

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Die Stromaufbereitung, Audio-PC und die Quellen stehen nun an der linken Seite, der Audio-PC mit HF-Strahlung etwas durch ein Plattenregal räumlich getrennt:

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Fast die gesamte Verkabelung liegt nun unter dem Teppich, sieht gut aus. es waren längere Signalkabel von den Quellen zur Vorstufe nötig , da hatte ich schon was zu geschrieben, Linn silver XLR, ganz prima und noch erschwinglich bei ca. 5,5 m Länge. Und drei längere Stromkabel, wieder solidcore 7N Highend, für die Lautsprecher und die Vorstufe.

Bezüglich Stromversorgung und Gehäuseerdung läuft das nun kompromisslos so:

Es gibt eine separate Stromleitung vom Sicherungskasten mit Furutechdoppelwandsteckdose, ahp-Schmelzsicherung usw. An der hängt in einer Buchse das Kabel für die Stromversorgung des Audio-PC. An der Strecke ist noch der Monitor durch einen Stromfilter von audioplan vom Rest der Audio-PC-Versorgung (drei Linearnetzteile) abgetrennt. An der anderen Buchse hängt per langem Stromkabel mein Mfe NF-3 Netzfilter für die restliche Anlage. An diesem wiederum der audio-gd HE-350 für Vorstufe und Phonpre, an der Digitalsektion des Mfe der DAC und das Clocknetzteil, an den Power-Outs des Mfe die AGMs.

Dann gibt es eine zweite separate Leitung zum Sicherungskasten, genau wie die erste. An dieser hängen über ein Kupfererdungskreuz und eine 16 mm2-Solidcorekupferzuleitung ausschließlich die Erdungsleitungen der Gerätegehäuse (10 mm2), sonst nichts.

Ein Ripp-PC, der zu-/abschaltbare Hörraumswitch (mit linearem Netzteil), LED-Beleuchtung etc. hängt an anderen Hausstromleitungen. Das ist dann am Ende sehr kompromisslos geworden mit der Stromversorgung und der Gehäuseerdung und zumindest die separate Leitung zur Erdung war ursprünglich so gar nicht vorgesehen, hat sich aber jetzt halt so ergeben, und ich glaube, das zahlt sich klanglich sehr aus.

So, hier noch ein Bild von den UltraSonic Rx Tubedämpfern auf den 6H30P-Röhren meiner Vorstufe, die sind von Herbie's audioshop. Der Klang wird etwas ruhiger und so ein gewisser artifizieller Hochtonglare geht dadurch weg (mein Klangfeind Nummer eins!).

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Das wär's dann wieder für heute.

Beste Grüße,
Andi
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Beitragvon StreamFidelity » 28.12.2018, 18:32

Hallo Andi,

Salvador hat geschrieben:Erich war so nett und hat mir nicht nur ein neues Dantebord modifiziert, nein, er hat es auch äußerst fachmännisch in meinen audio-gd HE-7 NOS DAC, der im Bypass-Betrieb läuft, eingebaut.

Sehr beeindruckend und sehr schön dokumentiert.

Salvador hat geschrieben:Letztlich musste sich nicht nur meine vorherige Akkulösung an dieser Stelle geschlagen geben

Das könnte auch die Betriebssicherheit erhöhen, gell? :mrgreen:

Salvador hat geschrieben:Terminvereinbarungen können angenommen werden. :)

Da bin ich dran. Der Hörraum sieht richtig gut aus. :cheers:

Grüße und einen guten Rutsch

Gabriel
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Beitragvon Bernd Peter » 28.12.2018, 20:27

Hallo Andi,

danke für den sehr schönen Bericht und den aussagekräftigen Bildern.

Der Erich hat schon was drauf, gut daß es so einen Elektronikexperten auch bei mir in der Ecke gibt.

Viel Spaß mit dieser hochwertigsten Signalquelle.

Gruß

Bernd Peter
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Beitragvon shakti » 28.12.2018, 20:56

herzlichen Glückwunsch!!!!

Das sieht nun toll aus, da kann man die Seele bei schöner Musik reisen lassen :-)

Viel Spass beim Musik hoeren :cheers:

Gruss
Juergen
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Beitragvon nemu » 28.12.2018, 22:28

Hi Andi,

sieht jetzt klasse aus Dein Raum und sehr gemütlich. :cheers:

Aber wo setze ich mich denn hin, wenn ich Dich besuchen komme. Auf den Boden?

Die Röhremdämpfer sehen auch interessant aus. Hast Du einen Tipp für eine gute Bezugsquelle?

Liebe Grüße
Stephan
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Beitragvon Hans-Martin » 28.12.2018, 22:48

Hallo Stephan,
falls du diese nicht findest, gibt es im Sanitärfachhandel Heißwasserdichtungsringe, die gerade über solche Röhren passen. 10 Stück kosten deutlich weniger als eine Schachtel Zigaretten.
Mein Infrarottermometer zeigt <130°C bei den kleinen Röhren an, da ist eine gute Lebensdauer zu erwarten (bei mir schon an 20 Jahre im MF X10D). Die Klangbeschreibung deckt sich.
Grüße
Hans-Martin
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Beitragvon Salvador » 29.12.2018, 00:44

Hallo zusammen,

freut mich, dass es auch optisch gefällt! :D
Und danke für die Wünsche! :cheers:

Bezugsquelle für die tube damper hier:

https://herbiesaudiolab.com/collections/tube-dampers

Der Versand dauert ewig lang, Geduld ist hier gefragt, u.a. wegen Zollverzögerungen.

@Stephan und andere Gäste: der beste Platz im Sweet Spot ist natürlich für euch, ich mache den DJ und Getränkedienst und sitze ansonsten auf einem für diesen Zweck dann danebengestellten fast so bequemen Drehstuhl, natürlich auch mit Fußhocker. Im Einzelbetrieb steht der dann sonst am Ripp-PC-Arbeitsplatz.

LG,
Andi
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Beitragvon Salvador » 10.01.2019, 22:41

So, letzter Teil de Geschichte (3):

die Software. Ich bin auf Anraten von Erich von JRiver auf Audirvana für u.a. Win Server 2016 umgestiegen.
In der Tat klingt das dann nochmal natürlicher.

Da "drüber" läuft dann der Audiophile Optimizer in den Settings 1 B.

Und da "drüber" dann noch der Fidelizer.

Wie klingt's, nun, nachdem alles final aufgesetzt wurde und ich schon mal so 10 Tage reinhören konnte?

Einfach klasse. Das ist jetzt wieder die beste digitale Quelle, die ich bislang hier spielen hatte. Ich könnte jetzt hier eine DINA4-Seite an Klangbeschreibungsmonolog verfassen, aber irgendwie wird das (Schreiben darüber!) langweilig und ich mag es so kurz zusammenfassen:
Es klingt jetzt genau so wie ich es immer wollte. Es ist faszinierend detailreich und präzise mit druckvollem tiefem aber immer noch natürlich wirkendem (leicht vollem) Bass und die Stimmen kommen schön druckvoll und plastisch. Es ist ausreichend dynamisch, aber auch entspannend und die Höhen kommen ganz sanft und vollkommen artefaktfrei (für mich SEHR wichtig). Klangfarben ganz toll, leuchtend, leicht warm. Detailreichtum; Basspräzision, Räumlichkeit und Abbildungspräzision halt AGM5.4. Für mich entspricht das meinem klanglichen Ideal zu 100%.

Und im Vergleich zu Platte? Die digitale Quelle hat jetzt nochmal so einen Sprung gemacht, sowohl bzgl. Detailreichtum, aber auch bzgl. Natürlichkeit und Artefaktfreiheit, dass ich ca. 1 Woche gar keine Platte hören wollte, hat eh keine Chance, dachte ich. Von den Umbaumaßnahmen des Hörraums hat aber auch die Plattenwiedergabe profitiert. Bei Johnny Cash gestern war auch Platte ein Hochgenuss. Platte knistert halt manchmal, die Stimme kam sonorer, voller, aber auch leicht dunkler. Digital wirkt die gleiche Aufnahme leicht flacher, aber präziser, mit leuchtenderen Klangfarben in den oberen Mitten, ohne Rauschen, Rumpeln oder Knistern, mit mehr Details. Nach objektiven Gesichtspunkten ist jetzt digital wieder vorne, aber subjektiv hatte auch das Plattehören seinen vollberechtigten Reiz. Und bei vielen Aufnahmen ist die Platte als Quellmaterial das Medium der Wahl, weil die Pressung besser klingt als digital erhältliches Material. Ergo, beides genussvoll betreiben, zu gleichen Anteilen, nach Lust und Laune :)
Derzeit halt viel digital, weil es die digitale Musiksammlung neu zu entdecken gilt :cheers:

Für Platte habe ich mir jetzt einen Vibrationsnadelreiniger besorgt (Ultraschall ist das nicht) und das ist schon gut, das ab und zu mal zu machen. Und für die 10 Röhren in der PhonoPre habe ich mir jetzt auch noch so Tubedamper bestellt von Herbie's Audioshop, um den Hochtonglare ein bisschen wegzubekommen.
Dann müsste es dann aber auch gewesen sein.


Bin mal gespannt, was zukünftige Besucher sagen werden, die die Anlage von früher kannten.

Grüße,
Andi
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Beitragvon beltane » 10.01.2019, 22:59

Hallo Andi,

da ich die neue digitale Quelle inkl. der räumlichen Anpassungen etc. ja schon hören durfte:

Stimme Dir vollkommen zu - das ist klasse geworden! Und der klanglichen Beschreibung des Digitalteils kann ich mich nur anschliessen. Top!

Bin beim nächsten Besuch dann mal auf den Vergleich analog - digital gespannt.

Wünsche Dir viel Hörgenuss und spannende musikalische Entdeckungen.

Viele Grüße

Frank
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Beitragvon Radiohörer » 10.01.2019, 23:01

...also ich wäre weiter sehr neugierig und dankbar, in deinen Räumlichkeiten mal hören zu dürfen...
Beste Grüße, Balázs
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Beitragvon DocM » 11.01.2019, 19:58

Hallo Andi,

Glückwunsch für das erreichte Wohlbefinden und die Austattung bzw. Optik Deines Hörraums. Ich freue mich für Dich. :cheers:

Deine AGM 5.4 kenn ich ja noch aus Deiner Wohnung als ich den G-ADS DAC abgeholt hatte. Rückblickend meine ich, dass vor allem die Akustik und die Vielzahl der Absorber (auch seitlich vom Hörplatz, oder?) irritierend auf meine damaligen Hörgewohnheiten wirkten.

Umso mehr würde es auch mich interessieren igendwann mal Deine aktuelle Anlage im optimierten Hörraum hören zu dürfen. Wäre auch interessant für Inspirationen für eine auch bei mir geplante Optimierung der Akustik. Vorausgesetzt Du verkraftets noch einen Interessenten :wink:

Gruß
Marcus
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