Stephan (Backes & Müller BM 18, ME Geithain RL 901K)

audiophile Biografien unserer Mitglieder
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Bei Vorstellungen steht die persönliche, subjektive Erfahrungswelt des Verfassers im Vordergrund. Insbesondere soll die Vorstellung als "Visitenkarte" des Mitglieds gewürdigt bzw. respektiert werden. Dialoge sollten hier vorrangig mit dem Verfasser und nicht mit Dritten geführt werden. Siehe auch die Forumsregeln.

Beitragvon shakti » 01.10.2018, 23:26

@Balazs

sehr gute Idee fuer den zweiten firebird!

Gruss
Juergen
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Beitragvon Salvador » 02.10.2018, 08:03

Hallo Stephan,

feine Dache, das!
Die SPUs mit Übertrager haben es Dir einfach angetan, was?
So konnten wir einander gegenseitig weiterbringen, Du mit dem tollen Plattenspielertipp und Deiner Unterstützung beim Aufbau, ich mit der Anregung zum SPU.
Toll, was Du alles gemacht hast!

LG, Andi
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Salvador
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Beitragvon nemu » 02.10.2018, 11:32

@Jazzical (Frédéric)
Ich habe schon gesehen, dass Du Dich von Deinem Firebird trennst. Sehr schade wie ich finde, aber dann wird sich sicher jemand anders sehr über den Firebird freuen. Ein Firebird komplett in schwarz ist leider nicht mein Ding.

@shakti (Juergen)
Freut mich, dass die Photos gefallen. Du weißt doch, dass ich an den Photos fast genau soviel Spaß habe wie an der Musik.

@tom539 (Tom)
Spaß am "Grooven" mit meinen Platten hatte ich gestern Abend reichlich. War erst um halb drei heute morgen im Bett.

@Rudolf (Rudolf)
Finde ich ja toll, dass der Forumsgründer nun auch wieder analog hört. Das erste SPU kam 1958 auf den Markt, soweit ich noch in Erinnerung habe. Mit dem 50er-Jahre Nierentisch liegst Du also genau richtig. Das geschwungene Tonarm-Rohr des Groovemaster II ist einem EMT 997 ("EMT-Banane") nach empfunden.

@Radiohörer (Balazs)
Wenn ich ein SPU A hätte, wäre ein Groovemaster für SPU A sicher sinnvoll. Ich besitze jedoch keins!
Hast Du den mal beim Hersteller, also Marco Bouwer von Audio Creative nachgefragt, ob er Dir einen Groovemaster mit längerem Toanarmrohr für ein SPU A baut? Prinzipiell ist er gegenüber Extrawünschen aufgeschlossen.

@Salvador (Andi)
Ja, ich bin definitiv auf dem "SPU-Tripp"! Gerade das SPU GM E MKII, also die Standardversion mit eliptischer Nadel, hat es mir sehr angetan. So macht mir Musikhören gemeinsam mit dem Übertrager Hashimoto HM-7 und der Thöress Phono-Vorstufe einfach unheimlich Spaß. Emotionen pur! Du bist hier definitiv mit Schuld an meiner Sucht. Andi, ich Danke Dir dafür! :cheers:

Vielleicht sollten wir in Erwägung ziehen, eine "SPU Selbsthilfegruppe" zu gründen. Für ein erstes Gründungstreffen stelle ich gerne meine Räumlichkeiten zur Verfügung. Regelmäßige Treffen mit reichlich Vinyl, sollte helfen die Sucht zu bekämpfen.

Liebe Grüße
Stephan
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Beitragvon Jazzical » 02.10.2018, 11:40

Black is beautiful :P
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Beitragvon shakti » 02.10.2018, 15:08

der SPU Selbsthilfe Gruppe trete ich gerne bei, auch bei mir mehren sich die Uebertrager ...

Gruss
Juergen
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Beitragvon nemu » 10.10.2018, 08:45

Hallo Juergen,

shakti hat geschrieben:der SPU Selbsthilfe Gruppe trete ich gerne bei, auch bei mir mehren sich die Uebertrager ...

Deine Ansammlung von Übertragern ist ein Indiz für eine schon recht ausgeprägte SPU-Sucht. Teilnahme an der „SPU Selbsthilfegruppe“ mit dem angebotenen Hör- und Gesprächskreis kann hier eindeutig helfen.

Gute Besserung
Stephan
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PhonoDude 2018 (Röhren-Phono-Verstärker)

Beitragvon nemu » 06.12.2018, 16:24

Hallo zusammen,

als bekennender „SPU-Süchtiger“ suche ich ja immer nach weiteren Möglichkeiten, mein analoges Setup zum Hören mittels SPU zu verbessern.

So bin ich schon seit längerem auf der Suche nach einer guten MM-Röhren-Phonvorstufe, an der ich meine beiden Tonarme GrooveMaster II mit den SPUs mittels Übertrager anschließen kann. Verwendet habe ich hierfür bisher immer zwei Phonovorstufen nämlich mein "Thoeress Phono Enhancer" (Röhre) und meine Graham Slee Accession (Transistor). Mein Setup zu verbessern, heißt in diesem Fall nicht unbedingt eine bessere Klangqualität, die ist schon prima wie ich finde, sondern in diesem speziellen Fall vor allem die Ablösung von zwei unterschiedlichen Phonovorstufen durch eine einzige MM-Röhren-Phonvorstufe, an der ich beide SPU / GrooveMaster II betreiben kann. Dies erleichtert auch die bessere Vergleichbarkeit von entsprechender technischer Ausrüstung vor dem MM-Eingang, wie z. B. unterschiedliche SPUs und Tonarme. Schlechter klingen sollte es natürlich möglichst auch nicht.

MM-Röhren Vorstufen gibt es zahlreich in allen Preisklassen. Letzt endlich hat mich der Hinweis des Herstellers meiner beiden GrooveMaster II Tonarme zum Ziel geführt. Audio Creative hat selbst eine Röhren-Phono im Programm, die die beiden Eigentümer Marco und Dick selbst in Ihren persönlichen Anlagen verwenden. Es handelt sich um den „PhonoDude 2018“, der von Dick entwickelt wurde, dem Geschäftspartner von Marco und über die letzten fast 25 Jahre immer weiter optimiert wurde. Mittlerweile ist der PhonoDude in der Version 2018 verfügbar, die ich mir nach längerem Austausch mit den Jungs von Audio Creative bestellt habe. Am Dienstag ist dieser eingetroffen.

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Bild 1: „PhonoDude 2018“ erstmal provisorisch neben dem Dreher auf dem Plattenregal.

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Bild 2: Blick von oben auf die Röhren und den Trafo für die Stromversorgung. Habe mal wieder vergessen Staub zu wischen, vor dem fotografieren.

Vom Äußeren ist dieser zwar etwas bieder im Erscheinungsbild, glänzt aber mit seinen inneren Werten, wie ich finde. Beim „PhonoDude 2018“ legt Audio Creative Wert auf eine hochpräzise RIAA Schaltung, mit weniger als 0,25dB Abweichung zwischen 30 Hz – 20KHz und einem Hum/Noise bei -80 dB. Die RIAA-Schaltung ist in Kunststoff vergossen. Es werden durchweg hochwertige Bauteile verwendete. So, z. B. sind Trafo und Drossel handgemacht, die Verdrahtung erfolgt mit qualitativ hochwertigem Draht mit Teflon Isolierung, die verwendeten Kondensatoren sind von Mundorf und Auricap sowie die Chinch-Buchsen von Cardas.

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Bild 3: Blick in das geöffnete Gerät. Die Bauteile sind alle am Deckel befestigt, abgenommen ist also der Boden des Gehäuses.

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Bild 4: Zwischen den Mundorf-Kondensatoren auf der Platine befindet sich die vergossene RIAA-Schaltung. Die kleine Platine unten liefert den Strom für die Röhrenheizung.

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Bild 5: Rechts ist die Drossel 10H, 50mA zu sehen und links daneben der Trafo für die Stromversorgung zu erkennen.

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Bild 6: Draht- und Kondensatoren-Wald

Als Röhren verwendet werden jeweils 2 Doppeltrioden des Typs 5755 und 5670 (6N3) sowie als Gleichrichter die Röhre 6x5. Geliefert wurde der PhonoDude mit alten NOS Militärversionen der entsprechenden Röhren.

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Bild 7: Hier die 5 benötigten Röhren (2 x 5755, 2 x 5670 (6N3), 1 x 6x5)

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Bild 8: Gleichrichter 6x5GT von RCA

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Bild 9: Doppeltriode 5670W (Marke weiß ich gerade nicht und bin zu faul, die Schachtel raus zu suchen)

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Bild 10: Doppeltriode 5755 (auch hier bin ich zu faul, zu gucken)

Generell sind diese Röhren ohne Probleme preiswert zu bekommen. Werde mir hier sicher in nächster Zeit einen kleinen Vorrat zulegen.

Lasse den „PhonoDude 2018“ jetzt erstmal noch ein wenig einspielen, dann äußere ich mich gerne zum Klang. Klingt auf jeden Fall schon mal vielversprechend!

Und wie immer gilt, wenn Ihr mal schauen und hören wollt, kommt gerne vorbei.

Gruß Stephan
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Beitragvon tom539 » 06.12.2018, 21:36

Hallo Stephan,

danke für das Update, sprachen ja letzte Woche bei Juergen drüber.
Komme gerne zur Hörsession vorbei, Termine dann „offline“... :cheers:

LG, Tom
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Beitragvon shakti » 07.12.2018, 19:33

bin ich dann gerne auch dabei, wuerde noch eine Uebertrager mitbringen :-)

Gruss
Juergen
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PhonoDude 2018 (Röhren-Phono-Verstärker)

Beitragvon nemu » 13.12.2018, 01:22

Hallo zusammen,

ich habe jetzt einige Zeit mit dem „PhonoDude 2018“ und SPU gehört und bin sehr angetan von diesem reinen MM Phono-Verstärker. Vom Klang her ist dieser meinem „Thoeress Phono Enhancer" sehr ähnlich. Die Thoeress hat jedoch noch eine etwas größere Bühne und ist noch ein Quentchen genauer in der Klangabbildung, wie ich finde. Aber die Unterschiede sind gering, die höre ich nur im direkten Vergleich. Ob einem dies der vielfach höhere Preis der Thoeress wert ist, muss jeder für sich entscheiden.

Mit dem „PhonoDude 2018“, Übertrager und SPU kann man auf jedem Fall äußerst zufrieden Musik hören. Ich kann diesen wärmstens empfehlen. Dies ist ein gutes Beispiel dafür, dass man keine Unsummen in die Geräte zum Schallplatten hören investieren muss. Der Dude wird bleiben, aber auch die Thoeress bleibt, auf die ich aufgrund Ihrer sechs Eingänge und Ihrer Flexibilität (MM & MC) nicht verzichten möchte.

Hier noch eine paar Impressionen des „PhonoDude 2018“ mit glühenden Röhren, die leider auf den Schwarzweissbildern nicht so ganz zur Geltung kommen. Hier appeliere ich an die Vorstellungskraft der Leser.

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Bild 1: Verwendete Röhren, links 2 x 5755, rechts 2 x 5670 (6N3) und hinten 6x5 als Gleichrichter. Hier sind andere Röhren gesteckt, als auf den Bildern oben

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Bild 2: Noch eine Impression des PhonoDude 2018

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Bild 3: Nahaufnahme mit Röhre 5670 (6N3) im Vordergrund

Falls Ihr mal mit anderen Röhren-Phono-Verstärkern vorbeikommen möchtet, gerne. Bin immer an Vergleichen und die Erweiterung meines Erfahrungshorizonts interessiert.

Gruß Stephan
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Beitragvon tom539 » 14.12.2018, 12:36

Hallo zusammen,

gestern Abend war ich wieder mal bei Stephan zu Gast, um dem "Dude" zu hören...

Es war ein sehr musikalischer Abend mit viel toller Musik.

Angefangen hat Stephan mit einer sehr schönen Platte von Eric Clapton - der "Reptile":
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Das Album von 2001 wird zu doch recht hohen Preisen (ab 75€ aufwärts) bei discogs gehandet - da kann sich Stephan mit seinem Original zu 19,99€ wirklich glücklich schätzen.
Ein Re-Issue auf Vinyl gibt es bis jetzt nämlich nicht...

Wir hörten noch diverse Scheiben (u.a. Fink und Laurie Andersson), bis wir zu Mono übergingen.
Ich hatte hierzu das folgende Album von Ben Webster dabei:
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Ein wirklich tolles Album - ich glaube, Stephan war auch ganz angetan...

Das Highlight für mich an diesem Abend war aber die folgende Mono aus der Box von Billie Holiday:
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Ich glaube, das Thema Mono "muss" ich noch mal angehen...

Ach ja:
Vergleich des Dude mit anderen Phono-Pres haben wir nicht gemacht, sondern diverse Stunden einfach nur Musik gehört.

Danke an Stephan für den sehr schönen Abend - die "Fass-Stärke" war auch sehr interessant (konnte leider wegen Autofahrt nur kurz nippen...)
Die nächste Session folgt bestimmt... :cheers:


Musikalische Grüße
Tom
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Beitragvon shakti » 14.12.2018, 12:54

Mono hat einfach was, da kommt richtig viel Energie rüber!

Die Platten aus der Billy Holiday Box sind aber auch alle prima in der Klangqualität,

habe in den letzten Tagen eine Coleman mono Box bekommen, da freue ich mich auch schon aufs auspacken...

Gruss
Juergen

ps
Dein Devialet hat ja noch einen Eingang frei :-)
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Beitragvon nemu » 14.12.2018, 14:10

Hallo,

die MONO-Scheiben gestern Abend waren der krönende Abschluss.

@TOM: Die "Gentle Ben" ist super, habe ich mir schon bestellt. "Ben Webster at his best !"

Nach dem Tom - ich glaube es war schon nach Mitternacht - weg war, habe ich mir zum Ausklang des schönen Abends dann noch ein Gläßchen von dem Glen Scotia (Fassstärke 58% ) gegönnt und dazu die folgende Mono-Schallplatte gehört:

Sonny Rollins Quintett with Kenny Dorham and Max Roach "Rollins Plays For Bird"

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Einfach "super" diese Scheibe. Hier kommt mit dem Mono SPU CG25, Sowter-Übertrager (5x) und PhonoDude eine Druck und eine Dynamik rüber, einfach toll.

Gruß Stephan
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Beitragvon Hans-Martin » 14.12.2018, 14:34

Hallo Stephan,
es scheint ein Anachronismus zu sein, dass nach dem Wiedererstarken der Vinyl-Begeisterung nun auch die Mono-Platten wieder zu neuen Ehren kommen. Mir gefielen damals die Mono-Singles auch besser als die Stereoausgaben, sicherlich lassen sich mechanische Gründe dafür finden, z.B. in der klaren Führung der Nadel durch beide Rillenflanken mit gleicher Auslenkung und vertikale Auslenkungen (Pincheffekt) machen sich beim reinen Monosystem nicht bemerkbar.
Vielleicht ist es auch eine Art inhärentes Super-FLOW, wo jegliche Kanaldifferenzen aufgehoben sind und die Dispersion durch Tonhöhe nicht stattfindet (wie es bei gepannten Stereo-Mixen außerhalb des Centersignals an den Ohren geschieht).
Auf deine weiteren Berichte bin ich gespannt.
Grüße
Hans-Martin
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Beitragvon shakti » 14.12.2018, 14:38

da bei mono Platten die Ausrenkung des Schneidstichels nur in eine Richtung erfolgt, sind die meisten monos mit bis zu 6db mehr headroom gemastert worden, dh haben die mono Platten auch objektiv eine höhere Dynamik, als die damaligen Stereoplatten

Gruss
Juergen
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