Stephan (Backes & Müller BM 18, ME Geithain RL 901K)

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Beitragvon ujaudio » 25.11.2017, 18:24

Beeindruckend!
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ujaudio
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Klang der Röhren "Shugang 6SN7-SE Globes" im Vergleich

Beitragvon nemu » 27.11.2017, 12:08

Hallo zusammen,

habe jetzt einge Stunden mit den "Shugang 6SN7-SE Globes" gehört und diese durch mehrmaliges Umstecken mit den "Psvane CV181-T-MII MarkII Serie 6SN7" verglichen. Als Fazit habe ich persönlich den Eindruck, dass die Globes keine Verbesserung zu den tollen Psvanes darstellen. Soweit ich dies beurteilen kann - das Umstecken dauert immer ein bißchen, da die Röhren auch abkühlen müssen - klingen beide Röhrensätze weitestgehend gleich.

Beide Röhrensätze stellen jedoch nach meinen Ohren eine deutliche Verbesserung dar, verglichen mit dem Standartröhrensatz von Schiit oder den einfachen Röhren chinesischer oder russischer Herkunft.
Falls man die mitgelieferten Röhren nicht nutzen, aber auch nicht das Geld für die beiden oben genannten Röhren investieren möchte, kann ich zwei gematchte Paare Tungsol 6SN7 empfehlen. Diese sind meiner Meinung nach konsistenter in der Qualität und klingen auch besser, wie die Standardröhren von Schiit, die nicht selektiert sind. Hier ist die Qualität eher ein Glücksspiel.

Gruß Stephan
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nemu
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"Ortofon SPU Classic GM E MKII" an "Hashimoto HM-7"

Beitragvon nemu » 05.12.2017, 23:58

Hallo zusammen,

seit kurzem habe ich ein "Ortofon SPU Classic GM E MKII" mit 0,2 mV Ausgangsspannung. So wie es sich gehört, möchte ich dieses mit einem Übertrager betreiben.

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Bild 1: Tonabnehmer "Ortofon SPU Classic GM E MKII"

Hierzu habe ich mir Übertrager-Kapseln 2 x "Hashimoto HM-7" besorgt. Diese können 15x / 23dB (Primary Series Connection) oder 30x / 29dB (Primary Parallel Connection) betrieben werden. Das ganze muss dann noch in ein Gehäuse eingebaut und verdrahtet werden. Dazu habe ich mir ein ALU-Gehäuse von Hammond besorgt und die Löcher für die Übertrager, Chinchstecker sowie den Erdungsanschluss gebohrt.

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Bild 2: "Hammondgehäuse" mit den gebohrten Löchern und vergoldeten "Neutrik Chinch-Buchsen"

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Bild 3: Die Löcher habe ich mit HSS-Bohrern und die großen Löcher für die Montage der Übertrager mit einem Stufenbohrer gebohrt

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Bild 4: Hier der fertige Übertrager

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Bild 5: Das Ganze ist noch ein bißchen dreckig. Geputzt habe ich erst nachdem ich die Bilder gemacht habe.

Bei der Verschaltung der Übertrager-Kapseln habe ich mich für die Variante mit 15x / 23dB Gain entschieden, was sehr gut mit dem SPU und der Phonovortstufe funktioniert.

So jetzt gehe ich erstmal hören ...
Erste Klänge sind schon sehr vielversprechend ...

Gruß Stephan
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Beitragvon Tinitus » 06.12.2017, 00:50

Hallo Stephan,

wie es klingt kann man ja nicht sehen, aber deine sw fotos begeistern mich immer wieder, was da an Tiefenschärfe möglich ist. Erinnert mich an Bilder, die ich mal bei einem ehemaligen Arbeitskollegen gesehen habe, der hat tollesw Fotos mit einer 6x9 Kamera gemacht.

Ich wünsche dir, das der Klang das gleiche Niveau deiner schönen Bilder erreicht.

Gruß

Uwe
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Beitragvon nemu » 06.12.2017, 01:35

Hallo Uwe!

Tinitus hat geschrieben:wie es klingt kann man ja nicht sehen, aber deine sw fotos begeistern mich immer wieder, was da an Tiefenschärfe möglich ist. Erinnert mich an Bilder, die ich mal bei einem ehemaligen Arbeitskollegen gesehen habe, der hat tollesw Fotos mit einer 6x9 Kamera gemacht.

Ich wünsche dir, das der Klang das gleiche Niveau deiner schönen Bilder erreicht.


Danke! Ich freue mich über den Spaß, den Du beim Betrachten der Bilder hast.

Die Bilder mache ich meiner Fujitsu X100T, meiner „immer dabei“ Kamera, und ein wenig Bearbeitung in Adobe Lightroom. Die digitale Fujitsu-Knipse besitzt ein fest eingebautes Objektiv mit einer Festbrennweite von 23mm. Dies entspricht umgerechnet ins Kleinbildformat einer Brennweite von 35mm, also einem leichten Weitwinkel. Durch die hohe Lichtempfindlichkeit der heutigen Sensoren, kann man auch bei wenig Licht noch kleine Blendenöffnung wählen und so eine größere Tiefenschärfe erreichen.

Gruß Stephan
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Beitragvon beltane » 06.12.2017, 10:43

Hallo Stephan,

wirklich klasse Bilder! Fuji ist im APS Format bei der Bildqualität führend - und bei nicht so hohen ISO Werten auch gegenüber Kleinbild auf Augenhöhe.

Viel Hörgenuss mit den neuen Übertragern.

Viele Grüße

Frank
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Beitragvon Mister Cool » 06.12.2017, 11:01

nemu hat geschrieben:Die Bilder mache ich meiner Fujitsu X100T, meiner „immer dabei“ Kamera


Du meinst die Fujifilm (Fujitsu sind Noteebooks) :-)

Anyway - die Fujifilm ist obergeil und die X100F the Best Ever! Dafür lasse ich die fetten, teuren DSLR liegen
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Beitragvon nemu » 06.12.2017, 11:29

Hallo,

Mister Cool hat geschrieben:
nemu hat geschrieben:Die Bilder mache ich meiner Fujitsu X100T, meiner „immer dabei“ Kamera


Du meinst die Fujifilm (Fujitsu sind Noteebooks) :-)

Anyway - die Fujifilm ist obergeil und die X100F the Best Ever! Dafür lasse ich die fetten, teuren DSLR liegen


danke für die Korrektur. Als IT-Mensch bitte ich dies zu entschuldigen, da kann man schon mal durcheinander kommen.

Die Fuji X100F, als Nachfolger der Fuji X100T, legt natürlich nochmal ein ganzes Stück zu, gerade bei der Lichtempfindlichkeit des Sensors und beim Autofocus. Viel Spaß damit!

Gruß Stephan
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Beitragvon Salvador » 06.12.2017, 14:24

Hallo Stephan,

klasse, so hat sich jetzt Dein Repertoire noch um ein SPU erweitert :)

Betreibst Du die Übertrager an der Graham Slee MM und das Ganze dann über die Freya an den Geithains?

Und an welchem Arm ist das SPU denn montiert?

Die Hashimoto-Übertrager sind bestens beleumundet und das Tolle ist, man kann neben teureren Fertiglösungen auch günstiger selbst etwas bauen. Ein weiteres Foto vom Innenleben des sehr schön von Dir gebauten Übertragerkästchens wäre sehr sehenswert!

So 10-30h wird sich die Sache einspielen müssen, ich bin schon sehr auf Deinen Hörbericht gespannt!

LG,
Andi
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Beitragvon nemu » 06.12.2017, 14:59

Hi Andi,

Salvador hat geschrieben:klasse, so hat sich jetzt Dein Repertoire noch um ein SPU erweitert :)

Du bist da nicht ganz unschuldig dran.

Ich verstehe langsam, was viele Leute so gut an einem "SPU + Übertrager" finden. Dieses in sich geschlossene, in die Musik hineinziehende Klangbild, mit viel Dynamik ist schon faszinierend.

Ich habe gestern die Doppel-LP von Christian McBride "Live at the Village Vanguard" gehört, die analog aufgneommen wurde. Wahnsinns Live-Erlebnis!

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Salvador hat geschrieben:Betreibst Du die Übertrager an der Graham Slee MM und das Ganze dann über die Freya an den Geithains?

Ja, gestern Abend habe ich den Übertrager an die Graham Slee Accession angeschlossen und dann über die Vorstufe Schiit Freya bzw. über die BAT VK51SE (das schöne Teil ist natürlich noch im Einsatz) an die Geithains 901k. Werde natürlich auch noch die anderen Kombinationsmöglichkeiten ausprobieren ...

Salvador hat geschrieben:Und an welchem Arm ist das SPU denn montiert?

Das SPU läuft an einem Jelco SA-750E 10-Zoll auf dem Plattenspieler meiner Wohngenossin, einem Feickert Blackbird.

Salvador hat geschrieben:Die Hashimoto-Übertrager sind bestens beleumundet und das Tolle ist, man kann neben teuren Fertiglösungen auch günstiger selbst etwas bauen. Ein weiteres Foto vom Innenleben des sehr schön von Dir gebauten Übertragerkästchens wäre sehr sehenswert!

Fotos vom Innenleben zu machen, habe ich gestern beim Aufbau des Übertragers vergessen. Hole ich aber gerne noch nach.
Ich werde wohl auch noch zwei Schalter einbauen, die es erlauben den Gain der Hashimoto HM-7 zwischen 15x/23dB und 30x/29dB umzuschalten. Die Schalter habe ich gestern schon bestellt.

Salvador hat geschrieben:So 10-30h wird sich die Sache einspielen müssen, ich bin schon sehr auf Deinen Hörbericht gespannt!

Danke für den Tipp. Ich konnte gestern schon beim Hören der ersten Schallplatten eine stattfindende Klangveränderung wahrnehmen.

Gruß Stephan
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MC-Übertrager mit Kapseln "Hashimoto HM-7"

Beitragvon nemu » 10.12.2017, 18:52

Hallo,

hier noch die versprochenen Bilder vom Innenleben des Übertragers. Hierbei handelt es sich um eine asymetrische Verkabelung:

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Bild 1: Innenleben des Übertragers mit den an das Gehäuse angeschrauben beiden Kapseln "Hashimoto HM-7"

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Bild 2: Die beiden "Hashimoto HM-7" Übertrager-Kapseln in trauter Zweisamkeit

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Bild 3: Nahaufnahme einer der beiden Übertrager-Kapseln

Wie Ihr seht, ist dies leicht zu löten.

Ich werde den Übertrager demnächst nochmal umbauen und noch zwei Schalter einbauen, die es erlauben den Gain der Hashimoto HM-7 zwischen 15x/23dB und 30x/29dB umzuschalten. Dann wird es ein bißchen "frimliger" zu löten.

Gruß Stephan
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MC-Übertrager mit Kapseln "Lundahl LL1943"

Beitragvon nemu » 10.12.2017, 21:59

Hallo zusammen,

was macht man an einem stürmischen ungemütlichen Sonntag? Genau, einen weiteren Übertrager zusammenbauen und ausprobieren! Gestern habe ich endlich meine vor 3 Wochen bestellten Lundahl LL1943 Übertrager bekommen. So kann ich jetzt mein "Ortofon SPU Classic GM E MKII" mit den drei verschiedenen Übertragern "Hashimoto HM-7", "Lundahl LL1943" und "Haufe" ausprobieren.

Die Lundahl LL1943 habe ich, wie auch die "Hashimoto HM-7" in ein Hammond Alugehäuse eingebaut. Dies ist ein bißchen kleiner im Vergleich zum Gehäuse für die Hashimotos. Die LL1943 können 1:16 oder 1:32 betrieben werden. Für mein SPU habe ich diese in der Varinate 1:16 verdrahtet. Die Impedanzanpassung an das SPU habe ich vorgenommen, mittels Parallelschaltung jeweils eines 5.7 kOhm Wiederstands (Vishay 1%, 0.6 Watt) zu den beiden Chinchbuchsen des Übertrager-Ausgangs. Ggf. werde ich nochmal andere Wiederstandswerte ausprobieren.

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Bild 1: Fertiger MC-Übertrager für den Anschluss meines SPU. Lackieren ist nicht meine Stärke, da muss ich noch ein bißchen üben

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Bild 2: MC-Übertrager mit dem geöffneten Deckel

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Bild 3: Die Übertrager liegen auf dem Kopf und sind mittels einem Alluprofil im Gehäuse befestigt, also festgeklemmt

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Bild 4: Innenansicht mit der Verkabelung

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Bild 5: Hier kann man an den beiden rechten Chinchbuchsen, den Ausgängen des Übertragers, die parallel angebrachten Wiederstände erkennen, um die Impedanz an das SPU anzupassen

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Bild 6: Der fertige Übertrager kurz vorm Zuschrauben

So, jetzt probiere ich den Übertrager erstmal aus ...

Gruß Stephan
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Beitragvon Salvador » 10.12.2017, 22:42

Viel Freude dabei, bin gespannt, was Du berichten wirst! :)

LG,
Andi
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Klangvergleich Übertrager „Lundahl LL1943“ und „Hashimoto HM

Beitragvon nemu » 13.12.2017, 10:23

Hallo zusammen,

die letzten Tage habe ich jetzt ausgiebig mit den beiden Übertragern „Hashimoto HM-7“ und „Lundahl LL1943“ an meinem Tonabnehmer „Ortofon SPU Classic GM E MKII“ Musik gehört. Hier mein kurzes Fazit von dem bisher Gehörten:

“Lundahl LL1943“: Klingt sehr dynamisch und rockig. Etwas ungehobelter vom Klangbild. Klasse für Blues, Rock etc., also Musik, wo es so richtig abgeht. Macht richtig Spaß.

“Hashimoto HM-7“: Klingt ebenfalls dynamisch, spielt jedoch feingeistiger auf. Man meint mehr Details hören zu können, aber vermutlich kann man einfach nur einzelne Klänge, Instrumente etc. besser differenzieren. Klangbild ist insgesammt etwas ruhiger. Bühne ist gewaltig, sowohl die Tiefe wie auch die Breite.

Beide haben einen sehr schön runden, integrierten und warmen - oder soll ich sagen analogen - Klang. Mein persönlicher Liebling ist hier das Hashimoto HM-7. Eine sehr lohnende Investition.

Kann jetzt verstehen, wieso so viele empfehlen SPU mit Übertrager zu hören!

Gruß Stephan
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MC-Übertrager mit Kapseln "Hashimoto HM-7"

Beitragvon nemu » 27.12.2017, 19:39

Hallo zusammen,

ich hatte mir ja noch Schalter bestellt und diese in den Übertrager mit den beiden Kapseln Hashimoto HM-7 eingebaut. Somit kann der Gain der Hashimoto HM-7 zwischen 15x/23dB und 30x/29dB umgeschaltet werden.

Den provisorischen Umbau zum Testen habe ich vor einigen Tagen vorgenommen.

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Bild 1: Übertrager Hashimoto HM-7 mit den beiden Schaltern.

Leider musste ich feststellen, dass sich durch den Einbau des Schalters der Klang deutlich wahrnehmbar verschlechtert. Hans-Martin hatte mich hier in einer PM schon vorgewahnt. Er hat solch ein Ergebnis befürchtet. So habe ich heute morgen die Schalter wieder entfernt und verwende wieder eine feste Gain-Einstellung mit meinem SPU, die deutlich besser klingt.

Bei der Verdrahtung mit dem Schalter habe ich mich an den Plan von Hashimoto gehalten, also des Herstellers, der diesen zusammen mit den Übertragern ausliefert. Eigentlich ist die Klangverschlechterung hier auch kein Wunder, da das Signal vom Tonabnehmer - also die 0,2 mV - mehrfach den Schalter durchläuft.

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Bild 2: Wieder ausgebaute Schalter und Verdrahtungsvorschlag des Herstellers (mit Schalter)

Ich bin jedoch froh, dies mit den Schaltern mal ausprobiert zu haben. So konnte ich mir selbst mal einen Eindruck über das Ergebnis und den Klangunterschied machen. Vom Inneren des Gehäuses mit Schalter habe ich leider kein Bild gemacht, von dem Ihr Euch ein Eindruck vom Kabelwust machen könnt.

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Bild 3: Nahaufnahme einer der beiden wieder entfernten Schalter mit den notwendigen Lötbrücken und den angelöteten Kabeln.

Als Fazit kann ich für mich festhalten, möglichst bei den sehr delikaten Signalen eines Tonabnehmers - insbesondere mein SPU mit nur 0,2mV Ausgangsspannung - auf Umschalter jeglicher Art zu verzichten. Egal ob dieser für die Umschaltung des Gains oder die Auswahl von mehreren Eingängen dient. Die Devise lautet "Keep It Simple", also kurz und möglichst wenig Lötpunkte sowie wenig Steckverbindungen und Schalter.

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Bild 4: Interne - diesmal symetrische Verdrahtung - des Übertragers mit fest eingestellten 15x/23dB Gain. Hier kann man jetzt die entsprechende Litzen auch besser miteinander verdrillen.

Symetrisch deshalb, da der Tonabnehmer ja ein symetrisch erdfreies Signal liefert. Bei dieser Verkabelung könnte ich jetzt auch die Chinch-Buchsen ohne Probleme durch XLR-Buchsen ersetzen.

Das war es jetzt erstmal. Weitere Berichte zum Thema Übertrager sind jetzt erstmal nicht von mir zu erwarten. Mit dem derzeitigen Ergebnis kann ich derzeit gut leben, oder besser "gut hören".

Gruß Stephan
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