Wodi (Sonus Faber Amati Futura, aktive Kuchl-Kastln)

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Wodi (Sonus Faber Amati Futura, aktive Kuchl-Kastln)

Beitragvon Wodi » 30.09.2012, 21:02

Keine nachträglichen Ergänzungen, kein nachträgliches Löschen von Teilen dieses Vorstellungsgespräches! Ich werde versuchen, meine erste Berührung mit "aktivem Hören - und wie ich dazu kam" mit meinem ersten "aktiven" Projekt diesen Vorgaben entsprechend zu erzählen.

(Wer das liest, hat einen Grund dafür. Entweder bist Du ein Administrator, der das lesen muss, oder jemand, der sich über mich ein Bild machen will, aus welchem Grund auch immer... also vermutlich schreibe ich diese Geschichte nur für mich und meine Frau, die einerseits dieses "aktive Projekt" gefordert hatte und die andererseits so lieb ist, meine Texte zu lesen und auf Rechtschreibfehler zu prüfen.)

Wie ich zum aktiven Hören kam?

Außerhalb vom Wiener Raum hat es ein Österreicher nicht leicht, einen Musiksender zu finden, der erträglich ist, wenn der eigene Musikgeschmack nicht gerade von Hitparade oder volkstümlicher Musik abgedeckt wird. Der Sender mit der größten Verbreitung in Ö. wirbt gar mit dem abschreckendsten aller Slogans: "Wir spielen nur die Hits!"
Na bravo! Vielen Dank!

Zweiter Teil der weitläufigen Einleitung: Wir haben 2 Wohnsitze, die liegen 350km von einander entfernt. Und wer schon mal im Sommer in der Hochsaison oder im Winter bei Neuschnee die Tauernautobahn (von Salzburg Richtung Süden und zurück) fahren musste, weiß vielleicht schon, dass es da gelegentlich zu kleinen Verzögerungen - so um die 20km lang - kommt. Um nicht genau in so einen Stau hinein zu fahren, muss man rechtzeitig den Verkehrsfunk hören. Und dazu benötigt man ein Radio, denn: "Wir spielen nur die Hits... und wir haben Österreichs schnellsten Verkehrsfunk!"
Hurra!

Einen ganzen Tag Ö3 zu hören, nur um alle halben Stunden das Verkehrsgeschehen, welches sich 3 Stunden vorher auf Ö. Straßen zugetragen hat, zu hören, das war eine Herausforderung! Da wäre es doch praktisch, einen Autoradio mit Verkehrsfunkdecoder zu haben... naja, haben wir ja vom alten Auto damals ausgebaut... 5 x 45W Radio mit 12fach CD-Wechsler, 4x 50 W Class-A ORION Endstufe incl. 6 Lautsprecher, alles ist noch da! Was fehlt, wäre ein ordentlicher Tief-Bass.
Eines Tages im Mediamarkt haben wir uns solche Bässe angesehen. Sieht alles nach Rums-Bums aus, und meine Frau hat fachkundig entschieden: "Nein, so was brauchen wir nicht!"
Da hatte sie vielleicht Recht, also habe ich mich nach 15jähriger Abstinenz vom Lautsprecher-Eigenbau wieder mit der Materie beschäftigt. Ach wie herrlich, inzwischen gibt es das Internet! Wie einfach das heute alles ist!
Schnell habe ich herausgefunden, dass es die traumhaften Chassis von Scan Speak auch für den Bastlermarkt gibt. (Mein früherer Favorit Dynaudio hat ja längst den Bastlermarkt verhungern lassen.)
In der Zwischenzeit habe ich die neue Küche geplant und der Tischler hat sie bestellt und angefertigt. Meine Idee war es, den Raum über den Oberkästen bis zur Decke und die gesamten 3m Breite der Küche komplett für die Gehäuse zu nutzen. Es wurden auch gleich die beiden Front-Bretter für die beiden Bass-Gehäuse in dem Küchen-Holz mitbestellt.
Es war geplant, die Mittel- und Hochtöner in Ohrhöhe zu montieren und oben in die berechneten Gehäuse die Bässe. Der Wunsch nach nur 13cm großen Mitteltönern (Außendurchmesser) schränkte die Auswahl etwas ein. Aber auch hier hatte Scan Speak damals noch ein Top-Modell im Sortiment. Der Grund für den kleinen MT war der Platz zwischen Kühlschrank und Außenwand. Die Verblendung des Spalts war eben 13 cm breit. Der HT hatte natürlich Platz und der ausgesuchte MT-Dome auch. Auf der anderen Seite hätte ich als Volumen für den MT ein wenig aus der Ziegelmauer heraus gestemmt. Dieses Ansinnen stieß bei meiner Frau - zumal die Küche ein paar Monate schneller fertig geworden ist als der Verkehrsfunkempfänger - auf wenig Gegenliebe: "...und was ist, wenn du die kleinen Chassis auch alle da oben einbaust?"

In der Zwischenzeit hatte ich - man muss bedenken, dass Lautsprecher-Selbstbau ein Hobby von mir war, welches ich damals im Rahmen meiner finanziellen Möglichkeiten und jener meiner "Auftraggeber" bis zu durchaus akzeptabler Klangqualität getrieben hatte - die Gehäuse fertig und eine Wahnsinns-Weiche berechnet und ausgetüftelt. Mit irre teuren Bauteilen, wie beispielsweise 8 cm breiten Spulen mit 0,04 Ohm. Das Gehäuse extrem dick und verstrebt mit lauter schrägen Flächen innen und - zum Ausprobieren - mit kleinem Volumen für den MT und Löchern für alle 3 Chassis pro Box.
Es war ursprünglich geplant, dass in die äußere Platte (die mit dem Küchen-Furnier) dann nur die Löcher für den Bass geschnitten werden würden, wenn die MT- und HT- Chassis dann unten in Ohrhöhe montiert werden würden.

Das Ausprobieren (mit passiver Weiche mit Bi-Amping-Anschlüssen) fand an meinem anderen Wohnsitz statt. Als Referenz oder zumindest als einzig mögliche Vergleichs-Lautsprecher dienten meine Infinity RS Kappa 9A.
2x hatte ich mir (alle einzeln) meine Freunde eingeladen für eine Hörprobe. Beim 1. Mal konnten wir alle gewisse, vereinzelte "Unschönheiten" in der Harmonie feststellen, die mich veranlassten, noch einmal weiter zu tüfteln.
Beim 2. Mal konnte ich meine Freunde wirklich beeindrucken. Einer von ihnen ist sogar Musiker und brachte einen Stapel CDs mit, die wir alle auszugsweise (aber oft auch komplett) spielten. Die Räumliche Abbildung in Breite und Tiefe war atemberaubend! (Power ist auch genügend vorhanden; naja, wenn's für die Kappa 9 reicht...) Der -8 dB-Punkt der 25cm Bässe im geschlossenen Gehäuse liegt bei unglaublichen 15 Hz! (Wie gesagt: alles passiv!) Und alle Chassis halten auch tüchtige Pegel aus, was wir zwischendurch auch ausprobiert haben.

Im Vergleich zu den Kappas blieb der Klang jedoch etwas "dünner". Was da bei den Kappas noch so alles nach hinten abgestrahlt wird, füllt den Raum auf sehr angenehme Weise. "Ehrlich" ist das aber nicht. Die pure Ehrlichkeit sind dagegen diese Scan Speak Chassis: ultralinearer Frequenzgang und inzwischen in meiner Weiche perfekt (naja, für mich jedenfalls klingt es so) an einander angepasst.

Mein Freund: "...ein Wahnsinn, da klingt jetzt jede CD unendlich gut!"
Und auch alle anderen Freunde und meine Frau und ich waren extrem zufrieden und glücklich. Durch die 6-dB-Weiche und die senkrechte Anordnung und die hochwertigen Bauteile und Kabel und alles, passte die Phasenlage genau...

... so lang die Boxen standen!

Nun wollte meine Frau, dass wir keine neuerliche Baustelle aus ihrer neuen Küche machen... dass ich also "die kleinen Chassis auch da oben einbaue..." also einfach dort belasse, wo sie im Moment noch waren... der Reihe nach aufgefädelt, aber waagrecht!

Phasenlage ade! Willkommen Zeitverschiebungen!

Naja, meine ORION-Endstufe liefert 2x 100 W Class-A, aber eigentlich ja gebrückt! Wenn ich die 4 Kanäle einzeln nutze, (4x 50 W) dann brauche ich nur noch 2 Kanäle um alle 6 Chassis einzeln anzutreiben. Es gibt doch da so Geräte, mit denen man auch die "Entfernung" zum Ohr einstellen kann!

Der (2012) amtierende EUROPA-Meister in der Kategorie "bester Klang im Auto" - damals war er nur ö. Staatsmeister und Vize-Europameister - Martin Stangl, hat mir einen Pioneer DEX-P99RS empfohlen, bei dem man absolut alles einstellen kann: Trennfrequenzen, Flankensteilheit, Pegel alle drittel Oktave, und was weiß ich... und eben auch die "Entfernung". Und eine ordentliche 2-Kanal Endstufe für den Bass. Er war es auch, der mir geniale Reinblei-Batterien (Welten schneller und somit besser als "Gel"-Batterien) und das dafür nötige smarte Ladegerät empfahl.
Es war spaßig, die 36 kg schwere Batterie gemeinsam mit meiner Frau auf das Küchenkastel zu heben. Dort schloss ich noch meinen 40 F Hybrid Kondensator parallel und bastelte einen Mechanismus, der die ganzen Kabel vom Autoradio, der unten in einem Auszug montiert wurde, hinauf zur Batterie, zu den Endstufen und zur externen 2TB-Festplatte so führte, dass sie sich nicht verzwicken können.

Mit Hilfe eines PC-Programms mit Mikrophon versuchte ich die Pegel abzustimmen. Das gelang sogar, so dass ich einen beachtlich linearen Frequenzschrieb erhielt. Der Klang war ein Witz. Also habe ich alles wieder zurück auf 0 dB und dann nach Gehör und ohne große Ausreißer eingepegelt.

Die glatten Flächen und fehlenden Absorber in einer Küche lassen eben keine Wunder zu. Reflexionen, Reflexionen, Reflexionen!

Nachdem der Equalizer nach unserem Geschmack eingestellt war, machten wir uns über das Thema Laufzeiten her.

Das gelang sogar, doch stellte es höchste Ansprüche an unser Gehör! Ich erinnerte mich, wie irre deutlich sich das im Auto - mit all den schallabsorbierenden Materialien - damals machen ließ!

Es steht auf der "to do" - Liste, einmal die ganze Küche mit Polstern und Tuchenten und dicken Steppdecken zu verhängen und dann die Einstellungen neu zu machen. Leider stehen auf dieser Liste auch so wahnsinnig viele andere Sachen...

Das war also meine Geschichte, wie ich zum aktiven Hören kam. Ein Glück, dass ich überhaupt irgend etwas vorweisen kann! Es ist nicht gerade viel.
Doch sei gesagt: wir haben definitiv den besten Verkehrsfunk sämtlicher österreichischen Küchen! Davon bin ich überzeugt! Und zwischen den Verkehrs-Durchsagen spielt das Radio meine WAVs von der Festplatte... immerhin 1,3 TB kann der Pioneer pro USB-Eingang verwalten.

Und obwohl ich weiß, dass es nach der Feineinstellung (mit Bettzeug in der Küche) noch besser gehen wird, so konnte ich meine Freunde doch alle wieder beeindrucken! Und meine Frau auch.

Euch echten Aktivisten zaubert meine Geschichte ein müdes Gähnen hervor, aber meine Geschichte ist nun mal nicht aufregender. Ich würde sie in einem Aktiv-Forum ja gar nicht erzählen, doch es "musste" ja sein.

Trotz des Erfolgs dieses Projekts hat mir meine Frau 10-jähriges Boxenbauverbot auferlegt, von denen ich erst wenige Jahre abgesessen habe. Mal sehen, was dann passiert!

Danke fürs Lesen,
liebe Grüße aus Ö.
Wodi
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Beitragvon Thomas K. » 01.10.2012, 08:16

Hallo Wodi,
Spass muß sein, und Deinen Beitrag kann man auf ganz unterschiedliche Art betrachten.
Einmal so, OK jetzt hängt er da noch ein Kruzifix in seine Küche, und nennt das ganze dann
"Kottans Kapelle".
Oder man kann auch herauslesen, daß das ganze eine Persiflage auf den hier gelegentlich aufscheinenden
Perfektionswahn (ich will mich da nicht ausnehmen)ist.
Oder es ist Dir todernst, und Du mußtest Dir mal von der Seele schreiben, wie Dein Talent als genialer Lautsprecherkonstrukteur verachtet wird, indem Dir unmögliche Auflagen gemacht werden (Hochtöner und Mitteltöner unter die Decke).
Und am Ende doch nur das öde Ö3.
Es bleibt Dir dann nur eines, falls Deine Frau mal nicht in der Küche ist, FM4 hören!

Grüße
Thomas K.
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Beitragvon Wodi » 03.10.2012, 23:43

Hallo Thomas, :cheers:
also egal, wie DU meinen Beitrag auffasst, ich jedenfalls musste über Deine Antwort herzhaft lachen und auch meine Frau zerkugelte sich über Deine philosophischen Betrachtungen. :lol: Am besten, ich ließe sie einfach so im Raum stehen, also Deine Analyse, nicht meine Frau, ... sie gäben meinem Beitrag etwas Interessantes, Geheimnisvolles! 8)

Wie ich Dich einschätze, nutzt es auch gar nichts, wenn ich jetzt die Lösung Deiner Fragen hier her schriebe, oder würdest Du mir denn glauben, würde ich behaupten, dass ich es niemals wagen würde, den gelegentlich zu erkennenden Perfektionswahn zu persiflieren?

Doch leider folgt nun doch die langweilige Wahrheit:

Tatsache ist nämlich, ich bin selbst perfektionswahnsinnig :mrgreen: m.b.M. :roll:

Und die Sache mit dem "von der Seele reden"... Also mein Talent als genialer LS-Konstrukteur wird ja zum Glück nicht verachtet. Man sagt mir freundlicherweise nicht ins Gesicht, was man davon hält, so eine Wahnsinnsanlage in der Küche zu verbauen. Man sagt nur: "ja, damit hab' ich jetzt nicht gerechnet... alle Achtung..." und was man über mich denkt, weiß ich zum Glück nicht.

Ihr Freaks in Deutschland könnt Euch ja alle austauschen... jeder von Euch hat ein paar Gleichgesinnte im Bekanntenkreis (Achtung, jetzt kommt's:), ich habe nur Euch! :cheers:
Wenn 2 oder mehrere Irre :o :shock: :wink: :mrgreen: zusammen sind, halten sich die ja nicht für irre. Das tut zwischendurch sehr gut. Aber ich bin der einzige Irre in meinem gesamten Freundeskreis. Denen erzähle ich zwar auch von meinen Taten, aber die Diskussionen bleiben ein wenig einseitig.

Das mit dem öden Ö3: also das war ja der Grund für den Autoradio. Der hat einen "Verkehrsfunkdecoder" und somit kann ich bzw. meine Frau "Festplatte" hören und muss nicht unter Ö3 leiden. Und den Verkehrsfunk will ich ja hören.

FM4 in der Küche: Wenn meine Frau nicht in der Küche ist, bin ich auch nicht in der Küche.

Die Anlage in der Küche ist nur die einzige, die etwas mit "aktivem Hören" zu tun hat. Darum habe ich die beschrieben.

Ach ja... wenn meine Frau in der Küche ist, bin ich auch nicht in der Küche. (Wehret den Anfängen!)
Dann sitze ich immer im Wohnzimmer und horche dem aktiven Subwoofer beim Subwoofen zu. :mrgreen:

Also Thomas, weiterhin viel Erfolg beim Perfektionieren
und danke für deine köstliche Analyse!

Liebe Grüße!
Wodi
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Beitragvon Thomas K. » 04.10.2012, 09:26

Hallo Wodi,

man sagt mir nach, daß ich zu ernsthaft sei, und deswegen fällt mir jetzt ein Stein vom Herzen, daß Du das nicht in den falschen Hals bekommen hast, was ich mir da zusammengesponnen habe.
Aber mein Bild des Österreichers ist nun mal geprägt von Georg Kreisler, Helmut Qualtinger,Hans Moser und eben auch den Charakteren aus Kottan ermittelt, und nicht zu vergessen, nochmal ein Krimi, Stockinger.
Alles sehr eigensinnige Charaktere, was ich sehr schätze.
Ich wünsche Dir noch viel Spaß hier im Forum,
viele Grüße, auch an Deine Frau

Thomas
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Beitragvon music is my escape » 04.10.2012, 13:12

Thomas K. hat geschrieben:...man sagt mir nach, daß ich zu ernsthaft sei....


Zumindest den Hinweis auf FM4 kann man garnicht ernst genug geben und nehmen... :D
Für mich ganz eindeutig einer der besten, wenn nicht sogar der beste Sender im deutschsprachigen Raum.

@Wodi
Auch von mir ein herzliches Willkommen; ernsthaft humorvolle Menschen, wie Du einer zu sein scheinst, kann es, gerade in einer sich oftmals selber viel zu wichtig nehmenden Forenlandschaft, garnicht genug geben.

:cheers:
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Beitragvon Wodi » 04.10.2012, 21:55

Hallo nochmals Thomas,
nein, Deine Antwort war supernett - und ich wüsste nicht, warum Du da Bedenken gehabt haben solltest.

Ich freue mich wie ein kleines Kind, dass einmal ein Deutscher "unseren" Humor mag! Wenn Dir diese Filme oder Serien gefallen haben, dann halte die Augen offen für "Muttertag" oder "Die Knochenbrecher". Das und die "Trautmann" Filme und Kleinserien haben eine Art von Humor, die auch nicht jeder Österreicher mag.
Ich schon.

Es hat eine andere Art von Komik, wenn ich (vorgekommen in einem anderen Forum) ein Scherzchen von mir gegeben habe und merken musste, dass alles total ernst genommen wird. Dann lache ich, aber mir ist fast zum Weinen zumute. Umso erquickender, wenn es einmal -wie hier - anders ist... wenn ich nichts ahnend ein wenig plaudere und sofort so genau eingeschätzt werde...
:cheers:
music is my escape hat geschrieben:ernsthaft humorvolle Menschen, wie Du einer zu sein scheinst, kann es, gerade in einer sich oftmals selber viel zu wichtig nehmenden Forenlandschaft, garnicht genug geben.

:cheers:

Hallo Music Is My Escape,
ich habe auch geglaubt, dass ich mich nicht allzu ernst nehme, doch als ich (soeben erst) bemerkt habe, dass man den Titel meines Beitrages geändert hat, und ich mich somit gleich in 2 Schubladen finde, in denen ich mich nicht sehe, da habe ich bemerkt, dass mir auch nicht alles egal ist, was man von mir denkt.

"aktiv in der Küche" ... ja, die Anlage, ja, die Frau ... aber ich??

"- mit Ö3" - phu! das tut weh! Nein also das geht gar nicht, da hört sich die Gaudi auf!

So, das ist geklärt.

Vielen Dank für Eure herzlichen Willkommensgrüße, und, music is my escape, bei bisher 17 Beiträgen von Dir kann man es zu Dir auch noch sagen: Herzlich willkommen in diesem Forum, schön, dass Du - wie Thomas - "meinem" Thread mit Deiner Post die Ehre gabst!

Wie schon an anderer Stelle in diesem Forum gasagt: ich fühle mich sehr wohl hier.
Das wünsche ich Euch auch... besonders beim Musik hören!
:cheers: und liebe Grüße!
Wodi
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Beitragvon Wodi » 28.10.2012, 23:12

Roli hat geschrieben:Hallo Sigi,

ich habe meinen AkurateDS auch bereits auf "Davaar 1" umgestellt!
In Verbindung mit dem neuen "AcourateNAS" eine echt geile Sache! :D

Herzliche Grüße :cheers:
Roland


Hallo Roland,
welche Vorteile hat eigentlich das AcourateNAS gegenüber einem anderen? Gibt es da Klangunterschiede?
(Ich warte schon sehnsüchtig auf meinen LINN Akurate DS und habe noch kein NAS, noch kein Tablett zur Fernbedienung und auch noch keine Ahnung!)

Liebe Grüße!
Wodi
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Beitragvon nihil.sine.causa » 28.10.2012, 23:52

Hallo Wodi,

Wodi hat geschrieben:welche Vorteile hat eigentlich das AcourateNAS gegenüber einem anderen? Gibt es da Klangunterschiede?


Mit AcourateNAS ist eine SW gemeint, mit der Du die Audio-Dateien bearbeiten und neu abspeichern kannst, bevor Du sie dem Streamer zu Füttern gibst. AcourateNAS kann die Dateien offline mit FIR-Filtern falten (etwa zur Raumkorrektur), flowen, invertieren und normieren (zur Vermeidung von Clipping). Eine nähere Beschreibung findest Du hier:

viewtopic.php?f=28&t=1952

Wodi hat geschrieben:(Ich warte schon sehnsüchtig auf meinen LINN Akurate DS und habe noch kein NAS, noch kein Tablett zur Fernbedienung und auch noch keine Ahnung!)


Ein NAS braucht es auch nicht zwingend, um einen LinnDS ans Laufen zu bekommen. Die einfachste Konfiguration ist hier beschrieben:

http://docs.linn.co.uk/wiki/index.php/DS_Budget_System

Als Quelle reicht ein Computer, der die zu streamenden Dateien auf einer Festplatte oder einem anderen Massenspeicher findet und auf dem die Software Kinsky läuft. Von diesem einfachsten System ausgehend kann man die Sache dann weiter ausbauen.

Beste Grüße
Harald
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Beitragvon Roli » 29.10.2012, 09:08

Hallo Harald,

Danke für die perfekte Beantwortung der Frage von Wodi!
Besser kann man es nicht beantworten!

Hallo Wodi,

Acourate ist in Verbindung mit "Flow" meiner Meinung nach "der Hammer"!
Ist natürlich subjektiv, aber nicht nur ich bin aus dem Forum begeistert davon.
Wie immer gilt auch hier: Probieren geht über Studieren! :D

Herzliche Grüße von der winterlichen Alb :cheers:
Roli
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Beitragvon Wodi » 30.10.2012, 02:39

Hallo Harald, Hallo Rolli,

erst mal herzlichen Dank! Als Forumsneuling finde ich es jedes Mal sensationell, wie freundlich hier mit einander umgegangen wird! Ich musste gewaltig lachen, wie sehr ich mich blamiert habe mit meiner Frage... ich hatte das AcourateNAS für ein Stück Hardware gehalten... wie gut für mich, dass ich im selben Posting erwähnt hatte, dass ich keine Ahnung hätte. Eine Erklärung, die ich mir hätte sparen können... Ihr habt es alle auch so erkannt! QED.

Trotzdem wage ich eine neue Runde:
ich bin noch nicht so weit, mich um solche Feinheiten wie "Software" zu kümmern. Ich bin gerade erst bei der Anschaffung der Hardware.

Dank Deiner Hinweise, lieber Harald, die Du mir in einem anderen Thread gegeben hast, war ich heute schon mal einkaufen; streng nach Vorschrift zum vorhandenen LAN und den vorhandenen Computern:
WLAN Router
8-Port Switch
NAS-Gehäuse und 2 Festplatten
2 ordentliche CAT7 Kabel (Linn zum Switch und Switch zum NAS)
4 normale CAT5a Kabel
ein Cinch-Kabel (meine 2 XLR_Eingänge im Vorverstärker sind bereits belegt.)
es fehlt noch ein WAP und ein Tablett-PC.
ääähh... ja, und mein Akurate DS/0 vom Audiomarkt ist auch noch nicht gekommen.

Es steht mir noch die Entscheidung bevor, ob ich auf iPad setzen soll, oder die wenigen Monate warten soll auf Windows 8 in einem Surface oder einem Nachbau, die es bald geben wird. Die Vorstellung einer Convertierung in iTunes bereitet mir nämlich etwas Unbehagen. (Sie ist mir eben noch völlig fremd, die ganze Apple-Welt.)

Gibt es - als Übergangslösung - eine Software für ein Notebook mit WLAN? So was hätten wir schon zuhause. (... wäre dann eben noch mit Maus zu bedienen, als Übergangslösung wäre mir das egal)

Danke nochmals herzlich und liebe Grüße vom auch winterlichen aber sonnigen Oberkärntner Gailtal!
Wodi
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Beitragvon nihil.sine.causa » 30.10.2012, 07:42

Hallo Wodi,

Du gehst ja richtig in die Vollen jetzt! Ist nur zu hoffen, dass Dein Streamer bald ankommt.

Wodi hat geschrieben:
Gibt es - als Übergangslösung - eine Software für ein Notebook mit WLAN? So was hätten wir schon zuhause. (... wäre dann eben noch mit Maus zu bedienen, als Übergangslösung wäre mir das egal)


Mit der Software Kinsky müsste das machbar sein. Ich schreibe "müsste" weil ich es selbst noch nicht ausprobiert habe. Meine Kinsky-Rechner hängen alle per Kabel am LAN. Über WLAN habe ich das so noch nicht probiert. Kinsky kannst Du kostenfrei bei Linn herunterladen, der Versuch ist also wohlfeil.

Viel Spaß und Erfolg beim Aufbauen!
Harald
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Beitragvon lessingapo » 30.10.2012, 07:54

Hallo,
geht definitiv auch mit W-Notebook,manche haben ja auch ein Touchpad...
Grüsse
Wolfgang
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Beitragvon Figo » 30.10.2012, 13:21

Ich würde mit einem iPad arbeiten und ChorusDS als App zum Steuern deines Linn DS.
Kostet was ist aber schöner wie das kostenlose Kinsky.
Da wird nichts umgerechnet und da wird auch nicht mit Apple-Formaten gearbeitet.
Das iPad abeitet perfekt mit PC's/Windows zusammen - du brauchst nicht in die Apple-Welt einzutauchen.
(Mit Kinsky kannst du dann parallel vom PC aus deinen Linn DS zusätzlich bedienen)

Du hast alle Musikdateien auf deiner NAS (welche ist es denn?). Auf dieser NAS laüft ein UPnP Server (gut funktioniert Twonky). Am besten alles im Flac Format speichern (bei Verwendung von AcourateNAS geht es m.e. nur über Flac)
Dieser Server (Twonky) auf deinem NAS schickt alle Infos über deine Musikdateien zu deinem iPad/ChorusDS wo dann deine Musik auch mit Album Bildern aufgelistet wird.
Via iPad/ChorusDS gibst du nun deinen Abspielbefehl via WLAN zum Server und Linn DS und schon spielt die Luzie :lol:

Gruß
Hans
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Beitragvon Wodi » 31.10.2012, 21:16

nihil.sine.causa hat geschrieben:Hallo Wodi,
Du gehst ja richtig in die Vollen jetzt! Ist nur zu hoffen, dass Dein Streamer bald ankommt.

Mache ich das? Keine Ahnung... ich folge nur der Empfehlung auf der von Dir verlinkten Website LINNDOCS; Danke dafür!

Wodi hat geschrieben:Gibt es - als Übergangslösung - eine Software für ein Notebook mit WLAN? So was hätten wir schon zuhause. (... wäre dann eben noch mit Maus zu bedienen, als Übergangslösung wäre mir das egal)

lessingapo hat geschrieben:Hallo,
geht definitiv auch mit W-Notebook,manche haben ja auch ein Touchpad...
Grüsse
Wolfgang

Danke Wolfgang, das beruhigt mich und nimmt mir den Stress, ein iPad jetzt und sofort kaufen zu müssen. Den Kauf eines iPads habe ich für die nahe Zukunft aber geplant. Es muss einen Grund geben, dass es dafür so viele Empfehlungen gibt!

Figo hat geschrieben:Ich würde mit einem iPad arbeiten und ChorusDS als App zum Steuern deines Linn DS.
Kostet was ist aber schöner wie das kostenlose Kinsky.
Da wird nichts umgerechnet und da wird auch nicht mit Apple-Formaten gearbeitet.
Das iPad abeitet perfekt mit PC's/Windows zusammen - du brauchst nicht in die Apple-Welt einzutauchen.
(Mit Kinsky kannst du dann parallel vom PC aus deinen Linn DS zusätzlich bedienen)
Hans

Hallo Hans, das ist jetzt eine wirklich erfreuliche Nachricht! Deine Empfehlung deckt sich mit der von meinem Händler, von dem ich den Akurate hoffentlich bald zugeschickt bekommen werde, und der mir auch zu ChorusDS rät!

Figo hat geschrieben: Du hast alle Musikdateien auf deiner NAS (welche ist es denn?).

Ääähh... nein, ich habe ein Einkaufssackerl, darin sind ein NAS-Gehäuse SYNOLOGY DiskStation DS213 für nur 2 Festplatten. Diese "kann":
RAID 0/1/JBOD, iSCSI, 2x USB 3.0, 1x USB 2.0,
1x Gbit-LAN, SDHC Cardreader, Surveillance Station,
Backup Funktion, Print Server, iOS / Android App,
UPnP/DLNA Media-Server, Squeezebox/iTunes Server

Meine WAV-Dateien habe ich derzeit auf ein paar externen Festplatten, weil ich die von dort mit unserem "Küchenradio" abspielen kann; (besser gesagt: meine Frau!)

Aber die sind nicht in Stein gemeißelt. Ich konvertiere sie in alles, was Ihr mir hier empfehlt, so lange der Klang nicht darunter leidet.

Figo hat geschrieben:Auf dieser NAS läuft ein UPnP Server (gut funktioniert Twonky). Am besten alles im Flac Format speichern (bei Verwendung von AcourateNAS geht es m.e. nur über Flac)
Dieser Server (Twonky) auf deinem NAS schickt alle Infos über deine Musikdateien zu deinem iPad/ChorusDS wo dann deine Musik auch mit Album Bildern aufgelistet wird.
Via iPad/ChorusDS gibst du nun deinen Abspielbefehl via WLAN zum Server und Linn DS und schon spielt die Luzie :lol:

Gruß
Hans

Spitze! Ja, genau so möchte ich es! (Wie kommt man zu TWONKY?)

DANKE Hans,
DANKE Wolfgang,
DANKE Harald.

Ich melde mich sicher wieder! :cheers:
Liebe Grüße!
Wodi
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Beitragvon Wodi » 02.11.2012, 12:27

So, die 2 Festplatten sind eingebaut, ich bin den Anweisungen gefolgt und habe ein Synology Hybrid RAID Volume erstellt. Übrig geblieben ist die Hälfte der Gesamtkapazität, also wird das SHR wohl ein RAID 1 sein, vermute ich. "Ihre Disk-Station läuft einwandfrei" steht da. :D Mein Windows-PC "sieht" die Disk-Station auch schon im Netzwerk. :D

Wie kommt jetzt TWONKY drauf?

Meine Windows-Konsole (cmd) kennt schon mal den Befehl telnet nicht!
(Ich versuche gerade den Anweisungen auf "http://www.synology-wiki.de/index.php/Twonky_auf_der_DS211j_installieren" zu folgen, habe Twonky 7 bereits auf meinen PC heruntergeladen und dort entpackt. Die Installation ist die gleiche wie für 6, das Start-Script hat sich von Twonkymedia.sh in twonky.sh geändert.
Auf "http://support.microsoft.com/kb/978779/de" steht - für "Experten" wie mich - beschrieben, wie man unter Windows 7 den Client "telnet" aktiviert.
Natürlich funktioniert es dann noch immer nicht. Recherchen - Google sei Dank - ergeben, dass man auch den Telnet-Server aktivieren muss.
Aber auch dann:
Verbindungsfehler zu Port 23...
Kein Weiterkommen mit den weiteren Hinweisen.
Also habe ich Putty heruntergeladen und ausgeführt, das ich hier gefunden habe: "http://www.popcornforum.de/printthread.php?tid=13207".
Dort habe ich IP-Adresse und Port 23 eingegeben und telnet markiert... es startet eine Konsole, macht "Dong" und ist wieder weg. Das Selbe versuchsweise auch mit Port 22 ... ich weiß ja nicht, was ich mache.
Auf "http://www.popcornforum.de/printthread.php?tid=13207" geht es einem anderen armen Würstchen (nicht böse gemeint) absolut genau wie mir. (Auch mein Ping ist erfolgreich, allerdings immer mit 0ms also <1ms) Der Helfer dort hat nicht verstanden, dass das Putty-Fenster zwar kommt, sich sofort mit einem Abbruch-Klang wieder verabschiedet. Der letzte Tipp dort: "Firewall abschalten" ist auch der letzte Beitrag. Vermutlich ist der arme Kollege dann nicht mehr zum Schreiben gekommen, weil er sich nun mit sämtlichen Viren, Würmern und Trojanern dieser Welt herumschlagen muss. Oder sehe ich das falsch?

:( Ich komme nicht weiter. :(
:roll: Ich bitte um Hilfe! :oops:
Wodi
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