Ralf (Genelec 8351A + 8320, Abacus A-Center, C-Box 2)

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Beitragvon Mister Cool » 17.10.2018, 09:32

Für Edit war zu spat.

Einen DAC benötige ich, da meine restliche Anlage komplett digital ist und ohne VV läuft.
Ich gehe aktuell vom sms-200 in den Afi. Vom Afi dann direkt in die Lautsprecher.
Die Lautstärke Regel ich aktuell über den sms-200.

Aus diesem Grund war die Idee folgende: ich setze nach dem Afi einen Lan-Switch. Von dem gehe ich dann in die Lautsprecher und in den Subwoofer....hoffe, das wird so klappen.


Ich kenne das SMS-200 nicht im Detail, aber so wie es sehe, es hat einen USB Ausgang. Wenn er in Pegel geregelt ist, dann reicht ein "einfacher" USB DAC

Also der DAC nicht an den Switch sondern an das SMS-200

Grüsse,
Alwin
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Beitragvon Ralf77 » 17.10.2018, 11:17

Hallo Alwin,

Ich versuche es mal mit dem FiiO Taishan D03K + einem Adapter von RJ45 auf Chinch.

Grüße,
Ralf
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Beitragvon Mister Cool » 17.10.2018, 11:38

Das verstehe ich nicht. Was für ein Signal kommt aus dem AFI->LAN Switch raus und und was wandelt der RJ45/Cinch Adapter?

Grüsse,
Alwin
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Beitragvon Boxentroll » 17.10.2018, 16:38

Ralf77 hat geschrieben:Hallo Christian,

Danke für Deine Ratschläge.
Die Decke ist jetzt erst mal gesetzt mit Basotect. Davwerde ich erst mal nichts mehr ändern wollen.
Mir geht es jetzt in erster Linie um die Front, Rück und Seitenwände.

Wäre Deine Empfehlung somit alles mit 1D-Diffusoren zu machen?
Dachte bis jetzt eher vorne Diffusoren, seitlich Und hinten Absorber...

Kenne mich da aber zu wenig aus...

Grüße,
Ralf


Hallo Ralf,

sorry, habe zu spät gesehen, daß Deine Decke schon "gesetzt" ist.

Ich habe bei mir sowohl Absorber (10 cm Basotect) in den Spiegelpunkten mit 1D-Diffusoren an den Seitenwänden (RPG QRD 734) als auch an der Rückwand (Vorgänger von Vicoustic Wavewood) verglichen. Die Diffusoren in den Spiegelpunkten waren in beiden Fällen die bessere Lösung, wenn die Absorber an einer anderen Stelle im Raum verblieben.

Es gibt schon unterschiedliche Konzepte, was die Verteilung von Diffusoren und Absorbern angeht. (LEDE, usw.)
Ich habe es mir "einfach" gemacht und die Verteilung von den Regien der Emil Berliner Studios abgeschaut.
Zumindest soweit aus Fotos, usw. möglich...
Dort sind in den Regien (grob!) die Seitenwände in den Ecken eher absorbierend und in den Reflexionspunkten eher streuend. Das habe ich bei mir ausprobiert und mir gefällt das Ergebnis besser als die vorherigen Verteilungen mit Absorbern in den Spiegelpunkten.

Viele Grüße
Christian
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Beitragvon Ralf77 » 17.10.2018, 21:58

Hallo Christian, Danke für die Tipps. Werde mich versuchen dann nach den ersten Messungen mit REW durch Testen schlauer zu hören.

@Alwin: Der Ausgang vom Afi hat einen RJ45 Stecker. Von dort gehe ich direkt in keine Lautsprecher (per RJ45 auf AES/EBU Adapter). Das soll auch so bleiben. Ich plane im Prinzip nur einen zweiten Strang durch den Splitter aufzumachen. Dieser führt dann über den DAC (per RJ45 auf RCA Adspter) zum Subwoofer. Mal sehen, ob das klappt.

Grüße,
Ralf
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Beitragvon Mister Cool » 18.10.2018, 00:13

Verstanden, also auch wenn wir von CAT Kabel und RJ45 Stecker sprechen, de Facto übertragen sie ein AES/EBU Signal. Wäre es nicht sinnvoll anstatt Adapter zu nutzen, gleich den passenden Stecker am Ende des Kabels anzulöten?

Grüsse,
Alwin
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Beitragvon Lauscher » 18.10.2018, 07:59

Ich grätsche mit dem Thema Raumakustik mal zwischen Euer Gespräch :D

Über diese Seite bin ich eben gestolpert und finde ihn für den Einstieg sehr informativ

http://www.poisonnuke.de/index.php?action=Raumakustik

Viel Spaß beim lesen
Jens
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Beitragvon chriss0212 » 19.10.2018, 07:02

Hallo Jens

Vielen Dank für den Link. Habe es nur kurz überflogen. Viele interessante Ansätze.

Aber auch einiges, was mir auf die Schnelle nicht einleuchten mag. Die Fakten zweifle ich gar nicht an... nur die Schussfolgerung, die dazu führt.

Vielleicht kann mir das mal jemand erklären:
In anderen Materialien ist die Schallgeschwindigkeit anders, weil hier die Moleküle andere Abstände haben und andere Schwingungsgeschwindigkeiten. In einem festen Material wie Beryllium oder Diamant beispielsweise hat man bis zu 18.000 m/s als Schallgeschwindigkeit, das ist einer der Gründe, warum dies die besten Materialien für Hochtöner sind.


Also DAS Beryllium ein gutes Material für Hochtöner ist, bezweifle ich nicht... aber was hat die Schallgeschwindigkeit innerhalb des Materials damit zu tun?

Viele Grüße

Christian
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Beitragvon Lauscher » 19.10.2018, 07:33

Hallo Cristian :D

Warten wir mal zusammen ab ob uns hier jemand aufklären kann - das ist auf jeden Fall interessant.

Viele Grüße
Jens
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Beitragvon Ralf77 » 11.11.2018, 22:47

Hallo zusammen,

Bei mir im Keller ist es wieder etwas weiter gegangen.
An der Decke hängt mit ca. 7cm Absrand 9m2 Basotect in 14cm Stärke.
An den Seiten habe ich je 4 Stück Vicoustic Absorber an den Spiegelpunkten hängen.
An der Rückwand hänge ich noch von Hofa eine Kombination aus Absorber und Diffusor auf.
In den Ecken habe ich von Hofa je einen Bassabsorber.

Das ganze sieht dann (noch unordentlich und im Probierstatus) so aus:

Bild

Bild


Wie ihr sehen könnt experimentiere ich gerade mit einem Merovinger DBA und einem Lab12 Gordian.
Bei der Beurteilung des DBAs benötige ich noch etwas Rat von Euch.

Beim LAB12 kann ich jetzt schon sagen, dass ich mir das Geld sparen werde. Hier konnte ich keinen Unterschied zwischen mit und ohne heraushören. Schade, denn Baptists und optisch gefällt er mir sehr gut. Aber nur zum Ansehen und Anfassen ist er mir zu teuer.

So sehen die RWE-Messungen mit dem DBA und ohne DBA aus.
Erst mal der Frequenzverlauf bis 200HZ (DBA habe ich bis 100Hz laufen). Grün ist natürlich mit DBA.
Glättung ist auf 1/6 eingestellt.

Bild


Dann noch die Spectogramme (erst ohne DBA, dann mit DBA)

Bild


Bild

Jetzt noch die Wasserfalldiagramme. Wieder zuerst ohne DBA, dann mit DBA:

Bild

Bild



Wie man sehen kann bringt das DBA auf alle Fälle was.
Dennoch empfinde ich den gemessenen Unterschied (und auch den gehörten Unterschied) als relativ gering.
Erwarte ich da etwa Zuviel?

Ich bin auf Eure Einschätzung gespannt, da ich mich frage, ob ich mir das Geld für das DBA lieber spare und noch etwas in akustische Maßnahmen im Bassbereich investiere.

Generell finde ich das Merovinger DBA super und auch top in der Anwendung. Man kann relativ einfach damit experimentieren und durch die flache Bauweise ist es auch einfach im Raum unterzubringen. Ich finde Merovinger hat hier ein extrem innovatives Produkt an den Markt gebracht...

Ich bin mir auf der Basis der Messungen und dem gehörten nun nicht sicher, ob ich eventuell in meinem Zimmer gar kein DBA benötige oder ob die Unterschiede einfach nicht sehr groß sein können.

Ich würde mich über Eure Einschätzung und Hilfe freuen....auch über eine Einschätzung der akustischen Situation in meinem Zimmer inkl. Tipps was ich noch machen sollte.

Viele Grüße,
Ralf
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Beitragvon Joerghag » 12.11.2018, 12:23

Hallo Ralf,

die Nachhallzeit ist ja schon ganz ordentlich zurück gegangen, von der Glättung des Frequenzverlaufes
mal ganz abgesehen.

Wer hat oder wie hast du das DBA denn abgestimmt. Es zeigt sich immer wieder, das der rein rechnerische Wert (Abstand) nicht immer das beste Ergebnis liefert. Hast du mal etwas mit der Verzögerung gespielt?

Gruß Jörg
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Beitragvon Ralf77 » 12.11.2018, 12:53

Hallo Jörg,
das System von Merovinger ist eigentlich ganz simple...wenn man es ein wenig erklärt bekommen hat.
Ich habe unterschiedliche Delay-Zeiten eingestellt und dann einen Wert gefunden, wo die Welligkeit am geringsten ist. Dann habe ich noch mit der Lautstärke vorne/hinten gespielt.

Hier kann ein Experte mir Erfahrung sicherlich noch etwas rausholen und optimieren. Welten werden das aber wohl nicht mehr sein :roll:

Ich bin an dem System halt sehr interessiert, da es einfach zu installieren ist und der Preis auch sehr fair ist.
Da ich aber eben beim Musikhören fast keinen Unterschied gehört habe und sich die Diagramme ja jetzt auch nicht sehr stark unterscheiden (oder schätze ich das falsch ein) war mein Schluss, dass mit meinen vorhandenen akustischen Maßnahmen das DBA nicht mehr viel Vorteile bringt und ich eventuell nur noch etwas (~300 Euro) in weitere Akustische Maßnahmen investieren muss + einen günstigen Sub (500 Euro) damit es bei DVD auch Spaß macht.

Hier hätte ich gerne eine Einschätzung, ob ich das falsch sehe...

PS: Bei DVD habe ich einen sehr guten Unterschied gehört...das hat das DBA deutlich mehr Druck aufgebaut.

Grüße,
Ralf
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Beitragvon Joerghag » 12.11.2018, 19:43

Hallo Ralf,

ich glaube du schätzt die Unterschiede im Diagramm zu niedrig ein. Interessant wäre mal ein Wasserfalldiagramm mit einer Scalierung bis 1000ms.

Mit Akustikelementen wirst du diese Reduzierung der Nachhallzeit nicht mal annäherungsweise hin bekommen, wenn du nicht bereit bist eine ganze Wand mit Steinwollepaketen voll zu stellen.

Gruß Jörg
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Beitragvon Ralf77 » 12.11.2018, 21:28

Hallo Jörg,
Hallo an alle :-)

natürlich werde ich bei 30-40Hz nicht die geringen Nachhallzeiten wie bei einem DBA bekommen.
Dessen bin ich mir bewusst. Bei normaler Musik sollte das aber relativ wenig ins Gewicht fallen. Mir fällt zumindest jetzt kein Instrument ein, welches bis 30Hz geht...

Bei DVD ist das was anderes. Da habe ich ja einen deutlichen Unterschied gehört. In dem Raum schaue ich aber eigentlich keine DVDs, da der Beamer bei mir im Wohnzimmer ist.

Ich habe heute noch mal das Zimmer aufgeräumt, Absorber/Bassfallen an den angedachten Platz gestellt und mit dem GLM noch etwas die Korrektur angepasst. Herausgekommen ist dann das (mit 1/6 Glättung):

1. Frequenzverlauf bis 200hz ohne DBA

Bild


2. Wasserfall bis 1000ms ohne DBA

Bild


3. Spectorgramm ohne DBA

Bild


Zum Vergleich noch mal in einem Bild Frequenzverlauf mit DBA vs. ohne DBA - dieses mal mit 1/12 Glättung.
Man kann sehr schön sehen, wie das DBA den Verlauf bis über 90Hz hinaus stabil hält. Ohne DBA bricht es ab 75Hz ein.

Bild


Und dann noch mal den Wasserfall mit DBA bis 1000ms. Im Bereich um 30Hz sehe ich jetzt keinen gewaltig großen Unterschied…. :oops:

Bild

Daher meine Überlegungen und Interesse an Eurer Einschätzung:
- Lohnt sich ein DBA um etwas mehr Ausgewogenheit und einen reduzierten Nachhall bis 30Hz zu haben wenn es hauptsächlich um Musik geht?


Danke für Deine/Eure Einschätzung.

Grüße,
Ralf
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Beitragvon Joerghag » 12.11.2018, 22:47

Hallo Ralf,
das kannst eigentlich nur du für dich entscheiden. Wenn dich die lange Nachhallzeit bei 30hz und die doch recht deutliche Senke bei 80-100hz nicht stört, bzw. du keine Musik hörst, wo dieser Frequenzbereich angeregt wird, ist doch alles gut.

Gruß Jörg
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