Tobias (MEG RL 940, KH 120 A, BK XLS200, Nubert AW411)

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Beitragvon chriss0212 » 04.01.2018, 12:52

Noch ein mal kurz zur Garantie:

Die komplette Hauptplatine wird getauscht.

Somit hast Du neue Garantie auf die komplette Hauptplatine, nicht auf das eigentlich defekte Bauteil.

Grüße

Christian
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Beitragvon Zwodoppelvier » 04.01.2018, 13:16

Hallo miteinander,

sofern ich das Foto der Elektronik korrekt erinnere, handelt es sich um eine einzige Platine, auf der Schaltnetzteil, AB-Verstärker (TDA 7293 o.ä.?) und Eingangs-/Ortsanpassungs-/Frequenzweichenschaltung mit diversen ICs untergebracht sind. Üblicherweise sind derart kompakte Schaltungen mittels doppelseitiger Leiterbahnführung und SMD-Bauteilen realisiert, was eine Reparatur erschwert.

In einem Artikel über die Firma Geithain fand ich vor Jahren die Aussage, daß bei den Studiomonitoren bewußt auf gängige Standardbauteile in Durchsteckmontage/-verlötung gesetzt wurde, damit diese LS auch am fernsten Einsatzort (praktisch "in situ") instandsetzbar sind.

Interessant, wie verschieden Hersteller das Anforderungsprofil von Studiomonitoren aufnehmen und umsetzen.

Gruß Eberhard

P.S.: kürzlich war unsere gesamte Warmwasserbereitung/Heizungsanlage für eine volle Woche lahmgelegt, weil die Hauptplatine mit diversen Chips das Zeitliche gesegnet hatte. Dem Teil ist absolut nichts anzusehen - und der Komplettaustausch für etliche Hundert Euro wohl die Standardlösung.
Nicht erfreulich, dann noch zu erfahren, daß es gerade in unserem Stadtgebiet zu vermehrten unerklärlichen Ausfällen kommt :|
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Beitragvon Pittiplatsch » 05.01.2018, 15:28

Hallo Eberhard,

das hast du aber sehr diplomatisch ausgedrueckt :):

Zwodoppelvier hat geschrieben:Interessant, wie verschieden Hersteller das Anforderungsprofil von Studiomonitoren aufnehmen und umsetzen.

Beim naechsten Neukauf bin ich schlauer und schau mir vorher an was drin steckt. Das waere fuer mich auch ein KO-Kriterium gewesen. Mein Equipment soll mich lange begleiten und da ist mir Wartbarkeit wichtig. Gerade bei der Abhaengigkeit von Ersatzteilen steht man sonst ganz schnell im Regen, spaetestens beim Modellwechsel. Ich hab ja nix gegen Neukaeufe, aber das sollte man als Kunde entscheiden und nicht vom Hersteller abgenommen werden.

Weisst du wie es da bei anderen europaeischen Herstellern aussieht? Auch wenn ich langfristig stark zur RL906 auf dem Schreibtisch tendiere und mir die Geithain Service-Philosophie recht gut gefaellt kann es nicht schaden sich schonmal umzuschauen. :)

Viele Gruesse,
Tobias
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Beitragvon h0e » 05.01.2018, 15:43

Hallo Tobias,

meines Wissens hat auch Geithain von ehemals diskret aufgebauten Schaltungen zu SMD gewechselt, da sieht es mit der Wartbarkeit auch eher mau aus. Das dürfte aber bei den meisten Herstellern so aussehen, denn diskret fällt meistens dem Kostendruck zu Opfer.

Leider ist Platinentauschen das neue Reparieren. Eigentlich muss man tatsächlich froh sein, wenn der Hersteller dazu überhaupt gewillt und in der Lage ist, da gibt es ganz andere Kandidaten. Bis hin zu Firmen, die ein fehlkonstruiertes Gerät niemals nachbessern und man auf den Defekt anhand der Betriebsstunden bereits warten kann.

Dann gibt es Firmen, die zwar reparieren, aber alles muss eingesendet werden. Super Idee. Da gab es einen Monsterfernseher, ein kleines Bauteil defekt, dass der Händler tauschen wollte. Sony gab das Bauteil nicht her, der TV sollte nach Spanien zum Service. Da die wenigsten Menschen soviel Platz haben eine 2,5m große Originalverpackung aufzuheben, ist der Versand ein Riesenproblem, im Gegensatz zum benötigten Bauteil. Na vielen Dank. Glücklicherweise war das nicht mein Gerät, ich wäre geplatzt!

Da hast Du mit Deiner KH eigentlich noch Glück und man muss fast dankbar sein. Schöne neue Welt.

Grüsse Jürgen
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Beitragvon Pittiplatsch » 09.01.2018, 23:47

So, nachdem ich freundlichst vor ueber einer Woche mal telefonisch angefragt habe wie denn der Stand der Reparatur meiner KH120 ist, kam heute eine formelle Aufforderung der Vorkassenueberweisung. Bin gespannt wie lang es jetzt noch dauert die Reparatur durchzufuehren und mir zurueck zu schicken ... gut, es war Jahreswechsel, da kann das ja mal passieren dass so ein Komplettplatinentausch etwas laenger dauert ...

positiv betrachtet mehr Zeit fuer messtechnische Spielereien :mrgreen: ... deren Ergebnisse ich ja noch mal hier updaten wollte. :oops:

Viele Gruesse,
Tobias
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Beitragvon frmu » 10.01.2018, 09:08

Moin Tobias,

scheinbar versteht Sennheiser das unter "Kundenbindung" ... aber letztendlich ist Vorkasse ja mittlerweile üblich.

Trotzdem weiterhin viel Spaß mit den KH120.


Gruß
Frank
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Beitragvon Pittiplatsch » 10.01.2018, 20:30

Hallo Frank,

scheinbar versteht Sennheiser das unter "Kundenbindung"

Das Thema Kundenbindung ist bei mir in Bezug auf Sennheiser durch. Das war unter aller Garantie das letzte Produkt was ich von denen gekauft habe. Ob ich die KH120 nach der Reperatur behalte oder veraeussere ueberlege ich mir noch. Spaetestens beim naechsten defekt gehen sie mit 0 Euro Startgebot in die Bucht ... Schade, weil die KH120 nach wie vor die Messlatte fuer alle Nachfolger ist und ansonsten ein super Produkt.

gehoert hab ich auf meine gestrige Ueberweisungsbesatetigung auch noch nichts - vermutlich muss ich geduldig sein und Mitte naechste Woche noch mal anrufen...

Viele Gruesse,
Tobias
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Beitragvon Pittiplatsch » 13.01.2018, 00:10

Meine KH120 ist wieder da!!!

es kam keine weitere Bestaetigung etc. und heute nach der Arbeit stand das Paket da. Das Originalpaket war nochmal mit einem Karton umwickelt - sehr ordentlich.

Jede Krise ist auch eine Gelegenheit und so habe ich mal die KH120 diesmal ordentlich (ca. 10 cm hoeher) aufgestellt. Damit ist die akkustische Mitte wie aus dem Lehrbuch (besser KH-Quickstart :mrgreen: ) auf mein Ohr zentriert.

Die erste Messung zum Wiedereinstellen der Filter an der Box und durch die bessere Aufstellung kann der Mitten-Filter zur Kompensation der Tischplattenreflexion tatsaechlich auf 0 gesetzt werden. Danach noch schnell einen Filter erstellt und gehoert - passt. :mrgreen: So kann es bleiben und erstaunlich wie nah das kleine Schreibtischsetup mit minimalem Aufwand an die grosse Anlage rankommt!!!

Die KH120 bleibt bis zum naechsten Defekt (moege er in weiter Ferne sein ... ).

Viele Gruesse,
Tobias
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Beitragvon Rudolf » 13.01.2018, 12:00

Hallo Tobias,

Glückwunsch zur gelungenen Reparaturaktion!

Um abschließend auch noch meinen Senf zum Reparaturservice von Sennheiser zu geben: Ich denke, das ist alles seriös abgelaufen, bedenkt man zudem den üblichen Engpass um die Weihnachtszeit herum. Was die Preisgestaltung betrifft, so sollte man nicht außer acht lassen, dass es sich bei den KH 120 um knallhart kalkulierte Produkte handelt. Vergleichbare HiFi-Lautsprecher kosten leicht das Doppelte und da würde sich dann niemand über Reparaturkosten in Höhe von 360,00 € beschweren.

Also: End gut, alles gut. :cheers:

Viel Spaß mit den KH 120
Rudolf
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Beitragvon chriss0212 » 13.01.2018, 13:12

Auch von mir Glückwunsch...

Und wie Rudolf möchte ich auch noch ein wenig OffTopic Senf dazu geben... darf auch gerne später gelöscht werden ;)

Ich habe ja selbe lange als Radio- und Fernsehtechniker Geräte repariert und mir sind diese Preisdiskusionen natürlich bekannt. Besonders wo sie dann noch durch unseriöse Berichterstattung in diversen Sendungen angefacht werden.

Es gab viele Disusionen, wie es denn sein kann, dass die Reparatur eines kleinen Fernsehers der gerade mal DM 300.- gekostet hat auf einmal 200.- in der Reparatur kostet. Was gerne übersehen wird ist die viele Arbeitszeit aus Geräteannahme, Fehlersuche, Kontrolle Rechnungsschreiben etc. so anfällt. Da sitzen halt keine Bestückungsroboter... und man kann die administrativen Kosten nicht auf Stückzahl abwälzen.

Und da in den meisten Fällen die Hardwarekosten den kleinsten Kostenanteil innehaben, kostet ein günstiges Gerät in der Reparatur am Ende fast das gleiche wie evtl. ein teures.

Und wenn dann wie hier die komplette Platine getauscht wird kann auch das wirtschaftlich deutlich sinnvoller und am Ende preiswerter sein. Abgesehen von dem Vorteil für den Endkunden, dass er ja auf alle getauschten Teile neue Garantie hat!

Branchenverteidigende Grüße

Christian
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Beitragvon Pittiplatsch » 13.01.2018, 19:10

Dafuer habe ich auch durchaus Verstaendnis (sowohl die Feiertagsverzoegerung als auch die Kosten).
Was mich eher aergert ist das man mich zur Einsendung ueberedet hat und meine vorherigen Bedenken ignoriert hat. Dann steht man vor vollendeten Tatsachen und hat die Wahl zwischen einer Reperatur die den Restwert von Kostenseite her bei weitem uebersteigt oder auf den Kosten fuer Voranschlag und Versand sitzen zu bleiben. Dann noch ein Grosszuegiges Angebot den "Schrott" fuer mich zu entsorgen da sich ja eine Reperatur eigentlich nicht lohnt ... Das waere vermeidbar gewesen - dann haette ich die KH120 lieber selbst entsorgt und mir eine Neue gekauft (selbst das war im Nachhinein nicht mehr moeglich...).

Wie gesagt - beim naechsten mal bin ich schlauer; wie Ihr sagt lohnt sich eine Reperatur oft nicht mehr und dafuer habe ich auch Verstaendnis. Als Kunde zieht man dann halt seine Schluesse, aber das hat noch Zeit. :) Eine abschliessende mail an Sennheiser werde ich in jedem Fall auch noch schreiben.

Genug davon - ich habe meinen Frieden damit gemacht und hoere gerade zufrieden (mit den Geithains :) ).

Viele Gruesse,
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Beitragvon Pittiplatsch » 15.01.2018, 23:55

gar nicht schlecht was mit den KH120 so im Nahfeld ohne Aufwand geht (auch wenn ich den IAAC nicht ueberbewerten will :) ):

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der FG ist auch nicht so uebel (reiche ich noch nach). Die hoehere Positionierung und in der tiefe geringe Tischplatte scheint wirklich Wirkung zu zeigen. Der Nachhall in dem Raum ist natuerlich zu hoch aber im Nahfeld scheint es nicht so gravierend zu stoeren.

Da kommt die grosse Anlage nicht mit (gerade noch ertraeglich :P ):

Bild

dafuer ist der Nachhall ganz ok, auch wenn man sieht das in den hoehen zu starg und in den tieferen mitten zu wenig bedaempft ist (da muss ich wohl noch mal ran und Absorber breitbandiger aufstellen :) ) :

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Obwohl sich die Hauptanlage schlechter misst klingt sie immer noch besser ( :P )

Viele Gruesse,
Tobias
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Beitragvon Pittiplatsch » 21.01.2018, 22:59

Hallo @all,

heute war das Wohnzimmer dran mal mit neuer LS-Aufstellung neu eingemessen zu werden. nachdem es mich nervt immer eine Laptop durch die Gegend zu schleppen habe ich einfach mal probiert ob das nicht auch gut mit dem Focusrite direkt am RASPI geht. Das hat auch den Vorteil da ich den Sound direkt mit der Soundkarte (hifiberry) ausgebe mit der dann auch final abgespielt wird. Das geht super und das werde ich so beibehalten: etwas ungewohnt die Messung dann zwei Stockwerke drueber per ssh zu starten :). Das hat aber den Vorteil das man weit weg vom nervigen Sweep ist :).

Desweiteren habe ich ja mal mit resampling herumgespielt und keine Verbesserugn fuer mich mit Upsampling festgestellt. Da ich alles nativ mit 44.1 kHz beim Musikhoeren verarbeite und das Heimkino mit fix 48kHz laeuft passt das wohl so.
Dafuer habe ich an anderer Stelle Lehrgeld bezahlt: an der Hauptanlage hoere ich ja mit sofvol um komfortabel die Lautstaerke zu regeln. Alles ist so eingestellt das nur im oberen Lautstaerkebereich per software geregelt wird. Maximum ist fuer eher leisere abgemischte Klassikscheiben bei 100%. Am RME FF habe ich noch 20 dB Reserve:).
Nun habe ich heute mal verglichen ob ich nicht doch einen Unterschied zwischen Audacious und Rhythmbox hoere. Tatsaechlich klang Audacity zu meiner grossen ueberraschung besser!!! Da ich fuer mich bisher unterschiedlich klingende Abspielsoftware (sofern sie die Daten sauber durchreicht) nie bestaetigen konnte bin ich der Sache mal auf den Grund gegangen und siehe da:

cat /proc/asound/sndrpihifiberry/pcm0p/sub0/hw_params

zeigt mir eine 48kHz sample rate an. Irgendwo wurde also ge-resampled und vermutlich in einer Qualitaet die sogar ich hoere :). Softvol aus - alles gut. Also auf Fehlersuche und nach einiger zeit folgendes in der .asound.tc:

pcm.softvol {
    type            softvol
    slave {
        pcm         "dmix"      #redirect the output to dmix (instead of "hw:0,0")
    }


dmix scheint tatsaechlich immer upzusampeln. Ich heb weder eine Moeglichkeit gefunden dmix das abzugewoehnen noch die alsa-resample qualitaet anzupassen. Alle Versuche quitierte rhythmbox mit einem crash... Also ganz simple pcm auf hw:0 und alles wieder gut und rhythmbox und audacious klingen wieder gleich (sehr froh weil audacious von der Musikverwaltung her fuer mich gar nicht geht).

Was lerne ich daraus? Genau zwei Dinge:
- RTFM (nicht bloss blind aus zusammenkopieren....)
- Sampleratenkonvertierung kann man durchaus hoeren wenn sie schlecht ist :)

Viele Gruesse,
Tobias
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Beitragvon Pittiplatsch » 30.01.2018, 20:12

So, es darf auch mal was kaputt gehen: nach 17 Jahren macht mein AVR langsam mucken. Nachdem ich vor kurzem lange kaempfen musste ihn nach einer Auto-Abschaltung wieder in Gang zu bekommen muss was neues her. Da die LS passiv bleiben wird es ein Marantz 6012 - bin gespannt :).

Nichts desto trotz motiviert das auch dazu das Thema Heimkino Raumakkustik noch mal anzugehen. Relativ einfach dachte ich daran mal den Holraum hinter dem Leinwand-Vorbau aufzufuellen. Der Molton-bespannte Rahmen hat ca. 40cm Wandabstand nach hinten. Von der Seite bis zur Leinwandoeffnung sind es nochmal pro Seite je 60cm. Das macht pro Seite also ein 40x60cm grossen Bereich in den Ecken den man mit Sonorock bis zur Decke Zustapeln koennte.
Leider muss sich das Sonorock dieses Areal direkt mit den KEF Q7 main speakern teilen... Einige Fragen:

- macht es was aus wenn die KEF hinten und seitlich "eingepackt" werden?
- Unter der Leinwand ist nochmal die komplette Raumbreite verfuegbar. Macht es Sinn das mit vollzupacken?
- da das ganze schlecht zugaenglich ist und ich sowieso zuschneiden muesste wuerde ich statt stapeln gerne locker stopfen. Hat irgendwer Realisierungsideen (gerne auch Materialalternativen - Optik ist egal weil man es eh nicht sieht :) )

Danke und Viele Gruesse,
Tobias
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Beitragvon Jupiter » 30.01.2018, 20:47

Hallo Tobias,
Bloß nicht stopfen damit erhöhst du den längsbezogenen Strömungswiederstand.
Nimm 40 mm starkes Rockwool Sonorock 040. Hat einen Strömungswiederstand um 6-7 kPas/m
Da kannst du schön die Stärke immer um 4 cm erhöhen und sehen wie sich der Nachhall verändert.

Bei einer Stärke von 40 cm kannst du durchaus im Bereich bis zu 90-80Hz den Nachhall senken.
Damit erhöht sich dann auch die Bühnentiefe.

Zum einwickeln ist am besten Gartenfließ, gibts bei Hornbach 150 cm 500 cm für 6€.
Wer möchte schon Faserflug haben.

Damit es eine Wirkung hat sollte man mindestens 20 -30 cm stark aufbauen.
Sinnvollerweise solltest du den Nachhall prüfen, wenn man zu stark aufbaut kann es reflektieren, daher immer messen und wieder eine 4 cm Platte aufstellen.
So habe ich es im Forum Recording.de gelesen.

Bei dieser Stärke wirst du nur geringe Spitzen im Amplitudenfrequenzgang reduzieren, jedoch den Nachhall schön senken können.

Bin gerade auch dabei Eckabsorber aus Steinwolle zu bauen und halte mich ebenfallls an die Vorgabe aus dem Forum Recording.de

Gruß Harald
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