Peter (Visaton Vox 253)

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Peter (Visaton Vox 253)

Beitragvon nightingale » 15.01.2012, 00:37

Hallo,

mein Name ist Peter, ich bin 45 Jahre alt und wohne in Wien. Ich habe von diesem Forum über einen Link im Visaton Forum, in dem ich seit geraumer Zeit aktiv bin, entdeckt.

Ich höre dzt über
a) Synology NAS > Sony PS3 > Sony DB-930 > VOX253
b) Synology NAS > Logitech Squeezebox Touch > Sony DB-930 > VOX253
c) Laptop > rme FF400 > Sony DB-930 > VOX253

Ich habe mich im vergangenen Jahr mit dem Thema Aktivierung auseinander gesetzt da die VOX in meinem Hörraum durch Seitenbass und Aufstellung nicht optimal kingt (Bass), ich das Maximum aus meinen Komponenten holen möchte, ich ohnedies einen neuen Amp haben möchte und last but not least mich das gesamte Thema brennend interessiert. :lol:

Ich habe daher im vergangenen Jahr die rme FF400, eine Lizenz der exzellenten Acourate Software, kalibriertes Messmikro, 4 Stereo Apms von Hifi-Akademie und die LS Chassis der neuen Visaton Komposition La Belle (KE25SC, B200, 2x TIW200XS) gekauft.

Aktuelles Ziel:
- vollaktive Visaton La Belle im optimierten Gehäuse mit runden Seitenwänden
- evtl. 2 Subwoofer mit TIW250XS
- XO und Anpassung der LS an den Raum mittels Acourate
- High End Audio PC
- viel lernen und die gegebenen Möglichkeiten absolut ausreizen

Auf interessante Diskussionen!!!
Peter
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Beitragvon Zwodoppelvier » 16.01.2012, 11:30

Hallo Peter,

willkommen hier im ah-Forum. Das ist ja gleich ein amtliches Projekt, welches Du hier angehst !
Habe mal kurz ins Visaton-Forum geschaut, da gibt es bereits eine Beschreibung und viiiele Seiten zur LaBelle zu lesen - wenn man mal die Zeit findet...
Interessantes Konzept auf jeden Fall mit dem großen BB als Mitteltöner und Waveguide-HT.

Ich denke, ich bin nicht der einzige DIYer hier im Forum, der Dein Projekt mit großem Interesse verfolgen wird. Insbesondere die ganze Vorgehensweise mit Meßequipement und dem Einsatz von (((Acourate))) für die Weiche interessiert mich sehr; fehlt doch ständig die Zeit, das mal selbst anzugehen :oops:

Zwei Fragen noch: hattest Du die LaBelle vorher als Passivbox gehört oder einfach aufgrund Deiner guten Erfahrungen mit den Vox253 entschieden ? Gilt dies analog für die Elektronik ?

Viele Grüße
Eberhard
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Beitragvon nightingale » 16.01.2012, 19:36

Hallo Eberhard,

ad La Belle) ich habe sie bisher nicht gehört. Nur damit kein falscher Eindruck entsteht. Die VOX253 ist eine Top Box. Fantastisches Auflösungsvermögen und wirklicher toller Tiefbass (bis ca 23Hz hinab). Es gibt allerdings 3 gute Gründe für die La Belle vs VOX253. (i) Aufstellungsbedingt ist ein Frontbass und besser noch 2 davon wesentlich besser für meine Aufstellungsmöglichkeit. (ii) Die Richtcharakteristik der La Belle kommt meinen Aufstellungsmöglichkeiten ebenfalls sehr zu gute. (iii) Der Mitteltöner ist groß und Pappe (Membran), was mir aus meiner Erfahrung mit PA Boxen sehr gefällt. No risk no fun, also wird gebaut. Vorerst das eckige Testgehäuse und wenn der Klang gefällt, dann gehe ich das runde Gehäuse wie in meinem thread im Visaton Forum angekündigt an.

ad Elektronik) da ich ja bereits 4 Stück Hifi-Akademie Class-D Endstufen besitze, habe ich diese natürlich schon ausgiebig ausprobiert und bin davon begeistert. Die VOX erfordert einen kräftigen Amp. Die HA Amps sind da genau richtig. Ich habe die VOXen sowohl mit einem Stereo Amp, als auch in bi-amping mit 2x Stereo Amps gehört. Ich bin begeistert. Eine entsprechend gute Aufnahme voraus gesetzt, ist die räumliche Darstellung ausgezeichnet, die Mitten und Höhen sehr aufgeräumt und gut durchhörbar, und die Bässe sind deutlich straffer und tiefreichender dargestellt. Bei abartiger Lautstärke das He's a pirate theme von Fluch der Karibik gespielt, kam meine erwachsene Tochter ins WZ und hat gefragt was ich da grad mache, es klingt so anders??? Worauf ich in ihr Zimmer ging und nicht schlecht staunte was die Amps und die VOXen da leisteten. Ich hatte den Eindruck, dass da Erdbeben ähnliche Wellen durchs Haus liefen!!!!

Ich hoffe du kannst mit diesen Beschreibungen etwas anfangen.
LG
Peter
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Beitragvon Udor » 16.01.2012, 21:05

Hallo Peter

Von mir auch noch mal ein Willkommen im Forum. Hatte gar nicht mitbekommen das du hier jetzt auch "aktiv" bist.
Wenn die BM12 nicht dazwischen gekommen wären hätte ich bei den Belles auch noch schwach werden können. Vollaktiv mit Acourate entzerrt wird die La Belle erst richtig aufspielen glaub mir. Bei meinen Concordes war das als wenn ein Vorhang fällt und da dachte ich schon da geht nicht mehr viel.

nightingale hat geschrieben:Bei abartiger Lautstärke das He's a pirate theme von Fluch der Karibik gespielt, kam meine erwachsene Tochter ins WZ und hat gefragt was ich da grad mache, es klingt so anders??? Worauf ich in ihr Zimmer ging und nicht schlecht staunte was die Amps und die VOXen da leisteten. Ich hatte den Eindruck, dass da Erdbeben ähnliche Wellen durchs Haus liefen!!!!

Die Amps scheinen den "Einstellungstest" auch bestanden zu haben :mrgreen: . Hast du schon neue Gehäuse oder ist alles noch beim alten ?

Gruß Udo
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Beitragvon nightingale » 16.01.2012, 21:19

Hallo Udo,

ja, ich bin nun auch hier 'aktiv' :lol: Im Visaton Forum lässt es sich wunderbar über Entwicklung, Gehäuse und LS generell diskutieren. Ich denke aber, dass ich für Elektronik, SW, Audio PC und unterschiedlichen Klang von Bauteilen hier besser aufgehoben bin. :mrgreen:

Die HA's sind noch im original Gehäuse und ich habe einen weiteren gebrauchten Stereo Amp erworben. Sie bleiben auch vorerst im Originalgehäuse. Ich hab ohnedies jede Menge Baustellen parallel offen.

LG
Peter
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Beitragvon nightingale » 10.01.2013, 23:14

Hallo Kollegen,
ich habe eben gesehen, dass ich heute meinen 1. AH Geburtstag habe. Zeit mal zurück zu blicken was in einem Jahr erreicht wurde. Nun ja, wirklich fertig ist ja eigentlich nichts geworden. Erreicht habe ich aus meiner Sicht dennoch viel im Sinne vom Verständnis der Gesamtsituation und etlicher Details. Größter Fortschritt ist sicherlich das Einmessen und Optimieren der VOX253 mittels Acourate. Sensationelle Klangsteigerung! Wie wenn man einen Vorhang wegzieht! Ich kann einzelne Instrumente wesentlich besser auseinander halten und höre Details die früher im Klangbrei unter gingen. Die Bühne ist breiter und tiefer geworden. Die Raummoden schlagen auch nicht mehr so extrem zu (natürlich sind sie noch da, aber der Übermächtige Bass in manchen Bereichen ist zurück gewichen). Ich bin begeistert. Von meinem neuen Audio PC bin ich ebenfalls begeistert. Asus P8Z77-M mainboard | Intel Core i5-3570K @1600Mhz @0,78V | Crucial Ballistix Tactical 8GB 1600 CL8 1,35V RAM @800Mhz | Patriot Torqz 32GB SSD | Dawicontrol DC-800 PCIe FW control card | DIY PSU separat für mainboard (Pico PSU) und CPU (10.000uF+4.700uF+7812+2N3055+10.000uF) mit Ringkerntrafo 2x12V je 5A. Daran eine RME FF400 angeschlossen. Darauf läuft JPLAY aktuell in Version 5 RC8a. Das Transport-PC und Audio-PC Konzept habe ich noch nicht probiert, aber ein i3-530 basierender Rechner steht schon für Tests bereit. Mein Job lässt mir wenig Freizeit, deshalb bin ich eigentlich mit meinem Progress zufrieden.
I'll keep U updated!
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Beitragvon modmix » 10.01.2013, 23:44

Gratuliere, Peter!

Kannst Du bitte noch ein paar Worte zur Stromversorgung des Rechners verlieren oder einen Link zum Nachlesen geben? Ich verstehe, daß die CPU eigene 12V bekommt - richtig?

Werde mal dies hier lesen:
Single Rail vs. Multi Rail *Explained*
Single 12V rail or multiple 12V rails? The eternal question answered
which is better? 1 12v rail 3 12v rails ?

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Mysterium +12V

... wenn Du Besseres kennst: gerne. :cheers:

Weil ja immer noch etwas geht: :wink: Paul Hynes - Multi Rail Power Supply, kennst Du bestimmt. :cheers:

Hier eine Innenansicht: http://i700.photobucket.com/albums/ww7/ ... oad009.jpg


Beste Grüße
Ulli
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Beitragvon nightingale » 11.01.2013, 00:13

Hallo Ulli,

link kann ich dir leider keinen anbieten, ich werde aber in den kommenden Tagen mal ein Schaltbild und mehr Details (Messungen) einstellen. Der 7812 ist sicher kein audiophiler Spannungsregler (rauscht), aber ich denke dass macht beim PC nicht viel aus, da ja auf dem mainboard ohnedies noch SMPS für die CPU verbaut sind.

Anfänglich hatte ich die beiden Sekundärwicklungen des Trafo parallel geschalten und einen 35A Brückengleichrichter verwendet. Dieser wurde aber >90°C im Betrieb warm. Daher habe ich nun eine Sekundärwicklung mit 35A Brückengleichrichter für die nicht regulierte, aber mit 2x10.000uF Sieb/Glättelkos versehene Seite für dir Pico PSU und die Zweite mit eigenem 35A Brückengleichrichter für die regulierte 12V CPU Spannung eingebaut. Der PC verbraucht insgesamt (auf der 230V Seite gemessen) <=27W. Ich muss da noch mit dem Oszi genauer auf Ursachenforschung gehen um zu verstehen welche Ströme da im peak fliessen.

Weiters plane ich der SSD und der FW Controller Karte ebenfalls je eine eigene PSU zu spendieren.

LG
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Beitragvon nightingale » 11.01.2013, 00:28

Ulli,

ich hab mal den content deiner links überflogen. In diesen Artikeln geht es um die Stromlieferfähigkeit der Netzteile und nicht um einen ggs negative Beeinflussung der einzelnen PC Komponenten untereinander was für uns Audiofreaks essentiell ist. So gesehen benutze ich dzt dual rail und plane multirail :D . Wie bereits im post davor geschrieben erzeugen die SMPS auf dem mainboard viel Müll auf den rails. Wichtig ist daher die einzelnen Komponenten vernünftig und ausreichend mit dedizierten rails zu versorgen um die ggs negative Beeinflussung zu vermeiden/verringern. Btw hat meine SM PC PSU 37W @230Vac gezogen und das lineare DIY Netzteil nur 27W. :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

LG
Peter
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Beitragvon nightingale » 16.01.2013, 14:38

Ich habe eben ein paar Messungen an meiner linearen PSU für den Audio PC gemacht. Der PC spielt dabei eine 16bit/44,1kHz flac Datei mit JRMC 18 und JPLAY V5 RC9 ab.

MB PSU:
Die Spannung am Ausgang der PSU liegt bei 15,9V und einer ripple Spannung von <100mV RMS. Somit steht der nachgeschalteten Pico PSU eine ausreichende Regelspannung von 3,9V zur Verfügung.

CPU PSU:
Die Spannung am Ausgang liegt hier bei 11,9V und einer ripple Spannung von 8,2mV. Ausgezeichnet, auch hier sind ja noch die Spannungsregler für die CPU am Mainboard nachgeschaltet.

Anbei noch das Schaltungsschema und Bauteilwerte:

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Beitragvon modmix » 16.01.2013, 16:50

Danke, Peter !

Die picoPSU ist eine mit erweitertem Eingangsspannungsbereich (z.B. picoPSU-120-WI-25V DC/DC)- richtig?

Beste Grüße
Ulli
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Beitragvon nightingale » 16.01.2013, 17:10

modmix hat geschrieben:Die picoPSU ist eine mit erweitertem Eingangsspannungsbereich (z.B. picoPSU-120-WI-25V DC/DC)- richtig?

PicoPSU-80-WI-32V. Der Vorteil liegt im besseren ripple Verhalten, da durch die höhere Eingangsspannung eine Regelreserve bleibt. Entsprechende Messungen habe ich in einem anderen Forum gesehen, finde den link aber im Moment nicht.
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Beitragvon aston456 » 16.01.2013, 17:51

Hallo Peter,

wir haben früher, also ganz viel früher, anstelle des 3055 den 3772 eingesetzt, weil der mehr Leistung verträgt.

Vielleicht eine Überlegung wert?

Gruß,
Kai
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Beitragvon nightingale » 16.01.2013, 18:22

aston456 hat geschrieben:wir haben früher, also ganz viel früher, anstelle des 3055 den 3772 eingesetzt, weil der mehr Leistung verträgt.

Vielleicht eine Überlegung wert?

Kai,

danke für die Info, ist sicher eine Überlegung wert. Der 3055 war zur Hand und wird mit einem kleinen Fingerkühlkörper gerade mal warm <=40°C. Die Brückengleichrichter werden da deutlich wärmer. Ursprünglich hatte ich ja nur einen für CPU und MB projektiert, aber da dieser (beim noch nicht optimierten PC) >90°C bekam, habe ich nun 2 im Betrieb.

LG
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Beitragvon nightingale » 23.12.2013, 08:40

Seit gestern habe ich nun endlich JPLAY in der dual PC Version am Laufen. Nun muss ich mal die beiden PCs vom Büro ins Wohnzimmer tragen um das neue setup an den grossen speakern zu testen. :mrgreen:
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