Michael (Abacus A-Box 5)

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Michael (Abacus A-Box 5)

Beitragvon G5User » 12.11.2011, 11:47

Zunächst ein freundliches norddeutsches Moin!

Nach längerem passiven Lesens in diesem herausragenden Forum möchte ich mich nun kurz vorstellen. Also, wie fing alles an:

Mit dem ersten Geld zur Konfirmation (irgendwann am Anfang der Achtziger) ging es los. Scott Receiver, Elac Plattenspieler und von Papa selbst gebaute Boxen. Seit dieser Zeit eigentlich immer auf der Suche. Meist sehr erfolglos, was zum einen am Budget und meiner Sturheit (Beratungsresistenz in Sachen Testsieger + Testsieger = gute Anlage) lag.

Gegen Ende meines Studiums war es dann soweit. Bezahlbare englische Elektronik (Cyrrus) + Audiophysics Spark und die Sonne ging auf. Was sagt man aber so? Wenn's dem Esel zu gut geht geht er auf's Eis. Also machte ich mit viel Geld und ungebrochenem Enthusiasmus die Kette kaputt. Nun (seit einem Jahr) ist sie wieder heil und sieht aus wie folgt: MacMini (mit Pure Music + Acourate Filter) -> M2Tech -> Naim DAC -> Naim Super Nait -> Linn Kabel -> Audio Physics Scorpio II.

OK, nun ist sie "fertig", die Anlage. Jedoch sitze ich die meiste Zeit vor meine Schreibtisch (Ich arbeite von zu Hause aus) und Abends ist das Wohnzimmer von meiner Frau und meinem Sohn okkupiert. Also, kleine audiophile LS mussten her. Auf meiner Suche bin ich einem Impuls folgend in Nordenham bei der Fa. Abacus gewesen. Das war ein Fehler! Nun habe ich die A-Box 5 und einen Prepino und muss gar nicht mehr aus dem Arbeitszimmer raus...

Wenn ich nun höre, mit wie vergleichbar geringem Aufwand (PC, Prepino, ABox) ein derartiges Ergebnis (Ich möchte euch von blumenreichen Klangbeschreibungen verschonen)erzielt wird, beschleicht mich der Gedanke, dass die aktive Variante der richtigere Weg zu sein scheint. Wie auch immer, ein Test verschiedener aktiver LS steht nun für 2012 an.

Hab ich was vergessen? Ach ja, natürlich. Wofür das Ganze? Musik! Also, ich höre Jazz (ich weiß ein Sammelbegriff) und gut abgehangene Sachen aus den Siebzigern / Achtzigern (Wer kennt Tri Atma, Greatest Show on Earth, ... so was eben).

Zum Thema Klang und Wiedergabe bzw. deren Beurteilung. Ich höre und beurteile Anlagen nach dem "Fusswipp- und Anmachfaktor". Damit ist keine neutrale und weitergabefähige Einschätzung möglich, aber liegt es denn nicht im Auge (Ohr) des Betrachters (Hörers)? Eine Freundin hörte sich vor etlichen Jahren bei mir mal was an und sagte "das macht richtig Gänsehaut". Sie hatte das Stück woanders gehört und da war's "nur" Musik. Diese Herangehensweise bzw. das Hören der Musik als Gesamtwahrnehmung ist mir wichtiger als die analytische Herangehensweise. Wie auch immer...

Grüße an Alle da draußen,
Michael
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Beitragvon Thomas K. » 12.11.2011, 13:44

G5User hat geschrieben:... Zum Thema Klang und Wiedergabe bzw. deren Beurteilung. Ich höre und beurteile Anlagen nach dem "Fusswipp- und Anmachfaktor". Damit ist keine neutrale und weitergabefähige Einschätzung möglich, aber liegt es denn nicht im Auge (Ohr) des Betrachters (Hörers)? Eine Freundin hörte sich vor etlichen Jahren bei mir mal was an und sagte "das macht richtig Gänsehaut". Sie hatte das Stück woanders gehört und da war's "nur" Musik. Diese Herangehensweise bzw. das Hören der Musik als Gesamtwahrnehmung ist mir wichtiger als die analytische Herangehensweise. Wie auch immer...

Hallo Michael,

zuerst mal ein herzliches Willkommen im Forum.

An Deine Herangehensweise was die Zufriedenheit mit Deiner Anlage betrifft, gibt es nichts zu kritisieren. So machen es glaube ich die meisten. Mit der Hörerfahrung steigt auch relativ zwangsläufig der Qualitätsanspruch.

Daß man dafür nicht unbedingt Unsummen ausgeben muß, zeigt Dein Beispiel mit der "Zweitanlage", die die Erste wohl auszustechen scheint.

Viele Grüße und viel Spaß hier im Forum
Thomas K.
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Beitragvon clibo » 29.05.2012, 19:45

Hallo Michael

Mit welchem Tool hast du den Acouratefilter unter dem Mac eingebunden und kennst ein anderes Tool oder ein anderen Player ausser Pure Music um Audio Units zu nutzen? Hintergrund: von der Bedienung her finde ich iTunes wirklich gelungen, die Anhängsel von PureMusic eher lästig.

Vielen Dank und Grüsse
Chris
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Beitragvon bvk » 30.05.2012, 09:14

Guten Tag Michael,

das würde mich auch interessieren welches Plugin du mit PureMusic verwendest um Acourate Filter einzusetzen. Was das PureMusic Interface angeht, wirklich gewöhnungsbedürftig. Anderseits muss ich sagen die technische und funktionierende Bandbreite ist groß und damit natürlich komplex. Via Mailkontakt habe ich den Entwickler kennengelernt, Mr. Robinson ist hilfsbereit bei Problemen, aber vom Typ her ein Nerd, der für Dinge wie Schönheit und Logik einer gut gemachten Bedienstruktur nicht so viel Zeit übrig hat, dafür um so mehr für seine Audioprojekte. Wer das Interface als störend empfindet kann übrigens alle optischen Komponenten von PM ausklicken - cmd h - sodass nur noch das Itunes interface übrig bleibt. PM macht dann nur noch die Musik und den technischen Kram optisch bleibt es im Hintergrund.
Grüße BvK
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Beitragvon bvk » 30.05.2012, 09:20

Sorry kleiner Fehler:
um PM zu verstecken geht nicht -cmd h- sondern im Menü Musicserver "hide Musicserver Controls" wählen, dann bleibt von PM nur noch ein winziger grauer Streifen oben links.
Gruß BvK
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Moon Mind 180 / Auralic Aries (LE)

Beitragvon G5User » 02.11.2014, 15:09

Hallo Forum,

nach vielen Versuchen und Permutationen mit vorhandenen "Spielzeug" bin ich schlussendlich auf die im Betreff genannten Geräte aufmerksam geworden (Nicht zuletzt durch dies Forum).

Da ich überwiegend "Digital" höre und meine Sammlung auf einen NAS residiert kamen die folgenden Setups zur Weitergabe an den DAC (im Devialet) zum Einsatz:

1. MacMini / iTunes mit Devialet AIR Software (Umgeht wohl einige Interna des OSX) über
1.1 Wlan
1.2 Ethernet (einfaches Cat 6 Kabel)

2. MacMini / JRiver über
2.1 Aqvox USB Kabel
2.2 Hiface I / Apogge Wyde Eye Kabel

3. MacMini / iTunes + Pure Music (V2.xx)
3.1 Aqvox USB Kabel
3.2 Hiface I / Apogee Wyde Eye Kabel

4. Windows Server 2012 (auf MacMini), JRiver + Audiophile Optimizer
4.1 Aqvox USB Kabel
4.2 Hiface I / Apogee Wyde Eye Kabel

Mir persönlich gefiel Hiface/Apogee - Windows Server am besten. Auf Augenhöhe MacMini / Itunes / Air - Ethernet. Beides klang neutral, schlank&knorrig im Bass und räumlich. Die USB Variante(n) im Vergleich dazu eher weich und in "moll".

Immer einen Rechner laufen zu haben, gelegentliche "Hänger" (Fernbedienung oder OS) und das "Gefühl das geht noch besser" brachten mich auf die beiden Geräte. Ich konnte beide (Moon Mind 180 und Auralic Aries LE) parallel an einem Moon DAC/Moon Amp mit Geithain (passiv) ausprobieren. Beide waren mit identischen Kabeln an den DAC angeschlossen. Im direkten Vergleich ist der Auralic tendenziell wärmer, der Moon erschien mir neutraler. Da ich eher neutrale Ketten bevorzuge und den "Klang" über den LS und die Raumakustik steuere wurde es also der Moon...

Angeschlossen über ein Wireworld Starlight (XLR) an den AES/EBU Eingang des Amp/DAC wird mein lokal "bestes" bisher erreichte Ergebnis übertroffen. Elegische Beschreibungen liegen mir nicht, daher versuche ich es so: Von allem mehr! Tiefer konturierter Bass, bessere Abbildung der Interpreten / Instrumente, Räumlichkeit ,... alles besser.

Die Einrichtung des Moon ist einfach. Man sollte jedoch die Reihenfolge gem. BDA einhalten. Die Moon Software ist für die Einrichtung nötig, jedoch weder stabil noch schnell. Im Zuge meiner Recherchen bin ich den BubbleUPNP Server gestoßen. Dieses setzt auf einen vorhandnen UPNP Server auf! Nach der Installation kann man einen sog. "OpenHome-Renderer" anlegen. Dies führt dazu, dass man für die Steuerung alternative Programme (IOS: Lumin, Kinsky (Linn), Kazoo (Linn), PlugPlayer, ...) außer der Moon App nutzen kann.

Im Ergebnis habe ich für mich den Königsweg gefunden: Keine Treiber, Keine Updates und eine stabile klanglich hervorragende Lösung. Es kommt jetzt noch eine "BOTW"-Netzteil; bin gespannt...

Gruss aus dem (derzeit tatsächlich) sonnigen Norden
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