Andreas (Silbersand Delphi + 2x RiPol Subwoofer)

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Bei Vorstellungen steht die persönliche, subjektive Erfahrungswelt des Verfassers im Vordergrund. Insbesondere soll die Vorstellung als "Visitenkarte" des Mitglieds gewürdigt bzw. respektiert werden. Dialoge sollten hier vorrangig mit dem Verfasser und nicht mit Dritten geführt werden. Siehe auch die Forumsregeln.

Beitragvon Salvador » 26.08.2014, 20:46

Hallo zusammen,

ich war am Wochenende bei Andreas zu Besuch, um mir seine neue Anlage einmal anzuhören.
Ganz herzlichen Dank an Dich, Andreas, für Deine Gastfreundschaft und an Deine Frau für den leckeren Zwiebelkuchen zum Abendessen!

Von der Anlage war ich begeistert und möchte meine Eindrücke hier einmal kurz zusammenfassen.

Was richtig klasse, war, ist die gigantisch breite Bühne die sich durch die Eckaufstellung und die große Hörentfernung auftut. Dadurch werden Klangereignisse breit gefächert vor einem aufgebaut.
Zudem ist die Anlage in der Lage, Klangereignisse absolut detailreich ud sehr klar voneinander abgegrenzt und punktgenau vor einen zu projizieren. Stimmen klingen ganz wunderbar und die LS haben einen ganz, ganz leichten schönen Touch im Klang, den ich sehr ansprechend finde. Ausgesprochen positives Merkmal ist insbesondere die Direktheit des Klangs, der Drive, die ausgezeichnete Verständlichkeit auch bei leisen Passagen, die anspringende Dynamik, der live-haftige Charakter bei Big Band. Und all das trotz der großen Hörentfernung. Das sind wohl die klassischen Hornvorzüge und ich kann mir vorstellen, dass dies das "Süchtigmachende" an diesem Konzept ist. Dagegen hören sich konventionelle LS, auch meine, zunächst wie Hifi an. Es ist aber ein ganz anderes Hören, ein anderes Schallwandlerkonzept, das ich in einer solchen Direktheit sonst bislang nur bei großen Magnetostaten gehört habe. Andreas hat mit im Drive langsam zunehmenden Aufnahmen langsam zu dynamischeren Stücken hingeführt, wohlwissend, dass einen diese geniale Direktheit auch erstmal erschlagen kann, mich aber nicht, im Gegenteil, ich fand das klasse. Und wie gesagt, gerade auch bei leisen Passagen konnte das System ebenfalls seine Stärken voll ausspielen. Tonale Verfärbungen konnte ich nicht ausmachen, oft eine Kritik an Hörnern. Zu Hause bei mir ist das viel weniger direkt und livehaftig, aber es ist nicht schlechter, sondern anders, vielleicht gemessen an Hörnern einfach konventioneller und damit auch gewohnter. Was davon jetzt "richtig" ist, ich wage es mich nicht, das festlegen zu wollen. Es bleibt festzuhalten: Hörner machen immens viel Spaß!

Kleinere Kritikpunkt gab es auch, klar. Die Hochton-/Mittelton/Tiefmitteltoneinheit ist auf die originalen Basshörner montiert, nicht auf separate Ständer, die nochmal ordentlich was kosten würden. Dadurch steht diese Einheit quasi im Eck und ich habe räumliche Tiefe in der Abbildung vermisst. Ich bin sicher, wenn man diese Einheit freier in den Raum stellen könnte, käme das noch hinzu. Als nächstes fand ich den Hochton manchmal etwas harsch, da gefällt mir der Hochton des AMTs besser. Und der Bass der Eckhörner war druckvoll und satt, aber erscheint mir bei geregelten Bässen noch präziser zu sein.

Das wäre es an Kritikpunkten, zumal zumindest theoretisch es ja möglich wäre, all diese Punkte unter dann aber erheblichem finanziellem Aufwand noch technisch anzugehen. Einen besseren Hochtöner von Martion, die Einheit von den Basshörnern entkoppeln, auf Ständer frei hinstellen und die Basshörner durch geregelte Aktivsubs ersetzen, z.B. zwei Velodynes, am besten aber unter Umgeheung einer weiteren Weiche. Aber da spricht der stets sich im optimierungswahn Befindliche aus mir. :)

Denn auch so, was zählt ist bereits jetzt der subjektive Gesamteindruck und der ist hervorragend, zumal Andreas praktisch KEINE raumakustischen Maßnahmen außer einem Teppich vor den LS verwirklicht hat! Gemessen daran ist die Performance schlicht atemberaubend gut und macht dermaßen Laune, dass man ihn einfach nur zu dem tollen System beglückwünschen kann!

Was mir noch auffiel war, dass die über Streaming erreicht Performance über Platte bei Dir nicht ganz so gut war, was mich umso mehr verwundert hat, als Du ja just diesen Plattenspieler und den Vorverstärker mit Phonoplatine auch bei mir mal aufgebaut hattest, mit phänomenalem Erfolg! Ich kann es mir eigentlich nur so erklären, als dass die für die Einspeisung in das Konzept notwendige A/D-Wandlung des Analogsignals im Mehrkanal-DAC hier das Nadelöhr darstellt. Digital klingts einfach genial!

Ganz besonders möchte ich mich bei Dir dafür bedanken, dass Du mir Deinen Primare 928 Vorverstärker mit eingebauter Phonovorstufe geliehen hast, damit ich zu Hause ein wenig mit einem alten Dual-Plattenspieler experimentieren kann. Dazu bald mehr in meinem Thread.

Vielen Dank Dir für einen tollen Abend,

Andi
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Beitragvon uli.brueggemann » 27.08.2014, 17:00

Andi,

na, da würdest Du ja doch trotz der "kleinen Kritikpunkte" noch eine Menge verändern wollen. :wink:

Der Oregon-Bass ist deutlich unproblematischer als der Bass, der davor im Einsatz war. Trotz Regelung. Was aber klar mit an den Raumverhältnissen liegt.

Ob Martion einen besseren Hochtöner hat, mmh, ich weiss es nicht. Gute oder richtig gute Hochtonhörner gibt es nicht an jeder Ecke.

Bei dem verwendeten AD/DA-Wandler (Prism Sound Titan) kann ich auch nur sagen, dass ich noch keine bessere Eigenmessung (Sweep über rückgekoppelte Schleife) gesehen habe als gerade bei diesem. Ich selbst habe insofern das Gefühl, dass hier der Plattenspieler an seine Grenzen stösst im Vergleich zur digitalen Wiedergabe. Ich meine da doch eher Verfärbungen wahrzunehmen. So gefällt auch mir die digitale Wiedergabe besser.

Also hat jeder seine eigenen Ohren. :cheers:

Grüsse
Uli
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Beitragvon Salvador » 27.08.2014, 17:12

Hallo Uli und Andreas,

nein, das kam ganz falsch rüber. Was Du, Andreas, da hingebaut hast ist einfach klasse und ich hoffte, das hätte ich auch so beschrieben. Mein Kompliment zu diesem außergewöhlich genialen System, an Dich und den stolzen Besitzer.

Wenn ich mich aber hinsetze und kritisch höre, dann sind mir diese drei Kleinigkeiten aufgefallen und das mit der Schallplatte eben. So etwas zu schildern macht aber die extrem positiven Eindrücke, die das System hinterlassen hat, nur umso glaubwürdiger, finde ich jedenfalls und tut der Sache im Gesamterleben nicht den mindesten Abbruch. Was bleibt ist der Eindruck, dass das einfach ein klasse System ist und das sind nicht bloß so hingeschriebene Floskeln!

Was ich auch noch vergessen habe zu erwähnen ist, dass man die Sache ja auch noch tonal mit verschiedenen Filtersetups bequem per Knopfdruck verändern kann, je nach Aufnahme und Hörpräferenz, z.B. eben Höhen oder Bass entwas herausnehmen oder anheben kann-im Betrieb wohlgemerkt. Das ist schon fein!

LG,
Andi
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Beitragvon A_stinner » 27.08.2014, 18:26

Hallo Andi,

ich finde es gerade gut wenn du nicht in eine "Lobhudelei" verfällst. Die Kritikpunkte sind mir sehr wichtig und sollten auch Bestandteil eines Besuches sein. Das der Simon Yorke unter seinen Möglichkeiten bleibt ist mir auch aufgefallen und es wäre interessant zu testen ob es die AD Wandlung ist. Das ist aber ein großer Aufwand, da die vorhandenen analogen Weichen eingebaut werden müßten. Mit dem Hochton sehe (höre) ich das anders, aber auch hier gäbe es noch bessere Chassis. Nur ist der Kostenaufwand für wahrscheinlich nicht erhebliche Verbesserungen sehr hoch. Aber wer weiss was noch so alles passiert.
Auf jeden Fall war es ein schöner Abend mit neuen Anregungen.

Gruß

Andreas
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Beitragvon Salvador » 27.08.2014, 19:10

Hallo Andreas,

bei weit mehr Beispielen war der Hochton sogar extrem schön! Es waren nur manche Töne, und es kann ja auch sein, dass es hier nur subjektiv! etwas mit der Direktheit und Dynamik der LS zu tun hatte, die ich nicht gewohnt war.

Genug davon, diese Erbsenzählerei ist nicht angemessen, wir beide wissen, zu dem System bist Du einfach nur zu beglückwünschen! :cheers:

Andi
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Beitragvon A_stinner » 23.01.2016, 15:33

Hallo zusammen,

jetzt ist es an der Zeit eine Aktualisierung meines Anlagenstandes vorzunehmen.

Ich höre jetzt recht ordentlich passiv mit einer Amphion Xenon aus Finnland und bezogen auf die geringe Investition absolut zu empfehlen. Hier ist aber sicherlich noch Luft nach oben und da wird sich noch was tun.

Angetrieben wird die Amphion von einem Vollverstärker Hifi-Schätzchen aus Dänemark, einem BOW Technologies Amp. Mit Namen Wazoo. Den hab ich vom Entwickler in Dänemark überholen und auf den letzten Stand bringen lassen. Davor sitzt eine Phono/Vorverstärker-Kombi von Supratek aus Australien, ein Röhrenexote.

Als Quellen gibt es einen Audio Rechner mit einem AFIS USB dran von Ralf Koschnike (absolut empfehlenswert) der dann mit einem PrismSound Titan Wandler verbunden ist. Zusätzlich gibt es eine DCS Laufwerk/Wandler-Kombi (Verdi/Delius). Auch das spielt im Verhältnis zu oft sehr viel teuren digitalen Quellen (Laufwerk/Wandler-Kombinationen) sehr ordentlich. Und zu guter letzt habe ich dann als Analogfan in einen mir gut bekannten Plattenspieler von Brinkmann investiert : Den Brinkmann La Grange in der 2 Arm Version mit 12“Arm von Brinkmann und Lyra Titan i System; und einem 9“ Thales Easy Arm mit einem ZYX Universe System. Subjektiv bemerkt ist die analoge Quelle im Vergleich die beste aller 3 Quellen.

Gruß

Andreas
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Beitragvon A_stinner » 24.01.2016, 16:41

Hallo zusammen,

eingefügt ein Foto des Brinkmann La Grange.

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Gruß

Andreas
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Beitragvon Siriuslux » 24.01.2016, 18:52

Hallo Andreas,

der sieht sehr schön aus.

Gruss, Jörg
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Beitragvon Zwodoppelvier » 26.01.2016, 17:01

Hallo Andreas,

nachdem Dein vollaktives Orgon-System hier im Forum für reichlich Furore gesorgt hatte (immer noch eins der interessantesten Projekte m.b.M.n.!), hätte ich erwartet, daß von der Fraktion der Horn-Fans einige Fragen aufkommen. :?

Nun ja - mach ich das halt. :mrgreen:

- Wie kam es denn zur Umstellung auf die Amphion?
- Hörraum gewechselt?
- Reine Experimentierlaune?
- Dem Charme des schlankeren Technikparks anheim gefallen?

Wie unterscheidet sich die Reproduktion von der des großen aktiven Hornsystems?

Viele Grüße
Eberhard
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Beitragvon Salvador » 27.01.2016, 11:11

Hallo Andreas,

mit großem Interesse habe ich die neuesten Veränderungen in Deiner Anlage gelesen. Ich hatte bereits mitbekommen, dass Du Deinen Simon Yorke verkauft hast und hatte mich schon gefragt, ob Du nun das Thema Schallplatte endgültig an de Nagel gehängt hast, was ich sehr schade gefunden hätte.

Doch weit gefehlt, genau das Gegenteil scheint der Fall zu sein.

Zu Deinen neuen Lautsprechern und der Verstärkerelektronik kann ich gar nichts sagen, da mir vollkommen unbekannt. Deinen digitalen Quellzweig allerdings kenne ich ja schon aus eigenen Höreindrücken. Und zu deiner analogen Quelle kann ich Dich nur beglückwünschen, das sind ja Komponenten an Laufwerk, Tonarmen und Tonabnehmern, die sich zum Feinsten auf der Welt zählen dürfen.

Ich interpretiere Deine Maßnahmen zwischen den Zeilen so, dass die Digitalisierung des Analogzweiges einfach zuviel vom Faszinierenden der Musik genommen hat, so toll auch die digitale Quelle mit Raumkorrektur an den aktiven Hörnern war, die digitalisierte Wiedergabe von Platte hatte darunter gelitten. Jedenfalls gefiel mir die Wiedergabe von Platte damals bei Dir mit nachgeschalteter Digitalisierung trotz Raumkorrektur nicht so gut, wie als Du mir damals Deinen Simon Yorke analog bei mir zu Hause angeschlossen hattest. Für diese tolle Erfahrung, die mir die Augen geöffnet hat, übrigens noch einmal ganz herzlichen Dank. Ich plane nun selbst ganz konkret an einer eigenen analogen Quelle in Form eines hochwertigen Plattenspielers. Das ist auch Dein Verdienst. :)

Jetzt betreibst Du also die digitale Kette und die analoge nebeneinander und speist das Musiksignal analog in Deine neue passive Kette ein. Und hier hat, trotz sehr hochwertiger digitaler Kette und sogar der Ergänzung um einen afi(s)-USB, nun der (allerdings auch deutlich teurere) analoge Wiedergabezweig in Deinen Ohren wieder die Nase vorne. Mich freut das für Dich, Du betreibst nun beide Möglichkeiten, digitale und analoge Quelle auf sehr hohem Niveau nebeneinander.

Deine Einschätzung allerdings, dass in Deinen Ohren dabei die analoge die Nase vorne hat, beginne ich mittlerweile auch zu teilen, ich empfinde das einfach als emotional involvierender und damit befriedigender und die absolute technische Perfektion bei der Wiedergabe ist mir dabei ziemlich egal geworden, wenn einen die Musik einfach so "abholt".

Beste Grüße,
Andi
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Beitragvon A_stinner » 29.01.2016, 22:39

Hallo Eberhard,

der Verkauf der Orgon hat im Wesentlichen etwas mit dem Wunsch nach etwas Neuem zu tun, und der Frage ob die Orgon für mich langzeittauglich ist. Ebenso geht es um den Aspekt der "richtigen" Wiedergabe der Aufnahmen. Somit werde ich nochmals was komplett Neues probieren und höre übergangsweise sehr gut mit der Amphion. Außerdem muss ein Brinkmann La Grange in dieser Ausführung finanziert werden, auch das ist ein Punkt der nicht unterschlagen werden sollte.

Am meisten erstaunt bin ich, dass mit einer Quelle wie dem Brinkmann mit Thales Arm, ein gut gemachter Lautsprecher wie die Amphion Xenon so proper aufspielt. Und das zu einem Preis für die Amphion, der gerade mal bei 1200 Euro lag.

Gruß

Andreas
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Beitragvon A_stinner » 10.02.2018, 19:28

Hallo zusammen,

jetzt ist es an der Zeit meine aktuelle Anlagenkonstellation vorzustellen. Vor ca. 3 Jahre hatte ich bei einem ehemaligen Forumsmitglied und aktivem Hersteller ein neues LS System mit externem Dipol Subwoofer bestellt und eine Menge Geld angezahlt. Leider hatte der „Kollege“ nach 2,5 Jahren immer noch nicht geliefert. Ich sah mich daher letztendlich nach diversen Vereinbarungsversuchen gezwungen die Reißleine zu ziehen. Scheinbar gehen bei dem „Kollegen“ Werte wie Anstand, Moral und technische Kompetenz vollständig an der Realität vorbei. Letztendlich muss ich aber zugestehen hier jemandem auf den „Leim“ gegangen zu sein. Naivität nennt man das. Gut das es rechtliche Wege gibt um das zu klären. Leider gibt es bei diesem schönen Hobby auch solche Ereignisse.

Ich habe mich dann auf verläßliche, vertrauenswürdige und sehr kompetente Aktive Hersteller gestützt und mein neues Anlagen Equipment zusammengestellt. Hiermit höre ich jetzt sehr entspannt Musik :

• LS Silbersand Delphi
• 2 RiPol Subwoofer von Axel Ridtahler mit 2 von Ihm entwickelten und gebauten externen Weichen
• Digital OPPO UDP 205 von Gert Volk mit Stereo und Mehrkanal Upgrade (Tolles Gerät)
• Digital Accuphase DP 67 CD Spieler (erstaunt mich immer wieder was da rauskommt)
• Vorstufe Brinkmann Marconi

Meine analoges Equipment hat sich nicht verändert (Brinkmann La Grange in der 2 Arm Version mit einem Brinkmann und Thales Tonarm; Tonabnehmer von Lyra und EMT; Phonovorstufe Brinkmann Edison)

Jetzt bin ich dabei die Weichen für die beiden Subwoofer einzustellen. Die Einstellmöglichkeiten sind optimal. Filter Frequenz und Notch, Pegelsteller, Subsonic Frequenz und Boost. Alles mit Rastschalter in sehr kleinen Abstufungen einstellbar.

Bei Fragen zur Technik wendet Ihr Euch besser an an die Hersteller, bzw. den Vertrieb der Geräte (Ralf Gottlob, Gert Volk u. Axel Ridtahler). Da kann ich Euch nicht ausreichend behilflich sein.

Gruß

Andreas
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Beitragvon Zwodoppelvier » 11.02.2018, 17:10

Hallo Andreas,

das ist ja eine überraschende (wenn auch teils ernüchternde) Geschichte. Dafür mit silberigem Happy End :D

Mich würde interessieren, wie Du die Dipol-Subs aufgestellt hast; mit gleichem Abstand zum Hörplatz wie die DelPhi? Ein Laufzeitausgleich via Signal-Verzögerung ist wohl nicht vorgesehen bzw. möglich(?).

Viele Grüße
Eberhard
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Beitragvon A_stinner » 11.02.2018, 18:14

Hallo Eberhard,

mit der Aufstellung der beiden RiPole bin ich noch am experimentieren. Herr Ridtahler hat die Subs bei mir aufgestellt und ursprünglich eine Aufstellung direkt neben den Monitoren mit gleichem Abstand zur Rückwand und zum Hörplatz vorgesehen. Das habe ich aber nochmals geändert und die RiPole stehen jetzt ca. 1 m vor den Delphis in Richtung Hörplatz, nach rechts versetzt. Ob das die abschließende Aufstellung ist, werden noch mehrere Versuche zeigen.

Was ich aber schon jetzt sagen kann ist, das die Räumlichkeit der Musikdarstellung mit den beiden Subs zugenommen hat. Super finde ich die Einstellmöglichkeiten bei den Weichen. So ist es ohne Aufwand jederzeit möglich Anpassungen vorzunehmen und die Bässe sehr gut auf den Raum und seine kritischen Raummoden einzustellen.

Gruß

Andreas
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Beitragvon A_stinner » 17.06.2018, 11:51

Hallo zusammen,

folgende Änderungen haben bei mir Einzug gehalten :

Der DAC 2 von artistic fidelity (Ralf Koschnicke) ist dem Nachfolgemodell arfi-dac 2 xt gewichen. Arfi-femento-reclocking und analoge Lautstärkeregelung sind die Hauptneuerungen. Detail zur neuen Technik gibt es auf der Webseite von Ralf. Direkt angeschlossen an an die Delphis ist das eine ganz feine Sache. Bin sehr zufrieden mit dem was ich jetzt höre, der beste DAC den ich bis dato in meiner Kette hatte.
Die beide Dipol Subs habe ich aus meiner Kette herausgenommen, da Sie für den Bass nicht benötigt werden. Das Mehr an Räumlichkeit wurde mit dem neuen DAC ausgeglichen. Mit den beiden Subs, angebunden an die Delphis bin ich einer Fehleinschätzung unterlegen, was ich aber erst nach vielen Hörsitzungen ausfindig gemacht habe. Die Delphis benötigen in meinem Raum keine Bassunterstützung. Das homogenere Klangbild gibt es ohne Subs. Da muss ich letztendlich unserem ehemaligen Forumskollegen Franz recht geben. Lehrgeld bezahlt, so ist das bei diesem Hobby. Werde die tollen Subs mit den super externen Weichen von Axel Ridtahler demnächst zum Verkauf anbieten, da ich Sie bei mir auf Grund obiger Ausführungen nicht nutzen kann.

Gruss

Andreas
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