Michael (Backes & Müller BM 20)

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Michael (Backes & Müller BM 20)

Beitragvon BM Fan » 31.01.2008, 00:40

Mein aktives Musikleben

Hallo allerseits,

mit 20 Jahren hatte ich das erste Mal von Lautsprechern gehört, die so teuer waren wie ein Opel Kadett. Für mich unfassbar und unvorstellbar was da so gut dran sein sollte. Ich hatte jedoch einen Hörtermin bei dem Händler in Hagen wahrgenommen, um solch einen Lautsprecher zu hören.

Was man zu sehen bekam war recht wenig. Denn man kann nicht gerade behaupten das die BM6 eine Schönheit ist. Aber was ich dann zu hören bekam ließ mir die Kinnlade runter klappen, und als dann die BM12 spielte war der Mund ganz offen. da ich selber Schlagzeug gespielt habe, war es faszinierend zu hören wie die Lautsprecher das Schlagzeug von Charlie Antolini in den Raum stellten. Der Virus war gesetzt.

Aber es sollten gut 20 Jahre vergehen bis ich das Geld hatte eine gebrauchte BM3 zu kaufen. Bis dahin habe ich die Casablanca von Visaton gehört. Man war zufrieden, aber das Erlebniss mit der BM6 und der BM12 war immer noch gespeichert. Die BM3 wurde durch eine BM6 abgelöst und 1Jahr später hatte ich eine BM20 aus der ersten Serie. Durch einen Zufall habe ich über Ebay irgendein Kabel ersteigert das zu einer BM20 gehörte, und kam ich an Franz.

Ich besuchte Ihn und habe seine BM20 gehört. Letzte Serie BM20. Keine 20 ... Nummer sondern 220 ... technischer Stand wie der Nachfolger BM30. So nebenbei erzählte er mir das er die BM20 demnächst verkaufen will. Tja,und wie es eben so ist, die musste es sein. Ich höre die BM20 immer noch. Sie ist mittlerweile komplett mit Kevlarchassis ausgerüstet und den Hochtönern habe ich auch ein Update verpasst.

Es blieb aber nicht bei der BM20.

Mittlerweile habe ich neben der BM20 eine BM12, BM6, BM7, BM5, und einen Surroundsub4. Alle Lautsprecher sind komplett von mir überholt worden, und spielen einwandfrei. Die BM12 laufen im Surroundbetrieb als Front, die BM6 beide als Center und die BM7 als Rearlautsprecher. Der Sub4 wird gerade in zwei Sub2 umgebaut.

Als Quellgeräte sind ein Shanling A10t, T100, Phase2, Sony DVP9100ES, Sony Vorverstärker E9000ES im Einsatz. Der Epson TW700 liefert die Bilder beim Surroundbetrieb.

Aber Ende ist offen. Denn es sind noch ein paar Schätze vorhanden in denen im Moment keiner wohnt. Da kommt keine Langeweile auf.

Gruß aus Lüdenscheid
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Beitragvon Franz » 31.01.2008, 01:03

Nette Vorstellung, Michael. Tja, das waren noch Zeiten mit der BM 20. :D Meine war bis dato wirklich die beste, die ich je gehört hatte, heute, so, wie du sie modifiziert hast, wird sie noch besser sein. Ich konnte deinen Einfallsreichtum und deine handwerkliche Geschicklichkeit selbst bestaunen, als ich bei dir war.

Leute, der Mann ist echt ein Backes-Kenner par excellence!

Wie du weißt, ging meine musikalische Reise damals weiter in Richtung Silbersand. Damit habe ich endlich das gefunden, was mir immer vorschwebte. Würde mich übrigens sehr freuen, wenn wir uns noch mal wiedersehen würden.

Gruß
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Beitragvon Ralph » 31.01.2008, 03:18

Hallo Michael,

eine nette Kollektion hast Du Dir da zusammengestellt:
die BM20 ist eine zeitlose Schönheit, welche mit der modernisierten Chassisbestückung einen absoluten Leckerbissen darstellt.
Gibt es Bilder der Lautsprecher?

Spannend finde ich den (an anderer Stelle schon angekündigten) Umbau des SUB4 in ein zweiteiliges Gehäuse. Mit dieser Lösung hast Du die Raummoden sicherlich besser im Griff.

Dein handwerkliches Geschick und Deine Erfahrung mit der Technik sind beachtlich: Chapeau :D
Halte uns doch bezüglich Deiner Projekte auf dem Laufenden :wink:

Gruß,

Ralph
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Beitragvon BM Fan » 31.01.2008, 12:21

Hallo,
im Moment sind die Gehäuse des SUB grob fertig und die Elektronik ist soweit das ich Probe hören kann.
Ich probiere gerade wie er mit der BM6(V-FET) harmoniert.
Grundsätzlich ist es einfach so, das dieser Sub eine Wucht ist.
Er fügt sich super ins Klangbild ein, und macht fürchterlich Druck wenn man es möchte. Selbst wenn man den Pegel des Sub höher stellt, wirkt er nicht als Fremdkörper, es ist viel mehr so das man Ihn gar nicht wahrnimmt.
Kurzum es macht Spass, und Die BM6 wirkt richtig erwachsen.
Die BM6 ist übrigens mein Favorit. Sie ist immer noch besser als Ihre Nachfolger Nano und BM4. Meine Meinung. Wichtig ist naturlich eine gute Abstimmung.
so und jetzt höre ich das neue Album von den Eagles. Tipp CD2 Anfang vom ersten Lied. Gänsehaut...
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Mein Besuch bei Ralphs HiFi-Börse

Beitragvon BM Fan » 07.04.2009, 19:33

Hallo Foristen,

schon lange hatte ich mir vorgenommen, Ralphs Hifi-Börse zu besuchen. Letztes Wochenende passte endlich alles zusammen, und ich besuchte Ihn in Zweibrücken.

Da es bei Ralph möglich ist, eigenes Equipment zu testen, hatte ich meinen WD-Player (danke, Sigi!) und meine BM6 im Gepäck.

Die BM6 deswegen, weil ich dort einiges überarbeitet habe. Das kam so: Angeregt durch Gerts Berichte über seine Umbauten habe ich Ihn gefragt, ob er mir ein wenig helfen kann. Eigentlich war das als Übung für einen späteren Umbau meiner BM20 gedacht, falls die Umbaumaßnahmen denn Erfolg hätten. Gert verwendet gern die OPA 627 als Operationsverstärker, und das hat mich angespornt diese zu testen. Das hatte ich schon immer mal vor, aber mir war klar, dass man nicht einfach nur tauschen kann. Da mir aber keiner sonst Tipps geben konnte, habe ich es gelassen. Und ich bin davon überzeugt, dass es Momente gab, an denen Gert diesen einen Satz verflucht hat: Ja, ich helfe Dir :wink: .

Es ist kaum etwas geblieben wie es war. Relais von 12V auf 24V getauscht, damit die OP- Stromversorgung entlastet wird. Die +-15V Versorgung stabiler und sauberer gemacht. Versorgung an den OPs lokal massiv gestützt. Subsonicfilter geändert. Alle Elkos im Signalweg gegen MKTs getauscht. Netzteil verändert. Und und und.

Es war ein hartes Stück Arbeit, begleitet von einigen Baseligkeiten durch mich. Irgendwo nicht richtig sauber gearbeitet und schon schwingt die Elektronik. Zwischendurch wurde die Hotline zu Gert zur Standleitung ausgebaut :mrgreen: .So richtig testen, wie das Ergebnis wirklich war, konnte ich aber nicht – dafür hätte ich die BM6 im Originalzustand als Vergleich gebraucht. Auffällig war das aber schon, die gute Auflösung, der Druck im Bass und die präzise Ortung. Aber man will ja Gewissheit.

Erst spät in Zweibrücken angekommen war es nach der Begrüssung durch Herrn Müller und Ralph auch direkt möglich, mein Geraffel anzuschliessen. Die meisten Leute waren zu diesem Zeitpunkt schon weg, und so stand einem Test nichts im Wege. Bei einem Kaffee habe ich dann erstmal alles durchgehört, was Ralph angeschlossen hatte. Mir kamen Zweifel. Wird die BM6 bestehen?

Als dann die modifizierte BM6 aufspielte, waren alle Zweifel verflogen. Alles, was ich zu Hause rausgehört hatte, wurde hier bestätigt. Die Auflösung war sehr fein. Der Bass kam präzise und druckvoll. Die Ortung war für mein Gehör vielleicht nicht so präzise, wie ich es bei Gert´s BM20 gehört habe, aber sehr gut. Die Staffelung in der Tiefe war faszinierend. Der Kommentar von Chris hat mich besonders gefreut: Das ist eine Spassmaschine! Und Ralph saß mit Gänsehaut daneben.

Die Arbeit hat sich gelohnt. Es ist ganz erstaunlich, was man aus den alten Kisten rausholen kann – da schlummert ein ungeahntes Potenzial. Ein so überarbeiteter Lautsprecher kann locker mit aktuellen Modellen mithalten – was sich bei Ralph auch gezeigt hat. Wohlgemerkt – die BM6, wie sie vorher war, war ja nicht schlecht. Sie war bereits nach allen Regeln der Kunst, wie ich sie bisher kannte, überholt: Alle Elkos neu, Relais neu, Potis neu, Kevlarmitteltöner drin und komplett neu abgeglichen. Aber auf dieser Basis geht eben noch viel mehr, wie ich jetzt erleben durfte.

Eines ist sicher: Meine BM20 kommt jetzt auch noch dran.

Besten Dank an Ralph für diese Testmöglichkeit, und vor allem an Gert. Er hat richtig mitleiden müssen :wink: .

Viele Grüße
Michael
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Beitragvon Fortepianus » 07.04.2009, 20:45

Hallo Michael,

vielen Dank für diesen äußerst erfreulichen Hörbericht und herzlichen Glückwunsch zum gelungenen Umbau!

Besten Dank an Ralph für diese Testmöglichkeit, und vor allem an Gert. Er hat richtig mitleiden müssen.

Also bitte, es war mir (meistens :P ) ein Vergnügen. Meine Frau amüsiert sich heute noch über die Szene, als ich versuchte, per Telefon den vermeintlichen Brumm im Hochtöner als schwingenden OP zu identifizieren. Eine solche Experimentierfreude gepaart mit handwerklicher Geschicklichkeit wie bei Dir findet man nicht oft. Und: Ich habe nicht vergessen, wer sich die acht sensorgeregelten BM-Bässe für mich vom Herz gerissen hat :cheers: . Da habe ich ein Gedächtnis wie ein Elefant. Aber Du weißt ja, dass die Jungs bei mir in guten Händen sind.

Dann würde ich mal sagen, Luft holen und dann machen wir die BM20. Was die mit meinen kleinen Tricks kann, hast Du ja schon gehört. Da wird's dann aber schwieriger mit dem Transport nach Zweibrücken, die Särge (O-Ton meine Frau) bringen ja ordentlich Masse mit :P . Und dann wollen wir ja nicht, dass Ralph einen Schock kriegt (ist das im medizinischen Sinn der Superlativ zu Gänsehaut?), wenn er das hören müsste :mrgreen:. Dürfte meinte ich natürlich :cheers: .

Viele Grüße
Gert
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Beitragvon Ralph » 07.04.2009, 20:53

Hallo Michael,

danke für Deinen Besuch und den netten Bericht hier im Forum.
Deine aufgebohrten BM6 haben eine wirklich überzeugende Vorstellung abgeliefert.
Der Vergleich mit der von mir vorgeführten BM8 ging klar zugunsten der gepimpten 6er aus, obwohl die Messung einen
nahezu deckungsgleichen Frequenzschrieb offenbarte.
Begeistert hat mich die dargebotene Tiefe des Raumes (Antiphone Blues) und der tolle Bassbereich (Yello).
Der Zugewinn an Informationsdichte und Feindynamik wurde erwartungsgemäß bei akustischen Instrumenten besonders deutlich.

Der Aufwand ist beträchtlich, ähnelt (auch finanziell) einem Neukonstrukt, aber das Ergebnis überzeugt wirklich.

Ich bin auf Deine BM20 gespannt und freue mich auf den "Vergleichstest" (inkl. Gänsehaut) an unserer Umschalte...

Viele Grüße,
Ralph

PS @Gert, ich bin nachhaltig beeindruckt und frage mich: was kommt denn da noch alles auf uns zu :wink:
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Beitragvon Franz » 07.04.2009, 22:01

Hallo Michael,

ich find´s einfach klasse, was ihr da macht. Ihr holt das Potenenzial wohl wirklioch raus, was mit diesen Kisten möglich ist. Hut ab, Respekt und Anerkennung. :cheers:

Gruß
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Beitragvon Kienberg » 07.04.2009, 22:23

Hallo Michael,

danke für diesen interessanten Bericht, der ja sehr eindrucksvoll zeigt, was man aus den B&M-Klassikern noch rausholen kann.
Es ist schon erstaunlich, dass man in ein altes Schaltungskonzept so moderne Komponenten wie einen OPA 627 erfolgreich integrieren kann und dann noch zu einem Leistungssprung in der Klangperformance kommt.

Eine tolle Leistung, Respekt !! :cheers:
Habt ihr schon mal daran gedacht, das als Upgrade am Markt anzubieten ???
Es gibt ja noch genug User dieser Modelle.

Viel Erfolg bei der B&M 20 und bitte berichte wieder über das Ergebnis nach dem Umbau.

Gruss Sigi
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Beitragvon JOE » 07.04.2009, 22:30

Ich hoffe, dass viele Neueinsteiger diese und ähnliche Berichte lesen und daraus a) lernen, was so mit alten Aktiven alles geht, und b) auch grundsätzlich erfahren, dass man über bekannte seriöse Quellen für Gebrauchte, diesen Hörgewinn zu vergleichsweise moderaten Preisen (nicht jeder kann ja selbst "löten") nicht mit einem hohen Risiko bezahlen muss. (Wenn ich an meine Uralt-BM 6 denke, da war das Risiko bei Neuware größer ...)

Ansonsten "Kompliment!" an alle Beteiligten
Joe
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Beitragvon BM Fan » 07.04.2009, 22:34

Hallo Franz,
da hast Du Recht. Man kann den "alten Kisten" richtig einheizen. Sollt es dir möglich sein, mach mal einen Termin bei Gert. Dann weisst Du wo ich noch hin muss. :mrgreen:
In erster Linie macht es Spass daran zu arbeiten. Das Ergebniss freut einen umso mehr. Und wenn man auch noch jemanden wie Gert als Unterstützung hat, dann ist einiges möglich.
@Ralph, meine BM20 muss erstmal fertig sein. Dann sehen wir weiter. Wenn sie fertig ist kannst Du gerne auf eine Hörprobe kommen. Da kann man ja noch über einen Test in Zweibrücken nachdenken.
Gruß aus Lüdenscheid
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Beitragvon Franz » 07.04.2009, 22:49

Hallo Michael,

ja, der Gert steht neben Sigi noch auf meiner unbedingten Besuchsliste, ebenso wie du, wenn du deine BM 20 renoviert hast. Freu mich echt, dich nochmals treffen zu können. :cheers:

Gruß
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Beitragvon Fortepianus » 08.04.2009, 07:16

Hallo Franz,

Franz hat geschrieben:ja, der Gert steht neben Sigi noch auf meiner unbedingten Besuchsliste, ebenso wie du [Michael], wenn du deine BM 20 renoviert hast

ich würde mich sehr freuen, Dich persönlich kennen zu lernen. Du bist herzlich eingeladen. Lass uns aber noch abwarten, bis die FIR-Entzerrung richtig läuft.

Die BM20 bei Michael, wenn dann der Umbau fertig ist, wäre ja ein ganz besonderes Wiedersehen für Dich: Es wäre ja Deine alte BM20, die da in neuem Glanz aufspielen würde.

Viele Grüße
Gert
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Beitragvon Fortepianus » 08.04.2009, 07:34

Hallo Sigi,

Kienberg hat geschrieben:Habt ihr schon mal daran gedacht, das als Upgrade am Markt anzubieten ???
Es gibt ja noch genug User dieser Modelle.

hm, bis jetzt habe ich darüber noch nicht nachgedacht. Im Prinzip wäre sowas natürlich machbar, meine Wenigkeit würde das Knowhow liefern und Michael die gewohnt perfekte Ausführung. Von technischer Seite sehe ich da gar kein Problem. Allerdings sehe ich da ein paar andere Rahmenbedingungen. Ich würde auf gar keinen Fall in Konkurrenz zu BM und den zugehörigen Servicecentern mit ihren Werksüberholungen treten wollen. Die Sache wäre es mir nicht wert, das sehr gute und nette Verhältnis zu diesen auf's Spiel zu setzen. Wenn BM aber nichts dagegen hätte, dass wir sozusagen eine AMG-Version der alten Schätzchen machen, könnte man darüber ja mal nachdenken. Vielleicht nicht gerade im großen Stil, reich will und kann ich damit sicher nicht werden. Aber so ein paar (handsignierte) Einzelstücke?

Jetzt schauen wir erst mal, ob das was taugt, wenn Michaels BM20 umgestrickt ist.

Viele Grüße
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Beitragvon JOE » 08.04.2009, 10:18

Fortepianus hat geschrieben:... wir sozusagen eine AMG-Version der alten [B&M-]Schätzchen machen ...

Wenn man's genau betrachtet, müsste B&M sogar freudig auf eine solche Option reagieren, denn das kann doch nur positiv auf das Image der Ausgangsprodukte zurückwirken! Man treibt doch nicht einen solchen Aufwand, wenn die Kernsubstanz nicht stimmt. Neben der Leistungssteigerung wäre ein zusätzlicher Effekt, dass dies ein gutes Beispiel dafür abgibt, dass man keine Angst haben muss, sich Aktiv-LS zuzulegen, weil man befürchtet, dass im Falles eines Defekts (wie bei anderen Geräten) bereits nach relativ kurzer Zeit eine Reparatur nicht mehr lohnt / möglich ist.

Manche meiner Bekannten fragen durchaus: "Und was ist, wenn da in einigen Jahr an Deinen BMs was kaputt geht? Muss man dann vielleicht nur weil ein Fehler vorliegt gleich die ganze teure Kombination von LS und Verstärker ausrangieren?"

Gruß
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