Georg (ME Geithain RL 901K, Abacus C-Box 2)

audiophile Biografien unserer Mitglieder
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Bei Vorstellungen steht die persönliche, subjektive Erfahrungswelt des Verfassers im Vordergrund. Insbesondere soll die Vorstellung als "Visitenkarte" des Mitglieds gewürdigt bzw. respektiert werden. Dialoge sollten hier vorrangig mit dem Verfasser und nicht mit Dritten geführt werden. Siehe auch die Forumsregeln.

Beitragvon Vittorio » 22.01.2014, 22:45

Hi Christian,
Hi Georg,


zum spaßigen Termin kann man Hamburg trocken halten, ist nicht das Thema! Wichtig ist - rechtzeitig Bescheid zu sagen.

Besten Gruß
Vittorio

PS: Frühsommer ist natürlich nicht morgen. Ich mache mich aber trotzdem gleich auf den Weg, um die Sicherheitsschrauben für die Elektronikeinschübe zu besorgen. ;))
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Vittorio
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Beitragvon h0e » 09.12.2018, 16:24

Hallo Georg,

vielen Dank für Deine Gastfreundschaft.
Wir müssen uns entschuldigen, dass wir uns so gar nicht an den von Dir vorab verteilten Stundenplan gehalten haben. Wir sind einach lausige Studenten. Zweimal akademische Viertelstunde macht eine halbe Stunde Verspätung. Nun, das ging schon mal gut los.
Da wir noch zusätzliches Material mitgebracht haben, wurde auch die Testreihenfolge durcheinander gewürfelt,
auch die Speisenzeiten sowie -folge haben einfach nicht einhalten wollen.
Aber es hat viel Spass gemacht.
Zum ersten mal ein Gerät gehört, dass auf Sylomer nicht gut klingt, aber auf einer Sylomerfedern gelagerten Glasplatte. Der Lumin spielte so aber klarer, präziser und durch die Sylomerfedern dann auch räumlich und luftig frei. Hätten wir wohl alle nicht erwartet.
Die Kabelsteckerei war auch interessant.
Die Audio Optimum Kabel waren gar nicht mal so schlecht,
aber schon das Filterkabel (Prototyp) als auch die Ultima Musicas konnte nich deutliche Schippen drauflegen.
In diesem Setup hat mit auch die Ultrapath gut gefallen. Der Master 1 hat aber eine gute Figur gemacht, ich hätte hier einen größeren Flaschenhals vermutet..
In Summe kannst Du auf jeden Fall klasse Musik hören, so wie das Setup jetzt zusammen gestellt ist.
Und, zu guter letzt haben wir dann auch noch den Vorlesungsschluss ignoriert und rd. 4h überzogen.
Sorry, aber es war gerade so nett und Harald so in Redefluss, da konnten wir nicht gleich wieder gehen. :cheers:
Beim nächsten Mal bessern wir uns.

Grüsse Jürgen
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h0e
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Beitragvon Jupiter » 09.12.2018, 17:18

Hallo Georg,
ich mach mal dort weiter wo Jürgen aufgehört hat.
Besserung geloben kann ich nicht versprechen, da müßte ich mich ja beim Tiramisu zurückhalten, das geht gar nicht.
Für das Tiramisu bekommst du mal wieder 3 Kochmützen.

Ja das Austesten ohne Vorurteil von Extremsituationen bzgl. der Untersetzer für den Lumin hat mich auch staunen lassen, Glas ist ja eher verpönt, nun denn der Aussenseiter hat das Rennen gemacht, verfeinert mit Federn und Sylomer als Ergänzung und nicht als Hauptmenü.

Ich möchte noch zu Jürgens Ausführungen ergänzen, dass wir Nachbars Hund in Ruhe gelassen haben,
bei unserem Ständchen kurz vor Mitternacht " Ein Hoch auf den edlen Spender, ihm sei ein Trullala" extrem Zurückhaltung geübt haben, sodass keiner die Polizei rufen mußte, den Kühlschrank nicht geplündert haben und auch sonst nicht negativ aufgefallen sind.

Man könnte sagen wird haben uns verhalten wie Schwiegermutters Liebling.

Wir sind im Bewusstsein gegangen großartiges geleistet zu haben, zumindest bei den Speisen und Getränken, haben alles verdrückt.

Man könnte frohen gemüts behaupten, man kann uns einladen.

Ach ja bevor ich es noch vergesse, auch hier bei Georgs Anlage hat sich gezeigt, dass unterschiedliche Stromkabel an denen man am einen Ende eine Netzspannung von 230 V ± 23 V anlegt am anderen Ende unterschiedliches Verhalten zeigen können

Weiterhin möchte ich Jürgens Einschätzung zu den getesteten Stromkabel teilen.

Auch hier gilt das elfte Gebot

" Du sollst nicht mit falschen Kabeln hören "

Georg, dann Tschüß bis kommenden Samstag, Bitte den Kühlschrank noch auffüllen.

Gruß Harald
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Jupiter
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Beitragvon Schorsch » 09.12.2018, 22:47

Hallo Jürgen, hallo Harald, hallo Sigi,

Danke für Euren Besuch und die positiven kulinarischen und akustischen Rückmeldungen. :cheers:

Pläne sind zum Verwerfen gemacht und ich bevorzuge Studenten, welche ihren eigenen Kopf haben. Und perfekt, wenn diese dann auch noch aufessen und unverstopfte Ohren bereit stellen, um Klangunterschiede reproduzierbar zu detektieren, deren Existenz mich als Theoretiker - zumindest von der Theorie her - theoretisch doch arg ins Grübeln bringen müssten. :roll: :roll: :roll:

Ihr habt bereits alles erwähnt - für mich ein guter Tag:

1) Die Aufstellung meiner Komponenten ist suboptimal. Nachdem ich neulich die Hornbach-Federn gemäß Exceltabelle mit Sylomer 55 befüllte, hielt sich die Begeisterung in Grenzen, es klang aufgedickt im Bass. Das wurde von Euch bestätigt und beseitigt! Danke Harald für Deinen Einkaufskorb mit diversen Utilities. Ausgerechnet diese Glasplatte macht's, deren Wirkung ich voreilig abgeschrieben hatte. Und ich brauche wohl mal ein gescheites Rack...

2) Mein aktuelles Nadelöhr ist der audiogd Vorverstärker. Danke Jürgen, dass wir Deine Ultrapath reinhängen konnten. Das war schon ein ganzes Stück besser. Eine Ultrapath hat Vittorio ja auch im Visier. Naja die Kriegskasse.

3) Der eigentliche Anlass unseres Treffens? Da war doch ein netter Forenkollege mit ausgezeichneten Selbstbau Netzfiltern, die in der Stromversorgung meiner Geithain ordentlich Frische und Raum in meine Wiedergabekette bringen, ohne Dynamikeinbußen. Dazu später mehr, wenn es kein Prototyp mehr ist. Danke Sigi, auch hier wärst Du ein guter Student! 8) 8)

4) Audio Optimum Kabel klangen sowohl an der Sun Leiste als auch an der Feldmann Leiste respektabel. Da müsste man mal das komplette AO Kabel/Steckerleisten Paket hören.

5) Refine Kabel spielen da schon eher am auditiven Optimum! :wink: Zumindest bei mir. Und auch noch bei einigen Anderen. :cheers:

6) Auch Refine kann man toppen! Ups? Na durch solche Treffen, die riesig Spaß machen und einen nicht nur "akustisch" weiterbringen.

Ich danke Euch Dreien!

Viele Grüße

Georg

PS: Ich möchte Haralds 11. Gebot "Du sollst nicht mit falschen Kabeln hören" ein 12. Gebot hinzufügen "Du sollst Dich mit netten Foristen treffen!"
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Schorsch
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Beitragvon Hans-Martin » 09.12.2018, 23:30

Hallo Georg,
allgemeiner Internetforumssprech ist doch, dass eine Komponente, die auf Veränderung des Untergrunds reagiert, eine nicht voll auskonstruierte Komponente sein kann.
Da ich Letztgenannte noch nicht kennenlernen durfte, bleibt die Frage, wieviel Sounding mit den oben beschriebenen Maßnahmen einhergeht.
Dafür würde ich die zu testende Komponente in einen unbeschallten Nebenraum stellen und die Experimente wiederholen.
Das Naim Fraim war für mich das erste Rack mit Glasplatten, welches einen guten Klang "unterstützte", sonst hatte Glas meist eher nervige Nebenwirkungen. Eine beliebige Glasscheibe wird sicherlich nicht das Audio-Nirvana bescheren. Eine Verbundglasscheibe verhält sich anders als eine einfache Glasscheibe (mit welcher Stärke?).
Wenn die entkoppelnde Wirkung von Sylomer allein nicht ausreicht, sondern eine Glasscheibe dem Klang zu neuen Höhenflügen verhilft, bin ich sehr an weiteren Details interessiert. Was passiert, wenn dieselbe Glasplatte auf dem Deckblech zu liegen käme (gleiche Gesamtmasse, stabilisiertes Deckblech - Lüftungsschnlitze nicht ignorieren!).
Bei der Sun Leiste habe ich deutliche Unterschiede zwischen dem ersten Steckplatz und dem 2. hörbar festgestellt, aber vielleicht ist die in den letzten Jahren geändert worden. Ich beziehe mich auf die Leiste, bei deren erste Dose die Zuleitung endet und ein Übergang zur internen Massivverdrahtung geschieht, die sich fortan meandrierend um alle Schrauben windet.

Den Toleranzbereich von 230 V ± 23 V kann ich nicht wirklich nachvollziehen, ich erlebe Schwankungen von 220-238V~
Den Aufruf zum mutigen Vergleichstest von Netzkabeln kann ich nur unterstützen.
Grüße
Hans-Martin
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Beitragvon Jupiter » 09.12.2018, 23:56

Hallo Hans Martin,

Die Netzspannung

230 V -+ 23 Volt

So sagt zumindest Wikipedia, ist seit 2009 in Europa erlaubt


Quelle : Wikipedia siehe unter Netzspannung

Gruß Harald
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Beitragvon Hans-Martin » 10.12.2018, 00:16

Hallo,
aber was habt ihr so tagtäglich an Werten echt gemessen?
Grüße
Hans-Martin
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Beitragvon Jupiter » 10.12.2018, 01:14

Hallo Hans Martin,

Nix
Wir haben’s genommen wie es kam.

Also keine Messung bzgl. Netzspannung vorgenommen.

Gruß
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Jupiter
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Beitragvon h0e » 10.12.2018, 09:09

Hallo Hans Martin,

mein Isotek hat bei mir immer die Spannung angeigt.
I.d.R. bewegte ich mich da zwischen 220 und 232 Volt.
Kleinere oder größere Werte hatte ich in der Praxis nicht.

Grüsse Jürgen
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h0e
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Beitragvon Schorsch » 11.12.2018, 00:38

Hallo Hans-Martin
Hans-Martin hat geschrieben:Wenn die entkoppelnde Wirkung von Sylomer allein nicht ausreicht, sondern eine Glasscheibe dem Klang zu neuen Höhenflügen verhilft, bin ich sehr an weiteren Details interessiert. Was passiert, wenn dieselbe Glasplatte auf dem Deckblech zu liegen käme (gleiche Gesamtmasse, stabilisiertes Deckblech - Lüftungsschnlitze nicht ignorieren!).

Die Platte auf dem Deckblech hat nicht die gleiche positive Wirkung wie unter dem Gerät.
Ich war überrascht, wie empfindlich der Lumin schon bei moderaten Lautstärken auf Mikrofonie reagiert und dass das hochgelobte Sylomer bei mir gar nicht funktionierte. Haupterkenntnis ist zunächst weniger, mit Glasplatten zu experimentieren, sondern dass - wie ich oben schrieb - mein Lowboard nichts taugt - es besteht also Verbesserungspotenzial bei der Geräteentkopplung. Die Glasplatte hat in Verbindung mit dem Sylomer die mangelnde Entkopplung meines suboptimalen Racks, mehr oder weniger zufällig - aber sehr passend - kompensiert. Das möchte ich jetzt nicht als Sounding bezeichnen, denn die Bühne wurde tatsächlich größer und der "dicke" Bass war weg. Ich werde mich nach etwas Stabilerem umschauen und dann weiter mit der Glasplatte auf Sylomer experimentieren, ob das reproduzierbar ist oder nur ein Zufallstreffer ist. :cheers:

Hans-Martin hat geschrieben:Bei der Sun Leiste habe ich deutliche Unterschiede zwischen dem ersten Steckplatz und dem 2. hörbar festgestellt, aber vielleicht ist die in den letzten Jahren geändert worden. Ich beziehe mich auf die Leiste, bei deren erste Dose die Zuleitung endet und ein Übergang zur internen Massivverdrahtung geschieht, die sich fortan meandrierend um alle Schrauben windet.

Du bist genial. Ich betreibe meine (ältere) Sun-Leiste tatsächlich mit den Positionen 2 bis 5. Ich hatte das mal beim Experimentieren gegenüber den Positionen 1 bis 4 präferiert. Du hast die Erklärung geliefert.

Hans-Martin hat geschrieben:Den Aufruf zum mutigen Vergleichstest von Netzkabeln kann ich nur unterstützen.

Schön! Das ist eine große Spielwiese. Der systematische Vergleich der Stromversorgungen und Netzfilter bringt Einiges, wobei Vieles wieder gehen musste. Da ist es wichtig, mit mehreren Leuten zu hören, damit die Wahrnehmung keine Streiche spielt. 8) 8)

Viele Grüße
Georg
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Beitragvon Schorsch » 15.04.2019, 00:07

1. Ein neues Rack

Hallo Freunde,
Jürgen (h0e) meinte, ich solle doch mal wieder was schreiben.

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Zunächst ist ein vernünftiges Rack (Quadraspire SunukoVent) eingezogen. Für den Lumin S1 habe ich oben eine Bambusetage eingezogen, die auf extra Spikes steht. Das funktioniert deutlich hörbar gut.
Der Lumin steht auf Cardas Holzklötzchen (habe oben rechts mal eines zur Ansicht platziert) - das klingt in dieser Etage präziser als mit Sylomerfedern. In den unteren beiden Etagen für Vorverstärker und Lumin Netzteil hat Sylomer überzeugt. Ihr erkennt unten die halbierten grünen Scheiben.

Eine gute Investition. Erstaunlich, was Mikrofonie doch ausmachen kann. Wer mit einem leicht unpräzisen Bass kämpft - es sind nicht immer nur die Raummoden Schuld ... :cheers:

Dem aufmerksamen Betrachter fällt ein Denafrips Hestia VV auf, der gerade eine Probezeit bei mir durchläuft.

Meine PA Boxen :cheers: bleiben zentrales Anlagenelement.

Viele Grüße

Georg
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Beitragvon Schorsch » 15.04.2019, 00:10

2. Neues QNAP NAS im Hörzimmer

Seit der Lumin S1 bei mir spielt, habe ich lange mit dem Musikdatenspeicher experimentiert:
Zu Beginn klang es am besten, wenn die Zuspielung direkt vom am Lumin angeschlossenen USB-Stick erfolgte. Auf einen Stick passt aber nur wenig Musik drauf und die Musiksuche mit der Lumin App gestaltet sich hier träge.

Es folgte eine Synolgy DS216+ mit Minim Server. Die war viel flotter in der Musiksuche, aber es klang schlechter als vom Stick.

Daraufhin habe ich eine LWL Strecke eingefügt - dazu später mehr. Mit der LWL Strecke erreichte ich mit der Synology das Qualitätsniveau des direkten Abspielens vom USB Stick.

Da mein NAS im Hörzimmer steht, hat mich trotz optimiertem Lüfter das Lüftergeräusch genervt und ich habe mir ein lüfterloses QNAP HS-453 DX gegönnt. Das ist teuer im Vergleich zu einem Standard NAS gleicher Leistung, aber es ist eben unhörbar. :cheers:
https://www.qnap.com/en/product/hs-453dx

Offiziell passen dort bis zu 8 GB RAM rein. Ich habe es auf 16 GB aufgerüstet (Es funktionieren sogar 32 GB). Auf einer m.2 SSD ist die Software installiert und 2 Standard SSDs speichern die Musik.

Mit Minim Server über die Lumin App klingt es jetzt richtig gut. Sogar besser als direkt vom USB Stick am Lumin.

Roon-Server läuft auch darauf, ohne die CPU zu überfordern. Klanglich bevorzuge ich aber den Minim Server.

Der Lumin soll wenig zu tun haben - einzig erfolgt die Änderung der Wortbreite auf 24 bit. Sonst wird die Musik aktuell mit der nativen Sampling Frequenz abgespielt.

Wenn der Lumin selbst upsampelt, wird es unsauberer. Auf der Synology hatte ich mittels ffmpeg upgesampelt und das Ergebnis zugespielt. Das gab zwar mehr Raum, war aber nicht so präzise wie bei Zuspielung mit nativer Samplingrate.

Beim neuen QNAP were ich das noch ausprobieren.

Viele Grüße
Georg
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Beitragvon Schorsch » 15.04.2019, 00:22

3. Single Mode LWL Strecke

Die Nutzung einer LWL Strecke zur galvanischen Entkopplung ist hier im Forum bestens bekannt.

Der neue Lumin X1 hat einen optischen GBit Eingang, an den man direkt einen Mini-GBIC anschließen kann - ich finde, das ist ein Kracher.

Mein Lumin S1 hat leider keinen optischen Eingang sondern nur einen 100 MBit Ethernet Anschluss. Also mussten Medienkonverter eingesetzt werden. Ich habe eine Single Mode Strecke aufgebaut:

Fritzbox - Ethernet - Trendnet Switch mit optischem Eingang und G-TEK Mini-GBIC - Single Mode LWL - G-TEK Medienkonverter - Ethernet-Kabel - Lumin.

Am Switch ist auch das NAS angeschlossen.

Richtig gut wurde das erst, nachdem ich alle Schaltnetzteile ausgetauscht hatte: Fritzbox, Switch, Medienkonverter und NAS hängen an Linearnetzteilen. ( 1 mal Zerozone, 2 mal HDPlex, 1 mal Daniel Netzteil)

Der Trendnet Switch am HDPlex Netzteil mit dem G-TEK Mini-GBIC spart nicht nur ein Netzteil und einen weiteren Medienkonverter, es klingt auch besser als zuvor mit einem extra Switch und einem zweiten Medienkonverter!

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Nachdem wir meine LWL Strecke bei Harald (Jupiter) getestet hatten und diese Kombi seiner Multimode LWL Strecke überlegen war, hat Jürgen auch bei sich Vorteile der Singlemode Konfiguration feststellen können.
Ob der Zugewinn tatsächlich an Singlemode liegt oder eher am unterschiedlichen Hardware-Aufbau der Medienkonverter bzw. der Verwendung der GBIC's, mag hier mal dahingestellt sein.

Also wer das mal ausprobieren möchte

Trendnet Switch
https://www.amazon.de/gp/product/B019IHWSF0/

Medienkonverter der auf Fast Ethernet wandeln kann
Gigabit Ethernet LWL Medienkonverter Glasfaser Open SFP Slot, 10/100/1000M RJ45 zu 1000M SFP, mit European Power Adapter, MEHRWEG
https://www.amazon.de/gp/product/B01MXRYZ5S/

DIGITUS Gigabit SFP Modul, Mini GBIC, Singlemode, LC Duplex, 1310 nm, 20 km, 1.25 Gbit/s
https://www.amazon.de/gp/product/B006E3ATAS/

Singlemode
DIGITUS Professional Glasfaser LWL Patchkabel, LC zu LC, OS2, Singlemode, 09/125 µ, Duplex, Länge 7 Meter
https://www.amazon.de/gp/product/B0038SX03K/

Viele Grüße
Georg
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Beitragvon Schorsch » 15.04.2019, 00:38

Noch ein Nachtrag:
Wer bereits einen solchen Single mode TP-Link MC110CS zu Hause hat
TP-Link MC110CS Konverter (100 Mbps, Singlemode Fiber)
https://www.amazon.de/TP-Link-MC110CS-K ... B00172Q5M2

kann diesen mit folgendem Kabel an den Trendnet Switch anbinden:

DIGITUS Professional Glasfaser LWL Patchkabel, LC zu SC, OS2, Singlemode, 09/125 µ, Duplex
https://www.amazon.de/DIGITUS-Professio ... B0029XCX6K

Da habe ich bei mir keinen Unterschied zur zuvor aufgeführten Konfiguration mit Mini-GBIC gehört.

Viele Grüße
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Beitragvon h0e » 15.04.2019, 08:04

Hallo Georg,

da hast Du noch viel mehr geändert, als mir bewußt war.
Danke für das ausführliche Update.

Auch optisch macht das neue Rack deutlich mehr her, als das alte.
Super Aufwertung!

Ich werde die Tage dank Fujak mal Gbic LWL mit fixen Konvertern vergleichen und bin gespannt,
ob sich da ein Unterschied auftut.

Berichte wieder, wie sich die neue Vorstufe macht, oder ob der Master 1 doch bleiben darf.
Ich pers. fand den Master 1 immer klasse.

Grüsse Jürgen
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