Georg (ME Geithain RL 901K, Abacus C-Box 2)

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Bei Vorstellungen steht die persönliche, subjektive Erfahrungswelt des Verfassers im Vordergrund. Insbesondere soll die Vorstellung als "Visitenkarte" des Mitglieds gewürdigt bzw. respektiert werden. Dialoge sollten hier vorrangig mit dem Verfasser und nicht mit Dritten geführt werden. Siehe auch die Forumsregeln.

Linn Sneaky, Sonos und Minimax DAC

Beitragvon Schorsch » 12.08.2011, 10:23

Seit 2 Wochen streame ich neben dem Sonos mit einem Sneaky. Auf Christians Nachfrage und ein paar Nachfragen per PN ...

khonfused hat geschrieben:da ist jetzt mal der Georg gefragt, der hat beide Streamer und ist mit einem Vergleichstest eigentlich auch ueberfaellig" :D

... mein Höreindruck:

Über folgende Konfigurationen habe ich 44,1 kHz Material ausprobiert:

  1. Sneaky digital (Stellung RAW, d.h. er streamt mit 44,1 kHz)-> Eastern Electric Minimax Dac -> Abacus Prepino -> Abacus A Box 10, Funk Kabel

  2. Sneaky digital (Stellung 96 KHz, d.h. Upsampling auf 96 kHz)-> Minimax Dac -> Prepino -> A Box 10, Funk Kabel

  3. Sneaky analog -> Prepino -> A Box 10, Funk Kabel

  4. Sonos ZP 90 von Gert modifiziert -> Prepino -> A Box 10, Funk Kabel
Zwischen 1 und 4 konnte ich keine signifikanten und für mich reproduzierbaren (!) Unterschiede hören. Der digitale Sonos (4) klingt etwas unspektakulärer (ehrlicher?) als der digitale Sneaky in Position RAW (1), die Unterschiede waren für mich jedoch nur marginal. Auch der analoge Ausgang des Sneaky (3) ist nicht schlechter als der Sonos. Gegenüber (1) ist (3) etwas weniger räumlich. Insgesamt kann ich aber zwischen (1), (3) und (4) keine seriöse Reihung vornehmen.

Signifikant ist bei mir Konfiguration 2, die mir auch am besten gefällt. Das Upsampling auf 96 kHz im Linn harmoniert offensichtlich gut mit meinem externen Wandler. Die Musik besitzt einen Tick mehr Feinzeichnung, Becken sind subtil feiner und deutlicher. Gitarrensaiten klingen prägnanter und natürlicher. Stimmen klingen mehr im Raum und akustischer Bass ist eine Nuance straffer. Das Klangbild ist leicht homogener.

Zur Einordnung meiner Hörvergleiche folgende Anmerkungen:

  • es war immer eine unvermeidliche Umsteck-Pause zwischen (1) und (4) bzw. (2) und (4)
  • Ganz wichtig: Die Ergebnisse beziehen sich auf meinen Minimax DAC der 700 Euro Klasse, der offensichtlich mit dem 92 kHz Signal des Linn ausgezeichnet klar kommt. Ein besserer DAC könnte m.E. nach bewirken, dass der Sonos mit seinem 44,1 kHz Signal locker mit (2) gleich - oder auch vorbeizieht.
  • Was macht Linn? Hier fiel mehrfach das Wort "gesoundet". Ich glaube das nicht. Vielleicht bringt die von Uli analysierte Impulsantwort des Sneaky da mehr Erkenntnis. Ich denke, sie haben es einfach nur gut gelöst im Sinne von sauberer Signalführung, Taktung und Bauteilewahl.

NRW'ler hat geschrieben:Höre momentan über meinen Sonos(nicht modifiziert) und bin soweit recht zufrieden was den Klang angeht.
Wäre der Schritt mit dem SNEAKY eine Liga besser,sprich Klanggewinn???

Dem nicht modifizierten Sonos ist sowohl der Sneaky als auch der modifizierte Sonos klar überlegen! Du kannst also sowohl mit dem Gert Mod als auch mit dem Sneaky in eine andere Liga aufsteigen. Ich hatte mal beide Sonos über einen Zeitraum von 2 Wochen verglichen. Das war eindeutig. Die Bedienbarkeit des Sonos via iPad gefällt mir besser als die Steuerung mittels Kinsky oder Chorus.

Viele Grüße
Georg
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Beitragvon Schorsch » 20.03.2012, 02:18

Hallo,

hier ein Update meiner aktuellen Konfiguration. Vor einer Weile ist ein Linn Majik DS bei mir eingezogen und seit kurzem ein kräftiger Vorverstärker: Balanced Audio Technology BAT vk 3i.

Am BAT gefällt mir neben der aus dem vollen gefrästen Fernbedienung und aufwendigen Lautstärkeregelung vor allem sein nur sehr dezent nach Röhre klingender kräftiger, aber sehr präziser Klang, den ich aktuell meinem Prepino vorziehe.

Gestreamt wird von einem optisch netten RipNAS solid. Hier möchte ich demnächst eine SSD einbauen. Denn - obwohl die Platte sehr gut gedämmt ist - man hört sie dennoch während sehr leisen Passagen.

Die A-Box 10 macht immer noch großen Spaß.

Optionen:
- besseres Rack
- Subwoofer
- Schönheitsoperation des Majik in Stutt-G-ert :mrgreen:

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Viele Grüße
Georg
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Beitragvon khonfused » 20.03.2012, 09:01

Georg, Du hast ja aufgeräumt. :cheers: Sehr schön sieht das aus.

Gruss Christian
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Beitragvon Quince » 20.03.2012, 09:14

Hallo Georg,

da ich auch mit dem Kauf der Abacus A-10 liebäugele würde mich noch interessieren, was das für schöne Ständer sind, die Du da drunter geschraubt hast?

Grüße
Andreas
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Beitragvon Schorsch » 20.03.2012, 09:31

Hallo Christian,

khonfused hat geschrieben:Georg, Du hast ja aufgeräumt. :cheers: Sehr schön sieht das aus.

:cheers:

Hallo Andreas.

Quince hat geschrieben:da ich auch mit dem Kauf der Abacus A-10 liebäugele würde mich noch interessieren, was das für schöne Ständer sind, die Du da drunter geschraubt hast?

Das ist das Model "Evolution" von Liedtke Design. Einfach mal googlen ...

Viele Grüße
Georg
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Beitragvon Schorsch » 28.04.2012, 11:34

Hallo,

es gibt Neues. Mein neues Rack ist aufgebaut - und gestern wurde mein Velodyne DD10+ geliefert. Einfach mal so angeschlossen brummelt der noch etwas unmotiviert in der Gegend herum :?

Ist klar, erst mal werde ich verschiedene Raumpositionen testen, da bin ich in meinem Musikzimmer doch recht frei in den Aufstellungsmöglichkeiten. Die umfangreichen Möglichkeiten zur Einstellung mittels parametrischem Equalizer sind auch erst mal zu analysieren. Vor der High End wird das nichts mehr, ich werde die schönen Tage zum Radeln nutzen. :D

Zwei Fragen an Euch:

1. Wer hat spezielle Erfahrungen mit der Velodyne Software? Das würde mich brennend interessieren.

2. Wie schließe ich ihn am besten an?

a) Durchschleifen: Ich möchte das symmetrische Ausgangssignal nur ungern durchschleifen, da ja im Sub eine Digitale Signalverarbeitung und somit eine zusätzliche Wandlung erfolgt.

b) Parallel am VV anschließen: Mein Röhren-VV BAT Vk3i hat symmetrische Ausgänge und parallel dazu RCA Ausgänge. Ich werde mir mal die interne Schaltung der Ausgänge anschauen, so ich sie denn auftreiben kann, um zu schauen ob ich den Sub an die RCA anschließen kann und gleichzeitig die Abacusse am XLR Ausgang belasse (64 Hz Hochpass begrenzt und den Sub auf 64 Hz Tiefpass eingestellt). Ob das geht, hängt sicher von der spezifischen Schatung der Ausgänge im VV ab.

c) Y-Kabel am VV Ausgang? Die dritte Möglichkeit.

Was meint Ihr?

Viele Grüße
Georg
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Beitragvon frmu » 28.04.2012, 11:54

Hallo Georg,

habe meine ADM30 symmetrisch an meinem VV, den DD10 an den RCA-Ausgängen - also deine
Möglichkeit b.
Der DD10 beginnt seine Arbeit ab 57Hz.


Gruss
Frank
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Beitragvon Schorsch » 28.04.2012, 22:56

Hallo Frank, hallo Ulli,
besten Dank. Dann werde ich das mal so testen.

Viele Grüße
Georg
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Beitragvon Fujak » 29.04.2012, 08:05

Hallo Georg,

Glückwunsch zu Deinem neuen Sub. Ich würde aus bereits genannten (und nach meiner Erfahrung auch hörbaren) Gründen ebenfalls nicht die eingebauten Filter verwenden, auch wenn Du dadurch steilflankiger und damit exakter ankoppeln kannst.
Zum Glück lassen sich ja die Abacus-Monitore intern nach unten begrenzen (mit 12dB/Oktave). Hilfreich wäre natürlich ein Messequipment, um die exakte Übergangsfrequenz und Pegelverhältnis zwischen Monitoren und Sub zu ermitteln, damit im Übernahmebereich weder eine Aufdickung noch ein Einbruch passiert. Und am elegantesten würde dies natürlich mit Acourate zu realisieren sein.

Wenn Du aber weder über das eine noch das andere verfügst, musst Du halt herumprobieren und Deinem Gehör vertrauen, bis Du einen harmonischen Gesamteindruck bekommst. Nach meiner Erfahrung sollte man dafür viel Zeit einrechnen, damit es wirklich aus einem Guss klingt, denn Subwoofer nach Gehör einzubinden (d.h. klanglich geeignete Position finden, Übernahmefrequenzen, Pegel und Phase einstellen), ist aus meiner Sicht eine der anspruchsvollsten Herausforderungen.

Viel Erfolg wünsche ich Dir dabei!
Grüße
Fujak
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Beitragvon Schorsch » 29.04.2012, 11:54

Hallo Fujak,

danke für deine Hinweise. Du hast ja viel mit Subwoofern experimentiert.

Fujak hat geschrieben:Und am elegantesten würde dies natürlich mit Acourate zu realisieren sein.

Ja, ja an Acourate kommt man wohl nicht vorbei. Am Freitag Abend bei amdrax werde ich Acourate samt Uli wieder in Aktion sehen :cheers:

Viele Grüße
Georg
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Beitragvon Schorsch » 29.04.2012, 12:04

Hallo Ulli

modmix hat geschrieben:Ganz nach dem Gehör muß man ja mit Velodynes DD-Serie nicht arbeiten :wink: .
Der Sub generiert einen Sinus mit ansteigender Frequenz (Wobble). Mit dem Mikro kann man an einem Ort aufnehmen, was davon dort ankommt, sich das an der GUI ansehen und an der parametrichen Filter etc. drehen. Beim Stereoplay Test: Subwoofer Velodyne DD 12 Plus gibt's ein paar Bilder.

Danke für den Link. Die Software ist wirklich leistungsfähiger als die der Vorgängermodelle. Habe hier ein nettes Video zum Thema insbesondre für unsere niederländischen Forumsmitglieder:

Video Velodyne Setup DD+

modmix hat geschrieben:Viel Erfolg!

Ich lass es brummen ... :cheers:
Eine Soundkarte mit Phantomspeisung habe ich, danke für das Angebot! Bericht folgt, wenn es gut klingt ...

Viele Grüße
Georg
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Beitragvon Apfelstrudelmampfer » 03.05.2012, 09:26

Hallo Georg,

wie macht sich denn Dein neuer DD10+? Da er mir aufgrund der kompakten Abmessungen auch gefällt und die Raumkorrektur sehr sinnvoll gemacht ist, spiele ich ja auch mit dem Gedanken. Aber kann ein 25er überhaupt richtig tief schürfen? Pegelambitionen lasse ich mal außen vor.

Wäre schön, wenn Du mal den Frequenzgang mit und ohne Korrektur zeigen könntest und etwas zum Klang bzw. seinen Fähigkeiten schreiben würdest.

Da ich die Hauptlautsprecher per Hochpass vom Bass befreien möchte, sollte das der integrierte im Subwoofer erledigen. Nun lese ich aber, dass das nicht so toll sein soll. Vermutlich wegen einer möglichen erneuten AD-DA-Wandlung? Muss die in dem Gerät wirklich nachteilig sein? Oder ist das vernachlässigbar bis wenig wichtig?

Gruß,

Remo
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Beitragvon Schorsch » 03.05.2012, 13:21

Hallo Remo,

Ich habe den Sub ab 64 Hz integriert. Da es ein einzelner Woofer ist, der nahe am Boden steht, macht sich schon theoretisch der negative Raumeinfluss hier stärker bemerkbar als bei der Basswiedergabe über die akribisch positionierten A-10.

Die Messsoftware und Regelunsgmöglichkeiten machen einen guten Eindruck.
Ergebnisse gibt es, wenn ich mal ausführlich gemessen und variiert habe. Die Highend ruft ...

Apfelstrudelmampfer hat geschrieben:Aber kann ein 25er überhaupt richtig tief schürfen? Pegelambitionen lasse ich mal außen vor.

Richtig tief ist kein Problem. Der 12er ist wohl noch etwas schwärzer, aber bei meiner Raumgröße von 18m2 reicht der 10er.

Apfelstrudelmampfer hat geschrieben:Da ich die Hauptlautsprecher per Hochpass vom Bass befreien möchte, sollte das der integrierte im Subwoofer erledigen. Nun lese ich aber, dass das nicht so toll sein soll. Vermutlich wegen einer möglichen erneuten AD-DA-Wandlung? Muss die in dem Gerät wirklich nachteilig sein? Oder ist das vernachlässigbar bis wenig wichtig?

Genau, wegen der erneuten Wandlung. Da wurde mir mehrfach von abgeraten. Die Forumskollegen haben das auch akustisch verifizieren können, was ich absolut nachvollziehen kann. Auch hier werde ich mal einen Hörvergleich machen.

Viele Grüße
Georg
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Beitragvon khonfused » 26.01.2013, 01:11

Es kündigen sich grossartige Neuigkeiten an. :cheers:

Herzlichen Glückwunsch zu Deiner Entscheidung heute!
Ich bin ganz stolz auf Dich. :mrgreen:

Gruss
Christian
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Beitragvon Schorsch » 26.01.2013, 21:21

Hallo Christian,
Danke! Ja, wie sagst Du immer?

Der weltbeste Lautsprecher ... :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :cheers:

Viele Grüße
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