Charly (ME Geithain ME 320K)

audiophile Biografien unserer Mitglieder
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Bei Vorstellungen steht die persönliche, subjektive Erfahrungswelt des Verfassers im Vordergrund. Insbesondere soll die Vorstellung als "Visitenkarte" des Mitglieds gewürdigt bzw. respektiert werden. Dialoge sollten hier vorrangig mit dem Verfasser und nicht mit Dritten geführt werden. Siehe auch die Forumsregeln.

Charly (ME Geithain ME 320K)

Beitragvon OpenEnd » 04.02.2011, 21:50

Hallo Freunde,

habe gedacht, ich sei forenbekannt wie ein bunter Hund und habe deshalb auf eine Vorstellung hier verzichtet. Könnte jetzt auch einfach meine Vita hier von anderer Stelle verlinken, schreibe aber lieber mal neu. Ist dann vielleicht nicht so langweilig für diejenigen, die meine Vorstellung von anderen Foren kennen. :roll:

Bin erst mal gelernter Radio- und Fernsehtechniker-Meister. Jetzt im Februar kann ich feiern, dass mein Meisterbrief seit 30 Jahren in der Schublade liegt. Habe früher in Marburg ein HiFi-Studio und Werkstatt für Geräte der Unterhaltungselektronik betrieben und mit viel Spaß auch Licht- und Musikanlagen für Discotheken erbaut. Darüberhinaus habe ich auch 14 Jahre lang eine eigene Rock-Disco im Landkreis Marburg betrieben. Irgendwann, als ich mir das leisten konnte, habe ich mir meinen Traum erfüllt und noch ein Studium der Nachrichtentechnik angehängt. Dieses habe ich 1994 abgeschlossen. Meine Diplomarbeit habe ich bei Audio-Systeme Friedrich Schäfer in Herborn gemacht. 1995 und 1996 habe ich bei ASR in Herborn Emitter entwickelt. Die Weiterentwicklung des Emitter plus zum Emitter HD stammt aus meiner Feder. Darüberhinaus habe ich die erste Version der Akku-Stromversorgung für den Emitter entwickelt. 1997 habe ich dann bei AN+DI in Erlangen Produktdesign für die Revolution-Verstärker betrieben. Leider ging AN+DI Ende 1997 in Konkurs und so bin ich dann artfremd in der Automobilzulieferindustrie gelandet, wo ich heute Sicherheitselektronik für Fahrzeuge entwickle. Mein Herz hängt heute noch an der Audiotechnik. Leider habe ich nicht genug Zeit dafür.
Seit Jahren betreibe ich ein eigenes HiFi-Forum im Netz.

1969 habe ich meinen ersten Bausatzverstärker von Radio Rim gebaut. Mußte mir damals von einem Physik-Studenten helfen lassen, da ich es nicht alleine hinbekommen habe. Später ist mir dann alles selbst gelungen. Seit dieser Zeit bin ich audiophil infiziert. Habe jede Menge Anlagen in der Zeit bis heute besessen und alles, was Rang und Namen hat, irgenwann auf meinem Reparaturtisch gehabt.

Über ASR Emitter an Dynaudio bis AN+DI Revolution 2 an Magnepan MG 3.6 bin ich inzwischen bei den Lautsprechern von ME Geithain gelandet. Im Moment sind es noch RL-904, die aber in Kürze durch ME-901KA abgelöst werden. Ist schon irgendwie verrückt. Habe ich so tolle Endstufen wie die AN-DI Revolution 2 im Regal stehen und betreibe aber Aktiv-Lautsprecher. Na ja, im Prinzip sind wir ja alle ein bisserl bluna. :wink:

Meine Frau und ich sind absolute Musikfans. Wir betreiben unser Hobby gemeinsam. Daher ist es auch kein Problem, dass wir kein herkömmliches Wohnzimmer besitzen, sondern dieser Raum komplett dem Musikhören untergeordnet ist. Sie hat absolut kein Problem mit den Lautsprechern aus Geithain, zumal sie weiß, was da an Emotionen transportiert werden kann. Musik ist unser Leben .... zumindest ein großer Teil davon.

Grüßle vom Charly
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Beitragvon Eusebius » 04.02.2011, 22:10

Schöne Vorstellung, Charly!
Freue mich für euch, dass die 901 KA bald bei euch aufspielen werden!
Liebe Grüße auch an deine Frau! :cheers:

Rainer
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Beitragvon Franz » 04.02.2011, 22:15

Hallo Charly,

sympathische Vorstellung.

OpenEnd hat geschrieben:Meine Frau und ich sind absolute Musikfans.

Das stimmt. Wer euch beide mal in natura erlebt hat, wie ihr richtig mitgeht bei der Musik, dem macht es große Freude, euch was vorzuführen. Musik verbindet. :cheers:

Gruß
Franz
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Beitragvon Rudolf » 04.02.2011, 22:37

Lieber Charly,

ich freue mich sehr darüber, dass du dir die Zeit für eine (Neu-)Vorstellung genommen hast.

Und ich will die Gelegenheit nutzen, mich bei dir zu bedanken. Wofür, wird mancher fragen?

Dazu muss ich etwas ausholen. Ich bin, wie viele andere hier auch, bei der Suche nach Ratschlägen zur Audiotechnik zunächst im größten deutschen HiFi-Forum gelandet. So recht wollte es mir dort allerdings nicht gefallen, denn der Umgangston war mir zu befremdlich. (Ich muss hier einschränkend anmerken, dass ich da gewiss auch altmodisch bin, denn schließlich schreiben dort Mitglieder mit zig-tausenden von Beiträgen auf dem Kerbholz - das machen die bestimmt nicht, weil sie dazu gezwungen werden. Aber jeder Jeck ist halt anders.)

So bin ich denn auf Charlys erstes Open-End-Forum gestoßen, das mir im Diskussionsstil schon eher lag. Leider blieben auch dort die Aktiven etwas unterbeleuchtet, obwohl sich Charly alle Mühe gab, die aktive Fraktion zu stützen, u.a. mit Veranstaltungen bei Geithain und bei Silbersand. Aus Gründen, die ich nicht kenne und die hier auch nicht zum Thema werden sollten, hatte Charly sich dann entschlossen, ein neues Open-End-Forum zu gründen, das heutige Open-End-Professional. Der Anfang gestaltete sich leider etwas holprig, weil das neue OEF aufgrund seiner Abnabelung vom alten OEF zur Zielscheibe einiger Zwistigkeiten wurde und zu allem Überfluss aufgrund technischer Probleme für eine Zeitlang vom Netz musste.

Ich muss gestehen, dass ich in dieser Zeit den Glauben daran verlor, dass das neue OEF die Heimstätte für Anhänger aktiver Lautsprecher werden könnte. So hob ich denn kurzentschlossen unser Forum aus der Taufe.

Ich bin Charly aber nach wie vor freundschaftlich verbunden, wie man auch an unserem gemeinsamen Acourate-Workshop bei Claus Bücher vor knapp einem Jahr erkennen mag. Überhaupt gibt es etliche Mitglieder, die sowohl bei Charly als auch bei uns mitmachen. Kein Konkurrenzkampf also.

Konkret möchte ich mich bei Charly bedanken, weil er mir bereits mit seinem ersten OEF gezeigt hat, dass die persönlichen Begegnungen das Salz in der Forensuppe sind. So möchte ich es auch hier halten, wobei ich persönlich auch Spaß am (nicht-militanten) Theoretisieren habe.

Charly, bitte bestelle deiner Audiohexe Edith einen lieben Gruß von mir. Ich denke, wir werden uns im Laufe des Jahres bestimmt wiedersehen!

:cheers:
Viele Grüße
Rudolf

PS: Bin schon gespannt zu lesen, wie sich die neuen MEG 901 bei dir machen werden - für mich traumhaft gute Lautsprecher! Werden die handgeschnitzt oder weshalb dauert das so lange? :?
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Beitragvon Fortepianus » 04.02.2011, 22:52

Hallo Charly,

die Geschichte mit dem Bausatz vom RIM hat mich richtig nostalgisch gestimmt - weißt Du noch, der Dicke (Katalog) aus München? Jedes Jahr, wenn der kam, bin ich erst mal eine Zeit in der Versenkung verschwunden, bis ich die Änderungen zum Vorjahr auswendig wusste :roll: . Speziell die Bausätze hatten es mir als 11-16jährigem sehr angetan, Vorstufen, Endstufen, allerlei Klangbeeinflussungsstufen. Und natürlich die Lichtgeschichten - schließlich verdiente ich damals das Geld für die HiFi-Leidenschaft mit Lichtorgeln à la Gert und Verstärkern für die Schulbands. Die erste Version bestand aus den 120W-Blöcken von RIM, bevor ich lernte, wie man auf Mutters Herd Platinen ätzt :oops: . RIM wurde glaube ich gehört zu haben von Conrad aufgekauft irgendwann.

Danke für die Vita (die ich natürlich so ähnlich schon kannte) und viele Grüße
Gert
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Beitragvon OpenEnd » 04.02.2011, 23:22

Hallo Rudolf,

danke für die Blumen. Ich freue mich darüber, dass es bei dir so schön läuft. Ich mag den Stil hier und habe die Möglichkeit, so einiges in Sachen Digitaltechnik zu lernen. In der Analogtechnik bin ich ja schon paar Jahre zu Hause.

Warum sollten wir uns Konkurrenz machen? Wir betreiben die Foren doch nur aus Hobby und haben dadurch keine Einnahmen. Im Gegenteil, wir bezahlen den Forenbetrieb von unserem Taschengeld.

Mir ist daran gelegen, dass sich über unsere Foren audiophile Freundschaften entwickeln, wo man sich gegenseitig hilft. Dabei ist ganz wichtig, dass man sich ab und zu persönlich trifft und gemeinsam hört. Damit legt man den Grundstein für eine gemeinsame Beschreibungssprache von gehörten Eindrücken. Dieses beinhaltet dann auch die psychoakustischen Elemente und man stellt immer wieder fest, dass viele Menschen auch psychoakustisch gleich ticken. Allerdings stellt man auch fest, dass andere Menschen auch durchaus ganz anders empfinden können. Im persönlichen Kontakt ist das dann ganz leicht zu verarbeiten. Man kann ohne Probleme auch mit dieser Unterschiedlichkeit leben.

Wohlfühlen ist von guter Stimmung abhängig. Diese gute Stimmung dürfen wir uns nicht durch die "Wanderprediger" versemmeln lassen.

Audiogeräte sind für das Hören entwickelt und gebaut. Die eigene Hörempfindung ist die höchste Instanz. Schön, wenn wir es irgendwann schaffen, alles Gehörte auch meßtechnisch nachempfinden zu können. Erwiesenermaßen können wir heute mit moderner Meßtechnik so vieles sehr präzise messen. Die Erfahrenen unter uns wissen aber, dass es nicht immer möglich ist, Meßergebnisse auch in Korrelation mit Gehörtem zu bringen.

Daher, wie seit Jahren mein Apell an die Menschen in den Foren. Traut euren Ohren. Hört euch Anlagen über längere Zeit an. Dann wisst ihr Bescheid, ob euch etwas gefällt oder nicht.

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Beitragvon OpenEnd » 04.02.2011, 23:30

Hallo Gert,

ja, der dicke Radio Rim Katalog und das unzureichende Taschengeld zu dieser Zeit. Ich habe mit der 70W Endstufe mit 2N3055 angefangen. Aus Kostengründen habe ich ein Holzgehäuse drumherum gebaut.
Gleichzeitig habe ich Isophon Dreiweg Bausätze mit 300mm Tieftöner und KK10 Hochtönern aus Spanplatten gebaut. Mit dem Verstärker und den Lautsprechern haben wir unsere Schulfeste in der Aula beschallt.
Dazu habe ich mir damals ein Mischpult Uher Mix 5 aus dem Jugendhaus Compass geliehen.

Ja, jetzt wird mir auch ganz nostalgisch. Waren schöne Zeiten.

Mit meinem heutigen Wissen würde ich gerne nochmal Musikanlagen für Discotheken bauen. :)

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Beitragvon Fortepianus » 04.02.2011, 23:35

Hallo Charly,

OpenEnd hat geschrieben:Ich habe mit der 70W Endstufe mit 2N3055 angefangen

die ist mir immer wieder über den Jordan gesprungen, weil ich dachte, ein bisschen mehr Versorgungsspannung kann doch nicht schaden :cheers: , dann kommt da auch mehr Leistung raus. Aber immer bei Vollaussteuerung hat's dann geknallt, was mich heute nicht mehr wundert :mrgreen:

Viele Grüße
Gert
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Beitragvon OpenEnd » 04.02.2011, 23:40

Rudolf hat geschrieben:PS: Bin schon gespannt zu lesen, wie sich die neuen MEG 901 bei dir machen werden - für mich traumhaft gute Lautsprecher! Werden die handgeschnitzt oder weshalb dauert das so lange?

Hallo Rudolf,

wir haben in den letzten Jahren unsere beiden Kinder durch die Hochschulstudien finanziert. Leider, oder auch nicht leider, verdienen wir so viel, dass es kein Bafög oder Zuschüsse gab. Also mußten Mama und Papa alles selbst bezahlen. Ende März ist es jetzt mit der Zahlerei vorbei und wir können auch wieder daran denken, ins Hobby zu investieren.

Für einen abhängig beschäftigten Ingenieur ist es auch kein Pappenstil, die 12k€ für die Geithains zusammenzusparen. Jetzt wird es hoffentlich ein wenig schneller gehen.

Wenn dann das Geld bereit liegt, werden die Geithains nach Maß gefertigt. 8)
Es geht nicht anders. Wir haben uns verliebt. :D

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Beitragvon OpenEnd » 04.02.2011, 23:46

Hallo Gert,

ich hatte damals mit 14 Jahren noch nicht so viel Ahnung davon, dass ich mir solche Modifikationen erlaubt hätte. Daher habe ich mit dem empfohlenen Standard Netzteil von Rim keinerlei Probleme gehabt. Das Gerät hat noch Jahre später bei meinem Cousin Musik transportiert. Da war ich dann schon längst bei Sony-Wega Verstärkern mit V-Fet Endstufen gelandet.

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Beitragvon wgh52 » 05.02.2011, 00:30

Hallo Charly,

danke für die Bilderbuchvorstellung. Was für ein Audioenthusiast Du durch und durch bist ist ja bekannt, auch ein paar Brocken Deiner Vita, aber jetzt ist man mal gut im Bilde! :cheers:

Irgendwie glaube ich zu erinnern, daß Du ernsthaft mit Trinaural-Wiedergabe experimentiert hast. Bleibt das mit den neuen MEGs auch so? Oder ist das eine abgelaufene Ära/Episode?

Gruß,
Winfried
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Beitragvon OpenEnd » 05.02.2011, 00:36

Hallo Winfried,

die beiden Geithain Me-901KA, die ich während Claus' Urlaub hier stehen hatte, haben mein Trinaural-Set derartig in den Schatten gestellt, dass ich in naher Zukunft erst einmal mit Stereo weitermache. In einem Raum mit entsprechender Basisbreite werde ich dann über eine dritte 901 nachdenken.

Ist eine Kostenfrage und mir reicht hier in diesem Hörraum die Präsenz von zwei 901.

Das ändert nichts daran, dass ich Trinaural toll finde. In diesem Raum kann ich aber keine drei 901er stellen. Meinen Prozessor werde ich behalten.

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Beitragvon Markus » 05.02.2011, 17:45

Hallo Charly,

ja bekannt bist Du HIER schon, aber da ich in anderen Foren - aus Gründen die hier in letzter Zeit leider immer vordergründiger werden - nicht wirklich lese, kann ich Deine Beiträge jetzt besser einordnen. Vielen Dank dafür.

Rudolfs Entschluß der (Zwangs-)Vorstellung halte ich für den richtigen Schritt. Und man sieht ja bereits jetzt, wie unterschiedlich diese Vorstellungen ausfallen. Da gibt es die "tragenden" und bekannten Mitglieder, die sich trotzdem nochmals die Mühe machen und richtig auszuholen. Da spürt man, daß diese Mitglieder dem Forum auch gerne etwas geben. Auf der anderen Seite gibt es die Leute, die es wirklich nur als Zwangsvorstellung verstehen, aber immerhin nehmen Sie diese neue Hürde. Erspart bleiben dem Forum in Zukunft hoffentlich die Leute, die nur "nehmen" wollen.

OpenEnd hat geschrieben:wir haben in den letzten Jahren unsere beiden Kinder durch die Hochschulstudien finanziert

Ja, viele in dieser Situation legen dann beim Hobby wieder zu, fahren Motorrad oder werden Aktiv(er). Dann mal entspanntes Warten.

Altmodische Grüße
Markus
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Beitragvon OpenEnd » 05.02.2011, 18:36

Hallo Markus,

danke für dein nettes Statement.

Schön ist, das mein Sohn Mikroelektronik studiert hat und nun Spaß daran findet, mit Papa Audiotechnik zu entwickeln. Hoffentlich haben wir genügend Zeit dazu. Macht im Team richtig Spaß.

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Beitragvon uli.brueggemann » 05.02.2011, 21:59

Hallo Charly, hallo Gert,

uff, da kommt bei mir richtig eine wehmütige Nostalgie hoch.
Damals, schon so lange her, hab ich auch mal Platinen im Kochtopf geätzt. Und mit dem 2N3055 Verstärker gebastelt. Es gab Radio Rim, es gab die gute alte Funkschau (in der ich immer nach rauscharmen Mikrofonschaltplänen und Mischpultschaltplänen gesucht habe) ... und die Elektor, deren Bausätze irgendwie häufig nicht funktionierten. Der Verstärker mit dem 2N3055 hat auch nicht lang gehalten. Und der Phaser mit dem Eimerkettenspeicher klang auch irgendwie künstlich. Dann erinnere ich mich noch an eine zweimalige Dr.Böhm-Orgel, die nach einer Woche lief (Bauzeit laut Hersteller mindestens 4 Wochen), ein Wahnsinn wie die Tasten auf der Rückseite per Fädeldraht verbunden wurden. Ein Wah-wah mit Optosensor usw. usw.

Irgendwann kippte das alles, die blöde Elektronik muss in ein Gehäuse und wenn die Zigarrenkiste immer so selbstgemacht aussieht ...
Na ja, dann bin ich in das Thema Analogrechner und dann Mikroprozessoren als auch Regelungstechnik und letzlich Werkzeugmaschinen abgedriftet.

Ach, schön wars.

Grüsse, Uli
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