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Udo (Backes & Müller BM 12s)

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Udor
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Beitrag von Udor » 05.02.2012, 13:44

Mahlzeit

Kurzes Lebenszeichen von meiner BM12(s) bzw. den neuen Schildern.

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Leider nicht ganz nach Vorgabe. Edelstahl zu "bedrucken" ist nicht ganz so trivial wie ich dachte.
Wie schon angedeutet ist die Schrift geätzt worden. Da man mit diesem Verfahren keine ultra feinen Konturen realisieren kann (laut Aussage des ausführenden Kollegen) ist die kleine Schrift und die feinen Linien auf der Strecke geblieben.

Alternativ wäre noch ein Schild in Alu mit einem "Untereloxaldruck" machbar. Kostet bei Scheffer inkl. Fräsarbeiten dann aber ca 30-40€/Schild.

Das Loch für die LED muss noch gebohrt werden. Anstatt die LED direkt bis vorne rein zu schieben kommt hier aber ein 3mm Acrylglasstab zum einsatz der dann bündig mit dem Schild abschließt. Sieht mMn besser aus als diese hervorstehende orginal LED. Michael hatte da glücklicherweise noch was von den AGMs da ist das ähnlich gemacht.

Gruß Udo
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Udor
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Streaming mal anders - Mein Weg zum perfekten Strom ...

Beitrag von Udor » 01.03.2012, 00:44

Hallo zusammen,

eigentlich hatte ich mich ja schon auf einen Asus Xonar Essence one oder eventuell auch einen Linn (G-)Sneaky eingeschossen, welcher meine zukünftige BM12 mit Musik versorgen sollte.

Allerdings entspricht kein Gerät so richtig meinen Anforderungen (ganz zu schweigen vom finanziellen Aspekt bei Linn) sodass ich mich entschlossen habe selbst Hand anzulegen und mir meinen eigenen Streamer zu bauen.

Mein persönliches Pflichtenheft sieht wie folgt aus:

· unterstützung von Sampleraten bis 192khz
· möglichst fernsteuerbar über plattformübergreifende UPnP Player (Win/Linux/Android/Mac)
· eingebauter Convolver/DAC mit mind. 4 Kanälen
· integrierte Vorstufe mit analoger Lautstärkeregelung für alle 4 Kanäle (optional noch fernbedienbar)
· lautlos und hifitaugliches Aussehen

Ach ja, klingen soll das Dingen natürlich auch. :mrgreen:

Als Herzstück kommt ein kleiner mini PC zum Einsatz. Eigentlich sollte es ein Intel Atom werden weil billig und leicht passiv kühlbar. Da mir aber seine leistungsfähigkeit ein Dorn im Auge war(4 kanal convolving und Player etc.) hab ich mich für ein Mini ITX Board mit Sockel M entschieden. Sockel M was ist das denn ? Da passt ein Core2Duo Mobile drauf und die gibt es in der ULV(ultra low voltage) variante mit TDP Werten von 10W. Zwar mit stark reduzierten Takt aber trotzdem noch leistungsfähiger als ein aktueller Atom oder Fusion Prozessor. Mainboards sind zwar sehr rar (meist kommen die aus dem Industriebereich) aber es gibt sie.

Die PC Hardware sieht wie folgt aus:

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Mainboard: MSI Fuzzy 945GM1
Prozessor: Intel U7700 Core2Duo
Speicher: 2GB DDR2
Festplatte: 32GB SSD von Transcend (oben links in der Tüte 3,9x5cm :shock: )
Soundkarte: RME 9632 mit Riser
Netzteil: Magic Power Technology MPI-806H 60W passiv gekühlt (dank an Lutz für den Tip)

Der Kühlkörper stammt von einem semi passiv gekühlten P3 500. Da die CPU leider noch nicht da ist konnte ich noch keine Temperaturmessungen machen. Ich hoffe das ich damit hinkomme.

Kommen wir zur analogen Seite:

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Als Vorstufe nutze ich seit längerem schon ein Vorstufenmodul von Pavel Macura. Genauer gesagt den Dispre JFet. Das ist eine rein diskret aufgebaute ClassA Vorstufe ohne OPs und Kondensatoren im SIgnalweg. Frei nach dem Motto der beste OP ist gar kein OP. :mrgreen:

Im Ernst, seit dem ich die Vorstufe habe, macht das Musikhören wieder Spass. Ich weiss nicht was die anders macht aber es rockt einfach. Deswegen will ich auch nicht darauf verzichten.

Natürlich wollte ich mich nicht mit einem schnöden Albspoti zufrieden geben und hab mich für ein 4 Kanal Stufen Poti entschieden mit 48 Rastungen. Damit hat man immer nur 2 Festwiderstände im Signalweg und einen Gleichlauf wo andere Potis nur von träumen können.

Das Netzteil für die Vorstufe stammt aus Gerts Feder und ist auf Lochraster aufgebaut. Das liefert saubere +-15V und einen Schaltausgang für die BM12 für die Ferneinschaltung.

Das ganze Geraffel soll dann in diesem Gehäuse Platz finden.

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Das ist das alte Gehäuse von meiner 8-Kanal Vorstufe. Da die nicht mehr gebraucht wird ideal dafür.
Von der Aufteilung her wird das ungefähr so später aussehen:

Bild

Mal sehen wie ich mit der Kabelage am besten hinkomme. Der CPU Kühlkörper und das PC-Netzteil möchte ich zur Kühlung auch noch mit der/den Gehäusewand(en) koppeln. Ich erhoffe mir so die Abwärme besser aus dem Gehäuse zu bekommen. Alternativ wird der Gehäusedeckel noch mehr geschlitzt.

Als Betriebssystem wird ein Dualbootsystem mit Win/Linux installiert werden. Linux als Player, Windows zum Messen, alternativ auch als Player. Das neue JRiver Mediacenter sieht recht interessant aus. Ich will mir auf jedenfall alle Optionen offen lassen.

Aber erst mal muss die Kiste laufen. Sobald die CPU jetzt da ist geht's weiter.

Wer bis hier hin durchgehalten hat, dem danke ich für die Aufmerksamkeit. Kommentare und Verbesserungsvorschläge ausdrücklich erwünscht. :cheers:

Gruß Udo
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Fujak
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Beitrag von Fujak » 01.03.2012, 07:29

Hallo Udo
Udor hat geschrieben:Wer bis hier hin durchgehalten hat, dem danke ich für die Aufmerksamkeit. Kommentare und Verbesserungsvorschläge ausdrücklich erwünscht. :cheers:
von Durchhalten kann gar keine Rede sein. Da ich auch einige HTPCs (vor 2-3 Jahren) zusammengebaut habe, fand ich Deine Ausführungen sehr interessant.

Wenn Kommentare und Verbesserungsvorschläge, wie Du schreibst, ausdrücklich erwünscht sind, so fällt mir zweierlei ins Auge: Im Gegensatz zu den gängigen HTPCs hat Deiner endlich mal eine potente Vorstufe und dann auch noch vierkanalig; das finde ich schon beeindruckend. Die meisten gehen ja gleich über die Analog-Outs der Soundkarte raus.

Damit bin ich auch schon beim zweiten Punkt: Wenn ich mich am Thread-Titel orientiere, dann sehe ich genau diese Soundkarte als den klanglichen Flaschenhals auf dem Weg zum perfekten Stream. Meine Erfahrungen mit internen Soundkarten haben erst dann zu einem einigermaßen befriedigenden klanglichen Resultat geführt, als ich ihnen eine separate Stromversorgung spendiert hatte. Eine Stromversorgung über das Mainboard bleibt aufgrund des hohen Jitter hinter jeden externen Lösung zurück. Das war seinerzeit auch der Grund, dass ich mich von der All-in-one-Lösung eines HTPC verabschiedet hatte und zum modularen Aufbau (Audio-PC -> digitales Reclocking -> D/A-Wandlung -> LS) gekommen bin.

Mein Vorschlag wäre - damit alles dennoch in Deinem edlen Gehäuse bleiben kann - einen kleineren externen DAC einzubauen. Den mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis finde ich den Styleaudio Carat Sapphire für knapp 400,- €. Den kann man auch aus seinem Gehäude leicht befreien und die blanke Platine problemlos in Deinem Gehäuse unterbringen. Man bräuchte nur eine separate Stromversorgungsplatine, um einen sauberen Strom zuzufüttern.

Soweit meine Anmerkungen zu Deinem Projekt. Was hälst Du davon?

Grüße
Fujak
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Fortepianus
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Beitrag von Fortepianus » 01.03.2012, 08:08

Hallo Udo,

klasse Projekt. Fujak hat ja schon einen möglichen Problempunkt angesprochen. Allerdings hast Du Dir mit der RME-Soundkarte ja was Feines rausgesucht - vielleicht kann man die entscheidenden Teile der SK ja einfach von der PC-Versorgung abtrennen?

Viele Grüße
Gert
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Bernd Peter
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Beitrag von Bernd Peter » 01.03.2012, 15:38

Hallo Gert,

Sonos und Linn sind für mich im HiFi-Bereich angesiedelt.

Verbesserungen im Tonstudiobereich bei namhaften Herstellern, das wäre eine Nummer für sich. Oh, oh.

Hat mich aber auch schon immer gewundert, daß trotz der schlechten Stromversorgung solche PC-Steckkarten im Studiobereich gerne verwendet werden.

Gruß

Bernd Peter
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Udor
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Beitrag von Udor » 01.03.2012, 18:43

Hallo zusammen,

danke Rudolf fürs verschieben war mir nicht ganz sicher wo ich hin sollte.
Fujak hat geschrieben:Mein Vorschlag wäre - damit alles dennoch in Deinem edlen Gehäuse bleiben kann - einen kleineren externen DAC einzubauen. Den mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis finde ich den Styleaudio Carat Sapphire für knapp 400,- €. Den kann man auch aus seinem Gehäude leicht befreien und die blanke Platine problemlos in Deinem Gehäuse unterbringen. Man bräuchte nur eine separate Stromversorgungsplatine, um einen sauberen Strom zuzufüttern.

Soweit meine Anmerkungen zu Deinem Projekt. Was hälst Du davon?
Problem dabei ist das ich mit SPDIF raus gehen müsste und daher nur zwei Kanäle für den Convolver zur verfügung hätte. Dazu kommt noch das wieder 2 Clocks im Spiel sind.

Die Problematik mit der Stromversorgung im PC hat mich auch lange beschäftigt. Deswegen hab ich bewusst schon ein Netzteil gewählt was schon mal einigermaßen sauberen Strom liefert.
Trotzdem bleibt aber immernoch der Störfaktor PC der ja mit an der Stromversorgung hängt.
Die RME 9632 klingt übrigens nicht so schlecht. RME hat hier schon einen ganz guten Job gemacht zumindest soweit ich das beurteilen kann.

Die 12V Schiene hat schon einen Satz Panasonic FCs bekommen und der AusgangsOP (JRC4580) vom Kopfhörerausgang ist einem LME49720 gewichen. Das klingt schon recht sauber und ordentlich.

Hab mir die Karte mal etwas näher angeschaut:

Bild

Rechst ist die Clocksektion, oben links der DAC mit den Ausgängen. Interessant ist das die symetrischen Ausgänge einen 220uF Koppelkondensator haben. Lediglich der Kopfhörerausgang ist DC gekoppelt. Daher hab ich mich auch darauf beschränkt.
An den JRC4580 direkt am DAC hab ich mich noch nicht dran getraut. Es riecht danach als ob der, so wie im Datenblatt des AD1852, als der eigentliche Buffer werkelt. Der JRC vorm Kofhörerausgang war einfach nur als Spannungsfolger verschaltet.

Aber Gert hat es schon angesprochen. Die Trennung der Stromversorgung vom PC.
Den DAC mit den AusgangsOPs wäre kein Problem. Über ein 24pol Flachbandkabel lässt sich ein Expansionsboard mit vier weiteren analogen Ausgängen anschließen. Da könnte man die Stromversorgung einfach auftrennen.
Schwieriger wäre die Clock selber die an der 5V schiene des PCs hängt.

@Gert
Wäre es möglich die Clock auszulöten und da eine kleine Platine mit einer (Tent?)Clock+seperater Spannungsversorgung einzuschleifen ? Ist ein SG531P mit 25Mhz

Aber erst mal muss die Kiste jetzt laufen. Heute ist die CPU eingetrudelt. Bin gespannt was die Temperaturen sagen...

Gruß Udo
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delorentzi
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Beitrag von delorentzi » 02.03.2012, 08:22

Udor hat geschrieben:Hallo zusammen,

...
Als Vorstufe nutze ich seit längerem schon ein Vorstufenmodul von Pavel Macura. Genauer gesagt den Dispre JFet. Das ist eine rein diskret aufgebaute ClassA Vorstufe ohne OPs und Kondensatoren im SIgnalweg. Frei nach dem Motto der beste OP ist gar kein OP. :mrgreen:

Im Ernst, seit dem ich die Vorstufe habe, macht das Musikhören wieder Spass. Ich weiss nicht was die anders macht aber es rockt einfach. Deswegen will ich auch nicht darauf verzichten.

...
Gruß Udo
Hi,

das ist ja interessant. ich dachte ich wäre der Einzige, der sich was vom Pavel zusammengebraten hat.

Ich habe nach einer solchen Lösung gesucht weil ich mir aus 3 Stereo Platinen ein 6 Kanal System aufbauen möchte. Per Quellenumschalter dann wahlweise 2 Kanal vom DAC/Streamer, oder die Ton Kanäle vom analogen Ausgang des BlueRay/DVD Player ...

So habe ich mir vom Pavel 3x PRE4 samt dem genialen Netzteil aufgebaut. Ja, dass liefert auch sehr genau 15/0/15 V.

Nur habe ich erst mal die "einfache" ALPS Lösung gewählt.

Grüße,
Thomas
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Fortepianus
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Beitrag von Fortepianus » 02.03.2012, 09:02

Hallo Udo,
Udor hat geschrieben:@Gert
Wäre es möglich die Clock auszulöten und da eine kleine Platine mit einer (Tent?)Clock+seperater Spannungsversorgung einzuschleifen ? Ist ein SG531P mit 25Mhz
die Clock würde ich lassen, wo sie ist. Es gibt keine Tent-XO mit 25MHz, und der Oszillator ist auf der Platine nahe am Sythi am besten aufgehoben. Der SG531P braucht glaub' ich 5V und will gut 20mA - da könnte man natürlich Huckepack meine Sonosplatine draufmachen und aus 12V (gibt's doch bestimmt?) super saubere 5V machen. Dazu würde ich einfach den lokalen Regler für die 5V der Clock auslöten. Aber das ist alles Kosmetik, jetzt schau erst mal, dass die Liste überhaupt läuft. Da geht sicher noch so manche Nachtschicht dahin.

Viele Grüße
Gert
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Beitrag von Udor » 02.03.2012, 23:38

Hallo Thomas
delorentzi hat geschrieben: das ist ja interessant. ich dachte ich wäre der Einzige, der sich was vom Pavel zusammengebraten hat.
Ah noch ein Mitstreiter an der Lötfront :cheers:

Mein erster Dispre war noch ein "normaler" Dispre2 ohne "Jfet-Eingang". Fand den damals schon klasse musste aber dann der 8-Kanaligen PGA Lösung weichen...
Ein 6 bzw. 8 Kanaliges Poti war mir dann doch zu teuer.
delorentzi hat geschrieben: Nur habe ich erst mal die "einfache" ALPS Lösung gewählt.
Das hats bei mir auch ne ganze weile getan. Allerdings waren die Gleichlaufwerte, vorallem im ersten drittel, relativ bescheiden.

Gruß Udo
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Beitrag von Udor » 02.03.2012, 23:45

Fortepianus hat geschrieben:Aber das ist alles Kosmetik, jetzt schau erst mal, dass die Liste überhaupt läuft. Da geht sicher noch so manche Nachtschicht dahin.
Ja, da ist noch einiges zu schrauben, bis alles an seinem Platz und fertig verkabelt ist. Von der Softwareseite mal ganz zu schweigen.

Immerhin das Board mit der CPU haben schon mal erste Lebeszeichen von sich gegeben. :cheers:
Jetzt heisst es erst mal bohren, fräsen, schleifen...

Auf die Sonusplatine komm ich später noch mal zurück. :D

Gruß Udo
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Beitrag von delorentzi » 03.03.2012, 10:58

Udor hat geschrieben:Ah noch ein Mitstreiter an der Lötfront :cheers:
Hallo Udo,

ja, habe schon ein paar Sachen gebaut:

- (Akaido Variante ) von Innovative Audio
- SYMASYM Monoblöcke
- Tuning der Dynavox VR70

und tütenweise geregelte Netzteile - z.B. für HighPower LEDs für die Aquarienbeleuchtung.
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Beitrag von Udor » 13.03.2012, 22:07

Hallo zusammen.

Es geht weiter. Die Kiste spielt und hat erste Töne von sich gegeben.
Hier ein paar Pics:

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Für die BM12 hab ich hinten sofort einen "BM spezial" Ausgang mit eingebaut der beide Kanäle und ein Triggersignal für die Einschaltautomatik enthält.

Der PC wird vorne über den Taster eingeschaltet. Der PC wiederum schaltet über ein 5V Relais die Vorstufe ein welche ihrerseits dann die BM12 schaltet.
Somit wird über einen Druck auf den Taster die komplette Anlage eingeschaltet.

Als Betriebsystem läuft im moment ein Debian6.04 und ein WinXP(als Dualboot). Beide System lassen sich per Remoteverbindung vom Laptop(oder jedem anderen Rechner im Netz) steuern.

Momentan experementiere ich mit JRiver MC unter Windows was mir auf den ersten Blick sehr gut gefällt.
Mal sehen wie es mit dem Convolving klappt.

Gruß Udo
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Beitrag von Fortepianus » 13.03.2012, 23:50

Hallo Udo,

sehr chic, klasse. Das Netzteil gefällt mir natürlich besonders, denn es sieht eigentlich aus, als ob es von mir wäre :cheers: . Auf 10mm-Frontplatten steh' ich übrigens auch, und wenn man mir dreimal versucht zu erklären, dass das klanglich im Wesentlichen nichts brächte und Materialverschwendung sei. Viele Erfolg beim Falten!

Viele Grüße
Gert
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Beitrag von Udor » 14.03.2012, 22:29

Hallo Gert
Fortepianus hat geschrieben:Hallo Udo,

sehr chic, klasse. Das Netzteil gefällt mir natürlich besonders, denn es sieht eigentlich aus, als ob es von mir wäre :cheers: .
Es kommt zwar nicht ganz an die Siebkapazität deines "G-Blocks" dran dürfte aber sonst ähnlich gut sein, Gert sei Dank :mrgreen:
Fortepianus hat geschrieben: Auf 10mm-Frontplatten steh' ich übrigens auch, und wenn man mir dreimal versucht zu erklären, dass das klanglich im Wesentlichen nichts brächte und Materialverschwendung sei. Viele Erfolg beim Falten!
Seh ich auch so, das Auge hört ja auch mit.

Gruß Udo
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Beitrag von Udor » 04.07.2012, 23:28

N'abend zusammen,

DIe Letzten Wochen waren sehr ereignisreich und seit Montag steht bei mir eine hochglanz weiße BM12(s) :D .

Da mir im moment noch ein wenig die Worte fehlen über das was ich hier höre, lasse ich einfach mal ein paar Bilder sprechen...

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Hier noch mal in einem Bild die einzelnen Stationen von dem Umbau:

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Einen ganz, ganz lieben Dank möchte ich noch mal an Michael aussprechen. Bei Michael gibt es keine Probleme sondern nur Lösungen. :cheers: Egal mit was ich Michael genervt habe er hat stets für alles ein offenes Ohr und macht möglich was er möglich machen kann.

Wir haben die Lautsprecher zusammen bei mir aufgestellt und stundenlang eingemessen eingepegelt etc. Selbst als ein Hochtöner plötzlich stumm blieb ist Michael ganz ruhig geblieben mit den Worten "das haben wir gleich, hast du ein Multimeter?" Eine Litze von der Schwingspule hatte sich gelöst. Da ich allerdings keine passende Litze da hatte musste Michael den HT mitnehmen. Schon am nächsten Tag kam er mit dem reparierten HT baute ihn ein und wir haben noch mal alles neu eingepegelt. Links gemessen, rechts gemessen wieder nach links usw.

Was ich dann zu hören bekam war/ist eine andere Welt. Selbst Michael war doch etwas überrscht wie gut sein "altes Schätzen" aufspielt.

Ich muss das ganze jetzt erst mal sacken lassen und mir in ruhe anhören. Vielleicht wage ich dann noch mal einen Hörbericht.

Gruß Udo
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