Detlev (Neumann KH 420, 120 A)

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Bei Vorstellungen steht die persönliche, subjektive Erfahrungswelt des Verfassers im Vordergrund. Insbesondere soll die Vorstellung als "Visitenkarte" des Mitglieds gewürdigt bzw. respektiert werden. Dialoge sollten hier vorrangig mit dem Verfasser und nicht mit Dritten geführt werden. Siehe auch die Forumsregeln.

Beitragvon Vangogh » 07.11.2016, 17:01

Hallo Detlev,

die KH420 würde ich auch gerne mal hören. :- )

Bzgl. der Absorber: die schauen mir schon arg dünn aus. In welchen (Frequenz-)Bereich arbeiten die?

Gruß
Sven
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Beitragvon detlevR » 07.11.2016, 17:10

Hallo Sven,

der Schaumstoff hat 5cm, darunter die 16mm MDF und dann 1cm Luft. Mehr Platz habe ich nicht, der Raum ist ja nicht so groß und links ist eine Tür, die ich nicht vollkommen zustellen darf (was nutzt die Anlage, wenn ich nicht in den Raum komme :) ) Das Ganze ist ein Experiment. Thomann macht keine Aussagen zum Schaumstoff. Wenn ich meinen Messungen trauen darf, dann bringt die Platte recht viel im Bass. Wobei ich dass noch einmal überprüfen muss. Ich habe leider keine direkte vorher/nacher Messung. Hören tut man das jedoch schon recht deutlich.

Gruß
Detlev
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Beitragvon detlevR » 01.12.2017, 17:18

Hallo Zusammen,

gestern ist der Mytek Brooklyn DAC+ eingetroffen.
Nachdem er sich etwas aufgewärmt hatte, hat er einzug im Musikzimmer gehalten.
Nun spielt er fleißig vor sich hin :)

Unterschiede zum 192er sind definitiv da. Wobei ich noch nicht in Ruhe gehört habe.
Erste eindruck ist, dass er klarer und offener spelt.

Gruß
Detlev

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Beitragvon Manger_Fan » 01.12.2017, 17:42

Hallo Detlef,

hast Du auch mal den neuen RME ADI 2pro in Erwägung gezogen?
Zur Zeit habe ich auch noch den Mytek 192, war eigentlich auch auf den Brooklyn fixiert werde aber auch mal den RME vsuchen probe zuhören.
Würde mich über weitere Hör Details freuen.

Gruß
Holger
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Beitragvon detlevR » 01.12.2017, 17:55

Hallo Holger,

der RME ist sicherlich auch interessant, was mir hier nicht gefällt, ist die (Not-) Lösung mit der Kabelpeitsche. Klarer Vorteil ist die AD/DA Wandlung zu dem Preis. Wobei ich die AD Wandlung momentan nicht benötige. Auch finde ich den nicht ganz so hübsch :)

Ich tue mich immer schwer mit Beschreibungen der Höreindrücke :) Ich bin mir oft nicht so sicher, ob das Gehörte den Tatsachen entspricht, oder so sein muss, weil neu gleich besser ist :) Daher muss ich erst in Ruhe hören und dann auch mal den 192er wieder anschließen.

Gruß
Detlev
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Beitragvon music is my escape » 03.12.2017, 12:48

Hallo Detlev,

ein echt schickes, kleines Kistchen hast Du Dir da geleistet...

Evtl. kennst Du bereits folgende Besprechung des DAC:

https://www.audisseus.de/tests/verst%C3%A4rker-dacs-dap/mytek-brooklyn-dac/

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Die Tester sind voll des Lobes für den kleinen Brooklyn.

Viel Freude weiterhin damit!

Grüße,
Thomas
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Beitragvon detlevR » 03.12.2017, 15:38

Halo Thomas,

vielen Dank für den Link, den kannte ich noch nicht. Das liest sich ja sehr schön :)
Der DAC+ hat ja noch mal kleine Verbesserungen gegenüber dem getesteten Model erhalten:

- Sabre 9028 Pro chipset ( 9018 in older model)
- Higher grade, more transparent and less noisy analog attenuator circuit.
- Improved analog input performance
- Improved Phono Stage transparency
- Improved Headphone Amp sound (more detail, more definition)
- Dual mono analog path
(Quelle: https://mytekdigital.com/hifi/products/brooklyn/)

Gruß
Detlev
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Beitragvon detlevR » 03.12.2017, 23:36

Hier mal ein Bild vom Mytek Control Panel, mit dem man auch die Firmware aktualisieren kann:

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Beitragvon StreamFidelity » 04.12.2017, 18:34

Hallo Detlev,

ein schönes Gerät. Firmware-Aktualisierung per USB? Und welche Einstellungen sind unter MQA Decoder möglich?

Vielen Dank :D

Gruß Gabriel
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Beitragvon detlevR » 04.12.2017, 22:17

Hallo Gabriel,

ja bei dem Brooklyn geht es per USB und nicht wie beim 192er per Firewire (FW hat er nicht mehr). Beim MQA Decoder hat man nur die Optionen "ON" und "Disable". Wenn MQA aktiviert ist kann man die Filter nicht mehr einstellen. Dann ist das Filter fix auf min. Phase eingestellt. Darum bei mir auch deaktiviert.

Gruß
Detlev
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Beitragvon detlevR » 04.12.2017, 22:31

PS: Wenn beim Firmware-Update etwas schief geht, so hat man eine Reset Möglichkeit am Gerät.
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Beitragvon detlevR » 31.12.2017, 13:10

Hallo Zusammen,

gestern habe ich mir mal wieder Zeit genommen, die Anlage neu mit Acourate einzumessen.

Wie Neumann in der Anleitung schreibt:

Neumann hat geschrieben:Verwenden Sie ein Maßband, um die Lautsprecher im gleichen Abstand um den Kreismittel-
punkt der Abbildung zu platzieren. Um eine optimale Audiowiedergabe zu erreichen, dürfen
die Abständu um nicht mehr als 1 cm abweichen

Quelle: http://www.neumann.com/assets/BA/kh420_554623_0414_de.pdf S. 11

sollen die Abstände zum Hörplatz genau ausgemessen werden. Daher habe ich mir die Mühe gemacht, die Positionierung der 420er genau per Laser einzumessen. Zugegeben ein recht hoher Aufwand, aber wir stellen höchste Ansprüche an die Komponenten und daher sollte man den Lautsprechern die Möglichkeit geben, optimal aufzuspielen.

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Vom Sofa aus, habe ich den Laser exakt in der Mitte des Raums platziert und dann den Abstand zu den Lautsprechern gemessen. Einmal Innen- und einmal Außenkante. Der Laser steht etwas hinter dem Sweetspot, aber das spielt keine Rolle, da das eine relative Messung ist. Ergebnis: Passt :cheers: 1mm Differenz zwischen den beiden 420er.

Bild

Oben sind die beiden Meßwerte des linken und unten des Rechten LS zu sehen.

Jetzt das Meßmikrofon aufstellen und einjustieren. Das ist leider etwas kniffeliger, da der Ständer keine perfekte Justage zulässt.

Bild

Oben die Mittigkeit im Raum, unten der Abstand zu den LS. Letzteres ist gleich dem Hörabstand zu den LS.

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Aber auch hier passt die Justage :D

Jetzt kann es an das Messen gehen. Zuvor habe ich alles erstmal zwei Stunden warmlaufen lassen, sprich auch das Mikro. Dazu später mehr.

Gruß
Detlev
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Beitragvon Fujak » 31.12.2017, 14:27

Hallo Detlev,

ich finde es ebenso wie Du gerade bei Messungen wichtig, die Umgebungsbedingungen beim Messen ebenso im Auge zu behalten wie die Messung selbst. Das erspart Fehlschlüsse. Statt der Lasermessung bietet Acourate übirgens eine ebenso genaue Messung intern an: das Microphone Alignment. Mittels kurz hintereinander abgefeuerter Dirac-Pulse werden die Laufzeit-Unterschiede beider Kanäle bis auf ein Sample genau angezeigt. Diese Messung bevorzuge ich nicht nur deshalb, weil kein weiteres Equipment notwendig ist, sondern weil dadurch auch Komponenten induzierte Laufzeitunterschiede gleich mitkompensiert werden.

Grüße
Fujak
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Beitragvon detlevR » 31.12.2017, 14:34

Hallo Fujak,

danke für den Hinweis, ich kannte die Funktion noch gar nicht. Acourate ist halt sehr mächtig. Da habe ich heute noch was zum Testen :)

Gruß
Detlev
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Beitragvon StreamFidelity » 31.12.2017, 14:57

Hallo Detlev,

ich hatte dazu was in Acourate für Dummies geschrieben. :wink:

StreamFidelity hat geschrieben:3) Mikrophone Alignement nach der Aufstellungsoptimierung

Und ich habe das Mikro genau mittig ausgerichtet. Dabei hilft die Anzeige. Man lässt die Anzeige einfach laufen und orientiert sich an den Pfeilen. Mit der grünen "0" ist dann alles in Ordnung. Kann man mit Erhöhung der Samplerrate noch verfeinern. Mir reichte das so.

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Grüße Gabriel
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