Thorsten (Backes & Müller BM 12, BM 8 Vision)

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hoeren_und_staunen
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Thorsten (Backes & Müller BM 12, BM 8 Vision)

Beitrag von hoeren_und_staunen »

Hallo alle zusamen hier im Forum,

ja, was treibt mich hierher in dieses Forum?

Irgendwie das Gefühl, immer noch einer relativ kleinen aber überaus glücklichen Minderheit anzugehören, wenn ich die Besitzer von aktiven Surround Komponenten mal kurz außen vorlassen dürfte.

Vorsicht: „der Thread ist sehr langatmig und detailverliebt“

Zu meiner Historie:
Ende der 70er, Anfang der 80er Jahre begann ich, da noch in der Schule mich mit dem Thema Musik hören über das sonntägliche Vormittags Maß „Internationale Hitparade mit Wolf-Dieter Stubel“ zu befassen. Das wurde noch mit Kassettenrekorder reichlich mitgeschnitten.

Irgendwie schien es da eine Begebnung der unbekannten Art gegeben zu haben, die scheinbar ein wenig mit der Erstlektüre zu tun hat, mit der man in Berührung kam.

So viele Zeitschriften gab es ja nicht (audio, Stereo und Stereoplay) waren die gängigsten für die Einsteiger. Bei mir war es die „audio“. Tja und was soll ich sagen; da gab es einen sogenannten Referenzlautsprecher namens Backes & Müller BM 20. Firma: nie gehört, Aussehen: irgendwie total asymmetrisch, also schon mal nichts von der Stange. Preis: neu um die 25000.- DM. Leider in meinem Plz Gebiet nichts, was man einfach mal anhören konnte. Da gab es dann aber auch andere Modelle (BM 12, BM 6), aber auch die nicht für ein Taschengeld zu haben. Außerdem kommt da ja noch etwas hinzu, von dem ich Newbie überhaupt keine Ahnung hatte; ein sogenannter „Vorverstärker“. Das Wort kannte ich gerade mal ansatzweise von meinem Entzerrer Vorverstärker vom Plattenspieler.

Schon damals, als ich meine erste „Anlage“, ein sogenannter „Turm“ eines Herstellers vom ersten selbstverdienten und sauer gesparten Geld kaufte (vollautomatischer Plattenspieler, Vollverstärker, Tape mit Dolby B, Tuner und Lautsprecher auch vom gleichen Hersteller für 2700.- DM), fühlte ich mich als Gott. Eine BM 6 für über 6000.- DM war so weit weg, wie ich es mir kaum vorstellen konnte, da fehlte ja noch der komplette Rest der Kette. Vielleicht ja mal im Lotto gewinnen. So langsam wurden die Komponenten der Erstsanlage dann ausgetauscht. Ein Riemenlaufwerk von Audio Linear (sah zumindest schon mal aus wie ein Transrotor), ein besserer Vollverstärker von Denon, ein Tape Deck von Nakamichi und Lautsprecher von NAD, dazu gab es ja seit kurzem ein ganz neues HiFi Gerät namens CD Player; musste logischerwiese eine 20er Tastatur zur Direktanwahl der Titel haben, damit es optisch ordentlich was hermacht.

Irgendwie klang das auch schon ein bisschen besser als meine Einstiegsanlage. Dann habe ich mehr als 10 Jahre alles so belassen, da es ja noch andere Hobbies gibt (Wohnung , Auto, etc.)

Anfang 2000 wurde es dann Zeit mir mal wieder etwas Neues zuzulegen. SACD war in mancher Munde und schwupps waren 2000.- DM für so ein „Prachtstück“ weg. Kurz darauf sah ich bei einem HiFi Händler ein paar in die Jahre gekommenen schwarze BM12 (erste Generation mit DIN Buchsen und 70 Watt Endstufen) und einen gebrauchten goldenen Burmester 785 PreAmp dazu. 2500.- DM habe ich dafür berappt (LS damals knapp 20 Jahre alt) und irgendwie das Gefühl gehabt, das die nie wirklich i.O. gewesen sind. Einmal zumindest eine Backes gehabt zu haben, war ja schon mal etwas. Die goldenen Bedienelemente des Vorverstärkers waren leider schon merklich abgegriffen. Dass das zu dem, was ich bisher hatte natürlich ein kleiner Quantensprung war, brauche ich wohl nicht zu erwähnen, aber irgendwie hatte ich es mir anders, wenn auc h nicht wirklich in Worte fassbar, vorgestellt. Dann begannen die Pappsicken der Mitteltöner ihr Leidensdasein; sie zerbröselten allmählich. Bei jedem Einschalten dauerte es ein paar Minuten , bis das Knacken und Knistern der Mitteltöner soweit beendet war, das man in halbwegs normaler Laustärke zumindest etwas hören konnte. Allerdings klangen sie sehr blechern. War es jetzt der Lautsprecher oder evtl. der Vorverstärker? Was tun sprach Zeus – per Spedition in den Süden verschicken und upgraden lassen? Lohnt sich das überhaupt, dafür einige tausend Euro zu berappen? Das Servicezentrum in Kornwestheim hatte sich zumindst ehrlich geoutet und mir offen dargelegt, dass es vielleicht besser wäre, zu einem späteren vielleicht ein deutlich neueres Modell zu kaufen. Gehört hatte ich bis dahin immer noch keine Backes in einem Studio in mehr oder weniger optimaler Umgebung. Auch war mir die BM 12 für meinen aktuellen Hörraum etwas zu wuchtig und optisch im Raum zu dominant. Also das Ganze wieder etwas schleifen lassen und fast drei Jahre nahezu auf Musikhören verzichtet. Da war ja noch ein Kopfhörer, der am CD Player anzuschließen war. Ab 2006/2007 begann ich dann mir ein überschaubares HomeCinema Equipment incl. „Software“ (Filme) aufzubauen. Da floss dann auch einiges an Geld hinein. Dann kam 2009 die volle Auswirkung die Finanzkrise und meine große Chance. HiFi (High End)war mit einem mal richtig erschwinglich geworden. Sparbuch raus und los. Der erste Traum ging mit einem Burmester 808 MK3 in Chrom, voll bestückt im Traumzustand, in Erfüllung. Weniger als 4K€ hat er gekostet. Da mein 785er mittlerweile 32 Jahre alt war und noch problemlos funktionierte, konnte ich mir ausrechnen, dass der 808, Baujahr 1994 sicher noch einmal 20 Jahre ohne Probleme halten wird.

Dazu gesellte sich ein Schnäppchen von analogem Laufwerk in Acryl, ein aufgepeppter Transrotor Leonardo mit 2. Basis, dickerem Teller, TMD Lager, besserem Arm und Abnehmer, sowie anderem Netzteil.

Was fehlte war jetzt ein finanzielles Wagnis inform einer BM 8 Vision mit neuestem Upgrade. Klänge die genauso wie meine BM 12 dann wäre ich von der Backes „Euphorie“ meiner Jugend zumindest komplett geheilt.

Ich habe darauf verzichtet beim Händler weit südlich der Elbe vorbeizufahren und mir evtl. etliche andere LS anzuhören, die mir die Wahl wahrscheinlich schwer gemacht hätten und habe diverse tausend Euro blind für einen Lautsprecher bezahlt, den ich nie gesehen, geschweige denn gehört hatte!!!!!!

Wie bescheuert muss man eigentlich sein? Aber das Wort des Händlers hatte mir merkwürderweise völlig ausgereicht.

Die BM 8 kam im Traumzustand an (das Acryl-Gehäuse ist ja immerhin schon 20 Jahre alt). Sie kam gerade vom Hersteller wegen des elektroischen Upgrades retour. Fast makelloses Acryl, endlich die erträumten 4poligen XLR Eingänge zur Ferneinschaltung der LS über den PreAmp und VFET Endstufen.
Alles angeschlossen, eingeschaltet, hingesetzt, Pink Floyd „The Dark Side of the Moon“ als vinyle MFSL Version aufgelegt und den Mund nicht mehr zubekommen. Was ich jetzt gehört habe, war das was viele Redakteure in Zeischriften mit Worten wie „sie spielte mit einer Leichtigkeit und Durchsichtigkeit wie kein Laustsprecher zuvor“ oder „abgrundtiefer schwarzer trockener Bass und Höhen jenseits der Glücksseligkeit“ bezeichneten.

Dann gab es einige CDs (Audio’s Audiophile) und einige SACDs (Toto IV, Brother’s in Arms, Stockfisch - Closer to the Music ...). Es fällt schwer zu beschreiben, was für ein Unterschied jetzt vorhanden ist. Meine Klassikaufnahmen waren Lichtjahre von dem entfernt, was ich zuvor je wahrgenommen hatte. Meine Jazzaufnahmen gaben mir das Gefühl, real vor einer Bühne zu stehen. Es klingt etwas überzogen, aber ich konnte die Entfernung zu den einzelnen Instrumenten bis auf den Zentimeter bestimmen. Das sämtliches vorhandene Quellmaterial, egal ob analog, digital, ja selbst Radio eine ganz neue Qualität erreicht hat, erwähne ich besser gar nicht erst.

Da ich nie wirklich die Gelegenheit und auch nicht wirklich das Interesse hatte mir etlichen Lautsprecher beim Händler anzuhören und mir ihre Fachkommentare vornudeln zu lassen, da ich das Gefühl gehabt hätte, dass man mir da etwas hätte aufschwatzen wollen, was ich gar nicht hätte haben wollen und ein Vergleich mit den Lautsprechern meiner Vorstellung auch nicht möglich war, bin ich irgendwie heilfroh so lange gedarbt zu haben, da jetzt etwas wirklich Brauchbares und akustisch Vorzeigbares in meinem Wohnzimmer steht.

Einige Bekannte habe es sich dann mal angetan und an einer Soundsession teilgenommen.
Ich habe die Session absichtlich im Dunkeln durchgeührt, da ich nicht wollte, dass die Chrom und Acrylboliden optisch etwas vorgaukeln, nach dem Motto: „Wenn das so aussieht und so teuer war, dann muss es ja gut klingen“ Allesamt waren hellauf begeistet und mussten nicht erst warten bis die ein oder andere Nuance ihrer bekannten Musik anders klang. Alles klingt anders; freier, luftiger, präziser, kräftiger aber mit dieser unglaublichen Leichtigkeit trotz der produzierten Impulse. Das gibt es nur ein Wort „RESERVE OHNE ENDE“. Nach etwa einer Minute holten sie erstmalig Luft, da sie sonst das Gefühl gehabt hätten, zwischenzeitlich irgend etwas zu verpassen.

Tja nun bin ich seit etwa 9 Monaten glücklicher Eigner einer Musikanlage, die ich mir Anfang der 80er Jahre niemals hätte vorstellen können. Der Gedanke, das der Neupreis der Geräte mal bei mehr als 30000.- Euro lag, kann einen schon ein wenig erschrecken. Ich habe zum Glück nur etwas mehr als die Häfte bezahlt und nicht einen einzigen Euro davon auch nur eine Sekunde lang bereut. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich Musik nicht als Raumbeschallung konsumiere, sondern mich komplett hineinfallen lasse. Seit Angang des Jahres hat mich der Jagd-/ und Sammlertrieb wieder gepackt. Bevorzugt sind bei mir audiophile Aufnahmen als Gold CD, SACD und Vinyl von MFSL, DCC Compact Classic, Audio Fidelity, Mastersound ... in Zustand „Mint“ (wie neu) angesagt.

Kürzlich fiel mir das Buch „Rolling Stone – die 500 besten Alben aller Zeiten“ in die Hände. Tja nun bin ich so nach und nach bestrebt möglichst „viele Häkchen“ darin zu machen, wenn möglich als audiophile (analoge oder digitale) Version.

Was jezt noch reizt ist etwas, von dem ich auch nicht weiss wie es klingt. Die Beschreibungen in diversen Foren gehen von „gigantisch“ bis „ich höre nicht viel Unterschied“. Ich habe mittlerweile eine ganze Reihe diverser digitaler Gold CDs mit HDCD Kodierung. Erst wollte ich erst meinen noch voll funktionstüchtigen SACD Player gegen einen gebrauchten nicht zu alten Accuphase SACD Player austauschen. Wahrscheinlich wird es dann aber aus Neugier wohl doch ein Restek EPOS werden.

Da ich die Bedienelemte an den Fronten meiner kompletten Anlage ja an fast einer Hand abzählen kann, würde es durchaus Sinn machen.

Das Resumee von mir ist halt, dass auch ich nicht weiss, ob der glückliche Umstand der kombinierten Geräte zu diesem unglaublichen Glücksempfinden führte oder aber ich gerade auf die Art der etwas analytischen Wiedergabe der Komponentenkette so positiv reagiere.

Es klingt vielleicht etwas überheblich und leichtfertig, vielleicht auch despektierlich anderen Modellen oder Herstellern gegenüber aber ich möchte gar keinen anderen Lautsprecher als Vergleich hören wollen, da für mich persönlich der Traum Realität geworden ist.

Ich kann mir natürlich schon vorstellen, dass ein LS Paar für 50000.- Euro auch etwas anders klingen als mein Paar BM 8, aber einen solchen Quantensprung wie ich ihn erlebt habe, würde es dabei wohl nicht geben und nicht jeder hat halt die Möglichkeit unbegrenzte Mittel zu investieren. Irgendwann kommt man an Grenzen, wo man eine Anlage hat und den Hörraum darum herum bauen (konzipieren) muss, da die eingesetztem Mittel sonst keinen Sinn machten.

Ein Auto mit 200 PS fährt auch ein wenig anders als eines mit 150 PS, wenn es auch nur ca. 30% sind.

Ich hoffe, dass es vielen von euch vielleicht ein wenig ähnlich erging wie mir. Musik ist etwas wunderbares, für das man mehr oder weniger empfänglich ist, egal welche Musik gerade gespielt wird. Ich glaube aber die volle Pracht des aktuellen Musik-Equipments noch gar nicht ganz ausgekostet zu haben (da gibt es halt noch andere Miteigentümer, auf die etwas Rücksicht zu nehmen ist).

Wie Andrei Boreiko (Dirigent) einmal sagte: „Musik muss man mit dem Herzen empfangen, nicht mit den Ohren).

Mit solchen Lautsprechern fällt dieses sehr sehr leicht und die eingesetzten finanziellen Mttel verschwimmen da im Hintergrund.

In nicht allzu ferner Zukunft wird die Wohnung verkauft und es wird ein etwas großzügigeres Ambiente geben. Ich bin jetzt schon sehr gespannt, wie die Lautsprecher dort klingen werden.

Ich bin eigentlich nicht egoistisch,
aber vielleicht ja doch noch ein „kleiner“ Quantensprung – ich würde es mir wirklich gönnen ;-)


Gruß aus dem Norden,

Thorsten
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Fortepianus
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Beitrag von Fortepianus »

Hallo Thorsten,

willkommen bei uns!
hoeren_und_staunen hat geschrieben:Vorsicht: „der Thread ist sehr langatmig und detailverliebt“
Da stehen wir hier drauf :cheers: . Vielen Dank für Deine lebendige HiFi-Vita!
Was jezt noch reizt ist etwas, von dem ich auch nicht weiss wie es klingt. Die Beschreibungen in diversen Foren gehen von „gigantisch“ bis „ich höre nicht viel Unterschied“. Ich habe mittlerweile eine ganze Reihe diverser digitaler Gold CDs mit HDCD Kodierung.
Ja, ist ganz nett, den Unterschied hört man schon. Der DAC oder genauer gesagt das Digitalfilter muss dazu einen speziellen Dekoder besitzen. Der Steuercode für HDCD ist im letzten Bit versteckt. Und das ist das Problem: Wenn man die Daten auf digitaler Ebene mit FIR-Filtern zur Raum-Zeitkorrektur einsetzt, wie das hier im Forum viele machen (acourate, Audiovolver, DEQX etc.), geht der HDCD-Code natürlich dabei flöten. Aber, Hand auf's Herz: Ist HDCD nicht auch ein bisschen antiquiert? Wenn's höhere Auflösung sein darf, gibt's ja dafür inzwischen Programmmaterial mit 24Bit Auflösung - das setzt also File-basierte Wiedergabe voraus. Falls Du hier schon ein Weilchen mitlesen solltest, ist Dir das sicher schon begegnet. HDCD kann den DAC anweisen, sozusagen die Lautstärke in ein paar Stufen zu steuern, das ist alles. Damit hat man dann in den leisen Passagen mehr Auflösung übrig, man sagt einfach dem DAC per HDCD-Code, jetzt 6dB leiser drehen, und schon gewinnt man 6dB Dynamik.
Es klingt vielleicht etwas überheblich und leichtfertig, vielleicht auch despektierlich anderen Modellen oder Herstellern gegenüber aber ich möchte gar keinen anderen Lautsprecher als Vergleich hören wollen, da für mich persönlich der Traum Realität geworden ist.
Ein guter Ansatz, wenn man sich nicht verderben lassen will. Hat Odysseus anders gelöst damals, er ließ sich an den Mast seines Schiffes binden, um dem Gesang der Sirenen gefahrlos zuhören zu können. Wäre in dem Fall zu übersetzen mit "Geldbeutel der Frau geben".
Ich kann mir natürlich schon vorstellen, dass ein LS Paar für 50000.- Euro auch etwas anders klingen als mein Paar BM 8, aber einen solchen Quantensprung wie ich ihn erlebt habe, würde es dabei wohl nicht geben und nicht jeder hat halt die Möglichkeit unbegrenzte Mittel zu investieren. Irgendwann kommt man an Grenzen, wo man eine Anlage hat und den Hörraum darum herum bauen (konzipieren) muss, da die eingesetztem Mittel sonst keinen Sinn machten.
Sei versichert, da geht noch erheblich was. Aber ob Du nach einem Schlüsselerlebnis mit BM35, FM701 und Co. noch soviel Spaß an Deinen BM8 hättest, ist fraglich. Hat man einmal gehört, was man bisher nicht gehört hat, ist's vorbei. Deshalb Vorsicht :mrgreen: .
Ein Auto mit 200 PS fährt auch ein wenig anders als eines mit 150 PS, wenn es auch nur ca. 30% sind.
Ja, aber wenn Du dann mal 600PS mit dem rechten Fuß dirigiert hast, kommt Dir das Auto mit 150PS genauso als Traktor vor wie das mit 200PS.
Ich hoffe, dass es vielen von euch vielleicht ein wenig ähnlich erging wie mir. Musik ist etwas wunderbares...
Genau diese Erfahrungen halten dieses Häuflein hier zusammen :cheers: . Viel Spaß bei uns!

Viele Grüße
Gert
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wgh52
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Beitrag von wgh52 »

Hallo Thorsten,

erstmal herzlich willkommen im Kreise der B&M Fans hier bei aktives-hoeren! Es gibt ja hier bei uns einige recht zufriedene BM-8 Hörer.

Aber ich kann Gert aus eigener Erfahrung voll zustimmen:
Fortepianus hat geschrieben:...Sei versichert, da geht noch erheblich was. Aber ob Du nach einem Schlüsselerlebnis mit BM35, FM701 und Co. noch soviel Spaß an Deinen BM8 hättest, ist fraglich. Hat man einmal gehört, was man bisher nicht gehört hat, ist's vorbei. Deshalb Vorsicht .
Ich selbst habe ein paar gebrauchte BM-8 und diese (damals nur teilweise "runderneuert") mit meinem Convolver neu abgestimmt und eingemessen ... ein Traum! Aber mir war's dann doch nicht genug: Jetzt ist Michael (bm_fan) dabei die Elektroniken komplett zu überarbeiten (neue Bauteile, neue Weiche, neues Netzteil, usw.) und so wird aus der BM-8 Basis gerade ein neuer Lautsprecher :shock:.

Viel Spass hier bei uns! :cheers:
Gruss,
Winfried
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Holiday48
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Beitrag von Holiday48 »

Hallo Thorsten,

auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Forum.

In vielen Punkten sehe ich auch Parallelen zu meinem Werdegang. 8)

Den Epos hatte ich auch mal zur Probe aus Kornwestheim, habe aber inzwischen den B.M.C. Player, der für mich besser und günstiger ist!

Wo im Norden bist du zu Hause?

Also viel Spaß und Freude hier bei den Aktiven :cheers:

Gruß
Erhard
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hoeren_und_staunen
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Beitrag von hoeren_und_staunen »

Hallo zusammen,

vielen Dank für das Feedback.

Tja, der nette Händler aus Bonn hat ja schon ein paar mal vergeblich versucht mich einzuladen; ich konnte bisher immer widerstehen.

Aber zum Thema HDCD. Sicher nicht "State of the Art". Wenn ich mich für Technik nicht begeistern und interessieren würde, hätte ich mir auch nie einen SACD Player oder früher ein seprarates dbx Noise Reduction System für das Tape Deck gekauft.

So ist es denn bei mir so, dass wenn ich schon solche Datenträger (ca. zwei Dutzend) habe, ich es gerne mal erleben würde; daher aktuell der Restek EPOS bei mir im Fokus.

Einen separaten SACD Player brauche ich leider aber immer noch, da ich aus der Historie bedingt diverse SACD (only), also keine Hybrid-SACDs mein Eigen nenne.

Keine Frage; mir ist schon klar, dass ein Lautsprecher der um einiges teurer ist, auch einen Gegenwert erbringt. Leider ist es aber so, dass ein unpassend dimensioniert oder gestalteter Hörraum eine solche Anschaffung komplett zum Frustobjekt machen könnte.

Also erst einmal andere Wohnmöglichkeiten umsetzen und dann fahre ich vielleicht mit dem Sparbuch doch mal nach Bonn.


Gruß,

Thorsten
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hoeren_und_staunen
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Beitrag von hoeren_und_staunen »

Hallo Erhard,

der Norden besteht bei mir "sorry" aus einer (der) Stadt - Hamburg - und einem 200 km großen Umgebungsradius der angehängten großen Ortschaften von Flensburg bis Hannover und von Bremen bis Rostock. :D

Nein ernsthaft, ich bin kein gebürtiger Hamburger sondern seit etlichen Jahren zugereist, komme aber auch aus dem Norden (Kiel).


Gruß,

Thorsten
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Rudolf
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Beitrag von Rudolf »

Hallo Thorsten,

etlichen von uns ist es ähnlich ergangen wie dir: zu Zeiten, in denen die BM 20 Audio-Referenzstatus besaß, blieb uns als Twens ohne Kaufkraft in der Regel nur das ehrfürchtige Staunen. Jetzt, wo diese Lautsprecher vergleichsweise günstig zu haben sind, erfüllt sich so mancher seinen Jugendtraum von damals.

Ich möchte Gert darin beipflichten, dass natürlich noch einiges geht, aber dieses Gefühl, einen Riesenschritt nach vorne getan zu haben, wirst du bei weiteren Upgrades wahrscheinlich nicht mehr in dem Maße erleben wie momentan. Insofern ist deine "Taktik", die Ohren zumindest in Bezug auf noch bessere/teurere Lautsprecher verschlossen zu halten, gar nicht mal so verkehrt.

Meine Empfehlung: konzentriere dich als nächstes auf das Thema "Musikhören von der Festplatte". Das ist mit Sicherheit ergiebiger als das Abspielen von HDCDs - zumal sich dann noch ganz andere Möglichkeiten auftun (z.B. das Abspielen von HD-Formaten bis 192 kHz).

Der Wunsch nach (noch) besseren Lautsprechern kommt dann von ganz allein ... :mrgreen:

Viel Spaß im Forum!

Viele Grüße
Rudolf
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JOE
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Beitrag von JOE »

Fortepianus hat geschrieben:
hoeren_und_staunen hat geschrieben:Ich kann mir natürlich schon vorstellen, dass ein LS Paar für 50000.- Euro auch etwas anders klingen als mein Paar BM 8, aber einen solchen Quantensprung wie ich ihn erlebt habe, würde es dabei wohl nicht geben und nicht jeder hat halt die Möglichkeit unbegrenzte Mittel zu investieren. Irgendwann kommt man an Grenzen, wo man eine Anlage hat und den Hörraum darum herum bauen (konzipieren) muss, da die eingesetztem Mittel sonst keinen Sinn machten.
Sei versichert, da geht noch erheblich was. Aber ob Du nach einem Schlüsselerlebnis mit BM35, FM701 und Co. noch soviel Spaß an Deinen BM8 hättest, ist fraglich. Hat man einmal gehört, was man bisher nicht gehört hat, ist's vorbei. Deshalb Vorsicht :mrgreen: .
hoeren_und_staunen hat geschrieben:Ein Auto mit 200 PS fährt auch ein wenig anders als eines mit 150 PS, wenn es auch nur ca. 30% sind.
Ja, aber wenn Du dann mal 600PS mit dem rechten Fuß dirigiert hast, kommt Dir das Auto mit 150PS genauso als Traktor vor wie das mit 200PS.
Widerspruch! (Auch wenn's der von mir angesichts seiner Qualitäten hoch verehrte Gert ist.)

Gert, Du wirst gerade nach den Erfahrungen mit Deinem K 1000 nachvollziehen können, dass die Im-Kopf-Lokalisation bei üblichen KH eigentlich indiskutabel ist. Mir, mit meinem individuell ausgemessenen kompletten Set geht ja noch viel mehr so: Wenn ich am BAP 1000 die Bypass-Taste drücke, hört sich sogar der K 1000 ohne jede Übertreibung nur wie kaputt an. Wenn man sich aber eine gewisse Zeit zwingt, dennoch auf diese Weise weiter zu hören, nimmt die Unerträglichkeit dramatisch ab.

Forumsmitglieder haben (zwar weniger ausgeprägt, aber doch) ein im Grunde ähnliches Erlebnis zwischen ihren LS und ihren KH mit eben normaler IKL. Danach dürften sie nie (eigentlich gilt das auch für Auto-LS) anders als mit ihren Aktiven hören.

Unser Schallgedächtnis ist aber aus evolutionären Gründen sehr kurzlebig, jedenfalls was Klangdetails angeht. Das erlaubt uns durchaus, auch mit nicht erlesenem Equipment einigermaßen zufrieden hören zu können. Wenn dann noch objektive Gründe (Nachtruhe, Unterwegssein usw.) dafür hinzukommen, gilt das um so mehr.

Das was uns, oder zumindest etliche hier, in "Unruhe" versetzt, ist das Bewusstsein, dass es noch eine Steigerung gibt / geben könnte. Dabei ist es grundsätzlich egal, ob wir diese Steigerung wirklich erlebt haben oder nicht. Je nach Persönlichkeitsstruktur ist es sogar unerträglicher, wenn wir nur (abstrakt) um das Mehr wissen.

Es sind also nicht die Superanlagen, egal, ob wir sie gehört haben oder nicht, die zur (süssen?) Last werden, sondern wir selbst machen uns diesen Druck und werden uns, so gesehen, zu dieser "Last"! (Einzige Ausnahme sind Anlagen, die wider Erwarten enttäuschen: Da ist sofort jeder Druck des Haben-wollens sofort dahin, aber das ist ja trivial.)

Wie stark das Moment, die Steigerung zu suchen / suchen zu müssen, sein kann, lässt sich daran ablesen, dass Viele bei grundsätzlich ja nur begrenzt zur Verfügung stehender Zeit, einem Museumsbesucher ähneln, der, statt ein großformatiges Gemälde aus entsprechender Distanz ganzheitlich zu betrachten, Stunde um Stunde mit einer Lupe die Oberfläche des Bildes abfährt. Dabei wird er fraglos interessante Details entdecken, aber jede Minute, die er so verbringt, kann er nicht auf das Gesamtbild schauen. Es geht also um das rechte Maß, das zwar in einer breiten Varianz individuell wählbar ist, aber dennoch nicht beliebig aufgeteilt werden kann, da die Aussage eines Werkes sich nur aus der Gesamtsicht (dies bitte für den seriellen Prozess des Musikhörens entsprechend angepasst verstehen!) ergibt und in keinem seiner Einzelteile steckt, somit auch nicht aus deren Summe rekonstruiert werden kann.

Ich hoffe, Ihr versteht jetzt, warum die farblich hervorgehobenen Passagen im Zitat genau(er) genommen nicht stimmen. Und auch der Wunsch nach mehr kommt nicht "von ganz allein", sondern wir machen ihn uns. Sofern wir den Eindruck gewinnen, dass wir ihn uns machen müssen, wäre das bedenklich, aber darüber will gerade ich mich nicht weiter auslassen. :mrgreen:

Gruß
Joe


PS: Es ist wohl klar, dass das Resümee nicht für Profis gilt.
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Rudolf
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Beitrag von Rudolf »

Hallo Joe,

hab' dank für die Hinterleuchtung audiophiler Begierden. Glücklicherweise trifft für uns dein PS zu:
JOE hat geschrieben:PS: Es ist wohl klar, dass das Resümee nicht für Profis gilt.
8) :wink:

Viele Grüße
Rudolf
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tinnitus
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Beitrag von tinnitus »

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vierzigo
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Beitrag von vierzigo »

Halo Thosten,

auch von mir ein herzliches willkommen in unserem Forum,
dein Wedegang hat mich teilweise auch an meinem erinnert, ja wenn man einmal mit dem Hifi- Bazillus infiziert ist, dann wird man ihn nie mehr los. :mrgreen:
Bei mir war es damals eine BM 40 die bei einem Händler stand, konnte sie mir allerdings nicht anhören, da sie nicht angeschlossen war, im Nachhinein betrachtet war es vielleicht besser nicht sofort an den Olymp anzustossen, da ich sie mir damals und auch heute unmöglich leisten könnte.
Den Händler in Bonn werde ich wohl Ende Oktober aufsuchen, dann für meine ersten Hörerlebnisse mit Aktiven Lautsprechern.

Bis dahin

Oliver
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Kienberg
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Beitrag von Kienberg »

Hallo Thorsten,

willkommen als Aktiver im Forum der Aktiven und besten Dank für Deine hochinteressante Vorstellung, die sich wunderschön kurzweilig liest ... gerade weil man
hoeren_und_staunen hat geschrieben:Vorsicht: „der Thread ist sehr langatmig und detailverliebt“

die einzelnen Schritte Deiner hochfidelen Entwicklung so schön nachvollziehen kann. :cheers:
hoeren_und_staunen hat geschrieben:Da mein 785er mittlerweile 32 Jahre alt war und noch problemlos funktionierte, konnte ich mir ausrechnen, dass der 808, Baujahr 1994 sicher noch einmal 20 Jahre ohne Probleme halten wird.
Geräte von Dieter Burmester halten "ewig", man verkauft sie nicht, nein, man vererbt sie. :P
hoeren_und_staunen hat geschrieben:Ich hoffe, dass es vielen von euch vielleicht ein wenig ähnlich erging wie mir. Musik ist etwas wunderbares, für das man mehr oder weniger empfänglich ist, egal welche Musik gerade gespielt wird.
Da geht es mir genauso ... solange Musik gespielt wird. :wink: :mrgreen:

Wünsche Dir viel Spaß mit Deiner Anlage und erzähl uns hier im Forum von Zeit zu Zeit, wie's weitergeht.

Gruss
Sigi
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Kienberg
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Beitrag von Kienberg »

Hallo JOE,

hier geht es ja um die Vorstellung von Thorsten, Deiner Aussage
JOE hat geschrieben: Es geht also um das rechte Maß, das zwar in einer breiten Varianz individuell wählbar ist, aber dennoch nicht beliebig aufgeteilt werden kann, da die Aussage eines Werkes sich nur aus der Gesamtsicht (dies bitte für den seriellen Prozess des Musikhörens entsprechend angepasst verstehen!) ergibt und in keinem seiner Einzelteile steckt, somit auch nicht aus deren Summe rekonstruiert werden kann.
muss ich aber doch jetzt deutlich widersprechen.

Jeder Musiker, der Profi sowieso, aber auch der engagierte Amateur, ringen bei ihrem Spiel immer wieder mit kleinsten Details, bis z.B. hinab in die "Niederungen" einer 32tel im 2. Viertel des 6. Taktes im Notenblatt. Was wird da gekämpft, einen Vorschlag richtig anzusetzen, mit einem schwierigen Triller nicht zu spät zu kommen, etc..

So wie Du das oben darstellst, gehe ich davon aus, dass Du selbst kein Instrument spielst, also Dir die Bedeutung, die das richtige und präzise Umsetzen vieler kleiner Details im Notenbild, für das Gelingen eines musikalischen Werkes, nicht bewusst ist. Der Gesamteindruck, den eine Aufführung hinterlässt, ist also sehr wohl die Summe richtig musizierter Einzelteile (Noten, Takte, Themen, etc.). Auch, wie gut der Dirigent es versteht, diese "Einzelteile" während der Aufführung abzurufen.....dazu ist er ja da und bekommt seine (meist hohe :wink: :mrgreen: ) Gage.

Höre Dir mal eine CD mit Proben an, da wirst Du schnell erkennen, wie die grossen und kleinen Maestri ihre Musiker quälen und oft gerade die Details so lange spielen lassen, bis "es sitzt". Da verlangt z.B. ein Celibidache vom Solohornisten "mehr Bogen", Gelächter, nutzt aber nichts, die Damen und Herren Orchestermusiker müssen die Takte 45 bis 52 so lange wiederholen, bis das Horn es hinbekommen hat, endlich mit "mehr Bogen" zu erklingen.

Gruss
Sigi
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JOE
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Beitrag von JOE »

Halllo Sigi,

ich habe über viele, viele Jahre sehr wohl ein Instrument gespielt (geht jetzt leider nicht mehr), kann Dir gerade aus dieser Perspektive in Deinen Ausführungen nur voll zustimmen. Darum ging es aber bei meinem Beitrag gar nicht, sondern um die Wahrnehmung durch den Hörer, also den weit überwiegenden Regelfall, ferner das Gesamt einer Aufführung, aus der sich erst der wirkliche künstlerische Gehalt ergibt. Die Teile haben nur eine dienende Funktion. Man könnte auch sagen: Sie sind notwendig, aber nicht hinreichend. (Ferner erinnere ich an mein PS.)

Mithin ergibt sich auch für den aktiven Musiker, egal, ob Amateur oder Professioneller, der künstlerische Gehalt aus keinem seiner isolierten Einzelteile, so notwendig ihre durchaus akribische Erarbeitung auch immer sein mag. (Ich finde solche Erarbeitungsprozesse nicht nur notwendig, sondern auch als Rezipient höchst interessant.)

Du widersprichst Dir übrigens selbst, indem Du schreibst:
Kienberg hat geschrieben:Der Gesamteindruck, den eine Aufführung hinterlässt, ist also sehr wohl die Summe richtig musizierter Einzelteile (Noten, Takte, Themen, etc.). Auch, wie gut der Dirigent es versteht, diese "Einzelteile" während der Aufführung abzurufen.....dazu ist er ja da ...
"Richtig musiziert" sind die Teile, wenn sie (technische Beherrschung vorausgesetzt) auch gemäß einem gestalterischen/kompositorischen Gesamtverständnis aufeinander abgestimmt sind. Da gibt es also ein notwendiges Plus gegenüber der reinen Summierung einzelner Teile. Das hast Du argumentativ übersehen, obwohl Du ja richtig auf die besondere Aufgabe des Dirigenten hinweist, der in erster Linie für dieses Plus, das allerdings mehr als ein reines "Abrufen" darstellt, zuständig ist. (Wenn seine Vorarbeit getan ist, dann könnte man ihn bei der schließlichen Aufführung fast entbehren.)

Wenn man will, könnte man sagen, dass Deine Replik keine wirkliche ist, weil Du Dich zu sehr auf einzelne Elemente meiner (manche gar übersehen) sowie Deiner Argumentation konzentriert hast und dabei der Rahmen wie auch das Gesamtbild (Sinn) aus dem Blick geraten ist. (Wir wollen das aber an dieser Stelle nicht zu sehr vertiefen. Ich denke, dass, wer wollte, mich schon hat verstehen können.)

Gruß
Joe
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aston456
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Beitrag von aston456 »

Guten Morgen Thorsten,

auch von mir ein herzliches Willkommen in unserem mehrheitlich mitteldeutsch geprägten Forum.
hoeren_und_staunen hat geschrieben:der Norden besteht bei mir "sorry" aus einer (der) Stadt - Hamburg -...komme aber auch aus dem Norden (Kiel).
Aus dem Norden komme ich im übrigen auch. Die Stadt wirst Du natürlich nicht kennen, weil es ja eigentlich keine Stadt ist, sondern nur ein Teil dessen, was eben nicht Hamburg ist. Auf älteren Landkarten (in Navis gibt es sie schon längst nicht mehr...) findet man sie noch: Eutin - die Rose zwischen Nord- und Ostsee. :mrgreen:

Gruß
Kai
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