Bernd Peter (Dynaudio Focus 60 XD)

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Beitragvon Bernd Peter » 22.07.2018, 09:28

Hallo,

mit Hilfe meines Lötfachmannes Friedemann ist nun alles zusammengebaut.

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Der 3,3V Anschluss wurde auf der Rückseite des DACs mit Bananenbuchsen hergestellt, das nun verwendete starre Kupferverbindungskabel (Lautsprecherinnenverkabelung) direkt auf die beiden +/- Stifte des Danteboards gelötet.

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Die S/PDIF Buchsen am Danteboard sind geblieben, so kann auch die Focus 60 XD direkt angebunden werden,

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ohne daß der DAC angeschaltet ist bzw. die Musik kommt gleichzeitig vom Lautsprecher und aus dem Kopfhörer.

Gruß

Bernd Peter
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Beitragvon Bernd Peter » 24.07.2018, 14:19

Hallo,

die meisten Überlegungen bezüglich des zweiten Danteboards habe ich mir beim Zuspieler machen dürfen.

Die DVS, die Dante Virtuelle Soundkarte, ist nach meinen bisherigen Erfahrungen keine recht kundenfreundliche Lösung.

Vielleicht stelle ich mich aber auch nur etwas an, deshalb würde es weiterhelfen, wenn andere Anwender ihre Erfahrungen dazu mitteilen.

Wenn ich nicht falsch liege, darf man den kostenlosen Trialkey wie auch den zu kaufenden unbefristeten Key mehrfach - jedoch nicht parallel - anwenden.

Allerdings habe ich den Eindruck, daß schon eine leichte Veränderung in der Abspielkette als "weiterer Key" gezählt und dies unbemerkt und unsichtbar für den Anwender irgendwo abgespeichert wird.

Und plötzlich kommt dann die Meldung, daß die Anzahl der Anwendungsversuche erschöpft sei.

Dann ist der gekaufte Key am Schluß auf einem Rechner, den man so gar nicht auf Dauer einsetzen möchte.

Deshalb bin ich davon ausgegangen, daß meine bisherigen 2 Dante Zuspieler (Macbook bzw. ein zusammengestellter Win Server 2012 Rechner), die zwei unterschiedliche unbefristete DVS-Key haben, mit dem neuen Danteboard wohl nicht zusammenarbeiten und ich im schlimmsten Fall auch noch den vorhandenen Key damit "vernichte".

Also musste ein dritter Rechner, ein Thinkpad T61, das als Surf PC dient, als Zuspieler herhalten.

Hat anfangs nicht geklappt, da ich die Firewall dort auf meine Bedürfnisse konfiguriert hatte und Dante deshalb mit einer Fehlermeldung (1024) die Installation der DVS nicht zuließ.

Erst mit Austausch der Festplatte und Installation eines frischen Server 2012 auf eine zweite leere Festplatte konnte ich die DVS und den Controller auf diesem T61 einrichten. Benutzt wurde ein neu erstellter Trialkey.

Als damit alles 2-3 Tage sauber lief, wollte ich das T61 für Surfzwecke wieder eigenständig nutzen und nicht immer erst die Festplatten tauschen.

Da fiel mir ein, daß ich ja ein weiteres T61 (nicht erschrecken, ich habe mir insgesamt 6 Stück bei ebay im Laufe der Zeit für erstaunlich wenig Geld besorgt) als Zuspieler für die Abspielkette mit dem RME Digiface einsetze.

Dafür kommt eine über USB Stick gestartete VHD mit Server 2012 im abgespeckten Mini Modus zum Einsatz.

Das eigentliche Basis BS (Server 2012) auf der Platte wird nicht verwendet.

Warum also nicht den USB Bootstick entfernen, in dieses Basis BS auf der Festplatte booten und dort die Dante DVS installieren.

Hat geklappt, allerdings meldet der Trialkey, daß er nun schon mehrfach verwendet worden sei und die Anzahl der Versuche (meines Wissens wäre es der 2te gewesen) beendet wären.

War mir dann auch egal, so wurde ein neuer, dritter unbefristeter DVS Key eingegeben und das Dantenetzwerk läuft seither ohne Beanstandung.

So kann ich nun mit diesem T61 2 grundverschiedene Abhörketten bedienen.

Gruß

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Beitragvon music is my escape » 25.07.2018, 23:15

Moin Bernd Peter,

Die Lösung, den Key nur max. fünf mal verwenden zu können, ist für unsere Belange tatsächlich ziemlich suboptimal und ich hoffe, dass es hier mittelfristig eine etwas ausgefeiltere Lösung bzw. zumindest eine unkomplizierte Kulanzregelung geben wird.

Auch sehe ich bei der DVS noch einiges an klanglichem Potential brachliegen bzw. vermute hier, wie schon vor ein paar Monaten geäußert, eine Menge an Verbesserungsmöglichkeiten.

Alles in allem bin ich aber nach wie vor völlig beeindruckt, was man aus der Kombi guter Abspieler + DVS + Micromedia-Board klanglich herausholen kann. Egal, auf welchem Level hier in Punkto Anbindung, Strom, Software etc... agiert wird - es klingt immer schon ziemlich gut und kann nur noch weiter verbessert werden.

Viel Freude weiterhin beim tüfteln!


VG,
Thomas
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Beitragvon Bernd Peter » 26.07.2018, 08:05

Hallo Thomas,

gestern abend war ich dann doch zu neugierig und habe deshalb mein Macbook, das bisher nur am ersten Micromedia Danteboard lief, kurzerhand an die zweite Dantekette angedockt.

Bereit mich so richtig über meine Dummheit zu ärgern und zu schimpfen, hat es aber klaglos die DVS gestartet und der unbefristete Key besteht ohne Neueingabe weiterhin.

Allerdings kann ich nicht sagen, ob intern die Zähleruhr um einen Versuch weitergesprungen ist.

Nette Grüße

Bernd Peter
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Beitragvon Bernd Peter » 09.08.2018, 18:55

Hallo,

das schöne Klangbild des Dante DDC als Vorgabe habe ich mir meinen MicroRendu nochmal vorgenommen.

Die normale USB Strecke verursacht ja leider Störungen im Eingang des USB DDC, die dann dort bis in die Erzeugung des Musiksignales durchschlagen.

Im Ergebnis hat man zwar bei Verwendung hochwertiger USB DDCs oft eine wunderbare Auflösung, allerdings kann der geübte Hörer auch eine leichte Nervosität bzw. Rauheit im Klangbild ausmachen.

Versierte Elektroniker können die USB Strecke zwar auf ein vergleichbares Niveau wie bei Dante bringen, das kostet aber ordentlich und ist auch nur echten Fachleuten vorbehalten.

Für den engagierten Laien bleibt nur der Weg über das Reclocken der USB Strecke.

Es gibt von UpTone den USB Regen und als Nachfolger den Iso Regen.

In Verbindung mit den USB Steckadaptern aus gleichem Hause kann man damit die USB Strecke spürbar verbessern.

Natürlich gehört eine Akkuversorgung an den Regen, auch sollte der DDC eine solche besitzen.

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Im vorliegenden Fall hat der im Bild verwendete ART Legato die serienmäßig, für den S/PDIF Ausgang wurde der mit Übertrager gewählt.

So wird am Schluß der USB Strecke - nach dem MicroRendu und vor dem Digitaleingang der Focus XD 60 - alles vermieden, was zu vagabundierenden Störströmen führen kann.

Was mich längere Zeit von dieser Lösung abgehalten hat, waren Funktionsstörungen beim Regen. Es hat länger gedauert, bis die Ursache gefunden werden konnte.

Es war der Hohlstecker bei der Spannungsversorgung, die Dinger scheren anscheinend gerne an der Verbindung des Massebleches direkt neben dem Außengewinde des Steckers ab, so daß nur noch ein loser Kontakt vorhanden ist. Der Riss selber ist kaum zu sehen, mal geht es, mal nicht.

In der jetzigen Ausbaustufe habe ich ein sehr angenehmes Klangerlebnis mit dieser USB Lösung, allerdings kostet das auch einiges mehr als der Danteaufbau.

Gruß

Bernd Peter
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Beitragvon Koala887 » 10.08.2018, 10:30

Hallo Bernd,
Bernd Peter hat geschrieben:Es war der Hohlstecker bei der Spannungsversorgung, die Dinger scheren anscheinend gerne an der Verbindung des Massebleches direkt neben dem Außengewinde des Steckers ab, so daß nur noch ein loser Kontakt vorhanden ist. Der Riss selber ist kaum zu sehen, mal geht es, mal nicht.

Das ist immer der Schwachpunkt bei den Steckern. Da hatte ich schon manche, die an der Stelle einen Übergangswiderstand von ein paar Ohm hatten. Mit einem guten Lötkolben kann man die Stelle aber einfach löten und hat keine Probleme mehr (Vorsicht, bei den Billigsteckern schmilzt die Isolierung schnell...). :wink:

Schöne Grüße
Daniel

Es gibt doch nix Schöneres als eine saubere USB-Strecke 8)
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Beitragvon Bernd Peter » 12.08.2018, 11:38

Hallo,

hier die Schwachstelle bei den Hohlsteckern:

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Hält man die Kabel mit der einen Hand, kann man bei schadhafter Masseverbindung mit der anderen Hand die Buchse des Steckers etwas hin und her bewegen bzw. komplett drehen.

Gruß

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