Bernd Peter (Dynaudio Focus 60 XD)

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Beitragvon Bernd Peter » 04.03.2018, 19:46

Hallo Erich,

das ist ja mein erster Versuch mit einem Win PC bei Dante.

Probiert habe ich das schon mal in einem normalen Netzwerk mit den beiden RJ45 Ausgängen, da war es dann gegenüber dem Mainboardausgang etwas ruhiger im Klangbild bei der PCI Karte geworden.

Die für mich beste Lösung war allerdings die LWL Karte für Netzwerk.

Gruß

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Beitragvon morphologic » 04.03.2018, 20:23

Hallo Bernd Peter,

"beste Lösung": in klanglicher Hinsicht, ja?
Und / oder (auch) aus sonstigen Gründen?

FG - Albert


Bernd Peter hat geschrieben:Hallo Erich,
...
Probiert habe ich das schon mal in einem normalen Netzwerk mit den beiden RJ45 Ausgängen, da war es dann gegenüber dem Mainboardausgang etwas ruhiger im Klangbild bei der PCI Karte geworden.

Die für mich beste Lösung war allerdings die LWL Karte für Netzwerk.
....
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Beitragvon Bernd Peter » 04.03.2018, 21:31

Hallo Albert,

das geht ja Hand in Hand, technische Vorteile und besserer Klang.

Wenn man das NAS oder den Dante PC galvanisch trennen kann, hat der Streamer oder der DDC mit weniger Störungen zu tun.

Also möglichst Akkubetrieb oder LWL.

Gruß

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Beitragvon chriss0212 » 05.03.2018, 07:40

Hallo Bernd Peter

wie man so durch Zufall zu einer Windows PC - Dante Direktverbindung ohne DHCP Server durch das Einschleifen der beiden TP-Link Konverter kommt, die auch einwandfrei funktionier


So zufällig ist das gar nicht. Ich denke durch die selbstvergessene IP sind ja beide Geräte im gleichen subnetz. Ich glaube es wird in solchen Fällen 255.255.0.0 oder sogar 255.0.0.0 vergeben. Also es wäre eigentlich eher komisch, wenn sie nicht miteinander reden könnten ;)

Komisch wäre, wenn sie zufällig die gleiche IP hätten ;)

Also möglichst Akkubetrieb oder LWL

Ich kann, wenn ich ehrlich bin, bei meinem MacBook keinen Unterschied ausmachen, ob es auf Akku oder Netzteil läuft. Meine Verbindung zum Däntchen geht allerdings über eine direktverbindung ohne Switch mit einem UTP Patchkabel. Das sorgt ja auch schon für eine galvanische Trennung.

Viele Grüße

Christian
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Beitragvon Bernd Peter » 05.03.2018, 08:56

Hallo Christian,

welches Macbook, Air oder Pro?

Mit Zufall war das plötzliche Erkennen der Danteverbindung im Controller gemeint, was erst nach Einschleifen der TP-Link Konverter geschah. Vorher kam zwar Musik, aber ich konnte z.B. die Samplerate im Controller nicht verändern.

Gruß

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Beitragvon Thor_7 » 05.03.2018, 09:01

Guten Morgen,
ich kann Christian nur zustimmen.
Ich höre auch keinen Unterschied bei einem MB Pro (Early 2011) mit SSD.

Viele Grüße
Thorben
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Beitragvon Bernd Peter » 05.03.2018, 09:09

Hallo Thorben,

ich teile deine Erfahrung aus der Macwelt.

Was ich mich dabei frage:

Läuft beim Macbook oder insbesondere beim Macbook Air (das hauptsächlich für Akkubetrieb vorgesehen ist) die Spannungsversorgung immer über den Akku, selbst wenn das Netzteil zum Aufladen angeschlossen ist?

Gruß

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Beitragvon Thor_7 » 05.03.2018, 10:03

Hallo Bernd-Peter,

das ist eine gute Frage, die ich mir auch schon gestellt habe.
Bei meinem vorherigen MBP (2008) konnte man den Akku noch sehr leicht von hinten entfernen.
Ich meine mich erinnern zu können, dass dieses auf jedenfall auch ohne Akku lief, jedoch leistungsreduziert arbeitete.

Daher könnte es schon so sein, dass aktuell alles über Akku läuft.

Viele Grüße,
Thorben
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Beitragvon Bernd Peter » 05.03.2018, 19:40

Hallo,

das gestrige Durcheinander bei der Verwendung eines Win PCs mit Server 2012 und Dantehardware haben eine Denkpause gebraucht.

Dieses manuelle Abspecken des BS scheint sich mit Dante nicht sonderlich gut zu vertragen.

Deshalb habe ich eine portable Version von Server 2012 mit 3,9GB ohne irgendwelche Eingriffe (außer der automatischen Anmeldung) angelegt.

Dann DVS, Dante Controller sowie JRiver 23 installiert.

Der PC ist dabei direkt über eine spannungsoptimierte PCI Netzwerkkarte mit dem Dantchen über RJ 45 verbunden.

Auf der Netzwerkkarte habe ich alle Stromsparfunktionen abgeschaltet.

Alle Latenzwerte sind auf minimal eingestellt.

Klingt echt gut und läuft bisher so stabil, wie ich es von MacOS kenne.

Interessant ist vielleicht der Netzwerkfluss, völlig konstant:

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Gruß

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Beitragvon Thor_7 » 05.03.2018, 20:26

Hallo Bernd Peter,
konntest du beide Systeme Win 12 und OSX schon im Vergleich hören?

Viele Grüße
Thorben
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Beitragvon Bernd Peter » 05.03.2018, 20:56

Hallo Thorben,

ich würde meinen, die Windows Server 2012 Lösung ist etwas heller, ohne daß damit etwas Negatives verbunden ist.

Die LWL Karte läuft übrigens nun auch:

Bild

Setzt jedoch gelegentlich noch aus. Vielleicht muss da ein Switch dazwischen, habe gestern was dazu gelesen.

Gruß

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Beitragvon Thor_7 » 06.03.2018, 10:05

Guten Morgen Bernd-Peter,

danke für deinen Höreindruck - es klingt, als wäre es Geschmackssache. :)
Vielleicht installiere ich Dante VS mal auf meiner Windows-Bootcamp Partition und vergleiche.

Viele Grüße,
Thorben
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Beitragvon Bernd Peter » 06.03.2018, 10:32

Hallo Thorben,

es läßt sich ja der Klangeindruck nicht allein am BS festmachen.

Schon hier: welches BS, in welcher Konfiguration?

Was nehme ich für einen PC, wie wird dieser versorgt, was habe ich für einen Netzwerkausgang, wie ist der konzipiert?

Welcher Softwareplayer mit welchen Einstellungen?

Welches Kabel, wie ist die eigentliche Dantehardware aufgebaut? Bsp.: bessere Clock, Akkuversorgung, reduzierte Spannung beim Micromedia Board?

Was man deshalb sagen kann: die spezielle Konfiguration gibt den Ausschlag, der Klang läßt sich zudem anpassen.

Alles aber schon auf einem hohen Einstiegsniveau mit Luft nach oben und deshalb eine schöne Spielwiese für Tüftler wie uns.

Gruß

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Beitragvon Bernd Peter » 07.03.2018, 12:57

Hallo,

bei den Optimierungen von Dante Audio würde ich nach meinen bisherigen Erfahrungen in der Kette rückwärts vorgehen und prüfen:

1. Die Dantehardware im HInblick auf Spannungsversorgung und Clock
2. Die Netzwerkkarte im PC im Hinblick auf Spannungsversorgung und Clock, ferne RJ45 oder LWL Anbindung
3. BS und Playersoftware

Grund für mich: Technisch positive Veränderungen in der eigentlichen Dantestrecke (Punkt 1 und 2) hört man recht gut heraus. Die Unterschiede bei den üblicherweise verwendeten Playern - welche zwischenzeitlich alle ein hohes Niveau haben - sehe ich mehr im subjektiven Bereich angesiedelt.

Aber ich lasse mich natürlich auch dort noch gerne überraschen.

Gruß

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Beitragvon Salvador » 07.03.2018, 13:01

Hallo Bernd,

bei Punkt 2. wäre noch ganz wichtig, die Treiberoptimierung der Netzwerkkarte.
Ich schicke Dir da gleich mal etwas dazu, vielleicht hilft es Dir (noch) weiter.

Auch noch wichtig, wenn RJ45, welches LAN-Kabel wird verwendet?
Ist es ohne Schirm/erlaubt es eine galvanische Trennung?
Ist eine solche mit einem LAN-KAbel überhaupt möglich? Weil die Signalleitungen verbinden ja trotzdem die Komponenten, oder?

Beste Grüße,
Andi
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