Bernd Peter (Dynaudio Focus 60 XD)

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cornoalto
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Beitrag von cornoalto »

Hallo Bernd,
Bernd Peter hat geschrieben:
06.09.2020, 12:53
Hallo Harald und Martin,

weitergehende raumakustische Maßnahmen sind in Absprache mit einer zu 50% beteiligten Person zu treffen, die allerdings eher den Wohneffekt im Auge hat.
-eben!
Meine Strategie zur Entschärfung des Problems: Akustikelemente und evt. sogar die Lautsprecher nur temporär zum Hören in Position bringen
und danach wieder optisch unauffällig verstauen- das kannst du locker in der Zeit machen, in der das Betriebssystem vom SLC-Speicher geladen wird.

Viele Grüße

Martin
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Jupiter
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Beitrag von Jupiter »

Hallo Bernd-Peter,
Wohnbelange werden meist vollkommen überbewertet .
Die sind nicht so wichtig.
Es muss wohl klingen.

Das Problem ergibt sich meist durch unterschiedliche Bewertung.
Hier kann eine Schulung bzgl. „Wie beeinflusse ich meine Umwelt“ dienlich sein.
Darin übe ich mich seit Jahren allerdings auch mit zweifelhaften Erfolg.

Beste Grüße
Harald
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cornoalto
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Beitrag von cornoalto »

Hallo Bernd,
Jupiter hat geschrieben:
06.09.2020, 14:41
Hier kann eine Schulung bzgl. „Wie beeinflusse ich meine Umwelt“ dienlich sein.
Du solltest also versuchen, deine Frau (ganz liebe Grüße von mir übrigens) so zu manipulieren, daß sie am Ende glaubt, es wäre ihre eigene Idee gewesen, das Zimmer akustisch optimieren und und du hättest jetzt endlich eingewilligt. Ich weiß- das mindestens so schwer wie einen absolut jitterfreien Datenstrom am DAC hinzubekommen- andererseits ist mir selbst dieses schon des öfteren widerfahren. :?
Vieleicht sind die Frauen doch etwas schlauer als die anderen 50%.

Grüße

Martin
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Jupiter
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Beitrag von Jupiter »

Hallo Martin,
Womöglich sollten wir uns zusammentun.
Sie will neue Gardinen, ich brauche aber das Geld für Kabel.
Die Optimierung betrifft zumindest das gleiche Zimmer.

Hier ist guter Rat teuer.


@Bernd-Peter,
Vielleicht zeigst du deiner Frau den Ablauf in deinem Faden, einfach dass sie weiß, sie ist nicht alleine mit dem Wunsch nach Wohnraumoptimierung :D

Vielleicht wird sie kompromisslos akzeptieren dass Wohlklang Priorität hat.
Allein der Glaube fehlt :cheers: .

Liebe Grüße
Harald
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Bernd Peter
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Beitrag von Bernd Peter »

Hallo ihr beiden,
Du solltest also versuchen, deine Frau (ganz liebe Grüße von mir übrigens) so zu manipulieren, daß sie am Ende glaubt, es wäre ihre eigene Idee gewesen,

Wohnbelange werden meist vollkommen überbewertet .
Hier kann eine Schulung bzgl. „Wie beeinflusse ich meine Umwelt“ dienlich sein.
warum solltet ihr nicht gemeinsam über diese - für mich bisher noch geheimen - Techniken beim nächsten Forentreffen referieren? :cheers:


Weiterhin beim Büchereinsortieren

Bernd Peter
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Bernd Peter
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Beitrag von Bernd Peter »

Hallo,

so langsam füllt sich der Raum und der Flächendiffusor zeigt Wirkung:

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Gruß

Bernd Peter
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saabcoupe
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Beitrag von saabcoupe »

Guten Morgen Bernd Peter,

das sieht sehr gut aus.

Ich weiß nicht ob du es schon probiert hast aber drehe die Lautsprecher mal gerade.
Bei mir habe ich so eine viel bessere Räumlichkeit, einen besseren Grundton und einen breiten Sweetspot.

Die Lautsprecher stehen 240cm auseinander und 280 cm von mir entfernt. Wenn ich mich einen Meter seitlich bewege verändert sich der tonale Klang nicht, Räumlich bin ich einem dann dichter was man auch hört.

Vg Harald
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Bernd Peter
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Beitrag von Bernd Peter »

Hallo Harald,

den "Dreh" habe ich gemacht, die Bühne verändert sich etwas, was ich unter subjektive Vorlieben einordnen möchte.

Was mir nicht gefällt: die Lautsprecher schauen mich nicht mehr an!

Eine leichtes Eindrehen brauche ich daher auf jeden Fall, insbesondere optisch.

Deine Entfernungen der Dynaudios zueinander und zum Hörer sind bei mir ähnlich ausgelegt.

Die von dir angesprochene seitliche Abstrahlung ist Dynaudiolike vorhanden, ein enger Sweetspot nicht gegeben.

Ein mit der Umstellung bisher sehr zufriedener

Bernd Peter
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Hans-Martin
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Beitrag von Hans-Martin »

Halle Bernd Peter,
ich würde die LS ebenfalls leicht eindrehen, um den Fokus auf den Solisten zu verbessern, Seitenwandreflexionen hat man bei einem Raum mit ca 3,60m Breite ohnehin genug. Und der Korbsessel vermittelt den Eindruck eines Solitärhörplatzes, auf den man alles ausrichten kann.
Ich frage mich allerdings, warum der Teppich nach rechts aus derr Symmetrieachse versetzt ist.
Ich vermute, dass es einen positiven Klangunterschied gibt, wenn der Teppich bereits unter der Schallwand beginnt, unmittelbar vor dem zur Stereomittelachse nächsten Fuß der der jeweiligen LS, bis unter die Box ragend. Damit habe ich in der Vergangenheit nur positive Erfahrungen gemacht.
Grüße
Hans-Martin
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atmos
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Wohlbefinden des Partners

Beitrag von atmos »

Hi, von Anfang an war meine Frau mit meinem Hifi-Spleen einverstanden, aber die perfekte Stereobasisbreite war nicht gegeben, wenn auch nah dran, aber nicht perfekt symmetrisch.
Bei der letzten Renovierung habe ich im leeren Wohnraum dann die LS optimal platziert, auf Teppich bestanden, und meiner Frau habe ich beim Kauf des Mobilars nicht reingeredet.
Sie war begeistert.
Und so habe ich nun auch für die Trifon 3 das perfekte Stereodreieck.

Gruß
Günther
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Bernd Peter
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Beitrag von Bernd Peter »

Hallo Hans-Martin,

es gibt eine Doku mit ASM, wo sie mit jungen Solisten auf einer kleineren Bühne vor Geschätsleuten auftreten soll.

Sie besteht darauf, daß der verklebte Teppich auf der Bühne entfernt wird, da er den Klang der Streichinstrumente in den Höhen verschluckt.

Ansonst würde sie abreisen.

Das hat mich zum Nachdenken gebracht.

Nette Grüße

Bernd Peter
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h0e
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Beitrag von h0e »

Hallo Bernd-Peter,

das ist schick geworden! Wenn Du jetzt noch das olle Computer-Geraffel links von Hörplatz entsorgst,
ist richtig klasse. :mrgreen:

Viel Freude und Grüße an die Herzensdame

Jürgen
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Bernd Peter
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Beitrag von Bernd Peter »

Hallo Jürgen,

ich sehe nichts, was meinst Du?

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Augen immer gerade aus, wo die Musik spielt.

Sonnige Herbstgrüße

Bernd Peter
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Bernd Peter
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Beitrag von Bernd Peter »

Hallo,

jetzt sitze ich schon einige Tage vor meiner Hifianlage und freue mich über das veränderte Klangbild auf Grund des stetig erweiterten Diffusors im Rückraum der Lautsprecher.

Angefangen hatte es mit einem entliehenen Setzkasten für Miniparfümfläschchen, dann waren es 5 Billy CD Regale, am Schluß 5 Billy Regale mit einer Gesamtfläche von etwa 8m², die die komplette Rückwand ausfüllen.

Dieser "Flächendiffusor" hat eine Wirkung, die sich diesem Problem stellt:
Entgegen gängiger Denkweise steht nicht der Lautsprecher am Ende Ihrer HiFi-Kette, sondern Ihr Raum. Man muss sich vergegenwärtigen: Der vom Lautsprecher emittierte Schall erreicht Sie nur zum geringen Teil direkt und ohne Umwege. Die meiste Schallenergie erreicht Ihr Gehör indirekt über Reflexionen des Raumes. Unvermeidbar geht damit eine Veränderung des Klangbildes der Aufnahme einher.
Was bedeutet das konkret?

Unser Hauptthema bei der digitalen Wiedergabe ist der Jitter (das zeitliche Taktzittern bei der Übertragung von Digitalsignalen, in der spektralen Darstellung als Phasenrauschen bezeichnet), dessen Folgen wir alle gut kennen.

Seine Auswirkungen auf das Klangbild sind geläufig:
Zum Orten von Schallereignissen im Klangbild nutzt das Gehör vor allem die Einschwingphase (Attack). Mangelhafte Hochtonwiedergabe lässt die hierbei vorhandenen Impulse jedoch verschleifen. Da Jitter direkte Auswirkungen auf die Hochtonwiedergabe hat, leidet bei zunehmendem Jitter auch die Ortbarkeit von Klangquellen.
Die Musik wirkt dadurch unnatürlich, oft sagt man: das klingt digital, da ist noch zu viele Jitter im Spiel.

Stimmt aber nicht ganz.

Dummerweise kommt es zu ähnlichen Effekten, wenn akustische Reflexionen des Raumes im Spiel sind.

Das nach langen Jahren der Ausübung unseres Hobbys mit dem Einbau des Flächendiffusors klar zu erkennen, hat mich doch sehr überrascht.

Meiner Einschätzung nach ist es ein 50/50 Problem, das man zu lösen hat.

Die Hälfte der Arbeit hat mit Elektronik zu tun, die andere mit Raumakustik und hier speziell mit der Reduzierung von Schallreflexionen.

Damit "entjittert" sich das Klangbild auf eine Art und Weise, wie es allein mit Hochpräzisionsclocks und bester Spannungsversorgung nicht gelingen will.

Gruß

Bernd Peter
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alcedo
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Beitrag von alcedo »

Hallo Bernd Peter

genau die geiche Erfahrung habe ich auch gemacht.

Mein Raum wurde schon vor ca. 20 Jahren akustisch optimiert - und ich dachte, da geht nichts mehr.
Dann fing ich vor ca. 1 Jahr an nach Gehör UND Messen mit Acourate (und vielen Tipps hier aus dem Forum) systematisch Hörposition UND Boxenposition zu verändern. Und da ging noch eine Menge!

Jetzt stehen sie ähnlich wie bei dir vor einem Dutzend Billy-CD-Regalen als Diffusor und unter einem Deckensegel aus Basotect.
Es klingt wunderbar.
Meine Einschätzungen daraus sind ähnlich: Boxen mit Raum machen den Hauptteil des Klangbilds aus

Viele Grüße
Jörg
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