Bernd Peter (Dynaudio Focus 60 XD)

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Beitragvon h0e » 19.01.2019, 22:13

Hallo Bernd Peter,

Du bedienst jetzt den Sneaky über ein Kinsky, das auf dem Windows Server (Deinem NAS) läuft?

Grüsse Jürgen
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h0e
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Beitragvon Bernd Peter » 20.01.2019, 08:48

Hallo Jürgen,

so ist es.

Das Zusammenlegen von Softwarerenderer und Server (Kinsky) wird ja zwischenzeitlich auch bei JPlay favorisiert.

In meinem zweiten Netzwerksetup mit dem microRendu kann ich zwischen Kinsky und JRiver wählen.

Nette Grüße

Bernd Peter
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Beitragvon Bernd Peter » 24.02.2019, 19:19

Hallo,

ich wechsle ja gerne zwischen den Zuspielern, auch die USB Netzwerklösung macht immer noch Spaß:

Ein Quadcoremainboard mit Onboard CPU, Server 2016, SSD, Intel NIC 210 mit 3,3V LiFePo4 Akku über DHCP Server direkt an den microRendu (mit Linearnetzteil), USB Regen und AFI USB (Akkubetrieb) an das AFI (12V Linearnetzteil):

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Dazu Kinsky oder JRiver:

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und damit das klanglich entspannt und offen daherkommt zum guten Schluß vom Weihnachtsmann:

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Gruß

Bernd Peter

PS: Säckchen mit dem geheimnisvollen Inhalt haben wir natürlich beim Forentreffen dabei
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Bernd Peter
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Beitragvon Bernd Peter » 28.02.2019, 09:22

Hallo,

Tests mit Stromkabeln bei der Dynaudio Focus XD 60 habe ich schon vor längerer Zeit gemacht und abgeschlossen.

Fazit: Die Focus XD reagiert auf unterschiedliche Kabel. Allerdings ist die Focus XD Serie kein normaler Aktivlautsprecher mehr, sondern beinhaltet auch die D/A Wandlung und die Vorstufe. Dadurch hat man es mit einer Abstimmung für einen großen Teil des setups zu tun.

Und ich darf sagen, mMn haben das die Dynaudio Entwickler sehr gut mit den zur Verfügung gestellten Stromkabeln hinbekommen.

Die klangliche Balance konnte ich - auch mit hochwertigen Stromkabeln - selbst so nicht herstellen.

Die Baustelle liegt woanders, nämlich in der Raumkorrektur. Hier bietet die Focus XD zwar eigene Hilfsmittel an, perfekt wird es aber erst mit sorgsam ermittelten Filtern.

Die Überlagerung des MItten- und Hochtonbereiches durch raumbedingte Zeitverzögerungen im Bass erkennt man erst in ihrer tatsächlichen Auswirkung (Überdeckung), wenn sie stark reduziert sind.

Man gewöhnt sich nämlich daran und versucht, mit Anhebung des Mitten- und Hochtonbereiches dagegenzuhalten. Zum Beispiel mit "besseren" Stromkabeln.

Gruß

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Beitragvon Bernd Peter » 09.03.2019, 11:29

Hallo,

nach der Vorbereitung einer direkten Verbindung zwischen Serverstation und Abspieler durch Aktivierung eines DHCP-Servers bei der Serverstation und dadurch der Verzicht auf einen Router nun zum 2.Teil der Netzwerkoptimierung, dem Einsatz besserer Hardware.

Warum eigentlich?

Beim üblichen Netzwerk ist festzustellen, daß trotz Eingangsdoppelbufferung (wie bei den Linngeräten) der Einsatz eines guten Switches eine klanglich hörbare Veränderung bewirkt.

Hat mMn mit der Befüllung der Buffer zu tun, wie es schon beim USB Streaming erklärt worden ist. Je gleichmäßiger der Datenstrom reinkommt, umso weniger Rechenarbeit beim Receiverbaustein. Präzise getakteter Datenverkehr hat noch nie geschadet.

Muss die Danteleute auf Grund der Permanentsynchronisation nicht interessieren. Oder doch?

Audio over IP und DVS (Dante Virtuelle Soundkarte) geben den Hinweis.

Im Gegensatz zum normalen Netzwerk werden hier keine Datenpakete verschickt, sondern Audiopakete, die getaktete Musik enthalten. Getaktet mit der Virtuellen Soundkarte auf dem PC.

Dante is a combination of software, hardware, and network protocols that deliver uncompressed digital audio over a standard Ethernet network using Layer 3 IP packets.


Im Dantedevice wird daraus dann PCM und anschließend die Musik über I2S oder S/PDIF weitergeleitet.

So verstehe ich Dante. Sollte ich da falsch liegen, meine Bitte um sachliche Korrektur.

Gruß

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Beitragvon SolidCore » 09.03.2019, 21:55

Hallo Bernd-Peter

Leider hast du bei deinen Stromkabelversuchen nicht erwähnt, welche du genau versucht hast.
Deine beschriebenen Eigenschaften passen für mich aber nicht dazu, was "gute" ausmachen.
Sie stellen das Klangbild eher auf ein solides Fundament, mit präzisem Druck über den kompletten Frequenzbereich. Selbst Anschläge von kleineren Instrumenten wirken nicht mehr "lasch", sondern lebendig.
Man erreicht mehr "Energie", gleichzeitig aber auch Entspanntheit, das Langzeithören wird erleichtert.
Rein Tonal kann man damit zwar ebenfalls biegen, unausgewogen klingen aber eher "unpassende" Kabel.
Letzte Reste von Zischeln sollten verschwinden, und der Raum in Breite und Tiefe besser ausgeleuchtet sein.
Ohne hifi-taugliche Netzleiste, ganz gleich ob Vibex, Nordost usw, aber eben keine Brennenstuhl und vergleichbare, minimiert sich das Ergebnis deutlich.
Dies ist mit Filtern schwer, manches gar nicht nachstellbar. Siehe auch jüngste Berichte von Fortepiano.

Gruss
Stephan
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Beitragvon Bernd Peter » 10.03.2019, 10:22

Hallo Stephan,

Korrekturfilter und Kabelversuche können sich sehr gut ergänzen.

Das ist Feintuning für geübte Ohren.

Problematisch ist die Situation für mich, wenn gröbere Raumakustikprobleme vorliegen, die in einem Geradebiegen des Klanges mit dann untauglichen Mitteln enden.

Nebenbei: Man soll sich auch nicht täuschen lassen, es gibt sehr dynamische und hochauflösende Klangbilder, deren allgemeine Tauglichkeit sich erst bei klassischer Musik herausschält.

Dort wirkt es nach einiger Zeit übertrieben lebhaft und aufgesetzt, man kommt nicht in die Musik an sich rein.

Für Pop/Rock aber sehr gut geeignet, wo es auch einen Tick zuviel sein kann.

Ein Grund, warum ich mehrere Zuspielketten verwende.

Gruß

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Beitragvon SolidCore » 10.03.2019, 11:38

Hallo Bernd-Peter

Danke für deine Ausführungen. Du hast einen wichtigen Punkt angesprochen.
Man muss unterscheiden zwischen deinen angesprochenen, aufgesetzten "Maskierungen",
die erstmal Frische und Räumlichkeit vorgaukeln, und echter Sauberkeit.
Dies fällt mir heute noch schwer. Das einfachste ist tatsächlich klassische Musik,
oder Langzeithören. Wobei Langzeithören mit altbekannten Liedern die sicherste Methode darstellt.
Umso mehr man intensiv in Aufnahmen reinhören will, ohne die Lust zu verlieren, umso richtiger empfinde ich es. Man braucht nur mal, um auch ein Beispiel dafür zu geben, ein Supra LoRad Stromkabel gegen ein Eupen Ferrit 2,5mm² vergleichen. Und auf die Eigenschaft "Kreischen" zu achten. Darauf kann man aufbauen, und das ganze noch steigern.

Gruss
Stephan
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Beitragvon Bernd Peter » 14.03.2019, 19:39

Hallo,

mit meinen vielen digitalen Zuspielern und dem digitalen Lautsprechersystem Dynaudio Focus XD lag es nahe:

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Dieser - recht günstig - gebraucht gekaufte Reclocker mit Neutrikadaptern von AES auf BNC soll ja ein recht analog klingendes, räumlich tiefes Klangbild erzeugen.

Stimmt. :cheers:

Gruß

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Beitragvon Hans-Martin » 14.03.2019, 20:24

Glückwunsch, Bernd Peter,
jetzt hast du ja ordentlich Holz vor der Hütte.
Ist unter dem Blechdach noch mehr Holz, oder beschränkt sich das auf die Frontplatte?
Berühren Holz und Blech sich oder ist dort ein Luftspalt?
Grüße
Hans-Martin
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Beitragvon Bernd Peter » 14.03.2019, 21:11

Hallo Hans-Martin,

die Abachiholzplatte ist - wie üblich - vorne aufgesetzt.

Kein besonderer Spalt.

Wenn der CC1 seine Temperatur hat, spielt er famous.

Besonders gut empfinde ich die Kombo G-Sneaky/CC1.

Das bockt und rockt, wunderbare Auflösung und Durchhörbarkeit, dabei runder und schimmernder Klang.

Gruß

Bernd Peter
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Beitragvon cornoalto » 15.03.2019, 01:05

Hallo Bernd Peter,
kannst Du den CC1 auch in Verbindung mit DANTE nutzen?
Würde mich interessieren, ob sich da noch eine Steigerung ergibt.
Wenn Du, um das auszuprobieren, einen Lynx HILO brauchst, so lass Dich nicht aufhalten, einen Abstecher ins Coburgische Land zu machen! :cheers:

Viele Grüße

Martin
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Beitragvon Bernd Peter » 15.03.2019, 08:52

Hallo Martin,

Dante funktioniert leider nicht, aber mit S/PDIF wird es schon klappen. :wink:

Es dürfte aber klar sein, daß der Reclocker entsprechend dem setup unterschiedliche Ergebnisse liefert.

Beim G-Sneaky gebe ich ihm bei mir jedenfalls 5 Sterne.

Wobei das Wort Reclocker durch das Wort Sprungantwortanalyser ersetzt werden könnte.

Denn die räumliche Tiefe bekommt man anscheinend durch mehr Energie und Druck im Klangbild geliefert. Das bemerkte ich, als ich mich links hinter die Lautsprecher an meinen Computertisch setzte, während die Musik spielte.

Und das heißt konkret: wenn das Ein- und Ausschwingen der Chassis nicht sauber von statten geht (siehe Sprunganwort), wird dieser Fehler vom CC1 schön verstärkt weitergegeben.

Und glaube mir, das willst du nicht hören.

Liegt aber nicht am CC1, sondern dann an der fehlenden Raumkorrektur.

Nette Grüße

Bernd Peter
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Beitragvon Bernd Peter » 16.03.2019, 11:20

Hallo,

(Märchen)hörstunden mit Grimm machen Spaß:

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Zwischenzeitlich habe ich den Reclocker an allen Zuspielern in Ruhe getestet.

1. Es gibt keine einheitliche Nivellierung des Klangbildes durch den Reclocker, aber:
Je besser das Signal, umso interessanter wird das reclockte Klangbild, bei mir besonders beim G-Sneaky.

Deshalb: gerade sehr gute setups sind einen Versuch wert.

2. Der AES Eingang ist ohne Übertrager, der gleiche Zuspieler mit Akku bzw. Linearnetzteil klingt unterschiedlich

3. Auch bei meinen beiden microMedia Dantegeräten hat mir das Reclocken gut gefallen.

4. Insgesamt betrachtet halte ich den CC1 für ein sehr gelungenes Gerät, der nicht den bei anderen Reclockern bekannten digitalen Klangcharakter zeigt.

Gruß

Bernd Peter
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Beitragvon Hans-Martin » 16.03.2019, 12:38

Bernd Peter hat geschrieben:4. Insgesamt betrachtet halte ich den CC1 für ein sehr gelungenes Gerät, der nicht den bei anderen Reclockern bekannten digitalen Klangcharakter zeigt.

Hallo Bernd Peter,
das Deckblech eines anderen Geräts ist sicherlich ein schlechter Untergrund, da muss man schon Aufwand zur Entkopplung treiben. Wenn dann der im Bild gezeigte Holzuntergrund obendrein noch schwimmend verlegt ist...
Bei mir hilft ein Badmintonschläger auf Filzfüßen, dessen Netz massearm ist und dem Luftschall keine Angriffsfläche gibt, keine Energie speichert. Das bewährt sich gut bei Reclockern gegen Digitalitis.
Grüße
Hans-Martin
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