Dirk (Bowers & Wilkins 803 D3, Velodyne MicroVee MKII)

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higginsd
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Dirk (Bowers & Wilkins 803 D3, Velodyne MicroVee MKII)

Beitrag von higginsd »

Hallo Zusammen!

Ich bin neu hier im Forum und dies ist meine Vorstellung:

Mein Vorname ist Dirk, ich bin 57 Jahre alt, wohne bei Aachen.

Audiophiler Werdegang… Mit „Stereoanlagen“ habe ich mich schon seit meinem 15 Geburtstag befasst. Leider waren audiophile Geräte weder zu der Zeit, noch in vielen Jahren danach für mich erschwinglich. Vor einigen Jahren hatte ich mal eine halbwegs „audiophile“ Anlage bestehend aus einem alten Thorens, einem Spark SP-1 Röhrenverstärker (2 Mono Amps) und alten B&W 600ern. Dann kamen Hausbau, schlechte Auftragslage und die Geräte mussten irgendwann verkauft werden.

Aber das Verlangen nach einer richtig guten Anlagenkombination war immer da. Vor 2 Jahren um die Weihnachtszeit hat es mich dann wieder gepackt. Angefangen mit einem ProJect Plattendreher, einem China-Röhren-Amp und wieder B&W 600ern. Danach habe ich mit Austausch, Umrüstung, Upgrade, suchen, probieren, ändern usw. viel Geld verbrannt auf dem Weg zu meiner jetzigen Kette. Aber auch eine Menge Erfahrung gesammelt.

Meine aktuelle Kette:
Der rein digitale Zweig geht aus von einem Roon-Rock Server mit etlichen GB an Files auf seiner lokalen SSD und Tidal- sowie Qobuz-Einbindung. Von Roon aus streame ich die Daten über RAAT/LAN an 2 unterschiedliche Endpunkte. Ein Endpunkt und der klassische Weg ist ein Trinnov Amethyst, den ich als Schaltzentrale/Vorverstärker nutze und der mir freundlicherweise auch noch seine exorbitant gute Raumkorrektur mitliefert.

Der zweite Weg nimmt ebenfalls mit RAAT/LAN einen Umweg über einen dezidierten MacMini M1, auf dem ein HQPlayer seine Arbeit verrichtet, wenn mir nach speziellen Filtern usw. ist. Der HQPlayer reicht dann über sein NAA-Protokoll per LAN weiter an eine Allo USBridge mit zusätzlichem Allo DigiOne SPDIF HAT. Die USBRidge - mit Roopiee - kann also USB I2C oder Koax-SPDIF an z.B. einen DAC ausgeben.

Bei mir kommt das Signal aber wieder zurück in den Trinnov, da ich diesen ja als Schaltzentrale sehe und seine Raumkorrektur immer nutzen möchte.

Dann habe ich einen analogen Zweig bestehend aus einem Acoustic Solid 111-metal Dreher mit 2 Tonarmbasen und einer Motordose Schubert "Smart Synchronic“. Die eine Tonarmbase ist bestückt mit einem Tonarm ProJect 8.6CC auf dem ein MM Ortofon 2M Black (und Bronze-Wechselnadel) arbeitet. Die andere Base ist bestückt mit einem Tonarm Audiomods Series Six und einem MC Benz Micro Glider SL.

Von den Tonabnehmern geht es weiter in einen Keces SPhono MM/MC Vorverstärker mit seinem externen Netzteil. Und jetzt oute ich mich: ja, ich wandle das analoge Signal und schicke es in den Trinnov. Raumkorrektur bringt für mein Hörempfinden viel mehr als eine rein analoge Kette. Die AD-Wandlung übernimmt ein RME ADI-2 FS, der mit 192kHz sampled und per Koax-SPDIF in den Trinnov geht.

So, jetzt sind also alle Signale im Trinnov angekommen und er kann seine richtig gute Magie mit den Daten machen und sie dann für meinen Raum optimiert ausgeben. Da ich - mit für mich guten Gründen - eine 2.1 Lautsprecherkombi nutze, geht das Subwoofersignal vom Trinnov ohne Wandlung direkt analog auf den Winzling Velodyne MicroVee MKII.

Zusätzlich schickt der Trinnov sein Ausgangssignal über AES/EBU zunächst einmal weiter an einen Mutec MC3+ USB zum sauberen Re-Clocken.

Vom Mutec geht es dann - leider nur per Koax/SPDIF, denn der Mutec USB-Ausgang kann kein I2C - auf meinen DAC, ein CanEver ZeroUno. Das ist ein DAC mit einer Röhrenvorstufe und einem genialen Stromversorgungskonzept . Mario Canever ist ein Künstler in dem Bereich. Im Röhrenpart arbeiten 2 NOS Mullard ECC32/CV181 oder alternativ 2 NOS Ken-Rad VT231 military spec.

Der ZeroUno reicht das Ergebnis seines DA-Wandelns dann an meine Endstufe, ein CanEver Olimpico. Auch hier wieder Mario Canevers genialer Denkansatz. Kurz angerissen: das Teil liefert über 2 selektierte MOSFETs bei Bedarf soviel Strom an seinen Bananenbuchsen, daß er selbst Impedanz-Monster-Boxen jederzeit vollständig und hart im Griff hat. Bei Interesse: hier wird das Konzept ausführlich erklärt https://6moons.com/audioreview_articles/canever2/

Bei als Boxen neben dem Velodyne-Sub ein Paar B&W 803 D3 zum Einsatz. Der Velodyne ist ein Muss für mich, da die 803 erst ab höheren Pegeln so richtig anschiebt im Bassbereich. Diese Pegel kann ich aber abends in meiner Hörzeit nicht fahren, ausser ich möchte eine schnelle und teure Scheidung… Unter meinen Musikvorlieben weiter unten sieht man auch, daß ein prägnanter Bass für mich wichtig ist.

Falls mir doch mal nach Kopfhörern ist, dann geht das mit einem Brocksieper Earmax SE Kopfhörerverstärker und einem HiFiMan Ananda Magnetostaten.

Hörraumsituation: ich höre in meinem Arbeitszimmer, ca. 4x4 Meter und 2,30 hoch. Dadurch kann ich mich hier frei entfalten, was passive Raumkorrekturen anbelangt. Die potentiellen Schwachstellen für 1. und 2. Reflexionen habe ich - dezent - mit Basotect gedämpft, auch die Decke. Das Laminat vor den Boxen bedämpft ein Teppich.

Hinter den B&W 803 hängt jeweils ein Holz-Diffusor farblich passend zum Muster des Teppichs.

Musikvorlieben: Pop, Rock, Elektro bis hin zu dezentem Techno. Jazz ist überhaupt nicht mein Ding, Klassik ganz selten mal und dann populäres Material wie Beethovens 9. oder die 4 Jahreszeiten.

Lieblingskünstler: Yello (mit großem Vorsprung), Pink Floyd, Dire Straits, Alan Parsons, Jean-Michel Jarre, Kraftwerk, Armin van Buuren, Daft Punk und… David Garrett. ;-)

Beweggrund für die Anmeldung: hoffentlich angenehme Diskussionen über interessante Themen, gerne auch über meine teilweise speziellen Audio-Komponenten.
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Hans-Martin
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Beitrag von Hans-Martin »

higginsd hat geschrieben:
23.10.2021, 00:02
Ein Endpunkt und der klassische Weg ist ein Trinnov Amethyst, den ich als Schaltzentrale/Vorverstärker nutze und der mir freundlicherweise auch noch seine exorbitant gute Raumkorrektur mitliefert.
Hallo Dirk, willkommen bei den Aktiven!
Der zweite Weg nimmt ebenfalls mit RAAT/LAN einen Umweg über einen dezidierten MacMini M1, auf dem ein HQPlayer seine Arbeit verrichtet, wenn mir nach speziellen Filtern usw. ist. Der HQPlayer reicht dann über sein NAA-Protokoll per LAN weiter an eine Allo USBridge mit zusätzlichem Allo DigiOne SPDIF HAT. Die USBRidge - mit Roopiee - kann also USB I2C oder Koax-SPDIF an z.B. einen DAC ausgeben.
Ich habe ein Allo Digi One, ganz nett, aber untenrum (<250Hz) finde ich nicht die gewünschte Substanz, HAT kenne ich nicht, habe diesen Weg nicht weiter verfolgt.
Bei mir kommt das Signal aber wieder zurück in den Trinnov, da ich diesen ja als Schaltzentrale sehe und seine Raumkorrektur immer nutzen möchte.
Das halte ich auch für eine gute Zentrale, zumal ich auch Raumkorrektur favorisiere, und Trinnov spielt in der vorderen Liga. Hast du eine eigene Zielkurve oder benutzt du die Standardvorschläge?
Und jetzt oute ich mich: ja, ich wandle das analoge Signal und schicke es in den Trinnov. Raumkorrektur bringt für mein Hörempfinden viel mehr als eine rein analoge Kette.
Das hat sich bei mir ebenso bestätigt.
So, jetzt sind also alle Signale im Trinnov angekommen und er kann seine richtig gute Magie mit den Daten machen und sie dann für meinen Raum optimiert ausgeben. Da ich - mit für mich guten Gründen - eine 2.1 Lautsprecherkombi nutze, geht das Subwoofersignal vom Trinnov ohne Wandlung direkt analog auf den Winzling Velodyne MicroVee MKII.
Mein Favorit ist ein 2.2 Setup. Mit dem 2. Woofer bekommt man den Raum und die räumliche Abbildung besser in den Griff.
Zusätzlich schickt der Trinnov sein Ausgangssignal über AES/EBU zunächst einmal weiter an einen Mutec MC3+ USB zum sauberen Re-Clocken.
Sauber, ich habe die frühere nicht-USB Ausgabe, die ich auf einer Art Nylonfaden-Trampolin vor Körperschall schütze und zusätzlich netzfiltere.
Ich vermute, dass Trinnov mit Schutzerde auch seine Signalmasse auf Erde legt, wie auch Mutec, aber mit AES/EBU ist das zwangsläufig entkoppelt(positiv).
Vom Mutec geht es dann - leider nur per Koax/SPDIF, denn der Mutec USB-Ausgang kann kein I2C - auf meinen DAC, ein CanEver ZeroUno.
CanEver ZeroUno ist vermutlich auch schutzgeerdet, wie bei Röhrengeräten üblich.
Falls mir doch mal nach Kopfhörern ist, dann geht das mit einem Brocksieper Earmax SE Kopfhörerverstärker und einem HiFiMan Ananda Magnetostaten.
Ein 25 Ohm KH ist für einen RöhrenOTLausgang schon grenzwertig, da geht der Klirr schnell in Regionen um 0,5%
Hörraumsituation: ich höre in meinem Arbeitszimmer, ca. 4x4 Meter und 2,30 hoch. Dadurch kann ich mich hier frei entfalten, was passive Raumkorrekturen anbelangt. Die potentiellen Schwachstellen für 1. und 2. Reflexionen habe ich - dezent - mit Basotect gedämpft, auch die Decke. Das Laminat vor den Boxen bedämpft ein Teppich.
Ich finde gerade das quadratische Format besonders interessant, wo doch die Literatur solche Räume schlecht beleumundet. Bei 2 Lautsprechern werden die Quermoden weniger angeregt. Aber du hast nur den einen Subwoofer. Oder steht der in einem anderen Hörraum, der nicht dein Arbeitszimmer ist?
Grüße
Hans-Martin
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Horse Tea
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Beitrag von Horse Tea »

Hallo Dirk,

auch von mir ein herzliches Willkommen im Forum. Dies zu schreiben ist mir ein besonderes Anliegen, verwenden wir doch beide den Trinnov Amethyst als Steuerzentrale und zur Raumkorrektur. Dass die Raumkorrektur sehr anwenderfreundlich ist, über den Standard Frequenzgangkorrektur hinausgeht und sich insbesondere auf die Zeit-, Phasen- und Impulskorrektur bezieht, ist Dir sicher nicht neu.

Im aH-Forum ist Acourate eine weit verbreitete Software für die Raumkorrektur und sein Schöpfer, Uli Brüggemann ein sehr hilfsbereiter Forumskollege. Mein Post ist daher auch nicht vollkommen selbstlos, denn ich fände es schön, wenn wir einmal unsere Mess- und Korrekturergebnisse in Form der pdf-Dateien austauschen (gerne per PN bzw. Email) und darüber diskutieren könnten. Die vielen Möglichkeiten des Trinnov verstehe ich nämlich nicht und ein Austausch darüber könnte für mich, möglicherweise aber auch uns beide nützlich sein. Die Gespräche/Informationen über Raumkorrektur mit Acourate Nutzern sind leider nicht immer 100%ig auf den Trinnov übertragbar, mal von den unterschiedlichen Räumen abgesehen.

Vielleicht ist für Dich interessant, dass ich dem Rat von Hans-Martin gefolgt bin und auf ein 2+2 System, also von einem, auf zwei Subs umgestiegen bin. Das war in meinem Hörraum, der gleichzeitig das Wohnzimmer und daher akustisch unbehandelt ist, ein Fortschritt. Einbrüche, die es bei einem Sub gibt, werden mit zwei Subs weitgehend egalisiert, während der Trinnov die Überhöhungen (Moden) ausbügelt. Dies wirkt sich in einem hörbar konturierteren, schlanken, aber bei klassischen Bassinstrumenten sehr nahe am Original befindlichen, Klang aus. Vielleicht überzeugen Dich bereits meine Korrekturdaten, es mal mit einem zweiten microSub zu probieren, denn es geht (mir :) ) bei 2.2 nicht darum, die tiefsten Frequenzen zu erhaschen. Wenn Du in diesen Sätzen Dein Wunsch nach einem "prägnanten Bass" wiederfindest, habe ich Dich vielleicht bereits zum experimentieren angeregt.

Du magst nun einwenden, dass dies bei Deinem anderen Musikgeschmack nicht das entscheidende ist. Ich denke zwar, dass das Genre, das man hört mitentscheidend ist, welche Abstimmung man mag, aber nach meinem Geschmack sind akustische Instrumente die beste Basis. Was damit gut klingt, klingt auch mit Jazz und Pop gut. Aber das wird nicht für jeden so sein.

Viele Grüße
Horst-Dieter
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higginsd
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Beitrag von higginsd »

Wow, 2 umfangreiche Antworten! Ich hatte ja nicht damit gerechnet, daß meine Vorstellung überhaupt jemand komplett liest.

@Hans-Martin: danke für die Begrüßung, obwohl ich ja kein richtiger "Aktiver" bin mit meinen 803. Aber der Velodyne ist das Feigenblatt. 😁

Das Allo DigiOne ist ein HAT, also ein simples Aufsatzboard für den Pi. Und ja, ich finde das DigiOne auch nicht optimal. Lieber wäre mir der Weg über die USBridge in den Trinnov. Aber Trinnov sagt auf Anfrage, daß sie für I2S USB keinen Bedarf sehen und deswegen wird das wohl nicht kommen.

Bliebe nur ein besseres SPDIF HAT für den Pi. Da müsste ich aber erst mal suchen.

Das Problem mit der Schutzerde habe ich ehrlich gesagt nicht verstanden, kannst Du es näher erklären?

Zum KH: erstaunlicherweise klingt der Ananda sehr gut am Brocksieper. Ich bin aber auch kein KH-Hörer und mir fehlt da ehrlich gesagt die Vergleichsbasis zu den richtig guten Kombinationen.

@Horst-Dieter: auch Dir danke für die ausführliche Antwort! Ich weiß natürlich, daß der Trinnov primär Phasen-, Laufzeit- und Impulskorrekturen und das auch noch über das gesamte Frequenzband macht. Genau da liegt ja seine Stärke.

Ich habe schon viel mit Raumkorrektur rumprobiert, hatte z.B. ein SHD Studio mit Dirac. Aber die machen letztlich nur simple Frequenzgangkorrektur mit etwas Impulskorrektur. Das kann ich mit der Freeware REW und einer Faltung in Roon genauso gut hinbekommen. Zumindest habe ich da keinen Unterschied zwischen Dirac und REW gehört und war vom Ergebnis so enttäuscht, daß der SHD zurück ging.

Trinnov ist unverschämt teuer - aber das Ergebnis haut mich immer wieder um! Ich vermute, es liegt an den Phasenkorrekturen über das gesamte Frequenzband, die ja nicht nur 180°-Korrekturen sind, sondern auch Teilphasendrehungen ausgleichen.

Ich verwende derzeit nur die vorgeschlagenen Korrekturen und davon immer Preset Nr. 4 "Precision". Ich mag die sehr analytische Stereo-, ja fast schon 3D-Auflösung, die mir ein plastisches Bühnenbild in den Raum zaubert. Sofern die Quelle gut ist, denn bei schlechtem Quellmaterial bringt auch der Trinnov nicht so wahnsinnig viel. Stichwort LPs der 70er und 80er Jahre.

Das mit dem 2. Sub ist mal einen Versuch wert, auch wenn der dann gleich wieder 1300€ kostet... Wie stellst Du die beiden Subs auf? Jeweils in der Nähe der Hauptlautsprecher?

Zum Trinnov und seinen Möglichkeiten: da bin ich selbst noch ganz am Anfang. Ich arbeite seit über 35 Jahren als Entwickler in der IT, aber das UI des Trinnov ist so schlecht und erklärungsbedürftig, daß selbst ich da ohne eine Schulung keine Chance sehe, tiefer einzusteigen. Ich bin aber auch kein Akustik-Experte und verstehe viele Dinge nicht auf Anhieb. Kann halt nur hören.

Man sollte unbedingt einen Bildschirm mit Maus direkt am Trinnov anschließen, denn über VNC habe ich am Mac ein Winz-Fenster, wo ich teilweise eine Lupe brauche...

Schulungen gibt es ja bei Trinnov auf Video, vielleicht gönne ich mir auch mal für 1-2 Tage eine Schulung vor Ort.

Wir können gerne Korrekturkurven austauschen. Gib mir ein paar Tage, denn ich wollte jetzt noch mal neu einmessen, weil ein paar kleine Veränderungen in meinem Raum bei den passiven Korrekturen dazu gekommen sind.

Und gleich einer der ersten Threads hier im Forum, den ich angelesen habe (Aktiver Phonclub) hat mich auf einen - leider teuren - PhonoPre aufmerksam gemacht, den AS Phonolab mit dem vielversprechenden Recompizer. Der trifft nämlich genau mein Problem mit vielen LPs aus den 70er und 80er Jahren: sie klingen wegen der Rillen- oder Dynamikkompression schlicht erbärmlich. Der Recompizer soll das Problem lösen können. Ok, wieder ein neues Experiment für knapp 4000€. Aber zum Glück kann man den Phonolab gegen Pfand für 10 Tage kostenlos testen. Dann werde ich sehen, was er kann... Ich sollte nur nicht zu viel in Foren lesen, sonst werde ich ein Fall für Peter Swegat.

Interessant ist für mich auch der Thread über 10-MHz Masterclocks. Auch so ein Geldvernichter. Aber mich interessiert, ob so eine externe Clock an meinem Mutec noch Potential herauskitzelt.

Grüße
Dirk

P.S.: wer Interesse an den zu Unrecht unterschätzten und weitgehend unbekannten Komponenten von Mario Canever hat und mehr über seinen innovativen Hifi-Geräte-Ansatz erfahren möchte, dem empfehle ich die beiden folgenden Artikel über den Zero Uno und den Olimpico:

https://6moons.com/audioreview_articles/canever2/
https://www.lowbeats.de/test-zerouno-da ... em-niveau/
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Thomas86
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Beitrag von Thomas86 »

Hallo Dirk und herzlich willkommen im Forum,

Habe ich das richtig verstanden, dass du über 2 unterschiedliche Wege digital zu deinem Trinnov gehst?
Hier wäre ein audiophiler Switch wie ein EtherRegen eine klare klangliche Aufwertung deiner Strecke, vor allem könntest du beide Wege in den Switch und dann zum Trinnov münden lassen und hättest einen Benefit für beide Wege.

Grüße
Thomas

Ps: den EtherRegen kannst du dann ebenfalls mit einer 10 Mghz Clock verbinden. ;)
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higginsd
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Beitrag von higginsd »

Hallo Thomas!

Danke für den Hinweis, über den Etherregen bin ich auch schon gestolpert.

Ja, ich habe 2 Pfade über LAN zu meinem Trinnov. Allerdings geht der direkte Weg zum Trinnov über Roon RAAT. Und der Trinnov re-clockt den - wegen RAAT jitterfreien - Input mit seiner sehr guten, internen Clock.

Der andere Weg geht- ebenfalls jitterfrei - über RAAT und NAA zum Allo. Da entsteht natürlich potentiell Jitter auf der SPDIF Verbindung zum Trinnov, den ich aber durch re-clocken mit dem Mutec nach der Ausgabe des Trinnov hoffentlich gut genug einfange.

Ich sehe also bei mir ehrlich gesagt keinerlei Verbesserungspotential durch einen sog. audiophilen Switch, da ich reine Netzwerkprotokolle zur Übertragung nutze und keine Audioprotokolle.

Gut, ich könnte dem Trinnov mit externer Word-Clock helfen (da hat er einen Eingang), aber dazu müsste ich neben der externen 10-MHz Clock z.B. von Afterdark ja noch einen Word-Clockgenerator kaufen, wie z.B. eine 2. Mutec.

Ich bin aber momentan noch auf der Suche nach einer passenden externen 10-MHz Clock zu meinem Mutec für den Einstieg in das Thema.

Grüße
Dirk
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Hans-Martin
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Beitrag von Hans-Martin »

higginsd hat geschrieben:
24.10.2021, 13:20
Das Allo DigiOne ist ein HAT, also ein simples Aufsatzboard für den Pi. Und ja, ich finde das DigiOne auch nicht optimal. Lieber wäre mir der Weg über die USBridge in den Trinnov. Aber Trinnov sagt auf Anfrage, daß sie für I2S USB keinen Bedarf sehen und deswegen wird das wohl nicht kommen.
Hallo Dirk
Wenn alle 3 Monate ein neues Übertragungsformat gehypt wird, müssen Hersteller von aufwändigen Geräten entsprechend häufig kompatible Plug-Ins entwickeln, Bedienungsanleitungen neu schreiben, und zunächst fällt mir dazu ein, dass es vor 30 Jahren schon I2S gab, aber bis heute (gestern?) keine herstellerübergreifende Norm exisitert, außer proprietären Konzepten.
Bliebe nur ein besseres SPDIF HAT für den Pi. Da müsste ich aber erst mal suchen.
Ich war da Hans Beekhuisens Empfehlung gefolgt, auch mit Einspielen wurde es nicht wie erwartet, erhofft.
Aber es reichte, gestrippte LAN-Kabel von ungestrippten zu unterscheiden, ebenso deren Laufrichtung.
Das Problem mit der Schutzerde habe ich ehrlich gesagt nicht verstanden, kannst Du es näher erklären?
Wenn in einer Kette mehrere Geräte schutzgeerdet sind und ihre jeweilige Signalmasse dorthin verbunden ist, gibt es ggf. Dreiecksverbindungen per Signalkabel mit z.B. Brummschleifen, Überlagerungen, Eintrag von Jitter etc.
Ich weiß natürlich, daß der Trinnov primär Phasen-, Laufzeit- und Impulskorrekturen und das auch noch über das gesamte Frequenzband macht. Genau da liegt ja seine Stärke.

....Ich habe schon viel mit Raumkorrektur rumprobiert, ...
Dann dürftest du dich doch schon mit Zielkurven beschäftigt haben, sofern am Hörplatz gemessen wird und man keine Nahfeldmonitore in greifbarer Nähe betreibt.
viewtopic.php?p=24172#p24172
Wer in 2,15m Hörentfernung im Wohnraum (Diffusfeld) vom LS denselben FG erzwingen will wie im Freifeld gemessen, steht m.E. noch am Anfang der Lernkurve, zumindest sollte man wissen, wie sich die Richtungserkennung (Reflexionen, Nachhall) und deren Berücksichtigung niederschlägt. Darin (mit 4 Mikrofonkanälen) hat Trinnov ja ein Alleinstellungsmerkmal.
Ich verwende derzeit nur die vorgeschlagenen Korrekturen und davon immer Preset Nr. 4 "Precision". Ich mag die sehr analytische Stereo-, ja fast schon 3D-Auflösung, die mir ein plastisches Bühnenbild in den Raum zaubert. Sofern die Quelle gut ist, denn bei schlechtem Quellmaterial bringt auch der Trinnov nicht so wahnsinnig viel. Stichwort LPs der 70er und 80er Jahre.
Aus einem Ackergaul wird kein Rennpferd... gute Elektronik zeigt natürlich Unterschiede von der Aufnahmequalität auf. Wenn das nicht so wäre, taugt sie nix.
Das mit dem 2. Sub ist mal einen Versuch wert, auch wenn der dann gleich wieder 1300€ kostet... Wie stellst Du die beiden Subs auf? Jeweils in der Nähe der Hauptlautsprecher?
Wandnäher und breiter als die Haupt-LS, plus Zeitausgleich. In dem 4x4m Raum mit 2,30m Höhe?
Wer einen linearen FG haben möchte, sollte Schallumwege vermeiden, damit nicht ein zeitversetztes Signal sich zum Direktschall hinzumischt und nach Phasendrehung ein neues Konglomerat herstellt. Bei 180°Phasenversatz kommt es sogar zur Auslöschung. Typisches Beispiel ist ein Subwoofer, der bis 100Hz betrieben wird und 1m Abstand zu seiner Rückwand hat. Bei 86Hz (4m Wellenlänge) ist das mit 1m Weg zur Wand + Weg zurück = halbe Wellenlänge = Auslöschung, mit einem bei ca. 66Hz einsetzenden zunehmenden FG-Dip. Wofür den Sub, wenn man ihn ausbremst?
Die 803 als Haupt-LS strahlen im Bass noch rundum ab, und wie bei Kammfiltern üblich, tauchen die Auslöschungen bei ungeradzahligen Vielfachen zusätzlich auf, mit Dip + Phasendrehung.
Ausgerechnet Dinge, deren Korrektur schwierig wird.
Vorbei ist es mit dem Herstellerversprechen Frequenzgang: 35 - 28.000 Hz (±3 dB).
Ein Raum mit 4m Länge hat seine typische Grundresonanz bei 43Hz, die werden von den 803 noch fett angeregt.
Zum Trinnov und seinen Möglichkeiten: da bin ich selbst noch ganz am Anfang. Ich arbeite seit über 35 Jahren als Entwickler in der IT, aber das UI des Trinnov ist so schlecht und erklärungsbedürftig, daß selbst ich da ohne eine Schulung keine Chance sehe, tiefer einzusteigen.
Ich bin aber auch kein Akustik-Experte und verstehe viele Dinge nicht auf Anhieb. Kann halt nur hören.
Man sollte unbedingt einen Bildschirm mit Maus direkt am Trinnov anschließen, denn über VNC habe ich am Mac ein Winz-Fenster, wo ich teilweise eine Lupe brauche...

Schulungen gibt es ja bei Trinnov auf Video, vielleicht gönne ich mir auch mal für 1-2 Tage eine Schulung vor Ort.

Wir können gerne Korrekturkurven austauschen. Gib mir ein paar Tage, denn ich wollte jetzt noch mal neu einmessen, weil ein paar kleine Veränderungen in meinem Raum bei den passiven Korrekturen dazu gekommen sind.
Und gleich einer der ersten Threads hier im Forum, den ich angelesen habe (Aktiver Phonclub) hat mich auf einen - leider teuren - PhonoPre aufmerksam gemacht, den AS Phonolab mit dem vielversprechenden Recompizer. Der trifft nämlich genau mein Problem mit vielen LPs aus den 70er und 80er Jahren: sie klingen wegen der Rillen- oder Dynamikkompression schlicht erbärmlich. Der Recompizer soll das Problem lösen können.
Ich rate dazu, auch mal ältere LPs anzuhören und die klanglichen Fortschritte seit den 1950ern zu erfahren.
Mitte der 1970er gab es von dbx den Dynamikexpander dbx117, auch Kompander dbxII für Tonbandgeräte (Günter Pauler benutzte sowas an seiner großen TEAC R2R mit Schmetterlingsköpfen).
Es gab zur LP kaum eine Alternative, auch der Rundfunk spielte kommerzielle LPs (wenn auch oft auf dem Umweg über Band-Zusammenstellungen, um das gepflegte LP-Archiv staubfrei zu halten).

Als vor einiger Zeit das Repertoire der Beatles remastered wurde, verzichtete man erklärtermaßen auf Dynamikkompression für LPs, hingegen waren die erhältlichen 24Bit Digital-Versionen relativ stark dynamikkomprimiert.
Bei alten Led Zeppelin LPs war die Dynamik größer als bei ersten CDs, schlechter kamen die späteren Remaster weg.viewtopic.php?p=84819#p84819

Was der Recombizer macht, wüsste ich auch gern.
1983-89 gab es den Denon DE70, 12-Band Equalizer, jeder der 12 Einsteller konnte entweder Pegel anheben oder absenken, oder wahlweise die Dynamik im Bandbereich expandieren oder komprimieren. Sowas habe ich später nicht wieder gesehen.
Auch wenn ich damals weder dem dbx117 noch dem DE70 mittelfristig etwas überzeugendes abgewinnen konnte, wenn es um Dynamikexpansion ging, nervt mich heute der Loudness War kolossal, alle Instrumente vorn, Zischlaute überrepräsentiert usw...
Grüße
Hans-Martin
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beltane
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Beitrag von beltane »

Hallo Dirk,

ich schreibe mal hier, damit der Thread zur 10 Mhz Wordclock nicht überfrachtet wird.

In Deinem Fall würde ich folgende Lösungsansätze vermuten, die optimal sein könnten:

- Einsatz einer 10 MHz Masterclock Mugec Reference
- Die versrgt sowohol die Mutec MC3+ USB als auch den Trinov
- Dann würde ich testen, wo sich die Mutec in diesem Setup besser auswirkt - vor dem Trinov oder nach dem Trinov und vor dem DAC
- Ebenfalls könntest Du noch testen, ob die Mutec überhaupt noch zu einer klanglichen Verbesserung führt, wenn der Tinov auch von einer Masterclock gespeist wird.

Viele Grüße

Frank
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h0e
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Beitrag von h0e »

Hallo Frank,

nach meinem Verständnis hat der Trinnov doch nur einen Wordclock Eingang, davon würde ich mir klanglich nichts erwarten.

Grüsse Jürgen
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Horse Tea
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Beitrag von Horse Tea »

h0e hat geschrieben:
29.10.2021, 12:09
nach meinem Verständnis hat der Trinnov doch nur einen Wordclock Eingang...
Hallo Jürgen,

das stimmt. Mal sehen, was Dirk dazu herausfindet.

Viele Grüße
Horst-Dieter
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beltane
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Beitrag von beltane »

h0e hat geschrieben:
29.10.2021, 12:09
Hallo Frank,

nach meinem Verständnis hat der Trinnov doch nur einen Wordclock Eingang, davon würde ich mir klanglich nichts erwarten.

Grüsse Jürgen
Hallo Jürgen,

lt. Trinov Manual synchronisiert sich der Trinov im Slave Modus auf den Takt der Wordclock und umgeht die internen Clocks. Ist die externe Clock besser als die interne, sollte doch die Signalverarbeitung und damit das letztlich ausgegebene Signal mit externer Clock besser sein. Oder mache ich da einen Gedankenfehler?

Viele Grüße

Frank
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h0e
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Beitrag von h0e »

Hallo Frank,

mal sehen, was der Versuch von Dirk zutage bringt. Wordclock ist eigentlich nicht für audiophiles Clocking, sondern für stabilen Betrieb im Studio gedacht. Es kann also sein, dass es was bringt, wir werden sehen.
Ganz anders ist das eben mit Referenzclock Eingängen, die eben genau dafür da sind das Gerät besser klingen zu lassen, was wie wir wissen in der Regel auch klappt.

Grüsse Jürgen
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beltane
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Beitrag von beltane »

Hallo Jürgen,

ok - dann bin ich mal auf die Versuche gespannt..... Voraussichtlich sollte dann die Mutec mit Masterclock dem Trinov folgen und den DAC speisen.... Warten wir also die Ergebnisse ab....

Viele Grüße

Frank
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higginsd
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Beitrag von higginsd »

Hallo Zusammen!

Rege Diskussion und viele Anregungen, vielen Dank!

Ich bin derzeit in meiner Testphase mit (m)einer neuen Teac CG-10m und einer (von Horst-Dieter) geliehenen NS3.

Die Teac als Masterclock am Mutec (als Reclocker nach dem Trinnov) hat schon mal einen hörbaren Unterschied und Verbesserung gebracht. Den Mutec mit der Masterclock vor den Trinnov zu hängen wird nichts bringen, denn da kommt lediglich mein Vinyl-Signal über einen ADI AD-Wandler auf 192kHz gewandelt rein. Mein Streaming läuft jitter-frei über LAN mit RAAT vom RoonCore in den Trinnov.

Daher macht es nur Sinn, das Ausgangssignal des Trinnov unmittelbar vor meinem DAC zu re-clocken.

Ich werde noch testen, ob es einen Unterschied macht, wenn ich vom Mutec (hinter dem Trinnov) eine Word-Clock-Verbindung in den Trinnov lege. Ich bin mir aber nicht sicher, ob ich da nicht ein "Henne-Ei-Problem" habe, denn:

- der Trinnov synchronisiert sich auf seine Eingangstaktfrequenzen sowohl vom RAAT als auch vom AES/EBU wo mein Vinyl-Signal mit fix 192kHz ankommt. Und die gleiche Taktfrequenz, die er am Eingang empfängt, gibt es auch an seinem Ausgang aus.
- der Mutec bekommt also seine Takt-Referenz vom AES/EBU, wo der Trinnov sendet. Auch er synchronisiert sich auf diese Eingangsreferenz und sendet diese Referenzfrequenz auf seine Ausgänge - also AES/EBU und Word-Clock - weiter

In dieser Konstellation würde ja der Trinnov u.U. zunächst mit einer falschen Word-Clock-Frequenz loslegen, da er ja die Eingangsreferenz erst einmal zum Mutec durchreichen muss, bevor dieser ihm das korrekte Word-Clock-Signal schicken kann. Bin mal gespannt, ob es technisch funktioniert und dann, ob es hörbar ist.

Viele Grüße
Dirk
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Hans-Martin
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Beitrag von Hans-Martin »

higginsd hat geschrieben:
30.10.2021, 12:18
- der Trinnov synchronisiert sich auf seine Eingangstaktfrequenzen sowohl vom RAAT als auch vom AES/EBU wo mein Vinyl-Signal mit fix 192kHz ankommt. Und die gleiche Taktfrequenz, die er am Eingang empfängt, gibt es auch an seinem Ausgang aus.
- der Mutec bekommt also seine Takt-Referenz vom AES/EBU, wo der Trinnov sendet. Auch er synchronisiert sich auf diese Eingangsreferenz und sendet diese Referenzfrequenz auf seine Ausgänge - also AES/EBU und Word-Clock - weiter
Hallo Dirk,
dein Rigol bietet die Möglichkeit mit X- Y das Eingangssignal gegen das Ausgangssignal als Lissajous-Darstellung auf Taktgleichheit zu überprüfen. Ich bezweifle, dass es ein scharfes starres Bild gibt, was eine phasenstarre Beziehung voraussetzt.
Ich war bisher von einem Upsampler-Eingangsbaustein ausgegangen.
Grüße
Hans-Martin
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