Jürgen (Wilson Audio Maxx 3)

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Beitragvon Produktnarr » 22.12.2018, 18:39

Hallo Juergen,

das sieht ja schon richtig gut aus.
Aber: entwickelst Du Dich langsam zum "Nahbereichshörer"?

LG Ralf
P.S. Schade, dass ich von der LS- Schlepperei erst abends erfahren habe, sonst hätte ich meine Bandscheiben noch etwas ölen können
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Beitragvon shakti » 22.12.2018, 20:57

Produktnarr hat geschrieben:Hallo Juergen,

das sieht ja schon richtig gut aus.
Aber: entwickelst Du Dich langsam zum "Nahbereichshörer"?

*grins*
wohl war, mittlerweile beträgt mein Hoerabstand nur noch 4,8m

das kann man bei grossen Lautsprechern wohl schon fast "Nahfeld" nennen :-)

Gruss
Juergen

ps
zum Glück waren genug kräftige Männer vor Ort, die Teile sind heftig schwer.
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Beitragvon Audiophiles-HiFi » 23.12.2018, 16:14

Bei Norma hab ich kürzlich stabile Rollwagen gesehen, meine um die 20,-/Stück. Hast Du solche Rollhilfen schon ?
Um die schweren Amps oder Lautsprecher zu bewegen, sind die sehr sinnvoll, auch normale Umzüge.
Ich hab mir vor längerer Zeit 1 Paar besorgt, um meine kleinen Leichtgewichte von 50 kg/Stück auch im Hörraum mal bewegen zu können. Auf so einen Wagen eine Marmorplatte zur Standflächenvergrößerung, dann Spikes/Lautsprecher.

Gottseidank hast Du den Grund gefunden bez. Baß.
Das Dämmaterial würde ich jetzt vorsichtig nach und nach wieder positionieren/ausprobieren, daß der Raum nicht "langweilig" klingt.

Viele (vor-)weihnachtliche Grüße
Georg
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Beitragvon shakti » 23.12.2018, 17:27

die Verteilung der Hofa Sachen war eine wunderbare Sonntag Übung, nun wieder alles platziert, allerdings teilweise an anderen Stellen, als mit den Horns Lautsprechern.

Solche Rollwagen (Hund) habe ich im Einsatz, allerdings koennen diese nur bis 150kg, unter die Universum habe ich dann 2 Stueck gepackt um diese von einem Zimmer ins andere Rollen zu koennen.

Nun geht es bei den Maxx eher im das verschieben im mm Bereich. Das klappt nicht auf Rollen, bzw ist danach nicht mehr mit Spikes reproduzierbar.

Nun wieder entspannt Musik hoere, die Maxx 3 machen schon einen extrem guten Auftritt.

gruss
Juergen
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Beitragvon shakti » 23.12.2018, 23:46

​nach nunmehr etlichen Stunden des Musik Hörens, mag ich mal versuchen den Klang der Wilson Audio Maxx 3 in Worte zu fassen.

Dies ist gar nicht so einfach, da der Lautsprecher mit den ueblichen "Klang" Phrasen nicht zu beschreiben ist.

​Wenn ich zB sage, der LS ich eine akustische Lupe, wuerde dies automatisch die Assoziation erzeugen, der LS spiele schlank und analytisch.

​Schreibe ich, dass der LS in der Lage ist , einen satten und fetten Clubsound zu erzeugen, waere die Assoziation diametral zur akustischen Lupe....

​Die Maxx 3 hat im Vergleich zu allen Lautsprechern, die ich in den letzten 4 Jahren hatte die mit Abstand höchste Aufloesung. Ich entdecke auf eigentlich allen abgespielten Platten neue Details. Diese hohe Aufloesung zieht sich ueber den gesamten Frequenzbereich, sei es, dass ich bei Stephan Micus (ECM) im Bassbereich der Steel Drums neue Rhythmus Muster entdecke, obwohl mich die Platte seit bald 20 Jahren begleitet.
Sei es bei Chor Musik (Der Koenig von Thule), bei der ich nun mit größerer Leichtigkeit den einzelnen Stimmen folgen kann. Die Sängerinnen von Ygdrassil sind nun nicht nur an den Stimmen zu erkennen, sondern sehr deutlich an ihrer Position im Raum, an ihrer Größe auseinanderzuhalten.

​Gleichzeitig ist die Maxx 3 aber auch der am "wärmsten" und "rundesten" aufspielende LS. Im Vergleich waren YG und Horns, ja sogar selbst die Zingali analytisch (bzw schlanker) abgestimmt, bzw anzuhoeren.

​Die YG Anat II Reference Professional war mit einer UVP von ca 120.000,-eur auch in der sogenannten "Überteuer" Region angesiedelt, insofern hat mich die klare Überlegenheit der Maxx 3 im Bereich der Aufloesung schon erstaunt, zumal man ja eigentlich den Aluminium Gehaeuse Lautsprechern (zB Magico, YG, Gauder usw) diese hohe Aufloesung zuspricht.

​Mit Orgelmusik habe ich dann mal ausprobiert, wie tief der Bassbereich runter geht und wie gut er im Raum zu integrieren ist.

Im Vergleich zu meine vorherigen Lautsprechern habe ich meine Bass"fallen" etwas anders stellen muessen. In einer hinteren Ecke ist nun eine etwas höhere Dämpfung im tieferen Frequenzbereich erfolgt (8x Hofa Basstrap in einer Ecke), dafuer brauchte der Bereich hinter den Lautsprechern nicht mehr bis zur Ecke bedaempft werden.

Der Bass geht auf jeden Fall sehr tief runter, wobei der Velodyne 1812 dies noch etwas tiefer kann. Wenn ich die Daten des -3db Punktes richtig in Erinnerung habe, sagen die Daten zu Maxx 3 28hz (in room 20hz) und beim Velodyne 1812 sollen es 16hz sein.

​Aktuell versuche ich aber erstmal ohne den Sub auszukommen, zu viele Variablen...

​Meine Boulder 1060 Transistor klingt im Vergleich zur VTL S-400 Röhre etwa kontrollierter und im Mitteltonbereich aufgelöster. Dies mag auch daran liegen, dass es bei Wilson Audio unterschiedliche BassReflex Ports fuer Endstufen unterschiedlicher Daempfungsfaktoren ​gibt. Aktuell sind welche montiert , die den Bereich von 100 bis 400 abdecken. Die VTL als Roehre wird da deutlich drunter liegen.

Da die Maxx 3 sehr viel runder und wärmer spielt, als meine letzten Lautsprecher, ist die Abstimmung meiner Anlage eine nun auf mich zukommende Aufgabe. Hat mir zB bisher das alte SPU Gold Tonabnehmersystem sehr gut gefallen, klingt dies nun etwas stumpf und leblos. Da meine primäre Signalquelle der Plattenspieler ist, sind hier nun alle Systeme, zB shun Mook, Koetsu usw, etwas zu rund. Diese waren optimal zu Horns Universum passend.

​So nutze ich im Moment primaer meinen Lampizator Golden Gate DAC als "neutrale" Signalquelle zur Abstimmung und Aufstellung der Lautsprecher.

Auf jeden Fall kann ich mir nun auch wieder höher auflösende Tonabnehmer, bzw heller spielende TA, zB Lyra oder vdh als gut passend vorstellen.

​Als LS Kabel habe ich nun doch ein paar passende XLO Signature gefunden, so dass hier ein tonaler Ausgleich zu den langen 8m langen NBS Black Label III Signalkabeln stattfinden kann.

​Die richtigen Komponenten fuer die Maxx 3 zu finden ist gar nicht so einfach, da die ueblichen Komplementär Ansätze (hell-analytisch / warm-keine Aufloesung ) auf diesen Lautsprecher nicht zutreffen.

​Ein gutes Zeichen, dass die Wiedergabe nun einen hohen level erreicht hat, ist, dass meine Frau sich nachts mit einer Flasche Whiskey zu mir setzt und ein paar Stunden laute Musik (Empyrium "Weiland") mithört.

​Insofern werde ich mir die Stunden gönnen, mich etwas an die tonale Balance der Maxx 3 zu gewoehnen, bevor man uebereifrig versucht den altbekannten Horn Klang zu simulieren.

​Aber auf jeden Fall werde ich die Weihnachtstage nutzen und mal wieder meine vdh colibri Stradivarius Master Signature montieren, dieses System koennte nun gut passen.

​Gruss
Juergen
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Beitragvon Hornguru » 26.12.2018, 16:32

Moin Jürgen und Glückwunsch im wortwörtlichen Sinne zu den Maxx ;)

Ich hab Alexx letztes Jahr in New York beim Vertragshändler intim hören können.
Ich erinnere mich auch an die bemerkenswerte Kombination aus einerseits warm wohliger sanftmütigeit die zum lange hören einlud. Und andererseits trotzdem sehr detailliert und hochauflösend. Selbst bei kleiner Lautstärke kamen winzige Details bemerkenswert deutlich hervor. Da musste ich schon die Augenbrauen anheben, nach 10 Sekunden des ersten Anspielend! Respekt.
Ausgewogen wie ein Studiomonitor. Auflösend wie ein Elektrostat. Sehr plastische Räumlichkeit. Warm wie BBC Monitor ohne dabei an Lebendigkeit zu verlieren.

Natürlich gab es auch negative Aspekte aber ich möchte dir ungern den Spaß bremsen, und ich glaube dass es auch stark vom Raum abhing. Gemeint sind die unteren Oktaven. Definitiv ist Wilson nicht sehr tolerant gegenüber schlechter Raumakustik.

Zu den Vorrednern, uA Charles:
Wilsons statement zu Zeitrichtigkeit zeigt sich kaum in der Sprungantwort. Wilson selbst sagte Phase sei ein Nicetohave aber nicht sehr wichtig. Frequenzgang, Verzerrung und „Zeit“ seien wichtiger. Was er damit meint bezieht sich allein auf die SEO der unterschiedlichen Treiber und deren Distanz zum Ohr.
Das klingt für den Theoretiker erst mal nach Bullshit. Aber ich ließ mich neulich selbst überzeugen:
Das Romy the Cat Macondo klingt so kohärent wie ein Breitbänder!!
Romy selbst verfolgt den gleichen Ansatz wie Wilson, auf Milimeter-Bruchteil genau alle Treiber auszurichten. Nach Gehör am Hörplatz, einzig zum Hören dient der Dirac, nicht zum Messen.

Wilson bezieht sich mit seinem Timing auf sein Patent von 1984 was zugegeben etwas dünn ist.
https://patentimages.storage.googleapis.com/a4/13/e8/793f8aea3369b7/US4450322.pdf
Aber das Ergebnis zählt, da muss man halt ein zwei Augen zudrücken ;)

Gruß
Josh
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Beitragvon shakti » 27.12.2018, 14:10

heute stehen die Wilson Audio Maxx 3 eine Woche bei mir, gestern nacht habe ich noch wieder etwas die LS verschoben, zwar nur im mm Bereich, aber der LS reagiert da sehr empfindlich drauf.

Ich hatte gestern die Graphit Klötzchen als Spike Untersetzer gegen welche von Harmonix (RF 909) gewechselt, was den LS ein paar mm nach unten gebracht hat, was sich wieder als leicht veränderter Bassbereich bemerkbar gemacht hat.

Dazu kommt die Klangänderung, die Spike Untersetzer von Harmonix so mit sich bringen, dh Stimmen verlieren etwas ihre Härten ( so vorhanden), Holzinstrumente klingen etwas natürlicher, der Grundtonbereich wirkt etwas voller, alles in maßen, aber durchaus vernehmbar.

http://www.combak.net/feet&bases/FEET_and_BASES.html

Üblicherweise stelle ich LS 100% symmetrisch auf, natuerlich mit identischem Abstand zum Hoerplatz. Ist die Rueckwand aber nicht parallel zur LS Achse, sind die Seitenwände stark unterschiedlich , dazu auch noch unterschiedlich weit weg von den LS, wird das ganz nicht mehr so einfach umzusetzen.

Die Wilson "zone of neutrality" ist ja recht gross, hilft in diesem speziellen Fall aber auch nicht weiter.

insofern schob ich beide LS erstmal immer parallel und gleichzeitig, so dass ich ein "optimales" Klangbild bekommen habe. Auf dieser Basis stellte ich dann den LS selber ein. In letzter Konsequenz habe ich dann noch das Sofa so verschoben, dass der Klang einrastet.

Heute nacht habe ich dann die Maxx 3 einzeln minimal verschoben, so steht nun die recht Maxx 3 minimal weiter vorne bei gleichzeitig einer etwas stärkeren Einwinklung. Ich habe dies mit eine Solo Stimmaufnahme gemacht, mit dem Ziel, dass die Stimme frei, konturiert und 3dimensional im Raum steht.

So werde ich die Maxx 3 erstmal stehen lassen.

Als nächster Schritt ist eine nochmals optimierte Platzierung der Raumakustischen Elemente, die jeweils an ihrer jetzigen Position etwas verschoben werden koennen.

Aber dies wird noch etwas warten muessen, in 2 Tagen ist TechDAS / SPU workshop bei mir und es muessen noch ein paar Ortofon SPU justiert werden....

Ach ja, in dieser finalen Abstimmung habe ich noch mal die beiden Endstufen Boulder 1060 und VTL S-400 miteinander verglichen.

Es bleibt dabei, die Boulder wird die Maxx 3 antreiben, die VTL -S400 Roehren mein Horn Lautsprecher im Nebenzimmer.

Gruss

Juergen
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Beitragvon Pittiplatsch » 27.12.2018, 18:34

Hallo Juergen,

ich haette ja nicht gedacht in Deinem Thread das hier zu finden:

Empyrium "Weiland"


zum Testen sicher auch keine schlechte Scheibe weil von akustischen Elementen ueber Schlagzeug, Gesang und raeumlichen Effekten einiges geboten wird.

Von mir aus kann Deine Lautsprechersuche noch um einiges weitergehen - ich finde das gerade Aufgrund der umfangreichen Bebilderung immer wieder sehr Interessant!! :cheers:

Viele Gruesse,
Tobias
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Beitragvon Hornguru » 27.12.2018, 20:26

Apropos Bebilderung

Mach die doch mal auf :D noch nie hat irgend jemand ne Wilson von Innen fotografiert!
Alle machen so ein Geheimnis drum. Oder Wilson will es nicht.
Von den Testern hat auch noch nie jemand reingeguggt.
Interessiert mich doch wie Wilson die Gehäuse von innen behandelt, verstrebt und bedämpft.
Wie Kabel und Weichen ausgeführt sind etc...

Bei Gebrauchten darf man ja ruhig mal ne Macke im Schraubenkopf haben ;)

Gruß
Josh
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Beitragvon Salvador » 27.12.2018, 22:10

Hallo Josh,

Wilson Audio hat vergossene Frequenzweichen, da gibt es nix zu schauen.

@ Jürgen:

geile Teile, die Maxx 3, herzlichen Glückwunsch!

Beste Grüße,
Andi
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Beitragvon shakti » 27.12.2018, 23:05

Pittiplatsch hat geschrieben:Hallo Juergen,

ich haette ja nicht gedacht in Deinem Thread das hier zu finden:

Empyrium "Weiland"


zum Testen sicher auch keine schlechte Scheibe weil von akustischen Elementen ueber Schlagzeug, Gesang und raeumlichen Effekten einiges geboten wird.

Schon mehrfach auf den Prophecy Label Konzerten / Festivals gewesen,
Empyrium sind live einfach grossartig :-)

Gruss
Juergen
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Beitragvon Pittiplatsch » 29.12.2018, 16:45

Hallo Juergen,

da hast du mir auch was voraus; Empyrium habe noch noch nie live gesehen. Auf dem Prophecy Fest in der Balver-hoehle war ich erstmals letztes Jahr. Auch wenn der Weg von mir aus recht weit ist war das auf alle Faelle lohnenswert - insbesondere da die Akustik der Hoehle super ist und auch der Tonmeister seinen Job recht gut gemacht hat. Falls das mal wieder stattfindet bin ich auf alle Faelle wieder da :).

Viele Gruesse,
Tobias
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Beitragvon shakti » 29.12.2018, 21:29

wohl war, Prophecy in der Balver Höhle ist ein Erlebnis, das vergisst man nicht so leicht ! :-)

Gruss
Juergen
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Beitragvon h0e » 07.01.2019, 14:31

Hallo Jürgen,

gestern andernorts eine Maxx 3 gehört.
Hat mir recht gut gefallen.
Schöner Musikfluss, erlebbarer Tiefbass, schönes Gesamtpaket.
Die Präzision und Detailauflösung war nicht wie (von mir zuhause) gewohnt, ob das an Raum oder Kette lag, kann ich nicht final sagen. Jedenfalls hat der Besitzer ein "langweiliges" Weiß und kein fesches Rot, das mir ausnehmend gut gefällt.

Viel Spass mit den Ferraris

Jürgen
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Beitragvon shakti » 07.01.2019, 15:12

die Wilson Audio Lautsprecher stehen ja eher nicht fuer "Präzision und Detailauflösung" als primäres Merkmal, sondern eher fuer musikalischen Fluss und hoher Realitätsanmutung.

Zusammen mit der Boulder 1060 (die noch mal deutlich mehr Aufloesung macht, als die Spectral DMA 360) kann man die Maxx3 durchaus in Richtung Aufloesung trimmen, aber im Moment habe ich mal wieder die VTL S-400 dran, die die eigentlichen DNA des Lautsprechers mehr zum tragen bringt.

Wichtig bei Wilson Audio ist Immer die Präzise Einrichtung auf den Hoerplatz, da sind viele Variablen zu beachten. Sitzt man zB etwas unter dem Hörpunkt, wird der LS etwas dunkler mit entsprechend weniger Auflösung, sitzt man etwas hoeher, wird der LS etwa schlanker. Entsprechend kann man den LS auch anpassen.

Mit welcher Elektronik waren denn die weissen Maxx3 angeschlossen?

Bin ja immer noch nach Alternativen am schauen, habe gerade die Fuehler nach
Grandinote Genesi und Demone ausgestreckt, die Kombination wuerde ich gerne mal an den Maxx 3 hoeren.

Gruss
Juergen
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