Manfred (Linn Komri)

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jazzjazzjazz
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Manfred (Linn Komri)

Beitrag von jazzjazzjazz »

Hallo zusammen,

nachdem ich schon längere Zeit hier immer mal wieder reingeschaut und mir die ein oder andere Anregung geholt habe, wird es nun endlich mal Zeit mich vorzustellen und mit einzubringen.

Der Grundstein meiner Hifi Leidenschaft wurde 1986 bei einem eher zufälligen Besuch in einem kleinen Linn Laden gelegt. Von der ersten eigenen Anlage (Thorens TD 166 MK II, Rotel RX 830, Linn Index Boxen), die ich als Jugendlicher im Anschluss zum Geburtstag bekam :D, führte mich mein Weg 10 Jahre später - mit dem Umstieg auf einen CD-Player als Quelle :shock: - erst einmal weg von Linn :( (Yamaha CDX-660, AX-750, B&W CDM 7, ab 2002 Creek CD43 MK II, Creek 4330, Epos M22 :)).
Über das Thema Streaming kam ich 2008 mit dem Kauf eines gerade vorgestellten Akurate DS wieder zurück in den Linn Kosmos :D. Nach der Wiederentdeckung und Intensivierung meiner Hifi Leidenschaft kam es in den darauffolgenden Jahren nach und nach second hand zu einem immer größeren Ausbau einer passiv betriebenen Klimax Anlage mit 350er Lautsprechern :D :D .
Eigentlich war geplant, das Thema der Geräteanschaffungen nach Erreichen dieses Levels zu endgültig beenden :wink: - auch weil mich die neue, immer digitalere Ausrichtung von Linn unter Gilead Tiefenbrunn nicht so sehr überzeugte. Als mir dann aber 2014 unerwartet ein Paar gebrauchter Komris samt Tuneboxen über dem Weg liefen, konnte ich nach einer sehr überzeugenden Hörsession nicht widerstehen, und beschloß, das Thema der Lautsprecher-Optimierung ein für alle Mal zu beenden :D :D :D.
Seitdem bin ich, was den Wechsel von Geräten in meiner Kette angeht, endlich abstinent und versuche durch verschiedene Maßnahmen in Bereichen wie z.B. Aufstellung, Verbesserung der Raumakustik und Netzwerkoptimierung das Potenzial meiner Anlage immer weiter auszuschöpfen.

Auch wenn der Austausch übers Internet oft problembehaftet ist und es noch schneller als im normalen Leben passieren kann, dass man aneinander vorbeiredet, freue mich auf den Austausch mit Euch und finde den gegenseitigen Umgang mit unterschiedlichen Meinungen und Erfahrungen hier im Forum vorbildlich.

Beste Grüße, Manfred
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Rudolf
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Beitrag von Rudolf »

Hallo Manfred,

herzlich willkommen! Hinsichtlich der aufgeführten klangverbessernden Maßnahmen wirst du hier bestimmt fündig.

Mich hat insbesondere dein Benutzername neugierig gemacht. Bei "Jazz" dürfte es sich demnach um dein Lieblingsgenre handeln. Wen oder was hörst du denn besonders gerne? Für Musiktipps sind wir stets zu haben. :cheers:

Viele Grüße und viel Spaß
Rudolf
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jazzjazzjazz
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Beitrag von jazzjazzjazz »

Hallo Rudolf,

mit deiner Vermutung liegst du natürlich richtig. In den letzten Jahren habe ich folgende Aufnahmen immer wieder gerne mal angehört - hauptsächlich Trio und Quartett Besetzungen, von denen ich fast alle auch mal live gesehen und gehört habe. Die Aufnahmen sind meist älter, gefallen mir aber dennoch besser als die, die später erschienen sind.

Lew Tabackin Quartet - Live at Prague Castle
Mulgrew Miller - Live at the Kennedy Center
Jeff Tain Watts Travel Band - Detained in Amsterdam
Hellmüller Risso Zanoli - Norsten
Simon Spiess Trio - Stardance
JD Allen - Love stone
Avishai Cohen - Triveni
Omer Avital - New Song
Nicholas Payton - BAM live at Bohemian Taverns
Tom Harrell - Trip
Nils Wograms Root 70 - Listen to your woman
Michel Camilo - Spirit of the moment

Welche Aufnahmen und Musiker hörst du gerne?

Viele Grüße - Manfred
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Rudolf
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Beitrag von Rudolf »

Hallo Manfred,

ups, da haben wir leider keinerlei Überschneidung. :(

Das Verzeichnis meines Jazz-Ordners sieht so aus:

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Ahmad Jamal 
Anouar Brahem             
Barbara Dennerlein    
Ben Webster           
Bert Kaempfert        
Bugge Wesseltoft      
Charles Mingus        
Charlie Haden         
Chet Baker            
Chick Corea           
Chuck Loeb               
Crusaders             
Cunnie Williams       
Dexter Gordon         
Diana Krall           
Dieter Ilg            
Dwight Trible         
Ernest Ranglin        
Eumir Deodato         
Gil Scott-Heron       
Grant Green           
Gregory Porter        
Jacques Loussier      
Jan Garbarek          
Jazzkantine                  
Jean-Luc Ponty        
Jim Hall              
Joe Pass              
John Coltrane         
Johnny Hartman        
Joss Stone            
Keith Jarrett         
Kenny Burrell         
Larry Grenadier       
Manu Katché           
Marcus Schinkel Trio  
Mark Murphy           
Matthew Halsall       
Michael Franks        
Mike Nock             
Miles Davis           
Milt Jackson          
Modern Jazz Quartet   
Nicola Conte          
Nighthawks            
Nik Bärtsch           
Nils Landgren         
Nils Landgren Funk Unit
Nils Petter Molvaer   
Oscar Peterson        
Pat Metheny           
Paul Kuhn             
Randy Crawford        
Ron Carter               
Sonny Rollins         
Speedometer           
St Germain            
Stan Getz             
Till Brönner          
Tord Gustavsen        
Torsten Goods         
Torun Eriksen         
Tsuyoshi Yamamoto Trio     
Warren Wolf           
Wes Montgomery        
Anscheinend hinkt mein Musikgeschmack um Jahrzehnte hinter deinem hinterher. Deshalb vielen Dank für deine Tipps, ich werde mich da mal über Spotify reinhören. :cheers:

Viele Grüße
Rudolf
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jazzjazzjazz
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Beitrag von jazzjazzjazz »

Hallo Rudolf,

das würde ich nicht so sehen. Auf deiner sehr breit aufgestellten Playlist (Respekt) sind doch auch einige, moderne Sachen aus den letzten 10 Jahren dabei (u.a. Nik Bärtsch). Und die alten Hasen habe ich selbstverständlich auch lange rauf und runter gehört - vor allem Coltrane, Blakey, Gordon, Shorter, Rollins, Miles, Monk, Peterson.
Von meiner Liste könnte dir Lew Tabackin (*1940) gut gefallen - der spielt in der Tradition der alten Meister.
Es gibt heute einfach wahnsinnig viel gute Musiker und so viel mehr Aufnahmen als früher, da wird es einfach seltener, dass sich die Playlists überschneiden.

Viele Grüße - Manfred
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Lauscher
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Beitrag von Lauscher »

Hallo :D

In der Liste von Rudolf sind so einige die ich auch in meiner Sammlung habe und schätze.
Ganz besonders wandlungsfähig - spannend und sehr sympathisch finde ich Bugge Wesseltoft.

Manfred - ich wünsche Dir viel Freude und Erkenntnisse hier im Forum

Viele Grüße
Jens
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jazzjazzjazz
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Netzwerkoptimierung

Beitrag von jazzjazzjazz »

Hallo zusammen,

nachdem sich der Aufruf, die Vorstellungsthreads zu aktualisieren, außer Frage auch an mich richtet, möchte ich hier ein paar kleinere Updates zu den Veränderungen meiner Anlage im letzten Jahr posten. Leider musste ich mein Hobby aufgrund äußerer Umstände 2021 einige Monate komplett auf Eis legen, weshalb ich im vergangenen Frühjahr nicht mehr dazu gekommen bin, die ersten Veränderungen zu dokumentieren.

Wie ich in meinem Eröffnungspost bereits geschrieben habe, bin ich in einer Phase, in der ich aus meiner bestehenden Linn-Kette - nach Möglichkeit ohne Austausch der vorhandenen Geräte - mehr herausholen möchte.

Ein Angriffspunkt ist - und bleibt - die Optimierung der Netzwerkseite, die erfreulicherweise hier im Forum sehr umfangreich diskutiert und dokumentiert wird. Vor allem die Integrierung einer LWL-Strecke hatte mich schon länger interessiert und so habe ich im Frühjahr 2021 einen ersten Versuch mit einem 10Gtek Medienkonverter, FS Modulen und einem Inline-Kabel gestartet. Die LWL-Strecke befand sich zwischen einen Cisco WS-C2960-8TC-L Switch und meinem Linn Streamer. Trotz des geringen finanziellen Aufwands war eine deutliche Verbesserung zu hören, die meine Erwartungen bei weitem übertraf. Die Verbesserungen zeigten sich - soweit ich mich jetzt noch erinnere - in einer besseren räumlichen Darstellung und Trennung der einzelnen Instrumente, sowie einem geringeren "Hintergrundrauschen" (Drop in noise floor).
Überrascht von dem offensichtlich großen und anscheinend weiterhin größtenteils schlummernden Potential auf der Netzwerkseite habe ich mich daraufhin noch weiter in die LWL-Diskussion eingelesen und mich für den Umbau eines Cisco SG112-24-EU und eines weiteren 10Gtek durch Gert (Fortepianus) entschieden. Dieser Schritt sorgte für nochmals deutlich mehr Transparenz und Klarheit im musikalischen Geschehen und hat meine Kette wirklich einen Schritt vorangebracht. Mittlerweile wird der 11Gtek von einem Zerozone R-Core Netzteil samt DC-Kabel von Solidcore versorgt, von dem mir gerade nicht mehr einfällt, ob es bereits den 10Gtek versorgt hat, oder ob es erst später dazugestossen ist. Ein Hörvergleich mit dem mitgelieferten Schaltnetzteil fiel jedenfalls eindeutig zugunsten des Zerozone Netzteils aus.
Weitere Schritte auf der Netzwerkseite könnten in Zukunft die Integrierung eines Ether-Regen mit externer Clock (oder eine Neuauflage von Topaz, falls eine kommen sollte) und deren Versorgung durch bessere Netzteile (Keces, Farad) sein. Vollkommen ungehört ist mir momentan aber die Investition zu hoch, da ich noch auf verschiedenen anderen Baustellen zu Gange bin, über die ich demnächst posten werde.

Viele Grüße

Manfred

P.S.: Ich freue mich schon darauf, einige von Euch - mit ein paar hatte ich ja schon telefonisch oder per Mail Kontakt - auf dem Forumstreffen persönlich kennenzulernen und mich direkt mit euch austauschen zu können.
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h0e
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Beitrag von h0e »

Hallo Manfred,

ich kann mich noch gut an unsere Experimente mit dem Netzwerk erinnern. Wir haben uns ungläubig angesehen, als wir feststellten, dass sogar LWL Strippen unterschiedlich klingen. Schön, dass offensichtlich auch in Deinem Setup es hörbare Verbesserungen dadurch gab. Dass Du dem Renew Aufruf des V-Threads gefolgt bist, freut auch all die, die sich bei der Forschungsarbeit zu besserem Netzwerk (insbesondere für Linn Streamer) hervorgetan haben. Wir freuen uns auf weitere Berichte über Deine bereits lancierten nächsten Schritte.

Grüsse Jürgen
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hkampen
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Beitrag von hkampen »

Hallo Manfred,

danke für die Musiktipps. Ich hab gerade erst kurz reingehört, aber von den meisten Interpreten aus deiner Liste hab ich mir ein Album abgelegt. Die Namen waren mir größtenteils nicht bekannt, tauchen aber immer wieder in Alben in meiner Sammlung auf, an denen sie beteiligt waren.

Die meisten davon sind also alte Hasen und stilistisch mit älteren Geschmäckern durchaus kompatibel :D

Viele Grüße
Harald
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jazzjazzjazz
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Beitrag von jazzjazzjazz »

Hallo Harald,

freut mich, wenn was für dich dabei war - als Musiker hört man natürlich oft eher abseits der "Charts" und Playlisten.

Da ich mir gerade nach Umzug auf ein Melco NAS Gedanken über die Neuordnung meiner Musiksammlung mache, sind mir gleich noch weitere Tipps aus den letzten Jahren in den Sinne gekommen:

Künstler - Album - Anspielempfehlung:

Randy Weston & His African Rhythms Trio - Zep Tepi - Blue Moses
John Scofield - This Meets That - Behind closed doors
The Nuttree Quartet - Standards - Our love is here to stay
Joe Calderazzo (Trio) - Joe Calderazzo - The Oracle/Haiku
Branford Marsalis (Trio) - Bloomington - Everything happens to me / Citizen Tain
Dafnis Prieto - Taking the Soul for a Walk - The sooner the better
Jochen Rückert - Charm Offensive - 5-Hydroxytryptamine
Jonathan Kreisberg (Trio) - Nine Stories wide - Summertime

Viele Grüße

Manfred
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hkampen
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Beitrag von hkampen »

Hallo Manfred,

oh ja, da sind wieder Perlen dabei! Besonders angetan hat es mir vor allem das treibende Stretch Mark mit seinen krummen Takten von Jochen Rückert. Parasitosis finde ich auch toll (schräger Titel).

Grüße
Harald
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jazzjazzjazz
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NAS/Netzwerk-Optimierung

Beitrag von jazzjazzjazz »

Hallo zusammen,

hier ein weiteres, kleines Update zum Werdegang meiner Anlage und deren Weiterentwicklung im letzten Jahr.

Bei meinem Einstieg ins Streaming 2008 erwarb ich ein damals von Linn Händlern und Nutzern empfohlenes Netgear ReadyNAS NV+. Als Festplatten dienten 500GB Seagate Barracudas (7200.10), auf die ich im Forum von Fredrik Lejonklou aufmerksam geworden war. Obwohl die Server- und Netzwerkseite zu dieser Zeit meist nur auf Ausfallrisiko, Funktionalität und Geschwindigkeit getrimmt wurde, kam ich dort mit Leuten in Kontakt, die verschiedene Festplatten, Switche (Netgear GS108T v1) und LAN-Kabel (MicroConnect, AHP) nach klanglichen Kriterien verglichen. Da die Hifi-Industrie diesen Zweig noch nicht entdeckt hatte und es nur um verschiedene Produkte aus dem PC/Consumer-Bereich ging, hielt sich der finanzielle Aufwand sehr in Grenzen und so lief meine Anfangskonfiguration bis zum Ausfall mehrerer HDDs 2011 ohne weitere Veränderungen durch.

Nach ersten Ausfällen der nächsten Festplatten (Seagate Barracuda 7200.11) 2013 begann ich, mich nach Alternativen (z.B. Silverstone DC01 NAS mit SSD, PC Eigenbau LSNAS) umzuschauen und mit einigen zu experimentieren. Mein ReadyNAS, welches mittlerweile auf einem kleinen "Timetable" Platz genommen hatte, ging allerdings aus allen Vergleichen als Sieger hervor und quittierte selbst den Austausch des immer lauter gewordenen Originallüfters durch verschiedene Alternativen, stets mit einer uninteressanteren Musikwiedergabe. Nach mehreren Versuchen fand ich dann 2014 nochmals gut klingende Festplatten (Seagate ST2000VM003) sowie einen leiseren Orginallüfter aus Lagerbestand, ersetzte den RAM-Speicherriegel, beendete den Raid-Betrieb und legte mir genug ErsatzHDDs in den Schrank, sodass ich das Thema wieder für einige Jahre ruhen lassen konnte.

Im Frühjahr 2021 hat dann leider auch das zweite Netzteil den Geist aufgegeben und ich musste mich endgültig auf die Suche nach einem neuen NAS begeben. Die Wahl fiel auf ein s/h erstandenes Melco N1ZH60/2, welches ich mit dem EX-Update auf den neusten Software Stand gebracht habe. Statt der Buffallo HDDs betreibe ich es nach einer Empfehlung des Minimserver Entwicklers (simoncn) mit 2 Crucial MX500 SSDs. Es steht auf drei 3x3x3 cm Ahornwürfeln auf dem kleinen "Timetable" und ich bin mit dem Ergebnis ganz zufrieden. Das ReadyNAS hatte (aus der Erinnerung heraus) vielleicht noch etwas mehr Drive, das Melco punktet aber ganz klar mit mehr Detailschärfe und Räumlichkeit.

Auf meiner ToDo-Liste steht noch ein probeweiser Austausch der internen SATA-Kabel - im Rahmen des PC Eigenbaus klangen dort die kurzen SATA-Kabel von deltaco feiner in der Auflösung.

Viele Grüße

Manfred
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Gambrelli
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Beitrag von Gambrelli »

Hallo Manfred,

ein Melco Server interessiert mich mittlerweile nach meinen diy Versuchen mit raspberry pi mit minimserver und besserer clock für den LAN Controler
auch. Das hat mir den Einfluss dieser Komponente vor Ohren geführt.

Vielleicht kannst Du Deine Erfahrungen teilen. Soweit ich sehe, hast Du einen Klimax DSM 1, ich glaube der hat keinen USB Eingang, aber ich
liste einfach mal, was mich interessiert:

- Ist der Klang des Melco über USB Ausgang im Vergleich zum Streamer besser/gleich/schlechter?
- Wenn der Melco als Streamer genutzt wird: geht die Bedienung probemlos? Mit Kazoo?
- Lohnt der Anschluss des Streamer am Melco ggü. Anschluss des Streamer am Router bzw. Switch?
Oder anders gefragt: bringt ein separater Switch dann noch etwas?

Dank Dir vorab für die Rückmeldung!

Viele Grüße
Rüdiger
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Hans-Martin
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Registriert: 14.06.2009, 15:45

Beitrag von Hans-Martin »

jazzjazzjazz hat geschrieben:
20.04.2022, 13:40
Als Festplatten dienten 500GB Seagate Barracudas (7200.10), auf die ich im Forum von Fredrik Lejonklou aufmerksam geworden war. ...
Nach ersten Ausfällen der nächsten Festplatten (Seagate Barracuda 7200.11) 2013 begann ich, mich nach Alternativen (z.B. Silverstone DC01 NAS mit SSD, PC Eigenbau LSNAS) umzuschauen und mit einigen zu experimentieren. Mein ReadyNAS, welches mittlerweile auf einem kleinen "Timetable" Platz genommen hatte, ging allerdings aus allen Vergleichen als Sieger hervor und quittierte selbst den Austausch des immer lauter gewordenen Originallüfters durch verschiedene Alternativen, stets mit einer uninteressanteren Musikwiedergabe.
Hallo Manfred,
ich habe damals *Seagate Barracuda bricked* gegoogelt und so einen Weg gefunden, die Dateien wiederherzustellen, glücklicherweise.
Aufgrund der komplizierten Vorgehensweise war es für mich naheliegend anzunehmen, dass ein Seagate-Insider vorgeschickt wurde, mit dem Durchstechen der Hilfsinformation den Schaden für Seagate zu begrenzen.
Ich habe danach nur noch Western Digital gekauft...
Grüße
Hans-Martin
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jazzjazzjazz
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Beitrag von jazzjazzjazz »

Gambrelli hat geschrieben:
27.07.2022, 19:33
Hallo Manfred,

- Ist der Klang des Melco über USB Ausgang im Vergleich zum Streamer besser/gleich/schlechter?
- Wenn der Melco als Streamer genutzt wird: geht die Bedienung probemlos? Mit Kazoo?
- Lohnt der Anschluss des Streamer am Melco ggü. Anschluss des Streamer am Router bzw. Switch?
Oder anders gefragt: bringt ein separater Switch dann noch etwas?

Dank Dir vorab für die Rückmeldung!

Viele Grüße
Rüdiger
Hallo Rüdiger,

erst einmal Entschuldigung für die späte Antwort, ich war zeitlich die letzten zwei Wochen sehr eingespannt.

Ich befürchte, ich kann dir bei keiner deiner Fragen so richtig weiterhelfen.

- Linn hat meines Wissens bis zur zur Einführung des Selekt DSM keine USB-Eingänge verbaut, weshalb ich den Melco nicht über den USB-Ausgang an meine Linn Streamer anschliessen kann.
- Als unabhängigen Streamer habe ich den Melco noch nicht verwendet, da er bei mir als reines NAS arbeitet, und kann deshalb zur Qualität der Bedienung nicht beitragen.
- Nicht einmal die unterschiedlichen Ausgänge am Melco habe ich bisher verglichen, da in meinem Netzwerk die LWL-Strecke zwischen G-Cisco und Linn Streamer befindet und in dieser Konstellation der Linn am Steamer-Ausgang des Melco nicht erkannt wird. Ein einfache LWL-Strecke mit Cisco Switch, 10Gtek und FS-Modulen ist meiner Meinung nach aber dem Streamer-Ausgang vorzuziehen.

Gelohnt hat es sich, den Melco auf drei Holzwürfel (3x3x3cm) statt die Gerätefüsse zu stellen - in meinem Fall auf einem Timetable Justin. Das Ersetzen der Buffalo HDDs durch Crucial MX500 SSDs (ein Tip von simoncn, dem Entwickler des Miminservers) war ebenfalls ein Fortschritt, ich werde aber bei Gelegenheit auch ein, zwei andere SSDs (z.B. Intel 320 series, mit der ich bereits gute Erfahrungen gemacht habe) ausprobieren. Simoncn hat in der Zwischenzeit gepostet, dass er die von ihm empfohlene MX500 selbst nie eingebaut und verglichen hat, und seine Empfehlung nur auf einer Vermutung bezüglich des Controllers beruhte.

Es bleibt also bei der Erkenntnis, dass man nichts, aber auch gar nichts, in seine Kette übertragen kann, ohne selbst Vergleiche anzustellen.

Viele Grüße und viel Erfolg bei deinen Experimenten

Manfred
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