Bernd (Onkyo SC 960 mit Klangmeister-Modifikation)

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Audiophon
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Beitrag von Audiophon »

beltane hat geschrieben:
08.03.2021, 22:05
Hallo Bernd,

hier habe ich gelesen, dass Du eine USV einsetzt:

viewtopic.php?p=200453#p200453

In Deinem Profil konnte ich davon aber nichts finden. An welcher Stelle in Deinem Setup setzt Du denn eine USV ein? Und welches Modell? Und aus welchem Grund?

Ich frage, weil eine Standard USV normalerweise eher Ripple erzeugt und nur im Notfall dafür sorgt, dass alle Geräte sauber runterfahren können. Für einen im Sinne unseres Hobbys sauberen Strom sind die Standard USV Systeme eigentlich nicht hilfreich.
Hallo Frank,

Diese Erfahrung hatte ich vor ein paar Jahren auch gemacht. Ich hatte mit damals folgende USV für die Anlage besorgt

https://bluewalker.de/?page=product&ite ... 43&lang=de

Und zum Test meinen damaligen PS Audio PPP nachgeschlagen um die Stromqualität zu messen. Die USV hielt zwar die 230 Volt genau ein und lieferte einen niedrigen Netzklirr (ohne USV 1,8%, mit USV 0,6%), jedoch klackten die Relais im PPP regelmässig und der Netzklirr sprang auf über 2% an. Ich denke dies ist genau der Ripple von dem Du sprachst.

VG
Martin
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beltane
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Beitrag von beltane »

Hallo Bernd, hallo Martin,

Martin:

Genau das meinte ich - auch dievon Dir damals getestete USV erzeugt ja eine neue Sinuswelle.

Nun kenne ich nicht die detaillierten technischen Werte der USV, die Du - Bernd - einsetzt. Diese müsste man mit den Werten der Hifi Power Conditioner vergleichen, die ebenfalls einen neuen Sinus erzeugen - also z.B. die verschiedenen PS Audio POs, MfE P16C etc.

Der Haken ist nur: Auch über diese Geräte gibt es kaum Messwerte - Gert hat solche ja mal für den G-PPP ermittelt.

Normale USV Systeme nutzen Schaltnetzteile - sie dienen anderen Zielen als Power Conditioner für Hifi Anlagen mit Ringkerntrafos etc.

Letztlich wäre es natürlich toll, wenn eine solch günstige USV technisch und klanglich auf einem ähnlichen Niveau liegen würde.

Und da wir uns hier in Deinem - Bernd - persönlichen Vorstellungsthread befinden, ist vor allem entscheidend, wie Du die USV in Deinem Setup klanglich erlebst.

Bernd: Nutzt Du die USV "nur" für Dein NAS und Deine Arbeitsgeräte oder auch für die übrigen Komponenten Deiner Anlage?

Viele Grüße

Frank
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matia100
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Beitrag von matia100 »

Hallo Bernd,

nutze für meine NAS ebenfalls eine USV (APC550), alldieweil der Verlust von 16TB Musikdaten überaus fatal wäre. Die Synology-NAS laufen dabei schon mit datenredundantem SHR-RAID, aber der Ausfall von HDD passierte eben schon mehrfach. Und das kopieren solcher Datenmengen ist eine Wochenaufgabe. Also auch da nochmals Clone-NASse angelegt.

Nicht wegzudiskutieren ist leider der klangschädigende Einfluß einer USV.

Meine Abhilfe dagegen ist: separate Netzversorgung, vollständig (vom Sicherungskasten mehr geht nicht) von der des AUDIO getrennt und im LAN zwischengeschalteter Switch mit galvanischer Trennung (EtherREGEN).

Das Thema ist sicher auch einen eigenständigen Thread wert. Wollte hier nicht oT sein.

Viele Grüße
Matthias
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Luxman4Ever
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Beitrag von Luxman4Ever »

Moinsen,
Es sollte natuerlich heissen - "die USV" hab ich mehrfach getestet.
Das Schmerzmittel fuer meine Bandscheibe hat da gestern nacht zugeschlagen.

Beste Gruesse Bernd
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Luxman4Ever
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Beitrag von Luxman4Ever »

Moinsen,
Ich hab gerade noch mal probiert da ich auch ein neues Kabel getestet habe - danach.

Das Switch Nettzteil direkt an der regulaeren Steckdose spielt zwar etwas heller aber von der Abbildung deutlich weniger fokussiert und greifbar.
Ich wuerde es als insgesamt rauher, granulaerer bezeichnen.

An der USV klingt es glatter, feiner, angenehmer.

Das Linearnetzteil der FB hat jetzt ein Furutech mit Rhodium Schuko und Messing IEC bekommen, statt vorher Furutech mit 2x Messingsteckern.

Klingt heller, offener aber hat auch etwas mehr Neigung zum Zischen bei Sybillanten.
Ich lass es mal dran - denke es spielt sich noch ein [davor erst 80h am Kuehlschrank] und wird dann "milder" werden.

Beste Gruesse Bernd
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Luxman4Ever
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Was ein Stecker so ausmacht

Beitrag von Luxman4Ever »

Die Stromstrecke Synology - NAS war bisher mit SupraLoRad und zwei Messingsteckern bestueckt.
Ein Test Furutech 022N mit Furutech Gold Schuko und IEC Messing war leider nicht erfolgreich weil es sehr bedeckt klang.

Nun hat die Syno einen extrem tiefen IEC Schacht und ein regulaerer Furutech rund passt da nicht rein.
Hat mir keine Ruhe gelassen also hab ich einen Furutech schlank Gold bestellt und ans 022N gebaut so das jetzt auf beiden Seiten Goldstecker waren.

Siehe da der schlanke Furutech IEC Stecker passt mit etwas Druck in die Synologybuchse und sitzt dann bombenfest und wackelt nicht.

Klang?
Genau richtig - schoen offen ohne jegliche Schaerfe - das war ein Problem vom Supra das mich doch bei einigen Alben gestoert hat - Abbildung noch etwas griffiger und realer - Bass etwas schlanker im Tiefton als das Supra dafuer im oberen Bassbereich etwas mehr Drueck.

Beste Gruesse Bernd
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Luxman4Ever
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Klopf auf Holz und alles wird gut

Beitrag von Luxman4Ever »

Ein wirklich erstaunliches Ergebnis einer Klangtuning Massnahme.
Der Tipp stammt von Hoerwege von denen ich meinen Auralic bezogen habe.
Er meinte bei einem Schnack am Telefon ich sollte mal Pappelsperrholz ausprobieren.

Da ich mit den Kabeln so langsam aber sicher erstmal durch bin, was lag naeher.
Also bei Amazon 10 Stueck 4mm Pappelsperrholzplatten in 20x30 bestellt.

Gestern erster Versuch:
Nur einmal 4mm drunter zwei Platten nebeneinander unter dem Auralic Streamer.

Oha 😳
Das klingt aber deutlich anders 😳

Erstmal Tiefbassssssss - sapperlot - was ist jetzt los.
Mitten - fuelligere Stimmen aber schon fast zuviel
Hoehen - sanfter runder aber auch etwas bedeckt
Raum deutlicher in der Abbildung

Nach einer Stunde sehr laut hoeren war mir der Bass aber dann doch etwas zu weich und zu dick
So ging ich dann ins Bett.

Heute morgen zweiter Ansatz, nach kurzem Probe hoeren mit dem gestrigen Setup.

Platten verdoppelt also 2x4mm AUFEINANDER = 8mm

Und es zeigte sich eine deutlich nochmalige Verbesserung.

Bass - besserer Punch mit viel Tiefe - ABER schoen fest und konturiert
Mitten - Stimmen nach wie vor angenehm fuellig praesent aber ortungsschaerfer
Hoehen - wieder heller mehr Aufloesung
Raum und Ortung - die groesste Verbesserung durch die Sperrholzplatten.
Besonders bei Klassik mit viel "Getuemmel" hoerbar
Einfach viel mehr Luft, Griffigkeit und Separierung der Instrumente und Saenger.
Insgesamt ein deutlich entspannteres und musikalischeres Klangbild als ohne Platten.

Kaum zu glauben, aber ich bin sehr happy und das fuer 15 Euro.

N.B. Meine Geraete stehen in einem massiven Eigenbau Buchenholzmoebel das in der Mitte Schubladenauszuege hat mit 16mm Massivbuche.

Beste Gruesse Bernd
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music is my escape
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Beitrag von music is my escape »

Hallo Bernd,

Diese Erfahrungen beziehen sich wahrscheinlich auf die Benutzung des Streamers mit Beipackfüßen?

VG,
Thomas
:cheers:
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Luxman4Ever
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Beitrag von Luxman4Ever »

Hallo Thomas,
Ja die - angebauten - Fuesse - war nix beigepackt 😉

Bin jedenfalls schwer begeistert - ich hatte davor ja schon mal Oehlbach Schockabsorber ausprobiert und da war der Klang fuer die Tonne.

Gerade eben hab ich das TCS31 mit Rhodium Steckern fertig gebastelt und an der USV ausprobiert.
Erstmal kommt's jetzt an den Laborkuehlschrank - klingt nicht - off the bench. 🙈
Bisher war meine Erfahrung jedesmal - an der USV - dicke Kabel klingen dick und lahm - und genauso klang es eben 😩
Nix mit Samuraischwert.....

Vielleicht einfach Overkill fuer 80Watt Leistungsaufnahme.

Macht nichts bleibt es halt beim Furutech 022N

Beste Gruesse Bernd
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Luxman4Ever
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Beitrag von Luxman4Ever »

Frohe Ostern in die Runde,
Ich hab heute Rueckkopplung von einem User im Auralicforum bekommen der den Pappelsperrholztrick ebenfalls ausprobiert hat.
Sowohl an seinem Aries als auch an seinem Kopfhoererverstaerker - der bisher auf Schieferplatten ruhte.

Die erzielte Verbesserungen deckten sich mit meinen - er war verbluefft und ist sehr gluecklich damit - woertlich bin im 7. Himmel.

Beste Gruesse Bernd
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fr.jazbec
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Beitrag von fr.jazbec »

Ich habe auf Empfehlung mal Versuche mit 8lagigem Flugzeugsperrholz gemacht, ging komplett nach hinten los.
Das einzige was bei mir etwas gebracht hat waren gewichtsmäßig angepasste Sylomerpads unter den serienmäßigen Gerätefüßen.
Sollte man aber auch nicht überbewerten.
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Luxman4Ever
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Beitrag von Luxman4Ever »

fr.jazbec hat geschrieben:
03.04.2021, 19:38
Ich habe auf Empfehlung mal Versuche mit 8lagigem Flugzeugsperrholz gemacht, ging komplett nach hinten los.
Moin Jazbec,
Silomer ging bei mir furchtbar nach hinten los klang extrem schlecht.
Ich weiss nicht ob Flugzeugsperrholz auch Pappelsperrholz ist?

Ich hab dieses hier verwendet:
https://www.amazon.de/gp/product/B08QGN ... UTF8&psc=1

Ich werde mir jetzt eine 8mm Platte zuschneiden lassen fuer den Verstaerker und ausprobieren.

So sieht es unter dem Auralic aus:
BildIMG_9541 3 by BeSt Photography, on Flickr

Beste Gruesse Bernd
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alcedo
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Beitrag von alcedo »

Hallo Bernd

Ich habe deinen Tipp mit dem Pappelholz noch nicht ausprobiert und gehöre noch zu den Sylomerfans, kann daher keinen Kommentar dazu geben.

Bei deinem Foto kommt bei mir allerdings die Frage auf, ob dieser Auszug, auf dem der Auralic steht, nicht arg vibriert?
Bei mir war das so, als ich das früher mal nutze.

Viele Grüße und noch schöne Ostern
Jörg
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Hans-Martin
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Beitrag von Hans-Martin »

Hallo,
ich sehe einen kugelgelagerten Auszug, furnierte (vermutlich)Tischlerplatte obendrauf besagtes Pappelsperrholz, mit Flächenkontakt. Ein solches Sandwich mit stellenweise Luftspaltfüllung ist eine gegenseitige Bedämpfung der verwendeten Platten. Inwieweit Kugellager vom Untergrund entkoppeln ist ein Thema für sich. Punktuelle Kopplung ist jedenfalls an zentraler Stelle sehr beliebt.
Schon Ostereier getestet? :wink:
Grüße
Hans-Martin
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Luxman4Ever
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Beitrag von Luxman4Ever »

alcedo hat geschrieben:
04.04.2021, 12:24


Bei deinem Foto kommt bei mir allerdings die Frage auf, ob dieser Auszug, auf dem der Auralic steht, nicht arg vibriert?

Viele Grüße und noch schöne Ostern
Jörg
Hallo Joerg,
Nein vibriert nicht massiver Metallauszug auf Kugellagern der am Ende sogar - irgendwie einrastet - man muss einen Widerstand ueberwinden um das Geraet heraus zu ziehen.

Letzlich zaehlt fuer mich das Ergebnis - und das ist extrem gut und zwar nur Verbesserung keinerlei Nachteile.
Ein Bekannter von mir hat massive Moebel - keine Schubladen und exakt dieselben Klangverbesserungen unter seinem Auralic und Kopfhoererverstaerker festgestellt.

Ich unterstelle auch mal das Herr Horwege den Tipp nicht gibt wenn er nicht ueberwiegend positive Erfahrung damit gemacht haette.

Ich bin im Moment - mal wieder- kennt man ja hier 😁 - auf Wolke 7 😍- denn zwei Tage spaeter hab ich noch das TCS31 mit Rhodiumsteckern an die USV gemacht und das hat nochmal einen enormen Sprung in Richtung Raum, Ruhe und Aufloesung gebracht.

Ich bin immer wieder verbluefft was noch alles mehr aus meinen Lautsprechern kommen kann. 🤗

Im uebrigen hab ich zwei nagelneue GIK Scopus 40Hz wieder eingemottet da sie letzlich weniger brachten als die Pappelsperrholzplatten und das TCS31.

Als naechstes werde ich das Furutech 022N am Zerozone fuer die Fritzbox gegen eine TCS31 tauschen.
Wenn das Kabel nur nicht so verdammt steif waere.

Beste Gruesse Bernd
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