Günther (Abacus Trifon 3, 5.2.4 Dolby Atmos)

audiophile Biografien unserer Mitglieder
Forumsregeln
Bei Vorstellungen steht die persönliche, subjektive Erfahrungswelt des Verfassers im Vordergrund. Insbesondere soll die Vorstellung als "Visitenkarte" des Mitglieds gewürdigt bzw. respektiert werden. Dialoge sollten hier vorrangig mit dem Verfasser und nicht mit Dritten geführt werden. Siehe auch die Forumsregeln.
atmos
Aktiver Hörer
Beiträge: 22
Registriert: 17.08.2020, 16:54

Wohlbefinden...

Beitrag von atmos »

Hi,
ich habe von Olliver M. Folgendes zitiert:

> Im Idealfall geht natürlich vom Rundstrahlverhalten der LS über Raumakustik und Gleichheit der Stereokanäle alles so Hand in Hand, so daß wir in einem ausgewogenen, langzeit-angenehmen und gleichzeitig lokalisationsscharfen und auch "räumlich-glaubhaften" Höreindruck schwelgen können. <

Mit der Trifon 3 komme ich annäherungsweise zu einem solchen Höreindruck, bin aber dennoch von der Lokalisationsschärfe einer Audio-3-D-Wiedergabe meilenweit entfernt, weil die koordinaten-basierte Wiedergabe eindeutige Vorteile bringt.

Gruß
Günther
Bild
atmos
Aktiver Hörer
Beiträge: 22
Registriert: 17.08.2020, 16:54

Mono

Beitrag von atmos »

Hi, gestern habe ich eine Blues-CD, die vorwiegend Monotracks enthält, gehört.
Ich habe mich dabei auf den senkrechten Strich in der Mitte eingestellt - so, wie ich ihn von den Ultimas her kenne -, aber aus diesem Strich ist mehr oder weniger ein größerer Punkt in der Mitte geworden.
Die Wiedergabe-Eigenschaften der Trifon 3 sind hervorragend.

Gruß
Günther
Bild
atmos
Aktiver Hörer
Beiträge: 22
Registriert: 17.08.2020, 16:54

Taishan + Silberkabel

Beitrag von atmos »

Hi, ich habe gestern den Technics-CD-Player per Toshlink an den Taishan und diesen mit einem Silberkabel an den VV gehängt.
Der 1-Bit-Mash des Technics ist leicht ins Hintertreffen geraten, wobei ich allerdings einen 100-%-igen Pegel Abgleich nicht durchgeführt habe.
Im Großen und Ganzen bringen die Trifon 3 minimalste Klangnuancen zu Gehör.
Gruß
Bild
Thomas K.
Aktiver Hörer
Beiträge: 1393
Registriert: 12.03.2009, 13:46
Wohnort: Konstanz

Beitrag von Thomas K. »

Hallo Günther,
Ich habe ja ebenfalls Trifon3, aber auch die Oscara 212 vorübergehend in meinem Hörraum. Klar hätte ich die Oscara gerne behalten.
Die Trifons die ich schon mehrere Jahre besitze, haben mich aber nach dem zurückgeben der Oscara, erneut positiv überrascht.
Sozusagen eine alte Liebe im neuen Licht.
Deshalb kann ich Deine Begeisterung voll verstehen.
Entgegen der reinen Lehre kreuzen sich die Achsen des Hördreiecks neuerdings bei mir ebenfalls vor der Hörposition, wenn auch nur knapp. Das funktioniert prächtig, erweitert den Sweetspot, was bekannt ist, verlässt aber nicht den Pfad der Tugend bei der Raumdarstellung.
So kann man entgegen der Standardaufstellung mit den Trifons ein Quäntchen der überwältigenden Raumdarstellung Der Oscara replizieren.

Viele Grüße
Thomas
Bild
atmos
Aktiver Hörer
Beiträge: 22
Registriert: 17.08.2020, 16:54

Sweetspot

Beitrag von atmos »

Hi, Thomas, der Sweetspot kann bei mir ruhig eng sein, und beim Einrichten der LS habe ich auf ein weites und luftiges Klangbild geachtet, so, wie ich es von Dolby Atmos her kenne.
Der Dipol-HT der Oscara ist eine Nummer für sich, ist eigentlich kein Stereo, eher ein Raumklang wie bei einer MBL, dem Biegewellenschwinger.

Es ist fast unglaublich, wie die kleine Trifon 3 tiefste Bässe zu Gehör bringt. Die schlanke Wiedergabe gefällt mir sogar besser als mit den beiden Downfire-SW, auch wenn sie in dem sehr kleinen Raum mit sehr viel Druck agieren. Was natürlich auch gefallen kann.
Gruß
Günther
Bild
atmos
Aktiver Hörer
Beiträge: 22
Registriert: 17.08.2020, 16:54

John Williams in Wien

Beitrag von atmos »

Hi, ich habe die CD mit den Trifon 3 gehört. Auffällig ist, dass die Produktion ein völlig anderes Klangbild aufweist. Gewöhnlich sind die Instrumente und Gruppen relativ gut ortbar, hier aber kommt der Klang in der gesamten Breite und sehr komplex von vorn.
Die Blu-ray mit dem Atmos-Mix bestätigt diesen Klangeindruck, spielt aber ungemein durchsichtiger und aufgelöster, auch hier kommt der Klang in voller Breite von vorn, es ist mehr ein Klang eher.
Karajan's Beethoven Symphonien, dazumal in 8-Spur-Technik aufgenommen, bringen das Orchester ganz anders auf die Bühne. Hier höre ich die Instrumente, bei Williams den Klang, den Raum.
Die 5.1 DTS fällt gegenüber Atmos mächtig ab, 2.0 Stereo noch einen Deut schlechter, steht für Steinzeit.
Erstaunlich, dass die Ultima 40 im Direkt-Modus bei den Tiefen dank des Raumes und des Tunings - 1 BR-Rohr verstopft - gut mithalten können.
Gruß
Bild
Antworten