Günther (Abacus Trifon 3, 5.2.4 Dolby Atmos)

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atmos
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Konstantin Reymaier in Dolby Atmos

Beitrag von atmos »

Hi, gestern habe ich das Orgelkonzert in Dolby Atmos abgespielt.
Nach wenigen Takten stellte sich bei mir ein Hörerlebnis ein, als würde ich mitten im Kirchenschiff sitzen.
Der Klang des Bolero mutete streckenweise an, als wäre ein Leierkasten zugange.
Bei anderen Musiken erklang die Orgel wie ein Synfonieorchrster, gar nicht mehr nach Orgel.
Auch war das Rauschen der Kirche nicht ohrenfällig wie bei Stereo.
Diese Produktion stellt unter Beweis, was 3-D-Audio zu leisten imstande ist.
Vermeintlicher Kabelklang oder evtl. abstruse Stromeinflüsse haben keine Chance, den Höreindruck zu trüben. Jeglicher Gedanke daran ist verschwendet.
Auch das vermeintlich vorhandene HDMI-Rauschen - von Panasonic aufgeworfen - ist wie Jitter nie und nimmer hörbar.

Gruß
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Thomas K.
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Beitrag von Thomas K. »

Hallo Günther,
In all Deiner Begeisterung, liegst Du glaube ich, mit der Aussage zu Jitter dann doch daneben.
Jitter ist in Stereo real, und wird es auch in Dolby Atmos sein.

Viele Grüße
Thomas
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atmos
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Dolby Atmos + Jitter

Beitrag von atmos »

Hi, Thomas,
bei Dolby Atmos wird der Klang koordinaten-basiert in den Raum gestellt. Im Klartext: Der Klang entsteht irgendwo im Raum, ohne an eine Schall Quelle gebunden zu sein.
Was sollte Jitter da ausrichten können?

Jitter bei Stereo:
Mein CD-T produziert bei normaler Spielweise ca. 500 ps Jitter.
Verbunden mit CAT und Clock - Sonic-Scrambling - reduziert sich der Jitter auf 150 ps.

Sicher ist, dass Jitter messtechnisch nachgewiesen werden kann, aber hörbar bei dem schlechten Auflösungsvermögen der Menschenohren?

Gruß
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markflei
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Beitrag von markflei »

Hallo,

ich bin da Voll Laie auf dem Gebiet, und merke mal ganz naiv an:

Ich dachte Atmos ist einfach nur Mehrkanal und die Töne kommen aus Lautsprechern, eben nur aus mehreren. wieso sollte der Jitter deswegen verschwinden ??????

Und ich dachte dass Gehör und Hirn viel mehr Wahrnehmen kann als jemals irgendein Lautsprecher abgeben kann.

Also ich will hiermit nichts behaupten nur so Gedanken in den Raum gestellt.

Gruß Markus
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Hybrid-OLI
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Beitrag von Hybrid-OLI »

Servus

Umgekehrt gilt aber ebenfalls, daß hochwertiges Equipment bei Aufnahme und Wiedergabe deutlich mehr erfassen
und wiedergeben kann als die Hörwahrnehmung erfasst bzw. auswerten kann.
Die menschliche Wahrnehmung wird meist maßlos überschätzt !
Allerdings stimmt es auch, daß der Mensch komplexe Signale in immer noch nicht 100%ig bekannter Weise auswerten kann
und u.U. Dinge bewertet, die mit gängigen Reproduktionssystemen bis dato nicht vollständig erfaßbar sind.
Jitter ist imho massiv überbewertet.

Nach entsprechenden Vorführungen halte ich Immersive Sound inzwischen tasächlich für die Zukunft.
Der Aufwand aber diesen "richtig" zu präsentieren, wird immens sein.
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Thomas K.
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Beitrag von Thomas K. »

atmos hat geschrieben:
04.10.2020, 14:13

Jitter bei Stereo:
Mein CD-T produziert bei normaler Spielweise ca. 500 ps Jitter.
Verbunden mit CAT und Clock - Sonic-Scrambling - reduziert sich der Jitter auf 150 ps.

Sicher ist, dass Jitter messtechnisch nachgewiesen werden kann, aber hörbar bei dem schlechten Auflösungsvermögen der Menschenohren?

Gruß
Nun ja, vermutlich wird da irgendwo upgesampelt, und der messabre Jitter reduziert. Das sagt aber noch garnichts darüber aus, ob das Signal verformt wird.
Ich empfehle dazu mal die Lektüre über "Cleaning" bei www. Audiovero.de.

Viele Grüße
Thomas
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atmos
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Jitter & Co.

Beitrag von atmos »

Hi, Thomas, mein DAC hat 2 zuschaltbare Filter sowie einen Röhren Ausgang, für meinen KH habe ich einen Diffusfeldentzerrer, das reicht mir als Spielwiese.

Gruß
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Thomas K.
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Beitrag von Thomas K. »

Jeder soll auf seine Weise glücklich werden, :cheers:
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atmos
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Trifon 3 + Monitoreigenschaften

Beitrag von atmos »

Hi,
bislang habe ich mir über Monitore keinen Kopf gemacht.
Ich habe von Frank Lauffenberg 30 CDs Rock- und Popgeschichte.
Fast alle Tracks wurden von den Original-Master Bändern erstellt, und sie zeigen sich bei der Wiedergabe als sehr kritisch.
Die T+A haben die Tiefen überbetont, der Surround Raum hat die Bässe ab und an Poltern lassen.
Jedenfalls waren Verdeckungseffekte im Spiel, die die Durchsichtigkeit beeinträchtigten.
Nun mit den Trifon 3 höre ich wohl zum ersten Mal das Original mit allen Facetten, und die Musik kommt dabei nicht zu kurz. Phänomenal.

Gruß
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