Manu (KEF iQ7)

audiophile Biografien unserer Mitglieder
Forumsregeln
Bei Vorstellungen steht die persönliche, subjektive Erfahrungswelt des Verfassers im Vordergrund. Insbesondere soll die Vorstellung als "Visitenkarte" des Mitglieds gewürdigt bzw. respektiert werden. Dialoge sollten hier vorrangig mit dem Verfasser und nicht mit Dritten geführt werden. Siehe auch die Forumsregeln.
frmu
Aktiver Hörer
Beiträge: 795
Registriert: 07.02.2011, 16:34
Wohnort: Berlin

Beitrag von frmu »

Moin,

Manuel, ich weiß ja nicht, wo Du beheimatet bist? ..... in Berlin kann ich Dir eine Sehring M901 an Linn G-Selekt vorführen.
Da kannst Dir den Sub auch sparen. Außerdem ist Sehring sowieso in Berlin ansässig, da gibt’s noch ganz andere Möglichkeiten.

Gruss
Frank
Bild
beltane
Aktiver Hörer
Beiträge: 2372
Registriert: 14.11.2012, 09:58
Wohnort: Hannover und Göttingen

Beitrag von beltane »

Hallo Manu,

so ganz habe ich Dein Budget noch nicht verstanden. Relativ zu Anfang schreibst Du von 15 k € und später dann noch einmal von 10 k € für den Ersatz Deiner KEF Lautsprecher. Beziehen sich die 15 k € ausschließlich auf Elektronik (Streamer, DA Wandler, Phono, Kabel, Steckerleiste .....) oder sind die 10 k € für den KEF Ersatz darin enthalten?

Je nach Höhe des Gesamtbudgets würden die Empfehlungen unterschiedlich ausfallen.

Ganz grundsätzlich würde ich dem Rat der anderen Forenten folgen und erst einmal den Wunschlautsprecher auswählen. Dann kannst Du Dir dazu die passende Elektronik zusammenstellen. Kaufst Du jetzt z.B. einen Linn mit integriertem Verstärker, dann macht es wenig Sinn, dann nach aktiven Lautsprechern zu suchen.

Viele Grüße

Frank
Bild
manuh
Aktiver Hörer
Beiträge: 18
Registriert: 02.08.2020, 23:50
Wohnort: Nürnberg

Beitrag von manuh »

Hallo Frank,

so richtig klar ist mir mein eigenes Budget leider auch nicht :lol: :shock:
15k sollte ursprünglich das Limit für die Elektronik sein (Vorverstärker, Endstufe, Streamer, DA Wandler, Phono, Kabel, Steckerleiste)
Boxen habe ich noch überhaupt keine Idee was ich hierfür in die Hand nehmen muss/sollte.

Das macht natürlich Sinn wenn ich mir die nächste Jahre aktive Boxen hole dass ich nicht so viel in eine Endstufe stecken muss.
Die Idee dahinter war nur dass ich bis es soweit ist, meine KEFs anstöpseln kann. Endstufe dann wieder verkaufen, ob seperates Gerät oder das Modul für den Selekt.

Aber klar, wäre natürlich von großen Vorteil wenn ich schon einmal wüsste ob ich auf aktiv oder passiv gehe.
Was ich so lese hat aktiv viele Vorteile und um etwas vergleichbares passives (inkl. endstufe) zu bekommen müsste ich mehr Geld in die Hand nehmen.

Gruß,
Manu
Bild
Jupiter
Aktiver Hörer
Beiträge: 957
Registriert: 25.07.2014, 15:51
Wohnort: Bad Dürkheim / Pfalz

Beitrag von Jupiter »

Hallo Manu,
Mit 2 Verstärkern DMB 100 als Biamping und dem entsprechenden Vorverstärker von Elektrocompaniet sowie ein Paar Energy Veritas V 2.8 habe ich lange passiv mit einem Linn Streamer gehört.

Den Schritt hin zu aktiven Lautsprecher mit Linn Streamer habe ich nie bereut, allein die Kosten für gute Kabel sind bei einer passiven Anlage mehr als doppelt so hoch.

Dann noch viel Spaß bei der prinzipiellen Entscheidung Aktiv oder Passiv :cheers:

Gruß Harald
Bild
manuh
Aktiver Hörer
Beiträge: 18
Registriert: 02.08.2020, 23:50
Wohnort: Nürnberg

Beitrag von manuh »

Hallo zusammen,

kleines Update wie es bei mir weiter geht.

Ich habe ein gutes Angebot für einen Akurate DSM/0 bekommen den ich höchstwahrscheinlich auf Akurate DSM/3 upgraden lassen werde.
Dazu kam noch eine gebrauchte Linn 4200 Endstufe.
Sollte die nächsten Tage eintreffen.

Die nächste große Investition wird dann die Boxen sein.

Ich hätte noch eine Frage, bei der Ihr mir vielleicht weiter helfen könnt.

Welches Netzwerkkabel benutzt ihr? Hier scheiden sich die Geister wenn man sich in den Foren umschaut. Kabel die ich nach meiner Recherche im Auge habe sind Wireworld Chroma Cat8, Meicord Opal oder Supra Cat8. Habt ihr eine Meinung hierzu?

Gruß,
Manu
Bild
beltane
Aktiver Hörer
Beiträge: 2372
Registriert: 14.11.2012, 09:58
Wohnort: Hannover und Göttingen

Beitrag von beltane »

Hallo Manu,

ich habe folgendes kostengünstiges Gigablue LAN Kabel im Einsatz und bin damit sehr zufrieden:

https://www.amazon.de/GigaBlue-Netzwerk ... cat&sr=8-2

Viele Grüße

Frank
Bild
manuh
Aktiver Hörer
Beiträge: 18
Registriert: 02.08.2020, 23:50
Wohnort: Nürnberg

Beitrag von manuh »

Danke Frank, das ist ja recht günstig. Denke ich werde erst einmal mit so etwas ins Rennen gehen und dann kann ich immer noch später mit High-End Kabeln vergleichen ob das was bringt.
Bild
manuh
Aktiver Hörer
Beiträge: 18
Registriert: 02.08.2020, 23:50
Wohnort: Nürnberg

Beitrag von manuh »

Hallo,

ich hätte noch ein paar weitere Fragen.
Im Moment habe ich ein altes NAS (Netgear ReadyNAS Ultra 2 Plus) und bin mir nicht sicher ob das Spaß macht in Zukunft wenn ich diesen als Musicserver für den ADSM einsetze.
  • Ist denn ein dedizierter Musicserver der dann im Hifi Rack stehen wird generell besser als ein NAS was den Klang betrifft?
  • Habt ihr eine Empfehlung für einen Musicserver?
  • Wenn es dann doch eher eine NAS wird und meine alte Netgear ist fürs streaming ungeeignet, habt ihr eine Empfehlung?
  • Auf was ist besonders zu achten bei einer NAS in Bezug aufs Streaming. Kabel? Sonstige Zusatzhardware?
  • Minim? Filter? Bubble UPNP? usw. so viele Begriffe fliegen hier rum wenn ich mich rund ums Thema NAS einlese. Auf was ist zu achten?
Vielen Dank & Gruß,
Manuel
Bild
h0e
Aktiver Hörer
Beiträge: 2344
Registriert: 11.11.2013, 09:40
Wohnort: München

Beitrag von h0e »

Hallo Manuel,

nach meiner Erfahrung gehört eine NAS nicht in die Anlage, sondern weiter weg.
Besser es sind ein oder zwei Switches dazwischen.
Die Standard-NAS haben recht schlechte Netzteile und sind auch sonst schlecht gekapselt,
das hört man im Vergleich zu großen NAS Lösungen.
Ich betreibe ein Synology Ds1817 mit LWL, das klimgt besser als preiswerte Musicserver wie Melco N1A.
Mit teureren wie Antipodes oder ähnlich kann man unter Umständen weiter kommen,
kostet aber recht viel Geld für wenig Mehrgewinn.
Klanglich gut ist der Lumin L1, allerdings muss man die Daten immer per USB Kabel aufspielen und es geht nur eine Platte / SSD rein,
wenn das reicht ist das für einen Linn super, am besten mit 3-fach Clocktuning von Gert.
Mit anderen Renderern gibt es manschmal Kompatibilitätsprobleme.

Auf jeden Fall mindestens einen guten Switch verwenden, ggf von dort mit LWL zum Linn (Medienkonverter dort).
Externe Netzteile durch gute Tauschen, dann auch auf die DC Kabel ein Augenmerk richten.
Manche Switches reagieren stark auf Netzkabel wie die Ciscos, andere weniger wie die TP Links.

Minim Server ist für mich der Server der Wahl, klingt am besten und ist extrem umfangreich in den Konfigurationsmöglichkeiten.

Grüsse Jürgen
Bild
beltane
Aktiver Hörer
Beiträge: 2372
Registriert: 14.11.2012, 09:58
Wohnort: Hannover und Göttingen

Beitrag von beltane »

Hallo Manuel,

nimm ne Synology, darauf dann Minim - und ggf. später mit dem Convo FS erweitern für Acouratenutzung (wenn Du so etwas beabsichtigt).

Alternativ würde ich mir die QNAP Lösungen anschauen:

https://www.qnap.com/de-de/product/hs-453dx

Hat Schorsch (Georg) hier im Forum von berichtet.

Viele Grüße

Frank
Bild
manuh
Aktiver Hörer
Beiträge: 18
Registriert: 02.08.2020, 23:50
Wohnort: Nürnberg

Beitrag von manuh »

Hast du eine Empfehlung für einen Switch?
Warum kann ich die NAS nicht einfach an den Router anstöpseln?
Was ist LWL? Ein besseres Netzteil für deine Synology?
Jedesmal die Daten per USB Kabel aufspielen ist keine Option für mich, somit fliegt der Lumin raus.
Bild
Bajano
Aktiver Hörer
Beiträge: 321
Registriert: 31.10.2015, 18:24
Wohnort: Zwischen Bonn und Koblenz

Beitrag von Bajano »

Hallo Manuel,

wenn Du erlaubst, dann möchte ich Dir gerne folgenden Tipp geben:
Da im Großraum Nürnberg wirklich sehr erfahrene und überaus kompetente Forumsmitglieder wohnen, würde ich mich bei vor Ort-Besuchen im persönlichen Gespräch informieren.

Es gibt für alle Lösungen (z.B. NAS, Audio-PC, NUC mit Roon Rock, Mediaserver) immer Vor- und auch Nachteile. Entscheidend ist, wie Du Dein „Lastenheft“ in Bezug auf Komfort, Ausbaufähigkeit und nicht zuletzt Preis-/Leistung definierst. Natürlich kann man mit einem NAS am Router einsteigen ... wenn man aber mal gehört hat, was klanglich grundsätzlich durch den gezielten Einsatz von z.B. Switch, Lichtwellenleiter, Linearnetzteile, Netzkabel und DC-Kabel möglich ist, dann kann ein „Fahrplan“ durchaus hilfreich sein. Das ist zumindest meine Meinung dazu ...

Viel Erfolg & beste Grüße,
Oliver
Bild
frmu
Aktiver Hörer
Beiträge: 795
Registriert: 07.02.2011, 16:34
Wohnort: Berlin

Beitrag von frmu »

Hallo Manu,

ich habe im WZ eine Fritzbox, eine Synology und im Hörzimmer den Linn, per W-Lan ..... ohne extra NT, teure Switche o. ä. ..... kannst gerne mal hören in der Hauptstadt ....

Gruß
Frank
Bild
manuh
Aktiver Hörer
Beiträge: 18
Registriert: 02.08.2020, 23:50
Wohnort: Nürnberg

Beitrag von manuh »

@Frank Danke, würde ich sehr gerne. Nur bin ich in nächster Zeit erst einmal nicht im Norden :|

@Oliver Danke, das werde ich mir vornehmen. Mal schauen wer hier alles aus der Region kommt 8)

Vieles kann ich nach und nach (LWL Verbindung, Switches, Kabel etc.) machen jedoch ist der Musicserver/NAS ja nunmal Grundvoraussetzung und ein Thema das ich jetzt als erstes angehen möchte.

Gruß,
Manu
Bild
saabcoupe
Aktiver Hersteller
Beiträge: 319
Registriert: 24.04.2016, 13:37
Wohnort: 14641 Nauen

Beitrag von saabcoupe »

Hallo Manuel,

ich habe meinen HFX RipNAS im Rack mit drin und dadurch nur Vorteile.

Er profitiert von der optimierten Stromkette die ich nur am Rack habe.
Er profitiert von sehr kurzen Kabelwegen zum Switch, der auch den Oppo ( bei dir der Linn ) und die Skybox mit den Daten versorgt, sowie das kurze USB Kabel zum KHV. So sparst du dir die Überlegung für eine LWL Strecke.
Er profitiert vom Rack als entkoppelte Stell Fläche.

Das funktioniert allerdings nur wenn der NAS einen SD Speicher hat, die HDD ist zu laut und stört dadurch.

Das Thema externes Schaltnetzteil ist bei mir mit einem internen linearen Netzteil gelöst. Selbst wenn das nicht geht ist es kein Problem in einer späteren Maßnahme die vorhandenen Schaltnetzteie mit einem Keces P8 zu ersetzen. Der hat drei Ausgänge für zum Beispiel den Switch, NAS und?

Klingt es jetzt schlechter oder habe ich irgendwelche Störungen?
NEIN, die Kette klang noch nie so gut.

Gruß Harald
Bild
Antworten